Ausgabe 19-02 (20. Februar 2017)

Editorial
Hall of Fame
Echo-Service
Schreib-Kick
Neues aus der Buchszene
Autorenwissen
    "Der heiße Draht zu den Medien - wie AutorInnen
    die Pressearbeit des Verlags unterstützen können"
    von Christina Bacher
Spannung, der Unterleib der Literatur
    "Mit bloßen Händen" (Klappentext)
    Text: Wolf R. Seemann, Lektorat: Hans Peter Roentgen
Buchbesprechung
    "Titel, Pitch und Exposé für Romane" von André Hille
    besprochen von Gabi Neumayer
Verlagsportrait
    "Smart & Nett Verlag"
Frag die Expertin für Kinder- und Jugendbuch
    (Sylvia Englert)

 

EDITORIAL:
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Liebe Autorinnen und Autoren,

auch einen gelungenen Klappentext kann man meist noch besser machen -
wenn man Hans Peter Roentgen als Lektor hat. Das könnt ihr in seinem
Spannungslektorat auch diesmal wieder nachvollziehen.

Worauf kommt es für AutorInnen bei der Zusammenarbeit mit der PR-
Abteilung des Verlags an? Das erfahrt ihr im Beitrag von Christina
Bacher. Ursula Schmid-Spreer steuert ein neues Verlagsportrait bei, in
der "Buchbesprechung" stellen wir euch einen kleinen, aber sehr
nützlichen Autorenratgeber vor, und unsere Kinderbuchexpertin Sylvia
Englert beantwortet eine Frage dazu, wie man sich am besten auf
Verlagssuche macht.

Der Tipp des Monats Februar, diesmal von
http://www.writingforward.com/blog:

Don’t underestimate your readers. Assume they are
as smart (or smarter) than you are.

Unsere Vorräte an Artikeln, Schreibtipps und -kicks sind so gut wie
aufgebraucht - also her mit euren Ideen! Auch sonst wünschen wir euch
in diesem Vorfrühlingsmonat viel Elan und Kreativität. Und denkt bitte
daran, euren Tempest auch finanziell wieder zu unterstützen - am
einfachsten über Paypal auf unserer Website
http://www.autorenforum.de. Danke!


Gabi Neumayer
Chefredakteurin

~~~~~~~~~~~
Damit wir den Tempest auch in Zukunft weiterführen können, brauchen
wir eure Hilfe: Wer uns unterstützen möchte, überweise bitte einen
freiwilligen Jahresbeitrag (15 Euro haben wir als Richtwert gesetzt,
aber ihr helft uns auch schon mit 5 oder 10 Euro weiter) auf das
Konto:

Jürgen Schloßmacher
Kreissparkasse Köln
BIC: COKSDE33XXX
IBAN: DE23370502991142176163
Stichwort: "Beitrag 2017"

Wichtig: Das Konto läuft NICHT mehr auf den Namen "autorenforum",
sondern nur auf "Jürgen Schloßmacher"!

Neu: Ihr könnt jetzt auch über unsere Website
http://www.autorenforum.de direkt per Paypal überweisen!

Und wer nicht überweisen möchte, kann uns den Beitrag auch weiterhin
per Post schicken (Adresse am Ende des Tempest).

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ISSN 1439-4669 Copyright 2017 autorenforum.de. Copyright- und
Kontaktinformationen am Ende dieser Ausgabe
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INHALT DIESER AUSGABE:


TEIL 1:

Editorial
Hall of Fame
Echo-Service
Schreib-Kick
Neues aus der Buchszene
Autorenwissen
"Der heiße Draht zu den Medien - wie AutorInnen
die Pressearbeit des Verlags unterstützen können"
von Christina Bacher
Spannung, der Unterleib der Literatur
"Mit bloßen Händen" (Klappentext)
Text: Wolf R. Seemann, Lektorat: Hans Peter Roentgen
Buchbesprechung
"Titel, Pitch und Exposé für Romane" von André Hille
besprochen von Gabi Neumayer
Verlagsportrait
"Smart & Nett Verlag"
Frag die Expertin für Kinder- und Jugendbuch
(Sylvia Englert)
Impressum


TEIL 2:

Veranstaltungen
Ausschreibungen
Publikationsmöglichkeiten
mit Honorar
ohne Honorar
Seminare
Messekalender
Impressum


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HALL OF FAME:
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(mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Die "Hall of Fame" zeigt die Erfolge von AbonnentInnen des Tempest.
Wir freuen uns, wenn ihr euch davon motivieren und ermutigen lasst -
dann werden wir euer neues Buch hier bestimmt auch bald vorstellen
können.

Melden könnt ihr aktuelle Buchveröffentlichungen (nur Erstauflagen!)
nach diesem Schema:

.......
AutorIn: "Titel", Verlag Erscheinungsjahr (das muss immer das laufende
oder das vergangene Jahr sein!), Genre (maximal 2 Wörter). Zusätzlich
könnt ihr in maximal 60 Zeichen (nicht Wörtern!) inklusive Leerzeichen
weitere Infos zu eurem Buch unterbringen, zum Beispiel eine Homepage-
Adresse.
.......
Ein Beispiel (!):

Johanna Ernst: "Der Fall der falschen Meldung", Hüstel Verlag 2015,
Mystery-Thriller. Dann noch 60 Zeichen - und keins mehr! Inklusive
Homepage!
.......

Ausgeschlossen sind Veröffentlichungen in Anthologien, Bücher im
Eigenverlag und BoDs (sofern sie im Eigenverlag erschienen sind) sowie
Veröffentlichungen in Druckkostenzuschussverlagen.

ACHTUNG!
Schreibt in eure Mail mit der Meldung immer auch hinein, dass ihr
bestätigt, dass die Veröffentlichung weder im Eigenverlag noch in
einem Verlag erschienen ist, bei dem der Autor irgendetwas bezahlt
hat! Als Bezahlung gilt auch, wenn er Bücher kostenpflichtig abnehmen
muss, Lektorat bezahlt o. Ä.

Schickt eure Texte unter dem Betreff "Hall of Fame" an
mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Wir berücksichtigen ausschließlich Meldungen, die nach dem obigen
Schema gemacht werden und die Bestätigung zum Verlag enthalten.
Änderungsaufforderungen zu Meldungen, bei denen das nicht der Fall
ist, werden ab sofort nicht mehr verschickt!
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Jochen Weeber: "Henrietta spürt den Wind", Patmos Verlag 2017,
Kinderbuch. Fühlen, Freundschaft, Froschbeine. http://jochenweeber.de

Sandra Nenninger: "Jako und Pepe: Das Geheimnis der Dornenhecke",
Verlagshaus El Gato 2016, Kinderbuch. Für Abenteurer!
Facebook.com/sandra.nenninger.autorin

Asja Bonitz: "Ballula Kugelfee", Edition Pastorplatz 2016, Bilderbuch.
Ab 3 Jahren. www.asjabonitz.de/bücher/ballula-kugelfee

Katiya Cerna: "Gestaltwandler - Streben nach Vollkommenheit",
Eisermann-Verlag 2017, Urban-Fantasy. Ryan & sein Feuervogel
https://www.facebook.com/Katiya-Cerna

Romina Gold: "Sieh nicht zurück! Solid Rock", bookshouse Verlag 2017,
Romance. Eine bewegende Liebesgeschichte. http://www.romina-gold.de

Ulrich Radermacher: "Schickimicki", Gmeiner-Verlag 2017, München-
Krimi. Zwei Morde in der Bussi-Gesellschaft, www.krimi-muenchen.de


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ECHO-SERVICE:
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(mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)


Wir sind Belletristica, eine internationale Online-Schreibplattform.

Bei uns sind alle richtig, die Spaß am Schreiben, Lesen haben und nach
einer freundlichen, hilfsbereiten Community suchen.

Über neue Mitglieder freuen wir uns immer sehr und heißen sie auf das
Herzlichste bei uns willkommen.

Kontakt: https://belletristica.com oder für Nachfragen:
mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


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SCHREIBKICK:
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(mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)


Unser Schreibkick für den Monat Februar, diesmal von Maike Frie:

Welchen Sinn bevorzugt eine Figur? Eine Szene mal mit verschieden
betonten Sinneseindrücken schreiben: sehen, riechen, fühlen, hören -
und am besten dazu noch die Wortwahl anpassen. Was macht das mit der
Figur und der Szene? So können unterschiedliche Charaktere
herausgearbeitet werden, die für die Leser individueller und
greifbarer werden.


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NEUES AUS DER BUCHSZENE:
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(mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Wir leben in turbulenten Zeiten, die Buchbranche ist in Bewegung wie
nie zuvor. Ob es nun um neue Vertragsbedingungen mit Amazon geht, die
zunehmende Digitalisierung des Marktes oder all die neuen Chancen und
Möglichkeiten, die sich Verlagsautoren und professionellen
Selfpublishern bieten: Eine Nachricht jagt die nächste. Damit ihr den
Überblick behaltet und nichts Wichtiges verpasst, fassen wir hier alle
interessanten Links zusammen, die uns jeden Monat ins Auge fallen -
natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
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++++++++++
Interviews
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https://www.buchreport.de/2017/02/15/vulkane-statt-spirituskocher/
Thea Dorn über den Stellenwert von Literaturkritik.

http://www.text-manufaktur.de/detailseite/items/schreiben-ist-wie-ein-aufschlag-im-tennis---unbeherrschbar.html
"Die Kunst des Selbstlektorats": Interview mit dem Luchterhand-Lektor
Klaus Siblewski.


+++++++
Autoren
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https://www.buchreport.de/2017/02/08/akif-pirincci-erhaelt-strafbefehl-wegen-volksverhetzung/
Pegida-Skandal. Akif Pirinçci erhält Strafbefehl wegen
Volksverhetzung.

http://www.deutschlandradiokultur.de/gefaehrdete-kinderbuchautoren-wir-koennen-von-unserem.1270.de.html?dram%3Aarticle_id=378406
Gefährdete Kinderbuchautoren: "Wir können von unserem Schreiben nicht
mehr leben." Thomas Fuchs im Gespräch mit Frank Meyer.

https://www.buchreport.de/2017/02/09/umberto-eco-steigt-ein-letztes-mal-in-die-bestsellerliste-auf/
Der vor knapp einem Jahr verstorbene Schriftsteller Umberto Eco steigt
mit "Pape Satàn" ein letztes Mal in die Bestsellerliste ein.


+++++++
Verlage
+++++++

https://www.boersenblatt.net/artikel-ulrike_rodi_ueber_enthusiasmus_und_enttaeuschung_bei_manuskripten.1281
928.html?nl=newsletter20170126&nla=artikel1281928&etcc_newsletter=1
Eine große Wundertüte. Ulrike Rodi über Enthusiasmus und Enttäuschung
bei Manuskripten.

https://www.buchreport.de/2017/01/11/die-frage-der-sichtbarkeit/
Publikumsverlage. Interessengruppe Belletristik und Sachbuch: Die
Frage der Sichtbarkeit.

https://www.buchreport.de/2017/02/02/doris-janhsen-uebernimmt-das-ruder-bei-droemer-knaur/
Doris Janhsen übernimmt das Ruder bei Droemer Knaur.

https://www.buchreport.de/2017/01/27/der-hoechste-amtstraeger-sorgt-im-buch-fuer-konjunktur/
Papstbücher. Der höchste Amtsträger sorgt im Buch für Konjunktur.


++++++++++++++++++++++++
Buchhandel / Buchbranche
++++++++++++++++++++++++

http://www.deutschlandradiokultur.de/buchbranche-von-wegen-weiblich-die-top-jobs-kriegen-die.1270.de.html?dram%3Aarticle_id=378929
Buchbranche - von wegen weiblich. Die Top-Jobs kriegen die Männer.

https://www.buchreport.de/2017/02/09/der-januar-beschert-ein-kleines-umsatzplus/
Der Januar beschert deutschsprachigen Buchmärkten ein kleines
Umsatzplus.

https://www.buchreport.de/2017/02/09/hugendubel-schliesst-in-bochum/
Filialisten. Hugendubel schließt in Bochum.

https://www.buchreport.de/2017/02/03/erwartungen-nicht-erfuellt-2/
Thalia schließt Filiale in Waiblingen.

https://www.buchreport.de/2017/02/09/schnupperer-mildern-das-minus/
Börsenverein verliert weiter Mitglieder.

https://www.buchreport.de/2017/02/07/absatzrueckgang-schlaegt-zu-buche/
Schweiz 2016. Absatzrückgang schlägt zu Buche.

https://www.buchreport.de/2017/02/07/tueraufkleber-fuer-libri-buchhandlungen/
Buy Local. Türaufkleber für Libri-Buchhandlungen.

https://www.buchreport.de/2017/02/09/rupprecht-eroeffnet-in-kempten/
Rupprecht eröffnet in Kempten.


++++++++++++++
Literaturszene
++++++++++++++

https://www.boersenblatt.net/artikel-autoren_und_verleger_fuer_publikationsfreiheit_und_verlagsvielfalt.128
6533.html
Appell an die Politik. Autoren und Verleger für Publikationsfreiheit
und Verlagsvielfalt.

https://www.boersenblatt.net/artikel-nina_george_ueber_die_stellung_der_frauen_im_literaturbetrieb.1272531.
html
Macho Literaturbetrieb. Bücher von Autorinnen erscheinen seltener in
(hoch)literarischen Verlagen, erhalten weniger renommierte Preise und
Rezensionen im Feuilleton - und weniger Geld. Nina George hat
nachgerechnet.

https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article161398913/Lest-endlich-mehr-fantastische-Literatur.html
Lest endlich mehr fantastische Literatur!

https://www.buchreport.de/2017/01/26/diskussion-um-alternative-fakten-befluegelt-verkaeufe-von-george-orwells-1984/
Alternative Fakten beflügeln Verkäufe von George Orwells »1984«.


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Literaturkritik
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https://www.buchreport.de/2017/02/02/thea-dorn-komplettiert-das-literarische-quartett/
Thea Dorn komplettiert das »Literarische Quartett«.


+++++++++++++
Leseförderung
+++++++++++++

https://www.buchreport.de/2017/02/06/was-bringen-die-kinder-und-jugendbuchwochen/
Was bringen die Kinder- und Jugendbuchwochen?


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Indies / Selfpublishing
++++++++++++++++

https://www.buchreport.de/2017/02/17/impulse-aus-der-ideenfabrik/
Indies bitten zur Ideenfabrik.


+++++++++++++++
Veranstaltungen
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https://www.buchreport.de/2017/02/01/leipziger-buchmesse-baut-bloggern-eine-buehne/
Leipziger Buchmesse baut Bloggern eine Bühne.


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Preise / Awards
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https://www.buchreport.de/2017/02/07/jury-und-daten-fuer-den-deutschen-buchpreis-stehen-fest/
Jury und Daten für den Deutschen Buchpreis stehen fest.

https://www.buchreport.de/2017/01/19/deutscher-krimi-preis-geht-an-max-annas/
Deutscher Krimi Preis geht an Max Annas.

https://www.buchreport.de/2017/02/16/die-finalisten-fuer-den-preis-der-leipziger-buchmesse-stehen-fest/
Die Finalisten für den Preis der Leipziger Buchmesse stehen fest.

https://www.boersenblatt.net/artikel-bertelsmann_ausgezeichnet.1289715.html
Bertelsmann ausgezeichnet. Konzern mit Weltmeisterqualitäten.


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International
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https://www.buchreport.de/2017/02/17/testballon-seattle/
Amazon. Testballon Seattle. Gerade erst hat Amazon fünf neue
stationäre Buchläden in den USA angekündigt.

https://www.buchreport.de/2017/02/03/amazon-wachsen-und-investieren/
Amazon liegt weiter auf Wachstumskurs, bleibt aber hinter den
Erwartungen zurück.

https://www.buchreport.de/2017/02/03/indies-in-expansionslaune/
US-Indies: Hält der Wachstumstrend?

https://www.buchreport.de/2017/02/01/positive-signale-aus-aller-welt/
Internationale Buchmärkte: 2016 in der Entspannungsphase.

https://www.buchreport.de/2017/01/23/random-house-als-usa-tueroeffner/
Bertelsmann. Random House als USA-Türöffner.

https://www.buchreport.de/2017/01/24/eu-kommission-kippt-den-anspruch-amazon-first/
EU-Kommission kippt den Anspruch "Amazon first!"


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AUTORENWISSEN:
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"Der heiße Draht zu den Medien - wie AutorInnen
die Pressearbeit des Verlags unterstützen können"
von Christina Bacher

Genaugenommen sitzt man ja im selben Boot: Sowohl der Autor (und
selbstverständlich ist hier auch immer und vor allem auch die Autorin
gemeint) als auch der Verlag möchte nämlich Bücher verkaufen. Und wenn
es geht, möglichst viele. Der Autor will eigentlich auch gerne für die
Mühen der letzten Monate noch etwas Ruhm abbekommen, was dem Verlag ja
auch nicht schadet. Und der Autor will gerne Feedback auf das, was er
sich selbst ausgedacht hat. Verständlich! Beide haben also das gleiche
Ziel vor Augen: die Neuerscheinung in den Medien zu platzieren und so
die öffentliche Wahrnehmung auf das Buch zu lenken. Meinungen
einholen. Potentielle Leser zum Kauf animieren. Fans generieren. So
weit, so gut.

Autoren und Verlage haben dasselbe Ziel

Im selben Boot also. Die Pressefrau im Verlag (und hier sind auch die
wirklich wenigen Männer gemeint, die diesen Beruf ausüben) ist also
erst einmal eine Verbündete. Eine gute Voraussetzung, möchte man
meinen, um sich frühzeitig in gemeinsamer Sache zusammenzusetzen. Denn
nur, wer rechtzeitig gegenseitige Erwartungen klärt, kann später nicht
enttäuscht werden.

Dabei sollten sich Autoren vielleicht erst einmal darüber informieren,
was denn überhaupt die Aufgabe der Presseabteilung ist (im Gegensatz
beispielsweise zur Merchandising- oder Veranstaltungsabteilung). Zur
klassischen Pressearbeit eines Verlags gehören gemeinhin Verteiler-
und Zielgruppenrecherche, Redaktionsbesuche, Vorschauversand (auch an
die Presse), Erstellen einer Presse-Information, Versand von
Rezensionsexemplaren, Nachhaken bei den Journalisten, Erstellen eines
Pressespiegels, Bedienen von Social-Media-Kanälen (falls vorhanden).
Das ist schon eine ganze Menge und unbezahlbar, wenn sich Autorinnen
und Autoren darum selbst kümmern müssten (was zum Beispiel Self-
Publisher tun). Dennoch bleibt eine Menge an "to do’s", die Autoren
selbst übernehmen könnten. Alles also eine Frage der Absprache. Und
auf die kommt es in der Tat an.


Idealismus versus Unternehmergeist

Während sich Schriftstellerinnen und Schriftsteller häufig durch einen
enormen Idealismus auszeichnen und alles für ihr neues "Baby" - sprich
Buch - tun würden, gehören die Mitarbeiter eines Verlags zuallererst
mal einem Unternehmen an, das wirtschaftlich denken muss: Es müssen ja
nicht nur die gesamten Unkosten für die Buchproduktion vorgestreckt
werden, sondern auch die Verantwortung für den gesamten Betrieb mit
Mitarbeitern, unzähligen Autoren und zahlreichen Bücher
(Neuerscheinungen und Backlist) muss gestemmt werden. Im Verlag wird
also ein Budget pro Buch festgelegt, das nicht überschritten werden
darf. Dieses Budget bestimmt den Aufwand, der betrieben werden kann -
da sind auch der (gutwilligsten und kompetentesten) Pressefrau die
Hände gebunden. Dass da für einen Top-Titel mehr Wind gemacht wird als
beispielsweise für den neuen Band einer bereits lange bestehenden
Reihe oder für einen Backlist-Titel, ist klar. Aber eins wird dadurch
deutlich: Die meisten Verlage machen Buch-, nicht Autoren-PR. Aber
eben auch, weil häufig viel zu wenig Informationen, Fotomaterial,
Hintergrund-Storys oder auch Bereitschaft vonseiten der Autoren zur
Verfügung stehen. Und zwar auf einfachem, unkompliziertem Weg.


Kreative PR ist das A und O

Vielleicht ist es also tatsächlich heutzutage häufig so, dass von der
schreibenden Zunft mehr erwartet wird als ein (genialer) Text. Ein
Autor sollte ein individueller "Typ" mit einer besonderen Geschichte
sein, er sollte frei sprechen und gut vorlesen können, unkompliziert
im Umgang mit Journalisten sein und dazu noch auf Knopfdruck
authentisch in die Kamera lächeln können. Nicht jeder will und kann
das leisten. Aber mal ehrlich: Meistens sind es ja gerade die Autoren
selbst, die die große Resonanz erwarten und insgeheim auf einen
Bestseller hoffen, um vom Schreiben leben zu können. Da lohnt es sich
also, unter anderem folgende Fragen zu verschriftlichen:

-- Wie unterscheidet sich dieses eine von anderen Büchern?
-- Was ist der (thematische) Aufhänger, z. B. ein Jubiläum oder ein
passendes zeitgeschichtliches Ereignis?
-- Gibt es einen regionalen Bezug, den man herausstellen kann?
-- Kann man den Geburtsort, die Herkunft, eine andere Besonderheit im
Leben des Autors für die Pressearbeit nutzen?

Die Journalisten werden für solche Informationen dankbar sein.


Hand in Hand mit dem Verlag

In der Buch-PR Hand in Hand zu arbeiten heißt erst einmal, selbst ein
Gespür für den (Presse-) Verteiler zu bekommen, den das Buch überhaupt
interessieren könnte. Ein Kinderbuch (und sei es noch so schön) findet
selten den Weg ins "Literarische Quartett", und Elke Heidenreich - das
hat sie schon oft öffentlich geäußert - mag keine Krimis. Aber was
spricht gegen das Wochenblatt (das eine riesige Auflage hat) oder ein
Fachmagazin, das das Thema des Buches inhaltlich aufzurollen versteht?
Das inhaltliche Briefing zum Buch kann keiner so gut machen wie der
Autor selbst. Die gelernte Pressefrau im Verlag hat dann die nötige
Distanz zum Produkt, um das Thema zu vermitteln.

Was also können Autorinnen und Autoren tun, wenn sie die Pressearbeit
ihres Verlags unterstützen möchten? In jedem Fall sollte ganz genau
abgesprochen werden, wer sich worum kümmert. Es gibt nichts
Unangenehmeres, als wenn ein Journalist gleich zwei Mal die gleiche
Presseinfo / das selbe Buch zur Rezension oder einen ähnlichen Anruf
in gleicher Sache bekommt. Das bringt niemanden weiter.


Veranstaltungen

Sinnvoll ist es auch, wenn sich Autorinnen und Autoren um (weitere)
Veranstaltungen zum Buch kümmern. Jede Ankündigung einer Lesung ist
auch Werbung fürs Buch. Die Verlage setzen die Termine meistens dann
auch gerne wiederum auf die Verlags-Website. Ob das der Verlag
übernimmt oder man selbst die Kosten tragen muss, muss natürlich vorab
geklärt werden. Es sollte aber in jedem Fall ein aktuelles (!),
rechtefreies Autorenfoto her, das womöglich auch in der Vorschau, auf
dem Buch, auf der Verlags-Website und auf eigenen Social-Media-Kanälen
Verwendung findet. Idealerweise auch auf einer Autogrammkarte.

Ein Beispiel
............
Angenommen, du schreibst urbane Krimis und suchst noch einen kreativen
Tipp, wie diese den Weg in die Medien finden. Wie wäre es, wenn du
einen literarischen Stadtspaziergang auf den Spuren deiner Geschichte
anbietest? Damit schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe: Du lernst
deine Leser kennen (und sie dich!) und du kannst mit der Literarischen
Führung in den Veranstaltungsmagazinen punkten, in denen garantiert
auch dein Buchtitel genannt wird. Und wenn es allen Spaß gemacht hat,
wiederholst du das Angebot einfach wieder.


Social Media und Bewerbungen

Apropos Social Media: Ob die Kommunikation über die eigene Facebook-
Seite oder über LeserInnen-Portale wie lovelybooks stattfindet: Die
sozialen Medien können eine große Plattform für einen Autor sein, um
sich und sein Buch zu präsentieren. Der direkte Kontakt mit den
Leserinnen und Lesern tut oft gut, und deren Fragen kann man eh am
besten beantworten. Allerdings sollte man dann auch bei Kritik die
Contenance bewahren. Aber das versteht sich ja eigentlich von selbst.

Last but not least ist es hilfreich, wenn man sich auf Stipendien, für
Literaturpreise oder "Writer in Residence"-Programme bewirbt. Ist der
Autor damit erfolgreich, ist das dem Verlag sicher eine schöne
Pressemeldung wert oder sogar einen Aufkleber aufs Buch.

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Christina Bacher, geboren 1973 in Kaiserslautern, hat viele Jahre als
Pressefrau von Buchverlagen gearbeitet, um sich dann als Journalistin
und Autorin selbständig zu machen. Seither gibt sie als Dozentin
sowohl Schreib-Workshops als auch Seminare zum Thema "Pressearbeit für
Autoren", u. a. auf der CRIMINALE oder bei den "Mörderischen
Schwestern" wie neuerdings auch im Kölner Kunstraum Atelier Trierer
Straße. Christina Bacher lebt mit ihrer Familie in Köln.
http://www.bachers-buero.de


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SPANNUNG, DER UNTERLEIB DER LITERATUR:
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(mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Was macht Romane spannend, und vor allem: Was macht sie langweilig?

Wer Szenen hat, die sie oder er für spannend hält, oder Szenen, bei
denen er sich nicht sicher ist, oder solche, die eigentlich spannender
gestaltet sein sollten, doch die Frage ist: Wie? - wer solche Szenen
hat, kann sie mir schicken.

Ich wähle dann einige aus, die ich im Tempest bespreche. Schickt die
Szenen als E-Mail-Anhang im RTF-Format an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bitte nicht mehr als 7.000 Anschläge, also etwa vier Normseiten. Dazu
zählt auch der Vorspann! Da die Szenen aus beliebigen Stellen eurer
Manuskripte stammen dürfen, müsst ihr eventuell die Vorgeschichte der
Szene erklären. Diese Erklärung sollte 400 Anschläge nicht
überschreiten!
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"Mit bloßen Händen" (Klappentext)
Text: Wolf R. Seemann, Lektorat: Hans Peter Roentgen


Über Nacht ist Harrys Leben zu einer einzigen Katastrophe geworden.
Nach seiner Entlassung als Chefarzt, der Entführung seines Sohnes und
der Trennung von seiner Frau hat Harry alles verloren, wofür er lebte.
Doch wer niemanden mehr hat, der ihn aus dem Sumpf zieht, dem bleiben
noch die eigenen Haare. Um wenigstens seinen Sohn zu retten,
unterwirft er sich den Erpressungen seines Feindes und findet sich
plötzlich zwischen den Rädern nuklearer Weltpolitik wieder.

Aber leider sind die Gefahren, die wir kennen, selten die, die uns
erwarten ...

Der Roman basiert auf wahren Begebenheiten.

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Lektorat von Hans Peter Roentgen

Harry verliert seine Stelle und seine Frau. Sein Sohn wird entführt.
Gleich drei Katastrophen am Anfang, die einen spannenden Thriller
versprechen. Die Katastrophen sind anschaulich. Dass er sich auf die
Erpressung einlässt, lässt Übles ahnen. Und der Satz mit der nuklearen
Weltpolitik, unter deren Räder er gerät, ist ein Verweis darauf, was
in dem Thriller noch alles passieren wird.

Eine Katastrophe am Anfang, der Hinweis auf größere Folgen (nukleare
Weltpolitik) und ein guter Schlusssatz: Die Gefahren, die wir kennen,
sind nicht die, uns erwarten ... Dazu der Satz mit der wahren
Begebenheit, der ebenfalls Neugier weckt.


Drei Katastrophen sind zwei zu viel

Mein Beruf ist das Verbessern. Und auch, wenn der Klappentext nicht
schlecht ist, könnte man einiges verbessern.

Er verliert seine Frau, seine Stelle und seinen Sohn. Das sind drei
Katastrophen am Anfang. Hängen die zusammen? Im Text findet sich
darauf kein Hinweis. Dort geht es um die Entführung des Sohnes und um
die Erpressung, auf die sich Harry einlässt.


Ein unlösbarer Konflikt ist immer gut

Was wollen die Erpresser? Da die Erpressung am Anfang steht, könnte
das der Klappentext verraten, ohne die Spannung zu nehmen. Und es wäre
bedrohlicher, wenn die Erpresser nicht Geld wollten, sondern etwas
anderes, viel Größeres. Sprich: Ich würde das benennen, was die
Erpresser fordern. Wollen sie, dass er seinen ehemaligen Chef mit
falschen Aussagen belastet? Soll er das Werkzeug werden, den Mann zu
vernichten? Das wäre eine Möglichkeit.

Eine ungewöhnliche, besonders bedrohliche Erpressung gehört in den
Klappentext. Denn damit würde das Alleinstellungsmerkmal des Romans
herausgestellt und die Bedrohung sehr viel anschaulicher werden. Dem
Leser würde das Dilemma deutlicher: Gibt Harry der Erpressung nach und
tut etwas, was kein anständiger Mensch tun würde? Oder gibt er ihr
nicht nach und riskiert den Tod seines Sohnes, weil von ihm Dinge
gefordert werden, die gegen jede Menschlichkeit verstoßen? Egal, wie
er sich entscheidet, er sitzt in der Falle. Es gibt keinen richtigen
Weg, nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.

Der Konflikt, der alles in Gang setzt, gehört in den Klappentext. Denn
er ist es, der den Leser zum Lesen verlocken soll, der ihm einen
Eindruck gibt, worum es geht.

Dieser Konflikt ist hier noch allgemein gehalten. Da kann man noch
etwas tun. Show, don`t tell, ich kann es nur wiederholen, ist auch im
Klappentext wichtig.

Das ändert nichts daran, dass dieser Klappentext auch in der aktuellen
Fassung wirken kann.


Der Autor im Klappentext

Wenn der Autor den Hintergrund des Romans gut kennt, sollte das im
Klappentext erwähnt werden. Kurz, ein Satz: "Der Autor war lange
Chefarzt einer Klinikabteilung und kennt den Hintergrund seiner
Geschichte aus dem Effeff."

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Hans Peter Roentgen ist der Autor der Bücher "Vier Seiten für ein
Halleluja" über Romananfänge, "Drei Seiten für ein Exposé" und
"Schreiben ist nichts für Feiglinge". Außerdem hält er Schreibkurse
und lektoriert. Im letzten Jahr ist sein neuer Ratgeber "Spannung -
der Unterleib der Literatur" erschienen.


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BUCHBESPRECHUNG:
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(mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)


"Titel, Pitch und Exposé für Romane" von André Hille
besprochen von Gabi Neumayer

Titel, Pitch und Exposé für Romane - lohnt sich dafür ein eigenes
Buch? Ganz klar: ja.

Es gibt viele Ratgeber, in denen man unter anderem nachlesen kann,
worauf es beim Pitchen ankommt oder was alles in ein Exposé gehört.
Das Problem ist das "unter anderem", denn die übliche Handvoll
Standardantworten hilft gerade SchreibanfängerInnen in der Regel nicht
weiter. Und auch erfahrenere AutorInnen brauchen spezielle, konkrete
Tipps, wie sie vorgehen können, wenn ihr Projekt vom Gewohnten
abweicht (wenn die Geschichte beispielsweise nicht plotgetrieben ist
oder man eine Kurzgeschichtensammlung pitchen möchte).

Gut, dass es André Hilles kleinen, aber feinen Ratgeber gibt. Denn er
nimmt sich für all seine Themen sehr viel Zeit und Platz. Wie finde
ich den richtigen Titel für meinen Roman? Bei diesem Thema stellt er
jede Menge Sorten von Titel vor, mit zahlreichen Beispielen, und gibt
Hinweise dazu, wie man einen nicht nur passenden, sondern auch
zeitgemäßen und genregerechten Titel findet.

Ans Eingemachte geht es dann bei all den kurzen Werbe- und
Kommunikationsformen rund ums Buch. Blurb, Pitch, Logline, Testimonial
... Was ist das alles? Worin unterscheiden sich diese Texte? Welcher
ist wofür gut? Und vor allem: Wie erarbeitet man sich einen Pitch -
und findet erst einmal die USP (unique selling proposition) für das
eigene Werk? Sehr gut auch: Hille sagt nicht einfach, dass man es so
oder so machen sollte, sondern begründet auch immer, warum ein
bestimmtes Vorgehen sinnvoll ist und ein anderes nicht, wenn man sein
Manuskript erfolgreich anbieten will.

Eine besondere Stärke von Hille ist, dass er hervorragend
strukturieren kann. So arbeitet er sehr konkret und mit vielen
Beispielen heraus, wie man Schritt für Schritt zum richtigen Pitch für
den eigenen Roman gelangt. Mit seinen Analysen und Beispielen sollte
das wirklich jede/r schaffen!

Wenn es ums Exposé geht, geraten auch erfahrene AutorInnen immer
wieder ins Schwimmen. Was muss alles rein, was nicht? Wie soll der Ton
sein? Hille zeigt, dass es verschiedene Vorgehensweisen gibt (auch
dies immer ganz konkret nachvollziehbar), und vor allem listet er auf,
was in einem Exposé nicht funktioniert (zum Beispiel Zitate,
Interpretationen und innere Prozesse) - und auch da wieder: warum.

Ein wirklich nützlicher, gut strukturierter und in jeder Zeile
praxisorientierter Ratgeber, mit dem SchreibanfängerInnen auf jeden
Fall arbeiten sollten, bevor sie ihr Buchprojekt anbieten wollen - am
besten aber noch, bevor sie überhaupt ein viele hundert Seiten
umfassendes Manuskript geschrieben haben. Denn wer sein Projekt gut
pitchen kann und ein aussagekräftiges Exposé schreibt, verschafft sich
selbst Klarheit über seine Geschichte und ihre Elemente. Und das kann
für erfahrene AutorInnen ebenfalls sehr hilfreich sein, daher:
Leseempfehlung für alle!


André Hille: "Titel, Pitch und Exposé für Romane", Textmanufaktur
Verlag 2016, 112 Seiten, 14,90 Euro


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VERLAGSPORTRAIT:
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(mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)


Smart & Nett Verlag
Veronika Peschkes und Dirk Walter GbR
Holzhofstraße 3
81667 München
Telefon: +49 (0)89 345297
Mobil: +49 (0)178 5494838 & +49 (0)170 2127644
Fax: +49 (0)89 95894575
mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
http://smart-und-nett-verlag.de


Verlagsgeschichte

Der Smart & Nett Verlag aus München entstand 2015 zusätzlich zu der
bereits bestehenden Smart & Nett Agentur für Kunst und Marketing, die
im Jahr zuvor von Dirk Walter und Veronika Peschkes gegründet wurde.
Den beiden Initiatoren verbanden ihre Fähigkeiten aus kreativem
Marketing, Webdesign und Photoshop-Expertise mit künstlerischem Know-
how und administrativem Organisationstalent.

Der Verlag profitiert heute von den ersten Hürden und Überraschungen
im Verlagsleben: Schien zu Beginn die Zusammenarbeit mit einem
Verlagsdienstleister noch als erstrebenswerter Topservice, ist heute
klar: Es führt kein Weg an der selbständigen Zusammenarbeit mit
Großhändlern und guten Druckereien vorbei. Erstaunlich auch die
Erfahrung mit Autoren, deren plötzliche Wandlung nach
Vertragsunterzeichnung fast schon ausreichend "Stoff" für ein eigenes
Buch hergeben würden. Ansprüche stiegen und die eigenen Netzwerke
schrumpften urplötzlich zusammen.

Programm und Philosophie

Smart & Nett sehen es gelassen und bleiben ihrer Philosophie treu: Es
geht ihnen nicht um Bücher "um jeden Preis" im Sinne eines
Druckkostenzuschussverlages. Vielmehr geht es um Individualität - sei
es bei der Auswahl der Manuskripte oder beim maßgeschneiderten
Marketingkonzept. Die Art zu arbeiten entspricht eher der eines
Fotografen, der zwar überall sein Auge hat, den verblüffenden
Schnappschuss aber gezielt an einem Detail in Szene setzt, das bisher
keiner beachtet hat.

Der Verlag gewinnt dadurch in mehrfacher Hinsicht: Die Buchprojekte
entstehen praktisch aus einer Hand - von der Vorauswahl über die
Gestaltung bis hin zum Verkauf fließen stets gestalterische und
marketingspezifische Aspekte ein. Dass Smart & Nett mittlerweile auch
als Plattenlabel und Musikverlag arbeiten, ist eine vielleicht
überraschende, aber der Synergieeffekte wegen durchaus logische Folge
in der Entwicklung des Unternehmens. Netzwerken gehört für Smart &
Nett zum täglichen Alltag. Ob über die sozialen Netzwerke oder mit
externen Partnern, mit denen auch mal ungewöhnliche Pfade betreten
werden.

Welche Autoren wurden bisher verlegt?

Exemplarisch für diese Philosophie stehen die drei neuesten Bücher.

Da ist zum einen "Drölfzigmal klingeln" von Oliver Brendel, einem
Fernsehmanager und Ironman, der unterhaltsam beschreibt, wie er das
Guillan-Barré-Syndrom durchlebt und buchstäblich wegtrainiert. Der
Sieg über die Ganzkörperlähmung hin zu neuen Ironman-Wettkämpfen ist
gespickt mit Lebensbejahung und Erfolg, und nebenbei erzählt der
Entertainer bunte Geschichten aus der Glitzerwelt der Fernsehstudios.

Ein echter Ratgeber ist Jasmin El-Assal-Zimmermann mit "Ihr Aussehen
ist Ihr Ansehen" gelungen. Von Frau zu Frau gibt sie wertvolle Tipps
zum typ- und anlassgerechten Styling sowie zum richtigen Einkaufen, um
Fehlkäufe zu vermeiden. Zahlreiche Abbildungen und Farbtabellen machen
das Buch zum wertvollen Shoppingbegleiter.

Mit "München schillert", herausgegeben von Katharina Schweißguth,
gelang ein ganz besonderer Lyrikband. Münchnerinnen und Münchner,
völlig unbekannte, aber auch ganz prominente wie Konstantin Wecker,
erzählen in Reim oder Prosa über das, was sie im Leben bewegt und wie
sie ihre Stadt sehen. Genau 111 Texte beschreiben Ernstes, Fröhliches,
Absurdes oder Philosophisches. Zu jedem Poeten gibt es ein
Kurzportrait.


AutorInnen gesucht?

Smart & Nett sind offen für neue Genres und neue Autoren. Wer
kompetent in seinem Fach ist und obendrein seine Tipps und Tricks auch
noch unterhaltsam zu vermitteln vermag, ist in der Ratgebersparte
herzlich willkommen. Der Bereich Krimi & Thriller trägt noch eine
völlig weiße Weste. Auch Kinder und Jugendliche warten noch
sehnsüchtig auf bunte Unterhaltung. Die Liste ließe sich beliebig
verlängern.

Konditionen

Unser Vertrag entspricht dem Normvertrag zwischen VS und dem
Börsenverein
https://vs.verdi.de/++file++519f379f6f68445ec0000442/download/must_Verlagsvertrag.pdf.

Wir wären kein seriös arbeitender Verlag, wenn wir pauschale
Konditionen herausgeben würden. Jedes Buchprojekt hat seine speziellen
Eigenschaften. Für ein Werk, das bereits veröffentlicht wurde, sind
die Konditionen schlechter als für ein aufwendiges Sachbuch. Für den
Bereich Belletristik orientieren wir uns dabei an den Vergütungsregeln
Belletristik vom VS.
https://vs.verdi.de/recht-urheber/++co++a9c4ea84-c45b-11e2-a2c8-525400438ccf.
Minimum: 10 % Hardcover, 5 % Taschenbuch mit Staffelung, Sachbuch
entsprechend höher (vom Nettoladenpreis).
Alle unsere Autoren haben aber bessere Konditionen als empfohlen.

Was ist besonders wichtig?

Was mögen Leserinnen und Leser gerne? Das ist unser entscheidender
Maßstab! Ein gutes Buch ist angenehm zu lesen, und es verändert etwas
beim Leser. Das kann ein Denkanstoß oder eine Erkenntnis ebenso sein
wie eine genussvoll erlebte Lesezeit oder das Lachen über eine
unterhaltsame Geschichte.

Das klingt einfach, ist aber ein hoher Qualitätsanspruch. Welche
Stimmung erzeugt das Buch? Hat berührt? Gab es einen Aha-Effekt? Oder
hat es nur eine fünfstündige Zugfahrt gefüllt?

Wer nun als Autor gleich zur Feder greifen möchte, dem sei zunächst
ans Herz gelegt, sich ausreichend über die Bedingungen zur
Manuskripteinreichung kundig zu machen:
http://smart-und-nett-verlag.de/manuskripte/.
Sehr gerne ergänzt durch einen Marktvergleich,
damit klar wird, welche Risiken vielfach ein Autor bei der
Buchproduktion anderer Verlage zu tragen hat. Im Gegensatz dazu ist
der Smart & Nett Verlag kein Kostenzuschussverlag, sondern ein ganz
klassisches seriöses Unternehmen. Während es Autoren mit Starallüren
mit der Bewerbung schwer haben, sind solche mit geerdeter
Lebenseinstellung, gesunder Selbsteinschätzung und hoher
Kooperationsbereitschaft herzlich willkommen. Denn ein Buchprojekt
lebt davon, dass Autor und Verlag an einem Strang ziehen, sich
abstimmen und die Welt gemeinsam begeistern können.


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UNSERE EXPERTINNEN UND EXPERTEN:
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Bitte schickt den ExpertInnen nur Fragen zu ihrem Expertenthema -
keine Manuskripte zur Beurteilung.

Bitte verseht jede Anfrage mit einem aussagekräftigen Betreff. Sonst
kann es sein, dass die Mail vorsichtshalber sofort gelöscht wird.


Drehbuch: Oliver Pautsch
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Fantasy: Stefanie Bense
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Heftroman: Arndt Ellmer
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Historischer Roman: Titus Müller
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Kinder- und Jugendbuch: Sylvia Englert
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Kriminalistik: Kajo Lang
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Lyrik: Martina Weber
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Marketing: Maike Frie
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Recherche: Barbara Ellermeier
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Plotten: Kathrin Lange
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Sachbuch: Gabi Neumayer
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Schreibaus- und -fortbildung: Uli Rothfuss
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Schreibhandwerk: Ute Hacker
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Science-Fiction: Andreas Eschbach
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FRAG DIE EXPERTIN FÜR KINDER- UND JUGENDBUCH:
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Sylvia Englert (mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Frage:
Ich habe einen Jugendroman über ein türkisches Mädchen geschrieben,
das anfangs große Integrationsschwierigkeiten hatte, dann aber mit
Hilfe ihrer deutschen Mitschüler in die Klassengemeinschaft
aufgenommen wird. Schließlich verliebt sie sich in einen deutschen
Jungen [...]

Ich möchte diese Buch gern veröffentlichen. Können Sie mir dabei
helfen?


Antwort:
Das klingt nach einem spannenden Romanthema! Wenn Sie das Manuskript
gründlich überarbeitet haben, könnten Sie schon anfangen, es
anzubieten.

Das machen Sie am besten über eine Literaturagentur - Verlage direkt
anzuschreiben funktioniert leider heute kaum noch. Es sollte eine
Agentur sein, die einen Bezug zum Jugendroman hat, zum Beispiel Silke
Weniger, Arteaga oder Gerd F. Rumler. Dafür brauchen Sie ein Exposé
(haben Sie schon eins geschrieben?) und eine Textprobe aus Ihrem
Roman, am besten vom Anfang. Natürlich schön in Form von Normseiten.

Nachdem Sie die Websites der Agenturen gründlich angeschaut haben,
wissen Sie sicher schon, ob Sie das Material per Post oder per Mail
einsenden sollten. Falls die Agentur zugestimmt hat, Sie zu vertreten,
übernehmen die Mitarbeiter die Verlagssuche und verhandeln den
Vertrag.

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Sylvia Englert, auch bekannt unter ihrem Roman-Pseudonym Katja
Brandis, hat über 50 Bücher - hauptsächlich aus dem Bereich Kinder-
und Jugendbuch - bei namhaften Verlagen wie Piper, Beltz & Gelberg,
Arena und arsEdition veröffentlicht. Sie gibt ihre Erfahrungen im
"Handbuch für Kinder- und Jugendbuchautoren" und anderen
Autorenhandbüchern weiter. www.sylvia-englert.de, www.katja-brandis.de


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Veranstaltungen, Ausschreibungen, Publikationsmöglichkeiten, Messen
und Seminare findet ihr im zweiten Teil des Tempest, der mit
getrennter Mail kommt.
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