Ausgabe 18-03 (20. März 2016)

Editorial
Hall of Fame
Neues aus der Buchszene
Schreib-Spiele
    “Von Leitern, Schlangen und tausend Möglichkeiten -
    ein Würfelspiel für Geschichtengerüste”
    von Maike Frie
Spannung, der Unterleib der Literatur
    "Miras Welt”
    Text: anonym, Lektorat: Hans Peter Roentgen
Frag den Experten für Kinder- und Jugendbuch
    (Michael Borlik)

 EDITORIAL:
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Liebe Autorinnen und Autoren,

in dieser Ausgabe findet ihr den letzten Teil von Maike Fries Reihe
“Schreib-Spiele”. Mit all den Anregungen der letzten Monate sollte
jede/r AutorIn eigentlich für den Rest seines/ihres Lebens mit
Inspiration und Tipps für alle möglichen Schreibfälle versorgt sein.
Vielen Dank dafür, Maike!

Ein herzlicher Dank geht auch an Hans Peter Roentgen, der uns nun
schon seit Jahren Monat für Monat ein neues Lektorat liefert. Diesmal
hat er einen Klappentext unter die Lupe genommen. Klein und oho? Lest
selbst.

Außerdem findet ihr wie gewohnt neue Seminare (viele auch von unseren
AutorInnen, schaut mal gezielt danach!), Tipps, Ausschreibungen, Neues
aus der Buchszene - und eine Antwort unseres Kinderbuchexperten
Michael Borlik.

Der Tipp des Monats März, diesmal von Marcus Sakeys Website
(http://marcussakey.com):
     
     The audience should always be uncomfortable.

Schöne Ostern euch allen! Und wir freuen uns auch über österliche  
Unterstützung für die Weiterführung des Tempest. Kontodaten hinterm
Editorial - oder einfach per Paypal über unsere Website
http://www.autorenforum.de überweisen.

   Gabi Neumayer
   Chefredakteurin

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Damit wir den Tempest auch in Zukunft weiterführen können, brauchen
wir eure Hilfe: Wer uns unterstützen möchte, überweise bitte einen
freiwilligen Jahresbeitrag (15 Euro haben wir als Richtwert gesetzt,
aber ihr helft uns auch schon mit 5 oder 10 Euro weiter) auf das
Konto:

Jürgen Schloßmacher
Kreissparkasse Köln
BIC: COKSDE33XXX
IBAN: DE23370502991142176163
Stichwort: "Beitrag 2016"

Wichtig: Das Konto läuft NICHT mehr auf den Namen “autorenforum”,
sondern nur auf “Jürgen Schloßmacher”!

Neu:  Ihr könnt jetzt auch über unsere Website
http://www.autorenforum.de direkt per Paypal überweisen!

Für AuslandsabonnentInnen: Am 1. Juli 2003 wurden die
Auslandsüberweisungsgebühren gesenkt. Aber natürlich könnt ihr uns
euren Beitrag auch weiterhin per Post schicken (Adresse am Ende des
Tempest).

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ISSN 1439-4669  Copyright 2016 autorenforum.de. Copyright- und
                Kontaktinformationen am Ende dieser Ausgabe
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  INHALT DIESER AUSGABE:


TEIL 1:

     Editorial
     Hall of Fame
     Neues aus der Buchszene
     Schreib-Spiele
         “Von Leitern, Schlangen und tausend Möglichkeiten -
         ein Würfelspiel für Geschichtengerüste”
         von Maike Frie
     Spannung, der Unterleib der Literatur
         "Miras Welt”
         Text: anonym, Lektorat: Hans Peter Roentgen
     Frag den Experten für Kinder- und Jugendbuch
         (Michael Borlik)
     Impressum


TEIL 2:

     Veranstaltungen
     Ausschreibungen
     Publikationsmöglichkeiten
          mit Honorar
          ohne Honorar
     Seminare
     Messekalender
     Impressum


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HALL OF FAME:
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                             (mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Die “Hall of Fame” zeigt die Erfolge von AbonnentInnen des Tempest.
Wir freuen uns, wenn ihr euch davon motivieren und ermutigen lasst -
dann werden wir euer neues Buch hier bestimmt auch bald vorstellen
können.

Melden könnt ihr aktuelle Buchveröffentlichungen (nur Erstauflagen!)
nach diesem Schema:

.......
AutorIn: “Titel”, Verlag Erscheinungsjahr (das muss immer das laufende
oder das vergangene Jahr sein!), Genre (maximal 2 Wörter). Zusätzlich
könnt ihr in maximal 60 Zeichen (nicht Wörtern!) inklusive Leerzeichen
weitere Infos zu eurem Buch unterbringen, zum Beispiel eine Homepage-
Adresse.
.......
Ein Beispiel (!):

Johanna Ernst: “Der Fall der falschen Meldung”, Hüstel Verlag 2015,
Mystery-Thriller. Dann noch 60 Zeichen - und keins mehr! Inklusive
Homepage!
.......

Ausgeschlossen sind Veröffentlichungen in Anthologien, Bücher im
Eigenverlag und BoDs (sofern sie im Eigenverlag erschienen sind) sowie
Veröffentlichungen in Druckkostenzuschussverlagen.

ACHTUNG!
Schreibt in eure Mail mit der Meldung immer auch hinein, dass ihr
bestätigt, dass die Veröffentlichung weder im Eigenverlag noch in
einem Verlag erschienen ist, bei dem der Autor irgendetwas bezahlt
hat! Als Bezahlung gilt auch, wenn er Bücher kostenpflichtig abnehmen
muss, Lektorat bezahlt o. Ä.

Schickt eure Texte unter dem Betreff “Hall of Fame” an
mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Wir berücksichtigen ausschließlich Meldungen, die nach dem obigen
Schema gemacht werden und die Bestätigung zum Verlag enthalten.
Änderungsaufforderungen zu Meldungen, bei denen das nicht der Fall
ist, werden ab sofort nicht mehr verschickt!
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Carola Becker: "Mäc Mief und das total verrückte Baumstammwerfen",
Südpol Verlag 2016, Kinderbuch. Schaf-Abenteuer-Schottland: lustig,
spannend, Highland Games

Miriam Mann: “Johnny Bonk und Techman", Aladin Verlag 2016,
Kinderbuch. Roboteralarm auf der Klassenfahrt. www.miriam-mann

Ulrich Radermacher: “Saukerl”, Gmeiner-Verlag 2016, München-Krimi.
Packend und amüsant. www.krimi-muench

Karl Plepelits: "... so gebrauch ich Gewalt", Edition Bärenklau 2016,
2 Kriminalnovellen. http://karlplepelits.jimdo.com/


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NEUES AUS DER BUCHSZENE:
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                         (mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Wir leben in turbulenten Zeiten, die Buchbranche ist in Bewegung wie
nie zuvor. Ob es nun um neue Vertragsbedingungen mit Amazon geht, die
zunehmende Digitalisierung des Marktes oder all die neuen Chancen und
Möglichkeiten, die sich Verlagsautoren und professionellen
Selfpublishern bieten: Eine Nachricht jagt die nächste. Damit ihr den
Überblick behaltet und nichts Wichtiges verpasst, fassen wir hier alle
interessanten Links zusammen, die uns jeden Monat ins Auge fallen -
natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
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++++++++++
Interviews
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http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/44215/Welcher-Schriftsteller-ist-kein-Kotzbrocken
»Welcher Schriftsteller ist kein Kotzbrocken?«

http://edelundelectric.de/index.php/2016/02/19/interview-mit-markus-michalek-literaturagent-der-bestellerautoren/
"Talent, Offenheit, Geduld, Ehrgeiz, die richtige Haltung und
Vertrauen aufs Glück.” Interview mit dem Literaturagenten Markus
Michalek von der AVAinternationel.

http://www.boersenblatt.net/artikel-gu___travel_house_media__interview_mit_frank-h._haeger.1107830.html
Interview mit Frank-H. Häger über Juwelenpflege, Vertriebspower und
den richtigen Lifestyle-Faktor.


++++++++++
Feuilleton
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http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article153241717/Macht-Facebook-den-Journalismus-gross-oder-kaputt.html
Macht Facebook den Journalismus groß oder kaputt?


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Buchhandel
++++++++++

http://www.boersenblatt.net/artikel-verlagsbeziehungen.1100925.html
Leidet der Handel unter den Blogger-Relations der Verlage?

http://www.buchreport.de/nachrichten/handel/handel_nachricht/datum/2016/02/18/einmal-amazon-kunde-immer-amazon-kunde.htm
Einmal Amazon-Kunde, immer Amazon-Kunde? Buchhändler diskutieren mit
Bastei Lübbe über Preisaktionen.

http://www.boersenblatt.net/artikel-die_gfk_zur_entwicklung_des_buchmarkts_2015.1116803.html
Multichannel-Käufer geben das meiste Geld für Bücher aus.

http://www.boersenblatt.net/artikel-neuer_firmensitz_in_augsburg.1111903.html
Weltbild peilt 60 neue Standorte an.


+++++++
Verlage
+++++++

http://www.buchreport.de/nachrichten/verlage/verlage_nachricht/datum/2016/02/17/-7114c33757.htm
Reader Analytics und belletristische Inhalte.

http://www.buchreport.de/nachrichten/verlage/verlage_nachricht/datum/2016/02/16/umsatzanteil-steigt-nur-noch-leicht.htm
Der E-Book-Anteil am Publikumsmarkt steigt nur noch leicht.

http://www.buchreport.de/nachrichten/personalien/personalien_nachricht/datum/2016/02/29/ullstein-strukturiert-um.htm
Ullstein strukturiert um.

http://www.buchreport.de/nachrichten/verlage/verlage_nachricht/datum/2016/03/16/tolino-macht-boden-gut.htm
Tolino macht Boden gut.

http://www.buchreport.de/nachrichten/verlage/verlage_nachricht/datum/2016/03/15/einzelbuch-miete-plus-offline-lektuere.htm
Readfy bietet “Pay-per-Rent”-Modell an.

http://www.boersenblatt.net/artikel-also_logistics_schliesst_ende_2016.1114441.html
Massenentlassung bei Weltbild-Schwester.


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Urheberrecht
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http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/bundeskabinett-beschliesst-neues-urhebervertragsrecht-14127849.html
Bundeskabinett beschließt neues Urheberrecht.


++++++++
Lesungen
++++++++

http://www.fairerbuchmarkt.de/blog/helga_buerster_01.html
Pay the writer. Autorin Helga Bürster über die Sache mit der
honorarfreien Werbung, Tupperdosen-Survival und andere erlesene
Feinheiten bei der Lesungs-Aquise.


++++++++++++++++++++++++++++++++
Literaturszene / Literaturkritik
++++++++++++++++++++++++++++++++

http://www.boersenblatt.net/artikel-literaturkritik.1102377.html
"Quo vadis, Literaturkritik?" Die Literaturkritik beklagt Verluste.
Ihr Untergang könnte einmal mehr bevorstehen.


+++++++++++++++
Drehbuch / Film
+++++++++++++++

http://www.spiegel.de/kultur/tv/netflix-dreht-erste-deutsche-serie-mit-who-am-i-machern-a-1078993.html
NETFLIX dreht die erste deutsche Serie.


++++++
Amazon
++++++

http://www.buchreport.de/nachrichten/online/online_nachricht/datum/2016/03/02/weichenstellung-fuer-den-weiterverkauf.htm
Amazon hat das Geschäft mit gebrauchten E-Books auf der Agenda.

http://www.buchreport.de/nachrichten/aus_den_unternehmen/aus_den_unternehmen_nachricht/datum/2016/03/08/amazon-publishing-erweitert-sein-imprint-montlake-romance-um-romantische-buecher-in-deutscher-sprach.htm
Amazon Publishing erweitert sein Imprint Montlake Romance um
romantische Bücher in deutscher Sprache.


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Autorinnen / Autoren
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http://www.spiegel.de/kultur/literatur/umberto-eco-der-realistische-utopist-a-1078441.html
Zum Tod Umberto Ecos: der realistische Utopist.


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Selfpublishing
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http://www.buchreport.de/nachrichten/buecher_autoren/buecher_autoren_nachricht/datum/2016/03/14/immer-mehr-indies-werden-profis.htm
Immer mehr Indies werden Profis.


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Literaturhotels
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http://www.welt.de/icon/article153034349/Die-besten-Hotels-fuer-echte-Literatur-Fans.html
Die besten Hotels für echte Literatur-Fans.


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SCHREIBKICK:
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Der Schreib-Kick für den März, diesmal von Maike Frie:

Schlage ein Lexikon oder ein Fremdwörterbuch an einer beliebigen
Stelle auf, und tippe blind auf ein Wort. Lies dir die Erklärung nicht
durch, beachte lediglich den Klang des Wortes und welche Assoziationen
es bei dir auslöst. Erstelle ein Mindmap dazu, oder fang direkt an,
eine Geschichte zu schreiben, in der dieser Begriff (mit deiner
Vorstellung davon) vorkommt.


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SCHREIB-SPIELE:
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         “Von Leitern, Schlangen und tausend Möglichkeiten -
                ein Würfelspiel für Geschichtengerüste”

                             von Maike Frie

Die Tempest-Serie zu den Kreativen Schreibspielen geht zu Ende. Die in
den letzten Monaten vorgestellten Schreibanregungen finden sich hier
in dieser Variante des klassischen Gänsespiels vereint. Damit kann
jeder ein Textgerüst entwickeln, das sich zu einer Geschichte ausbauen
lässt.
 
 
          Das Leiter-Schlangen-Würfelspiel

Grundlage ist ein Spielplan mit nummerierten Feldern. Jeder bekommt
eine Spielfigur und rückt diese entsprechend gewürfelter Werte vor.
Ich benutze einen präparierten Würfel mit nur 1-, 2- und 3-Augen-
Seiten, damit nicht so viele Felder übersprungen werden. Einzelne
weiter auseinanderliegende Felder sind miteinander verbunden: durch
Leitern, die man als Abkürzung hinaufsteigen kann, und durch
Schlangen, auf denen man wieder zurückstürzt.

Wer gewürfelt und gezogen hat, beantwortet die entsprechende Frage.
Dafür muss man teilweise spontan kreativ werden oder Materialien
nutzen, die ich im Laufe der letzten Monate vorgestellt habe. So
ziehen alle bis ins Ziel - ein wirklich simples Spiel. Weniger simpel
ist der Entwurf des Spielplans und der Fragen; aber das gibt es hier
im Tempest ja zum Glück ohne Schweiß gleich mitgeliefert. In meinem
Blog-Beitrag zu Kreativen Schreibspielen auf http://www.skriving.de
findet sich auch ein Foto des Spielplans. Aber auch anderswo im
Internet lassen sich viele Beispiele für Gänse-/Leiter-Schlangen-
Spiele finden, die man nachbasteln kann.

Spielen kann man auch allein, es macht aber weniger Spaß als in einer
Gruppe. Weil schon das Würfelspiel rund 20-30 Minuten in Anspruch
nimmt - je nachdem, wie intensiv über einzelne Punkte diskutiert wird
- und das anschließende Ausarbeiten von Texten sehr unterschiedlich
aufwendig ausfallen kann, ist dieses Spiel eher für Erwachsenengruppen
und einen Zeitrahmen von einer Stunde geeignet. Für Kindergruppen
lässt sich der Spielplan besser mit anderen Fragen nutzen: Dann kommt
man eher ins Erzählen als ins Schreiben, zum Beispiel über
Lieblingsbücher und -filme, über tolle Namen und auffällige
Charaktereigenschaften, im Gedächtnis gebliebene Figuren usw.
 
 
          Die 15 Fragen & mögliche Antworten

1. Zieh einen Anfangssatz vom Stapel, und notiere ihn.
Es gibt vorbereitete Karten mit Anfangssätzen aus Romanen und
Erzählungen. Als Variante kann man auch direkt einen Folgesatz
aufschreiben - mit oder ohne Vorschlägen aus der Gruppe.
Beispiel: “Ich hab sie immer verpfuscht, meine Selbstmorde.” (Eric-
Emmanuel Schmitt: Als ich ein Kunstwerk war)
 
2. Zieh eine Karte vom “Protagonisten”-Stapel. Dies ist deine
Hauptfigur.
Meine Protagonisten-Karten stammen aus dem Spiel “Geschichten-
Erzähler”, das ich im Oktober-Tempest vorgestellt habe. Man kann
natürlich auch selbst Karten erstellen.
Beispiel: einarmiger Schleusenwärter
 
3. Welche typische Sprechweise / Welcher Lieblings-Ausdruck zeichnet
deinen Helden aus?
Hier muss der Spieler selbst aktiv werden: Gibt es einen Dialekt,
Akzent oder einen speziellen Begriff, den die Hauptfigur verwendet?
Beispiel: “Wenn ich das mal so sagen darf.”
 
4. Zieh eine Karte vom “Plot”-Stapel: Dies ist der Ausgangspunkt
deiner Geschichte.
Die Plot-Karten stammen aus dem Spiel “Geschichten-Erfinder” oder
werden gebastelt.
Beispiel: eine Verwechslung findet statt
 
5. Zieh einen Ort vom Kartenstapel. Hier spielt deine Geschichte.
Hierfür nutze ich vorbereitete Orte-Karten. Wer das “Geschichten-
Erfinder”-Spiel hat, kann auch dies nutzen.
Beispiel: Keller
 
6. Zieh ein Fische-Gefühle-Bild: In dieser Stimmung ist deine
Hauptfigur gerade. Mach dir ein paar Notizen zu ihrem Gesichtsausdruck
und ihren Gesten.
Hier kommen Mies van Houts “Heute bin ich”-Bilder zum Einsatz, die ich
im Januar-Tempest beschrieben habe.
Beispiel: gelangweilt
 
7. Schau dich im Raum um: Welches Accessoire kommt auf jeden Fall in
deinem Text vor?
Beispiel: Blumenvase
 
8. Nimm ein bedrohtes Wort. In welcher Situation könnte dein Held /
deine Heldin diesem Wort begegnen?
Von Bodo Mrozek gibt es das “Lexikon der bedrohten Wörter” (I & II von
rororo). Daraus habe ich Begriffe-Karten erstellt; man kann aber auch
das Buch direkt nutzen und auf ein Wort darin tippen. “Bedrohte
Wörter” sind Ausdrücke, die allmählich aus dem Deutschen verschwinden,
wie “Telefonzelle” oder “Kreiswehrersatzamt”, aber auch “Fräulein”
oder “Pfennigfuchser”.
 
9. Schau dir eine der bunten “Ecco”-Karten an. Welche Farbe springt
dir sofort ins Auge? Diese Farbe spielt eine Rolle in deinem Text!
Hierfür nutze ich Bild-Karten aus dem OH-Verlag, die ich im Januar-
Tempest vorgestellt habe; allerdings lassen sich auch irgendwelche
Postkarten oder andere Bild-Karten gebrauchen.
Beispiel: Orange - die Hassfarbe des Schleusenwärters, der er in Form
der Blumenvase aber täglich begegnen muss ...
 
10. Zieh eine Karte vom Stapel mit den verrückten Wörter: Das kommt in
deinem Text vor! Wie?
Hierfür habe ich Karten selbst vorbereitet: Verrückte Wörter sind
Druckfehler wie “Rollkrakenpullover” und Quatschwörter zum Beispiel
aus dem Jabberwocky-Gedicht von Lewis Carroll wie “glasse Wieben”.
 
11. Tippe blind auf einen Namen im Namenbuch. Dies ist dein
Antagonist/Gegenspieler.
Ich nutze hierfür den Duden-Namen-Band, aber jedes andere Namen-Buch
tut es auch. Mögliche Ergänzung: Welche Eigenschaft muss jemand mit
diesem Namen zwingend haben? So sind die beiden Gegenspieler
deutlicher charakterisiert, und die Punkte, an denen sie
aufeinanderprallen, erscheinen klarer.
Beispiel: Tjark (stark, mutig, unerschrocken, von sich eingenommen)
 
12. Nimm einen Geschichtenwürfel, und würfele damit: Dieses Element
taucht in deinem Text auf.
Bei mir kommen hier Rory’s story cubes zum Einsatz, die ich zum
Auftakt dieser Artikelreihe im letzten Juli vorgestellt habe. Man kann
aber auch andere Würfel (oder Bildkarten) nehmen.
Beispiel: Schildkröte
 
13. Zieh eine Karte vom “Special”-Stapel: Dieses Element taucht (wie?)
in deinem Text auf.
Noch einmal die Geschichten-Erfinder-Karten.
Beispiel: Dinge verschwinden
 
14. Zieh eine Berufe-Karte, und notiere diese Tätigkeit. Das ist der
Job einer deiner Figuren.
Hierfür habe ich auf Karteikarten verschiedene Berufe notiert.
Beispiel: Steinmetz
 
15. Zieh einen Schlusssatz vom Stapel, und notiere ihn.
Es gibt vorbereitete Karten mit letzten Sätzen aus Romanen und
Erzählungen. Als Variante kann man auch noch einen Vorgängersatz
aufschreiben - mit oder ohne Vorschlägen aus der Gruppe.
Beispiel: “Gegen die wütenden Wellen war ich gewappnet, doch das
stille Wasser besiegte mich.” (Rafik Schami: Vorgeschichte zu den
Märchen aus Malula)
 

          Und ganz zum Schluss ...

Nun hat jeder Spieler einen Helden, einen Gegenspieler, eine
Handlungsidee, mehrere Dinge, Charakterzüge und Eigenarten gefunden,
die in seinem Text vorkommen. Natürlich kommt nicht jeder Spieler auf
jedes Feld, dafür auf einige Felder mehrmals - da wählt man dann
entweder aus den Alternativen oder sammelt weiteres Material an.

Wer schreibt mir nun aus den Beispielen eine Geschichte?

Das Schöne an diesem Würfelspiel ist, dass es eine niedrige
Hemmschwelle hat. Zuerst wird eine Weile gemeinsam gespielt; dass man
dabei schon ganz schön kreativ ist, fällt gar nicht auf. Meine
Erfahrung ist, dass sich hierbei die spannendsten, lustigsten und
erstaunlichsten Geschichten ergeben, auch wenn Mitspieler vorher noch
sehr unsicher waren und Angst vor dem Schreiben hatten.

Und nun ran ans Ausprobieren! Ich freue mich auf Berichte über
spielerische, kreative und vor allem fröhliche Schreibzeiten!

                  **~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**

Maike Frie, Münsteranerin von 1976 mit Skandinavien-Begeisterung; nach
Stationen in Oslo und Hamburg heimgekehrt; tätig als Dozentin,
Texterin, Lektorin und Mutter; bietet für Autoren Korrektorat,
Lektorat und Manuskriptberatung sowie ein Seminarprogramm zum
Kreativen Schreiben - mehr unter http://www.skriving.de.


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SPANNUNG, DER UNTERLEIB DER LITERATUR:
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                             (mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Was macht Romane spannend, und vor allem: Was macht sie langweilig?

Wer Szenen hat, die sie oder er für spannend hält, oder Szenen, bei
denen er sich nicht sicher ist, oder solche, die eigentlich spannender
gestaltet sein sollten, doch die Frage ist: Wie? - wer solche Szenen
hat, kann sie mir schicken.

Ich wähle dann einige aus, die ich im Tempest bespreche. Schickt die
Szenen als E-Mail-Anhang im RTF-Format an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bitte nicht mehr als 7.000 Anschläge, also etwa vier Normseiten. Dazu
zählt auch der Vorspann! Da die Szenen aus beliebigen Stellen eurer
Manuskripte stammen dürfen, müsst ihr eventuell die Vorgeschichte der
Szene erklären. Diese Erklärung sollte 400 Anschläge nicht
überschreiten!
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                             “Miras Welt”
              Text: anonym, Lektorat: Hans Peter Roentgen


Melissa sieht ihr Leben zerbrechen: Ihr Freund gibt ihr den Laufpass
und sie verliert die Wohnung. Auch in ihrer Redaktion ziehen dunkle
Wolken auf.
Obwohl sie mit allem völlig überfordert ist, besucht sie Mira Mertens
im Rahmen einer Reportage über altes Heilwissen. Die weißhaarige Dame
bewirtet sie mit warmen Kokosbällchen, Gewürzkaffee und lädt sie in
“Gottes Gästezimmer” ein.
Melissa entdeckt dort eine Familienchronik und taucht tief in die
Vergangenheit ihrer Wirtin ein. Sie nimmt Anteil am Tod eines Kindes
und tiefer Trauer. Aber sie erfährt auch, wie Mira mit Hilfe der Engel
zu neuer Lebensfreude fand und für andere Menschen zur Lichtbringerin
wurde.
MIRAS WELT spinnt einen feinen Kokon um zeitlose Freundschaft, Liebe
und tiefe Spiritualität.
MIRAS WELT lädt den Leser ein, Herzenswärme und Zuversicht zu tanken.

(Klappentext zu dem Roman: http://www.amazon.de/dp/1511549769)

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                   Lektorat von Hans Peter Roentgen

Ein Klappentext soll den Leser verführen, aber auch auf das Buch
einstimmen. Er soll potentielle Leser anlocken. Das Erste, was Leser
von einem Roman sehen, sind das Cover und der Titel. Weckt das
Interesse, dreht man das Buch um (in der Buchhandlung) oder klickt den
Klappentext an (im Internet).

Und wie im Text selbst ist der erste Satz wichtig. Der soll dem Leser
verraten, um welche Art von Roman es sich handelt und was das
Besondere daran ist. Sprich: Warum sollte der Leser es kaufen und
lesen? Der erste Satz muss also eine erste Orientierung geben. Ist es
ein Krimi, eine Liebesgeschichte, ein hochliterarisches Werk? Je
nachdem werden potentielle Leser es weglegen (wenn das Genre nicht
ihres ist) oder weiterlesen (falls das Genre stimmt und die Geschichte
interessant wirkt).

Was sagt uns dieser erste Satz: “Melissa sieht ihr Leben zerbrechen.”?
Leider sehr wenig. Wir wissen, dass es um eine Frau geht, die einen
schweren Schicksalsschlag erleidet. Aber das kann viel bedeuten.
Vielleicht ein Liebesroman, sie findet danach endlich Mr Right? Oder
zeitgenössischer Roman?

Übrigens: Wieso sagt der Hauptsatz, dass Melissa “sieht”? Ist das
wirklich die Hauptsache? Oft werden solche Sätze “Sie sah ...” in
Texten formuliert, die ich erhalte. Aber das wirklich Wichtige ist
nicht, dass jemand “etwas sieht”, sondern es ist das, was er sieht.
Besser wäre in diesem Fall: “Melissas Leben zerbricht.”

Danach wird aufgelistet, was das genau heißt: Ihr Freund verlässt sie,
sie verliert die Wohnung, und auch am Arbeitsplatz ziehen dunkle
Wolken auf. Das ist eine gute Aufzählung, die einen genaueren Einblick
geben, was da zerbricht.

          Der Pitch

Zurück zum ersten Satz: “Melissa sieht ihr Leben zerbrechen”. Der
erste Satz in einem Klappentext hat die Funktion eines Pitchs. Wenn
der Autor gefragt wird: “Was ist das für ein Roman?”, gibt der Pitch
eine erste kurze Antwort.

Bekannt ist das auch als “Fahrstuhl-Pitch”: Ein Autor trifft zufällig
im Fahrstuhl auf einen Verleger und hat genau drei Stockwerke Zeit,
ihm sein Manuskript schmackhaft zu machen. Einen Pitch benötigen aber
auch Selfpublisher. Ein Selfpublisher trifft im Fahrstuhl auf eine
Gruppe potentieller Leser und hat genau drei Stockwerke Zeit, sie auf
sein Buch neugierig zu machen. Was sagen Sie, lieber Autor? “Mein
Roman ist zu komplex, das kann ich nicht kurz erklären?” Falsch. Egal
ob Verleger oder Leser, die anderen werden den Fahrstuhl verlassen und
Autor und Werk umgehend vergessen. Ich kenne das Werk nicht, das
dieser Klappentext bewerben soll. Doch ich empfehle, einen
eindrücklicheren ersten Satz zu wählen. Einen, mit dem der Autor auch
an anderer Stelle das Buch bewerben kann, kurz, knapp und einprägsam.


          Wo beginnt die Geschichte?

Der nächste Absatz schildert, was der Beginn der Geschichte ist. Im
Krimi wäre es ein Mord, hier ist es ein Besuch bei einer alten Dame:

.....
“Obwohl sie mit allem völlig überfordert ist, besucht sie Mira Mertens
im Rahmen einer Reportage über altes Heilwissen. Die weißhaarige Dame
bewirtet sie mit warmen Kokosbällchen, Gewürzkaffee und lädt sie in
‚Gottes Gästezimmer‘ ein.”
.....

Gibt Ihnen das eine Vorstellung? Kokosplätzchen, Gewürzkaffee und
“Gottes Gästezimmer”? Ja, wir entwickeln ein erstes Bild von dem
Treffen und der Frau. Denn auch im Klappentext gilt: Show, don’t tell.
Schreib anschaulich. Den ersten Satz würde ich umformulieren:

.....
Im Rahmen einer Reportage über altes Heilwissen besucht sie Mira
Mertens, obwohl sie mit allem überfordert ist.
.....


          Anschaulich schreiben

Der nächste Absatz bleibt blass:

.....
“Melissa entdeckt dort eine Familienchronik und taucht tief in die
Vergangenheit ihrer Wirtin ein. Sie nimmt Anteil am Tod eines Kindes
und tiefer Trauer. Aber sie erfährt auch, wie Mira mit Hilfe der Engel
zu neuer Lebensfreude fand und für andere Menschen zur Lichtbringerin
wurde.”
.....

Das klingt ein wenig, als würde sie auf eigene Faust das Zimmer und
die Wohnung durchsuchen und zufällig eine Familienchronik entdecken.
Gemeint ist vermutlich, dass die Wirtin ihr diese Chronik zeigt. Das
würde ich dann auch so schreiben.

Und was heißt: “Sie nimmt Anteil am Tod eines Kindes.”? In der Chronik
wird offenbar der Tod eines Kindes der Wirtin geschildert. Nur sagt
uns “Tod eines Kindes” wenig. Wie ist es gestorben? Das sollte hier
stehen. “Ein betrunkener Fahrer überfuhr ihr Kind, als es fünf war
...” Wenn das dort steht, wird der Leser die tiefe Trauer mitempfinden
können. Im Moment wird sie nur behauptet.

Ach ja, was ist eigentlich das Besondere an Mira? Im Moment ist sie
eine nette, alte Dame, die in ihrem Leben viel erlebt hat und deshalb
einer jungen Frau Trost spenden kann. Das sagt der Absatz mit den
Kokosplätzchen. Doch das allein deutet noch keine Geschichte an.


          Wenn Heldinnen etwas erfahren ...

Dann erfährt Melissa etwas. Dass jemand etwas erfährt, das lese ich -
genau wie “Sie sieht ...” -- häufig in Texten. Und ich rate von
solchen Konstruktionen ab. Sie klingen statisch, das Hauptaugenmerk
liegt darauf, dass die Heldin “etwas erfährt” oder “etwas sieht”.
Aktiver wäre hier besser:

.....
Doch Mira fand mit Hilfe der Engel zu neuer Lebensfreude und wurde für
andere Menschen zur Lichtbringerin.
.....

Damit endet der Klappentext, danach kommt eine Zusammenfassung.
Natürlich schlussfolgern wir: Mira wird auch Melissa helfen können,
ihre Trauer zu überwinden und wieder neues Lebensglück zu gewinnen.
Das dürfte der Inhalt des Romans sein, und deshalb wird das auch nicht
genannt. Den Schluss in einem Klappentext zu verraten, ist schließlich
keine gute Idee.

Man könnte es aber als Frage formulieren, z. B.: “Wird auch Melissa
ihre Lebensfreude zurückgewinnen?”


          Der Schluss

Am Schluss fasst der Klappentext Thema und Art des Romans zusammen:

.....
“MIRAS WELT spinnt einen feinen Kokon um zeitlose Freundschaft, Liebe
und tiefe Spiritualität. MIRAS WELT lädt den Leser ein, Herzenswärme
und Zuversicht zu tanken.”
.....

Keine schlechte Idee. Nur geschieht es zweimal, in zwei Sätzen, die
sich gegenseitig schwächen. Weniger ist oft mehr, und hier gilt das
besonders. Wenn Sie das Gleiche zweimal sagen, wird es nicht
eindrücklicher, sondern schwächer. Der erste Satz ist der
eindrücklichere, den würde ich als Abschluss stehen lassen, den
zweiten würde ich streichen.


          Namen

Achten Sie einmal auf die Namen. Sie fangen alle mit »M« an: Mira,
Melissa, Mertens. Ich würde die Namen unterschiedlicher machen, sonst
verwechseln die Leser die Figuren leicht.


          Verlagsbewerbung und Selfpublishing

Gerne sagen Selfpublisher, dass sie ja zum Glück keinen Pitch und kein
Exposé benötigen - anders  als die Autoren, die über Verlage
veröffentlichen wollen. Aber das stimmt nicht. Selfpublisher benötigen
genau wie Verlagsautoren einen Pitch. Und sie brauchen einen kurzen
Werbetext, der Appetit auf das Buch macht. Bei einer Verlagsbewerbung
wäre das ein Kurzexposé von einer Viertel- oder einer halben Seite,
das im Unterschied zum längeren Exposé den Schluss nicht verrät. Und
ein gutes Exposé liefert oft die Vorlage für den späteren Klappentext.


          Zusammenfassung

Ein Klappentext benötigt:
-- einen Pitch
-- zwei oder drei Absätze, die schildern, wo die Geschichte beginnt
-- einen abschließenden Satz über Thema und Art der Geschichte

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Hans Peter Roentgen ist der Autor der Bücher "Vier Seiten für ein
Halleluja" über Romananfänge, "Drei Seiten für ein Exposé" und
“Schreiben ist nichts für Feiglinge”. Außerdem hält er Schreibkurse
und lektoriert. Anfang des Jahres ist sein neuer Ratgeber “Spannung -
der Unterleib der Literatur" erschienen.


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UNSERE EXPERTINNEN UND EXPERTEN:     
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Bitte schickt den ExpertInnen nur Fragen zu ihrem Expertenthema -
keine Manuskripte zur Beurteilung.

Bitte verseht jede Anfrage mit einem aussagekräftigen Betreff. Sonst
kann es sein, dass die Mail vorsichtshalber sofort gelöscht wird.


 Drehbuch: Oliver Pautsch
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 Fandom: Thomas Kohlschmidt
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 Fantasy: Stefanie Bense
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 Kinder- und Jugendbuch: Michael Borlik
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 Kriminalistik: Kajo Lang
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 Lyrik: Martina Weber
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 Marketing: Maike Frie
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 Recherche: Barbara Ellermeier
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 Plotten: Kathrin Lange
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 Sachbuch: Gabi Neumayer
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 Schreibaus- und -fortbildung: Uli Rothfuss
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 Schreibgruppen: Ute Hacker
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 Schreibhandwerk: Ute Hacker
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 Science-Fiction: Andreas Eschbach
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Experten-Special:
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Bjørn Jagnow, unser ehemaliger Verlagswesen-Experte, hat seine Fragen
und Antworten zu den Themen Urheberrecht, Verlagswesen und Vermarktung
der letzten Jahre gesammelt  - thematisch sortiert und aktualisiert:

"Urheberrecht, Verlagswesen und Vermarktung für Autoren 2012", E-Book,
2,99 Euro, http://www.amazon.de/gp/product/B007VD3OL6/

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FRAG DEN EXPERTEN FÜR KINDER- UND JUGENDBUCH:
---------------------------------------------------------------------
          Michael Borlik (mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)


Frage:
Ich habe einen Entwurf eines Kinderbuches gemacht, das Ganze umfasst
insgesamt 14 Seiten mit Deckblatt, Buchrücken und einer Widmungsseite,
die restlichen Seiten sind folgendermaßen aufgebaut [...] Das Ganze
ergibt zusammengefasst eine Geschichte. Nun bin ich mir nicht sicher,
wie viele Seiten ich an die Verlage schicken soll, da man ja
eigentlich nie das gesamte Buch schicken soll. Ich hab mir überlegt,
alles in kleinerem Format (A5) in Schwarz-Weiß zu senden und nur ein
bis zwei der Seiten zusätzlich als Farbabzug [...]


Antwort:
Da es sich um ein Bilderbuch handelt, können Sie ruhig das gesamte
Manuskript verschicken. Wenn Sie dem Manuskript Bildmaterial
hinzufügen wollen, nehmen Sie aber keine Originale, sondern Kopien
oder Ausdrucke.

                  **~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**

Michael Borlik, 1975 geboren, ist freier Schriftsteller, der bereits
über 30 Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht hat. Mehr Infos zu
seinen Büchern unter http://www.borlik.de.

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Veranstaltungen, Ausschreibungen, Publikationsmöglichkeiten, Messen
und Seminare findet ihr im zweiten Teil des Tempest, der mit
getrennter Mail kommt
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