Ausgabe 3-12 (20. Dezember 2001)

Schreib-Kick
Echo-Service
     "Schreibferien"
Vorstellung
     "Autorentreff-online"
Autorenwissen
     "Recherche für einen Krimi"
     von Reiner M. Sowa
Schreibkurs
     "’Reden ist Silber, Schreiben ist Gold’ -
     Handwerkszeug für Schreibgruppenleiter"
     von Stefanie Bense
Buchbesprechung
     "Vom Geschäft mit Büchern"
     besprochen von Gabi Neumayer
Interview mit Alexandert Wichert
Frag den Experten für historische Romane
     (Titus Müller)
Frag die Expertin für Literaturagenturen
     (Petra Hermanns)
Frag die Experten für Kinderbücher
     (Kopietz & Sommer)
Frag die Expertin für Reiseführer
     (Gabriele Kalmbach)
EDITORIAL: 
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Liebe Autorinnen und Autoren,

Weihnachtsbäume in Brand stecken, unschuldige Verwandte überfallen, 
Geschenke kaufen, die niemand braucht - zugegeben, all das macht Freu-
de. Doch vielleicht möchte der eine oder die andere von euch das Ende 
des Jahres diesmal lieber mit verwandtenschonendem Schreiben verbrin-
gen? Dafür bietet der Tempest jede Menge Infos und Anregungen:
- Reiner Sowa zeigt, wie gründliche Krimirecherche aussehen kann.
- Stefanie Bense berichtet von einem Seminar für Schreibgruppenleiter. 
Darin hat sie so viele Schreibübungen verpackt, dass auch für alle 
nicht unterrichtenden AutorInnen etwas dabei ist.
- Alexander Wichert erzählt im Interview unter anderem, wie er zu sei-
ner ersten Buchveröffentlichung kam.

Außerdem stellt sich "Autorentreff-online" vor, und unsere ExpertInnen 
geben wieder fachkundige Antworten auf häufig gestellte Fragen. Wer 
angesichts all dessen Weihnachten aus Zeitmangel lieber gleich ganz 
ausfallen lässt, findet im Echoservice Angebote für Schreibferien und 
Wohnungstausch. - Noch ein Tipp: Seht euch schnell die Rubrik "Aus-
schreibungen" an; zahlreiche Wettbewerbsausschreibungen enden am 31. 
Dezember!

Der Tipp des Monats Dezember, diesmal von Ulrike Nolte:

        Wenn ihr etwas geschrieben habt, von dem ihr 
        vollkommen begeistert seid, lasst es lieber zwei oder 
        drei Wochen in der Schublade liegen, bevor ihr es 
        zur Veröffentlichung abschickt. Lest den Text nach 
        dieser Pause noch einmal mit dem nötigen Abstand. 
        Wenn ihr ihn immer noch perfekt findet - prima! 
        Aber mir fallen jedes Mal eine Menge Schwachstellen 
        auf, die ich im Schreibrausch nicht bemerkt habe.

Möge das nächste Jahr euch allen noch mehr Spaß und Erfolg mit eurem 
Schreiben bringen. Und mir mehr Angebote für Tempest-Artikel und 
Schreibtipps von euch ...

  Gabi Neumayer
  Chefredakteurin


Und jetzt kommt noch einmal Ute Hacker zu Wort - mit einer Aktualisie-
rung ihres Aufrufs aus dem letzten Tempest für ein umfassendes 
Schreibgruppenverzeichnis:

Liebe SchreibgruppenleiterInnen, liebe AutorInnen,

vielen Dank für das sehr schnelle Feedback auf meinen Aufruf im letz-
ten Tempest, Schreibgruppen in Deutschland an mich zu melden, damit 
sie in eine allgemeine Übersicht aufgenommen werden. Es gab auch ein 
paar Fragen, daher hier noch einmal zur Verdeutlichung:
Ich bin an allen Schreibgruppen interessiert, ob nun vor Ort oder vir-
tuell, im Internet. Die Gruppe muss keinen wohl klingenden Namen ha-
ben, um als Schreibgruppe zu gelten, wichtig ist nur eines: Es sollten 
sich mehrere AutorInnen mehr oder weniger regelmäßig treffen (sagen 
wir, öfter als zweimal im Jahr), um gemeinsam zu schreiben, Texte zu 
besprechen, eine Anthologie zu planen oder was man sonst noch so als 
Schreibgruppe machen kann.

Eine große Bitte: Einige haben mir der Einfachheit halber einen Link 
auf die Homepage ihrer Gruppe geschickt. Ich bitte um Verständnis, 
dass ich keine Zeit dafür habe, alle Homepages anzuschauen und mir 
mühsam die gesuchten Informationen zusammenzuklauben. Bitte listen Sie 
deshalb alle gewünschten Informationen (s. u.) in einer kurzen Mail an 
mich auf (mailto:schreibgruppen at autorenforum punkt de), damit ich sie ein-
fach in die Liste übernehmen kann. Homepage-Adressen werden selbstver-
ständlich auch aufgenommen. Hier noch einmal die Details, die ich ger-
ne wissen würde:
- Name der Schreibgruppe
- Ort
- Kontaktperson (mit Telefon und/oder E-Mail-Adresse)
- Größe der Gruppe
- Ziele, bevorzugtes Genre, Besonderheiten
- Nimmt die Gruppe noch neue Mitglieder auf?

Je mehr Informationen ich bekomme, desto besser wird natürlich das 
Verzeichnis.

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ISSN 1439-4669   Copyright 2001 autorenforum.de. Copyright- und
                 Kontaktinformationen am Ende dieser Ausgabe
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   INHALT DIESER AUSGABE:

      Editorial
      Inserate
      Schreib-Kick
      Echo-Service
           "Schreibferien"
      Vorstellung
           "Autorentreff-online"
      Autorenwissen
           "Recherche für einen Krimi"
           von Reiner M. Sowa
      Schreibkurs
           "’Reden ist Silber, Schreiben ist Gold’ - 
           Handwerkszeug für Schreibgruppenleiter"
           von Stefanie Bense
      Buchbesprechung
           "Vom Geschäft mit Büchern"
           besprochen von Gabi Neumayer
      Interview mit Alexandert Wichert
      Frag den Experten für historische Romane
          (Titus Müller)
      Frag die Expertin für Literaturagenturen
          (Petra Hermanns)
      Frag die Experten für Kinderbücher
          (Kopietz & Sommer)
      Frag die Expertin für Reiseführer
          (Gabriele Kalmbach)
      Veranstaltungen
      Ausschreibungen
      Publikationsmöglichkeiten
      Seminare
      Impressum

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INSERATE:
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"Leben ist Frieden, der wie die Sonne über dem Wasser ruht und mit 
seinen Strahlen jedes Herz berührt." Jürgen Mack NEU: Edition 
"Wort-Geschenke", 4 Bücher mit Seele. Lesen Sie unter 
http://www.juergen-mack.de, Bestellungen im Internet und in Ihrem 
Buchhandel.
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"Könnte ein Standardwerk werden." - Tempest 3-7, Juli 2001

"Äußerst kurzweilig und erfreulich klar. Ein Buch [...], das zum Le-
sen, Nachschlagen und Schmökern verführt." - Bernhard Horwartitsch

Titus Müller (Hrsg.): Gedichte schreiben und veröffentlichen, 152 Sei-
ten, 24,80 DM, jetzt bestellen unter http://www.federwelt.de!
__________

Schreibwerkstatt/Kreativurlaub 16.-23.3.2002
Im idyllischen Reppenhagen (Mecklenburg-Vorpommern) werden wir eine 
Woche lang unserer Phantasie freien Lauf lassen. Postkartengeschich-
ten, Haiku, ein Gruppen-Roman u. v. m. sollen entstehen. Nebenbei 
bleibt Zeit für Lesen, Spazierengehen und die hauseigene Sauna. Unter-
kunft, Verpflegung und Seminargebühr für eine Woche (Sa-Sa) DM 750,--
Maren Thunert (030-499 97 301)
Bitte Infomaterial anfordern unter: mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
__________

Für alle, die schreiben und veröffentlichen: http://www.AutorInnen.de
__________

Es weihnachtet sehr ... Beim ersten Schnee oder ab dem 1.12. öffnet 
das WinterWeihnachtsWunderland seine Pforten und der schon be-
rühmt-berüchtigte *g* CyberZauber XMAS-Schreibwettbewerb findet wieder 
statt! Schaut einfach mal rein!
http://www.winterweihnachtswunderland.de/


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SCHREIB-KICK:
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                                  (mailto:redaktion at autorenforum punkt de)


Unser Schreib-Kick für den Dezember, diesmal von Albrecht Piper:

Machen Sie doch mal ein Date mit den Figuren Ihrer Geschichte! Stellen 
Sie sich vor, Sie treffen Ihren Helden/Ihre Heldin an einem verabrede-
ten Ort. Beschreiben Sie zunächst sein/ihr Äußeres, danach fragen Sie 
ihn oder sie nach Strich und Faden aus, und zwar in direkter Rede: 
Woran glaubst du? Was isst du gern? Was möchtest du erreichen?

Arbeiten Sie dabei vor allem mit Kontrasten, um die Figur von vornher-
ein dynamisch anzulegen. Ist Ihr Haupt-Charakter ein unsportliches, 
aber liebenswertes Dickerchen? Dann interviewen Sie ihn nicht vor der 
Glotze, wo er Kartoffelchips in sich reinstopft, sondern begleiten Sie 
ihn ins Fitnessstudio, wo er verzweifelt versucht, seine Pfunde loszu-
werden. Wenn Ihre Figur eine gehemmte, schüchterne Büro-Maus ist, in-
terviewen Sie sie nicht im Amt für Lastenausgleich, wo sie im Archiv 
arbeitet, sondern gehen Sie mit ihr in eine Disco, wo sie sich auf Ihr 
Zureden hingetraut hat.

Machen Sie sich das Date zur täglichen Gewohnheit, so lange Sie an den 
Figuren Ihrer Geschichte arbeiten, wie eine reale Verabredung.


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ECHO-SERVICE:
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                                  (mailto:redaktion at autorenforum punkt de)


                            "Schreibferien"

Mal in anderer Umgebung schreiben und sich dabei auch noch erholen? 
Das scheint für viele von euch verlockend zu sein. Hier neue Infos und 
Tauschangebote von Tempest-LeserInnen zu unserer Schreibferien-
Initiative.


+++++++++++++
Frank Fischer
+++++++++++++
Einige schweizerische Schreiborte finden sich im Handbuch der Kultur-
förderung der Schweiz, auch in dessen online-version unter 
http://www.kulturbuero.ch. Grundsätzlich sind auch Klöster zu diesem 
Zweck sehr geeignet. In vielen bekommt man gegen etwas Arbeit freie 
Kost und Logis. 


++++++++++++++++++++++
Adele Atzert
mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
++++++++++++++++++++++
Ich möchte mein kleines, sonniges Appartement in Amsterdam (das Vier-
tel, in dem ich wohne, nennt man das Montmartre von Amsterdam) zu ei-
nem zeitlich begrenzten Tausch anbieten. Vielleicht reichen ja schon 
zwei oder drei Wochen in anderer Umgebung für kreative Wunderleistun-
gen.
__________

Kleines Ferienhaus in Ostfriesland: http://www.leserunde.de (dort am 
Ort gibt es offenbar noch mehr Möglichkeiten für Schreibwillige, eine 
Weile unterzukommen)


++++++++++++++++++++++++++++++
Ulrike Günthner
mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
++++++++++++++++++++++++++++++
Ich habe großes Interesse, meine Geschichten, die ich regelmäßig im 
Urlaub (inspiriert von Sonne, Meer und Strand) schreibe, in entspre-
chendem Umfeld zu vollenden und einen ganzen Band mit diesen Geschich-
ten zusammenzustellen. 


Ich bin interessiert an einer Örtlichkeit am Meer, vorzugsweise Mal-
lorca. Gerne würde ich mich auch mit "Schreibern" in Verbindung set-
zen, die ein entsprechendes Umfeld suchen, bereits gefunden haben etc. 
Vielleicht findet sich eine Schreibgruppe mit ähnlichem Interesse. 
Mietkosten für z. B. ein Häuschen am Meer könnte man sich teilen. Au-
ßerdem könnte man sich austauschen etc.
 
Außerdem suche ich Kontakt zu "Schreibern" im Raum Karlsruhe. In 
Karlsruhe gibt es leider keine Schreibgruppe oder einen Stammtisch. 
Wer kommt aus der Umgebung Karlsruhe und sucht ebenfalls den Austausch 
mit Gleichgesinnten?


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VORSTELLUNG:
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                                  (mailto:redaktion at autorenforum punkt de)


                        "Autorentreff-online"
                   vorgestellt von Michael McYourmen

"Autorentreff-online" versteht sich vordergründig als eine offene Kom-
munikationsplattform für Autoren, angehende Schriftsteller und Litera-
turliebhaber aller Genres. Dieses Forum soll in erster Linie der Ver-
ständigung dienen, aber auch den regen Austausch von Erfahrungen, Mei-
nungen und kreativen Gedanken in jeder erdenklichen Form fördern. 
Zugleich will "Autorentreff-online" eine Verbindung zwischen den ver-
schiedensten Menschen schaffen, welche literarisch im Beruf oder in 
der Freizeit tätig sind oder aber bereits mehrfach diesen Gedanken in 
Erwägung gezogen haben, ohne sich bisher jedoch zu einem Entschluss 
durchringen zu können. Letztlich versteht sich dieses Forum auch als 
ein zeitgemäßer Treffpunkt im Internet, an welchem Probleme erörtert, 
gemeinsam Lösungen gefunden, Hilfe angeboten und Informationen jeder 
Art bereitgestellt wie auch jederzeit abgerufen und zu eigenen Zwecken 
verarbeitet werden können.

Das "Autorentreff-online"-Forum gliedert sich in verschiedene Themen-
bereiche, deren übersichtliche Strukturierung es jedem ermöglichen 
soll, sich aktiv an der Gestaltung zu beteiligen. Dadurch wird es mög-
lich, dieses Forum zu gezielten Recherchen zu nutzen, Menschen mit 
selben Interessen zu begegnen, miteinander in ein zwangloses Gespräch 
zu kommen und Gedanken auszutauschen. Aber auch, sich über autoren- 
und vertragsrechtliche Fragen in verständlicher Form zu informieren, 
sein Können in einer kleinen Leseprobe unter Beweis zu stellen, im 
"Autorentreff-online-Chat" über die verschiedensten Dinge der Litera-
turszene oder des Lebens ungestört und offen zu reden oder sich ein-
fach nur ein Bild über die neue literarische Szene zu verschaffen und 
an ihrem täglichen Wirken persönlich teilzunehmen.
Eine kostenlose und unverbindliche Mitgliedschaft im "Autorentreff-
online"-Forum bietet einen uneingeschränkten Zutritt in alle im Forum 
verfügbaren Themenbereiche, ausgenommen den "Admin/Mod"-Bereich (wel-
cher sich ausschließlich internen Angelegenheiten des Forums widmet, 
um stets einen reibungslosen Ablauf des Forums zu gewährleisten). Sie 
bietet aber auch zusätzlich die Möglichkeit, sich über Neuigkeiten im 
Forum per E-Mail informieren zu lassen und auch Hinweise über neue in-
formative Beiträge zu bekommen. Damit ist die uneingeschränkte Nutzung 
der gesamten Themenbereiche zu jeder Zeit möglich, und einer freier 
Meinungsäußerung/-bildung kann in vollem Umfang im Interesse des ein-
zelnen Forenbesuchers und -mitglieds Rechnung getragen werden. Jedoch 
auch Gäste sind jederzeit recht herzlich im Forum eingeladen, um sich 
persönlich von der Vielfalt an Themen und kreativem Denken im "Auto-
rentreff-online" zu überzeugen und sich nach eigenen Möglichkeiten 
einzubringen.

Diese neue Form der Kommunikation bietet somit eine Vielzahl von Mög-
lichkeiten, sich mit dem Thema Schriftstellerei und Verlagswesen ein-
gehend auseinander zu setzen und sich darüber hinaus immer über die 
aktuellsten Ereignissen der Literaturszene kompetent und zuverlässig 
zu informieren.

"Autorentreff-online" ist unter der Web-Adresse 
http://www.nexusboard.net/index.php3?siteid=366 zu finden und würde 
sich sehr über Ihren Besuch freuen.


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AUTORENWISSEN:
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                                  (mailto:redaktion at autorenforum punkt de)


                      "Recherche für einen Krimi"
                          von Reiner M. Sowa

Diesmal möchte ich auf mehrere Fragen eines renommierten Autors einge-
hen, der mehrfach für seine Kriminalromane mit den verschiedensten Li-
teraturpreisen ausgezeichnet worden ist. - Was ist daran so interes-
sant?
 
Das Besondere dieser kriminalistischen Anfrage ist nicht der erwähnte 
Autor; es sind auch nicht seine Literaturpreise; ebenso sind seine 
Fragen an sich nicht unbedingt von Allgemeininteresse. - Warum veröf-
fentlichen wir den Briefinhalt trotzdem?

Die Fragen dieses Krimiautors zeigen, dass ein Roman oder eine Kurzge-
schichte nicht in Bierlaune entstehen, sondern intensivster Vorberei-
tungen bedarf. So plant der Autor in seiner Geschichte die Festnahme 
einer Tatverdächtigen. Wer nun glaubt, dass ein lautes "Hände hoch!" 
und das anschließende Klicken von Handschellen ausreichen, um Romanfi-
guren plausibel agieren zu lassen, liegt falsch. Bevor diese Aktionen 
erfolgen, findet bei Polizei und/oder Staatsanwaltschaft eine rechtli-
che Prüfung der Festnahme statt. Es ist eine Art Rechtsgutachten, das 
sich im Kopf der Gesetzeshüter abspielt. Und solche Gedanken sollte 
sich ebenso ein Autor machen, auch wenn er diese Vorüberlegungen nicht 
oder zumindest nicht in dieser Ausführlichkeit in seinem literarischen 
Werk ausbreiten wird. Die Handlung wird durch diese Vorüberlegungen 
plausibel, denn sie ist gründlich recherchiert -  und das spürt der 
Leser, der die Mühe des Autors honoriert, indem er das Buch weiteremp-
fiehlt. Ja, und manchmal honoriert auch eine Jury den gründlich re-
cherchierten Roman ...

Genug der Vorrede. Hier der Brief des Autors und nach jeder Einzelfra-
ge meine Antwort:
Frage:
Mal ein dreister Überfall mit einer dummen Autorenfrage nach deinen 
Erfahrungen/deiner Einschätzung: Eine Tatverdächtige wird von der Po-
lizei festgenommen. Tatvorwurf: Mord. Kann (darf?) der Untersuchungs-
richter bei so einem schweren Tatvorwurf eine Freilassung auf Kaution 
entscheiden?

Antwort:
Laut Bundesgerichtshof (BGH) ist das möglich, allerdings nur theore-
tisch. Du musst bedenken, dass ein dringender Tatverdacht bei einem 
Mord grundsätzlich eine lebenslange Freiheitsstrafe nach sich ziehen 
könnte. Da macht eine Kaution nur wenig Sinn. Vom lebenslangen Knast 
kann man sich nicht freikaufen. Trotzdem besteht der BGH darauf, dass 
die Kaution auch bei Mord grundsätzlich möglich sein soll. Das kann 
man natürlich hervorragend in einen Roman einbauen: Ein BGH-höriger 
Staatsanwalt lässt einen Mörder auf Kaution frei; die Presse über-
schlägt sich ...

Frage:
Oder wird der Staatsanwalt eher U-Haft (Vollzug der U-Haft) beschlie-
ßen?

Antwort:
Genau das: Dringender Tatverdacht + Haftgrund = U-Haft.

Bei Mord braucht man im Übrigen laut Gesetz keinen Haftgrund. Aber 
auch das hat der BGH wieder mit seinen höchstrichterlichen Urteilen 
relativiert und sagt, dass eine verfassungskonforme Auslegung einen 
Haftgrund verlangt. Zur Begründung der Fluchtgefahr reicht die Schwere 
der Tat. Bei Mord ist aufgrund der Schwere der Tat natürlich immer 
Fluchtgefahr gegeben. 

Frage:
Ich bin mir nach meinen Recherchen (§ 116 und 116s StPO - Aussetzung 
des Haftbefehls oder der U-Haft nach Sicherheitsleistung) auch gar 
nicht mehr sicher, ob das überhaupt auf meine Frage zutrifft. Grund-
sätzlich geht’s darum, ob Kaution bei Mordverdacht überhaupt möglich 
ist.

Antwort:
Wie gesagt, theoretisch möglich, aber jeder Staatsanwalt wird meist 
einen solchen Antrag verwerfen (s. o.).

Frage:
Gründe für den Vollzug der U-Haft sind bekannt: Fluchtgefahr, Verdun-
kelung etc. Weitergehende Frage (ich merke schon, ich werde immer 
dreister): Die o. a. Mordverdächtige behauptet (bei Haftprüfung), an 
einer gravierenden psychischen Störung zu leiden.

Antwort:
Soll vorkommen. Das wird auch sofort ernsthaft geprüft, weil die An-
träge des Staatsanwalts dann anders zu formulieren sind.

Frage:
Mögliche Maßnahmen? Meine Idee: Statt U-Haft Einweisung in ein Landes-
krankenhaus zur Beobachtung/Untersuchung?

Antwort:
Gute Idee! Laut § 126a StPO gibt es den vorläufigen Unterbringungsbe-
fehl. Dann geht der Tatverdächtige nicht in den Knast, sondern in ein 
entsprechendes Landeskrankenhaus. Dort wird er untersucht und beobach-
tet; es werden eben alle Maßnahmen getroffen, die für ein entsprechen-
des Gutachten erforderlich sind.



Der Staatsanwalt freut sich darüber. Warum? Bei der U-Haft muss der 
Staatsanwalt innerhalb von sechs Monaten Anklage erheben, beim Unter-
bringungsbefehl gilt die Sechs-Monats-Frist nicht. Es kann also in al-
ler Ruhe ermittelt werden.

Frage:
Oder ist es denkbar, dass der Haftbefehl außer Vollzug gesetzt wird, 
damit der Verdächtige sich selbst von einem Arzt seines Vertrauens un-
tersuchen lassen kann?
 
Antwort:
Nein. Wäre ja noch schöner ...

Soweit die Autorenfragen mit meinen Antworten - ein wirklich anschau-
liches Beispiel einer intensiven Autorenrecherche. Ich bin sehr ge-
spannt, wie der Autor diese Erkenntnisse in seinem nächsten Roman um-
setzen wird.

                    **~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**

Reiner M. Sowa ist Kriminalhauptkommissar und Krimi-Autor. Sein jüngs-
ter Roman "Ein Bestatter fährt zur Hölle" ist im Heider Verlag er-
schienen. Weitere Informationen zum Autor, seinen Werken sowie Infor-
mationen rund um den Krimi, Kriminalistik und Polizei gibt es auf sei-
ner Website http://www.sowa.de.


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SCHREIBKURS:
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                                  (mailto:redaktion at autorenforum punkt de)


              "’Reden ist Silber, Schreiben ist Gold’ - 
               Handwerkszeug für Schreibgruppenleiter"
                          von Stefanie Bense


Im letzten November hielt Dr. Katrin Bothe in der Bundesakademie für 
kulturelle Bildung Wolfenbüttel das erste Seminar für Schreibgruppen-
leiter ab (Bericht s. Tempest 3-1). Dieses Mal übernahm Ingrid von En-
gelhardt kurzfristig die Leitung und blieb weitgehend bei der Konzep-
tion von Katrin Bothe. Die meisten der 14 Teilnehmenden hatten bereits 
Schreibgruppen geleitet und interessierten sich besonders für das The-
ma "Steigerung von Anforderungen in Schreibwerkstätten".

Frau Engelhardt gliederte das Seminar in vier Hauptaspekte: Wie lassen 
sich kreative Verfahren sinnvoll systematisieren?, Schreibideen zu 
verschiedenen Aufgabentypen kreativen Schreibens, Möglichkeiten der 
Steigerung von Anforderungen in Schreibwerkstätten, Wie gehe ich um 
mit entstandenen Texten? - Textkritik und Textbearbeitung.


          Wo steht wer?

Zunächst stellte Frau von Engelhardt klar, dass das Programm praxis-
orientiert aufgebaut sei und sich an Leiter von Schreibgruppen wende, 
deren Inhalte weder therapeutisch-selbsterfahrungsmäßig noch rein pro-
fessionell ausgerichtet seien. Es gehe um die Gruppe, die literarisch-
handwerklich und kreativ schreibend orientiert sei.

Wichtig für jeden Leiter ist, zu wissen, welche Schreibtypen und Er-
wartungen  in der Gruppe vorherrschen, damit er die Teilnehmenden dort 
abholen kann, wo sie stehen. Ein starrer vorgefertigter "Lehrplan" 
lässt sich dazu nicht gebrauchen. Gefragt sind individuelle Lösungen 
und flexible Systematiken.


          Kreative Verfahren systematisieren

Die auf dem Markt vorhandenen Schreibübungssammlungen sind entweder 
unsortiert oder richten sich nach einer eigenen Systematik. Die meis-
ten unterteilen nach  
- der Art der Impulse, z. B. sprachlich/nicht sprachlich, regelgelei-
tet/nicht regelgeleitet
- den Zielen der Übungen, z. B. Phantasie frei einsetzen, nach Regeln 
arbeiten
- Wahrnehmungs- und Erfahrungsschichten, z. B. Außenweltwahrnehmungen, 
Erinnern, Unbewusstes

Bettina Mosler und Gerd Herholz teilen in  "Die Musenkuss-
Mischmaschine" (s. Literatur am Ende des Beitrags) die Schreibübungen 
in folgende Gruppen ein: 
- Freies Schreiben ohne Stoff- oder Formvorgaben, aber mit Impulsen 
wie Reizwörtern, Bildern, Geräuschen, Musik, Gegenständen
- Poetische Grundfertigkeiten, wobei Handwerk und Erzähltechnik in 
Formvorgaben aufgenommen werden wie Genre, Gedichtform, Erzählperspek-
tive
- Literarische Geselligkeit, die Gruppen- und Paarübungen anregt, wie 
Reihum-Texte, Dialogübungen, Gruppen-Roman

Das freie Schreiben setzt vor allem Phantasie frei, die poetischen 
Grundfertigkeiten fördern zielbestimmtes Handwerk, und die literari-
sche Geselligkeit entbindet kurzfristig von der Verantwortung gegen-
über dem Text und bringt Spaß.

Therese Chronik unterteilt in ihrem Artikel (s. Merkelbach: Kreatives 
Schreiben) nach Art der Impulse, die den Schreibfluss aktivieren sol-
len:
- Bewusste Erfahrungen und gespeicherte Erlebnisse wie Stadtbild, mei-
ne Hände, in der Prüfung, was sich in autobiographischem Schreiben äu-
ßert
- Unbewusste Erfahrungen wie Phantasiereisen, Meditation, Verwandlun-
gen, die sich in automatischem oder assoziativem Schreiben entwickeln
- Schreiben nach Vorlagen wie Bildern, Textanfängen, literarischen 
Mustern
- Spiele und Experimente mit der Sprache wie konkrete Poesie, Meta-
phernspiele

Eine sehr detaillierte Systematik von Einstiegsspielen bis zur Text-
kritik entwirft Katrin Bothe in ihrer Doktorarbeit, die sich noch in 
Arbeit befindet. Ingrid von Engelhardt lehnte sich mit ihrer Kategori-
sierung daran an:
1. Literarische Geselligkeit (Reihum-Geschichten, Fortsetzungen)
2. Reizwort-Impulse für freies Schreiben, um Spaß und Phantasie anzu-
regen
3. Textimpulse durch Bildvorgabe (Fotos, Postkarten von Orten, Men-
schen, Häusern, Fenstern, Landschaften, Pflanzen)
4. Textimpulse in Sinneinheiten (Satzvorgabe, Anfang/Ende-Vorgabe)
5. Inhaltlich-thematische Vorgaben (Überschriften, Themen, Inhaltsver-
zeichnis)
6. Formale Strukturvorgaben (Lyrik-, Prosaformen, Muster, Regeltexte)
7. Spielerischer Umgang mit Sprache, Überschreiten von Grenzen, Spie-
len mit Wirklichkeit (Vokaltexte, Adjektive weglassen, surrealistische 
oder absurde Texte)
8. Sprachsensibilisierende Aufgaben (Metaphern beim Wort nehmen, 
Sprichwörter montieren, Klischees und Worthülsen häufen)
9. Erfahren von Techniken und Erzählstrukturen (literarische Formen, 
Genres, Erzählzeit und -perspektive, Spannungsbogen, Kurzgeschichte)
10. Textkritik und Überarbeitungsmethoden

Die Zwänge der Schreibübungen sollen produktive Kreativität wecken, 
die engen Vorgaben sollen die Schreibenden stimulieren, das "Gefäng-
nis" zu sprengen. Über die Systematisierung kann man sicherlich strei-
ten, dennoch lässt sich damit bereits eine Struktur dafür schaffen, 
wie Schreibgruppenleiter die Anforderungen in ihren Kursen steigern 
können.


          Schreibideen zu verschiedenen Aufgabentypen 
          kreativen Schreibens

Die Teilnehmenden des Seminars waren aufgefordert, selbst Schreibübun-
gen zu nennen und auszuprobieren. Natürlich war es in der Kürze der 
Zeit nicht möglich, zu allen Kategorien Übungen vorzustellen und zu 
testen, doch der Reader bot dazu umfassendes Material, mit dem sich 
auch in den Schreibgruppen weiterarbeiten lässt. Hier ein paar Anre-
gungen:

...............................
zu 1: Literarische Geselligkeit
...............................
Jede Teilnehmerin erhält zwei Zettel, jede notiert ein konkretes Sub-
stantiv (z. B. Knochen) und ein sinnliches Verb (z. B. wickeln). Sub-
stantiv-Zettel und Verb-Zettel werden in zwei getrennten Haufen ge-
mischt und neu verteilt. Beide Begriffe sollen zu einem neuen (z. B. 
Beruf) zusammengesetzt werden (z. B. Knochenwickler), über den eine 
Geschichte geschrieben wird.

...........................................
zu 2: Reizwort-Impulse für freies Schreiben
...........................................
Ein Reizwort wird vorgegeben. Jeder schreibt zehn Minuten lang 
schnell, ohne Rücksicht auf Grammatik oder Rechtschreibung, alles dazu 
auf, was ihm einfällt. Gerät der Schreibfluss ins Stocken, muss das 
nächste Wort mit einem vorher festgelegten Buchstaben beginnen (z. B. 
L).

...................................
zu 3: Textimpulse durch Bildvorgabe
...................................
Die Bilder sollen offene (keine glatten Werbefotos) oder surrealisti-
sche Motive bieten; es eignen sich besonders Menschen (Paare, Gruppen, 
individuelle Personen), Landschaften, Tiere, Orte, Häuser, Türen, 
Fenster. Die Schreibenden betrachten das Bild lange und versuchen, ihm 
einen Sinn zu geben. Das Bild kann man auch mit anderen Stimuli (Mu-
sik, Fragen, Überschrift) kombinieren.

..................................
zu 4: Textimpulse in Sinneinheiten
..................................
Auf Zettel werden Gegenstände geschrieben, je einer männlich und einer 
weiblich, es wird gemischt und neu verteilt. Den Teilnehmenden wird 
ein Anfangssatz und das Ende der Geschichte vorgegeben: Ein X und eine 
Y hatten einen freien Nachmittag, und sie ... Und sie fanden, so einen 
schönen Nachmittag hatten sie lange nicht erlebt.

.....................................
zu 5: Inhaltlich-thematische Vorgaben
.....................................
Jede/r nimmt einen Gegenstand aus Tasche oder Rucksack und beschreibt 
ihn zunächst. Dann dient der Gegenstand in einer Geschichte als wich-
tiges Requisit. Die Schreibenden können auch die Gegenstände tauschen.

..............................
zu 6: Formale Strukturvorgaben
..............................
Mehrere kurze literarische Texte dienen als Muster für einen eigenen 
Text. Es eignen sich Lyrikformen wie Anagramm, Elfchen, Haiku und 
Kurzprosaformen wie Anekdote, Märchen, Stilübungen à la Queneau (Ray-
mond Queneau: Stilübungen, Suhrkamp, 1996).

......................................
zu 7: Spielerischer Umgang mit Sprache
......................................
Aus der Zeitung werden Texte gesammelt, z. B. Kontaktanzeigen, Wirt-
schaftsberichte, Stellenanzeigen, Reiseberichte, Reklamesprüche. Das 
typische Vokabular wird ausgeschnitten oder herausgeschrieben und für 
eine Geschichte verwendet, z. B. kann eine Figur so reden.

......................................
zu 8: Sprachsensibilisierende Aufgaben
......................................
Die Schreibenden wählen metaphorische Redewendungen, die einen Men-
schen, seinen Charakter, seine Handlungen oder seinen gesellschaftli-
chen Status bezeichnen, nehmen das Bild ernst und schreiben eine Ver-
wandlungsgeschichte, wie er in diesen Zustand geraten ist. Beispiele 
für Redewendungen: einen Frosch im Hals haben, die Haare stehen einem 
zu Berge, einen Narren gefressen haben, jemandem Steine in den Weg le-
gen, sich einen Ast lachen, über den eigenen Schatten springen.

.................................................
zu 9: Erfahren von Techniken und Erzählstrukturen 
.................................................
Jede/r schreibt eine kurze Szene, in der eine Hauptfigur eingeführt 
wird. Diese Figur muss bereits in eine Handlung eingebaut werden. Die 
Szenen werden mit der oder dem Nächsten ausgetauscht, jede/r schreibt 
nun in der Ich-Perspektive weiter. Nach Rückgabe der Szenen schreibt 
der ursprüngliche Verfasser dieselbe Szene in der Er/Sie-Perspektive. 
Ein Dritter kann versuchen, als neutraler Beobachter zu schreiben, 
während eine Vierte die auktoriale Perspektive wählt. (Zu Erzählper-
spektiven s. Fritz Gesing: Kreativ schreiben, Dumont, 1994)

............................................
zu 10: Textkritik und Überarbeitungsmethoden
............................................
Der Text liegt schriftlich vor und geht reihum. Jeder Leser schreibt 
etwas darunter: einen Kommentar, eine Frage, eine Idee, ein Urteil, 
einen Änderungsvorschlag. Dann bekommt der Autor den Text zurück.


          Möglichkeiten der Steigerung 
          von Anforderungen in Schreibwerkstätten

Die Systematisierung mag helfen, Schreibübungen in den Gruppen sinn-
voll einzusetzen, aber die Anforderungen zu steigern, bleibt der Er-
fahrung des Gruppenleiters überlassen. Wie schon gesagt, sind die 
Schreibgruppen meist heterogen zusammengesetzt, so dass auf jeden 
Teilnehmer eingegangen werden muss.

Ziel kann dabei sein, den Schreibenden vom inhaltlichen Interesse zum 
erzähltechnischen Bewusstsein zu bringen und die Einsicht zu fördern, 
dass Texte gemacht werden bzw. veränderbar sind. Ein anderer braucht 
wiederum Anleitung, um vom reinen Kopftext zum intuitiven Schreiben zu 
gelangen. Einen Schreibenden, der eher berichtet, was war, und der auf 
der Dokumentation von Erlebtem besteht, kann man zum Mitteilen und zum 
Phantasieren anleiten. Einen Fortgeschrittenen dagegen sollte man den 
eigenen Stil entdecken lassen.

Besonders für Anfänger geeignet sind Übungen der literarischen Gesel-
ligkeit, die von der Textverantwortung entlasten, sowie Reizwortimpul-
se und einfache Strukturvorgaben (wie Elfchen, Reime, Limerick). Für 
Fortgeschrittene können alle Übungen verwendet werden, sie schaffen 
sich beim Schreiben ihre individuellen Dimensionen; besonders geeignet 
sind Sprachsensibilisierung und Erzähltechnik. Textüberarbeitung soll-
te eher für Fortgeschrittene angeboten werden.

          Wie gehe ich um mit entstandenen Texten? 
          Textkritik  und -bearbeitung

Textkritik muss sowohl ermutigen als auch verbessern. Je weiter der 
Schreiber fortgeschritten ist, desto mehr konstruktive Kritik verträgt 
und fordert er. Anfänger dagegen sind eher am Schreiben und Vorlesen 
interessiert. Kritik ist jedoch für die Weiterentwicklung notwendig. 
Der Schreibende soll seine Stärken und Schwächen erkennen, sich vom 
Erlebten lösen, durch das Schreiben Techniken erlernen, ein Kritikin-
strumentarium entwickeln und zu seinem individuellen Stil finden.

Kursleiter und Teilnehmer müssen sich auf jeden Text einlassen können, 
das ist Bedingung. Kritik muss so formuliert werden, dass sie verstan-
den und akzeptiert werden kann. Es gilt, die Schreibenden dort abzuho-
len, wo sie stehen. Dabei darf nicht nur der Schreibgruppenleiter zu 
Wort kommen. Ist die Gruppe kritikungeübt, kann mit Fragen stimuliert 
werden: Was ist für dich das schönste Wort? Welche Bilder löst der 
Text aus? Welches ist die stärkste Figur? 

Positive Kritik sollte am Anfang und am Ende der Besprechung eines 
Textes stehen. Offene Fragen helfen weiter, Änderungsvorschläge können 
gleich ausprobiert werden.

Die Kritik sollte nicht dem Inhalt gelten, sondern der Umsetzung. Die 
Gruppe sollte auf innere Logik, Glaubwürdigkeit und Verständlichkeit 
eingehen. Unnötige Wiederholungen, Tautologien und Redundanzen können 
angemerkt werden. Statt Klischees und stereotyper Wendungen (wunder-
schöne Landschaft, hübsches Mädchen) sollte das eigene Bild gebraucht 
werden. Auf der Stilebene kann man vom allgemein-abstrakten Wort zum 
konkret-sinnlichen führen, so dass "Zeigen, nicht nennen" und das 
Beteiligen aller fünf Sinne beim Beschreiben in Fleisch und Blut über-
gehen. Zum Zeigen gehört, vom Substantiv zum Verb zu kommen, das Sta-
tische in Bewegung aufzulösen. 

Kritik kann lehren, von der Lesererwartung positiv abzuweichen durch 
Pointen und überraschende Wendungen, die nicht aufgesetzt oder herbei-
gezwungen wirken.

In der Verantwortung von Autor und Autorin liegt es, Kritik, Vorschlä-
ge und Kommentare auszusortieren, anzunehmen oder abzulehnen. Die Er-
fahrung zeigt, dass der Autor während einer Textbesprechung zunächst 
schweigen sollte, um die Kritik aufzunehmen, und danach Gelegenheit 
zum Kommentar erhält. So lernt er, Intention des Textes beim Schreiben 
und Wirkung in der Gruppe zu unterscheiden. Liest man ein Buch, steht 
der Autor auch nicht hinter dem Leser und flüstert ihm Erklärungen zu.


          Fazit

Ingrid von Engelhardt war anzumerken, dass sie kurzfristig die Leitung 
des Seminars übernommen hatte. Sie bot viel Theorie, einige Wiederho-
lungen und wenig Schreibübungen, für die Textkritik blieb wenig Zeit. 
Der Reader von Katrin Bothe bot jedoch sehr viel Material, mit dem man 
weiterarbeiten konnte. Außerdem schuf Ingrid von Engelhardt eine aus-
giebige Diskussionsplattform.

Wertvoll war der Austausch untereinander, insbesondere über die Integ-
ration von neuen und erfahrenen Kursteilnehmern, bereits erprobte 
Schreibübungen und über individuelle Tipps. - Wolfenbüttel war wieder 
einmal eine Reise wert.


          Literaturhinweise

Bettina Mosler, Gerd Herholz: Die Musenkuss-Mischmaschine. Essen: Neue 
Deutsche Schule, 1992.

Gisela Schalk, Bettina Rolfes: Schreiben befreit. Bonn: Verlag Kleine 
Schritte, 1986.

Joachim Fritzsche: Schreibwerkstatt. Stuttgart: Klett, 1999.

Harry Böseke, Ulrich Land: Worte im Aufwind. Remscheid: Bundesvereini-
gung Kulturelle Jugendbildung e. V., 1989.

Valentin Merkelbach (Hrsg.): Kreatives Schreiben. Braunschweig: Wes-
termann, 1993.

                    **~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**

Stefanie Bense lebt und arbeitet in Hannover, gibt seit 1993 Schreib-
kurse, veröffentlicht sporadisch und schreibt - was sonst - an ihrem 
ersten Roman. Kontakt: mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


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BUCHBESPRECHUNG:
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                                  (mailto:redaktion at autorenforum punkt de)

             "Vom Geschäft mit Büchern" von Jason Epstein
                     besprochen von Gabi Neumayer

Jason Epstein ist eine der Größen des amerikanischen Verlagswesens. Er 
hat seit den fünfziger Jahren nicht nur beispielsweise bei Doubleday 
und Random House als Lektor gearbeitet (unter anderem mit Norman Mai-
ler und Philip Roth), sondern auch immer wieder innovative Entwicklun-
gen aufgegriffen oder gar selbst angestoßen. Mit dem Label "Anchor 
Books" hat er sozusagen das Taschenbuch für Amerika erfunden - vorher 
gab es die Klassiker der Literatur nur in gebundenen, teuren Ausgaben.

Angesichts dessen kann man von diesem Buch einiges erwarten - was man 
auch bekommt: eine persönliche und kritische Analyse der Entwicklung 
der amerikanischen Buchbranche in den letzten fünfzig Jahren, außerdem 
amüsante und kuriose Anekdoten, in denen Berühmtheiten wie Faulkner 
oder Nabokov die Hauptrollen spielen. Aber Epstein bietet noch mehr:

Er war nicht nur vor fünfzig Jahren ein Visionär, einer, der neue Ent-
wicklungen voraussah und zu nutzen wusste. Auch heute noch beobachtet 
er und weiß die Zeichen der Zeit zu deuten: Ein beträchtlicher Teil 
dieses Buches ist den zukünftigen Entwicklungen in der Buchbranche ge-
widmet. Epstein sagt revolutionäre Veränderungen aufgrund des Inter-
nets und neuer Drucktechniken voraus, die weit über das hinausgehen, 
was BoD heute schon verändert hat, und auch weit über das, was Stephen 
Kings Webexperiment ahnen lässt.

Ein spannendes, aufregendes und amüsantes Buch, das nicht nur Verlags-
menschen, sondern auch AutorInnen im eigenen Interesse lesen sollten.


Jason Epstein: "Vom Geschäft mit Büchern", 2001, 224 Seiten, 38 DM, 
Midas Verlag

                    **~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**

Aktuelle Veröffentlichung: der Kurzkrimi "Mein Heim ist meine Burg" 
in: "Teuflische Nachbarn", Scherz Verlag. Im Februar erscheint das 
Bilderbuch "Viele Grüße, dein Löwe" bei Baumhaus. Mehr Infos und viele 
Schreibtipps auf meiner Homepage: http://www.gabineumayer.de.

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INTERVIEW:
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                                  (mailto:redaktion at autorenforum punkt de)


                  "Ehrlich sein zu sich und anderen"
                    Interview mit Alexander Wichert

Hans Peter Röntgen: Zusammen mit Christian Thon hast du ein Buch he-
rausgebracht, "Blakharons Fluch" (Heyne Verlag, Reihe "Das schwarze 
Auge"). Für euch beide ist es die erste Romanveröffentlichung. War es 
schwierig, einen Verlag zu finden? Wie lange hat es gedauert?

Alexander Wichert: Den Verlag zu finden war leicht – wir hatten schon 
die "Das Schwarze Auge"-Reihe für die Veröffentlichung anvisiert und 
den Roman auch speziell dafür konzipiert. Von den ersten Planungen ü-
ber die Fertigstellung und Einsendung des Exposés bis zu dem Zeit-
punkt, wo wir angerufen und aufgefordert wurden, das Buch dann auch 
wirklich zu schreiben, hat es ungefähr sieben Monate gedauert. 


HPR: Worum geht es in eurem Buch? Wie seid ihr überhaupt auf die Idee 
gekommen?

AW: Ich denke, das Buch funktioniert auf mehreren Ebenen. Für manche 
Leser ist es eine klassische Fantasy-Queste, für andere Leser eine 
Liebesgeschichte, wieder andere sehen das Krimi-Element im Vorder-
grund. Für mich persönlich ist es die Geschichte eines Fanatikers, der 
sich wandelt, menschlich wird und dem es gelingt, aus seinen und frem-
den Fehlern zu lernen. Leider klingt die Prämisse eines Buches immer 
etwas platt, fürchte ich.

Die Kernidee selbst stammt aus der Figurenkonstellation eines Inquisi-
tionsritters und seines Bruders, des Magiers. Ich hatte das Konzept in 
einigen Kurzgeschichten bereits durchgespielt und auch als Vorlage für 
Rollenspielabenteuer verwendet. Es handelt sich bei den Hauptfiguren 
also auch um alte Rollenspiel-Charaktere. Diese quasi "unsterblich" zu 
machen hat uns enorm gereizt. Der Plot ist dann nachträglich hinzuge-
kommen.


HPR: Habt ihr erst den Roman geschrieben und versucht, ihn unterzu-
bringen, oder seid ihr mit dem Konzept an Verlage herangetreten? Wie 
viele Verlage habt ihr angesprochen?

AW: Wir haben den Roman in der Tat am Reißbrett als DSA-Roman geplant. 
Also: zuerst die Figurenkonstellation erarbeitet, dann ein Exposé ge-
schrieben und dieses Exposé mit den Figuren zu FanPro geschickt 
(http://www.fanpro.com), sogar über E-Mail. Wir bekamen innerhalb we-
niger Tage Nachricht von Thomas Römer, einem der Redakteure, der Ver-
besserungen vorschlug, sich aber sehr angetan zeigte. Das Exposé ist 
dann intern über die Schreibtische einiger Redakteure und Lektoren ge-
gangen. 

Wir haben tatsächlich nur einen Verlag angesprochen – Fantasy Produc-
tions (FanPro) bringt ja das Rollenspiel "Das Schwarze Auge" heraus 
und besitzt die Lizenzen. Heyne druckt die Bücher, die FanPro inhalt-
lich quasi "abgesegnet" hat und an Heyne weiterreicht. So ist gewähr-
leistet, dass die Romane dem offiziellen Material nicht widersprechen. 
Wir hätten sehr massiv umarbeiten müssen, um den Roman als normalen 
Fantasy-Roman oder gar als historischen Roman anderen Verlagen anbie-
ten zu können.

Inzwischen würde übrigens ein zweites Manuskript für die Reihe von 
FanPro angenommen und wartet jetzt auf Durchsicht bei Heyne, wenn ich 
recht informiert bin. Erscheinen wird "Blut und Spiele" voraussicht-
lich im August 2002.


HPR: Wie lange schreibst du schon? 

AW: Ich würde den Anfang etwa auf 1987/88 (da war ich 12 oder 13) le-
gen wollen, aber das war im Grunde nichts Ernstzunehmendes. Ich habe 
1999 einen qualitativen Quantensprung erlebt. Früher habe ich in den 
Tag hineingeschrieben und nichts beendet. 1999 habe ich angefangen, 
mir über das Schreiben an sich Gedanken zu machen. Auch der Austausch 
mit anderen jungen Autoren hat das bewirkt. Vor allem, dass ich erfah-
renere Leute kennen gelernt habe, die mich bestärkt haben – früher 
galt mein Schreiben als "Spinnerei". Erst vor recht kurzer Zeit habe 
ich festgestellt, dass das Schreiben durchaus Selbstwert hat und Per-
spektiven eröffnet. Früher war es ein reines Hobby – jetzt gehe ich 
doch mit einem professionellen Anspruch an die Sache heran. Das ver-
kaufte Buch hat jetzt auch die Freunde und Verwandte zum Schweigen ge-
bracht, die es für Zeitverschwendung hielten.


HPR: Du hattest vorher schon zwei Kurzgeschichten veröffentlicht, eine 
in c’t ("Vater aller Dinge"), eine als John-Sinclair-Lesergeschichte 
("Das verlassene Haus"). Hat dir das bei der Verlagssuche genützt, 
dass du schon etwas, wenn auch nicht viel, vorweisen konntest?

AW: Ich habe bei dem Telefonanruf bei FanPro hoch gepokert. Als ich 
sagte, ich wolle eine Romanidee verkaufen, wurde mir recht deutlich 
gemacht, dass sie mit "Fan-Arbeiten" überschüttet würden. Ich konnte 
kontern, dass ich ein Profi und kein Fan sei – und passenderweise war 
gerade die c’t aktuell, in der meine Geschichte abgedruckt war. Als 
ich auf die c’t verwies, waren die entsprechenden Lektoren sofort an-
getan und wurden auch sehr freundlich. Nicht, dass sie nicht sehr nett 
waren und mich gut betreut hätten, aber ich vermute, dass Lektoren 
erst einmal abweisend reagieren, wenn sie jemanden nicht einschätzen 
können. Was ich damals nicht wusste, ist, dass die c’t-Kurzgeschichten 
in sehr hohem Ansehen stehen – da die c’t das einzige Magazin ist, das 
gut zahlt und überhaupt SF-Kurzgeschichten druckt, ist sie schon eine 
Größe auf dem Markt – was man auch daran sehen kann, das regelmäßig 
c’t-Geschichten für den deutschen SF-Preis nominiert werden. 

Ja, ich denke, es hat geholfen. Erst einmal meinem Selbstbewusstsein, 
mich überhaupt an einen Roman zu wagen, und dann auch bei der Basis 
der ersten Gespräche, als FanPro weder Exposé noch Leseprobe von uns 
hatte.


HPR: Bei FanPro hat dir geholfen, dass du dich nicht als DSA-Fan, son-
dern als professioneller Autor vorgestellt hast. Deine Charaktere sind 
aber, wie du gesagt hast, ursprünglich aus Rollenspielen entstanden. 
Wie hängen für dich Rollenspiel und Fantasy zusammen, beeinflussen die 
Rollenspiele deine Texte? 

AW: Rollenspiel inspiriert mich manchmal zu Schreiben, aber ich muss 
sagen, dass Rollenspiel auch ein Ventil ist für Kreativität und mich 
vom Schreiben gedanklich und zeitmäßig abhält. Daher habe ich dem 
Schreiben absolute Priorität eingeräumt. Im Rollenspiel habe ich vie-
les gelernt, was sich auch in den Büchern niederschlägt – etwa zu 
plotten, mit Charaktermotivationen zu arbeiten und dass gebrochene 
Helden die (für mich) interessantesten Charaktere sind. Aber: Die 
Technik ist eine ganz andere. Rollenspiel lebt von szenischem Erzäh-
len, davon, dass man den Spielern die Entscheidungen überlässt, und 
Spieler wollen immer im Mittelpunkt stehen. Beim Schreiben läuft es 
anders: Hier wird ausführlicher mit Narration und Beschreibung gear-
beitet und weniger szenisch erzählt. Außerdem gibt es keinen gruppen-
dynamischen Prozess wie etwa Rivalitäten, Flirts oder Streit – etwas, 
was Rollenspiel enorm beeinflusst.

Woran die ganze DSA-Reihe meiner Meinung nach qualitativ krankt, ist, 
dass sich viele der Autoren nicht bewusst machen, dass ein Roman und 
ein Abenteuer einfach unterschiedlich funktionieren – jedes hat eigene 
Gesetze. Wie oft habe ich beim Rollenspiel Charaktere durch einen Deus 
ex Machina gerettet – eine Todsünde für einen Romanautor. Wie oft ha-
ben wir mehrere Stunden ausgespielt, wie die Abenteurergruppe einkau-
fen geht – wenn ein Leser eine 80 Seiten umfassende Einkaufsszene 
sieht, wird er das Buch in die Ecke werfen.  


HPR: Wenn du die Entstehung deines ersten Buches und das des zweiten 
vergleichst, gibt es da Unterschiede? Welche? Bist du beim zweiten an-
ders an das Manuskript herangegangen?

AW: Das erste entstand aus Übermut heraus, mit der Einstellung: "Was 
die drucken, das kann ich schon lange." Wie viel Arbeit da drin 
steckt, habe ich erst später festgestellt. Einer der schwierigsten 
Faktoren war das Arbeiten zu zweit - manchmal hat man unterschiedliche 
Vorstellungen vom Handlungsverlauf, man muss sich immer wieder zusam-
menraufen, immer wieder offen sein, noch ganz frischen Text zu disku-
tieren und daran zu feilen. Es ist eine gute Übung für Teamarbeit ge-
wesen, kostete aber viele Nerven. Ich möchte es nicht missen, aber 
beim nächsten Mal würde ich es anders organisieren.

Beim zweiten Buch war es ein ganz anderes Arbeiten. Ich habe nach mei-
nem eigenen Zeitplan in relativer Isolation geschrieben. Ich konnte 
hier den Arbeitsaufwand abschätzen und hatte mehr Kontrolle und Wissen 
(etwa über Spannungsbögen). Und natürlich weit geringere Selbstzwei-
fel. Im Grunde hat der Prozess beim zweiten Buch vom Anfang bis zum 
Ende ungeheuren Spaß gemacht, während es beim ersten sehr oft in eine 
ziemliche Plackerei umgeschlagen ist, bis teilweise fast kein Spaß 
mehr dabei war, insbesondere, als die Deadline näher rückte und sich 
die Arbeit  noch unübersehbar vor uns auftürmte.


HPR: Deine beiden Bücher sind Fantasy. Möchtest du bei der Fantasy 
bleiben? Hast du schon weitere Projekte in Arbeit oder in Aussicht?

AW: Ich möchte gern auch weiterhin Fantasy oder SF schreiben, und Hor-
ror halte ich mir als Option offen (immerhin war die erste Kurzge-
schichte Horror). Ich habe Pläne für einen englischsprachigen Cyber-
punk-Roman, den ich mit einem jungen britischen Autor für das nächste 
Jahr in Angriff nehmen möchte. Mit dem englischsprachigen Markt habe 
ich bisher wenig Erfahrungen, aber möglicherweise einen Kontakt – Nä-
heres wird sich zeigen, wenn es so weit ist.

Dann bastele ich an einer Fantasy-Trilogie, die diesmal auf meiner ei-
genen Welt spielen wird, wo ich meinen Vorstellungen ganz freien Lauf 
lassen kann. Ich möchte die Trilogie ebenfalls gern im nächsten Jahr 
anfangen, schätze aber, dass ich sie erst 2003 werde abschließen kön-
nen. Ich hoffe, dass die beiden Fantasy-Romane mir den Weg etwas geeb-
net haben, so dass ich diese Trilogie ebenfalls unter Dach und Fach 
bringen kann.  

Auf der anderen Seite meiner Kreativität gibt es da noch ganz andere 
Sachen, Sachen, die in der Jetztzeit/-welt spielen und die sich wohl 
als "junge deutsche Literatur" bezeichnen lassen, unter anderem ein 
Familienepos, das ich derzeit überarbeite und dann an Agenten schicken 
werde, damit die sich für mich über das Geschäftliche den Kopf zerbre-
chen.  

HPR: Du schreibst unter einem Pseudonym. Warum?

AW: Nun, leider ist es so, dass sich "Literatur" und "Unterhaltung" in 
Deutschland (noch?) nicht vereinen lassen. Wenn mich der Markt auf 
F/SF festgelegt hat, wird man das auch immer von mir erwarten. Das 
Pseudonym ist eine Möglichkeit, mich festlegen zu lassen, eine Identi-
tät oder "Marke" zu schaffen, von der man etwas Bestimmtes erwartet, 
und zugleich so flexibel zu bleiben, dass ich die literarisch ambitio-
nierten Sachen unter meinem eigenen Namen (oder einem weiteren Pseudo-
nym) veröffentlichen kann. Es ist einfach so: Leser erwarten etwas Be-
stimmtes, wenn sie einen bestimmten Namen auf dem Cover lesen. Wenn 
eine Hera Lind plötzlich bitterbösen Cyberpunk schriebe oder eine Ro-
samunde Pilcher Popliteratur, wären die Leute in ihren Erwartungen 
enttäuscht und würden das Buch zerreißen. Daher soll Alexander Wichert 
für solide Fantasy und SF stehen und ein anderer Name eben für alles 
andere, was Leser von Alexander Wichert aus dem Konzept bringen oder 
enttäuschen würde. 


HPR: Du hast vor deinem ersten veröffentlichten Buch bereits andere 
Romane geschrieben. Wie beurteilst du sie heute? Hast du etwas dazuge-
lernt durch das Schreiben? Was?

AW: Ich habe viele Romane angefangen, aber ohne Struktur, Sinn oder 
Ziel. Mein eigentlicher Erstling, vor "Blakharons Fluch", war der 
"Sturmengel", ein Fantasy-Roman. Ich dachte, er wäre gut, mittlerweile 
weiß ich, dass er das nicht ist. Er hat Potential, daher werde ich das 
Buch in das Trilogie-Projekt wieder einbinden. Der Sturmengel leidet 
daran, dass ich nicht wusste, was ich tat. Ich war früher ein Autor, 
der rein aus dem "Bauch" schrieb, ohne Planungen, Konzepte. Das Buch 
endete, als mir die Ideen ausgingen, und mäanderte so vor sich hin. 
Das hat der Spannung und der inneren Struktur den Todesstoß versetzt. 
Leser merken, wenn der Autor nicht weiß, wo er hin will, und sie neh-
men es übel. Was ich gelernt habe, ist, in der Planungsphase eines 
Projektes mit dem Kopf zu arbeiten (Skizzen anzufertigen, Exposés zu 
schreiben, Figurenkonstellationen aufzustellen) und das Gerüst dann 
"aus dem Bauch" zu füllen. Der Kopf kommt in der Überarbeitungsphase 
wieder stärker zu Wort. Das hat zu einer starken Produktivitätssteige-
rung geführt, zu mehr Kontrolle über das, was ich tue. Wenn ich jetzt 
etwas tue, weiß ich, warum – früher war das ein unreflektiertes Chaos, 
aus dem manchmal Talent hervorschimmerte. Nicht, dass ich volle Kon-
trolle hätte (ich kann Inspiration nicht erzwingen, nur etwas lenken), 
das wäre sicher Selbstbetrug. 


HPR: Du fängst mit dem Kopf, sprich einem Konzept an, schreibst dann 
mit dem Bauch die Geschichte, sagst du. Kommt dein Bauch zum Schluss 
der Geschichte dort an, wo dein Kopf es vorgesehen hatte? Oder ändert 
sich während des Schreibens auch das Konzept?

AW: Das Konzept ändert sich, und zwar sehr. In der Anfangsphase stellt 
man sich manches ganz anders vor und stellt dann während des Schrei-
bens fest, dass man es sich zu leicht gemacht oder die Figuren unter-
schätzt hat. Eines meiner Bücher begann als Cyberpunk-Roman und endete 
auf der Hälfte in der Neuzeit. Ein Bösewicht sollte sich in der ersten 
Hälfte ermorden lassen, war aber zu gerissen, um sich austricksen zu 
lassen, überlebte und brachte damit das ursprüngliche Konzept ganz 
durcheinander. Dann pausiere ich im Allgemeinen kurz und plane den 
Rest des Buches – unter diesen geänderten Vorzeichen. Das kann manch-
mal vier oder auch fünf Mal passieren. Im Allgemeinen stelle ich aber 
fest, dass sich das Buch dabei verbessert, weil das ursprüngliche Kon-
zept da ohnehin etwas schwach oder sogar unlogisch war. 


HPR: Wie arbeitest du? Allein? Zeigst du deine Manuskripte anderen? 
Diskutierst du sie mit anderen?

AW: Natürlich passiert sehr viel der Arbeit allein. Der kreative Pro-
zess an sich ist meistens ein einsamer. Allerdings habe ich eine Auto-
rengruppe ("Projekt Phoenix"), in der wir Brainstorming betreiben, 
wenn sich die Idee für einen Roman zusammensetzt, und die sich die Ka-
pitel oder Szenen anschaut und mir ihr Feedback gibt - telefonisch, in 
Mails oder bei gemeinsamen Treffen. Die gegenseitige Hilfe geht so 
weit, dass ein Roman in der Gruppe von der ersten Idee bis zum Agen-
tenanschreiben betreut werden kann. Da die Gruppe etwa zwanzig Leute 
umfasst, kommen im Allgemeinen drei bis vier zusammen, die an einem 
Roman arbeiten, also beim Überarbeiten, der Stilistik oder Recherche 
helfen. Diese Gruppe hat mir sehr geholfen, weil sie konstruktiv und 
projektorientiert arbeitet und wir doch alle Kollegen sind, die sich 
den Erfolg auch wirklich gönnen. 

Ansonsten habe ich einige Testleser, an denen ich dann überprüfen 
kann, ob das Buch auch in der Praxis funktioniert. Ich brauche den 
Austausch mit den Kollegen und dem Leser, da es mich motiviert, mir 
hilft, nicht zu viele blinde Flecken zu entwickeln, und mir auch klar 
macht, was ich da tue und wie es wirkt.


HPR: Hast du Schreibbücher gelesen? 

AW: Ja. Die wertvollsten Hinweise habe ich von erfahreneren Kollegen 
bekommen, aber sehr gut haben mir die Bücher von Sol Stein gefallen. 
Das letzte, was ich gelesen habe, war "On Writing" von Stephen King 
(deutsch: "Das Leben und das Schreiben"). Außerdem lese ich gern Bio-
graphien von Schriftstellern oder ihre schreibtheoretischen Werke, um 
zu sehen, mit welchen Problemen sie sich herumgeschlagen und wie sie 
sie gelöst haben. Stein und King kann ich nur empfehlen – man sollte 
sie mit einem Körnchen Salz lesen, aber im Großen und Ganzen öffnen 
sie doch das eine oder andere Auge.


HPR: Was wäre deiner Meinung nach der beste Rat für einen unveröffent-
lichten Autor?

AW: Weiter an den eigenen Fähigkeiten arbeiten. Lesen, so viel es 
geht, um Vokabular und Stil zu trainieren. Die großen Namen lesen – 
Hesse hat den Nobelpreis für Literatur nicht umsonst bekommen. Den 
Kollegen auf die Finger schauen – wie haben die ihre Probleme gelöst? 
Mit offenen Augen lesen, sehen, warum ein Buch oder eine Passage fes-
selt, funktioniert oder nicht funktioniert.

Der zweite Rat: Schreiben, so viel es geht. Am besten 1 000 oder 5 000 
Worte pro Tag, Tagebuch, Beobachtungen, Charakterskizzen, alles. Be-
sonders geeignet sind dafür Schreib-Tagebücher. Dem Schreiben einen 
festen Platz im Leben geben. Ich habe zum Beispiel meinen Fernseher 
verschenkt – der Abend und die Nacht sind meine kreativen Zeiten, der 
Fernseher stört da nur. 

Dann: Gleichgesinnte finden, austauschen, ehrlich sein zu sich und an-
deren – gegenseitiges Loben bringt kaum weiter, konstruktive Kritik 
dagegen ist Gold wert.

Schließlich: den Glauben nicht verlieren – es ist ein einsames und 
bitteres Geschäft, und es kann wohl kaum einer davon leben, aber wenn 
man beharrlich an sich arbeitet, ist es zu schaffen. Auch die ganz 
Großen haben mal klein angefangen.


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UNSERE EXPERTINNEN UND EXPERTEN:     
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  Dark Fantasy: Martin Knöpper
                                   mailto:darkfantasy at autorenforum punkt de
  Drehbuch: Christian Lück
                                mailto:drehbuchdoktor at autorenforum punkt de
  Fandom: Thomas Kohlschmidt
                                        mailto:fandom at autorenforum punkt de
  Fantasy: Stefanie Bense
                                       mailto:fantasy at autorenforum punkt de
  Heftroman: Arndt Ellmer
                                     mailto:heftroman at autorenforum punkt de
  Historischer Roman: Titus Müller
                            mailto:historischer.roman at autorenforum punkt de
  Kinderbuch: Gerit Kopietz und Jörg Sommer
                                    mailto:kinderbuch at autorenforum punkt de
  Krimi: Monika Niehaus-Osterloh
                                 mailto:krimiexpertin at autorenforum punkt de
  Kriminalistik: Reiner M. Sowa
                                 mailto:kriminalistik at autorenforum punkt de
  Literaturagenturen: Petra Hermanns
                                       mailto:agentin at autorenforum punkt de
  Lyrik: Titus Müller
                                         mailto:lyrik at autorenforum punkt de
  Reiseführer: Gabriele Kalmbach
                                  mailto:reisefuehrer at autorenforum punkt de
  Sachbuch allgemein: Gabi Neumayer
                                      mailto:sachbuch at autorenforum punkt de
  Sachbuch Medizin/Psychologie: Maja Langsdorff
                                     mailto:med.psych at autorenforum punkt de
  Schreibgruppen: Ute Hacker
                                mailto:schreibgruppen at autorenforum punkt de
  Schreibhandwerk: Ute Hacker
                               mailto:schreibhandwerk at autorenforum punkt de
  Sciencefiction: Andreas Eschbach
                                      mailto:sf-autor at autorenforum punkt de
  Technische Literatur, CDs, Internet: Reinhard Mermi
                                       mailto:techlit at autorenforum punkt de
  Übersetzung: Barbara Slawig 
                                 mailto:uebersetzerin at autorenforum punkt de
  Verlagswesen: Bjørn Jagnow
                                  mailto:verlagswesen at autorenforum punkt de


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FRAG DEN EXPERTEN FÜR HISTORISCHE ROMANE:
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             Titus Müller (mailto:historischer.roman at autorenforum punkt de)

Frage:
Ich schreibe an einer Geschichte, die zwischen den Jahren 1968 und 
1971 in Italien spielt. Wo kann ich im Internet etwas über die Sozi-
al-, Stil-, Gesellschafts- und Politikgeschichte dieser Zeit finden?


Antwort: 
Sie schreiben eine Geschichte, die 1968-1971 ihren Hintergrund hat, 
und wollen sich auf knappe Absätze im Internet beschränken? Zunächst 
einmal: Es gibt keinen kompakten, treffenden Internet-Auftritt "Ita-
lien in den Sechzigern". Historiker beschäftigen sich - auch im Fach-
bereich Neuere Geschichte - sehr selten mit der zweiten Hälfte des 20. 
Jahrhunderts, und das bedeutet, dass Sie sich alle Details, die Atmo-
sphäre, die ganzen Kleinigkeiten, die eine Geschichte lebendig machen, 
mühsam zusammensuchen müssen. Falls Sie da das Internet nicht aufgeben 
möchten, besuchen Sie einmal http://www.google.de, und geben Sie als 
Suchbegriff "Italien in den Sechzigern" ein - Sie finden in stunden-
langer Feinarbeit Küchenmöbel, Kleidung, Politisches usw. (Noch ein 
Vorschlag: http://www.urbanplus.tintagel.net/italienc.html.)
 
Das können Sie aber besser haben! Es gibt fabelhafte Filme, die 1970 
in Italien gedreht wurden und in denen jede Hose, jede Getränkedose 
und jedes Lied im Radio authentisch ist. Schauen Sie sich zwei, drei 
dieser Filme an, saugen Sie die Atmosphäre in sich auf, stehlen Sie 
Details!
 
Die dritte Möglichkeit ist noch besser: Fragen Sie jemanden, der in 
dieser Zeit in Italien gelebt hat. Sie schreiben ja streng genommen 
keine "historische Erzählung", weil dieses Genre zur Voraussetzung 
hat, dass keine Zeitzeugen mehr leben. Machen Sie die Not zur Tugend - 
Sie haben viel, viel bessere Möglichkeiten, als Autoren sie haben, die 
über das viktorianische Zeitalter oder das Mittelalter schreiben.
 
Und als Letztes, nur um Ihren Blick auf die Schätze zu lenken, die ab-
seits des (in Ihrem Fall) kargen Internets funkeln: Stürzen Sie sich 
in die Zeitungsarchive! Wir können keine Tageszeitung von 1243 durch-
stöbern, aber von 1969 sehr wohl. Dort finden Sie genau das, was Ihre 
Charaktere in ihrer Zeit bewegt haben muss.

                    **~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**

Titus Müller studiert Literatur, Geschichte und Publizistik in Berlin. 
Er ist Herausgeber der Autorenzeitschrift "Federwelt" und des neuen 
Buchs "Gedichte schreiben und veröffentlichen" mit Beiträgen zu Lesun-
gen, Lyrikverlagen, Stilmitteln in Gedichten, Poetry Slams und hand-
werklichem Dichterwerkzeug (zu finden unter http://www.federwelt.de).


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FRAG DIE EXPERTIN FÜR LITERATURAGENTUREN:
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                      Petra Hermanns (mailto:agentin at autorenforum punkt de)

Frage:
Ich habe ein Buch geschrieben mit Kurzgeschichten. Wie ich aber auf 
den Homepages von Literaturagenturen sehe, werden Kurzgeschichten oft 
im Vorfeld abgelehnt. 
Frage 1: Bezieht sich das auf einzelne Kurzgeschichten oder auch auf 
eine ganze Sammlung?
Frage 2: Ist es fast aussichtslos, eine Sammlung mit Kurzgeschichten 
in einem Verlag unterbringen zu wollen? - Dann kann ich mir und den 
Verlagen Zeit und Mühe sparen!


Antwort:
Kurzgeschichten werden von großen Verlagen in Deutschland kaum publi-
ziert, daher nehmen Agenten keine an - auch keine Sammlungen, da sie 
auf dem Markt kaum Chancen haben, einen Verlag zu finden. Manchmal 
gibt es kleinere Verlage - regional oder so, wo Kurzgeschichten Chan-
cen haben, aber dort agieren die Agenturen nicht. Am besten ist der 
Weg über Anthologien und/oder Stipendien. Mehr Tipps gibt es unter 
http://www.uschtrin.de.

++++++++++

Frage:
Während eines Autorentreffens stellte ich dem vortragenden Vertreter 
einer Literaturagentur die Frage, in welchem Status ich ein Romanpro-
jekt bei Agenturen vorstelle: Muss der Roman fertig sein, oder reichen 
die ersten Kapitel? Eindeutige Antwort: Der Roman sollte fertig sein, 
damit man sich ein Bild über die sprachlichen Fähigkeiten des Autors 
machen könne. In einer späteren Diskussion wurde mir von sehr kompe-
tenter Seite gesagt, das sei Blödsinn. Jeder Agent wie auch jeder Ver-
lag könne sich aufgrund des ersten Kapitels ein Bild machen. Es wäre 
besser und üblich, schon in einem frühen Stadium herauszufinden, ob 
sich Interessenten finden lassen, um dann gegebenenfalls in Abstimmung 
mit dem Agenten oder Verlag den Roman zu beenden. - Was ist richtig?


Antwort:
Also: Nach 30 Seiten kann man sich natürlich ein Bild machen, ob einem 
der Stil des Autors gefällt und man mehr lesen möchte. Das ist dann 
genau das Problem: Wenn man dann mehr lesen möchte, der Autor aber 
nichts hat, ist das eine missliche Situation. Denn man weiß nicht, 
wann das Manuskript fertig wird - und wird es das halten, was die ers-
ten 30 Seiten versprechen? Dann hat man zwar ein vages Interesse, aber 
mehr auch nicht. Wenn man ein fertiges Manuskript hat, dann kann der 
Agent und auch der Verlag gleich Nägel mit Köpfen machen, im besten 
Fall einen Verlagsvertrag schließen! Bei Debüts ist es eher ungewöhn-
lich, wenn man nach 30 Seiten einen Vertrag angeboten bekommt, das 
Projekt aber noch nicht fertig ist.

                    **~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**

Petra Hermanns begann 1996 als freie Mitarbeiterin bei der Literari-
schen Agentur Brigitte Axster mit dem Handel mit Rechten und Lizenzen. 
Seit 1998 betreibt sie die Literaturagentur Scripts for sale in Frank-
furt und hat sich auf deutschsprachige Projekte spezialisiert.


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FRAG DIE EXPERTEN FÜR KINDERBÜCHER:
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    Gerit Kopietz und Jörg Sommer (mailto:kinderbuch at autorenforum punkt de)


Frage:
Wie überzeuge ich einen Lektor, dass meine Texte verlegt werden müs-
sen?


Antwort:
Endgültig überzeugen kann nur Ihr Text. Alle Briefe, Exposés, Telefo-
nate können helfen, aber sie können letztendlich keinen Lektor der 
Welt dazu bringen, einen schlechten oder nicht zum Verlagsprogramm 
passenden Text zu veröffentlichen. Deshalb ganz wichtig: die richtigen 
Verlage anschreiben. Die finden Sie, indem Sie ganz gewissenhaft die 
Regale möglichst vieler Buchhandlungen studieren. In welchen Verlagen 
erscheinen Titeln, die dem Ihrigen ähnlich sind? Diese Verlage können 
vielleicht auch an Ihrem Manuskript interessiert sein.

++++++++++

Frage:
Wie schreibe ich ein Exposé über eine Sammlung von Märchen und Ge-
schichten?


Antwort:
Ein Exposé folgt mehr oder weniger immer dem gleichen Muster. Deutlich 
müssen werden: Genre des Textes, Umfang, Thema/en, Zielgruppe, Stand 
des Manuskriptes, Qualifikation des Autors und letztlich die Beantwor-
tung der Frage (denn das entscheidet letztlich über Ihre Chancen): Wa-
rum werden möglichst viele Menschen das fertige Buch kaufen?

++++++++++

Frage:
Mein Manuskript umfasst ca. 40 Seiten, soll ich das komplett verschi-
cken oder nur einen Teil?


Antwort:
NIE ungefragt ein ganzes Manuskript einsenden: Besser: kurzer Brief 
mit Exposé. Bei einer Geschichtensammlung vielleicht eine Geschichte. 
Den Rest dann auf Anforderung. Und: Geduld: Die meisten Lektoren 
schieben ständig so drei bis vier Monate Arbeit vor sich her, und es 
gibt Zeiten (vor der Buchmesse, im Frühjahr und Herbst, wenn die Kata-
loge erstellt werden), da können sie sich überhaupt nicht mit neuen 
Projekten/Autoren beschäftigen.

                    **~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**

Gerit Kopietz und Jörg Sommer leben und arbeiten seit etwa zehn Jahren 
zusammen. In dieser Zeit haben sie vier Kinder und etwa 60 Bilder-, 
Kinder- und Jugendbücher produziert, die mit nahezu einer Million Auf-
lage und Übersetzungen in 16 Sprachen sehr erfolgreich sind. Seit zwei 
Jahren leben die beiden ausschließlich vom Schreiben. (Weitere Infos 
findet ihr auf ihrer Homepage: http://www.kopietz-sommer.de.)


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FRAG DIE EXPERTIN FÜR REISEFÜHRER:
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              Gabriele Kalmbach (mailto:reisefuehrer at autorenforum punkt de)


Frage:
Wie schütze ich meine neue Idee, bevor ich mich an einen Verlag wende, 
kann ich diese Idee überhaupt schützen? Gibt es unseriöse Verlage, die 
eine Idee einfach klauen und dann selbst mit Autoren umsetzen, die be-
reits für den Verlag schreiben?

Für einen inhaltlich guten und richtigen Reiseführer müsste man sich 
einige Zeit an einem Ort aufhalten, der Gegenstand des Reiseführers 
werden soll. Gibt es finanzielle Unterstützung für die Recherchen von 
Verlagen, oder muss ich auf eigene Kosten dieses Land/diesen Ort be-
reisen?


Antwort:
Ich kenne selbst keine unseriösen Verlage, die Ideen klauen, obwohl 
ich mir vorstellen kann, dass diese Idee Sie beunruhigt. Das ist wirk-
lich ganz schwierig zu beantworten, weil einerseits Ideen manchmal in 
der Luft liegen, vielleicht wirklich an mehreren Stellen darüber nach-
gedacht wird. Andererseits haben Sie natürlich ein berechtigtes Inte-
resse, nicht nur als unbezahlte Ideenlieferantin zu fungieren. Ihr 
Vorhaben erfordert sicher ein diplomatisches Taktieren – kein Verlag 
wird Ihnen eine Zusage geben nur auf die Information hin, dass Sie ei-
ne Idee haben, andererseits verraten Sie diese, sobald Sie zu konkret 
werden. Ideal wäre also, wenn tatsächlich nur Sie selbst auch kompe-
tente Autoren vermitteln und das Projekt (in kurzer Zeit) auch abwi-
ckeln könnten - denn oft sind die Autoren, die ohnehin schon für einen 
Verlag schreiben, durch weitere Verträge bereits gebunden und können 
nicht ohne weiteres gleich etwas Neues anfangen. Falls also beides zu-
sammentrifft – Sie haben eine gute Idee und nur Sie sind auch in der 
Lage, sie zu realisieren -, haben Sie gute Karten.

Die zweite Frage ist einfacher zu beantworten: In der Regel zahlen die 
Verlage keinen Reisekostenzuschuss, sondern verpflichten Autoren, weil 
diese ein Land, eine Region, eine Stadt schon gut kennen (als Journa-
listen, als Globetrotter u. a.). Kein Reiseverlag wird Autoren unter 
Vertrag nehmen, die sagen: "Ich könnte mir auch vorstellen, über xy zu 
schreiben, wenn mir die Reise finanziert wird." Denn selbst wenn das 
Geld dafür da wäre, muss ein Reiseführer-Autor so grundlegende Kennt-
nisse über Landeskunde, Sprache, Geschichte, Kultur eines Landes etc. 
haben, wie sie sich niemals nur auf einer Reise erwerben lassen. In 
diesem Sinne brauchen auch Reiseführer-Verlage "Spezialisten" wie etwa 
Ratgeber-Verlage. Ein Ratgeber-Verlag wird auch eher eine Finanzbera-
terin für Frauen als Autorin für einen Finanzratgeber für Frauen an-
heuern, als jemanden, der nur sagt: "Mich interessiert dieses Thema, 
ich würde gerne darüber schreiben, und ich arbeite mich auch ein."

Bei Sachbüchern ist also in der Regel die bereits vorhandene Kompetenz 
der Autoren das Ausschlaggebende, und Textproben müssen erweisen, ob 
der oder die Autor/in das Thema auch vermitteln kann.

                    **~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**

Gabriele Kalmbach arbeitet als Autorin und Lektorin, vor allem von 
Reiseführern. Erschienen von ihr sind zwei Sprachführer, fünf Reise-
führer (Paris, Auvergne, Ardèche), eine literarische Anthologie sowie 
Artikel zur Buchbranche und zur Reiseliteratur. Zuletzt hat sie als 
Herausgeberin den Band "Frauen machen Bücher" (Ulrike Helmer Verlag) 
veröffentlicht.


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VERANSTALTUNGEN:
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                                  (mailto:redaktion at autorenforum punkt de)


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23. - 24. Februar 2002
(Anmeldung bis Mitte Januar)
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"Historikon" - Gründungstreffen 
der Interessengemeinschaft historischer Roman

Alle Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die im Bereich histori-
scher Roman arbeiten, wollen wir herzlich zum Gründungstreffen einer 
bundesweiten Interessengemeinschaft einladen. Damit möchten wir ähn-
lich dem langjährig bewährten SYNDIKAT der Krimiautoren eine Plattform 
schaffen, die Gelegenheit zum Austausch und zur gemeinsamen Stärkung 
gegenüber Verlagen schafft, neue Möglichkeiten für Lesungen eröffnet 
und einen Literaturpreis auslobt. 

Auf dem Gründungstreffen "Historikon" werden wir Aufbau und Ziele be-
sprechen. Dazu gehören: 
- Ausloben eines Literaturpreises historischer Roman
- Veröffentlichen einer Anthologie mit Beiträgen der Mitglieder
- ein regelmäßiger Rundbrief mit Neuigkeiten aus der "Szene"
- leichteres Mobilisieren von Presse und Hörfunk
- Jahrestreffen mit einer großen Lesenacht an historischen Orten mit 
guter Atmosphäre (in Burgen, Ruinen, Städten mit altem Stadtkern usw.)
- und: Das Kind braucht einen Namen!

Eingeleitet wird das Treffen mit einer Lesenacht im neu gegründeten 
Literaturcafé im Berliner Märkischen Viertel. Die Teilnehmer haben Ge-
legenheit zu Kurzlesungen und können sich auf diese Weise auch schon 
ein wenig kennen lernen. Nach der Besprechung am Sonntag in der 
Schwartz’schen Villa möchten wir alle Interessierten herzlich dazu 
einladen, mit uns die Spandauer Zitadelle zu besichtigen.

Teilnehmen können alle Kolleginnen und Kollegen, die im Bereich histo-
rischer Roman wenigstens eine Publikation in einem Nicht-
Druckkostenzuschussverlag oder Selbstverlag bzw. eine Erzählung mit 
historischem Hintergrund in einer Anthologie vorweisen können. Unter 
einem "historischen Roman" ist keine Fantasy zu verstehen. Die Hand-
lung sollte also vor einer realistischen historischen Kulisse spielen. 
Genaue Definition und Kriterien besprechen wir auf dem Gründungstref-
fen.

Bitte leitet diese Mitteilung an Kolleginnen und Kollegen weiter. Zu-
dem möchten wir euch aus organisatorischen Gründen unbedingt um Anmel-
dung bis Mitte Januar bitten. Bei Fragen setzt euch einfach mit uns in 
Verbindung. Wir freuen uns auf euer Kommen! 

- Titus Müller, Telefon: (0 30) 79 74 76 79, mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 
http://www.titusmueller.de
- Ruben Wickenhäuser, Telefon: (0 30) 62 73 49 99, mail-
to:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, http://www.uhusnest.de


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2. - 5. Mai 2002
(Anmeldeschluss: 31. Januar)
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1. Österreichische SF-Schreibwerkstatt 

Die Sciencefiction-Schreibwerkstatt (http://www.prsg.at/sfswst.htm) 
findet im Bildungshaus Retzhof bei Leibnitz/Stmk. in Österreich statt. 
Sie ist offen für angehende SF-Autorinnen und SF-Autoren, die bereits 
Erfahrung mit dem Schreiben von SF-Geschichten haben. Als Veranstalter 
fungieren der Perry Rhodan Stammtisch Graz - Verein zur Förderung der 
phantastischen Lese- und Spielkultur (http://www.prsg.at) und das Bil-
dungshaus Retzhof (http://www.retzhof.at).


Die Vortragenden:

Andreas Findig
SF-Autor, Kinderbuchautor, Verfasser phantastischer Erzählungen; er 
schrieb u. a. Romane und ein Kinderbuch für die weltgrößte SF-
Heftserie, Perry Rhodan. Geboren 1961 in Linz, lebt und arbeitet er 
zur Zeit in Wien. Biographie, Bibliographie und viele weitere Informa-
tionen sind in seiner "Netzbehausung" (http://findig.de.vu) nachzule-
sen.

Klaus N. Frick
Als er 1977 begann, Perry-Rhodan-Hefte zu lesen, hat er sich sicher-
lich nicht träumen lassen, dass er einmal der Chefredakteur dieser Se-
rie sein würde (http://www.perry-rhodan.com/html/f/frick.html). Mit 
seinem Wissen, das er gerne auch in der SF-Schreibwerkstatt an der 
Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel 
(http://www.bundesakademie.de/index_800600.htm) und bei anderen Gele-
genheiten weitergibt, ist er für alle angehenden SF-AutorInnen eine 
Bereicherung als Vortragender.

Leo Lukas
Reise-Reporter, Kabarettist, Musikant, Regisseur, Schriftsteller (u. 
a. SF: "Wiener Blei", ein Roman aus der Shadowrun-Welt, "Die Astronau-
tische Revolution" - Heft 2059 der SF-Serie Perry Rhodan) und Theater-
autor ... ein Multitalent. Näheres ist auf seinen Internetseiten 
(http://www.leolukas.kultur.at/) nachzulesen.


Termine:

31. Januar 2002
Schriftlicher Anmeldungsschluss (es gilt das Datum des Poststempels) - 
Anmeldung an: Bernd Hubich, postlagernd, Postamt Peter Tunnergasse 49, 
A-8029 Graz, Österreich
28. Februar 2002
Einsendeschluss der einzureichenden Arbeiten der TeilnehmerInnen (eine 
SF-Kurzgeschichte - das Thema ist frei - mit maximal 5 Seiten, 60 An-
schläge/Zeile und 30 Zeilen/Seite, und 2 - 3 Sätzen Exposé), Adresse 
siehe oben

31. März 2002
Schriftliche Verständigung über die Aufnahme zur SF-Schreibwerkstatt

2. bis 5. Mai 2002
SF-Schreibwerkstatt im Bildungshaus Retzhof (das Programm ist noch in 
Planung)

Der Kostenanteil für Vollpension im Bildungshaus Retzhof, Nutzung der 
dortigen Infrastruktur im Rahmen der SF-Schreibwerkstatt, Vorträge und 
Unterlagen beiträgt 175 Euro/TeilnehmerIn und ist bis spätestens 30. 
April 2002 auf das Konto des Perry Rhodan Stammtisches Graz einzuzah-
len. 

Fragen können Sie per E-Mail (mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder per Post stel-
len (Bernd Hubich, postlagernd, Postamt Peter Tunnergasse 49, A-8029 
Graz).


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AUSSCHREIBUNGEN:
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    (siehe http://autorenforum.de/links/termine/index.html)
      (Quellen: Westfälisches Literaturbüro, uschtrin.de, 
          Federwelt, clickfish.com, Presseinfos u. a.)


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31. Dezember 2001
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Storywettbewerb "Ich bin drin"

2002 ist ein besonderes Jahr, denn der Colonia-Con jährt sich zum 15. 
Mal. Aus diesem Anlass hat das Veranstalter-Team rund um Winfried 
Brand beschlossen, einen Storywettbewerb zu veranstalten, Thema: "Ich 
bin drin."

Preise: Zur Zeit befindet sich das Veranstalterteam noch in Verhand-
lungen, die Preise stehen leider noch nicht definitiv fest. Die Veröf-
fentlichung im Con-Buch für die ersten drei Plätze ist auf alle Fälle 
gesichert. In den nächsten Monaten werden auf der Webseite 
http://www.colonia-con.de weitere Informationen dazu bekanntgegeben.

Kriterien: Die Story darf sechs Manuskriptseiten - 30 Zeilen à 60 An-
schläge - oder 10 800 Zeichen nicht überschreiten. Sie muss eindeutig 
dem phantastischem Bereich zugeordnet sein. Die Themenpalette schließt 
also SF, Horror, Grusel, Fantasy und die Randgebiete der Phantastik 
ein.

Die Storys können auf elektronischem Weg als Ascii(MS-DOS-Text)-, als 
WinWord-2.0-Format oder als PDF-Dokument an mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ge-
sandt werden. Andere Formate können wegen der Virengefahr leider nicht 
berücksichtigt werden. Alternativ kann die Story auch auf dem Postweg 
versandt werden an: Christian Spließ, c/o J. Kürten, Gutenbergstraße 
38, 50823 Köln. Die auf diesem Weg eingereichten Storys können leider 
nicht zurückgeschickt werden, dafür ist der Zeitaufwand zu groß.

Weitere Informationen zum Colonia-Con findet ihr auf 
http://www.colonia-con-de.


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31. Dezember 2001
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1. Dulzinea-Lyrikpreis

Im Rahmen der Gründungsausgabe von "Dulzinea - Zeitschrift für Lyrik" 
wird ein Lyrikpreis zum Thema "Neue Galgenlieder" ausgeschrieben. Die 
Preisträgerin/der Preisträger wird durch einen Wettbewerb bestimmt. 
Der Gewinn des Wettbewerbs ist mit einem Preisgeld von 1 000 DM ver-
bunden. 

Jede/r kann an diesem Wettbewerb teilnehmen. Die Anzahl der eingesand-
ten Beiträge liegt im Ermessen der Teilnehmerin/des Teilnehmers. Jedes 
Gedicht wird einzeln (unabhängig von weiteren Gedichtbeiträgen dersel-
ben Autorin) bewertet. Ein Gedicht, nicht eine gesamte Gedichtgruppe, 
wird den Ausschlag für den Gewinn des Wettbewerbs geben. 

Alle lyrischen Möglichkeiten sind erlaubt (Einschränkungen: 1. keine 
lyrische Prosa, 2. der Text muss druckbar sein, 3. nur deutschsprachi-
ge Texte werden berücksichtigt). 

Ausgewählte Gedichte des Wettbewerbs werden in der Gründungsausgabe 
von "Dulzinea" veröffentlicht. Die in der Dulzinea-Ausgabe veröffent-
lichten AutorInnen erhalten ein Belegexemplar der Zeitschrift. 

Nähere Informationen zum Wettbewerb auf der Homepage: 
http://www.dulzinea.de.

Adresse: Projekt Dulzinea: Autorenportal / Dulzinea - Zeitschrift für 
Lyrik / Xenien - lyrisches Faltblatt, Postfach 19 27, 36009 Fulda, 
Herausgeber: Uwe Pfeiffer 


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31. Dezember 2001
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"Glauser" - Krimipreis der Autoren 2002 für die beste Kriminalkurzge-
schichte

Ausgezeichnet wird die beste deutschsprachige Krimikurzgeschichte, die 
im Jahr 2001 in gedruckter Form veröffentlicht wurde (elektronische 
Veröffentlichungen können nicht berücksichtigt werden). 

Jede/r Autor/in kann nur eine Kurzgeschichte einreichen, in dreifacher 
Ausfertigung (Fotokopien plus Titelseite der Zeitschrift oder Impres-
sumseite der Anthologie) an: Tatjana Kruse, Gymnasiumstraße 52, 70174 
Stuttgart.

Die Geschichten sollen maximal 15 Normseiten (30 Zeilen à 60 Anschlä-
ge) umfassen. Der Kurzgeschichten-Glauser ist mit 1 000 Euro dotiert. 

Die Preisverleihung findet im Rahmen der Criminale 2002 in München 
statt.


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31. Dezember 2001
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vo-pa: Literaturpreis der Volksbank Siegerland

Dieser neue Literaturpreis soll alle zwei Jahre vergeben werden. Für 
2001 stehen zwei Themen zur Auswahl:
- Sommerluft und Geldduft
- Herbstwind und Schmetterling

Jede/r Teilnehmer/in darf bis zu zwei Limericks pro Thema einreichen. 
Teilnahmeberechtigt sind alle, die ihren Haupt- oder Nebenwohnsitz im 
Siegerland hat. Der Preis ist mit 5 000 Euro dotiert, die auch auf 
drei PreisträgerInnen verteilt werden können.

Einsendungen und weitere Infos: Volksbank im Siegerland eG, Literatur-
preis, Berliner Straße 39, 57072 Siegen, Telefon (02 71) 23 00-0, Fax: 
(02 71) 23 00-2 75, mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 
http://www.voba-si.de


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31. Dezember 2001
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Literaturpreis der schwulen Buchläden 2002

Zum fünften Mal wird im März 2002 der Literaturpreis der schwulen 
Buchläden verliehen. Der Preis versteht sich als Initiative zur Förde-
rung deutschsprachiger schwuler Literatur, will Talente fördern und 
öffentliche Aufmerksamkeit auf diesen Bereich der Literatur lenken. 
Für den Wettbewerb zugelassen sind bislang unveröffentlichte Prosatex-
te, die sich schwerpunktmäßig mit Aspekten des Lebens schwuler Männer 
beschäftigen. 

Der Preis der Arbeitsgemeinschaft schwuler Buchläden wird alle zwei 
Jahre ausgeschrieben, ist mit 2 000 DM dotiert und mit der Zusicherung 
einer Veröffentlichung der nominierten Texte in einem eigenen Sammel-
band verbunden.

Jede/r kann bisher nicht veröffentlichte Prosatexte (also keine Ly-
rik!) in deutscher Sprache einreichen, die sich schwerpunktmäßig mit 
Aspekten des Lebens schwuler Männer beschäftigen. Theatertexte können 
nur zugelassen werden, wenn sie als (Vor-)Lesetexte geeignet sind. 
Grundsätzlich zugelassen sind auch Auszüge aus längeren Texten, die 
jedoch so weit in sich abgeschlossen sein sollten, dass eine Beurtei-
lung und/oder Veröffentlichung des Auszugs auch ohne Kenntnis des Ge-
samttextes sinnvoll erscheint. 

Die Texte dürfen bis zu 20 Normseiten lang sein (Format DIN A4, bis zu 
35 Zeilen pro Seite, 60 Anschläge pro Zeile, Standardschrift in 
12-Punkt-Größe). Handschriftliche Texte können nicht angenommen wer-
den. Bitte nur einen Text einsenden. Jeder Text ist in vierfacher Aus-
fertigung einzureichen, und zwar in ausgedruckter Form (bitte keine 
Disketten o. Ä.). Die Texte werden von der Jury anonymisiert weiterge-
geben, deshalb bitte drei Textkopien ohne Namensnennung des Autors/der 
Autorin.

Die Juryexemplare verbleiben bei den Juroren. Das Archivexemplar kann 
auf Wunsch zurückgesandt werden, sofern ein ausreichend frankierter 
Rückumschlag vorliegt. Andernfalls gehen alle eingereichten Beiträge 
ins Archiv des Schwulen Museums Berlin. 

Eingesandte Texte werden auf die Einhaltung der formalen Kriterien ü-
berprüft. Anschließend gibt es eine Eingangsbestätigung (ggf. mit dem 
Hinweis, aus welchen formalen Gründen der Text - noch - nicht zur 
Wettbewerbsteilnahme geeignet ist). Alle zugelassenen Texte werden der 
unabhängigen Jury vorgelegt, die drei Texte für den Preis nominiert. 
Diese Texte (und das heißt dann auch: die AutorInnen dieser Texte) 
werden im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung Ende März in Berlin 
vorgestellt. Anschließend folgt das "the winner is ..."-Ritual. 

Anschrift für Texteinsendungen und Rückfragen: Buchladen Prinz Eisen-
herz, "Literaturpreis 2002", Bleibtreustraße 52, 10623 Berlin, Tele-
fon: (0 30) 3 13 99 36, Fax: (0 30) 3 13 17 95 (Texte aber nicht fa-
xen!), mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


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31. Dezember 2001
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Gustav-Regler-Preis

Der Saarländische Rundfunk und die Kreisstadt Merzig vergeben zum 
zweiten Mal diesen Preis für eine herausragende erbrachte oder zu er-
wartende literarische Leistung oder eine Übersetzung. Er ist mit 10 
000 DM dotiert. Außerdem wird - anhand einer Textprobe von höchstens 
40 Seiten - ein Förderpreis von 5 000 DM für einen jungen Autor verge-
ben.

Weitere Infos unter http://www.merzig.de oder http://www.sr-online.de.


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31. Dezember 2001
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Lyrik 2000 S

Thema: "Sehn-sucht"

Anforderungen:
- Das Gedicht muss deutschsprachig sein.
- Pro Autorin/Autor darf nur ein (bisher unveröffentlichtes) Gedicht 
eingereicht werden.
- Auf dem eingereichten Werk darf kein Hinweis auf den Verfasser zu 
erkennen sein.
- In einem verschlossenen Umschlag ist eine Kurzvita mitzusenden.
- Fünffache Ausfertigung des Gedichtes.
- Ausreichend frankierter und adressierter C6-Rückumschlag für Infor-
mationen über Gewinnerinnen und Gewinner, Ort und Zeit der Preisver-
leihung und weitere Veröffentlichungen.
- Eine Teilnahme per E-Mail ist nicht möglich.

Alle Einsender erklären sich mit Teilnahme automatisch damit einver-
standen, dass der Beitrag im Rahmen des Lyrikpreises in verschiedenen 
Medien unentgeltlich veröffentlicht werden kann.

Aus organisatorischen Gründen können die Beiträge nicht zurückge-
schickt werden.

Die Gewinner werden bis April 2002 ermittelt. Die ersten vier werden  
zu einer Lesung ihrer Beiträge im Mai 2002 eingeladen und im Rahmen 
einer Live-Sendung oder einer Fernsehaufzeichnung für das Bürgerfern-
sehen (BOK Marl) geehrt. Das genaue Datum und der Ort der Verleihung 
werden noch bekannt gegeben.

Preise: 1. Preis: 300 Euro, 2. Preis: 150 Euro, 3. Preis: 100 Euro, 4. 
Preis: 50 Euro

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Jurymitglieder und ihre Angehörigen 
dürfen nicht am Wettbewerb teilnehmen.

Einsendungen an: Lyrik 2000 S, Rosenstraße 60, 45899 Gelsenkirchen
Für Rückfragen: Telefon: (02 09) 58 39 60, Fax: (02 09) 58 39 70, 
mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Aktuelle Informationen immer auf der Homepage: 
http://www.lyrik2000s.de


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15. Januar 2002
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9. Rattenfänger-Literaturpreis

Die Stadt Hameln stiftet 2002 zum neunten Mal den mit 5 000 Euro do-
tierten Rattenfänger-Literaturpreis. Ausgezeichnet werden ein oder 
zwei Märchen- oder Sagenbücher, phantastische Erzählungen, moderne 
Kunstmärchen oder Erzählungen aus dem Mittelalter für Kinder und Ju-
gendliche. 

Der Rattenfänger-Literaturpreis kann an AutorInnen, BearbeiterInnen, 
ÜbersetzerInnen und IllustratorInnen vergeben werden. Wenn ein Bilder-
buch ausgezeichnet wird, geht der Preis je zur Hälfte an die 
Text-Autorin/den Text-Autor und die Illustratorin/den Illustrator. Ei-
ne Teilung ist auch möglich, wenn die Jury zwei Werke für auszeich-
nungswürdig erachtet. Weitere Bücher, die von der Jury hervorgehoben, 
aber nicht mit dem Preis bedacht werden, finden Aufnahme in einer Aus-
wahlliste.

Teilnahmeberechtigt sind Bücher, die zwischen dem 1. Januar 2000 und 
dem 31. Dezember 2001 veröffentlicht wurden und dem Kulturbüro der 
Stadt Hameln in sechs Exemplaren eingereicht werden. Die Bücher wer-
den, wenn die Rückgabe bei der Einreichung nicht ausdrücklich ge-
wünscht wird, nach der Preisverleihung der Stadtbibliothek oder kari-
tativen Einrichtungen zur Verfügung gestellt. 

Die Preisverleihung findet im Herbst 2002 statt.

Einsendungen an: Stadt Hameln, KULTURbüro im Hochzeitshaus, Ellen Gre-
ten, Osterstraße 2, 31785 Hameln, Telefon: (0 51 51) 2 02-6 50, Fax: 
(0 51 51) 2 02-6 51, mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder mail-
to:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 
http://www.hameln.de/rathaus/fachbereiche/rattenfaenger-literaturpreis
.htm


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31. Januar 2002
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8. Nettetaler Literaturwettbewerb

Zum achten Mal schreibt die Stadt Nettetal einen Literaturwettbewerb 
in der Sparte Prosa aus. Beteiligen können sich Autorinnen und Autoren 
aus Nordrhein-Westfalen, die mindestens 18 Jahre alt sind und bereits 
eine Buchveröffentlichung oder einen Beitrag in einer Anthologie nach-
weisen können. 

Bis zu 5 DIN-A4-Seiten Text - möglich sind auch Auszüge aus einem grö-
ßeren Werk - können eingereicht werden. Der eingereichte Text darf 
noch nicht veröffentlicht worden sein. 

Das Manuskript muss in vierfacher Ausfertigung eingesandt werden und 
darf keinen Hinweis auf Autor oder Autorin tragen. Die Daten zur Per-
son müssen auf einem gesonderten Blatt stehen, zusammen mit einer Er-
klärung, dass der zum Wettbewerb eingereichte Text noch nicht veröf-
fentlicht wurde. Eine Jury wählt den Preisträger aus. Zusätzlich wer-
den vier AutorInnen ausgewählt, die sich um einen Publikumspreis be-
werben können. 

Der Literaturpreis ist mit 1 000 Euro, der Publikumspreis mit 300 Euro 
dotiert. Die Preisverleihung findet im Rahmen einer Lesung am Sonntag, 
dem 28. April 2002, statt.


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31. Januar 2002
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Uslarer Literaturpreis 2002

Der "Literatur- und Kunstkreis Uslar e. V." in Niedersachsen vergibt 
den Uslarer Literaturpreis, der mit 1 000 Euro dotiert ist, an junge 
AutorInnen bis 35 Jahre. 

Thema: "Leben außerhalb des Zentrums" - Einzelschicksale, Erfahrungen, 
Überlegungen zu den Bereichen Partnerschaft, Arbeitswelt, Freizeit, 
Ost-West-Beziehung, Radikalismus u. a. 

Eingereicht werden können Texte von maximal acht Seiten (1,5-zeilig) 
oder maximal fünf Gedichte. Um die Anonymität zu wahren, sollen die 
Arbeiten mit einer vierstelligen Nummer versehen werden. Ein ver-
schlossener Umschlag, auf dem die gleiche Nummer steht, muss Name, An-
schrift, Telefonnummer und Geburtstag der EinsenderInnen enthalten. 

Einsendungen an: Harald Wetzold, Leipziger Straße 48, 37170 Uslar

Die Preisverleihung findet im Herbst 2002 in Uslar statt.


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28. Februar 2002
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"Mein Freund, der Baum" - 5. Schreibwettkampf

Der aktuelle Schreibwettkampf von "Mein Freund, der Baum" findet zum 
Thema "Eigentlich ist es ja Quatsch!" statt. Zu gewinnen gibt es, wie 
immer, einen Toaster.

"Eigentlich ist es ja Quatsch" - dazu mag man assoziieren, dass ein 
Ereignis als Quatsch daherkommt und sich dann aber doch als etwas an-
deres erweist. Vielleicht kommen dir aber noch andere Assoziationen, 
liebe Baumfreundin, lieber Baumfreund. Streichle deine kreativen Zel-
len!

Ob du das, was dir zu "Eigentlich ist es ja Quatsch" einfällt, als 
Prosa oder Lyrik zu Computer bringst, ist uns gleich, und auch hin-
sichtlich des Textumfanges setzen wir dir keine Grenzen. Irgendwie 
seltsam oder bizarr sollte dein Text aber sein.

Wenn du einen Text zu diesem Wettkampf einsendest, erklärst du dich 
damit zugleich einverstanden, dass dieser Text in MEIN FREUND, DER 
BAUM veröffentlicht wird. (Alle weiteren Rechte bleiben aber selbst-
verständlich bei dir!) Eine Veröffentlichung kann auch unter einem Au-
torenpseudonym geschehen, das du dann bei der Einsendung angeben soll-
test.

Deinen Text mailst du an folgende Adresse: mail-
to:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Weitere Infos gibt es unter 
http://www.meinfreundderbaum.de.


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31. März 2002
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Hanseschreiber

Der "Hanseschreiber" ist ein Autorenwettbewerb zum Thema "Mensch und 
Mobilität", der von einem Autohaus ausgerichtet wird. Die Manuskripte 
dürfen maximal 10 DIN-A4-Seiten lang sein.

Einsendungen an: Köster Altona, Kennwort: Hanseschreiber, Rugenbarg 
248, 22549 Hamburg.


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31. März 2002
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NDL-Preis
Der "neue deutsche Literaturpreis" wird von der Zeitschrift "neue 
deutsche literatur" (ndl) und dem Aufbau-Verlag ausgeschrieben. Er ist 
mit 20 000 DM dotiert und mit dem Abschluss eines üblichen Verlagsver-
trags für die Veröffentlichung im Hardcover-Programm der Auf-
bau-Verlagsgruppe verbunden. Der Preis wird für einen Text vergeben, 
der sich durch eine mit sprachlicher Meisterschaft erzählte Handlung 
auszeichnet und in der traditionellen Form des Romans oder der Novelle 
geschrieben ist.

Ausgesprochene Genretexte (Krimi, Sciencefiction, Fantasy usw.) sind 
vom Preis ausgeschlossen. Eingereichte Manuskripte müssen mindestens 
100 Seiten (in losen Blättern) umfassen und in deutscher Sprache ge-
schrieben sein. Berücksichtigt werden nur unveröffentlichte Texte. Ein 
Exposé und eine Kurzbiographie sind beizulegen. Manuskripte werden nur 
zurückgesandt, wenn Porto beiliegt. Die Preisträger werden während der 
Frankfurter Buchmesse 2002 bekannt gegeben.

Einsendungen (versehen mit dem Kennwort "ndl-Preis") an: Aufbauverlag, 
Neue Promenade 6, 10178 Berlin


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30. April 2002
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Wiener Werkstattpreis

Der Literaturpreis des Wiener Werkstattpreises wird 2002 für Kurzprosa 
und Lyrik vergeben. Jede/r kann zum Thema "Freiheit?" einen Text von 
maximal 5 Seiten bzw. 10 Gedichte einreichen. Der Preis ist mit 2 800 
Euro dotiert.

Zur Teilnahme ist unbedingt ein Teilnahmeformular auszufüllen, das un-
ter http://www.werkstattpreis.net zu finden ist.

Einsendungen an: Wiener Werkstattpreis, c/o Peter Schaden, Schönbrun-
ner Straße 79/19, A-1050 Wien, Telefon: (00 43/1) 5 45 50 32


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1. Mai 2002
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2. FiFa-Schreibwettbewerb

Schreibwettbewerb für Schüler und andere junge deutschsprachige Auto-
ren vom FiFa-Fiction&Fantasy e. V. München - Verein zur Förderung des 
deutschsprachigen Autoren-Nachwuchses 

Preise (Urkunde und Sachpreis, z. B. Buch oder CD) werden vergeben in 
den Bereichen 
- Romane (längere Erzählungen) 
- Kurzgeschichten 
- Gedichte und Liedtexte 
- Theaterstücke (einschließlich Sketche) 
- Comics 

und zwar getrennt für die Altersstufen 
- Kinder bis 12 Jahre 
- Jugendliche von 13 bis 17 Jahren 
- Erwachsene ab 18 Jahre (ohne Altersbeschränkung nach oben)

Die Textbeiträge müssen als MS-Word-Dateien (Bilder bei Comics als 
JPG-Dateien) eingesandt werden an: mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 
auf Diskette oder CD-ROM an: FiFa-Fiction&Fantasy e. V., Spalatinstr. 
23, 81739 München. Bei Postversand müssen Briefmarken im Wert von 3 DM 
(oder der entsprechende Wert in Euro) als Rückporto beigelegt werden.
Die TeilnehmerInnen müssen neben der Postanschrift auch ihr Geburtsda-
tum angeben (wegen der verschiedenen Altersgruppen). 

Weitere Informationen unter: Telefon: (01 77) 7 50 29 37.


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3. Mai 2002
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7. Allegra-Literaturwettbewerb

Gesucht werden Kurzgeschichten (keine Gedichte!) zum Thema "Das 
Meer-Prinzip". Länge: maximal 10 Manuskriptseiten, pro Seite maximal 
30 Zeilen. Mit Schreibmaschine oder Computer geschrieben, keine hand-
schriftlichen Einsendungen. 

Wer mitmachen möchte, darf zum Zeitpunkt der Einsendung noch kein Buch 
veröffentlicht haben, und der Beitrag muss exklusiv für Allegra ver-
fasst sein. Auf dem Manuskript selbst darf nicht kein Name stehen. 
Mitarbeiter des Axel Springer Verlags dürfen nicht teilnehmen.

Eine Jury aus Allegra-Redakteuren und Autoren trifft eine Vorauswahl 
aus allen Einsendungen. Diese etwa 50 Kurzgeschichten werden dann ei-
ner Profijury aus Schriftstellern und Verlagsprofis vorgelegt. Die Ge-
winner werden im Sommer 2002 benachrichtigt. 

1. Preis: ein Renault Twingo
2. Preis: eine Kanada-Reise
3. Preis: ein DVD-Player

Für die Dezember-Ausgabe von Allegra wird ein Sonderheft produziert, 
in dem alle Gewinner und ihre Geschichten vorgestellt werden. Mit der 
Teilnahme am Wettbewerb erklärt ihr euch einverstanden, in Allegra mit 
Bild und vollem Namen zu erscheinen, wenn eure Geschichte einen Preis 
gewinnen sollte. Außerdem soll auch im nächsten Jahr in Zusammenarbeit 
mit dem Knaur Verlag eine Anthologie mit den besten Einsendungen des 
Wettbewerbs erscheinen.

Das Manuskript – mit einigen Angaben zur Person auf einem Deckblatt - 
schickt bitte an: Redaktion Allegra, Stichwort: "Meer-Prinzip", 20691 
Hamburg.


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15. September 2002
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Wolfgang-Hohlbein-Preis

Wolfgang Hohlbein, einer der bekanntesten Jugendbuchautoren des 
deutschsprachigen Raums, wurde 1982 durch einen vom Verlag Ueberreuter 
ausgeschriebenen Preis entdeckt. Sein fantastischer Roman "Märchen-
mond" wurde unter 1 000 Einsendungen als bestes Manuskript ausgewählt. 
Mittlerweile ist Hohlbein Autor zahlreicher Bestseller.

Um weitere Talente zu fördern, schreibt der Verlag Ueberreuter den 
Wolfgang-Hohlbein-Preis, der 1995 ins Leben gerufen wurde, im Jahr 
2002 zum dritten Mal aus.

Der Preis ist mit 10 000 DM dotiert. Das ausgezeichnete Manuskript 
wird in der von Hohlbein herausgegebenen Reihe "Meister der Fantasy" 
erscheinen.

Teilnehmen können AutorInnen und Autoren mit einem bislang unveröf-
fentlichten Manuskript aus den Genres "Fantasy" und "Abenteuer", 160 
bis 300 Seiten zu je 1 800 Anschlägen.
Einsendungen an: Verlag Carl Ueberreuter GmbH, Kennwort Wolfgang-
Hohlbein-Preis, Alser Straße 24, A-1091 Wien

Weitere Infos zum Preis: Iris Seidenstricker, Leitung Presse & Öffent-
lichkeitsarbeit, Telefon: (00 43/1) 4 04 44-1 95, Fax (00 43/1) 4 04 
44-1 98, mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


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PUBLIKATIONSMÖGLICHKEITEN:
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                                 (mailto:redaktion at autorenforum punkt de)


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1. Februar 2002
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Autorinnen und Autoren für Jugend-Gebetsbuch gesucht

Für den zweiten Band einer Textbuchreihe "Dein Wort" mit "Gebeten, Ge-
dichten und Gedanken" vor allem für Jugendliche in der kirchlichen Ge-
meindearbeit lädt der biblioviel Verlag wieder Autorinnen und Autoren 
ein, ihre Texte einzureichen. Der zweite  Band soll sich um die Themen 
"Frieden und Gerechtigkeit" drehen. Eingereicht werden können alle 
Textarten:  Bibeltextverfremdungen, Psalmübertragungen, Kurzgeschich-
ten, Kommentare, Reportagen, Berichte oder auch Kurz-Comics bzw. Kari-
katuren.

Im ersten Band, der unter dem Titel "Ich will ja gar nicht den Himmel" 
zur Buchmesse im Oktober erschienen ist, sind fast 50 Autorinnen und 
Autoren im Alter zwischen 14 und 70 Jahren versammelt. Die Texte wur-
den von einer jugendlich besetzten Redaktion ausgewählt.

Da die Publikation vor allem Jugendliche ansprechen soll, sind insbe-
sondere Jugendliche und junge Erwachsene aufgerufen, ihren Textfundus 
zu durchstöbern und Passendes einzureichen. Die Beiträge sollten über-
wiegend für den Einsatz in Jugendarbeit, Religionsunterricht und Got-
tesdienst geeignet sein, es sind aber auch Stücke für die stillen Le-
sestunden willkommen.

Einsendungen an: biblioviel Verlag + Agentur, Reihe "Dein Wort", Kari-
na Schlingensiepen, Südring 16, 44787 Bochum

Schickt die Beiträge bitte als Ausdruck und außerdem auf Diskette 
(Word) oder einfach per E-Mail an: mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Weitere 
Informationen unter http://www.biblioviel.de/deinwort.

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Graz 2003 - Kulturhauptstadt Europas: Beiträge gesucht

Was wäre eine Kulturhauptstadt ohne ein breites kulturelles Spektrum? 
Der Medienturm bietet eine Plattform für kreative Beiträge abseits des 
offiziellen Programms: http://www.medienturm.at/mt/graz2003/about. Me-
dienbezogene Thesen, Theorien und künstlerische Projekte werden ab so-
fort laufend bis Ende 2003 veröffentlicht und archiviert. Wir behalten 
uns das Recht vor, eine Auswahl aus der Fülle der Einsendungen zu 
treffen.

Themenkreis: Kulturhauptstadt, Kunst, Kultur, Graz, Region ...
Genres: keine Einschränkung (z. B. Medienkunst, Literatur, Architektur 
...)
Texte: maximal 6 000 Zeichen, in Absätze gegliedert
Bilder: in GIF- oder JPG-Format, maximal 500 Pixel breit
Video, Audio: können über einen Link auf die eigene Homepage eingebun-
den werden
Einsendungen (ausschließlich per E-Mail) oder Fragen an: MMag. Ma-
ria-Bernadette Ehrenhuber, mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Das X-Zine (http://www.x-zine.de), Online-Magazin für Fantasy, Scien-
cefiction, Comics und Rollenspiel, hat aufgrund der immer wieder auf-
tauchenden Anfragen beschlossen, ein Literaturportal zu eröffnen, um 
die über 200 Kurzgeschichten, Romane, Gedichte aus den verschiedenen 
Webauftritten geschlossen präsentieren zu können.

Geplant sind auch E-Books in druckfertigen layouteten PDF-Dokumenten, 
da die Erfahrung gezeigt hat, dass ein längerer Text ungern am Bild-
schirm und garantiert nicht in HTML gelesen wird.

Die Redaktion des X-Zine nimmt unter den E-Mail-Adressen mail-
to:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Manuskripte entgegen, 
die zusammen mit dem neuen Literaturportal Anfang Februar 2002 er-
scheinen sollen. Die gesuchten Genres sind Fantasy, Sciencefiction, 
Krimi, Horror. Wenn ein E-Book erstellt wird, geht ein virtuelles Be-
legexemplar an den/die Autor(in).

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Vor kurzem wurde der http://www.web-site-verlag.de gegründet, der sich 
für das Winter/Frühjahr-Programm 2002 vor allem auf die Bereiche SF 
und F ("klassische Fantasy") konzentriert, das Programm jedoch schnell 
ausbauen und später z. B. auch Kinderbücher und Sachbücher aufnehmen 
wird.

Wir sind kein Zuschuss- oder BoD-Verlag, das heißt: Bei uns erhält je-
der Autor (natürlich) neben einem ordentlichen Autoren-Vertrag ab dem 
ersten verkauften Buch Tantiemen, außerdem in jedem Fall auch einen 
Vorschuss. Wir suchen nach (guten ...) Autoren - speziell aus den ge-
nannten Bereichen - auch für unsere Anthologie-Reihe 
"Web-Site-Stories" (siehe http://www.web-site-stories.net).

++++++++++

Am 1. Juni 2001 haben wir unsere neue Internet-Site GroschenStory.de 
gestartet. Wir planen dort die Veröffentlichung von Kurzgeschichten 
und Serien aus den Bereichen Horror, Sciencefiction und Fantasy. Den 
Auftakt bildet eine fünfteilige Serie, "Das Beil des Henkers" von Mor-
ris Düsterhoff.

Während der Aufbauphase sind wir vor allem an Kurzgeschichten interes-
siert. Diese müssen bisher unveröffentlicht sein. Dies beinhaltet auch 
Veröffentlichungen im Internet. Die Geschichten sollten 10 - 15 Norm-
seiten lang sein. Wir bezahlen ein Honorar von 100 DM.

Michael Böhnhardt, Redaktion GroschenStory, 
http://www.GroschenStory.de, mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


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SEMINARE:
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                                  (mailto:redaktion at autorenforum punkt de)


Online-Workshop "Entwicklung einer Kurzgeschichte"

Ute Hackers Online-Workshop [unsere Expertin für Schreibgruppen und 
Schreibhandwerk - die Red.] basiert auf den Büchern von James N. Frey 
("Wie man einen verdammt guten Roman schreibt", Band 1 + 2; "The Key. 
Die Kraft des Mythos"; alle Emons Verlag). Er dauert acht Wochen (vier 
Teile à zwei Wochen). Es gibt die Möglichkeit der Einzel- oder Grup-
penbetreuung (maximal acht Teilnehmer), der Kurs kostet jedoch immer 
pro Teilnehmer 300 DM/150 Euro.

Die Abwicklung des Kurses erfolgt via E-Mail. Sie erhalten zu Beginn 
eine Übersicht, was Sie erwartet und welches Ziel Sie anvisieren; au-
ßerdem eine Aufgabe, die Sie bis zum vereinbarten Zeitpunkt lösen und 
Ute Hacker per Mail zuschicken sollten. Sie gibt Ihnen Tipps, was Sie 
besser machen könnten und warum. Außerdem erhalten Sie die zweite Auf-
gabe, die Sie wiederum bis zum vereinbarten Termin lösen, der Work-
shopleiterin schicken etc. Es sind insgesamt vier Aufgaben, und am En-
de sollten Sie eine fertige Kurzgeschichte haben.- Einmal pro Kursteil 
besteht die Möglichkeit zu einem Telefonat.

Die vier Aufgaben im Überblick:
1. Entwicklung zweier Figuren 
2. Tagebücher der Figuren 
3. Plot, Prämisse und Step Sheet 
4. Ausarbeitung der Kurzgeschichte

Es wird ein Vertrag abgeschlossen, in dem alles geregelt ist; das Ho-
norar ist vorab fällig. Sie haben die Möglichkeit, bis zur Hälfte des 
Kurses zu kündigen, Sie erhalten dann die Hälfte des Honorars zurück.

Für weitere Informationen schicken Sie bitte ein Mail an mail-
to:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Betreff: "Workshop".


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25. - 27. Januar 2002
(Anmeldeschluss: 31. Dezember 2001)
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Jenseits von Erden - Der Sciencefiction-Roman

2001 ist vorüber, das neue Jahrtausend hat endgültig begonnen. Von den 
großen Träumen, die sich in den letzten fünfzig Jahren an diese "neue 
Zeit" geknüpft haben, ist fast nichts geblieben: Weder wurden Hunger 
und Elend auf unserer Erde beseitigt, noch gelangten Menschen bis zum 
Jupiter wie in Stanley Kubricks Film "2001". Die Wirklichkeit scheint 
gemächlicher als jegliche Schriftsteller-Fantasie - gleichzeitig ist 
sie schneller. Denn die Sciencefiction des 20. Jahrhunderts hat zum 
Beispiel den Siegeszug des Heimcomputers ebenso wenig "vorhergesehen" 
wie den durchschlagenden Erfolg des Internets. Soll Sciencefiction a-
ber überhaupt die Zukunft "vorhersagen"? Soll dieses Genre nicht viel-
mehr durch spannende Abenteuer unterhalten? Oder soll die Sciencefic-
tion auf Missstände unserer Zeit hinweisen und sie in eine fiktive Zu-
kunft übertragen? 

Fragen, die sich jeder Autor stellen muss, bevor er eine möglichst in-
teressante und stimmige Sciencefiction-Welt in Romanform erarbeiten 
will. Fragen, die sich auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses 
Seminars stellen sollen. Zwar wird ihnen grundsätzliches Schreibhand-
werk vermittelt, zwar sollen sie ihre eigenen Stärken und Schwächen 
ausloten - sie sollen aber zugleich herausfinden, welche Geschichte 
sie denn eigentlich erzählen möchten. Das Seminar richtet sich deshalb 
vor allem an erfahrenere Autorinnen und Autoren, die bereits laufende 
oder gar "vollendete" Projekte überarbeiten möchten.

Leitung: Andreas Eschbach, Sciencefiction-Autor, und Klaus N. Frick, 
SF-Redakteur
Kostenanteil: 120   (234,70 DM) + 5   (9,78 DM) für einen Reader
Anmeldung: Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel, Post-
fach 11 40, 38281 Wolfenbüttel, Telefon (0 53 31) 8 08-4 11, Fax (0 53 
31) 8 08-4 13, mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 
http://www.bundesakademie.de
 
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März bis November 2002 und 10. - 11. November 2002
(Anmeldeschluss: 15. Februar 2002)
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Ermail mir was! Eine Schreibwerkstatt im Netz

Internet und Schreiben - einige Literatur-Scouts unter den Autoren und 
Autorinnen haben sich schon in diesen Dschungel gewagt und raunen: Das 
Medium beeinflusst dein Schreiben, eröffnet ungeahnte Möglichkeiten 
... Starten wir einen Selbstversuch und machen die Schreibprobe aufs 
Exempel!

Bei dieser Werkstatt im Netz erhalten Sie per E-Mail Schreibaufgaben, 
die Sie "lösen" und ggf. an den nächsten Bearbeiter weiterleiten müs-
sen. An jeder Aufgabe (ca. eine pro Monat) wirken möglichst mehrere 
Schreiber mit. Das eigene Werk steht bei diesen Netzgeschichten nicht 
im Vordergrund, sondern die gemeinsame Textarbeit. Zur besseren Ver-
ständigung hinterlegen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Texte 
in einem Netzforum, das neben einem Chat dem sonstigen Austausch und 
der Kontaktpflege dient.

Persönlich lernen sich die "Netzschreiber" am 10./11. November in Wol-
fenbüttel kennen. Dort endet die Werkstatt, und zwar von Angesicht zu 
Angesicht. Hier werden Texte gelesen, Erfahrungen mit dem Netzschrei-
ben ausgetauscht, vielleicht eine letzte Aufgabe gelöst.

Voraussetzung für eine Teilnahme: E-Mail-Adresse, Internet-Anschluss, 
die Bereitschaft, in Teams zu schreiben, und die göttliche Gabe, Fris-
ten einhalten zu können.

Leitung: Dr. Olaf Kutzmutz
Kostenanteil: 150   (293,37 DM)
Anmeldung: Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel, Post-
fach 11 40, 38281 Wolfenbüttel, Telefon (0 53 31) 8 08-4 11, Fax (0 53 
31) 8 08-4 13, mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 
http://www.bundesakademie.de


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3. - 5. April 2002
(Anmeldeschluss: 3. März 2002)
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Auf Leben und Tod - oder: Wie man einen Krimi schreibt

Über Krimis wird gesprochen: in Verlagen darüber, wie mit ihnen der 
Umsatz gesteigert werden kann; in Talkshows mit Autorinnen und Auto-
ren; in Uni-Seminaren über die Frage "Literatur oder nicht?"; in der 
Film- und TV-Branche darüber, welche der neuesten Neuerscheinungen 
sich spektakulär vermarkten lässt. Auch Autoren so genannter 
E-Literatur überlegen, ob sie (zur finanziellen Sanierung) nicht auch 
einmal einen Krimi vorlegen sollten - abgesehen davon, dass sie es na-
türlich sowieso besser könnten ...

Kein Wunder also, wenn im deutschsprachigen Raum ständig mehr Autoren 
Krimis schreiben. Aber nimmt damit auch die Qualität der Kriminalroma-
ne zu? Welche Ansprüche an die schriftstellerische Arbeit haben Auto-
rinnen und Autoren, die sich dem Genre nähern? Wollen sie "die schnel-
le Mark" verdienen oder eine Geschichte so erzählen, dass sie Bestand 
hat? Das Seminar möchte mit der Meinung aufräumen, Krimischreiben sei 
ein Kinderspiel, und denen Mut machen, die Schriftstellerei als ernst-
haftes Handwerk verstehen. Im Zentrum des Kurses steht das Gespräch 
über eigene Texte und die Arbeit an genrespezifischen Schreibaufgaben.

Reichen Sie bei der Anmeldung bitte kurze Texte aus der eigenen Werk-
statt ein (max. 5-10 Seiten). Ihre eigene Arbeit stellt Doris Gercke 
im Rahmen einer öffentlichen Lesung am 4. April, 20 Uhr vor.

Leitung: Doris Gercke, Autorin der Bella-Block-Krimis
Kostenanteil: 135   (264,04 DM) + 5   (9,78 DM) für einen Reader
Anmeldung: Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel, Post-
fach 11 40, 38281 Wolfenbüttel, Telefon (0 53 31) 8 08-4 11, Fax (0 53 
31) 8 08-4 13, mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 
http://www.bundesakademie.de


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23. - 25. April 2002
(Anmeldeschluss: 23. März 2002)
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Eingeseift - Autorenarbeit für Soaps

Die Arbeit für eine Daily Soap eröffnet Autorinnen und Autoren attrak-
tive Möglichkeiten, sich auf dem TV-Markt konzipierend und schreibend 
auszuprobieren. Durch die tägliche Routine lässt sich relativ schnell 
das nötige Handwerk lernen, um später auch andere Stoffe für Film und 
Fernsehen be- und erarbeiten zu können. Selbst wer noch nicht über 
"Cliffs", "Pens" und "Waterfalls" zu erzählen weiß, hat hier eine 
Chance - blutige Schreibanfänger jedoch nicht.

Das Seminar möchte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Beispiel der 
"Verbotenen Liebe" das Rüstzeug vermitteln, um in eine aktuelle Soap 
als Storyliner oder Dialogautor einsteigen zu können. Themen unter an-
derem: Wie entwickle ich eine Grundidee zur Storyline, wie Charaktere 
und Plots? Wie vernetze ich einzelne Folgen? Welche Freiheiten und 
Zwänge gibt eine Soap vor? Für welches Zielpublikum arbeite ich? Und 
wie finde ich die passende Sprache? Darüber hinaus sollen in Klein-
gruppen eine elementare Story und drei exemplarische Szenen für die 
"Verbotene Liebe" entwickelt werden.

Voraussetzungen für eine Teilnahme: erste Schreiberfahrungen und an-
sonsten Aufgeschlossenheit für das Format "Verbotene Liebe".

Leitung: Jens Schleicher, fünf Jahre Story- und Scripteditor für "Ver-
botene Liebe", jetzt Dialogautor dieser Soap
Kostenanteil: 140   (273,82 DM)
Anmeldung: Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel, Post-
fach 11 40, 38281 Wolfenbüttel, Telefon (0 53 31) 8 08-4 11, Fax (0 53 
31) 8 08-4 13, mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 
http://www.bundesakademie.de


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28. - 30. April 2002
(Anmeldeschluss: 28. März 2002)
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Besser ein guter Text! - Kritik und Analyse eigener Manuskripte

Die Recherchen liefen gut, Zeit hatten Sie ausnahmsweise reichlich und 
waren in der Schreibform Ihres Lebens. Nun ist das Manuskript fertig - 
aus Ihrer Sicht. Oder aber: Der Stoff ist klar, viele Seiten sind ge-
schrieben und doch will sich kein Ganzes daraus fügen. Wie weiterma-
chen?

Im Seminar stellen Sie Ihre Texte vor, als wollten Sie einen Verlag 
von Ihrem Projekt überzeugen. Oder Sie sehen sich ausnahmsweise einmal 
in der komfortablen Situation, das offene Ohr eines Lektors für Ihren 
sperrigen Text zu finden. In beiden Fällen stellen Sie ein eigenes li-
terarisches Projekt "seminaröffentlich" zur Diskussion. Im Zentrum des 
Kurses steht die Arbeit am eigenen Text und das Gespräch darüber. In 
einer weiteren Arbeitsphase werden die Schritte der Verlagssuche, der 
Kontaktaufnahme, der Manuskripteinreichung diskutiert und durchge-
spielt. Was ist aus Sicht eines Verlags wichtig, wenn Sie ihm einen 
Text anbieten?

Reichen Sie bitte mit Ihrer Anmeldung eine Arbeitsprobe (maximal 10 
Seiten) und ein Exposé (1 Seite) plus Anschreiben ein, mit dem Sie ei-
nem Verlag Ihr Buchprojekt schmackhaft machen würden.

Leitung: Werner Irro, Lektor deutschsprachige Literatur beim Rowohlt 
Verlag, und Dr. Olaf Kutzmutz
Kostenanteil: 125   (244,48 DM) + 5   (9,78 DM) für einen Reader
Anmeldung: Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel, Post-
fach 11 40, 38281 Wolfenbüttel, Telefon (0 53 31) 8 08-4 11, Fax (0 53 
31) 8 08-4 13, mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 
http://www.bundesakademie.de


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31. Mai - 2. Juni 2002
(Anmeldeschluss: 31. April 2002)
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Gemeinsamkeit der Langstreckenläufer - Romanwerkstatt

Jemand hat eine Geschichte im Kopf oder gleich mehrere, stellt sich 
Figuren vor, die darin vorkommen sollen, weiß Ort, Zeit, sogar schon 
Anfang und Schluss des Geschehens - und beginnt zu schreiben. Das We-
sentliche ist da, scheint es, der Rest disziplinierte Arbeit. Ein an-
derer hat von alledem fast nichts, ein paar vage Vorstellungen, einige 
Bilder oder Sätze vielleicht und Lust zum Schreiben. Er probiert aus, 
was da entsteht, tastet sich voran zu Geschichten, Personen, Orten - 
und ist auf einmal dabei, einen Roman zu schreiben. Beide haben ver-
mutlich viel gelesen, haben Vorbilder, oder sie versuchen im Gegen-
teil, alles Gelesene zu vergessen, um den eigenen Ton zu finden.

Es kann sein, dass der Plan des einen beim Schreiben ins Wanken gerät, 
die Planlosigkeit des anderen in strenge Konstruktion umschlägt. Es 
kann auch sein, dass zu all den Problemen, die während der Arbeit auf-
tauchen, eines gehört, mit dem keiner von beiden gerechnet hatte - die 
spezifische Schwierigkeit der langen Strecke: Atem, Kraft und Rhythmus 
behalten, den Ablauf komponieren.

Das Seminar ist gedacht für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die an ei-
nem Roman arbeiten. Als Arbeitsgrundlage dienen die eingesandten Text-
proben (maximal 10 Seiten).

Leitung: Brigitte Burmeister, freie Schriftstellerin, und Dr. Frauke 
Meyer-Gosau, freie Literaturkritikerin
Kostenanteil: 135   (264,04 DM) + 5   (9,78 DM) für einen Reader
Anmeldung: Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel, Post-
fach 11 40, 38281 Wolfenbüttel, Telefon (0 53 31) 8 08-4 11, Fax (0 53 
31) 8 08-4 13, mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 
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11. - 14. September 2002
(Anmeldeschluss: 11. August 2002)
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Kunstgeschichten für Grenzgänger - 
Literaturwerkstatt im Sprengel Museum Hannover

"Franz Marc: Zwei Pferde, eines klagend. Um 1912. Aquarell, 22 x 17 
cm." Schon wer sich im Museum flüchtig umblickt, entdeckt auf Bildern 
und Skulpturen meist mehr, als die Texttäfelchen neben den Werken ver-
raten. Wie viel mehr entlockt ihnen wohl erst ein Betrachter, der sich 
ausreichend Zeit für die Kunst nimmt? Je länger er schaut, umso eher 
werden ihm die Werke etwas erzählen - Unvermutetes, Unerhörtes, Unsag-
bares vielleicht. Nur aufschreiben muss er das Gehörte dann noch ...
Dieses Seminar ist gemacht für Grenzgänger, die Werken und Orten der 
Kunst eine Sprache geben, sie zu "Kunstgeschichten" verdichten möch-
ten. Nach Vorbereitung auf die Sammlung verbringen die Teilnehmerinnen 
und Teilnehmer einen Arbeits- und Studientag im Sprengel Museum. Dort 
setzen sie sich literarisch mit den Werken der Sammlung auseinander. 
Das Flanieren, Beobachten und Notieren kann auch andere Bereiche ein-
beziehen: das Café, den Menschen an der Kasse, den Schwitters-Platz. 
Die übrige Zeit ist für das Schreiben und das Gespräch über die Ge-
schichten und poetischen Miniaturen reserviert, die in Wolfenbüttel 
aus den Notizen vor Ort entstehen sollen. Die textkünstlerische Arbeit 
soll ggf. in einem alternativen Museumsführer dokumentiert werden.

Eingeladen zu diesem Seminar sind vor allem Autorinnen und Autoren so-
wie Museumspädagoginnen und -pädagogen, die für künstlerische Experi-
mente und neue Formen der Kunstvermittlung aufgeschlossen sind. Der 
Transfer Wolfenbüttel - Hannover ist im Preis nicht enthalten.

Leitung: Marcel Beyer, Autor, und Renate Dittscheidt-Bartolosch, Muse-
umspädagogin am Sprengel-Museum
Kostenanteil: 220   (430,28 DM) + 5   (9,78 DM) für einen Reader
Anmeldung: Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel, Post-
fach 11 40, 38281 Wolfenbüttel, Telefon (0 53 31) 8 08-4 11, Fax (0 53 
31) 8 08-4 13, mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 
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20. - 22. September 2002
(Anmeldeschluss: 20. August 2002)
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Vom Monolog zum Dialog - Praktische Übungen zum Hörspiel

Das Hörspiel kennt eigene Erzählweisen. Sie haben sich im Laufe seiner 
fast 80-jährigen Geschichte entwickelt und sind Ausdruck der Gesetzmä-
ßigkeiten, die das Genre bestimmen. Fürs Hörspiel schreiben heißt, 
diese Gesetzmäßigkeiten kennen und mit ihnen spielen. Und genau darum 
geht es in dieser Hörspiel-Werkstatt.

Erzählweisen von Hörspielen werden durch Hörbeispiele erkundet, die 
eigenen Hörspiel-Texte betrachtet, auf ihre Wirkung hin untersucht und 
spielerisch auf dem Hintergrund dramaturgischer Fragestellungen wei-
terentwickelt.

Mitzubringen ist die Lust, seine Texte in einer Gruppe zu präsentie-
ren, die Neugier auf die Unternehmungen von anderen, die Bereitschaft, 
sich konstruktiv kritisch mit dem eigenen und den anderen Projekten 
auseinander zu setzen. Gruppenarbeit, Einzelgespräche und Vortrag 
wechseln sich je nach Bedarf ab.

Senden Sie bitte mit Ihrer Anmeldung Proben aus der eigenen Werkstatt 
ein (maximal 10 Seiten).

Leitung: Hilke Veth, Hörspieldramaturgin beim NDR
Kostenanteil: 125   (244,48 DM) + 5   (9,78 DM) für einen Reader
Anmeldung: Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel, Post-
fach 11 40, 38281 Wolfenbüttel, Telefon (0 53 31) 8 08-4 11, Fax (0 53 
31) 8 08-4 13, mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 
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24. - 28. November 2002
(Anmeldeschluss: 24. Oktober 2002)
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Geschichten erfinden in Wort und Bild - 
Kleine Schule des Textens und Zeichnens

Texte sind nicht gern allein. Das gilt auch für Bilder. Wie sonst lie-
ße sich ihr - mitunter unanständiges - Gedrängel in Bibliotheksregalen 
und an Museumswänden erklären? Viele dieser Singles entschließen sich 
im Laufe ihres Daseins gegen Wohngemeinschaften in Archiven oder 
Kunsttempeln und sehnen sich nach einer aufregenden Mischehe. Aus den 
geglücktesten dieser Beziehungen gehen dann zum Beispiel Bilderbücher 
und Comics hervor.

Lassen wir uns aber nicht täuschen: Noch immer ziehen Legionen von 
Texten und Bildern allein durchs Leben - innerlich einzeilig, die See-
le steingrau. Wer hilft? Vielleicht dieser Kurs, in dem Bilder zu ein-
samen Texten und Texte zu einsamen Bildern erfunden werden sollen. 
Auch wer mitunter weitere Einzelgänger in die Welt setzen möchte, soll 
seine Chance erhalten. Tragische, komische oder auch tragikomische Ge-
schichten und Bilder - alles ist erlaubt und willkommen.

Die Bereitschaft, zu Feder und Zeichenstift zu greifen, sollten alle 
Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Werkstatt mitbringen. Zum ästhe-
tischen Grenzgang besonders willkommen sind bildende Künstler, die mit 
Sprache arbeiten, und Autoren, die skizzieren möchten.

Leitung: F. K. Waechter, Texter und Zeichner
Kostenanteil: 250   (488,96 DM)
Anmeldung: Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel, Post-
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6. - 8. Dezember 2002
(Anmeldeschluss: 6. November 2002)
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Projekt TERRA NOVA - Weltenbau in der Sciencefiction

Erst im zwanzigsten Jahrhundert entwich die Sciencefiction aus dem Di-
ckicht schlecht gedruckter Schmuddel-Zeitschriften, erreichte die Hö-
hen gebundener Ausgaben und die Erfolge millionenfach gesehener Filme 
- vielleicht gilt sie deswegen häufig als "Literatur des Atomzeital-
ters". Im Genre bietet vor allem die Sciencefiction-Kurzgeschichte un-
erschöpfliche Möglichkeiten. Welten können in wenigen Sätzen entworfen 
werden, Ideen sind entscheidend für die Qualität der Geschichte, und 
ein Autor kann mit schnelleren "Erfolgen" rechnen als bei dickleibigen 
Romanen.

Wie aber entstehen solche Welten? Und wie baue ich meine Welt so, dass 
der Leser sie für stimmig hält? Wie beschreibe ich eine Landschaft auf 
einem fernen, sauerstofflosen Planeten, wie dessen Bewohner? Und woher 
nehme ich all die zündenden Ideen für meine Geschichte? 

Selbst bei der literarischen Kurzstrecke ist das Handwerk grundlegend 
- und das soll beim "Projekt TERRA NOVA" geschult werden. Die Teilneh-
merinnen und Teilnehmer des Kurses versuchen gemeinsam eine stimmige 
Sciencefiction-Welt zu entwerfen und sammeln gleichsam Bausteine, die 
sie später für ihr "literarisches Haus" benötigen. Dafür erhalten sie 
Vorgaben, die sie bei dem Entwurf der fiktiven Szenarien berücksichti-
gen müssen. Die gemeinsame Kritik berücksichtigt nicht in erster Linie 
die stilistische Qualität der einzelnen Vorschläge, sondern ihre inne-
re Logik in Bezug auf die Aufgaben. Willkommen sind deswegen nicht nur 
angehende SF-Schreiber, sondern alle, die sich gern konzeptionell mit 
Weltenbau in der fantastischen Literatur beschäftigen möchten.

Leitung: Robert Feldhoff, Exposé-Autor der Perry-Rhodan-Serie, und 
Klaus N. Frick, Sciencefiction-Redakteur
Kostenanteil: 120   (234,70 DM) + 5   (9,78 DM) für einen Reader
Anmeldung: Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel, Post-
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