Ausgabe 19-06 (20. Juni 2017)

Editorial
Hall of Fame
Echo-Service
Neues aus der Buchszene
Klappentexte - Klebefallen für Leser
    “Drachenzeichen” (zwei Klappentexte)
    Text: anonym, Lektorat: Hans Peter Roentgen
Interview mit der Literaturagentin Anna Mechler
Frag die Expertin für Fantasy
    (Stefanie Bense)
Frag die Expertin für Lyrik
    (Martina Weber)

EDITORIAL:
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Liebe Autorinnen und Autoren,

was kann eine Agentin für euch tun - und wie ticken Agenturen? Einen
Einblick gibt die Literaturagentin Anna Mechler im Interview. Nicht
nur für Selfpublisher einer der wichtigsten Texte rund ums Buch ist
der Klappentext; diesmal nimmt sich Hans Peter Roentgen für sein
Lektorat zwei Fassungen für dasselbe Buch vor. Und unsere Expertinnen
Stefanie Bense (Fantasy) und Martina Weber (Lyrik) beantworten
konkrete Fragen unserer LeserInnen.

Darüber hinaus gibt es wieder die von euch besonders geschätzten News
aus der Buchszene, Schreibkick und -tipp (bitte schickt mir neue!),
eine Agentur stellt sich im Echo-Service vor, neue Ausschreibungen und
Seminare warten auf euch - und die Erfolge eurer MitabonnentInnen
könnt ihr wie immer in der “Hall of Fame” nachlesen.

Der Tipp des Monats Juni, diesmal von
http://www.writingforward.com/blog:

Collect and use writing tips in a file or in your notebook.
When something about your story doesn’t feel quite right
or if you sense there’s something missing, your notes
and other resources might provide you with a solution.

Schreibt uns, gestaltet den Tempest mit - wir sind nur eine Mail
entfernt! Und unterstützt ihn mit eurem Beitrag (einfach per Paypal
über www.autorenforum.de). Nur so kann der Tempest weiter lebendig
bleiben. Einen schönen Sommer!

Gabi Neumayer
Chefredakteurin

~~~~~~~~~~~
Damit wir den Tempest auch in Zukunft weiterführen können, brauchen
wir eure Hilfe: Wer uns unterstützen möchte, überweise bitte einen
freiwilligen Jahresbeitrag (15 Euro haben wir als Richtwert gesetzt,
aber ihr helft uns auch schon mit 5 oder 10 Euro weiter) auf das
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Jürgen Schloßmacher
Kreissparkasse Köln
BIC: COKSDE33XXX
IBAN: DE23370502991142176163
Stichwort: "Beitrag 2017"

Neu: Ihr könnt jetzt auch über unsere Website
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Und wer nicht überweisen möchte, kann uns den Beitrag auch weiterhin
per Post schicken (Adresse am Ende des Tempest).

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ISSN 1439-4669 Copyright 2017 autorenforum.de. Copyright- und
Kontaktinformationen am Ende dieser Ausgabe
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INHALT DIESER AUSGABE:


TEIL 1:

Editorial
Hall of Fame
Echo-Service
Neues aus der Buchszene
Klappentexte - Klebefallen für Leser
“Drachenzeichen” (zwei Klappentexte)
Text: anonym, Lektorat: Hans Peter Roentgen
Interview mit der Literaturagentin Anna Mechler
Frag die Expertin für Fantasy
(Stefanie Bense)
Frag die Expertin für Lyrik
(Martina Weber)
Impressum


TEIL 2:

Veranstaltungen
Ausschreibungen
Publikationsmöglichkeiten
mit Honorar
ohne Honorar
Seminare
Messekalender
Impressum


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HALL OF FAME:
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(mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Die “Hall of Fame” zeigt die Erfolge von AbonnentInnen des Tempest.
Wir freuen uns, wenn ihr euch davon motivieren und ermutigen lasst -
dann werden wir euer neues Buch hier bestimmt auch bald vorstellen
können.

Melden könnt ihr aktuelle Buchveröffentlichungen (nur Erstauflagen!)
nach diesem Schema:

.......
AutorIn: “Titel”, Verlag Erscheinungsjahr (das muss immer das laufende
oder das vergangene Jahr sein!), Genre (maximal 2 Wörter). Zusätzlich
könnt ihr in maximal 60 Zeichen (nicht Wörtern!) inklusive Leerzeichen
weitere Infos zu eurem Buch unterbringen, zum Beispiel eine Homepage-
Adresse.
.......
Ein Beispiel (!):

Johanna Ernst: “Der Fall der falschen Meldung”, Hüstel Verlag 2015,
Mystery-Thriller. Dann noch 60 Zeichen - und keins mehr! Inklusive
Homepage!
.......

Ausgeschlossen sind Veröffentlichungen in Anthologien, Bücher im
Eigenverlag und BoDs (sofern sie im Eigenverlag erschienen sind) sowie
Veröffentlichungen in Druckkostenzuschussverlagen.

ACHTUNG!
Schreibt in eure Mail mit der Meldung immer auch hinein, dass ihr
bestätigt, dass die Veröffentlichung weder im Eigenverlag noch in
einem Verlag erschienen ist, bei dem der Autor irgendetwas bezahlt
hat! Als Bezahlung gilt auch, wenn er Bücher kostenpflichtig abnehmen
muss, Lektorat bezahlt o. Ä.

Schickt eure Texte unter dem Betreff “Hall of Fame” an
mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Wir berücksichtigen ausschließlich Meldungen, die nach dem obigen
Schema gemacht werden und die Bestätigung zum Verlag enthalten.
Änderungsaufforderungen zu Meldungen, bei denen das nicht der Fall
ist, werden ab sofort nicht mehr verschickt!

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Olaf Büttner: "Friesenschwindel", Emons Verlag 2017, Küsten-Krimi. Der
neue Stern am fries. Ermittlerhimmel! www.olafbüttner.de

Utta Kaiser-Plessow: "Die fremde Schuld", CMZ Verlag 2017, Köln-Krimi.
Nach perfektem Mord büßt sie für den Mord der Ermordeten

Sibyl Quinke: “Drei tödliche Kugeln”, edition oberkassel 2016,
Regionalkrimi. Dieses Mal wird geschossen www.sibylquinke.de

Sibyl Quinke: “Mongolei - Schlafen im 1000-Sterne-Hotel” edition
oberkassel 2017, Reisebericht. Begleitet mich auf meiner (Lese-)Reise
www.sibylquinke.de


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ECHO-SERVICE:
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(mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)


Im März 2017 wurde die Literaturagentur Wortwerkstatt von der Autorin
Susanna Montua und ihrem Mann Uwe gegründet. Seitdem sind sie stets
auf der Suche nach frechen Projekten, ausgeklügelten Manuskripten und
mitreißenden Geschichten.

Da wir bereits Anfragen unterschiedlicher Publikumsverlage haben,
suchen wir Projekte, die in unser Portfolio passen:

- Fantasy (in all seinen Facetten, ausgenommen High-Fantasy)
- Krimi und Thriller
- Kinder- und Jugendbücher mit unterschiedlichsten Themen
- Unterhaltungsromane für Frauen und Männer
- Romantik

Wir arbeiten als Projektagentur, um unseren Autoren Freiraum zur
eigenen Entfaltung zu ermöglichen, und arbeiten ausschließlich auf
Honorarbasis. Transparenz und eine gute Kommunikation sind uns ebenso
wichtig wie der Spaß an außergewöhnlichen Texten und mutigen
Abenteuern auf dem Weg der Verlagssuche.

Das Team der Wortwerkstatt steht seinen Autoren mit Rat und Tat zur
Seite und freut sich auf ebenso mutige Autoren und lesenswerte
Projekte.

Bei Interesse bitten wir um ein aussagekräftiges Exposé, eine Kurzvita
und eine 30-seitige Leseprobe als Word-Datei an: mailto:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Weitere Infos zu uns gibt es unter:
http://www.literaturagentur-wortwerkstatt.de


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NEUES AUS DER BUCHSZENE:
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(mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Wir leben in turbulenten Zeiten, die Buchbranche ist in Bewegung wie
nie zuvor. Ob es nun um neue Vertragsbedingungen mit Amazon geht, die
zunehmende Digitalisierung des Marktes oder all die neuen Chancen und
Möglichkeiten, die sich Verlagsautoren und professionellen
Selfpublishern bieten: Eine Nachricht jagt die nächste. Damit ihr den
Überblick behaltet und nichts Wichtiges verpasst, fassen wir hier alle
interessanten Links zusammen, die uns jeden Monat ins Auge fallen -
natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
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++++++++++++++++++++++
Interviews / Gespräche
++++++++++++++++++++++

https://www.buchmarkt.de/menschen/wir-sind-mehr-als-ein-dienstleister/
Das Sonntagsgespräch: “Verlage müssen die Richtung wechseln.”


++++++++++
Buchhandel
++++++++++

https://www.boersenblatt.net/artikel-deutschlands_schoenste_buchhandlungen__25___die_buchwichtel.1342335.html
Deutschlands schönste Buchhandlungen: Die Buchwichtel.

https://www.boersenblatt.net/artikel-karin_schmidt-friderichs_ueber_konditionenverhandlungen.1321888.html
Hammelfleisch im Buchregal. Wenn zwischen Verlagen und Sortimenten
nicht mehr verhandelt, sondern diktiert wird.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/buchhandel-jeden-monat-ein-buch-1.3538851
Jeden Tag ein Buch. Deutsche kaufen mehr Titel und zahlen einen
höheren Preis.

https://www.welt.de/regionales/hessen/article165339887/Online-Geschaeft-staerkt-Buchhaendlern-weiter-den-Ruecken.html
Online-Geschäft stärkt Buchhändlern weiter den Rücken.

https://www.boersenblatt.net/artikel-wirtschaftspressekonferenz_des_boersenvereins.1321806.html
Verschwinden inhabergeführte Geschäfte, verlieren die Innenstädte.

https://www.boersenblatt.net/artikel-marktforschung__branchen-monitor_buch.1322644.html
Branchen-Monitor für den Mai.

https://www.boersenblatt.net/artikel-branchen_monitor_buch_schweiz_im_mai_2017.1322509.html
Schweiz: Umsätze steigen im Mai um 1,4 Prozent.

https://www.buchreport.de/2017/05/30/hugendubel-ist-zurueck-in-stuttgart/
Hugendubel ist zurück in Stuttgart.

https://www.boersenblatt.net/artikel-martina_bergmann_ueber_die_ungeduld_im_buchgeschaeft__5_.1342307.html
Martina Bergmann über die Ungeduld im Buchgeschäft.

https://www.boersenblatt.net/artikel-solveig_poehland_ueber_die_belletristische_novitaetenflut.1341629.html
Solvier Pöhland über die belletristische Novitätenflut: Die Auswahl
ist riesig, die Qualität nicht.

https://www.boersenblatt.net/artikel-lesetipp__fas__ueber_amazon-buchhandlungen_.1340978.html
Amazon-Buchhandlungen.


++++++++++++++++++
Zwischenbuchhandel
++++++++++++++++++

https://www.boersenblatt.net/artikel-buchtage_berlin__logistikumfrage_vorgestellt__neuer_fuenfjahresvergleich.1341239.html
Die Remissionsquote bleibt hoch.


+++++++
Verlage
+++++++

https://www.boersenblatt.net/artikel-bewusst_leben___droemer_knaur_stellt_sich_personell_neu_auf.1322602.html
Droemer Knaur stellt sich personell neu auf.

https://www.boersenblatt.net/artikel-die_sonntagsfrage.1321117.html
Sonntagsfrage: “Wie wollen Sie die YouTube-Generation in die
Buchhandlungen locken, Herr Lüdemann?”

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/die-vg-wort-hat-existenzkrise-gemeistert-15026769.html
Existenzkrise bei der VG Wort.

https://www.boersenblatt.net/artikel-buchtage_berlin__diskussion_ueber_meinungsfreiheit__kunst_und_demokratie.1341668.html
Buchtage Berlin: Verlage haben eine große Verantwortung.

https://www.boersenblatt.net/artikel-_umfrage_unter_lektoren__4_.1340996.html
Umfrage unter Lektoren: Der erste Satz.

http://www.autorenhaus.de
Der Autorenhaus Verlag bietet bis Ende Juni einen Schreibratgeber der
bekannten Schriftstellerin Ursula LeGuin an: “Kleiner Autoren-
Workshop” (206 Seiten). Bedingung: Man abonniert den (kostenlosen)
Autorenbrief des Verlags auf seiner Website.


++++++++++++++++++++++
Autorinnen und Autoren
++++++++++++++++++++++

http://www.zeit.de/2017/23/lyriker-einkommen-berliner-haus-fuer-poesie
Lyriker unter der Armutsgrenze.

http://www.tagesspiegel.de/kultur/vor-50-jahren-erstveroeffentlicht-hundert-jahre-einsamkeit-eine-geschichte-mythischer-dimension/19861986.html
Eine Geschichte mythischer Dimension: “Hundert Jahre Einsamkeit” vor
50 Jahren erstveröffentlicht.

https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article165486412/Margaret-Atwood-erhaelt-diesen-Preis-zu-Recht.html
Die Finsternis der Gegenwart im Blick: Margaret Atwood.


++++++++++++++++++
Buchhandelsverband
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https://www.boersenblatt.net/artikel-interview_mit_boersenvereins-schatzmeister_matthias_heinrich.1320679.html
Interview mit Börsenvereins-Schatzmeister Matthias Heinrich:
“Irgendwann geht es ans Eingemachte.”


+++++++++++++++++++++++
Preise / Auszeichnungen
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http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/michael-althen-preis-fuer-kritik-2017-ihre-einsendung-ist-gefragt-14227845.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2
Der Michael-Althen-Preis für Kritik 2017.

https://www.boersenblatt.net/artikel-ideenwettbewerb__frequenz_award_.1342256.html
Ideenwettbewerb “Frequenz Award”: Schweden, London und ein Segeltörn
für den Branchennachwuchs.

https://www.boersenblatt.net/artikel-
internationale_auszeichnung.1342209.html
David Grossmann erhält Man-Booker-Preis.

https://www.boersenblatt.net/artikel-friedenspreis_fuer_margaret_atwood_-_ein_portraet.1341236.html
Friedenspreis für Margaret Atwood.


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Kultur / Feuilleton / Literatur
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https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article164977039/Wie-das-Buch-zum-Fetisch-wurde.html
Wie das Buch zum Fetisch wurde.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/autoren/der-schriftsteller-herbert-w-franke-wird-90-15012587.html
"Dem Schriftsteller Herbert W. Franke zum Neunzigsten: Wenige Forscher
oder Künstler können das Neue und Fremde besser erklären - aber noch
besser, als er seine Wunder erklärt, erzählt er von ihnen ..."


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Portrait
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https://www.boersenblatt.net/artikel-literaturagentin_viktoria_von_schirach_im_portraet.1341693.html
Die Vermittlerin: Literaturagentin Viktoria von Schirach im Portrait.


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International
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http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/themen/amazon-eroeffnet-in-new-york-einen-bookstore-15054272.html
Die langweiligste Buchhandlung von New York.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/online-haendler-so-funktioniert-der-amazon-buchladen/19854626.html
Nutzt Amazon das jüngst in Manhattan eröffnete Buchgeschäft, um mehr
über seine Kunden zu erfahren?

https://www.theguardian.com/books/booksblog/2017/may/31/icelandic-publisher-prints-books-full-moon-burns-them-tunglio
The Icelandic publisher that only prints books during full moon - then
burns them.

https://www.theguardian.com/commentisfree/2017/jun/01/amazon-bookstore-new-york-outlet
Emma Brocken: Let me count the ways to hate Amazon’s new bookstore.

https://www.theguardian.com/books/2017/jun/08/naomi-alderman-the-power-baileys-winner
Baileys prize winner Naomi Alderman on fame, Trump and Wonder Woman.

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/katar-al-jazeera-muss-bueros-in-saudi-arabien-und-jordanien-schliessen-zensur-a-1151174.html#ref=rss
“Reporter ohne Grenzen” wirft Saudi-Arabien Zensur von Al Jazeera vor.

http://www.sueddeutsche.de/kultur/tuerkische-chronik-xli-wer-gegen-erdoan-ist-muss-hungern-1.3538302
Wer gegen Erdogan ist, muss hungern.

https://www.boersenblatt.net/artikel-bertelsmann_uebernimmt_us-unternehmen_whitecloud_analytics.1321397.html
Bertelsmann übernimmt US-Unternehmen WhiteCloudAnalytics.

https://www.publishersweekly.com/pw/by-topic/industry-news/bookselling/article/73807-canada-s-indigo-books-reports-record-revenue-in-fiscal-2017.html
Indigo Reports Record Revenue in Fiscal 2017.

https://www.theguardian.com/books/2017/may/31/salman-rushdie-and-margaret-atwood-lead-campaign-for-displaced-writers-pen
Salman Rushdie and Margaret Atwood lead campaign for displaced
writers.

https://www.theguardian.com/books/2017/may/22/amazon-charts-books-new-york-times-bestseller-lists
Online top ranking: what does Amazon Charts mean for the book
industry?

https://publishingperspectives.com/2017/05/russia-ebooks-growing-print-sales-down/
Russia ebook market grows by 60 percent.

https://www.theguardian.com/books/booksblog/2017/may/22/when-tweeters-attack-why-do-readers-send-authors-their-bad-reviews
When tweeters attack: why do readers send authors their bad reviews?


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KLAPPENTEXTE - KLEBEFALLEN FÜR LESER:
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“Drachenzeichen” (zwei Klappentexte)
Text: anonym, Lektorat: Hans Peter Roentgen


Eins

Lange weiß Lucius nicht, was ihm von den Göttern schon in die Wiege
gelegt wurde: Er ist ausersehen, eine uralte Prophezeiung zu erfüllen
und die Welt neu zu ordnen. Diesem Schicksal kann er sich nicht
entziehen.

Lucius Kindheit in einer mittelalterlichen Stadt endet schlagartig,
als nach dem Kampf gegen den bösartigen Greif plötzlich das Zeichen
der schwarzen Brüder, ein dunkler Drache, auf seinem Oberarm
erscheint. Für die Menschen seiner Heimat ist dies der Beweis, dass
nun die gefürchteten alten Prophezeiungen der großen Veränderungen
eintreten werden. Voller Hass und Angst jagen sie den Jungen, um das
Unheil einer neu geordneten Welt noch abzuwenden. Doch zusammen mit
dem Drachenzeichen hat Lucius auch Hilfe aus den magischen Welten
erhalten. Sein wichtigster Gefährte wird Salman, der schwarzgoldene
Drache, der in seiner Hand geschlüpft ist und schnell wächst. Mit ihm
übersteht Lucius die Prüfungen im Schattenreich der Verstoßenen,
trifft Gottheiten und Zauberer und kann schließlich zurückkehren in
die Menschenwelt. Dort soll er den Auftrag der Göttin Kaala ausführen.
Weil Lucius aber die Moralvorstellungen aus seiner Kindheit nicht
völlig vergessen hat, gerät er in schwere Gewissenskonflikte.


Zwei

In der mittelalterlichen Stadt, in der Lucius behütet aufwächst,
fürchten sich die Menschen vor einer Prophezeiung aus den uralten
Zeiten der Drachen, denn große Umstürze und Kriege wurden damit
vorausgesagt. Als plötzlich das aus vielen Legenden berüchtigte
Zeichen der schwarzen Drachen auf Lucius‘ Arm erscheint, wird er zum
Gejagten in seiner Stadt. Schwer verletzt findet er mit seinem frisch
geschlüpften Drachengefährten Salman Aufnahme im Schattenreich der
Verstoßenen. Hier begegnen ihm Magier, Göttinnen und Hexen, von denen
er all das lernt und erhält, was er nach seiner Rückkehr in die
Menschenwelt braucht, um die Prophezeiung zu erfüllen. Doch all seine
magischen Fähigkeiten und Waffen nützen Lucius wenig, solange sein
Gewissen ihn daran hindert, die geforderten Grausamkeiten zu begehen.

Sein Drache Salman bleibt für Lucius der stets zuverlässige Gefährte
bei allen Kämpfen und magischen Begegnungen auf den Reisen durch
fantastische Welten.

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Lektorat von Hans Peter Roentgen


Was interessiert Sie in dem obigen Klappentext? Welcher Satz ist der
stärkste? Ich finde, dieser: »Voller Hass und Angst jagen sie den
Jungen, um das Unheil einer neu geordneten Welt noch abzuwenden.« Ein
Junge wird vogelfrei, weil das Drachenzeichen auf seinem Arm
erscheint. Das erinnert an Hexenverfolgung, an Außenseiter, weckt
Ängste.

Und warum wird er vogelfrei? »Große Umstürze und Kriege wurden damit
vorausgesagt.« Das ist ein wenig allgemein. Klingt belanglos. So wie
der Satz: »Mit Hexen verbinden die Menschen große Umstürze und
Kriege.« Besser: »Hexen sind mit dem Teufel im Bunde, sie können
Naturkatastrophen herbeizaubern, die Ernte vernichten und den Menschen
Krankheiten anzaubern.« Das wäre die konkretere Aussage.

Was also kann jemand mit dem Drachenzeichen anstellen? Was für Ängste
ruft es hervor? Dass Lucius mit Drachenzauber die Drachen herbeirufen
kann, die Menschen fressen, die Ernte verbrennen und die kein Heer
besiegen kann? Das wäre eine Möglichkeit.

Und was geschieht mit denen, die ein Drachenzeichen haben? Lucius wird
»schwer verwundet«. Auch das sollte man konkreter benennen. »Die
Schergen des Drachentöter-Ordens jagen ihn, um ihn auf dem
Scheiterhaufen zu verbrennen. Doch schwer verletzt kann er ihnen
entkommen.«


Prophezeiungen

Das Drachenzeichen ist eine Prophezeiung. »Er ist ausersehen, eine
uralte Prophezeiung zu erfüllen und die Welt neu zu ordnen. Diesem
Schicksal kann er sich nicht entziehen.« Denn: »Große Umstürze und
Kriege wurden damit vorausgesagt.«

Eine Prophezeiung, die unabwendbar ist. Die uns sagt, was passieren
wird. Ein Schicksal, dem keiner entkommen kann.

Schade. Denn dann ist ja alles schon vorherbestimmt. Wir müssen das
Buch nicht lesen.

Immer wieder begegne ich solchen Prophezeiungen, Vorausdeutungen, die
den Helden und dem Autor das Leben leichter machen. Alles ist klar und
vorherbestimmt. Im Theater nennt man so was “Deus ex machina”. Der
Gott, der aus dem Theaterhimmel auf die Bühne herabgelassen wird und
alles in Ordnung bringt, was der Autor nicht hatte vollbringen können.

Greifen Sie nie zu solchen Hilfsmitteln. Sie erleichtern das
Autorenleben, ganz gewiss, aber sie töten die Spannung.

Also gar keine Prophezeiungen oder Vorausdeutungen? Zweite Frage:
Kennen Sie Shakespeare? In Macbeth gibt es eine berühmte Prophezeiung.
Drei Hexen sagen Macbeth voraus, dass er König wird und nur gestürzt
werden kann, wenn der Wald anfängt zu laufen und ein Mann kommt, der
von keiner Mutter geboren wird.

Macbeth ist happy. Sein Königtum ist sicher. Glaubt er. Er bringt den
regierenden König um, setzt sich die Krone auf, und niemand kann sie
ihm nehmen.

Leider hat er etwas übersehen. Die Prophezeiung war nicht so
eindeutig, wie er dachte. Der Wald fängt an zu laufen und ein Mann
führt seine Feinde, der nicht geboren, sondern aus dem Mutterleib
geschnitten wurde. So kann man sich irren.

Prophezeiungen sind wirksame Mittel in Geschichten. Aber nur, wenn sie
doppeldeutig sind. Wenn sie den Helden (und die Leser) in Sicherheit
wiegen, in Wirklichkeit aber keine Garantie bieten. (Das gilt auch für
Vorausdeutungen.) Sie scheinen etwas zu sagen, aber alles kommt
anders. So wie der kriegerische König Krösus, dem vor einem Kriegszug
geweissagt wurde: Wenn du den Halys überschreitest, wirst du ein
großes Reich zerstören.« Frohgemut zog er in den Krieg gegen das große
Perserreich. Und übersah, dass das große Reich, das er zerstörte, sein
eigenes war.


Konflikt, Konflikt, Konflikt

Lucius flieht dann ins Schattenreich. »Hier begegnen ihm Magier,
Göttinnen und Hexen, von denen er all das lernt und erhält, was er
nach seiner Rückkehr in die Menschenwelt braucht, um die Prophezeiung
zu erfüllen.«

Schön für Lucius, das klingt ja nach einer tollen Zeit ohne Probleme.
Die Magier, Göttinnen und Hexen bringen ihm alles bei, und die
Prophezeiung sagt ihm, was er zu tun hat. Viel nachdenken muss er
nicht. Konflikte sind auch keine in Sicht.

Konflikte und offene Fragen sind aber das, was Leser verlocken, eine
Geschichte zu lesen. Und davon findet sich hier nichts. Obendrein ist
»alles, was er braucht« sehr allgemein. Was lernt er denn dort?
Zaubern? Schwertkämpfen? Regieren?

Konkret ist der Drache, der in seiner Hand schlüpft. Hat ihn dieser
Drache aus der Hand seiner Verfolger befreit? Was hat es damit auf
sich? Das könnte zum Lesen verlocken.


Gewissenskonflikte

Einen Konflikt gibt es am Ende: »Doch all seine magischen Fähigkeiten
und Waffen nützen Lucius wenig, solange sein Gewissen ihn daran
hindert, die geforderten Grausamkeiten zu begehen.« --
Gewissenskonflikte bieten Spannung.

Aber auch hier: Um welche Gewissenskonflikte handelt es sich? Soll er
seinen Drachen opfern, um die Welt zu retten? Die Frau verlassen, die
er liebt, um seine Heimatstadt vor einem Krieg zu bewahren? Auch hier
wären konkretere Angaben wichtig.

Worum geht es in der Geschichte? Um Gewissenskonflikte geht es in
unzähligen Geschichten. Stellen Sie Ihr Alleinstellungsmerkmal heraus.
Zeigen Sie den Gewissenskonflikt, behaupten Sie ihn nicht nur.

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Hans Peter Roentgen ist der Autor der Bücher "Vier Seiten für ein
Halleluja" über Romananfänge, "Drei Seiten für ein Exposé" und
“Schreiben ist nichts für Feiglinge”. Außerdem hält er Schreibkurse
und lektoriert. Im letzten Jahr ist sein neuer Ratgeber “Spannung -
der Unterleib der Literatur" erschienen.


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INTERVIEW:
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(mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)


“Ich kann ganz anders verhandeln
als ein Autor ohne Erfahrungen und Kontakte”
Interview mit der Literaturagentin Anna Mechler

Jordan T. A. Wegberg: Du bist die Gründerin und Inhaberin der Berliner
Literaturagentur Lesen & Hören. Wie und wann hat alles angefangen?

Anna Mechler: Im Juli 2008. Nächstes Jahr haben wir also zehnjähriges
Jubiläum, wie die Zeit vergeht! Ich hatte vorher ein Volontariat in
einer Literaturagentur gemacht. Danach wusste ich, dass das genau die
Arbeit ist, die ich machen möchte.

Meine Arbeit ist unglaublich vielfältig und abwechslungsreich, das
finde ich toll. Es ist immer wieder spannend, den Prozess vom
Projektangebot eines Autors in der Agentur bis zur
Verlagsveröffentlichung mitzuerleben.


JW: Wo liegen die Schwerpunkte der Agentur Lesen & Hören? Der Name
lässt darauf schließen, dass ihr auch Hörbücher macht.

AM: Der Schwerpunkt liegt in der Belletristik, also Krimis,
historische Romane, Humor, Romane für Frauen und Männer, ein bisschen
Literatur und erzählendes Sachbuch, außerdem Kinder- und Jugendbuch.

Ja, das mit den Hörbüchern … Das war am Anfang die Idee, weil das
Hörbuch gerade seinen Boom hatte und ich gute Kontakte zu
Synchronsprechern hatte / habe. Leider erwies sich das damals
nicht als praktikabel, weil viele Verlage ihren eigenen Vertrieb haben
und die Kosten zu hoch waren. Als unbekannte Agentur war es seinerzeit
schwer, da reinzukommen.

Gerade sind wir aber wieder dabei, in diese Richtung zu überlegen, und
haben mit dem Hörbuch zu Nica Stevens’ Roman “Hüter der fünf Leben”
einen Anfang gemacht. Mal sehen, was da noch so kommt ...


JW: Bei einer so breiten Palette müsst ihr ein großes Netzwerk von
Verlagen haben, mit denen ihr zusammenarbeitet. Kannst du ein paar
davon nennen?

AM: Als Agentur arbeite ich natürlich mit sehr vielen Verlagen
zusammen. Vor allem mit den großen Publikumsverlagen wie
beispielsweise Ullstein, Droemer Knaur oder Rowohlt, aber auch mit
mittleren Verlagen wie Gmeiner und Emons. Manchmal verlangt ein
Projekt auch einen kleinen, feinen Verlag wie den Divan Verlag oder
den Europa Verlag oder einen spezialisierten Verlag wie den blue
panther Verlag. Es kommt immer ganz auf das Projekt an, auf das Genre,
auf die Nachfrage bzw. Aktualität des Themas.

Die großen Publikumsverlage bieten oft ein höheres Garantiehonorar
(Vorschuss), machen dafür aber kaum Marketing für Midlist-Autoren.
Kleinere Verlage haben dafür mehr Kapazitäten. Hier ist die
Zusammenarbeit oft auch familiärer.

Als Agentin versuche ich immer, den besten Verlag für den jeweiligen
Autor zu finden, und kann auch ganz anders verhandeln, als es ein
Autor ohne Erfahrungen und Kontakte kann.

JW: Wie viele Autorinnen und Autoren vertritt deine Agentur derzeit,
und worauf legst du bei der Auswahl besonderen Wert? Verrätst du uns
auch ein, zwei No-Gos, für die eine Einsendung bei euch sofort
den Abgelehnt-Stempel bekommt?

AM: Die Literaturagentur Lesen & Hören vertritt derzeit circa 60
Autorinnen und Autoren.

Bevor sich ein Autor, eine Autorin bewirbt, sollte er oder sie
unbedingt darauf achten, welche Genres die Agentur vertritt und ob das
Projekt passen könnte. In erster Linie muss die Idee gut und toll
umgesetzt sein; ob ein Autor bereits veröffentlicht hat, ist mir nicht
so wichtig.

Schade finde ich immer, wenn Autoren einfach nur ihre Unterlagen
einschicken, ohne vorher darauf zu achten, an wen sie gerichtet sein
sollen, oder wenn sie nur schreiben: “Mit der Bitte um Prüfung.” Die
Autoren bewerben sich ja in der Agentur, weil sie wollen, dass wir uns
ihr Projekt ansehen und eventuell vertreten, da finde ich schon, dass
man ein Mindestmaß an Respekt und Höflichkeit erwarten kann.

Schlimm finde ich außerdem, wenn der Autor eine Sammelmail an alle
Agenturen schickt.


JW: Wie viele Manuskripteinreichungen erhaltet ihr durchschnittlich
pro Monat? Und kannst du aus deiner langjährigen Erfahrung einen
ungefähren Prozentsatz angeben, wie viele davon ihr in euer Programm
aufnehmt?

AM: Das ist ganz unterschiedlich. Ungefähr so zwischen 30 und 40, zu
Stoßzeiten wie Buchmessen oder Weihnachtsferien gerne auch mal mehr.
Leider ist die Rate an Autoren, die wir aufnehmen, nicht besonders
hoch. Sie liegt bei circa 2 Prozent. Manchmal kommen gleich zwei oder
drei tolle Projekt auf einmal und dann wieder monatelang überhaupt
keins.


JW: Wie lange müssen die Einsender im Durchschnitt auf eure
Rückmeldung warten? Und was genau passiert im Erfolgsfall?

AM: Wir bemühen uns, die Projekte so schnell wie möglich zu prüfen.
Dennoch dauert es aufgrund der Flut an Manuskripteinsendungen oft zwei
bis drei Wochen. In jeden Fall bekommen Autoren eine
Eingangsbestätigung und auch eine Rückmeldung zum Projekt. Sollte uns
das Projekt näher interessieren, fordern wir das ganze Manuskript an.

Überzeugt uns das auch, dann bieten wir dem Autor einen Agenturvertrag
an. Dieser regelt die Zusammenarbeit zwischen Autor und Agentur. Die
Agentur bekommt im Erfolgsfall 15 Prozent aller Autorenhonorare
(ausgenommen sind Lesungen). Das heißt, erst wenn der Autor Geld
verdient, verdient auch die Agentur. Daher müssen wir im Vorfeld sehr
genau auswählen, denn wir gehen ja erst mal in Vorleistung, arbeiten
mit dem Autor am Manuskript, am Exposé und am Teaser und führen dann
die Gespräche mit den Verlagen.


JW: Schließt ihr den Vertrag immer nur für ein Projekt ab? Oder gibt
es längerfristige Bindungen?

AM: Generell sind wir natürlich an einer längerfristigen, engen
Zusammenarbeit interessiert. Nur so lassen sich Erfolge aufbauen.
Meist schließen wir bei der ersten Zusammenarbeit einen
projektbezogenen Vertrag, und wenn alle mit der Zusammenarbeit
zufrieden sind und der Autor weiter schreibt, machen wir einen
Generalvertrag.


JW: Kommt es auch vor, dass ihr einfach keinen geeigneten Verlag für
das Manuskript finden könnt?

AM: Ja, das kommt leider auch vor. Wir schauen aber immer, was sich in
der Verlagswelt tut und ob es vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt
nicht doch einen geeigneten Verlag gibt. Ein Manuskript haben wir
beispielsweise erst nach sechs Jahren vermittelt. Dann war das Thema
plötzlich wieder aktuell, und ein Verlag hatte Interesse daran.
Natürlich können wir es auch verstehen, wenn der Autor nicht so viel
Geduld hat, und wünschenswert ist eine schnellere Vermittlung in jedem
Fall.


JW: Es ist ja bekanntlich ebenso schwer, eine Agentur zu finden, wie
einen Verlag. Kannst du kurz die entscheidenden Argumente
zusammenfassen, die für den “Umweg” über die Agentur sprechen?

AM: Das Hauptargument ist, dass die Agenten die Verlagswelt kennen und
die entsprechenden Ansprechpartner innerhalb der Verlage, die Projekte
also direkt auf dem richtigen Schreibtisch landen und nicht auf dem
Stapel unverlangt eingesandter Manuskripte. Auch wenn ein Verlag das
Projekt dann eventuell anlehnt, so hat es sich doch ein Verlagslektor
angesehen und nicht ein Praktikant, der den Stapel nach eventuellen
Perlen durchgehen muss.

Wenn ein Verlag gefunden ist, fängt die Erfolgsgeschichte des Buches
ja erst an. Zunächst muss ein Vertrag geschlossen werden, auch hier
sind Agenten einfach erfahrener als Debüt-Autoren. Und dann beginnt
die Arbeit am Text, dann kommen der Vorschau- und der Klappentext
sowie das Cover und die Frage, in welchem Programm das Buch erscheinen
wird.

Es ist natürlich nicht so, dass der Agent bei jedem dieser Schritte
Händchen hält, aber er steht dem Autor zur Seite, beantwortet Fragen
und beseitigt Unsicherheiten.

Viele der großen Verlage arbeiten kaum noch mit Autoren ohne Agentur.


JW: Vielen Dank, Anna!

Weitere Infos über die Agentur:
https://www.agentur-lesenundhoeren.de/die-agentur

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Jordan T. A. Wegberg ist mehrfach ausgezeichneter Autor von sieben
Romanen, freier Lektor und Übersetzer bei großen Publikumsverlagen. Im
März erschien bei Rowohlt sein Roman “Meine Mutter, sein Exmann und
ich”. Im “Literaturlabor Berlin” lässt er andere in Seminaren und
Einzelcoachings an seiner über 20-jährigen Erfahrung in der
Literaturbranche teilhaben. http://tawegberg.de


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UNSERE EXPERTINNEN UND EXPERTEN:
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Bitte schickt den ExpertInnen nur Fragen zu ihrem Expertenthema -
keine Manuskripte zur Beurteilung.

Bitte verseht jede Anfrage mit einem aussagekräftigen Betreff. Sonst
kann es sein, dass die Mail vorsichtshalber sofort gelöscht wird.


Drehbuch: Oliver Pautsch
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Fantasy: Stefanie Bense
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Heftroman: Arndt Ellmer
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Historischer Roman: Titus Müller
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Kinder- und Jugendbuch: Sylvia Englert
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Kriminalistik: Kajo Lang
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Lyrik: Martina Weber
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Marketing: Maike Frie
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Recherche: Barbara Ellermeier
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Plotten: Kathrin Lange
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Sachbuch: Gabi Neumayer
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Schreibaus- und -fortbildung: Uli Rothfuss
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Schreibhandwerk: Ute Hacker
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Science-Fiction: Andreas Eschbach
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FRAG DIE EXPERTIN FÜR FANTASY:
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Stefanie Bense (mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Frage:
Ich befinde mich in der Recherche für ein Fantasy-Buch mit
historischem Hintergrund. Bei der Entwicklung des Storyboards ist mir
allerdings aufgefallen, dass sich 3 bzw. 4 (je nach Auslegungssache)
zunächst voneinander unabhängige Handlungsstränge ergeben, die aber zu
einem späteren Zeitpunkt und im Verlauf des eigentlichen
Hauptgeschehens zusammentreffen.

Jetzt stellt sich mir die Frage, inwieweit ich die verschiedenen
Stränge vor dem Hauptgeschehen im Roman unterbringe. Ist es ratsam,
die einzelnen Stränge erst einmal separat zu erzählen, um dem Leser zu
zeigen, warum die einzelnen Personen so handeln und denken? Zum
gelegentlichen Einfließen lassen in die eigentliche Geschichte ist es
wahrscheinlich zu umfangreich, und ich habe die Befürchtung, dass der
Leser nicht mit genug Informationen versorgt wird.


Antwort:
Wenn ich deine Beschreibung richtig verstehe, hast du einen
Haupthandlungsstrang, zu dem später weitere Stränge geflochten werden.
Nicht klar ist mir, was du damit erreichen willst und wie schwer diese
Handlungsergänzungen wiegen. Starten denn alle Stränge zum selben
Zeitpunkt? Gibt es unterschiedliche Chronologien, Schauplätze,
Figuren? Erzählen die jeweiligen Akteure aus ihrer Perspektive? Sind
es wirklich Handlungsstränge oder Subplots?

Ein untergeordnete Handlung (Subplot) ist eine Handlungseinheit, die
die Haupthandlung stützt und erweitert, aber keine selbständige Story
ergibt.

Beispiel
........
Haupthandlung: Die Heldin rettet die Magie in ihrer Welt
1. Subplot: Die Heldin braucht dazu die Hilfe eines alten Magiers, der
sich weigert. Sie muss ihn überreden oder überlisten.
2. Subplot: Sie verliebt sich in den Lehrling des Alten
3. Subplot: Der Lehrling verliebt sich in die Antagonistin, eine
Magiehasserin ...
Diese Subplots können räumlich, inhaltlich und chronologisch parallel
oder in Reihenfolge stattfinden.

Ein Handlungsstrang ist eine selbständige Handlungseinheit, die mit
dem Hauptplot verflochten wird. Das kann eine eigene Story sein, oder
es kann sich um zwei Figuren handeln, die sich unaufhaltsam
aufeinander zu bewegen. Die Haupthandlung hat zwar das Übergewicht,
aber die anderen Handlungsstränge sind fast ebenso stark (und
umfangreich). Einzelne Handlungsstränge können räumlich, inhaltlich
und chronologisch getrennt sein.

Beispiel
........
Haupthandlung: Die Heldin rettet die Magie in ihrer Welt
1. Strang: Die Heldin wird durch ein traumatisches Ereignis zur
Magierin
2. Strang: Die Gegnerin, ihre Schwester, wird zur Magiehasserin.
Beide gehen getrennte Wege, die sich räumlich und inhaltlich
unterscheiden, aber auf derselben Zeitschiene laufen, es wird
eventuell aus beiden Perspektiven erzählt, oft hin- und hergeblendet,
bis sie im Showdown aufeinandertreffen.

Wenn du die Stränge einzeln einflechtest, solltest du dir Gedanken
machen, wo dein Hauptplot liegt und womit er beginnt. Leser/innen
tendieren dazu, das Erste, was sie lesen, für den Hauptplot zu halten,
und die Figuren, die dort handeln, für die Helden/innen zu halten. Der
Einstieg dient zudem als Orientierung: welche Story wird erzählt, wer
erzählt, um was geht es? Daher sollte man mit dem Hauptplot beginnen
und andere Handlungsstränge später einflechten, z. B. nach dem Muster
Hauptstrang A, Strang B, Hauptstrang A, Strang C, Strang B,
Hauptstrang A ...

Für den Leser ist es zunächst keineswegs interessant, erst alle
Figuren vorgestellt zu bekommen. Er möchte eine spannende Geschichte,
d. h., jedes Plotelement muss seinen spannendsten Platz finden, an der
spannendsten Stelle beginnen. Die meisten Leser möchten keinesfalls
erst einmal etwas erklärt bekommen: “Hier ist diese Figur, die denkt
so und handelt so, hier ist jene Figur, die steckt in diesem und jenem
Konflikt und denkt so ...”

Unterschätze Leser nicht! Die meisten sind schlau und lesen zwischen
den Zeilen. Das bedeutet, dass du als Autorin gar nicht so viele
Informationen unterbringen musst, wie du meinst. Jedenfalls nicht
wortwörtlich.

Wenn etwa die Heldin erst mal ein Artefakt finden muss, das sie für
ihre Magieentwicklung braucht, dann ist es langweilig, die Suche zu
beschreiben, falls diese nichts Wesentliches zur Haupthandlung
beiträgt. Sie sucht eben den Ort, dann das Ding, dann wie man es
handhabt ... Spannend und wichtig für die Haupthandlung wird die
Suche, wenn die Gegnerin alles unternimmt, um zu verhindern, dass die
Heldin das Artefakt findet. Das ist der primäre Konflikt (Magierin
gegen Magiehasserin), repräsentiert durch einen untergeordneten
Konflikt (Heldin braucht Artefakt / Gegnerin will Artefakt zerstören).
Der zweite Handlungsstrang wäre dann z. B., was die Gegnerin alles
unternimmt, um die Heldin zu hindern (Konflikt und Steigerung),
eventuell aus der Sicht der Gegnerin.

Wenn du Informationen vermitteln musst, lass es über die Handlung
geschehen. Ist deine Heldin durch einen Magie-Unfall traumatisiert
(vielleicht sogar zusammen mit ihrer Gegnerin!?), dann musst du das
erst erzählen bzw. erwähnen, wenn es wichtig ist. Klar, es ist eine
gute Szene, wie sie in ein magisches Gewitter zweier rivalisierender
Magier gerät und nur überlebt, weil sie ihre eigene Magie entdeckt und
gebraucht. Schön, aber braucht der Haupthandlungsstrang das? Du kannst
es in einer Szene zeigen, in der sie mit dem alten Magier reist:

z. B. im Dialog:
"Magie ist ein Wunder. Ohne sie hätte ich nicht überlebt, als zwei
Magier kämpften und ich dazwischengeriet."
"Törichtes Kind, Magie ist ein Feuer, das man nicht mehr löschen kann,
wenn es in einem brennt."
"Aber -"
"Und es verbrennt dich irgendwann."
"Ich kann mit Magie doch aber ..."
"Besonders schnell verbrennt es törichte, kleine, dumme Mädchen wie
dich. Und jetzt sammle Holz für unser Lagerfeuer!"

z. B. in der Handlung:
Ein Ast knackte, dort, wo die Flammen nichts mehr erhellten. Zuzuli
blieb bewegungslos hocken. Ihre Ohren zuckten. Gleichzeitig sammelten
sich Funken über ihren Fingerspitzen. Sie war so schnell mit ihrer
Magie zur Hand wie damals, als sie zwischen die kämpfenden Magier
geriet. Zuzuli rieb die Funken, erzeugte neue und lauschte, ob jemand
kam, ob jemand einen Knüppel sausen ließ, ob magische Lichtbögen
zischten ... Im Wald trompetete leise ein Molink, huschten Wieselmäuse
umher, es raschelte und knackte, aber weder Magier noch Krieger
überfielen das Lager. Der alte Magier schnarchte leise und hatte noch
nicht einmal mit den Ohren gezuckt.

**~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**

Stefanie Bense lebt und arbeitet in Emden, gibt Schreibkurse und führt
eine Roman-Werkstatt, http://www.romantisch.essdeh.de, veröffentlicht
sporadisch und schreibt an ihrem dritten Roman.


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FRAG DIE EXPERTIN FÜR LYRIK:
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Martina Weber (mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)


Frage:
Es ist so weit, ich habe einen kleinen Verlag für meine Lyrik
gefunden.

Ich würde den mir vorliegenden Vertrag aber gern einmal von kundiger
Seite gegenlesen lassen, bevor ich ihn unterzeichne. Ich habe
keinerlei Erfahrung in dem Business und möchte sichergehen, dass der
Vertrag in Ordnung ist. An wen könnte ich mich da wenden?

Antwort:
Individuelle Verlagsverträge zu prüfen ist eine juristische
Dienstleistung. Das ist ehrenamtlich beim Tempest nicht möglich.

Literarische Agenturen nehmen grundsätzlich keine Lyrik auf, weil sich
damit kein Geld verdienen lässt. Wenn man einen Vertrag fachkundig
geprüft haben möchte, kann man sich an eine Anwältin für Urheberrecht
wenden, eventuell gibt es auch eine Rechtsberatung beim
Schriftstellerverband.

Der Normvertrag gibt gar nicht so viel an Informationen her, weil das
Entscheidende die Leerstellen sind. Es bringt wenig, den Normvertrag
im Internet zu lesen.

Empfehlenswert zum Thema sind folgende Bücher:
- Wolfgang Ehrhardt Heinold: Traumziel Buch und wie Sie es erreichen,
Uschtrin Verlag (darin das Kapitel zum Normvertrag)
- Martina Weber: Zwischen Handwerk und Inspiration. Lyrik schreiben
und veröffentlichen. Uschtrin Verlag (darin das Kapitel zum
Verlagsvertrag).

[Zusätzlicher Hinweis unserer Expertin Maike Frie, an die die Anfrage
zuerst ging: In einer Reihe aus der “Federwelt” 2012 [Ausgaben 92 bis
95] wird der Normvertrag ebenfalls ausführlich erläutert und
kommentiert.]

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Martina Weber, Lyrikerin und Juristin, seit 2005 Leitung der
Textwerkstatt II im Zentrum für junge Literatur in Darmstadt.
Lyrikdebüt: "erinnerungen an einen rohstoff" Poetenladen Verlag 2013.
Außerdem: "Zwischen Handwerk und Inspiration. Lyrik schreiben und
veröffentlichen", Uschtrin Verlag, 3. Auflage 2011. Profil im
Poetenladen: http://poetenladen.de/martina-weber-person.html.


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Veranstaltungen, Ausschreibungen, Publikationsmöglichkeiten, Messen
und Seminare findet ihr im zweiten Teil des Tempest, der mit
getrennter Mail kommt.
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Einsendungen sind zu allen Rubriken von autorenforum.de - nach
Rücksprache - erwünscht. Das Urheberrecht verbleibt bei der Autorin
bzw. beim Autor.

Einsendungen bitte im RTF-Format und per E-Mail, und zwar an:
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Fragen zu Einsendungen sollten ebenfalls an diese Adresse gerichtet
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