Ausgabe 18-12 (20. Dezember 2016)

Editorial
Hall of Fame
Schreib-Kick
Neues aus der Buchszene
Autorenwissen
  "Im eigenen Saft"
  von Jordan T. A. Wegberg
Interview mit Horst Eckert
Frag den Experten für Drehbuch
  (Oliver Pautsch)

EDITORIAL:
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Liebe Autorinnen und Autoren,

na so was, schon wieder ein Jahr zu Ende! Das euch hoffentlich viel
Spaß, Erfolg und Aha-Erlebnisse rund ums Schreiben (und natürlich auch
sonst) beschert hat.

In der letzten Ausgabe des Jahres gibt es ausnahmsweise kein Lektorat
von Hans Peter Roentgen. Dafür hat er aber den Krimi- und
Thrillerautor Horst Eckert interviewt - und von dem kann man auch
einiges über Spannung lernen. Mit den echten und eingebildeten Zwängen
des Marktes beschäftigt sich Jordan T. A. Wegberg, und unser
Drehbuchexperte Oliver Pautsch beantwortet die Frage: Erst Buch oder
Drehbuch?

Der Tipp des Monats Dezember, diesmal von Maike Frie:

Schöne Schreibkicks sind unter den Blitzaktionen
der Literaturzeitschrift Asphaltspuren zu finden:
http://www.asphaltspuren.de/konzept. Da gibt es immer
sehr strenge Vorgaben, zum Beispiel reine Dialoge oder
nur soundsoviele Substantive in einem Text oder ...

Also, kommt gut, gesund und schreibfroh ins neue Jahr - und denkt
daran, euren Tempest mit Beiträgen (Schreibtipps sind schon wieder
alle!) und auch finanziell zu unterstützen (Infos unterm Editorial).
Dann sehen wir uns im Januar hoffentlich frisch und mit neuem Elan
wieder!

Gabi Neumayer
Chefredakteurin

~~~~~~~~~~~
Damit wir den Tempest auch in Zukunft weiterführen können, brauchen
wir eure Hilfe: Wer uns unterstützen möchte, überweise bitte einen
freiwilligen Jahresbeitrag (15 Euro haben wir als Richtwert gesetzt,
aber ihr helft uns auch schon mit 5 oder 10 Euro weiter) auf das
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Jürgen Schloßmacher
Kreissparkasse Köln
BIC: COKSDE33XXX
IBAN: DE23370502991142176163
Stichwort: "Beitrag 2016"

Wichtig: Das Konto läuft NICHT mehr auf den Namen "autorenforum",
sondern nur auf "Jürgen Schloßmacher"!

Neu: Ihr könnt jetzt auch über unsere Website
http://www.autorenforum.de direkt per Paypal überweisen!

Für AuslandsabonnentInnen: Am 1. Juli 2003 wurden die
Auslandsüberweisungsgebühren gesenkt. Aber natürlich könnt ihr uns
euren Beitrag auch weiterhin per Post schicken (Adresse am Ende des
Tempest).

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ISSN 1439-4669 Copyright 2016 autorenforum.de. Copyright- und
Kontaktinformationen am Ende dieser Ausgabe
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INHALT DIESER AUSGABE:


TEIL 1:

Editorial
Hall of Fame
Schreib-Kick
Neues aus der Buchszene
Autorenwissen
"Im eigenen Saft"
von Jordan T. A. Wegberg
Interview mit Horst Eckert
Frag den Experten für Drehbuch
(Oliver Pautsch)
Impressum


TEIL 2:

Veranstaltungen
Ausschreibungen
Publikationsmöglichkeiten
mit Honorar
ohne Honorar
Seminare
Messekalender
Impressum


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HALL OF FAME:
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(mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Die "Hall of Fame" zeigt die Erfolge von AbonnentInnen des Tempest.
Wir freuen uns, wenn ihr euch davon motivieren und ermutigen lasst -
dann werden wir euer neues Buch hier bestimmt auch bald vorstellen
können.

Melden könnt ihr aktuelle Buchveröffentlichungen (nur Erstauflagen!)
nach diesem Schema:

.......
AutorIn: "Titel", Verlag Erscheinungsjahr (das muss immer das laufende
oder das vergangene Jahr sein!), Genre (maximal 2 Wörter). Zusätzlich
könnt ihr in maximal 60 Zeichen (nicht Wörtern!) inklusive Leerzeichen
weitere Infos zu eurem Buch unterbringen, zum Beispiel eine Homepage-
Adresse.
.......
Ein Beispiel (!):

Johanna Ernst: "Der Fall der falschen Meldung", Hüstel Verlag 2015,
Mystery-Thriller. Dann noch 60 Zeichen - und keins mehr! Inklusive
Homepage!
.......

Ausgeschlossen sind Veröffentlichungen in Anthologien, Bücher im
Eigenverlag und BoDs (sofern sie im Eigenverlag erschienen sind) sowie
Veröffentlichungen in Druckkostenzuschussverlagen.

ACHTUNG!
Schreibt in eure Mail mit der Meldung immer auch hinein, dass ihr
bestätigt, dass die Veröffentlichung weder im Eigenverlag noch in
einem Verlag erschienen ist, bei dem der Autor irgendetwas bezahlt
hat! Als Bezahlung gilt auch, wenn er Bücher kostenpflichtig abnehmen
muss, Lektorat bezahlt o. Ä.

Schickt eure Texte unter dem Betreff "Hall of Fame" an
mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Wir berücksichtigen ausschließlich Meldungen, die nach dem obigen
Schema gemacht werden und die Bestätigung zum Verlag enthalten.
Änderungsaufforderungen zu Meldungen, bei denen das nicht der Fall
ist, werden ab sofort nicht mehr verschickt!
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Ina May: "Oldhorster Moor", Emons Verlag 2016, Thriller. Leiche,
Gerichtsmediziner und sein Team verschwinden spurlos

Ina May: "Kratzat", Emons Verlag 2016, Allgäu-Krimi. Frau E. begegnet
einem Mann, der seit Jahrzehnten tot ist

Gabriele Dummschat: »Klaus Störtebeker und die Hanse«, Hinstorff
Verlag 2016, Maritimes Sachbuch. Inhalt unter
www.facebook.com/GabrieleDummschatHanseAutorin

Petra Lahnstein: "Hauptsache tanzen!", Gute Ideen Verlag 2016.
Lateintänzerin trifft Gardetanzgruppe. gute-ideen-verlag.de

Andrea Glaubacker: "Was Sie dachten, niemals über Indien wissen zu
wollen", Conbook Verlag 2016, Reisebuch.
http://www.yogaraum-neuenhagen.de/buecher

Birgit Gürtler: "Schwanennebel", Telegonos Verlag 2016, Mystery
Thriller. http://www.birgitguertler@gmx.de

Eva Mutscher: "Ein Lächeln von Herzen", Verlag am Eschbach 2016,
märchenhafte Geschichte. Zum Lächeln-Wiederfinden www.eva-mutscher-
geschichten.net

Frank Zumbrock: "Die Rückkehr des gefallenen Engels", Endeavour Press
Verlag 2016, Gruselkrimi. E-Book, www.frankzumbrock.de

Jennifer Wellen: "Glühwein mit Kuss", Droemer feelings 2016, Romance.
Eine weihnachtlich-romantische Liebesgeschichte

Jennifer Wellen: "Liebe ist wie eine Goodie Bag", dotbooks 2016,
Romance. Liebe, Chaos, jede Menge Männer - eine schwungvolle Komödie


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SCHREIBKICK:
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(mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)


Unser Schreibkick für den Monat Dezember, diesmal von Meike Brinkmann:

Wenn mir die Ideen ausgehen, nehme ich mir manchmal ein Wörterbuch und
eine Nadel. Dann blättere ich durch mein Wörterbuch, stoppe an einer
beliebigen Stelle und wähle mit der Nadel eine zufällige Stelle auf
der aufgeschlagenen Seite aus. Das Wort, auf dem ich lande, schreibe
ich auf und wiederhole das Ganze mehrmals. Die herausgeschriebenen
Wörter bilden dann eine Inspiration bzw. die Grundlage für einen neuen
Text.


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NEUES AUS DER BUCHSZENE:
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(mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Wir leben in turbulenten Zeiten, die Buchbranche ist in Bewegung wie
nie zuvor. Ob es nun um neue Vertragsbedingungen mit Amazon geht, die
zunehmende Digitalisierung des Marktes oder all die neuen Chancen und
Möglichkeiten, die sich Verlagsautoren und professionellen
Selfpublishern bieten: Eine Nachricht jagt die nächste. Damit ihr den
Überblick behaltet und nichts Wichtiges verpasst, fassen wir hier alle
interessanten Links zusammen, die uns jeden Monat ins Auge fallen -
natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
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+++++++
Verlage
+++++++

https://www.buchreport.de/2016/12/14/boerse-bleibt-der-richtige-weg/
Bastei Lübbe widerspricht der "Wirtschaftswoche". Die Börse sei der
richtige Weg.

https://www.buchreport.de/2016/12/14/neues-imprint-tempo-kommt-2017/
Hoffmann und Campe: neues Imprint "Tempo" kommt 2017.

https://www.buchreport.de/2016/12/08/luebbe-audio-startet-podcast/
Lübbe Audio startet Podcast.

https://www.buchreport.de/2016/12/07/matthew-anderson-gewinnt-uebersetzerwettbewerb/
Matthew Anderson gewinnt Übersetzerwettbewerb.

https://www.buchreport.de/2016/12/07/open-access-ist-das-beste-mittel-gegen-e-book-piraterie/
Open Access ist das beste Mittel gegen E-Book-Piraterie.

https://www.buchreport.de/2016/12/06/schlank-in-den-advent/
Taschenbuch: 231 Neuerscheinungen im Dezember.

https://www.buchreport.de/2016/11/25/mit-langem-atem-vom-buch-zum-film/
Filmrechte. Mit langem Atem vom Buch zum Film.

https://www.buchreport.de/2016/11/24/es-gibt-die-schwarzen-schafe/
Es gibt die schwarzen Schafe. Wagenbach-Verlagsleiterin Susanne
Schüssler und die Autorin Nina George über das VG-Wort-Urteil und
seine Folgen.


++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Buchmarkt, Buchhandel & Marktforschung
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

https://www.buchreport.de/2016/11/28/media-control-integriert-jetzt-auch-amazons-buchverkaeufe/
Media Control integriert jetzt auch Amazons Buchverkäufe.

https://www.buchreport.de/2016/12/07/verkaufsranking-mit-amazon/
Verkaufsranking mit Amazon.

https://www.buchreport.de/2016/12/01/grosses-buchdaten-panorama-das-ist-die-neue-marktforschungsagenda/
Großes Buchdaten-Panorama: Das ist die neue Marktforschungsagenda.

https://www.boersenblatt.net/artikel-erstes_geschaeftshalbjahr_bei_scholastic.1265509.html
Harry Potter kurbelt Ergebnis an.

https://www.boersenblatt.net/artikel-bertelsmann_bilanziert_januar_bis_september.1248200.html
Bertelsmann bilanziert Januar bis September. Ergebnis erklimmt neue
Höhen.


++++++++
E-Reader
++++++++

https://www.buchreport.de/2016/12/15/mayersche-und-osiander-wollen-kindle-nutzer-abwerben/
Mayersche und Osiander wollen Kindle-Nutzer abwerben.


+++++++
Autoren
+++++++

https://www.buchreport.de/2016/12/14/waterstones-promotet-sarah-perry/
Waterstones promotet Sarah Perry.

https://www.buchreport.de/2016/12/14/usa-anne-rice-bleibt-den-vampiren-treu/
Anne Rice bleibt den Vampiren treu.

https://www.buchreport.de/2016/12/14/qual-mit-happy-end/
Andrea Wulfs Humboldt-Biografie klettert weiter.

https://www.buchreport.de/2016/12/07/ian-rankin-bleibt-inspector-rebus-treu/
Ian Rankin bleibt Inspector Rebus treu.

https://www.buchreport.de/2016/12/07/james-patterson-kann-es-auch-allein/
James Patterson kann es auch allein.

https://www.boersenblatt.net/artikel-delius_klasing.1259672.html
Dylan ist ausverkauft.


+++++++++++++++++++++++
Auszeichnungen / Awards
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https://www.buchreport.de/2016/12/05/sebastian-fitzek-bekommt-den-europaeischen-preis-fuer-kriminalliteratur/
Sebastian Fitzek bekommt den Europäischen Preis für Kriminalliteratur.

http://www.buchmarkt.de/meldungen/klaus-schoeffling-ist-verleger-des-jahres-2016/
Klaus Schöffling ist Verleger des Jahres 2016.

https://www.buchreport.de/2016/12/12/kai-grehn-wird-zum-ersten-preistraeger-gekuert/
Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern. Kai Grehn wird zum ersten
Preisträger gekürt.

https://www.buchreport.de/2016/12/08/mathias-enard-erhaelt-den-leipziger-buchpreis-zur-europaeischen-verstaendigung-2017/
Mathias Énard erhält den Leipziger Buchpreis zur Europäischen
Verständigung 2017.

https://www.buchreport.de/2016/12/07/ritterschlag-fuer-dolores-redondo/
Ritterschlag für Dolores Redondo.

https://www.boersenblatt.net/artikel-klein-_und_selbstverleger_auf_der_leipziger_buchmesse.1263248.html
Klein- und Selbstverleger auf der Leipziger Buchmesse:
Gemeinschaftsstand, neuer Publikumspreis und Magazin.


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Literatur, Bildung & Feuilleton
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http://www.deutschlandradiokultur.de/der-triggerknueppel-literatur-gefaehrdet-eventuell-ihre.1005.de.html?dram%3Aarticle_id=373087
Literatur gefährdet eventuell Ihre Gesundheit!

http://www.deutschlandradiokultur.de/tradition-und-bildung-warum-literatur-klassiker-uns-laengst.1005.de.html?dram%3Aarticle_id=363987
Warum Literatur-Klassiker uns längst fremd sind.

http://www.nzz.ch/feuilleton/buecher/buechermachen-ist-sprachemachen-publizieren-verlegen-und-ans-licht-bringen-ld.131520
Büchermachen ist Sprachemachen.

https://www.welt.de/kmpkt/article160247766/Das-braucht-ein-Buch-damit-es-zum-Bestseller-wird.html
Erneut entdeckt: Der Bestseller-Code!


++++++++++++++++++
Literaturagenturen
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https://www.buchreport.de/2016/11/28/petra-hermanns-und-christiane-duering-gruenden-die-buchagenten/
Petra Hermanns und Christiane Düring gründen »Die Buchagenten«.

https://www.buchreport.de/2016/11/29/scripts-for-sale-vertritt-die-filmrechte-von-carlsen/
Scripts for sale vertritt die Filmrechte von Carlsen.


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Film & Drehbuch
+++++++++++++++

http://filmschreiben.de/ich-stell-mal-eine-ketzerische-frage/
"Ich stell‘ mal eine ketzerische Frage."


++++++++++++++
Selfpublishing
++++++++++++++

http://www.spiegel.de/karriere/self-publishing-ist-ein-risiko-junge-autorin-ueber-den-literaturbetrieb-a-1122904.html
Melisa Schwermer, promovierte Literaturwissenschaftlerin, schreibt
blutige Krimis, die sie selbst verlegt. Hier erklärt sie, wie man
damit Geld verdient.

http://www.selfpublisherbibel.de/die-rechnung-bitte-eine-beispiel-kalkulation-fuer-selfpublisher/
Die Rechnung, bitte! Eine Beispiel-Kalkulation für Selfpublisher.


+++++++++++++
International
+++++++++++++

https://www.buchreport.de/2016/12/13/fep-weist-wachstum-aus/
Im vergangenen Jahr haben die Verlage in fast 30 europäischen Ländern
kumuliert 22,3 Mrd Euro eingenommen.

https://www.buchreport.de/2016/12/14/collegebuchhandel-unter-druck/
Ein Jahr nach dem Börsengang von Barnes & Noble Education bleibt der
zweitgrößte Collegebuchhändler der USA weiter hinter den Erwartungen
zurück.

https://www.buchreport.de/2016/12/09/durchwachsener-auftakt/
Briten hoffen auf Bescherung.


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AUTORENWISSEN:
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"Im eigenen Saft"
Jordan T. A. Wegberg

Die deutsche Literaturlandschaft hat einen wachsenden Drang zur
Zerstückelung. Damit meine ich nicht blutrünstige Thriller, in denen
die Opfer scheibchenweise tranchiert werden - zumal die nach wie vor
meist aus den USA kommen -, sondern die Aufteilung in Genres,
Untergenres und Unter-Untergenres.

Jedes Buchmanuskript, das deutsche Autoren am Markt platzieren und
veröffentlicht sehen wollen, muss sich so kleinteilig wie möglich
kategorisieren lassen. "Roman" genügt nicht ? wer soll denn so was
kaufen? Wir kaufen ja schließlich auch keinen Saft. Wir wollen Ananas-
Guave-Nektar, Johannisbeer-Rhabarber-Schorle, Papaya-Direktsaft oder
Minze-Spinat-Mango-Smoothie, kalorienarm gesüßt, ohne
Konservierungsstoffe, frisch gepresst, aus biologischem Anbau, in der
Glasflasche, in PET mit und ohne Pfand oder im Tetrapak.

Im Lebensmittelhandel ist die Kennzeichnungspflicht längst Alltag, im
Buchhandel beginnt sie sich gerade durchzusetzen. Krimi? Was heißt
denn hier Krimi? Schweden, Ostsee oder Eifel? Blutig, literarisch oder
satirisch? Kapitalverbrechen oder Kleinkriminalität? Frauen-, Männer-,
Jugend- oder Kinderkrimi? Alternder einsamer Ermittlerwolf, junges,
durchgestyltes Duo oder zehnköpfiges Spezialistenteam? Oder wird der
Fall von Katzen, Schafen oder Heuschrecken gelöst?

Die Verlage haben zu kämpfen. Sie sehen sich einer unkontrollierbaren
Welle von Selfpublishern, kostenlosen Online-Plattformen,
Audioformaten und Push-Story-Anbietern für das Smartphone gegenüber,
und denen müssen sie etwas entgegensetzen, um ihr Geschäftsmodell -
den guten alten Verkauf von Büchern - in die Zukunft tragen zu können
und weiterhin saftige Gewinne zu erzielen.

Der Endverbraucher will genau wissen, was drin ist, ehe er kauft. Auch
das Buch ist ein Konsumgut, und der Kunde möchte sich gründlich
informieren, ob es in seinen Lifestyle passt oder unerwünschte Zutaten
enthält, auf die er allergisch reagiert, zum Beispiel männliche
Protagonisten, Rückblenden oder Kapitel von mehr als zwanzig Seiten.
Andere Zutaten dagegen sind besonders begehrt, darunter
Gestaltwandler, Morde vor der eigenen Haustür, raffinierte Mädchen,
dominante Männer (sofern sie sehr, sehr gut aussehen), antriebsarme
Ich-Erzähler, historische Landschaften und Berghain-Partys.

Die Verlage haben das längst verstanden. Nur die Autoren hinken da ein
bisschen hinterher. Die glauben immer noch, Literatur folge denselben
Gesetzen wie die Saftherstellung vor dreihundert Jahren: Sie pflanzen
den Kern ihrer Idee ein, verfolgen über Jahre hinweg ihr Wachsen und
Gedeihen, pflegen ihr kleines Bäumchen, düngen und wässern,
beschneiden seine Äste, wenn es zu wild wuchert, und trägt es endlich
Früchte, dann wählen sie die schönsten davon aus, pflücken sie, legen
sie behutsam einzeln in einen gepolsterten Korb, tragen sie nach
Hause, waschen, schälen und entkernen sie und pressen sie sorgfältig
zu einem süßen, dickflüssigen, köstlichen Getränk.
Liebe Autoren, ihr habt Recht. So entsteht Literatur.

Aber wollt ihr nun Romane schreiben oder Bücher verkaufen? Da müsst
ihr euch schon entscheiden!

**~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**

Jordan T. A. Wegberg ist mehrfach ausgezeichneter Schriftsteller,
Übersetzer und Lektor, zweiter Vorsitzender des FDA Berlin sowie
Vortragsredner und Literaturdozent. Unter tawegberg.blogspot.de
schreibt er über Literatur, Kultur und Musik. Im März erscheint bei
Rowohlt sein siebter Roman "Meine Mutter, sein Exmann und ich".
http://www.tawegberg.de


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INTERVIEW:
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"Für einen spannenden Roman gibt es drei Kriterien:
Konflikt, Konflikt, Konflikt!"
Interview mit Horst Eckert


Horst Eckert hat mit "Wolfsspinne" einen Krimi über eine fiktive
Neonazi-Terroristengruppe vorgelegt. Auch seine früheren Krimis
behandeln fiktive Geschichten, die an reale politische Geschehnisse
anknüpfen. Grund genug, ihn zu den Themen "Spannung" und
"Politthriller" zu befragen.

Hans Peter Roentgen: Horst Eckert, du hast mit »Wolfsspinne« einen
Roman über den NSU geschrieben, einen Politthriller. Der eine andere,
fiktive Geschichte des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU)
erzählt. Auch deine anderen Romane behandeln politische Themen.
"Sprengkraft" handelt von islamistischen Terroristen, aber auch von
einer Partei, die der AfD sehr ähnelt. Der Krimi wurde allerdings
lange vor der AfD geschrieben. -- Wie fühlt man sich, wenn das, was
man als Fiction erfunden hat, Realität wird?

Horst Eckert: Manchmal ist es schon seltsam, wenn man während des
Schreibens die Nachrichten verfolgt und das Gefühl hat, die Realität
holt einen ein. Man darf sich dadurch aber nicht aus dem Konzept
bringen lassen. Ich muss nicht alles in meine Fiktion einbauen, damit
sie "wahrer" wird. Andererseits gibt die Wirklichkeit meistens die
besten Inspirationen.


HPR: Warum schreibst du Politthriller? Was ist überhaupt ein
Politthriller?

HE: Vermutlich nennt man einen Thriller so, wenn er politische Themen
streift oder direkt aufs Korn nimmt. Ich mache das immer wieder gern,
denn mich interessiert, wohin unsere Gesellschaft steuert. Und Themen,
die uns alle betreffen, haben automatisch eine gewisse Größe. Das gilt
allerdings auch für viele "allgemein menschliche" Themen. Die Mischung
macht für mich den Reiz. Und das Neue. Ich erzähle im Hier und Heute.
Kriminalliteratur, die ich mag, das ist keine Märchenstunde, kein
Eskapismus, sondern Auseinandersetzung mit der Psyche des Menschen und
mit der Moral unserer Gesellschaft. Und schnell sind wir dabei im
Politischen.


HPR: Deine "Wolfsspinne" thematisiert die Verquickung des
Verfassungsschutzes mit der Neonazi-Szene in Thüringen und Sachsen.
Heute wissen wir, dass der Verfassungsschutz viele Neonazis aus dem
Umfeld des NSU auf den Lohnlisten hatte. In deinem Roman übt die
Politik Druck auf die Dienste aus. Wer die meisten V-Leute aus der
Szene hat, macht Karriere. Das hat natürlich zur Folge, dass Neonazis
verpflichtet werden und Geld erhalten. Dahinter steht die Hoffnung,
dass man so Anschläge verhindern könne. Auch bei Islamisten ist das
immer wieder das Argument. Gerade habe ich von einem Islamisten
gelesen, der für den Verfassungsschutz gearbeitet hat. Lassen sich so
Anschläge verhindern?

HE: Es wird immer Anschläge geben. Ganz kann man das nie ausschließen.
Es geht darum, das Risiko zu vermindern. Und es geht um die Frage, was
wir dafür zu opfern bereit sind. Denn irgendwann kommt die
Gesellschaft an den Punkt, wo ein Mehr an Sicherheit nur durch den
Verzicht auf Freiheiten zu haben ist. Das gilt es abzuwägen.?

Sobald Geheimdienste involviert sind, kommt allerdings noch ein Risiko
hinzu, wie gerade der Fall NSU zeigt. Denn der Verfassungsschutz
arbeitet geheim, das heißt nur unter sehr begrenzter Kontrolle. Macht
lädt zum Missbrauch ein, und deshalb darf sie eigentlich nie
unkontrolliert verliehen werden. Ich frage mich: Braucht wirklich
jeder Ministerpräsident dieser Republik seinen eigenen Geheimdienst?


HPR: Einerseits erhofft man sich von Geheimdiensten, Infos über die
Neonaziszene zu erhalten (und natürlich auch über Islamisten).
Andererseits sind da die Befürchtungen, dass sich diese Dienste immer
weiter der demokratischen Kontrolle entziehen. Manchmal tun sie mir
leid: Sie sollen in die Szene gehen -- was nur geht, wenn sie sich an
kriminellen Aktionen beteiligen, sie vielleicht sogar als Agent
Provocateur Taten provozieren, um die Extremisten auffliegen zu
lassen. Andererseits sollen sie legal handeln. Wie siehst du das?

HE: Es gibt das Legalitätsgebot. Kein Beamter darf sich als verdeckter
Ermittler an Straftaten beteiligen. Selbst Nazis, die als V-Männer
geführt werden, also im besten Fall gegen Geld ihre Kumpels verraten,
dürfen keine Verbrechen begehen. Andernfalls müsste man die
Zusammenarbeit beenden und sie vor Gericht stellen. So will es das
Gesetz, und wenn sich die Polizei nicht daran hält, fliegt das auf und
es gibt einen Skandal.

Aber die Verfassungsschutzbehörden der Länder und des Bundes arbeiten
im Geheimen. Und schon haben wir das Problem, das uns auf die schiefe
Bahn führt. Beispiel NSU: Der Verfassungsschutz weiß nach dem
Untertauchen der drei Bombenbauer, wo sie sich aufhalten, verrät sie
aber nicht der Polizei, weil er sich irgendwelche Erkenntnisse
erwartet oder womöglich einen der drei Neonazis als V-Person führt.
Dann gibt es den ersten Banküberfall. Man hält weiter die Hand über
das Trio. Schließlich der erste Mord. Wenn man jetzt die Drei an die
Polizei verrät, fliegt auf, wie sehr man bereits mit drinsteckt. Also
schaut man weiter zu und spricht vielleicht eine Warnung aus. Das
würde erklären, warum der NSU nach 2006 keinen Migranten mehr ermordet
hat. Plötzlich überfällt der NSU aber wieder Banken, und die Polizei
kommt ihm auf die Spur. Wie kommt der Verfassungsschutz ungeschoren
davon? Die Leute umbringen und es als Selbstmord tarnen. So geschieht
das im Roman, natürlich fiktiv, denn ich habe keine Beweise. Aber für
mich klingt diese Version stimmiger als die Selbstmord-Erzählung der
Bundesanwaltschaft. Wer einmal unsauber agiert, verstrickt sich immer
tiefer. Klassische Tragödie.


HPR: Der Verfassungsschutz hat Akten geschreddert, als das BKA
Einsicht verlangte. Im Fall des Buback-Mordes wurde gar nichts
geschreddert, da hat der Minister die Akten für geheim erklärt, weil
die Sicherheit der Bundesrepublik sonst gefährdet würde. Dabei ist der
Mord 40 Jahre her.
Die USA hatten keinen Geheimdienst, weil das dem Selbstverständnis
einer Demokratie wiedersprechen würde. Heute haben sie mit NSA, CIA
und manch anderem Dienst riesige Geheimdienstzentralen mit
hunderttausenden Angestellten. -- Sind Geheimdienste ein notwendiges
Übel, um das kein Staat herumkommt?

HE: Wenn aufgrund von geheimdienstlichen Erkenntnissen ein Anschlag
verhindert wird, sind wir natürlich froh, dass es sie gibt. Aber wie
viele fremdenfeindlich motivierte Anschläge finden trotzdem statt,
fast jeden Tag? Ich befinde mich da im Dilemma. Aber gerade daraus
entstehen gute Geschichten. Als Autor muss ich also froh sein, dass es
Geheimdienste gibt.


HPR: Deine Romane sind superspannend. Wie erzeugst du Spannung? Gibt
es da bestimmte Techniken und Tricks? Falls ja, kannst du mal aus dem
Nähkästchen plaudern und uns einige vorstellen?

HE: Ich brauche eine Figur, die etwas unbedingt will und aktiv wird,
es zu erreichen. Zweitens brauche ich Hindernisse, die der Figur im
Weg stehen und vor denen sie trotzdem nicht kapituliert.
Immobilienmakler sagen, dass es für eine gute Wohnung drei Kriterien
gibt: Lage, Lage, Lage. Und für einen spannenden Roman gibt es
ebenfalls drei Kriterien: Konflikt, Konflikt, Konflikt. Damit hat man
noch nicht alles, aber den unverzichtbaren Grundstock.


HPR: Politthriller erzählen anhand realer Ereignisse eine erfundene
Geschichte. Sind sie also so was wie »Verschwörungstheorien«? Wieweit
befördert der Politthriller die Liebe zu Verschwörungen, die im Moment
ja gerade aufblüht? Oder gilt der Satz: Suche nicht nach einer
Verschwörung, wenn ganz gewöhnliche Dummheit als Erklärung völlig
ausreicht?

HE: Ich liebe Verschwörungstheorien. Wenn am Ende eines Krimis steht,
dass der Täter nur aufgrund einer dummen Verwechslung sein Opfer
getötet hat, fühlen wir uns um eine intelligentere Auflösung betrogen.
Wenn ich die Wege der Macht nicht durchschaue, kann eine plausible
Verschwörungstheorie immerhin Erklärungen liefern. Ich glaube nicht,
dass ich dadurch eine Politikverdrossenheit schüre, denn das
Misstrauen ist ja schon da.


HPR: Was ist für einen guten Thriller wichtiger: gute Dramaturgie oder
guter Stil?

HE: Mir ist beides wichtig, auch wenn sich erstaunlich viele Bücher
allein aufgrund ihrer Dramaturgie gut verkaufen.


HPR: Wie schreibst du deine Romane? Planst du vorab die Handlung? Oder
schreibst du los, und die Geschichte entwickelt sich während des
Schreibens?

HE: Erst muss der Plan stehen. Aber er muss nicht perfekt
ausgearbeitet sein, denn nach vierzehn Romanen weiß ich, dass mir beim
Schreiben noch jede Menge Einfälle kommen werden, um Lücken zu
schließen.


HPR: Ich habe kürzlich Le Carres Erinnerungen gelesen. Und jede Menge
Personen getroffen, die ich aus seinem Roman »Dame, König, As, Spion«
wiedererkannt hatte. Hast du auch reale Personen im Kopf, wenn du eine
Person entwickelst? Hast du erst die Person im Kopf oder erst die
Idee?

HE: Zuerst die Person. Aber nicht ein reales Vorbild und auch nicht
etwa irgendwelche äußeren Merkmale, sondern der fiktive Konflikt, in
dem sie sich befindet. Und daraus ergibt sich auch schon der Plot. Ich
kann Handlung und Figur nicht trennen, denn ich charakterisiere die
Figur durch das, was sie tut, also durch die Handlung. Indem eine
Figur versucht, ihre Hindernisse zu überwinden, wird sie lebendig und
interessant. Ob sie dann blond oder dunkelhaarig ist, ist völlig
unwichtig.


HPR: Die Mutter deines Kommissars Vincent Che Vehs war Mitglied der
RAF, also ebenfalls eine »Terroristin«. Allerdings haben Baader-
Meinhof nicht wahllos Leute umgebracht, wie das Islamisten und
Neonazis tun. Wie schwierig ist es für dich, sich in solche Menschen
zu versetzen?

HE: Es ist sehr schwer, wenn jemand menschenverachtend denkt und
handelt. Gerade beim NSU-Thema hat mir ein regelrechter Ekel vor dem
Gedankengut dieser Szene den Einstieg schwer gemacht. Andererseits
wissen wir ja, wie diese Leute ticken, und es ist nun mal mein Job,
mich auch in solche Figuren hineinzuversetzen. Dabei hilft es mir dann
etwas, dass jeder Terrorist nebenher auch ein Mensch mit ganz
alltäglichen Sorgen ist. Im Monster steckt oft ein kleines,
verbittertes Würstchen.


HPR: Da kommen wir zum Motiv. Der Hass ist sicher das eine. Das andere
ist der Glaube, für die gute Sache zu kämpfen und notfalls zu sterben.
Die RAF hat ihre Morde mit dem Imperialismus begründet, der ja noch
viel schlimmer sei. Die Islamisten kämpfen für Gott und gegen die
bösen Amis, die nur Geld im Sinn haben. Und wer Flüchtlingsheime
anzündet, glaubt, dass der Islam Deutschland erobern will und die
deutsche Kultur vernichtet. Da heiligt der Zweck die Mittel, und die
Kollateralschäden -- sprich die Morde -- werden schöngeredet. --
Welche Rolle spielen politische Ideen in deinen Romanen?

HE: Natürlich kommt das vor, soweit ich das zur Charakterisierung
meiner Figuren oder zum Vorantreiben der Handlung benötige. Im
Wesentlichen überlasse ich es dann den Lesern, diese Motive
einzuordnen, denn ich schreibe ja keine Thesenromane. Auch setze ich
den Ideen meiner Figuren nicht meine eigenen entgegen. Meine Leser
können sich sehr gut ihre eigene Meinung bilden, denke ich.


HPR: Mancher Geheimdienstthriller hat ja klare Fronten. Die eine Seite
sind die Guten, die andere die Bösen. Die Guten sind gut, dürfen
deshalb alles, die Bösen sind böse und haben deshalb keine Rechte. Wie
entkommt man diesem Schwarz-Weiß-Denken? Und sind die Leser überhaupt
bereit, einem Autor dann zu folgen? Wenn er nicht mehr ihre Weltsicht
teilt?

HE: Grauzonen finde ich spannender als klare Fronten. Figuren, die
changieren oder sich entwickeln, interessieren mich mehr als
eindimensionale Helden oder Bösewichte. Ich kann nur hoffen, dass mir
die Leser folgen. Auf jeden Fall bekommen sie bei mir ein Gespür
dafür, dass ein Schwarz-Weiß-Denken nicht immer unserer Welt gerecht
wird. Aber einen Punkt gibt es, an dem ich moralisch rigoros werde.
Der Vorstellung, dass die Guten alles dürfen, kann ich nämlich nicht
folgen. Romane, in denen für einen vermeintlich guten Zweck gefoltert
oder Selbstjustiz geübt wird, finde ich abstoßend.


HPR: Herzlichen Dank für das Interview.


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FRAG DEN EXPERTEN FÜR DREHBUCH:
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Oliver Pautsch (mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)


Frage:
Wenn man einen Roman (Selfpublishing noch nicht veröffentlicht, da ich
diese Frage erst klären möchte) geschrieben hat, von dem man glaubt,
dass er sich auch als Drehbuch eignet (das Drehbuch habe ich
angefangen, und fühle mich auch in der Lage, eins zu schreiben), wie
rum geht das? Erst das Drehbuch anbieten und - wenn es genommen wird -
fragen, ob man es auch als Buch veröffentlichen darf? Oder erst als
Buch veröffentlichen, dann das Drehbuch anbieten und darauf hinweisen,
dass es schon als Buch veröffentlicht wurde?


Antwort.
Wenn ich Sie richtig verstanden habe, ist das Romanmanuskript fertig
zur Veröffentlichung und das Drehbuch noch nicht. Da Sie das Buch
selbst veröffentlichen wollen, ist die Reihenfolge eigentlich egal.
Sie geben im Selbstverlag ja keine Rechte ab. Bei einer
Verlagsveröffentlichung wäre das etwas anderes.

Natürlich würde jeder Vertragspartner gern auf eine erfolgreiche VÖ
des jeweils anderen Mediums zurückgreifen. Wenn Sie in dieser Hinsicht
Erfolge vorweisen können, kann das nur helfen.

Generell halte ich die Reihenfolge 1) Buch im Buchverlag, 2) Drehbuch
/ Filmproduktion o. Sender für sinnvoll, da Buchverlage sehr lange
Vorlaufzeiten für ihre Programme haben.

Da Sie selbst das Buch herausbringen und auch täglich wieder "vom
Netz" nehmen können, falls ein anderes und vielleicht besseres Angebot
kommt, wäre hier ebenfalls die Buch/Drehbuch-Reihenfolge sinnvoll,
denke ich.

Diese Vorgehensweise hat übrigens noch einen Vorteil, den Sie nicht
unterschätzen sollten: Mit einem lieferbaren Buch auf dem Markt kann
Ihnen keine Filmproduktionen den Plot klauen und einfach einen anderen
Autor damit beauftragen. Ihre Idee ist durch die Veröffentlichung
relativ sicher.

**~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**

Oliver Pautsch, Jahrgang 65, sammelte zunächst Erfahrungen als Fahrer,
Beleuchter, Aufnahmeleiter und Regieassistent im Fernsehgeschäft.
Später ein Zwischenspiel an der Uni Düsseldorf, doch er wollte lieber
direkt für die Branche schreiben. Es entstanden Drehbücher für
Kurzfilme, Serienfolgen und für den sog. "abendfüllenden" Film.
http://www.pautsch.net


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