Ausgabe 12-03 (20. März 2010)

Editorial
Hall of Fame
Schreib-Kick
Lesetipp
Echo-Service
Autorenwissen
   "Wirtschaftsfragen - schnell und zuverlässig geklärt"
   von Jakob Anderhandt
   "Tipps und Tricks vom Profi -
   Teil 2: Schreiben im Großen und Ganzen"
   von Jennifer Schreiner
Schreibkurs
   "Perspektiven bei Massenszenen"
   von Stefanie Bense
Buchbesprechung
   "Fragen und Antworten zu Urheberrecht,
   Verlagswesen und Vermarktung"
   besprochen von Ramona und Thomas Roth-Berghofer
Des bösen Lektors Wörterbuch
Verlagsportrait
   "Dr. Ronald Henss Verlag"
Küss mich, ich bin ein Autor!
Frag den Experten für Kinderbuch
   (Michael Borlik)
Frag die Expertin für Fantasy
   (Stefanie Bense)
Frag die Expertin für Lyrik
   (Martina Weber)

EDITORIAL:  
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Liebe Autorinnen und Autoren,

wer von euch den letzten Tempest schon unfassbar umfangreich, unerhört
praxisorientiert und unvorstellbar inspirierend fand, wird angesichts
unserer März-Ausgabe endgültig in maßlose Verzückung geraten. Denn
diesmal gibt es unter anderem:

Gleich zwei Artikel findet ihr im "Autorenwissen: Profi-Tipps und -
Tricks bietet der zweite Teil von Jennifer Schreiners Artikel, und
Jakob Anderhandt stellt ein tolle Recherchemöglichkeit vor. Im
Schreibkurs gibt unsere unermüdliche Expertin Stefanie Bense Tipps für
das Schreiben von Massenszenen - wie gewohnt mit anschaulichen
Beispielen.

Honeyball Lektor gibt weitere eigenwillige Definitionen aus seinem
Wörterbuch preis, die Roth-Berghofers stellen Björn Jagnows neues Buch
vor, Ursula Schmid-Spreer hat ein neues Verlagsportrait für euch - und
unsere ExpertInnen beschäftigen sich diesmal mit
Kinderbuchillustrationen, der Suche nach dem richtigen Ansprechpartner
im Verlag und Lyrik-Rezensionen. Und dazu kommen natürlich noch unsere
regelmäßigen Rubriken mit Tipps und Links.

Der Tipp des Monats März, diesmal von Anja Rolfes:

Gerade Fantasy-Autoren müssen sich viele neue Namen
einfallen lassen, die ein bisschen anders klingen sollten.
Gute Anregungen liefern Autokennzeichen: Wer die Buchstaben
umstellt, mit weiteren kombiniert oder sie so nimmt,
wie sie sind, der verfügt so über einen großen Fundus
für Neuschöpfungen.

Franziska Röchter hat das neue Buch unseres Experten Björn Jagnow,
"Fragen und Antworten zu Urheberrecht, Verlagswesen und Vermarktung"
(Edition Octopus), in unserer Verlosung gewonnen. Tja, Tipps und
Beiträge einsenden lohnt sich eben - auch in Zukunft! (Wink mit dem
Zaunpfahl)

Einen schönen Hoffentlich-bald-Frühling euch allen - und schickt uns
Vorschläge für Artikel, damit der Tempest auch weiter so ungeheuerlich
hilfreich bleibt!

Gabi Neumayer
Chefredakteurin

~~~~~~~~~~~
Damit wir den Tempest auch in Zukunft weiterführen können, brauchen
wir eure Hilfe: Wer uns unterstützen möchte, überweise bitte einen
freiwilligen Jahresbeitrag (15 Euro haben wir als Richtwert gesetzt,
aber ihr helft uns auch schon mit 5 oder 10 Euro weiter) auf das Konto
von autorenforum.de:

Sparda Bank Südwest eG
BLZ 550 905 00
Kto. 100 724 515
Stichwort: "Beitrag 2010"

Für AuslandsabonnentInnen: Am 1. Juli 2003 wurden die
Auslandsüberweisungsgebühren gesenkt. Aber natürlich könnt ihr uns
euren Beitrag auch weiterhin per Post schicken (Adresse am Ende des
Tempest).

Wer aus Österreich überweist, braucht außerdem diese Nummern (bitte
genau so zusammenschreiben!)
IBAN: DE16 5509 0500 0100 7245 15
BIC: GENODEF1S01

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
ISSN 1439-4669 Copyright 2010 autorenforum.de. Copyright- und
Kontaktinformationen am Ende dieser Ausgabe
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INHALT DIESER AUSGABE:


TEIL 1:

Editorial
Hall of Fame
Schreib-Kick
Lesetipp
Echo-Service
Autorenwissen
"Wirtschaftsfragen - schnell und zuverlässig geklärt"
von Jakob Anderhandt
"Tipps und Tricks vom Profi -
Teil 2: Schreiben im Großen und Ganzen"
von Jennifer Schreiner
Schreibkurs
"Perspektiven bei Massenszenen"
von Stefanie Bense
Buchbesprechung
"Fragen und Antworten zu Urheberrecht,
Verlagswesen und Vermarktung"
besprochen von Ramona und Thomas Roth-Berghofer
Des bösen Lektors Wörterbuch
Verlagsportrait
"Dr. Ronald Henss Verlag"
Küss mich, ich bin ein Autor!
Frag den Experten für Kinderbuch
(Michael Borlik)
Frag die Expertin für Fantasy
(Stefanie Bense)
Frag die Expertin für Lyrik
(Martina Weber)
Impressum


TEIL 2:

Veranstaltungen
Ausschreibungen
Publikationsmöglichkeiten
mit Honorar
ohne Honorar
Seminare
Messekalender
Impressum


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HALL OF FAME:
---------------------------------------------------------------------
(redaktion at team pt autorenforum pt de)

Die "Hall of Fame" zeigt die Erfolge von AbonnentInnen des Tempest.
Wir freuen uns, wenn ihr euch davon motivieren und ermutigen lasst -
dann werden wir euer neues Buch hier bestimmt auch bald vorstellen
können.

Melden könnt ihr aktuelle Buchveröffentlichungen (nur Erstauflagen!)
nach diesem Schema:

.......
AutorIn: "Titel", Verlag Erscheinungsjahr (das muss immer das laufende
oder das vergangene Jahr sein!), Genre (maximal 2 Wörter). Zusätzlich
könnt ihr in maximal 60 Zeichen (nicht Wörtern!) inklusive Leerzeichen
weitere Infos zu eurem Buch unterbringen.
.......
Ein Beispiel (!):

Johanna Ernst: "Der Fall der falschen Meldung", Hüstel Verlag 2009,
Mystery-Thriller. 60 Zeichen - und kein einziges mehr! Inklusive
Homepage!
.......

Ausgeschlossen sind Veröffentlichungen in Anthologien, Bücher im
Eigenverlag und BoDs (sofern sie im Eigenverlag erschienen sind) sowie
Veröffentlichungen in Druckkostenzuschussverlagen.

ACHTUNG, NEU!
Schreibt in eure Mail mit der Meldung immer auch hinein, dass ihr
bestätigt, dass die Veröffentlichung weder im Eigenverlag noch in
einem Verlag erschienen ist, bei dem der Autor irgendetwas bezahlt
hat!

Schickt eure Texte unter dem Betreff "Hall of Fame" an
redaktion at team pt autorenforum pt de.

Wir berücksichtigen ausschließlich Meldungen, die nach dem obigen
Schema gemacht werden und die Bestätigung zum Verlag enthalten.
Änderungsaufforderungen zu Meldungen, bei denen das nicht der Fall
ist, werden ab sofort nicht mehr
verschickt!~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
~

Gesa Schwartz: "Grim - Das Siegel des Feuers", Egmont Lyx Verlag 2010,
Urban Fantasy. Von Gargoyles und Menschen. http://www.gesa-schwartz.de

Karla Schmidt: "Das Kind auf der Treppe", Piper Verlag 2010, Psycho-
Thriller. Leseprobe unter: http://www.karla-schmidt.de

Karin Koch: "Am liebsten eine Katze", Peter-Hammer-Verlag 2010,
Erstlesebuch. Herzenswünsche, Familienkatastrophen und jede Menge
Katzen

Titus Müller: "Die Jesuitin von Lissabon", Rütten & Loening 2010,
Historischer Roman. Im November 1755 erlebt die Welt eine Zeitenwende

Thorsten Nesch: "Joyride Ost", Rowohlt Verlag 2010, Roadmovie-Roman.
Infos & Leseprobe: www.thorsten-nesch.com

Regina M.-Ehlbeck: "Hällo, ei äm Betti!", Esslinger Verlag 2010,
Kinder-/Bilderbuch

Michael Pick: "Sommerscheiben", Hierreth-Verlag 2010, Kurzprosa. 29
außergewöhnliche Liebesgeschichten

Hans-Jürgen Rusch: "Gegenwende", Gmeiner-Verlag 2010, Kriminalroman.
Bedrohte ein Putsch die deutsche Einheit? www.gegenwende.de

Vera Klee: "Schaurig schöne Geschichten - Band 3", Roegelsnap Buch und
Hörbuchverlag 2009, Mystik/Horror. Hörproben und Infos auf
http://www.VeraKlee.de

Vera Klee: "Mystery Edition 2010", Roegelsnap Buch und Hörbuchverlag
2010, Mystik/Horror. Hörprobe und Bestellung u. a. bei
http://www.soforthoeren.de

Ulli Fritz-Becker: "Angst ist ein Krake", DeBehr-Verlag 2009.
Kindheitstrauma

Heinrich von der Haar: "Mein Himmel brennt", KaMeRu Verlag 2010,
Entwicklungsroman. Eine Kindheit im Münsterland.
www.HeinrichvonderHaar.de


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SCHREIB-KICK:
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(redaktion at team pt autorenforum pt de)


Unser Schreib-Kick für den März, diesmal von Alfred Hägele:

Ich nehme einen Satz eines Romans, z. B.: "Sie verschwand in der Tür
zum Bad" - Andreas Eschbach, Der Nobelpreis. Den baue ich zu einem
Absatz aus, dann zu einer ganzen Seite. Wie ging sie, was trug sie,
welche Gedanken hatte sie? Nun lese ich die Originalseite des Romans
mit allen drei Versionen noch einmal. Welche Fassung klingt besser? So
übe ich, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden.


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LESETIPP:
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(redaktion at team pt autorenforum pt de)

http://autorenforum.montsegur.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1251388002:
Im Montsegur-Autorenforum gibt es eine Liste mit bekannten Verlagen,
die Zuschüsse von AutorInnen nehmen oder genommen haben.

http://www.buchgenial.de/index.php?option=com_content&view=article&id=
18&Itemid=30: Hier findet ihr ein spannendes aktuelles Interview mit
unserem Kinder- und Jugendbuchexperten Michael Borlik.


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ECHO-SERVICE:
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(redaktion at team pt autorenforum pt de)


Ich gründe eine Schreibgruppe und suche Leute!

Datum: jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat von 18-20 Uhr
Ort: Dortmund im KISS, Friedensplatz 8
Alter: alle Schreiberlinge zwischen 18 und 40 Jahren

In der Schreibgruppe werden Themen besprochen wie die
Schneeflockenmethode, Wie erzeugt man Spannung?, Wie funktioniert ein
Plot?, Charakterinformationen, Was ist Show, don`t tell?, Welche
Möglichkeiten zur Veröffentlichung gibt es? - und noch vieles mehr. Es
wird Schreibübungen geben. Jeder Schreiberling bekommt die
Möglichkeit, selber an der eigenen Geschichte zu schreiben. Es ist
nicht schlimm, wenn man noch nichts veröffentlicht hat.

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


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AUTORENWISSEN:
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(redaktion at team pt autorenforum pt de)


"Wirtschaftsfragen - schnell und zuverlässig geklärt"
von Jakob Anderhandt

Wie hoch war das jährliche Durchschnittseinkommen eines
Fabrikarbeiters in Deutschland im Jahr 1880? Was verbirgt sich hinter
dem Begriff "Goldstandard"? Konnte man ein Haus in Europa im 18.
Jahrhundert schon gegen Feuer versichern?

Wer für einen historischen Roman recherchiert, für seine Erinnerungen
oder eine Biographie, der kommt an einer Klärung von Wirtschaftsfragen
oft genauso wenig vorbei wie der Autor eines ökonomischen Fachbuchs.

Unter http://www.zbw.eu/service/econdesk.htm gibt es seit September
2005 einen Service, der solche Fragen schnell und zuverlässig zu
beantworten hilft. Ausgebildete Bibliothekare der Zentralbibliothek
für Wirtschaftswissenschaften in Kiel und Hamburg (hier dem früheren
Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Archiv) konsultieren für ihre Auskünfte
vom "EconDesk" nicht nur die zuverlässigsten Quellen im Internet,
sondern greifen auch auf die Kataloge und weltweit einmaligen Bestände
ihrer beiden Bibliothekshäuser zurück.


So geht's

Für Nutzer des Services geht es los mit einem Online-Formular, in das
man seine Frage frei formuliert eingibt und dann durch Zuordnung zu
einer Rubrik von "Statistische Daten" bis "Zitatüberprüfung"
thematisch eingrenzt. Nach einer Eingangsbestätigung per E-Mail kommt
innerhalb von zwei Werktagen die ausführliche Antwort von "EconDesk"
mit kommentierten Links, Kurzzitaten aus Nachschlagewerken oder
einschlägiger Fachliteratur, weiterführenden Literaturhinweisen und
manchmal sogar Tipps, an welche anderen renommierten Institutionen man
sich zur Klärung seiner Frage noch wenden kann.

Der Service ist für die Benutzer kostenlos, international zugänglich
und diskret (das heißt, wer seinen bürgerlichen Namen nicht nennen
möchte, kann seine Frage unter Pseudonym stellen). Jede Frage erhält
zusammen mit der Eingangsbestätigung eine feste "Frage-Nummer", was
nützlich ist bei Rück- oder Folgefragen.


Eine Beispielanfrage

Wie hilfreich dieser Service bei einer Buchrecherche sein kann, habe
ich während der Arbeit an meiner Biographie über den Kapitän der
Weltmeere und Südseekaufmann Eduard Hernsheim festgestellt. Hernsheim
kehrte im Jahr 1892 als gemachter Mann aus der Südsee nach Deutschland
zurück und ließ sich im Hamburger Stadtteil Rotherbaum nieder. Um
einen Einblick in sein Vermögen zu bekommen (über dessen Höhe er in
seinen Schriften schweigt), wollte ich wissen, was Hernsheim für seine
Villa am Mittelweg, wo er für die nächsten fünfzehn Jahre lebte,
gezahlt haben mochte.

In der Antwort vom "EconDesk" wurde ich dafür an den "Verein Hamburger
Hausmakler e. V." weiterverwiesen, der - überraschend hilfsbereit -
meine Anfrage sowohl an den Vorstand als auch an seine 600 Mitglieder
weitergab. Eine Antwort steht bis jetzt noch aus; aber selbst wenn ich
auf diese Art keine Angabe bekommen sollte, hätte ich dank der
Auskunft von "EconDesk" noch eine andere Möglichkeit, meine Frage
weiterzuverfolgen: Alternativ wurden mir vier alte Hamburger Zeitungen
mit Bezug zum Stadtteil Rotherbaum genannt, die ich auf einen
Immobilienteil und eine dort abgedruckte Verkaufsanzeige hin absuchen
könnte. Zu den Erfolgschancen dieser Suche meinte die zuständige
Bibliothekarin allerdings: "Solche Immobilien [wie Hernsheims Villa am
Mittelweg] wurden entweder auf Auftrag gebaut oder von privat an
privat verkauft, vielleicht noch unter Einschaltung eines Maklers,
aber ich denke nicht, dass sie im Immobilienteil inseriert wurden."
Das war nicht nur eine interessante historische Zusatzinformation,
sondern in praktischer Hinsicht auch der entscheidende Hinweis, in
welcher Reihenfolge ich jetzt am besten weitermachte, um mit möglichst
wenig Aufwand zum Ziel zu kommen.


Weitere Services

Anfragen an "EconDesk" können aber auch in eine völlig andere Richtung
weisen. Unter der Rubrik "Auflösung von Abkürzungen" kann man zum
Beispiel um eine Erläuterung wirtschaftssprachlicher Abkürzungen
bitten, und unter der Rubrik "Übersetzung englischer Fachbegriffe"
gibt es einen Extra-Service, der sogar professionellen Übersetzern
wertvolle Hilfe bietet.

**~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**

Jakob Anderhandt, lebt als freier Schriftsteller und Übersetzer in
Sydney, Australien. Zahlreiche Veröffentlichungen. Die im Beitrag
genannte Biographie über Eduard Hernsheim erscheint voraussichtlich
2011. Ein deutschsprachiges Radio-Interview im Programm des
australischen Senders SBS gibt es als Podcast bei:
http://sites.google.com/site/australiawirtschaftsreport/interview-
highlights


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AUTORENWISSEN:
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(redaktion at team pt autorenforum pt de)


"Tipps und Tricks vom Profi -
Teil 2: Kritik, Hilfe und Exposés"
von Jennifer Schreiner

Jeder Autor wird früher oder später vor diesen Problemen stehen: Der
Text ist fertig, doch wen kann ich zum Probelesen fragen? Woher
bekomme ich Tipps und Ratschläge? Und wie zum Henker kann ich meinen
Text so in einem Exposé aufbereiten, dass er einem Agenten oder einem
Verlag gefällt?


Michael Borlik (im Tempest Experte für Kinderbuch)

Vor allen Dingen braucht man Kritiker, die in der Lage sind,
konstruktive Kritik zu üben. Familienmitglieder oder Freunde sollte
man außen vorlassen, die finden meist alles gut, was man schreibt. :-)
Ansonsten: üben, üben, üben ... Immer am Ball bleiben, sich nicht
entmutigen lassen, sich selber immer wieder neue
Schreibherausforderungen stellen.
(http://www.borlik.de)


Ednor Mier

1. Niemals einen Roman von Verwandten oder Freunden bewerten lassen.
Suchen Sie sich jemanden, der wirklich Ahnung hat und Ihren Text
objektiv beurteilen kann.

2. Schreiben ist ein Beruf, ein Handwerk wie jedes andere. Man muss
für alles das nötige Talent mitbringen, aber es gibt eine Menge zu
lernen. Literaturbüros, Volkshochschulen und diverse andere
Bildungseinrichtungen bieten Workshops an, die Sie besuchen sollten.

3. Das Schreiben ist ein einsames Handwerk. Wir haben keine Kollegen,
zu denen wir mal rasch über den Flur gehen und sie um Hilfe bitten
können. Aber auch wir brauchen Hilfe, müssen uns austauschen. Bauen
Sie sich deshalb ein Autoren-Netzwerk auf. Hilfreich sind z.B .
Internetforen und Autorentreffen.
(http://www.ednor-mier.de und http://www.darklady.twoday.net)


Monika di Giorgi

Zu Exposés: Gehe vor, als würdest du über das Werk eines anderen
schreiben, nicht über dein eigenes.
(http://www.midnightfairytales.de)


Dörthe Huth

Zu Exposés: Je klarer die Struktur und je aussagekräftiger, umso
besser die Chance, von der Verlagsseite verstanden zu werden.
(http://www.viale-psychologie.de und http://www.Dialograum.de)


Inka LoreenMinden/Lucy Palmer

Exposés sollten natürlich ordentlich aussehen und frei von
Rächtschreipfeelern sein. Und ganz wichtig: Die gesamte Story kurz
zusammenfassen, dazu gehört auch die Auflösung am Ende, sprich: Es
sollten keine Plot-Fragen offenbleiben.
(http://inka.gfx-online.de)


Jeanine Krock

Ein gutes Exposé ist zu wichtig, als dass man es hier in zwei Sätzen
abhandeln könnte. Schließlich soll es den Lektor neugierig auf das
Manuskript machen. Es gibt ein paar Regeln, die man in einschlägiger
Fachliteratur und im Internet nachlesen kann, und mein Rat lautet,
sich daran zu halten.

Nicht ohne Grund spricht man vom »Verlagsgeschäft« und vom
»Buchmarkt«. Ein zukünftiger Autor sollte sich klar machen, dass
Lektoren - ebenso wie Personalchefs -am liebsten auf den ersten Blick
erkennen möchten, ob Autor und sein Manuskript in ihr Programm passen.
(www.Jeaninekrock.de)


Jennifer Schreiner

Exposés schreibt man hauptsächlich für Leute, die man von seinem Buch
überzeugen möchte: für Agenten, Lektoren, Verlage etc. Wichtig ist
es, die Grundgeschichte und den Haupterzählstrang aufzuschreiben - und
das so interessant wie möglich.
(http://www.JenniferSchreiner.com)


Christine Spindler

Das Exposé muss mindestens so gut sein wie das Buch oder sogar besser,
weil es das Verkaufstool ist.
(http://www.christinespindler.de)


Lilly Grünberg

Maximal eine Seite, Nennung des Genres und der Zielgruppe, sachliche
Beschreibung der Handlung, Kurzbeschreibung der Hauptfiguren.
(http://www.sira-lilly.de)

**~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**

Wer mehr über die Autorin Jennifer Schreiner oder ihr aktuelles,
dämonisches Fantasy-Romance-Buch "Eine Löwin für die Bestie" erfahren
will, kann ihre Homepage http://www.JenniferSchreiner.com besuchen.


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SCHREIBKURS:
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(redaktion at team pt autorenforum pt de)


"Perspektiven bei Massenszenen"
von Stefanie Bense

[Dieser Artikel geht auf eine Leseranfrage zurück, daher das Beispiel
der Schlacht. Die Tipps eignen sich jedoch ebenso gut für jede andere
Massenszene. - die Red.]

Es gibt kein "Geheimrezept" für die Beschreibung einer Schlacht,
sondern nur mehrere Möglichkeiten, die sich wiederum aus dem Aufbau
der Story ergeben. Wenn die ganze Geschichte aus Sicht der Hauptfigur
geschrieben wurde, ist es schwierig, ungewöhnlich und meist ein
misslungenes Experiment, die Schlacht NICHT aus ihrer Sicht zu
beschreiben. Damit endet die Geschichte mit dem Tod der Hauptfigur, da
es ihre Geschichte und ihre Perspektive ist. - Welche Alternativen
gibt es?


Auktoriale Perspektive

Schlachten haben etwas Monumentales, da bietet es sich an, aus
auktorialer Perspektive zu schreiben, zum Beispiel mit Panoramablick,
mit allwissendem Erzähler, der überall dabei sein und in jede Figur
hineinsehen kann.

Leider wirkt diese Perspektive sehr distanziert, und die Schlacht, die
ja Leben kostet, wird zu einem Tableau, einem Bild, das kaum noch
berührt. Außerdem fragt man sich oft, wer da eigentlich erzählt oder
berichtet, denn eine beteiligte Figur kann es ja nicht sein.
Nichtsdestotrotz bietet diese Perspektive den besten Überblick, den
umfassendsten Eindruck von einem so gewaltigen Ereignis.

Beispiel:
.........
Über dem Feld lag noch der Dunst des Morgens, als wollte die Sonne
sich vor dem verbergen, was geschah. Dunkle Schatten stachen durch die
Nebel, wälzten sich über Hügel und Täler, keine einzelnen Gestalten
mehr, sondern eine Masse, die sich bald in Blut und Knochen auflösen
würde. Von Norden kamen die Kampfstiere, rollten mit den Augen und
trampelten alles nieder, was sich in den Weg stellte. Von Westen
schoben sich Reiter aus den Nebeln, Hufe donnerten, grimmige Gesichter
wischten vorüber, Pferde bleckten die Zähne und streckten sich. Auf
einem Hügel stand ein Feldherr in Schwarz und versuchte vergeblich
auszumachen, wo die Speerträger ihre Stellung bezogen hatten und wo
die Axtkämpfer standen. Auf einem anderen Hügel beobachtete der
gegnerische Feldherr in Gold und Rot die Reiter und fragte sich, wie
viele davon überleben würden und ob ein Einsatz an der rechten Flanke
noch möglich sein würde. Die zwei standen sich gegenüber, ohne sich zu
sehen, ohne zu wissen, wo der andere stand, aber sie wussten, dass der
Gegner da war.


Mehrpersonale Perspektive

Ist die Geschichte schon mehrpersonal angelegt - das heißt, es wird
aus der Sicht mehrerer Figuren kapitelweise berichtet, wobei die
Anteile klar abgegrenzt sein müssen -, dann kann auch eine Schlacht
aus verschiedenen Perspektiven geschildert werden. Jede Figur muss
dafür einen eigenen "Blick" und eine eigene Sprache haben. Und sie ist
auf ihre eigene Perspektive begrenzt.

Beispiele:
.........
- Der Haudegen ist sicherlich knapp in der Sprache: "Da kommen sie.
Acht Reihen Pikenträger. Und sie grunzen und schreien. Aber ich halte
dagegen. Wollen hören, wie sie quieken, wenn ich ihnen die Bäuche
aufschlitze."
- Der Feldherr hat den Überblick, nimmt aber kaum Einzelheiten wahr:
"Vom Hügel aus sah ich die Phalanx aufbrechen, sah, wie die Reiter
umschwenkten und sich ins Gewühl stürzten. Pferde und Männer ließen
sich nicht mehr unterscheiden. Hufe, Speere, blitzendes Metall, nicht
einmal an den Farben konnte man erkennen, wer wer war. Wo blieben die
Schildträger?"
- Der Bogenschütze ist mit nur einer Aufgabe beschäftigt und erkennt
nur einen Ausschnitt der Schlacht: "Schuss um Schuss feuerte ich ab.
Die Sehne sirrte, die Pfeile zischten davon, aber ich konnte nicht
sehen, ob ich traf. Wir schossen zu drei Reihen. Meine Pfeile flogen
mit hunderten anderer, fegten durch die Reihen der Pikenträger. Und
alle, die nicht von Schilden geschützt waren, fielen. Sie jammerten,
schrieen, kreischten - und wir hörten nichts, sahen nur offene
Schlünde, aufgerissene Mäuler. Wir standen zu weit entfernt, als wäre
die Schlacht nichts als ein lebendes Bild."
Diese letzte Perspektive bildet durch seine Facetten ein recht
kräftigen Eindruck, ohne die Distanz zu wahren wie die auktoriale
Perspektive.


Perspektive einer einzigen Figur

Bei einer einzigen Perspektive lässt sich die Schlacht nur in den
Ausschnitten beschreiben, die diese Perspektivfigur erlebt. Alles, was
diese Figur nicht wahrnehmen (sehen, hören, riechen, schmecken,
ertasten) kann, muss ihr berichtet werden (und das kann sehr
langweilig werden). Das bedeutet: Einen Überblick über das meiste, das
geschieht, hätte nur der Feldherr. Mitten im Geschehen kann er dann
aber nicht sein. Details nimmt nur der direkt an der Schlacht
Beteiligte wahr, dafür hat er wiederum keinen Überblick.

Das ist der Grund, warum so häufig bei monumentalen Ereignissen oder
vielen Schauplätzen mehrpersonal erzählt wird. Ist das jedoch nur an
einer Stelle in der Geschichte der Fall, wirkt es künstlich oder so,
als wüsste der Autor nicht, was er tut. Es ist zu singulär, um ein
Stilmittel zu sein. Bei Tolkien in "Herr der Ringe" wechseln die
Perspektiven von Gandalf zu Arragorn, von Legolas zu Gimli. Bernhard
Hennen beschreibt Schlachten in "Elfenwinter" mit Hilfe mehrerer
Figuren, z. B. des Feldherrn Alfadas, des unbotmäßigen Unterführers
Lambi, des Magiers Landowan, sogar des Antagonisten-Heerführers
Orgrimm etc., da es ja auch mehrere Schlachtlinien bzw. -orte und
Kampfmittel gibt.?

Diese Perspektive kann durch einen Er / eine Sie (personal) oder ein
Ich (Ich-Perspektive) erzählt werden.

Beispiel:
.........
Ich hörte nichts, alles verschluckte der vermaledeite Nebel. War ich
noch da? Ich biss mir auf die Lippe und schmeckte Blut. Zu früh, viel
zu früh. Blut sollte erst fließen, wenn Waffen auf Fleisch krachten,
es durchstießen und Wunden rissen. Aber noch stand ich mit anderen in
der Formation und wartete und schwitzte und bekämpfte meine Übelkeit.
Da! Ein Hornstoß dröhnte durch den Nebel und schickte die Kämpfer zum
Sieg oder in den Tod. Jemand verpasste mir einen Stoß von hinten. Ich
lief los, stampfte den Hügel hinab. Schneller, schneller. Vor mir ein
Kettenhemd, neben mir eine Axt. Alles rannte jetzt. Mein Atem pfiff.
Mein Magen vergaß, mich zu quälen. Und dann rannte ich in einen
Fremden, wich seiner Waffe aus, hob meine Axt und schwang sie herum.
Ich vergaß alles, duckte mich, schlug zu, zerrte die Axt aus Metall
und Fleisch und schlug wieder zu.


Neutrale Perspektive

Man kann auch eine "Kamera" als Perspektive führen. Leider "sieht und
hört" diese Kamera nur, das bedeutet, dass alle anderen
Sinneseindrücke unterbleiben müssen. Dennoch kann eine Kamera sowohl
den Überblick bieten als auch nah ans Detail gehen. Leider ist hier
keine Figur beteiligt, so dass keine Gefühle, Sinne und Gedanken
gezeigt werden können. So hat auch diese Perspektive ihren Nachteil,
der umso größer ist, wenn der Großteil der Geschichte bislang personal
erzählt wurde.

Beispiel:
.........
Der Nebel hob sich nur langsam, hier und da rissen die Schwaden auf
und zeigten Männer in Kettenhemden, die ihre Äxte schwangen. Zwei
Reihen prallten aufeinander. Die Männer schrien, kreischten und
jaulten, Metall schrammte auf Metall. Dann ließen sich die Gegner
nicht mehr unterscheiden, nur noch in Lebende, Verletzte und Tote.
Hügelabwärts von dem Gewimmel der Fußtruppen, trafen Reiter auf
Kampfstiere, jaulten Pferde und brüllten Stiere. Dreck spritzte und
Blut. Weiter vorn sandten Bogenschützen ihre Pfeile in die Reihen der
Gegner. Wer nicht von einem Schild geschützt wurde, fiel und starb.

**~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**

Stefanie Bense lebt und arbeitet in Emden, gibt Schreibkurse und führt
eine Roman-Werkstatt, http://www.romantisch.essdeh.de, veröffentlicht
sporadisch und schreibt an ihrem dritten Roman.


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BUCHBESPRECHUNG:
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(redaktion at team pt autorenforum pt de)


"Fragen und Antworten zu Urheberrecht,
Verlagswesen und Vermarktung"
besprochen von Ramona und Thomas Roth-Berghofer

Es ist ein offenes Geheimnis, dass Autoren in Sachen Verlagswesen
selten über profunde Kenntnisse verfügen, und so gibt Björn Jagnow
seit Dezember 1999 den Lesern des "Tempest" fundiert Auskunft zu
Urheberrecht, Verlagswesen und Marketing. Und nun endlich sind diese
knapp 10 Jahre "Frag den Experten für Verlagswesen" zum ersten Mal in
einer umfassenden und kompakten Sammlung, thematisch geordnet und
aktualisiert, in einem Buch zusammengefasst geworden.

Wer sich also über das Schreiben hinaus auch für das Publizieren
seiner Texte interessiert, findet in "Fragen und Antworten zu
Urheberrecht, Verlagswesen und Vermarktung" einen unschätzbaren Fundus
von Fragen und Antworten zu Themen wie

- Grundlagen und Urheberpersönlichkeitsrechte
- Verwertungsrechte und Dauer des Urheberrechts
- Grund- und Zusatzbestandteile von Verlagsverträgen
- Fragen zur Arbeit am Werk
- Persönlichkeitsrechte
- Markenrecht
- Verlagssuche
- Ausfallhonorar, Honorar, Vertrag
- Literaturagenturen
- Zusammenarbeit mit dem Verlag
- Autorengemeinschaft
- Publishing on Demand
- Verlagsgründung
- Verlagsinsolvenz
- Werbung
- Steuer
- Kostenzuschuss

und vielen mehr.

Der Index am Ende des Buches erleichtert neben einem klar
strukturierten Inhaltsverzeichnis die Navigation. Außerdem enthält der
Ratgeber noch eine Liste wichtiger Webadressen in puncto Information,
Rechtsberatung, Titelschutz und Verlagssuche.

Für interessierte und hilfesuchende Autorinnen und Autoren ist dieser
Ratgeber einfach unverzichtbar. Er sollte griffbereit in jeder
Autoren-Handbibliothek stehen.


Björn Jagnow: "Fragen und Antworten zu Urheberrecht, Verlagswesen und
Vermarktung", 2009, 188 Seiten, 10,00 Euro, Edition Octopus


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DES BÖSEN LEKTORS WÖRTERBUCH:
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(redaktion at team pt autorenforum pt de)


Autorenselbstmord
Nachhaltigste Möglichkeit, die Zahl der Neuerscheinungen zu begrenzen.

Autorenvertrag
Legale und von den Sklaven angestrebte Form der Sklaverei.

Bestseller
Ergebnis gefälschter Bestsellerlisten.

Buch
1. Einrichtungsgegenstand. Ideal zum Legen, beidseitig möglich.
Gebundene Exemplare eignen sich auch zum Hinstellen, sofern das
Verhältnis zwischen Abmessungen und Gewicht stimmt. Unbestätigten
Quellen zufolge soll vor ein paar Jahren ein sogenannter Leser dabei
beobachtet worden sein, wie er ein Buch aufschlug.
2. Politikum. Gerüchte über den Inhalt genügen dabei und ersetzen die
Kenntnis des Inhalts vollständig.
3. veraltet: Liebhaberstück.


..........
aus: Dr. Honeyball Lektor / Stephan Waldscheidt (Hrsg.): "Zehn Gründe,
eine Schriftstellerin zu heiraten", Satire, 128 Seiten mit Abbildungen
und Cartoons. Mehr dazu: http://www.waldscheidt.de


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VERLAGSPORTRAIT:
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(redaktion at team pt autorenforum pt de)

Dr. Ronald Henss Verlag
Sudstraße 2
66125 Saarbrücken
http://www.ronald-henss-verlag.de
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Ronald Henss, der Verlagsgründer, hat zurzeit noch keine festen
Mitarbeiter, aber zahlreiche Helfer, die unentgeltlich oder gegen
geringes Entgelt mitarbeiten. Die Verlagstätigkeit ist für ihn der
Hauptberuf. Daneben arbeitet er als Privatdozent an der Fachrichtung
Psychologie der Universität des Saarlandes.


Verlagsgeschichte

Im Sommer 2003 wurde die Website http://www.online-roman.de ins Leben
gerufen. Am Anfang stand ein Kurzgeschichtenwettbewerb zum Thema "Im
Frisiersalon" (mit Preisgeldern, gestiftet von einem befreundeten
Friseur). Um eine Auswahl der besten Beiträge einem breiteren Publikum
zugänglich zu machen, wurde Ende 2003 der Dr. Ronald Henss Verlag
gegründet, und im Februar 2004 erschien die erste Anthologie mit dem
Titel "Abenteuer im Frisiersalon".

Seither gibt es jährlich drei bis vier Neuerscheinungen. Die meisten
sind aus Schreibwettbewerben hervorgegangen, die in unregelmäßigen
Abständen über die Website online-roman.de durchgeführt werden.
Aufgrund der Marktgegebenheiten liegt der Schwerpunkt im Bereich
Weihnachtsgeschichten. Ende 2009 umfasste das Programm 10
Weihnachtsanthologien, darunter ein Gedichte-Band, zehn
Kurzgeschichtensammlungen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten
und die Neuauflage des 1937 erschienenen Abenteuerromans "Einbruch ins
verschlossene Kurdistan" von Gottfried Johannes Müller.


Welche Autoren wurden bisher verlegt?

Es sind etwa 150 Autoren, die meisten aus Deutschland, aber auch
Autoren aus Österreich, der Schweiz, Luxemburg, Frankreich, Finnland,
Ungarn, Georgien und Namibia. Darunter befinden sich auch der
Schauspieler Pierre Sanoussi-Bliss (vor allem bekannt aus "Der Alte")
und der Künstler Thierry Noir, der durch die Bemalung der Berliner
Mauer weltberühmt wurde. Zu den Autoren mit mehreren
Veröffentlichungen zählen unter anderem Patricia Koelle, Antonia
Stahn, Eva Markert, Sabine Ludwigs.


AutorInnen gesucht?

Aufgrund der begrenzten Kapazitäten werden Autoren insbesondere auf
der Basis von Schreibwettbewerben gesucht. Alles Wissenswerte ist auf
http://www.online-roman.de/format.hmtl nachzulesen.


Konditionen

Es gelten die verlagsüblichen Konditionen. Autoren müssen
selbstverständlich keinerlei eigene Zahlungen leisten. Das
Autorenhonorar basiert auf dem Verkaufserlös.


Was ist besonders wichtig?

Dass die Texte auch dem Verleger persönlich gefallen.


Zukunftspläne, Perspektiven

Aufgrund der Nachfrage wird der Weihnachts-Bereich wohl auch weiterhin
dominieren. Soweit möglich, soll aber auch der Nicht-Weihnachts-
Bereich ausgebaut werden, und es wäre wünschenswert, dass auch Romane
einen Platz finden.


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KÜSS MICH, ICH BIN EIN AUTOR!
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(redaktion at team pt autorenforum pt de)


"Was ich von Ihrem Buch halte? Es ist wirklich interessant
geschrieben."
"Danke für diese interessante Kritik. Wenn Sie wenigstens sagen
würden: Ihr Buch ist langweilig oder einfach scheiße. Aber nein -
interessant! Der Todesstoß für jeden Roman!"
"Aber nein, ich finde es wirklich gut."
"Gut? Das ist alles?"
"Also schön, es ist hervorragend geschrieben, der Spannungsbogen wird
super gehalten, die Figuren sind glaubwürdig."
"Geht doch! Werden Sie es herausbringen?"
"Nein, es passt nicht in unser Verlagskonzept."

(Anja Rolfes)


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UNSERE EXPERTINNEN UND EXPERTEN:
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Bitte schickt den ExpertInnen nur Fragen zu ihrem Expertenthema -
keine Manuskripte zur Beurteilung.

Bitte verseht jede Anfrage mit einem aussagekräftigen Betreff. Sonst
kann es sein, dass die Mail vorsichtshalber sofort gelöscht wird.


Drehbuch: Oliver Pautsch
drehbuch at experte pt autorenforum pt de
Fandom: Thomas Kohlschmidt
fandom at experte pt autorenforum pt de
Fantasy: Stefanie Bense
fantasy at experte pt autorenforum pt de
Heftroman: Arndt Ellmer
heftroman at experte pt autorenforum pt de
Historischer Roman: Titus Müller
historischer.roman at experte pt autorenforum pt de
Kinder- und Jugendbuch: Michael Borlik
kinderbuch at experte pt autorenforum pt de
Lesungen: Rüdiger Heins
lesungen at experte pt autorenforum pt de
Lyrik: Martina Weber
lyrik at experte pt autorenforum pt de
Sachbuch: Gabi Neumayer
sachbuch at experte pt autorenforum pt de
Schreibaus- und -fortbildung: Uli Rothfuss
fortbildung at experte pt autorenforum pt de
Schreibgruppen: Ute Hacker
schreibgruppen at experte pt autorenforum pt de
Schreibhandwerk: Ute Hacker
schreibhandwerk at experte pt autorenforum pt de
Sciencefiction: Andreas Eschbach
sf-autor at experte pt autorenforum pt de
Übersetzung: Barbara Slawig
uebersetzerin at experte pt autorenforum pt de
Verlagswesen: Bjørn Jagnow
verlagswesen at experte pt autorenforum pt de

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Experten-Special:
.................

Bjørn Jagnow hat seine über 80 Fragen und Antworten zu den Themen
Urheberrecht, Verlagswesen und Vermarktung der letzten acht Jahre
gesammelt (jetzt inklusive 2007) und stellt sie euch als kostenloses
PDF zur Verfügung. Das Tolle daran: Die Fragen sind nun thematisch
geordnet, das elektronische Format erlaubt eine schnelle Volltextsuche
- und Björn hat außerdem alle Antworten überarbeitet und aktualisiert.
Ob ihr Infos sucht zu Ausfallhonorar, Book on demand,
Buchpreisbindung, Druckkostenzuschussverlag, Exposé, Honorar, ISBN,
Leseprobe, Nebenrechte, Plagiat, Titelschutz, Verlagsgründung, Zitat
oder ... Hier werdet ihr fündig: http://nbn-
resolving.de/urn:nbn:de:0062-tempest2-4.


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FRAG DEN EXPERTEN FÜR KINDERBUCH:
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Michael Borlik (kinderbuch at experte pt autorenforum pt de)


Frage:
ich würde gerne Geschichten für [...]-Bücher schreiben, habe aber über
die Website des [...]-Verlags keine konkreten Informationen erhalten
können und bevor ich dort nachfrage, wollte ich doch lieber mal nach
Ihrer Meinung fragen. Hat man überhaupt eine Chance, in den Kreis der
[...]-Autoren aufgenommen zu werden, oder ist es ein halbwegs fester
Kreis wie bei Heftautoren beispielsweise?


Antwort:
Verlage arbeiten bei Reihen meist mit einem festen Autorenstamm
zusammen. Allerdings sind die Verlage auch immer auf der Suche nach
neuen Talenten und Ideen. Ich würde Ihnen empfehlen, sich direkt an
den [...] Verlag zu wenden. Dort wird man Ihnen auch sagen können, wie
lang (Zeichenanzahl) beispielsweise die Geschichten für die [...]-
Bücher sein sollen.

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Michael Borlik, 1975 geboren, ist freier Schriftsteller, der bereits
über 30 Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht hat. Mehr Infos zu
seinen Büchern unter http://www.borlik.de.


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FRAG DIE EXPERTIN FÜR FANTASY:
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Stefanie Bense (fantasy at experte pt autorenforum pt de)


Frage:
Ich schreibe seit längerem an einem Roman. Weltenbau, Plot, Charaktere
habe ich mir schon vor dem Schreiben sehr intensiv vorgenommen, und
die Geschichte entwickelt sich in meinem Sinne. Allerdings ist sie
relativ umfangreich, und ich befürchte, sollte sich jemals jemand
dafür interessieren, für ein einziges Buch möglicherweise zu lang. Im
Moment habe ich etwas über 400 Seiten geschrieben und bin ungefähr bei
einem Drittel der Geschichte. Ich könnte die Geschichte in zwei, eher
noch drei Teile spalten. Allerdings weiß ich nicht, wie ich die
jeweiligen Teile beenden soll. Endet das Buch mit einer Frage oder
einer Antwort? Schließe ich mit einer Katastrophe, die die Neugier des
Lesers dazu verleitet, auch den zweiten Teil zu lesen, oder sollten
die einzelnen Bücher eher in sich beendet sein? - Was bei der
Geschichte sehr schwierig wäre ... Oder schreibe ich einfach einen
Teil, und "zerstückeln" kann man es dann auch später noch?


Antwort:
Die Geschichte bestimmt, wie lang sie wird. Es gibt Romane, die kann
man eben nicht auf 200 oder 400 Seiten erzählen, die brauchen mehrere
Bände. Aber diese Geschichten haben dementsprechend auch in ihrem
Spannungsbogen "Gelenke", an denen man sie teilen kann.

Ein "schlechtes" Beispiel ist "Herr der Ringe" von Tolkien, das
anfangs nur aus buchbinderischen Gründen aufgeteilt wurde. Ein
"besseres" Beispiel ist der Zyklus von Trudi Canavan, der die
Entwicklung der Heldin nachvollzieht: Rebellin - Novizin - Magierin
(und jetzt mit Sonea fortgesetzt wird). Ich, als Leserin, mag Storys,
die zwar einen gewissen Abschluss finden, aber dennoch genug
offenlassen, um mich neugierig auf den Fortgang der Story zu machen.

Es gibt kein Patentrezept dafür, wie man das schafft. Es gibt nur gute
und weniger gute Beispiele. Ich rate dir, Zyklen zu lesen, bei denen
du das Gefühl hast, sofort in den nächsten Band einsteigen zu wollen.
Und dann prüfe sie daraufhin, wie die Autoren die Übergänge schaffen.
Was macht dich neugierig? Warum willst du mehr lesen? Liegt es an der
Handlung, die nicht zu Ende geführt ist? Oder doch eher an der
Anteilnahme an einer Hauptfigur? Willst du eher wissen, wie‚s
weitergeht, oder, was dieser einen Figur passiert?

Grundsätzlich: Schreib deine Geschichte erst einmal zu Ende, egal, ob
sie 400 oder 1.400 Seiten benötigt. Erst im zweiten, dritten Durchgang
des Überarbeitens kannst du klarer sehen, ob du alles brauchst oder
kürzen kannst. Ob die Story sich für einen Zyklus eignet oder - ich
beurteile hier nichts, sondern stelle nur Alternativen vor -, ob du zu
weitschweifig erzählst. Dann solltest du dich auch fragen, ob du
vielleicht eine andere Erzählstrategie verfolgen kannst, anstatt
linear von der Geburt deines Helden an zu erzählen. Was Wichtiges bei
der Geburt passiert ist, ließe sich z. B. in einem Dialog mit der
Mutter, in den Verhaltensweisen der Verwandten etc. unterbringen. Frag
dich, was wirklich für die Story von Bedeutung ist.

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Stefanie Bense lebt und arbeitet in Emden, gibt Schreibkurse und führt
eine Roman-Werkstatt, http://www.romantisch.essdeh.de, veröffentlicht
sporadisch und schreibt an ihrem dritten Roman.


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FRAG DIE EXPERTIN FÜR LYRIK:
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Martina Weber (lyrik at experte pt autorenforum pt de)


Frage:
Ich habe die erfreuliche Nachricht erhalten, dass mir für die Arbeit
an meinem zweiten Lyrikband sechs Monate lang ein Literaturstipendium
in Höhe von 1.200 Euro monatlich überwiesen wird. Ich bin über die
Künstlersozialkasse sozialversichert. Nun wüsste ich gern, ob das
Stipendium als Einnahme zählt und ob ich es versteuern muss. Wenn das
Stipendium als Einnahme zählen würde, hätte dies eine deutliche
Erhöhung meiner Sozialversicherungsbeiträge zur Folge. Und natürlich
auch meiner Einkommenssteuer.


Antwort:
Die Frage, ob ein Stipendium als Einnahme bei der Künstlersozialkasse
zählt, hängt davon ab, ob das Stipendium steuerpflichtig ist. Ist ein
Stipendium steuerpflichtig, dann zählt es als Einnahme bei der
Künstlersozialkasse, mit der Folge, dass Sie höhere Beiträge für die
Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung zahlen müssen. Im Gegenzug
erhalten Sie übrigens aber auch ein bisschen mehr Rente.

Ist ein Stipendium dagegen nicht steuerpflichtig, so zählt es auch
nicht als Einnahme und Sie müssen es nicht melden.

Welche Einnahmen steuerfrei sind, ist geregelt in § 3
Einkommenssteuergesetz (EStG). Nr. 44 betrifft die Steuerfreiheit von
Stipendien, danach sind in der aktuellen Fassung vom 20.04.2009
steuerfrei:

"Stipendien, die unmittelbar aus öffentlichen Mitteln oder von
zwischenstaatlichen oder überstaatlichen Einrichtungen, denen die
Bundesrepublik Deutschland als Mitglied angehört, zur Förderung der
Forschung oder zur Förderung der wissenschaftlichen oder
künstlerischen Ausbildung oder Fortbildung gewährt werden. Das Gleiche
gilt für Stipendien, die zu den in Satz 1 bezeichneten Zwecken von
einer Einrichtung, die von einer Körperschaft des öffentlichen Rechts
errichtet ist oder verwaltet wird, oder von einer Körperschaft,
Personenvereinigung oder Vermögensmasse im Sinne des § 5 Abs. 1 Nr. 9
des Körperschaftsteuergesetzes gegeben werden. Voraussetzung für die
Steuerfreiheit ist, dass

a) die Stipendien einen für die Erfüllung der Forschungsaufgabe oder
für die Bestreitung des Lebensunterhalts und die Deckung des
Ausbildungsbedarfs erforderlichen Betrag nicht übersteigen und nach
den von dem Geber erlassenen Richtlinien vergeben werden,
b) der Empfänger im Zusammenhang mit dem Stipendium nicht zu einer
bestimmten wissenschaftlichen oder künstlerischen Gegenleistung oder
zu einer bestimmten Arbeitnehmertätigkeit verpflichtet ist."

Fazit: Die Frage, ob ein Stipendium steuerpflichtig ist, hängt vom
Einzelfall ab: vom Geldgeber, von der Höhe des Stipendiums und davon,
ob die Empfängerin des Stipendiums eine Gegenleistung erbringen muss.
Bei einer Zuwendung von 1.200 Euro monatlich wird das Finanzamt
sicherlich nicht daran zweifeln, dass die Summe den erforderlichen
Lebensbedarf nicht überschreitet. Wenn es sich um öffentliche Gelder
handelt und Sie zu nichts verpflichtet sind, ist das Geld steuerfrei.
Meistens weiß der Stipendiumsgeber Bescheid, ob das von ihm vergebene
Stipendium steuerpflichtig ist oder nicht. Fragen Sie nach.

Um bei der Steuererklärung nicht in den Verdacht eines Betruges zu
geraten, empfehle ich, das Stipendium als steuerfreie Einnahme
anzugeben und die Ausschreibung für das Stipendium beizufügen, damit
ersichtlich wird, ob eine Gegenleistung verlangt wird oder nicht.

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Martina Weber ist Autorin des Buches "Zwischen Handwerk und
Inspiration. Lyrik schreiben und veröffentlichen", Uschtrin Verlag
München 2008, http://www.uschtrin.de/weber.html. Sie erhielt das
Frankfurter Autorenstipendium 2009, http://kultur.frankfurt.de/
(weiter auf "Literatur" und auf "Autorenstipendium")


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Veranstaltungen, Ausschreibungen, Publikationsmöglichkeiten, Messen
und Seminare findet ihr im zweiten Teil des Tempest, der mit
getrennter Mail kommt
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Einsendungen sind zu allen Rubriken von autorenforum.de - nach
Rücksprache - erwünscht. Zurzeit können jedoch noch keine Honorare
gezahlt werden. Das Urheberrecht verbleibt bei der Autorin bzw. beim
Autor.

Einsendungen bitte im RTF-Format und per E-Mail, und zwar an:
beitrag at team pt autorenforum pt de.

Fragen zu Einsendungen sollten ebenfalls an diese Adresse gerichtet
werden.

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I M P R E S S U M
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Herausgeber:
Ramona Roth-Berghofer public.relations at team pt autorenforum pt de
Gabi Neumayer redaktion at team pt autorenforum pt de
Stefan Schulz webmaster at autorenforum pt de
Thomas Roth-Berghofer
Thomas.Roth-Berghofer at team pt autorenforum pt de
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