Ausgabe 3-8 (20. August 2001)

Schreib-Kick
Echo-Service
Autorenwissen
     "Kinderbuch-FAQ"
     von Gerit Kopietz & Jörg Sommer
Marketingideen
     "Wie Sie sich auf Interviews optimal vorbereiten"
     von Andreas Mäckler
Buchbesprechung
     "Literarische Veranstaltungen - wer fördert was?"
     "Die neue Schule des Schreibens"
     "Schule der Autoren"
     alle besprochen von Gabi Neumayer
Erfahrungsbericht
     "Mein Schreibtipp" von Rena Belzner
Frag die Expertin fürs Übersetzen
     (Barbara Slawig)
Frag die Expertin für Sachbuch Medizin/Psychologie
     (Maja Langsdorff)
Frag die Expertin für Literaturagenturen
     (Petra Hermanns)
Frag die Expertin für Fantasy
     (Stefanie Bense)
Frag den Experten für Kriminalistik
     (Reiner M. Sowa)
EDITORIAL:
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Liebe Autorinnen und Autoren,

falls ihr wegen der Hitze träge sein solltet: Diese Ausgabe des Tem-
pest  lässt sich wunderbar auch in einer kühlen Wanne lesen. (Nur mit
dem Textmarker und den Haftzetteln zur Markierung all der unbezahlba-
ren Tipps könnte es schwierig werden ...)

Lesenswert ist dieser Tempest - unabhängig von den klimatischen Bedin-
gungen - allemal: In einem "Kinderbuch-FAQ" haben unsere neuen (und
bereits sehr beliebten) Kinderbuch-ExpertInnen Kopietz & Sommer die
wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema "Kinderbücher schreiben"
zusammengetragen (sicher auch in der Hoffnung, dass sich damit viele
individuelle Anfragen erledigen ;-)). In den "Marketingideen" erfahrt
ihr, wie ihr euch professionell auf ein Interview vorbereitet. Und ei-
ne Autorin stellt ihre persönlichen Tipps zum Schreiben vor. Abgesehen
davon haben wir drei Buchbesprechungen für euch, zahlreiche Tipps un-
serer ExpertInnen, außerdem neue Ausschreibungen, den Schreib-Kick und
natürlich noch einiges mehr.

Falls ihr übrigens nach der Rubrik "Veranstaltungen" sucht: Da sie in
letzter Zeit deutlich zugelegt hat, haben wir sie zum Rest des Servi-
ce-Teils ans Ende des Tempest gesetzt.

Der Tipp des Monats August stammt notgedrungen von mir (bitte schickt
mir eure Tipps!):

           Nehmt wieder einmal ein Buch zur Hand, das ihr
           als Kinder verschlungen habt, und fragt euch
           vorm Lesen: Was hat euch damals so begeistert? Prüft
           dann beim Lesen: Begeistert es euch heute noch? Warum
           - oder warum nicht? Sucht euch einen technischen Kniff
           heraus, der euch überzeugt, und setzt ihn in eurer
           aktuellen Geschichte ein.

Eine gute Portion kindlicher Begeisterung wünscht euch

  Gabi Neumayer
  Chefredakteurin


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Der "Tempest" kommt mit Courier 10 Punkt am besten zur Geltung!
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ISSN 1439-4669   Copyright 2001 autorenforum.de. Copyright- und
                 Kontaktinformationen am Ende dieser Ausgabe
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   INHALT DIESER AUSGABE:

      Editorial
      Inserate
      Schreib-Kick
      Echo-Service
      Autorenwissen
          "Kinderbuch-FAQ"
          von Gerit Kopietz & Jörg Sommer
      Marketingideen
          "Wie Sie sich auf Interviews optimal vorbereiten"
          von Andreas Mäckler
      Buchbesprechung
          "Literarische Veranstaltungen - wer fördert was?"
          "Die neue Schule des Schreibens"
          "Schule der Autoren"
          alle besprochen von Gabi Neumayer
      Erfahrungsbericht
          "Mein Schreibtipp" von Rena Belzner
      Frag die Expertin fürs Übersetzen
          (Barbara Slawig)
      Frag die Expertin für Sachbuch Medizin/Psychologie
          (Maja Langsdorff)
      Frag die Expertin für Literaturagenturen
          (Petra Hermanns)
      Frag die Expertin für Fantasy
          (Stefanie Bense)
      Frag den Experten für Kriminalistik
          (Reiner M. Sowa)
      Veranstaltungen
      Ausschreibungen
      Publikationsmöglichkeiten
      Seminare
      Impressum

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Kleinanzeigen in "The Tempest"
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(Die Redaktion behält sich vor, Anzeigen zu kürzen oder Anzeigen, die
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Private Anzeigen kosten bis zu fünf Zeilen 3 DM pro Zeile. Jede weite-
re Zeile kostet 2 DM.

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INSERATE:
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"Könnte ein Standardwerk werden." - Tempest 3-7, Juli 2001

"Äußerst kurzweilig und erfreulich klar. Ein Buch [...], das zum Le-
sen, Nachschlagen und Schmökern verführt." - Bernhard Horwartitsch

Titus Müller (Hrsg.): Gedichte schreiben und veröffentlichen, 152 Sei-
ten, 24,80 DM, jetzt bestellen unter http://www.federwelt.de!

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Autorin und Herausgeberin zahlreicher Kriminal-Anthologien begutachtet
Ihr Manuskript auf Erfolgsaussicht. Fachfrauliche Beurteilung und aus-
führliche, schriftliche Stellungnahme erfolgen umgehend. Honorar nach
Vereinbarung. Bei besonders viel versprechenden Manuskripten wird eine
Vermittlung, gegen Erfolgsprovision, an namhafte Verlage vorgeschla-
gen. Kontakt: mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


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SCHREIB-KICK:
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Unser Schreib-Kick für den August:

Setz dich in deiner Wohnung oder auch an einem öffentlichen Ort für
mindestens fünf Minuten mit geschlossenen Augen hin. Konzentriere dich
ausschließlich auf einen deiner Sinne (abgesehen vom Gesichtsinn): hö-
ren, riechen oder tasten. Notiere danach deine Sinneseindrücke. Mach
an demselben oder einem anderen Ort dieselbe Übung, aber diesmal mit
einem anderen Sinn.

Schreib danach eine Szene, die an diesem Ort spielt, und baue konkrete
Details zu allen Sinnen ein - deine Texte werden dadurch lebendiger.


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ECHO-SERVICE:
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                                  (mailto:redaktion at autorenforum punkt de)

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Petra Grosch, mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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"Writer’s Retreat" oder Künstlerhaus gesucht

Ich stehe mit meinem schriftstellerischen Arbeiten noch ganz am Anfang
und suche dringend einen Ort der Ruhe, wo ich mich ganz dem Schreiben
und der Arbeit an diversen Schubladen-Projekten widmen kann. Am liebs-
ten wäre mir eine Art Künstlerhaus, Künstlerwerkstatt oder "artists’
retreat", wo ich ein paar Wochen lang Tür an Tür mit ähnlich gesinnten
Leuten zusammen wohnen könnte.

Ganz wichtig: ich suche ein Haus, in dem man einen Aufenthalt OHNE
Auswahl- und Berwerbungsverfahren buchen kann und OHNE komplizierte
und restriktive Zugangsvoraussetzungen wie z. B. Altersgrenzen erfül-
len zu müssen. Es geht mir also nur um den Aufenthalt in einem Haus in
ruhiger, angenehmer Umgebung und mit einer freundlichen, kreativen,
freien und ungezwungenen Atmosphäre, wo ich einmal fernab von Alltags-
routine, Stress, Lärm und täglichem Überlebens- und Behauptungskampf
zu mir selbst kommen kann, meine innere Stimme vernehmen und mit Muße
und Spaß schreiben und arbeiten kann.

Sind euch solche Einrichtungen - egal ob in Deutschland, Europa oder
in den USA - bekannt oder könnt ihr mir mit Adressen oder Ansprech-
partnern weiterhelfen?

Leider verfüge ich nur über sehr bescheidene finanzielle Mittel, so
dass ich vor allem an Häusern interessiert bin, deren Übernachtungs-
kosten preiswert sind oder die sogar "Unterkunft gegen Arbeit" (z. B.
Gartenarbeit) anbieten.

Ich wäre für Tipps und Anregungen sehr dankbar.

[Anm. der Redaktion: Da sicher auch viele andere Tempest-LeserInnen
nach so etwas suchen, bin ich euch dankbar, wenn ihr eure Tipps auch
an mich schickt: redaktion at autorenforum punkt de.]


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Klaus Wendemann, mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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Ich habe eine Internet-Schreibgruppe gegründet. Willkommen sind Prosa-
texte aller Art, mit Vorliebe Kurzgeschichten und Romanauszüge. Gerne
auch Genre-Texte (Mystery, Krimi, SF/F/H). Jedes Mitglied kritisiert
regelmäßig gepostete Texte und schickt eigene an den Listmaster. Die
Texte werden nicht öffentlich zugänglich gemacht, sondern sind nur
Mitgliedern vorbehalten. Der Prozess des Kritisierens soll anderen
helfen, ihre handwerklichen Fähigkeiten zu verbessern und spontanes
Feedback auf die Wirkung ihrer Texte zu erhalten. Gleichzeitig soll
das dazu beitragen, dass man seinen eigenen Texten gegenüber kriti-
scher wird.

Interessierte können sich bei Klaus Wendemann melden (mail-
to:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder die Liste bei TOPICA abonnieren: entweder
mit einer Mail an mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder über die
Seite http://www.topica.com/lists/wwritersg. Eine Realname-Pflicht be-
steht nicht.


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AUTORENWISSEN:
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                                  (mailto:redaktion at autorenforum punkt de)


                           "Kinderbuch-FAQ"
                    von Gerit Kopietz & Jörg Sommer

Dies ist eine Sammlung von immer wieder gestellten Fragen zum Themen-
bereich Kinderbuch. Zahlreiche wichtige Fragen von grundsätzlicher Be-
deutung für alle Genres sind hier nicht aufgenommen: Antworten auf
"Wie finde ich einen Verlag?" oder "Wie organisiere ich meinen Ar-
beitsalltag?" betreffen unterschiedslos Kinder- wie Erwachsenenbuchau-
toren und werden hier vergeblich gesucht. Jetzt aber genug der Vorre-
de. Zur Sache:


          Wie sieht der Markt für Kinderbücher
          in Deutschland aus?

Sehr gut. Fast jeder deutsche Kinderbuchverlag ist auf der Suche nach
Erfolg versprechenden Manuskripten, auch ganzen Reihen. Alle träumen
von einem Reihenerfolg wie zum Beispiel TKKG - mit über 100 erschiene-
nen Bänden, diversen Computerspielen, Kinofilmen, einer eigenen Show
und unzähligen Merchandising-Produkten der einsame Spitzenreiter. Al-
lerdings werden heute solche Reihen inhaltlich knallhart durchkon-
struiert wie eine Hollywood-Produktion. Wer also keine Probleme damit
hat, Charaktere "marktgerecht" zu entwickeln und Handlungsstränge im-
mer wieder zu überarbeiten und mit dem Lektorat abzustimmen - ähnlich
wie es im Drehbuchbereich Usus ist -, der sollte schleunigst in die
Tasten greifen und ein Kinderbuchreihen-Exposé verfassen.

          Und Einzeltitel?

Auch die werden gesucht, auch hier gelten die vorher gesagten Dinge -

wenn auch in etwas milderer Form. Dennoch gibt es auch im Bereich der
Einzeltitel eine Menge "marktorientierter" Kriterien. Obgleich der
Spielraum deutlich größer ist. Allerdings haben gerade Nachwuchsauto-
ren es häufig schwer. Die meisten scheitern schon an den beiden ersten
Fragen, die sich jeder Lektor stellt:
- Hat das Buch die geforderte literarische Mindestqualität? (Damit
kippen rund zwei Drittel aller Manuskripte schon aus dem Boot.)
- Ist das Buch angesichts Umfang, Thema, Form, Sprache auf dem aktuel-
len Markt in nennenswerter Anzahl verkaufbar? (Und damit ist dann bei-
nahe das letzte Drittel auch abgesoffen.)

Im Klartext: Es werden händeringend Manuskripte gesucht und gleichzei-
tig rund 98 % aller unverlangt eingereichten Bücher abgelehnt. Wer al-
so Erfolg versprechend Manuskripte schreiben will, der muss den Markt
studieren. Und zwar ernsthaft.


          Wie unterscheidet sich das Kinderbuch
          von seinem "großen Bruder"?

Das Kinderbuch unterscheidet sich ganz wesentlich vom Erwachsenenbuch.
Vor allem folgt es starren Regeln, die strikt beachtet werden müssen,
will man mit seinem Mauskript nicht schon im ersten Durchgang vom Lek-
torat ausgesiebt werden:

Natürlich sind die Protagonisten (fast immer) Kinder. Die Regel be-
sagt, dass die Protagonisten circa 1 bis 3 Jahre älter als die ange-
sprochenen Leser sein sollten. Fast immer sind es Teams, oft dominie-
ren die Jungs, in der Regel wird eine Katze, ein Hund, eine Ratte mit
durch die Story geschleppt. Körperliche Gewalt wird ungern gesehen.
Mord, Sex, Drogen und "schwere Verbrechen", Schusswaffen und diverse
beliebte Ausdrücke wie "Scheiße, Arschloch" & Co. sind absolut tabu.
Nicht mal Zigaretten und Alkohol sind erwünscht - auch nicht bei er-
wachsenen Nebenfiguren.

Wenn sich der verwirrte Autor nun die verzweifelte Frage stellt, wie
er aus den verbleibenden Zutaten noch eine spannende Geschichte kö-
cheln soll, dann gibt es darauf nur eine Antwort: Genau DAS ist die
Kunst. Und genau deshalb ist es keinesfalls leichter, ein Kinderbuch
zu schreiben, als ein Buch für Erwachsene.

Ein erfolgreicher Krimiautor brachte sein Erfolgsrezept einmal so auf
den Punkt: "Ich schreibe so viel und so drastisch wie möglich über
Dinge, die man im Fernsehen nicht zu zeigen wagt." Für Kinderbuchauto-
ren heißt es: "Wage ja nicht, über Dinge zu schreiben, die die Kids im
Fernsehen täglich gezeigt bekommen."

Beklagenswert, aber wahr: Während im TV täglich Mord und Totschlag ü-
ber unsere Kinder hereinbrechen, wacht eine heilige Allianz aus Buch-
händlern, Lehrern und selbsternannten Sittenwächtern darüber, dass Bü-
cher für Kids klinisch rein bleiben. Übrigens die gleichen Menschen,
die sich bitter darüber beklagen, dass unsere Kinder zu wenig lesen
würden ... Doch genug gejammert. Für Autoren gibt es nur eine Chance:
die Regeln befolgen oder darauf verzichten, die eigenen Bücher ge-
druckt zu sehen. So traurig ist das - und so einfach.


          Für welches Alter soll ich schreiben?

Eine wesentliche Frage, die bereit bei der Konzeption des Plots ent-
schieden werden muss: Für welches Alter schreibe ich? Im Kinderbuch-
handel gibt es eine starre Einteilung. Wenn ein neues Buch sich dort
nicht eindeutig eingliedern lässt, bleibt es draußen. Das wissen auch
die Verlage. Bereits auf dem Deckblatt eines Manuskriptes oder Exposés
sollte deshalb die Altersklasse vermerkt sein: ab 8, ab 10 oder ab 12
Jahren. Für Jüngere gibt es eigene so genannte Erstleserreihen, Ältere
lesen vorwiegend Erwachsenen-Bücher.


          Was soll ich schreiben? Anspruchsvolle Literatur
          oder billiges Lesefutter?

90 Prozent der Auflagen im Kinderbuch machen 5 Prozent der Titel. Und
das sind fast immer Produkte à la TKKG oder Ponybande. Also: Lesefut-
ter ist oft lukrativer. "Literatur" ist natürlich prestigeträchtiger,
aber oft nahezu unverkäuflich. Trotzdem muss es solche Bücher geben.
Und letztlich muss ein Autor schreiben, was er schreiben muss. Wer mit
Schund die schnelle Mark machen will, ist im Kinderbuchbereich ohnehin
am falschen Platz. Jeder Versicherungsvertreter bekommt für eine ein-
zige Lebensversicherung mehr Provision als 99 Prozent aller Autoren
für ein ganzes Buchmanuskript.


          Wer liest eigentlich Kinderbücher?

Kinder! Kinder? Da gibt es große Unterschiede. So ist bei den 8- bis
10-Jährigen zum Beispiel der Anteil an Jungen und Mädchen noch ziem-
lich gleich. Die Lesequote ist recht hoch. Die Auflagen sind es oft
auch. Das Alter von 10 bis 12 erlebt erste Verschiebungen. Hier ist
der Anteil der lesenden Mädchen bereits höher. Naturgemäß beginnt hier
das Genre der Pferdebücher den Markt zu dominieren. Dicht gefolgt je-
doch von den Krimis, die dieses Alter als Kernzielgruppe ansprechen.
Ab 12 hören nicht nur die meisten Jungs mit dem Lesen auf (etwa zwei
Drittel aller Lesenden sind Leserinnen), auch die Krimis verlieren et-
was an Boden. Pferdebücher, Love-Storys und Sachbücher über Pickel,
Petting und Boygroups dominieren.


          Ist es leichter oder schwerer,
          für Kinder zu schreiben?

Eine schwere Frage. In der Regel liegt einem Autor entweder das
Schreiben für Kinder oder für Erwachsene. Nur wenige Autoren betreiben
beides erfolgreich. Erwachsenenautoren, die sich im Kinderbuch ver-
sucht haben, klagen oft über die starren Konventionen, die nötige
"Schere im Kopf" und den Zwang zur Vereinfachung von Handlung und
Sprache.

Kinderbuchautoren scheitern oft am Erwachsenenbuch, weil sie sich
nicht dazu durchringen können, dramaturgische Schockeffekte einzubauen
- und weil sie ihren Plot zu schnörkellos abwickeln. Letztendlich muss
jeder diese Frage für sich selbst beantworten. Einen besseren Tipp
gibt es nicht.


          Soll ich eher ein Kinder- oder
          ein Erwachsenenbuch schreiben?

Wer das eine kann, muss nicht auch das andere können. Wichtig ist, was
man möchte.

Allerdings wird einem Erwachsenen-Autor ein Ausflug ins Kindergenre
gern verziehen. Der umgekehrte Sprung ist eher selten. So wie Filmpro-
duzenten Literaten für zu blöd halten, um ein Drehbuch schreiben zu
können, so scheint der Buchmarkt der Meinung zu sein, ein Kinderbuch-
autor könne keine "richtigen" Bücher verfassen. Ausnahmen (zum Bei-
spiel Barbara Wendelken) bestätigen die Regel. Einige Autoren versu-
chen, dieses Problem zu umgehen, indem sie mit Pseudonymen arbeiten -
eines für Kinderbücher, eines für die "richtigen".


          Welche Verlage sind für mich interessant?

Marktführer im Kinderbuchsektor sind die "großen Drei": Schneider,
Bertelsmann und Ravenburger. Danach kommt ein starkes Mittelfeld und
schließlich die Masse von kleineren Kinderbuchverlagen. Wie beim Er-
wachsenenbuch ist die beste Methode immer noch die: In die Buchhand-
lung gehen und in den Regalen stöbern, sich die Programme der Verlage
schicken lassen, auf der Frankfurter Buchmesse in der Kinderbuchetage
wildern gehen. Dabei bekommt man nicht nur die Verlagsadressen sondern
auch gleich einen Blick für das, was "marktfähig" ist.


          Welche Honorare werden für Kinderbücher gezahlt?

Die absoluten Prozentsätze sind im Kinderbuchbereich generell eher
traurig. Manche Verlage bieten Newcomern eiskalt 3 Prozent an, in der
Regel liegen sie aber im Hardcover bei circa 8 Prozent, im Taschenbuch
ungefähr bei 5 bis 6 Prozent. Vorschüsse sind bei größeren Verlagen
üblich, bei kleineren aber eher die Ausnahme. Dennoch sollte man als
Autor darauf bestehen; angesichts der Honorarsätze und Auflagen werden
sonst bei manchem Werk am Ende nicht mal 2 000 Mark rüberkommen. Dazu
kommen die im Kinderbuch traditionell niedrigen Preise. Hardcover-
Reihen liegen meist bei ca. 14,80 DM. Alles, was darüber liegt, gilt
als schwer verkäuflich. Taschenbücher versuchen möglichst deutlich un-
ter der 10-DM-Schallmauer zu bleiben. Davon dann 5% ...

Richtig. Viel ist das nicht. Allerdings gibt es gegenüber dem Erwach-
senenbuch einen großen Vorteil: Viele Autoren schreiben ein Kinderbuch
in wenigen Wochen. Hat man seine Charaktere, die Regularien des Kin-
derbuches und die Reihenkonzeption erst mal im Griff, dann schreibt
sich das wirklich zügig. Und rechnet man dann den Durchschnittshono-
rargesamtbetrag eines Durchschnittsbuches in Höhe von circa 5 000 DM
gegen die Arbeitszeit auf, dann klingt die Sache doch gleich wieder
interessanter. Manch ein Erwachsenenautor würde sich nach diesem Hono-
rar-Aufwand-Verhältnis die Finger lecken.


          Brauche ich als Kinderbuchautor
          eine Literaturagentur?

Ja, denn im Kinderbuchbereich werden Autoren - sogar namhafte Autoren
- immer noch häufig mit fast schon sittenwidrigen Konditionen abgefun-
den. Frei nach dem Motto, wer für Kinder schreibt, ist viel zu lieb,
um bei Verhandlungen auf den Tisch zu hauen. Leider stimmt das Vorur-
teil allzu oft. Und leider sind die Honorare und Vorschüsse oft so ge-
ring, dass viele seriöse Literaturagenturen keine Kinderbuchautoren
vertreten. Doch wie immer gibt es auch Ausnahmen: Die Literaturagentur
Dr. Anke Vogel in München (mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) beispielsweise
hat sich auf Kinderbuchmanuskripte spezialisiert und vertritt eine
Reihe erfolgreicher (und einige - noch - nicht so erfolgreiche) Auto-
rinnen und Autoren.


          Welche Auflagen erzielen Kinderbücher
          bei uns in Deutschland?

Wie im Erwachsenenbuch auch: sehr unterschiedlich. Viele Bücher, sogar
ganze Reihen dümpeln bei 1 000 bis 2 000 Exemplaren verkaufter Auflage
herum. Solche Reihen leben natürlich nicht lange. Als "erfolgreich"
sehen Verlage Reihen an, die beständig so mindestens 4 000 Exemplare
verkaufen. Kleinere Verlage sind natürlich mit weniger zufrieden. Gro-
ße Verlage starten oft mit 15 000 Druckauflage und mehr. Richtige Ren-
ner wie TKKG und einige der Brezina-Reihen liegen bei Größenordnungen
jenseits der 20 000, und dann gibt es da noch Harry Potter. Aber das
ist eigentlich kein Kinderbuch. Das ist Kult.


          Erscheinen Kinderbücher eher als Taschenbuch
          oder als Hardcover?

Anders als im Erwachsenenbereich ist das Kinderbuch in der Regel ein
Hardcover - allerdings zum Preis eines Erwachsenen-Taschenbuchs, denn
der Markt meint, Kinderbücher seien nicht nur einfacher zu schreiben,
sondern müssten auch billiger sein. Für Autoren bedeutet das einen
haptischen Genussfaktor. So ein Hardcover fühlt sich einfach saugut
an. Finanziell sieht es dagegen eher düster aus. Noch dazu werden Kin-
derbuch-Hardcover nur ganz selten im Taschenbuch zweitverwertet. Der
Grund: Ein Hardcover kostet 14,80 DM, oft nur 12,80 DM. Ein Taschen-
buch vielleicht 9,80 DM. Da ist der Unterschied einfach zu gering.


          Wie sieht es mit den Nebenrechten aus?

Theoretisch: Ja. Praktisch: Nein. Der deutschsprachige Kinderbuchmarkt
wird im Ausland kaum wahrgenommen. Ausnahmen gibt es nur in homöopa-
thischen Dimensionen. Dafür steigen die Chancen für deutschsprachige
Kinderbuchautoren auf dem heimischen Markt. Das ist schon mal eine
deutliche Verbesserung im Vergleich zu den Erwachsenenbüchern, wo die
Übersetzungen englischsprachiger Titel den Markt für deutsche Autoren
eng werden lassen. Im Filmbereich sieht es ähnlich aus. Kinderbücher
werden faktisch nicht verfilmt.

Fazit: Wer auf Nebenrechte als zusätzliche Einkommensquelle setzt, der
liegt schief. Ein Verleger, der einem Autor hier Hoffnungen macht, ist
unseriös. Selbst die seltenen tatsächlichen Lizenzverkäufe ergeben oft
lächerliche Beträge. So wollte den Autoren dieses Beitrages ein nam-
hafter Filmproduzent schon mal 2 000 DM für die kompletten Filmrechte
an einem Kinderkrimi bezahlen. Die Auslandslizenz nach Slowenien für
ein anderes Buch brachte netto gerade mal knapp 400 DM.


          Kann man vom Kinderbuchschreiben leben?

Der Kinderbuchsektor weist ein interessantes Doppelphänomen auf: Ei-
nerseits gibt es hier noch mehr völlig unqualifizierte Manuskripte und
Autoren ("Ich hab da mal aufgeschrieben, was ich meinen Kindern abends
immer so beim Einschlafen erzähle. Denen hat’s gefallen."), Anderer-
seits gibt es eine breite Palette von absolut professionellen Autoren,
die gehobene Durchschnittsware am Fließband produzieren, knackige Ex-
posés in einer halben Stunde schreiben und knallhart verhandeln. Wäh-
rend es im Erwachsenenbuch fast nur (oft sehr talentierte) Hobby-
Autoren mit Brotberuf oder (wenige) steinreiche Bestseller-Autoren
gibt, kennt der Kinderbuchmarkt das Phänomen des "mittelständischen
Autors": Männer und vor allem Frauen, die vom Bilder- bis zum Jugend-
sachbuch fast alles schreiben, oft vier und mehr Titel im Jahr, oft
bei mehreren Verlagen, und die davon gut, manchmal sehr gut leben -
ohne einen einzigen echten Beststeller auf dem Markt zu haben. Viele
davon verdienen ihr Geld zu einem großen Teil mit Autorenlesungen,
manche spulen bis zu 200 Lesungen im Jahr ab, oft in Schulen und Bü-
chereien, oft gesponsort von den Boedecker-Kreisen. Vom Kinderkrimi-
schreiben leben, das geht, dennoch muss jeder potentielle Autor sich
gut überlegen, ob er das persönliche Risiko einer eigenständigen
Schriftstellerexistenz wirklich eingehen möchte ...

                    **~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**

Gerit Kopietz und Jörg Sommer leben und arbeiten seit etwa zehn Jahren
zusammen. In dieser Zeit haben sie vier Kinder und etwa 60 Bilder-,
Kinder- und Jugendbücher produziert, die mit nahezu einer Million Auf-
lage und Übersetzungen in 16 Sprachen sehr erfolgreich sind. Seit zwei
Jahren leben die beiden ausschließlich vom Schreiben. (Weitere Infos
auf ihrer Homepage: http://www.kopietz-sommer.de.)


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MARKETINGIDEEN:
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                                    (mailto:redaktion at autorenforum punkt de)


           "Wie Sie sich auf Interviews optimal vorbereiten"
                          von Andreas Mäckler
           [Dieser Beitrag ist ein Auszug aus dem Ratgeber
              "Die besten Marketing-Tipps für Autoren"]

Als Journalist und Autor haben Sie sicherlich schon einige Interviews
mit anderen geführt. Diesmal geht es aber um Sie und Ihr neues Buch.
Also bereiten Sie sich auf jedes Interview vor, und machen Ihr Angebot
so interessant, dass Sie von Journalisten und Freelancern gern inter-
viewt werden.

Fragen Sie sich, was Sie sich selbst fragen würden, und schreiben Sie
es auf. Viele Interviewer sind aus Zeitgründen (Zeit = Geld) dankbar,
wenn Sie ihnen sagen, was sie zu fragen haben.

Typische Fragen an den Sachbuch-Autor sind:
- Wie lange haben Sie an dem Buch geschrieben?
- Wie lautet Ihre Kernthese?
- Was möchten Sie mit Ihrem Buch erreichen?
- Wie sehen Sie die Zukunft Ihres Spezialgebiets?
- Was ist das größte Problem/die größte Chance dieser Entwicklung?
- Welchen Ratschlag geben Sie Ihren Lesern, wenn sie dieses (themati-
sierte) Problem haben?
- Ihr Buch behandelt das Thema Y. Können Sie mir bitte den Hintergrund
schildern, warum es heute so wichtig ist?

Persönliche Fragen an den Autor lauten häufig:
- Wie lange schreiben Sie schon?
- Wie lange haben Sie an diesem Buch geschrieben?
- Warum schreiben Sie?
- Was hat Sie zu diesem Buch inspiriert?
- Woher bekommen Sie Ihre Ideen?
- Wenn Sie einen Roman geschrieben haben: Handelt es um einen Schlüs-
selroman, in dem reale Personen aufzudecken sind?
- Warum sind Sie Schriftsteller geworden?
- Wie viele Stunden am Tag schreiben Sie?
- Wie sieht Ihr typischer Schriftsteller-Alltag aus?

Verschieben Sie den Interview-Termin, wenn Sie nicht optimal "drauf"
sind oder der Termin Ihnen schlecht passt. Schlagen Sie einen anderen
vor. Erhöhen Sie die Nachfrage, indem Sie sich anbieten und gleichzei-
tig rar machen (diese hohe Kunst beherrschen Frauen besonders gut).

Fragen Sie, was den Interviewer interessiert, so dass Sie sich besser
darauf vorbereiten können. Informieren Sie sich auch über die Inhalte
und Leser der Zeitschrift, für die Sie interviewt werden sollen. Der
Playboy erwartet andere Antworten als der Katholische Bistums Bote.

Versetzen Sie sich in den Interviewer hinein. Wenn Sie selbst andere
Menschen interviewt haben, verstehen Sie, wie Interviews funktionie-
ren. Helfen Sie dem Interviewer, so problemlos wie möglich seinen Job
zu erledigen. Wenn Sie das Interview telefonisch oder live machen,
bieten Sie an, die Transkription zu bearbeiten, wenn es gedruckt wer-
den soll. Vorsichtige lassen sich vor Abdruck das Interview vorlegen.
Aber machen Sie keine Zicken! Nicht alle Zeitschriften lassen sich in
die Texte reinreden, solange die Interviewten nicht wirklich prominent
sind.


          Während des Interviews

1. Entspannen Sie sich, auch beim Telefon-Interview. Wenn Ihre Stimme
ruhig und professionell klingt, glaubt der Interviewer, Sie seien es
auch - selbst wenn Sie sich fast in die Hose machen, weil Millionen
über den Äther Ihre Stimme hören.

2. Lassen Sie sich nicht stressen. Wenn Sie Zeit zum Nachdenken brau-
chen, schweigen Sie und denken nach. Sie sind die Hauptperson, nicht
der Moderator.

3. Geben Sie die Richtung des Interviews vor. Manchmal ist es reiz-
voll, alle möglichen Fragen zu beantworten und damit irgendwo anzukom-
men. Wenn Sie mit Ihrem Interview aber ein bestimmtes Ziel verfolgen,
dann müssen Sie bisweilen den Interviewer freundlich auf die entschei-
denden Fragen zurückführen. Versuchen Sie es mal so: "Ihre Frage ist
gut, ich komme gleich drauf zu sprechen. Vorher aber möchte ich noch
erwähnen, dass ..."

4. Fühlen Sie sich nicht genötigt, eine Frage zu beantworten. Wenn Sie
nicht wissen, was Sie antworten sollen, sagen Sie eben, dass Sie es
nicht wissen oder dass Sie später darauf zurückkommen würden. Lassen
Sie nicht den Eindruck vieler Politiker entstehen, über Dinge zu plap-
pern, von denen sie keine Ahnung haben.

5. Sprechen Sie in knappen Statements, und halten Sie keine ellenlan-
gen Reden mit verwinkelten Schachtelsätzen ohne Komma und Punkt und
ohne einmal Luft zu holen und dem Interviewer Gelegenheit zu geben ei-
ne Zwischenfrage zu stellen und damit das Interview nachhaltig zu be-
leben und spannend zu machen. Knappe Sätze und Argumente haben zudem
den Vorteil der Mehrfachverwertung, und die Sätze können leichter zu-
sammengeschnitten werden, was in der heutigen Häppchen-Kultur überle-
benswichtig ist. Schreiben Sie zur Erinnerung Ihre Kernthesen auf DIN-
A6-Karten.

6. Bitten Sie den Sender, Ihnen eine Kopie des Interviews auf Kassette
zur Verfügung zu stellen, damit Sie es in Zukunft mit anderem PR-
Material zur Verfügung haben und versenden können.

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Andreas Mäckler ist Spezialist für Autorenmarketing und Buchprodukti-
on. Verfasser der Ratgeber "Selbstverlag - Das eigene Buch erfolgreich
vermarkten" und "Books on Demand - So verkaufen Sie Bücher im Inter-
net". Gründer der Buchproduktion xlibri.de - ein Service für Autoren
und Verlage (Books on Demand und Offset). Weitere Informationen:
http://www.maeckler.com und http://www.sequenz-online.de.


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BUCHBESPRECHUNG:
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                                    (mailto:redaktion at autorenforum punkt de)

          "Literarische Veranstaltungen - Wer fördert was?"
                     besprochen von Gabi Neumayer

Wer literarische Projekte wie Lesungen und Tagungen durchführen möch-
te, sieht sich einem Wust von Förderungsmöglichkeiten gegenüber: kom-
munal, regional oder überregional; für größere Projekte aufgeschlossen
oder nur für kleinere geeignet. Fördern können Kommunen, Länder, der
Bund, Stiftungen, Büros, Ämter ... Abgesehen davon werden manche Pro-
jekte generell nicht gefördert - und manche Institutionen, von denen
man meinen würde, dass sie fördern, tun das keineswegs.

Wie findet man in dieser unübersichtlichen Situation die richtigen
Partner zur Förderung und zur Zusammenarbeit für literarische Projek-
te? Mit dieser Broschüre, die von der Arbeitsgemeinschaft Literari-
scher Gesellschaften und Gedenkstätten e. V. herausgegeben wird. Die
Arbeit an der Broschüre war laut Vorwort nicht immer einfach - umso
erfreulicher, dass VeranstalterInnen literarischer Projekte nun auf
die Ergebnisse dieser Arbeit zurückgreifen können.

Gegliedert ist die Broschüre nach Förderregionen, denn viele Förderer
legen Wert darauf, Regionales besonders oder ausschließlich zu unter-
stützen. Im ersten Kapitel geht es um Förderung, im zweiten um Zusam-
menarbeit. Die Förderer werden kurz und übersichtlich vorgestellt, in-
klusive Ansprechpartnern, Förderungsbereichen, Finanzierungsmodalitä-
ten, formalen Voraussetzungen etc. - die Stellen für Zusammenarbeit
lernt man durch ein kurzes Profil kennen.

Sehr nützlich ist der Anhang mit den Internetadressen, und nahezu un-
bezahlbar ist die Seite mit den Institutionen, denen die Ersteller der
Broschüre (aus verschiedenen Gründen) ein negatives Förderungsprofil
bescheinigen (darunter die Kulturstiftung der Länder und die Bertels-
mann Stiftung). Dort braucht man es also gar nicht erst zu versuchen!

Wer literarische Veranstaltungen plant, wird mit Hilfe dieser Broschü-
re schnell die richtigen Ansprechpartner finden. (Ein Hinweis: Stipen-
dien, Preisverleihungen etc. sind hier nicht aufgenommen!)


Christiane Kussin, Claudia Zippin (Hrsg.): "Literarische Veranstaltun-
gen - Wer fördert was?", 160 Seiten, 25 DM + 3 DM Porto/Versand, zu
beziehen bei der Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und
Gedenkstätten e. V., Am Sandwerder 5, 14109 Berlin, Telefon: (0 30) 80
49 02-07, Fax: (0 30) 80 49 02-07-35, mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!,
http://www.alg.de

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Gabi Neumayers aktuelle Veröffentlichungen: der Kurzkrimi "Mein Heim
ist meine Burg" in: "Teuflische Nachbarn", Scherz Verlag 2001, 13,70
DM; "Marketing für AutorInnen" in: "Handbuch für Autorinnen und Auto-
ren", Uschtrin Verlag 2001, 68,50 DM. Mehr Infos zu ihren Veröffentli-
chungen und viele Schreibtipps auf ihrer Homepage:
http://www.gabineumayer.de.


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BUCHBESPRECHUNG:
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                                  (mailto:redaktion at autorenforum punkt de)

                   "Die neue Schule des Schreibens"
                     besprochen von Gabi Neumayer

"Von der Gewalt der Wörter", so lautet der Untertitel dieses Buches,
und dieser Titel trifft besser als der Haupttitel. Dem Autor geht es
um Wörter und Sätze und darum, dass Schreibende genau hinsehen und
hinhören müssen, wenn sie die Sprache erfolgreich als genaues Werkzeug
benutzen wollen.

In seiner ganz eigenen Sprache zeigt Rauter an vielen Beispielen vor
allem aus journalistischen Texten, wie schlampig auch Profis oft mit
der Sprache umgehen: Euphemismen (beschönigende Ausdrücke wie "Entsor-
gungspark"), überflüssige Beteuerungen, tote Metaphern, Wörter, die
Ideologien ausdrücken und Wahrheiten verhüllen (wie "Machtergreifung")
- all diese Schreibunarten nimmt Rauter gnadenlos unter die Lupe.

Auch die Schreibprofis unter uns werden hier jede Menge Beispiele für
sprachliche Gewohnheiten finden, über deren Unzulänglichkeiten und
Implikationen sie noch nie nachgedacht haben. Manche Erkenntnisse wird
man dem Autor als persönliche Steckenpferde zuschreiben, aber die
meisten werden einen Schreibprofi zum Nachdenken bringen - und dazu,
den eigenen Sprachgebrauch zu überdenken.

Der Anhang enthält in einer kurzen Übersicht noch einmal Beispiele
(mit Verbesserungen) zu den zentralen Themen des Buches.

SchriftstellerInnen und JournalistInnen - ja, allen, die ernsthaft mit
Sprache umgehen - kann dieses Buch die Augen öffnen und den Blick
schärfen für ihr Werkzeug, die Sprache. Manche Euphemismen, Synonyme
und Füllwörter fließen einem danach nicht mehr so leicht aus der Feder
oder Tastatur ...


E. A. Rauter: "Die neue Schule des Schreibens. Von der Gewalt der Wör-
ter", 1996, 232 Seiten, 39,80 DM, Econ


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BUCHBESPRECHUNG:
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                                  (mailto:redaktion at autorenforum punkt de)

                         "Schule der Autoren"
                     besprochen von Gabi Neumayer

Der Autor beschäftigt sich in diesem Buch mit zahlreichen Themen des
Schreibhandwerks, unter den großen Kapiteln Beginnen, Figuren, Kritik
der poetischen Vernunft, Details und Dinge zwischen Autor, Text und
Leser. Der erste Satz ist ebenso Thema wie die Kleiderordnung für Fi-
guren, poetische Logik, Notizen, Idee oder auch: Gemeintsein, Angst-
welten, metaphorische Existenz.

Das letzte Thema lässt manche sicher stutzen, und tatsächlich haben
wir es hier nicht mit einem Schreibbuch zu tun, wie es beispielsweise
amerikanische SchreiblehrerInnen verfassen. Der Autor bemüht sich
selbst, sich möglichst literarisch auszudrücken, was meiner Meinung
nach der Verständlichkeit seiner Erläuterungen eher schadet als nützt.
Noch schwerer wiegt in Bezug auf Verständlichkeit und praktische Um-
setzbarkeit jedoch, dass das Buch hauptsächlich aus Zitaten von - zu-
gegeben - renommierten AutorInnen besteht, die nur durch spärliche An-
merkungen des Autors zusammengehalten werden.

Wer genau das sucht - eine Zusammenstellung von Ansichten über das
Schreiben von renommierten AutorInnen - hat hier das richtige Buch ge-
funden (mit einem entsprechend umfangreichen Literaturverzeichnis).
Und es spricht für den Autor, dass er seine Betrachtungen nicht auf so
genannte "hohe Literatur" beschränkt, sondern Star Trek ebenso einbe-
zieht wie Comics. Wer jedoch eine übersichtliche, gut strukturierte,
leicht lesbare Schreibschule möchte, die Hilfe bei praktischen
Schreibproblemen bietet, sollte eher auf ein Buch wie "Über das
Schreiben" von Sol Stein zurückgreifen.


Hartmut Kasper: "Schule der Autoren. Ein Handbuch der Dicht- und
Schreibkunst", 2000, 215 Seiten, 18 DM, Reclam Leipzig


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ERFAHRUNGSBERICHT:
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                                  (mailto:redaktion at autorenforum punkt de)


                          "Mein Schreibtipp"
                           von Rena Belzner

Für den einen ist regelmäßiges Schreiben wichtig, möglicherweise so
wichtig wie regelmäßiges Essen und regelmäßiger Schlaf. Mir geht es in
jeder Hinsicht besser, wenn ich nach innen horchen und dann nach mei-
nen Bedürfnissen leben kann. Ich esse, wenn ich hungrig bin, schlafe,
wenn ich müde bin, und schreibe, wenn es mir Spaß macht. Und dieses
"Spaßmachen" steht ganz oben. Ich schreibe, weil ich Freude daran ha-
be, nicht, weil ich der Welt unbedingt etwas mitteilen möchte oder zu
gerne mit einem veröffentlichten Buch kokettieren will. Niemand zwingt
mich. Deshalb lasse ich mir Zeit, warte, bis der richtige Moment ge-
kommen ist, und schreibe dann. Ohne Zwang. Wenn ich spüre, dass der
Text nicht richtig fließen will, höre ich wieder auf - das Schlimmste,
was mir passieren kann, ist, dass ich die Geschichte etwas später fer-
tigbekommen werde, also was soll’s. Die Freude am Schreiben nimmt mir
das nicht, also werde ich die Geschichte auch zu Ende schreiben.

Auch der Platz, an dem ich schreibe, ist austauschbar, wenn ich mich
nur dort wohl fühle. So sitze ich gerne im Sommer auf der Terrasse,
den Laptop auf dem Gartentisch, die mümmelnden Meerschweinchen neben
mir im Gras. Natürlich habe ich einen Schreibtisch, dekoriert mit al-
len möglichen hübschen Sachen, mit Lavendelsträußchen und Bildern vom
letzten Urlaub, aber wenn ich heute mal in der Küche schreiben will,
weil der Kuchen noch so schön duftet (und in meine Geschichte passt) -
wer sollte mich davon abhalten?

Mal nicht in Stimmung zu sein, das ist keine Schreibblockade. Deshalb
habe ich auch kein Rezept, mit einer Schreibblockade umzugehen - ich
hatte noch nie eine. Ich wage sogar die Behauptung, dass jemand, der
sich nicht unter Druck setzt, auch nicht so leicht eine Blockade be-
kommt. Manchmal ist es eben so, dass viele wichtige Dinge erledigt
werden müssen und die Zeit zum Schreiben fehlt. Oder dass man seine
Kreativität einfach mal erschöpft hat. Wenn ich in der Werbeagentur
(mein Brotberuf) den ganzen Tag an Anzeigentexten herumgeknobelt habe,
kann ich mich abends nicht mehr an den Schreibtisch setzen und phanta-
sievoll schreiben. Nach einem Tag im Garten kann ich es meist nicht
mehr abwarten, endlich an meine Geschichten zu gehen.

Geschichten liegen überall herum, man muss sie nur aufheben, nach Hau-
se tragen und aufschreiben. So wie "Zeichnen" eigentlich "Sehen" ist,
ist Schreiben auch "Sehen" (oder "Hören") und ein bisschen "Denken" -
das kennen wir alle. (Wie mag der Streit, von dem wir gerade ein paar
Wortfetzen aufgeschnappt haben, ausgegangen sein, wie mag er überhaupt
angefangen haben?) Mein zweiter Roman entstand praktisch aus einem
einzigen Satz: "Ich erzählte es gleich meinen Eltern und meiner Mutter
..." Niemand hat zwei Mütter, das ist biologisch unmöglich, also ist
die eine die Ehefrau des Vaters, die die Rolle der Mutter übernommen
hat, möglicherweise sehr früh und immerhin so gut, dass sie als der
eine Elternteil angesehen wird, doch der Sprecher weiß, dass die Frau,
die ihn geboren hat, eine andere ist. Wann hat er das erfahren, unter
welchen Umständen, wie hat er darauf reagiert? Die Geschichte ist ja
schon fast fertig ...


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UNSERE EXPERTINNEN UND EXPERTEN:
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  Dark Fantasy: Martin Knöpper
                                   mailto:darkfantasy at autorenforum punkt de
  Drehbuch: Christian Lück
                                mailto:drehbuchdoktor at autorenforum punkt de
  Fandom: Thomas Kohlschmidt
                                        mailto:fandom at autorenforum punkt de
  Fantasy: Stefanie Bense
                                       mailto:fantasy at autorenforum punkt de
  Heftroman: Arndt Ellmer
                                     mailto:heftroman at autorenforum punkt de
  Historischer Roman: Titus Müller
                            mailto:historischer.roman at autorenforum punkt de
  Kinderbuch: Gerit Kopietz und Jörg Sommer
                                    mailto:kinderbuch at autorenforum punkt de
  Krimi: Monika Niehaus-Osterloh
                                 mailto:krimiexpertin at autorenforum punkt de
  Kriminalistik: Reiner M. Sowa
                                 mailto:kriminalistik at autorenforum punkt de
  Literaturagenturen: Petra Hermanns
                                       mailto:agentin at autorenforum punkt de
  Lyrik: Titus Müller
                                         mailto:lyrik at autorenforum punkt de
  Reiseführer: Gabriele Kalmbach
                                  mailto:reisefuehrer at autorenforum punkt de
  Sachbuch allgemein: Gabi Neumayer
                                      mailto:sachbuch at autorenforum punkt de
  Sachbuch Medizin/Psychologie: Maja Langsdorff
                                     mailto:med.psych at autorenforum punkt de
  Schreibgruppen: Ute Hacker
                                mailto:schreibgruppen at autorenforum punkt de
  Sciencefiction: Andreas Eschbach
                                      mailto:sf-autor at autorenforum punkt de
  Technische Literatur, CDs, Internet: Reinhard Mermi
                                       mailto:techlit at autorenforum punkt de
  Übersetzung: Barbara Slawig
                                 mailto:uebersetzerin at autorenforum punkt de
  Verlagswesen: Bjørn Jagnow
                                  mailto:verlagswesen at autorenforum punkt de



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FRAG DIE EXPERTIN FÜRS ÜBERSETZEN:
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                Barbara Slawig (mailto:uebersetzerin at autorenforum punkt de)

Frage:
Ich würde gerne wissen, ob Sie ein Übersetzerdiplom o. Ä. haben, um
Aufträge als Übersetzer zu bekommen. Wie ich Ihrer Biographie entneh-
me, haben Sie in Biologie promoviert, nicht in Sprachen. Wie kann man
dennoch in die Berufssparte "Übersetzerin" wechseln? (Ich frage dies,
weil ich mich schon einmal mit dem Gedanken beschäftigt habe, selbst
als Übersetzerin zu arbeiten, ich habe jedoch nur "Certificate of Pro-
ficiency" der Uni Cambridge bzw. zwei Jahre Auslandsaufenthalt).


Antwort:
"Übersetzer" ist kein geschützter Beruf, d. h., es darf sich jeder Ü-
bersetzerin nennen und als Übersetzer arbeiten, der sich dazu für be-
fähigt hält. In bestimmten Sparten ist ein Übersetzerdiplom sicher
nützlich oder sogar unverzichtbar, aber im Bereich der Belletristik
wird meistens sehr viel mehr Wert auf Erfahrung, Sprachgefühl, Zuver-
lässigkeit etc. gelegt.
Das hat unter anderem wirtschaftliche Gründe (im Belletristik-Bereich
werden deutlich niedrigere Honorare gezahlt als z. B. bei technischen
Übersetzungen). Trotzdem ist es nicht einfach eine unsinnige Praxis,
denn das Übersetzen von Romanen lernt man letztlich nur durch überset-
zen, so wie man Schreiben nur durch schreiben lernen kann. Im Kern
geht es beim Übersetzen ja darum, Inhalt, Sprachniveau, Stimmung etc.
eines Textes zu erfassen UND IN DER ZIELSPRACHE ZU REPRODUZIEREN -
dieser Teil der Arbeit ist eine Kunst, und so etwas lässt sich theore-
tisch nicht vermitteln. Man muss sich dieses Können erarbeiten.

Natürlich gehören noch andere Fähigkeiten dazu: Landeskunde, literari-
sche Kenntnisse in der Originalsprache und Recherchetechniken, um nur
einige zu nennen. Hier ist eine formale Ausbildung sicher von Vorteil.
Man kann sich diese Kenntnisse aber auch anders aneignen: durch den
Austausch mit Kollegen, aus Büchern, auf Seminaren. Denn eines muss
man als Übersetzerin sowieso sein: immer neugierig, immer bereit dazu-
zulernen. Kein Auftrag ist wie der andere, jedes Buch führt mich in
eine neue Welt und konfrontiert mich mit neuen Problemen. (Wohl aus
diesem Grund zählen Übersetzer zu den aufgeschlossensten und hilfsbe-
reitesten Menschen, die ich kenne.)

Die Frage, wie man an erste Übersetzungsaufträge kommt, wird häufig
gestellt. Ausführliche Antworten dazu finden Sie in früheren "Tem-
pest"-Ausgaben, nachzulesen unter http://www.autorenforum.de. Hier ei-
ne kurze Zusammenfassung: Als Neuling und Quereinsteiger hat man vor
allem bei den großen Verlagen mit umfangreichem TB-Programm eine Chan-
ce. Dort ist der Bedarf groß und die Bezahlung (leider) eher schlecht.
Allerdings ist auch die Konkurrenz recht groß; man braucht also eine
gewisse Portion Glück, um irgendwo einen Fuß in die Tür zu bekommen.

Falls Sie schon Kontakte zu Verlagen und/oder Zeitschriftenredaktionen
haben: unbedingt nützen! Oder verfügen Sie über Spezialwissen auf ir-
gendeinem Gebiet? Dann haben Sie vielleicht bei Verlagen mit entspre-
chendem Programm eine Chance.

Zum Schluss noch ein Link für den Einstieg in die Online-Welt der Ü-
bersetzerinnen: Unter http://www.tw-h.de/ findet man unter der Über-
schrift "Übersetzer" Mailinglisten, Linksammlungen und vieles, vieles
mehr.

                    **~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**

Barbara Slawig ist freie Übersetzerin und Autorin. Übersetzungen aus
dem Englischen/Amerikanischen: Belletristik, auch Sachtexte, viel SF.
Ihr Roman "Die Lebenden Steine von Jargus", Haffmans Verlag 2000, wur-
de soeben mit dem "Alien Contact Leserpreis" ausgezeichnet und ist für
zwei weitere Preise nominiert.


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FRAG DIE EXPERTIN FÜR SACHBUCH MEDIZIN/PSYCHOLOGIE:
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                   Maja Langsdorff (mailto:med.psych at autorenforum punkt de)

Frage:
Ich schreibe derzeit ein medizinisches Sachbuch. Weil es ein sehr ak-
tuelles Thema ist, muss ich möglichst schnell einen passenden Verlag
finden. Gibt es dazu Tipps, damit ich nicht hundert Verlage anschrei-
ben muss, von denen 99 ein solches Thema ohnehin nie nehmen würden?


Antwort:
Mein Rat wäre, dass Sie in eine gut sortierte bzw. Fachbuchhandlung
gehen und schauen, in welches Verlagsprogramm sich Ihr Buch am ehesten
einpassen würde. Unter Umständen wäre Ihr Buch ja auch etwas für eine
aktuelle Sachbuch-Reihe wie die von Rowohlt und anderen großen Verla-
gen. Trias fällt mir bei den Medizin-Sachreihen am ehesten ein, ich
weiß aber nicht, ob dort eine entsprechende Reihe existiert.

Auf jeden Fall würde ich mir dann die Namen der Lektoren jener Verlage
notieren, die aus Ihrer Sicht in Frage kämen, und bei diesen telefo-
nisch Ihr Buchprojekt kurz vorstellen.

Es gibt natürlich auch Literaturagenten, aber davon würde ich abraten,
weil Sie dann auch ihr Honorar teilen müssten und unter Umständen auf-
gefordert würden, das Buch passend für ein Programm umzuschreiben, das
die Literaturagenten für geeignet halten. Wenn Sie also von Ihrem Kon-
zept und Projekt überzeugt sind, würde ich den anderen Weg gehen.

Machen Sie sich auf keinen Fall die Mühe, x Verlag anzuschreiben -
sondieren Sie, rufen Sie an, schicken Sie auf Aufforderung und an ei-
nen festen Ansprechpartner ein Exposé und eine Textprobe von allen-
falls 20 Seiten. Haken Sie nach 14 Tagen nach und fragen Sie, ob die
Sendung eingegangen ist und ob die/der Lektor/in sich schon eine Mei-
nung dazu bilden konnte.

                    **~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**

Maja Langsdorff lebt und arbeitet als freie Journalistin in Stuttgart.
Sie schreibt psychologische Sachbücher für Frauen, u. a. "Die heimli-
che Sucht, unheimlich zu essen" und  "Die Geliebte. Was es heißt, die
andere zu sein", verfasst für Zeitungen Artikel zu Themen aus Medizin,
Psychologie und EDV und ist Geschäftsführerin eines Förderkreises für
Schriftsteller. Mehr auf ihrer Homepage:
http://www.maja-langsdorff.de.


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FRAG DIE EXPERTIN FÜR LITERATURAGENTUREN:
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                      Petra Hermanns (mailto:agentin at autorenforum punkt de)


F: Im Regelfall wird ein Manuskript beurteilt, aufgenommen, wenn`s
viel versprechend ist, und dementsprechend angeboten - oder nicht?

A: Genau.


F: Und sicher ist es auch empfehlenswert, nicht allzu viele Verlage zu
kontaktieren und dann bei einer Agentur mit dem Manuskript auftauchen?

A: Man sollte unbedingt die Agentur kontaktieren, BEVOR man einen Ver-
lag anspricht. Dort, wo man es selbst versucht hat, kann es eine Agen-
tur nicht noch einmal versuchen.


F: Wie beurteilen Sie die Frauenromansituation jetzt auf dem Markt?
Vor einem Jahr - mit Hera Lind am Steuer - dachte ich "Vergiss es" und
schob meine Ideen in die unterste Schublade, doch ich bekam jetzt ei-
nige Bücher in die Hände und neue Motivation. Hilla Janssen, Dagmar
Hansen, Sabine Kornbichler, Nicola Osmers ... Natürlich bin ich auf
Ihre Meinung gespannt.

A: Frauenromane gehen im Moment mehr als gar nicht.


F: Hat man, wenn man bei einer Agentur unter Vertrag ist, ein Mitspra-
cherecht bzw. erfährt man vorher oder nachher etwas über kontaktierte
Verlage?

A: Ja, natürlich! Da man als Autorin den Verlagsvertrag selbst unter-
zeichnet, möchte ein Agent sowieso vermeiden, dass er umsonst arbei-
tet, und das würde man ja, wenn man sich nicht abstimmen würde.

                    **~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**

Petra Hermanns begann 1996 als freie Mitarbeiterin bei der Literari-
schen Agentur Brigitte Axster mit dem Handel mit Rechten und Lizenzen.
Seit 1998 betreibt sie die Literaturagentur Scripts for sale in Frank-
furt und hat sich auf deutschsprachige Projekte spezialisiert.


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FRAG DIE EXPERTIN FÜR FANTASY:
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                      Stefanie Bense (mailto:fantasy at autorenforum punkt de)

Frage:
Ich möchte in absehbarer Zeit einen Fantasy-Roman veröffentlichen, in
dem eine Vielzahl an frei erfundenen Rassen und Kreaturen eine Rolle
spielen. Aus diesem Grund sollen in das Buch einige (gute, aber einfa-
che) Zeichnungen eingefügt werden, die dem Leser eine bessere Vorstel-
lung von den Wesen geben würden. Die sechs Bücher der "Chroniken der
Drachenlanze" leiten ebenfalls jedes Kapitel mit einer Zeichnung ein -
bei mir haben sich diese Skizzen gut eingeprägt und meine Vorstellung
von dem jeweiligen Protagonisten verstärkt - m. a. W., es hat mir sehr
gut gefallen. Wie ist die Akzeptanz von Lektoren/Verlegern bzgl. ein-
gebauter Zeichnungen?


Antwort:
Frage dich, ob und warum dein Text diese Zeichnungen braucht. Traust
du deinen Beschreibungen nicht? Sind deine Figuren nicht lebendig und
plastisch genug, um beim Leser eine Vorstellung hervorzurufen?  Wenn
sie das nicht sind, dann verbessere deine Figuren, und verlasse dich
nicht auf Zeichnungen!

Und dann frage dich, ob du wirklich alle Rassen und Kreaturen benö-
tigst. Die meisten Fantasy-Romane kommen mit maximal fünf unbekannten
Figuren aus. Sind es nämlich zu viele, erhält der Leser schnell den
Eindruck, statt Handlung und spannender Geschichte nur exotische Bei-
lagen serviert zu bekommen. Behält man bei deiner "Vielzahl" den Über-
blick? Sind wirklich alle als Fremdlinge notwendig für deine Geschich-
te?

Ich als Leserin möchte mir eigentlich die Figuren eines Romanes vor-
stellen, so wie sie mir aus ihren Handlungen und Motiven  entgegentre-
ten, nicht, wie der Autor sie gerne hätte. Das legst du aber mit einer
Zeichnung fest. Also legst du auch den Leser fest, und das werden ei-
nige gar nicht mögen. Wenn  man die Bilder am Kapitelanfang überblät-
tern kann, ist das allerdings kein Problem.

Falls du dich für Zeichnungen entscheidest, solltest du sie so  "of-
fen" wie möglich halten. Figuren sind Platzhalter für die Le-
ser-Phantasie; wenn du versuchst, sie zu binden, wird der Leser das
Buch weglegen.

Bei Manuskript-Abgabe würde ich an deiner Stelle keinesfalls die
Zeichnungen beilegen. Erst einmal muss die Story ihren Lektor finden,
dann könnt ihr darüber reden, ob Zeichnungen einen Sinn machen oder
nicht. (Und wenn dein Text ohne die Bilder nicht funktioniert, stimmt
etwas am Text nicht!)

                    **~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**

Stefanie Bense lebt und arbeitet in Hannover, gibt seit 1993 Schreib-
kurse, veröffentlicht sporadisch und schreibt - was sonst - an ihrem
ersten Roman. Kontakt: mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


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FRAG DEN EXPERTEN FÜR KRIMINALISTIK:
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               Reiner M. Sowa (mailto:kriminalistik at autorenforum punkt de)

Frage:
Können Sie mir vielleicht sagen, wo man im WWW Informationen erhalten
kann, wie der Abschlussbericht einer Mordkommission genau aussieht?
Oder wo man sich am besten gleich einen solchen (anonymisiert natür-
lich) runterladen kann?

Gibt es irgendwo Web-Seiten, wo man erfahren kann, wie solche konkre-
ten Dinge in Wirklichkeit aussehen bzw. gehandhabt werden?

Vor einigen Jahren habe ich mir mal ein "Handbuch der Kriminalistik"
von Groß/Geerts gekauft. Wissen Sie, ob das was taugt?


Antwort:
Es gibt sehr viele Websites, die Polizeidienststellen vorstellen und
über deren Tätigkeitsfelder informieren. Es würde den Rahmen des Tem-
pest sprengen, wenn ich sämtlich Web-Adressen mit Polizeibezügen hier
aufführen würde. Deshalb dazu einige Hinweise, damit Sie sich im
Dschungel der Polizei-Homepages zurechtfinden:

Auf http://www.polizei.de finden Sie eine Art Fahrplan zu den Inter-
netauftritten der Polizeien in Deutschland. Wenn Sie dort nicht suchen
möchten, können Sie mit der Anschrift www.polizei.IhrBundesland.de
auch zum Ziel kommen. (Statt "IhrBundesland" fügen Sie natürlich Bre-
men oder Bayern oder ... ein.)

Das Polizeipräsidium einer bestimmten Stadt findet man wie folgt:
www.polizei.IhrBundesland.de/IhreStadt. Für das Polizeipräsidium Köln
würde demnach die Eingabe www.polizei.nrw.de/Koeln lauten. Wem das al-
les zu kompliziert ist, der kann sich auf meiner Website
(http://www.sowa.de) über diese Links informieren. Ich habe meine per-
sönliche Sammlung der Internetauftritte der Polizeien im In- und Aus-
land in alphabetischer Reihenfolge ins Netz gestellt. Die Palette der
Informationen reicht vom US-Secret-Service über das Kriminalkommissa-
riat Vorbeugung in Köln bis zum Bund Deutscher Kriminalbeamter. Diese
Liste wird ständig aktualisiert.

Mir ist jedoch keine WWW-Adresse bekannt, die den Abschlussbericht ei-
ner Mordkommission beschreibt. Abschlussberichte sind aber auch i. d.
R. so verschieden wie die jeweiligen Mordfälle. Sämtliche Elemente der
Fallakte, die zur Überführung eines Täters notwendig sind, sollten im
Abschlussbericht enthalten sein. Empfehlenswert wäre da ein Fachbuch,
um sich mit der Beweislehre auseinander zu setzen. Sicherlich können
Sie das "Handbuch der Kriminalistik" verwenden, wobei es sehr sinnvoll
ist, mit einer aktuellen Ausgabe zu arbeiten.

Das Thema "Polizei-Fachliteratur für Krimi-Autoren" habe ich übrigens
auf http://www.sowa.de in einer früheren Ausgabe des "Krimi-IQ" bear-
beitet.

                    **~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**

Reiner M. Sowa ist Kriminalhauptkommissar und Krimi-Autor. Sein jüngs-
ter Roman "Ein Bestatter fährt zur Hölle" ist im Heider Verlag er-
schienen. Weitere Informationen zum Autor, seinen Werken sowie Infor-
mationen rund um den Krimi, den Krimi-IQ, gibt es auf seiner Website
http://www.sowa.de.

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VERANSTALTUNGEN:
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                                  (mailto:redaktion at autorenforum punkt de)


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31. August 2001
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Autoren gesucht für das "1. Forum junger Autoren und Autorinnen auf
der Frankfurter Buchmesse 2001"

Der BVjA e. V. präsentiert gemeinsam mit der amundio AG ("books a-
gain") auf der Frankfurter Buchmesse 2001 das "1. Forum junger Autoren
und Autorinnen".

Das Konzept sieht vor, dass von Freitag, dem 12. Oktober 2001, bis
Sonntag, dem 14. Oktober 2001, von 10:00 bis 18:00 Uhr zu jeder vollen
Stunde Autoren ihre Texte live präsentieren. Ergänzt werden diese Le-
sungen durch Vorträge zur Arbeit des BVjA, zu seinen Publikationen und
Zielen.

Also nicht lang gezögert! Wir brauchen und suchen zur optimalen Prä-
sentation des BVjA eure Unterstützung und eure Texte. Gesucht werden
Texte jedweder Art, egal ob veröffentlicht oder unveröffentlicht.

Textumfang: Prosa (maximal 5 - 8 Seiten), Lyrik (max. 5 Gedichte). Al-
le Texte sollten Name, Anschrift und Telefonnummer enthalten. Wenn ihr
nur an bestimmten Tagen anwesend sein könnt, vermerkt dies bitte auf
dem Anschreiben.

Teilnehmen können Autoren und Autorinnen, die Mitglied im Bundesver-
band junger Autoren und Autorinnen sind.

Die Texte bitte in dreifacher Ausfertigung und zusätzlich per Diskette
plus Lebenslauf einsenden an: Ralf Paprotta, Auf der Insel 10, 46348
Raesfeld.

Dem BVjA ist es nicht möglich, Honorare oder Fahrtkosten zu erstatten.
Lediglich der Eintritt zur Buchmesse wird übernommen.

Für Rückfragen: BVjA e. V., Ralf Paprotta, E-Mail: mail-
to:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


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3. Oktober 2001
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Federwelt Autorentreffen 2001

literaturWERKstatt berlin, Majakowskiring 46/48, 13156 Berlin

Teilnehmergebühr: 120 Mark (inkl. Mittagessen und Abendbrot)

http://www.federwelt.de, http://www.autorentreffen.de

Workshops
1. Die Kunst des Krimi-Schreibens
Es gibt zahlreiche "Regeln" für einen guten Krimi - welche sind sinn-
voll und sollten von Autoren unbedingt beachtet werden? Wie lässt sich
der Leser packen, wie zieht man ihn in die Geschichte hinein? Wie viel
Kombinationsgabe darf man vom Leser erwarten, wenn man ihn auf falsche
und richtige Fährten lockt? Was macht einen Krimi "schlecht" oder
"gut"? Workshop mit Horst Bosetzky.
2. Vergangene Zeiten - spannend und quicklebendig
Was erwarten Leser von einem historischen Roman? Wie recherchiert man
die tausend Kleinigkeiten, die notwendig sind, um eine andere Zeit le-
bendig werden zu lassen? Wie viel Eigenerfindung ist gestattet? Und
wie organisiert man sich als Autor, um einen 600-, 700-,
800-Seiten-Roman pünktlich fertigzustellen? Workshop mit Thomas R. P.
Mielke.

3. Der Literaturmarkt
Kann man als Autor etwas tun, um seine Chancen auf eine Veröffentli-
chung zu erhöhen? Wie funktioniert die Auswahl einer Literaturagentur,
nach welchen Überlegungen wählt ein Verlag aus? Wie macht man sich als
Autor bei beiden "beliebt"? Was soll, was kann, was muss eine Agentur
leisten und was nicht? Wie tritt man am besten an eine Agentur heran?
Wie schreibt man sein Exposé, sein Anschreiben und seine Biographie
so, dass sie Lektoren und Agenten zu einer positiven Entscheidung füh-
ren? Workshop mit Michael Gaeb Calderón.


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24. - 25. November 2001
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TDP-Charity-Con 2001 in Düsseldorf

Was geschieht, wenn der Vampir LaCroix mit dem Raumschiffkommandanten
wider Willen Stanley Tweedle zusammentrifft und zu guter Letzt auch
noch der apokalyptische Reiter Caspian dazu kommt? Und wenn sich dann
noch ein kreativer Kopf, die Drehbuchautorin Gillian Horvath, dazuge-
sellt, dann ist die reale Story perfekt. Spaß und Information vom
Feinsten.

Vom 24. - 25. November 2001 stellen sich die internationalen Schau-
spieler und Beteiligten bekannter TV-Serien den Fans und Interessier-
ten in Düsseldorf im Novotel City-West. Hintergrund der prominenten
Anwesenheit an diesem Wochenende ist eine Wohltätigkeitsveranstaltung
zugunsten der "Ärztlichen Kinderschutzambulanz" am evangelischen Kran-
kenhaus in Düsseldorf. Die begünstigte Einrichtung kümmert sich um
misshandelte und missbrauchte Kinder und Jugendliche.

Wir freuen uns, folgende Gäste begrüßen zu können: Nigel Bennett, Bri-
an Downey, Marcus Testory mit seiner Band Chamber, Gillian Horvath
(Drehbuchautorin).

Highlights dieser Wochenendveranstaltung ist das "Dinner with the
Stars". Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, sich ein Abendessen mit
ihren Lieblingsstars zu ersteigern. Die durch diesen Programmpunkt
eingenommene Summe geht zur Hälfte in die Spendensumme für die Ärztli-
che Kinderschutzambulanz ein. Die andere Hälfte wird von dem jeweili-
gen Schauspieler an eine soziale Organisation seiner Wahl in seiner
Heimat gespendet.

Das zweite Highlight sind die Workshops in Zusammenarbeit mit den
Schauspielern. Diese Workshops konzentrieren sich darauf, dem Teilneh-
mer ein Bild von der Arbeit hinter den Kulissen einer Fernsehshow zu
vermitteln. Gillian Horvath zum Beispiel wird einen Workshop durchfüh-
ren, der Interessierten und angehenden Drehbuchautoren zeigen soll,
wie bei Serien Storys entwickelt werden und mit welchen Schwierigkei-
ten die Autoren kämpfen müssen. Brian Downey erzählt von der Arbeit
eines Hollywoodschauspielers.

Doch das ist längst nicht alles. Q & A’s, Autogrammstunden, Merchandi-
se, Tombola, Versteigerung, Videovorführungen, Dia-Shows, Tanzparty
und musikalische Unterhaltung runden diese etwas andere Convention ab.

Infos und Anmeldungen: Starbuck Förderkomitee e. V. (i. Gr.,)Postfach
10 21 64, 40844 Ratingen, Telefon: (0 21 04) 96 75 45 (ab 16:00 Uhr)
oder (01 73) 1 34 25 67 oder im Internet unter http://www.starbuck-
foerderkomitee.de/TDP


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2. - 5. Mai 2002
(Anmeldeschluss: 31. Januar)
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1. Österreichische SF-Schreibwerkstatt

Die Sciencefiction-Schreibwerkstatt (http://www.prsg.at/sfswst.htm)
findet im Bildungshaus Retzhof bei Leibnitz/Stmk. in Österreich statt.
Sie ist offen für angehende SF-Autorinnen und SF-Autoren, die bereits
Erfahrung mit dem Schreiben von SF-Geschichten haben. Als Veranstalter
fungieren der Perry Rhodan Stammtisch Graz - Verein zur Förderung der
phantastischen Lese- und Spielkultur (http://www.prsg.at) und das Bil-
dungshaus Retzhof (http://www.retzhof.at).


Die Vortragenden:

Andreas Findig
SF-Autor, Kinderbuchautor, Verfasser phantastischer Erzählungen; er
schrieb u. a. Romane und ein Kinderbuch für die weltgrößte SF-
Heftserie, Perry Rhodan. Geboren 1961 in Linz, lebt und arbeitet er
zur Zeit in Wien. Biographie, Bibliographie und viele weitere Informa-
tionen sind in seiner "Netzbehausung" (http://findig.de.vu) nachzule-
sen.

Klaus N. Frick
Als er 1977 begann, Perry-Rhodan-Hefte zu lesen, hat er sich sicher-
lich nicht träumen lassen, dass er einmal der Chefredakteur dieser Se-
rie sein wird (http://www.perry-rhodan.com/html/f/frick.html). Mit
seinem Wissen, das er gerne auch in der SF-Schreibwerkstatt an der
Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel
(http://www.bundesakademie.de/index_800600.htm) und bei anderen Gele-
genheiten weitergibt, ist er für alle angehenden SF-AutorInnen eine
Bereicherung als Vortragender.

Leo Lukas
Reise-Reporter, Kabarettist, Musikant, Regisseur, Schriftsteller (u.
a. SF: "Wiener Blei", ein Roman aus der Shadowrun-Welt, "Die Astronau-
tische Revolution" - Heft 2059 der SF-Serie Perry Rhodan) und Theater-
autor ... ein Multitalent. Näheres ist auf seinen Internetseiten
(http://www.leolukas.kultur.at/) nachzulesen.


Termine:

31. Januar 2002
Schriftlicher Anmeldungsschluss (es gilt das Datum des Poststempels) -
Anmeldung an: Bernd Hubich, postlagernd, Postamt Peter Tunnergasse 49,
8029 Graz, Österreich

28. Februar 2002
Einsendeschluss der einzureichenden Arbeiten der TeilnehmerInnen (eine
SF-Kurzgeschichte - das Thema ist frei - mit maximal 5 Seiten, 60 An-
schläge/Zeile und 30 Zeilen/Seite, und 2 - 3 Sätzen Exposé) Adresse
siehe oben

31. März 2002
Schriftliche Verständigung über die Aufnahme zur SF-Schreibwerkstatt

2. bis 5. Mai 2002
SF-Schreibwerkstatt im Bildungshaus Retzhof (das Programm ist noch in
Planung).

Der Kostenanteil für Vollpension im Bildungshaus Retzhof, Nutzung der
dortigen Infrastruktur im Rahmen der SF-Schreibwerkstatt, Vorträge und
Unterlagen beiträgt 175 Euro/TeilnehmerIn und ist bis spätestens 30.
April 2002 auf das Konto des Perry Rhodan Stammtisches Graz einzuzah-
len.

Fragen können Sie per E-Mail (mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder per Post stel-
len (Bernd Hubich, postlagernd, Postamt Peter Tunnergasse 49, A-8029
Graz).


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AUSSCHREIBUNGEN:
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    (siehe http://autorenforum.de/links/termine/index.html)
         (Quellen: Westfälisches Literaturbüro, uschtrin.de,
             Federwelt, clickfish.com, Presseinfos u. a.)


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Jeder erste Montag im Monat
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Internet-Schreibwettbewerb des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg

Jeden ersten Montag des Monats werden unter
http://www.schauspielhaus.de die "Dogmen" (Regeln) für das neue Stück
veröffentlicht. Einsendeschluss ist der darauffolgende Sonntag, 24:00
Uhr. Eine Jury des Schauspielhauses wählt ein Stück aus, das mit dem
Ensemble produziert wird. Das fertige Tondokument liegt in der dritten
Woche des Monats auf der Homepage zum Hören bereit.

Der Gewinner erhält eine SchauspielhausCard. Mitmachen dürfen alle,
die die Regeln beachten.

Hier zur Anschauung ein Beispiel für die Vorgaben, das für Februar
2001 galt (also: jetzt nicht mehr!)
1) 1 Wellensittich
2) mindestens 2 verschiedene Schauplätze
3) 3 Personen, davon eine unter 18 Jahren, die im schwäbischen Dialekt
spricht
4) nicht länger als 4 Seiten


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ab 1. Januar 2001
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160 Zeichen. SMS - Literatur auf kleinstem Raum

So war es wohl im Sinne des Erfinders: SMS als einfache Möglichkeit,
Notizen zu verschicken - gedacht für die Momente, wo man Informationen
loswerden will, für die sich ein Telefonat nicht lohnt.

Alles kam anders. Liebeserklärungen werden per SMS gemacht, Beziehun-
gen aufrecht erhalten und - auch wieder gelöst. Kleine und große Nach-
richten, Unwichtiges, Witziges, viel Alltägliches und manchmal auch
höchst Dramatisches - kurz: Das Leben hat Einzug gehalten in die Welt
der 160 Zeichen.

Wir wollen dieser "Kultur der Kurznachricht" mit unserem Wettbewerb
Rechnung tragen.

Drei Kategorien stehen zur Wahl: "Literatur", "Liebe" und "Spaß". Wäh-
rend die letzteren wohl eindeutig sind, ist "Literatur" der freie
Wettbewerb - ohne thematische Einschränkung. Für alle aber gilt: Nur
160 Zeichen.
Große Literatur in dicken Wälzern. Slammer brauchen fünf Minuten.
Songs enden radiogerecht nach drei Minuten. Alte Weisheiten verlieren
ihre Fülle mit den Jahren, selbst von den großen bleiben oft nur ein
paar Worte hängen. 160 Zeichen. Kann man sich wirklich so kurz fassen,
wenn man etwas zu sagen hat? Diese Frage wollen wir klären. Machen Sie
mit. Und lassen Sie das Handy in der Tasche, denn Ihren Beitrag erwar-
ten online.

1. bis 3. Preis in jeder Kategorie: jeweils 160 DM

Veranstalter: Uzzi Verlag e. K., Homepage des Wettbewerbs:
http://www.160-Zeichen.de
Ansprechpartner: Harald Müller, E-Mail: mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!,
Telefon: (01 77) 6 66 84 50


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31. August 2001
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Die grüne Feder - der Frauenliteraturwettbewerb bei JustBooks

Verfassen Sie einen kurzen Prosatext von maximal zwei DIN-A4-Seiten
zum Thema "Im Netz". Die Form des Textes ist freigestellt. Ob Essay,
Short Story oder Reportage: Wie Sie das Thema angehen, steht Ihnen e-
benfalls frei. Nur ein Gedicht sollte es nicht sein.

Zugelassen sind Teilnehmerinnen, die bisher keine eigenen Werke veröf-
fentlicht haben und die den Beitrag ausschließlich für JustBooks
schreiben.

1. Preis: Ein Siemens SL45 Smartphone. Wir werden zusätzlich unter den
eingehenden Beiträgen bereits ab Mitte Juli Wochenpreisträgerinnen kü-
ren, deren Texte wir exklusiv auf dieser Seite veröffentlichen. Jede
Wochenpreisträgerin erhält ein Exemplar des Standardwerks über das
schriftstellerische Handwerk von James M. Frey: "The Key - wie ver-
dammt gute Romane noch besser werden".

Senden Sie Ihren Text einfach (Word-Format) per E-Mail an mail-
to:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


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31. August 2001
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Das Kopfkissenbuch 2001

Ein Kopfkissenbuch kommt dem Kopf sehr nahe. Es hat fast einen physi-
schen Kontakt zur Schläferin, zum Schläfer, zu ihren Phantasien, Erin-
nerungen, Wünschen und Träumen. Ein Kopfkissenbuch kann so intim wie
ein Tagebuch sein, es kann ein Lieblingsbuch sein oder ein Lehrbuch,
dessen Inhalt sich im Schlaf einprägen soll. In Japan waren die Kopf-
kissenbücher der Hofdamen nicht nur Beschreibungen des täglichen Le-
bens, sondern auch erotischer Natur. Den Assoziationen sind also keine
Grenzen gesetzt.

Die 12 besten Prosatexte werden in einer Anthologie mit dem Titel "Das
Kopfkissenbuch 2001" veröffentlicht. Jeder Preisträger erhält von die-
sem Band 10 kostenlose Exemplare.

Die Wettbewerbsbedingungen können gegen einen als Brief frankierten
und adressierten Umschlag angefordert werden beim Autorenhaus-Verlag,
"Das Kopfkissenbuch 2001", Karmeliterweg 116, 13465 Berlin.


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31. August 2001
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Erzählungen gesucht

AutorInnen, die nicht älter als 35 Jahre sind, können eine unveröf-
fentlichte Erzählung zu einem beliebigen Thema einreichen. Das Magazin
"Max" und der Fischer Taschenbuch Verlag haben 10 000 Mark für die
Siegergeschichte und wertvolle Sachpreise für die Plätze zwei und drei
ausgelobt.

Teilnehmen dürfen alle, die noch kein Buch veröffentlicht haben. Die
Erzählung darf nicht länger als 15 000 Zeichen sein, also etwa fünf
DIN-A4-Seiten mit jeweils 33 Zeilen à 90 Anschlägen.

GewinnerIn und ihre/seine Geschichte werden im Herbst 2001 in "Max"
präsentiert; der Fischer Taschenbuch Verlag plant eine Anthologie mit
den schönsten Wettbewerbsbeiträgen.

Die Manuskripte (keine handgeschriebenen Texte) bitte per Post oder
Mail einsenden an: Redaktion MAX, Stichwort Literaturpreis, Milchstra-
ße 1, 22786 Hamburg, E-Mail: mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


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31. August 2001
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1. SALONLine-Preis: "Liebe und andere Peinlichkeiten"

Das SALONLine-Magazin schreibt im Rahmen seines Wettbewerbes
"Last-Minute-Stories" einen Preis von 1 000 DM aus. Es können Erzäh-
lungen und Kurzgeschichten von mindestens 3-5 Seiten eingereicht wer-
den. Die Texte können auch länger sein (maximal 30 DIN-A4-Seiten). Sie
sollen unveröffentlicht sein und in dreifacher Form eingereicht wer-
den. Ein zweiter Umschlag soll Name, Adresse und Kennwort für die Ma-
nuskripte enthalten.

Die Autoren erklären sich mit einer Veröffentlichung in der Anthologie
"Last-Minute-Stories" und/oder im SALONLine-Magazin einverstanden.

Einsendungen an: mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder an den SALONLite-
raturVERLAG, Willibaldstraße 6, 80687 München


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3. September 2001
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Literatur-Förderpreis der Stadt Mainz für junge Autorinnen und Autoren
2001

Eingeladen zur Teilnahme am Literatur-Förderpreis der Stadt Mainz sind
junge Autorinnen und Autoren, die nicht älter sind als 34 Jahre, einen
deutlichen Lebensbezug zur Stadt Mainz haben, bisher nur wenige Veröf-
fentlichungen vorweisen können und deren Texte eine sprachliche
und/oder inhaltliche Innovation darstellen. Die Arbeiten sind an keine
bestimmte literarische Gattung gebunden. Eine thematische Begrenzung
gibt es ebenfalls nicht.

Die Texte sollen einen Umfang von insgesamt zehn Seiten (je 30 Zeilen
á 60 Zeichen) nicht überschreiten. Um die Anonymität der Einsender zu
wahren, sollen die Texte in dreifacher Ausfertigung unter einem Kenn-
wort eingesandt werden. Die Auflösung ist der Einsendung in einem ge-
sonderten Umschlag beizufügen (auf einem Zettel mit Name, Anschrift,
Rufnummer, Kurzbiographie und den ersten drei Wörtern der einzelnen
Texte).

Eine Vorjury wählt aus den BewerberInnen drei KandidatInnen aus. Wäh-
rend einer öffentlichen Lesung tragen diese drei ihre Arbeiten der
Hauptjury vor.

Einsendungen an: LiteraturBüro e. V., Dalberger Hof, Klarastraße 4,
55116 Mainz (http://www.literaturbuero-rlp.de)


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19. September 2001
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Würth-Literaturpreis

Zum zwölften Mal wird der mit 15 000 DM dotierte Würth-Literaturpreis
ausgeschrieben. Die TeilnehmerInnen dieses Förder- und Nachwuchsprei-
ses sollen sich in einer relativ kurzen Frist mit einem Thema ausein-
ander setzen und dafür eine literarische Darstellungsform finden. Das
Thema stellt der Autor, der jeweils für ein Semester die ebenfalls von
der Würth-Gruppe finanzierte Tübinger-Poetik-Dozentur innehat. In die-
sem Sommersemester ist es Peter Rühmkorf.

Das Preisthema lautet: Die Geschichte vom Lastkran, der eine Schiffs-
sirene sein wollte.

Die TeilnehmerInnen haben die Wahl zwischen Prosa und Lyrik. Die Texte
sollen Originalbeiträge sein und nicht länger als 15 Seiten.

Manuskripte bitte mit Namen und Adresse versehen. Bitte nur ein Exemp-
lar einschicken und Porto für die Rücksendung beilegen.

Einsendungen an: Poetik-Dozentur /Würth-Literaturpreis, Postfach 21 03
54, 72026 Tübingen. Weitere Infos unter
http://www.uni-tuebingen.de/Poetik-Dozentur/litpreis.html.


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30. September 2001
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PLOPP! - Hörkunst im Wettbewerb

PLOPP! ist ein Wettbewerb für bislang unveröffentlichte Hörspielpro-
duktionen. Er findet im Rahmen der "Woche des Hörspiels" statt, ein
Medienereignis, das jährlich im November in der Akademie der Künste in
Zusammenarbeit mit den Hörspielredaktionen von ARD und DeutschlandRa-
dio ausgerichtet wird.

PLOPP! richtet sich an hörkunstbegeisterte Laien  wie  auch an profes-
sionelle Hörspielmacher und ist offen für alle Formen und Genres.

Am Freitag, den 23. November 2001, von 18 bis 21 Uhr werden die ausge-
wählten Stücke öffentlich in der Akademie der Künste präsentiert. Das
Publikum entscheidet abschließend mit Stimmkarten über die Preisträge-
rin oder den Preisträger.

Der  Preis: 3 000 DM, gestiftet vom HörVerlag, München

Am Wettbewerb teilnehmen können Hörkunst-Produktionen, die
- nicht schon im vergangenen Jahr für PLOPP! eingereicht wurden
- nicht bereits gesendet worden sind
- eine Länge von maximal 30 Minuten haben

Die Stücke bitte möglichst auf CD einreichen!

Die Bewerberin/der Bewerber erklärt sich bereit, dass ihr/sein Stück
ohne Gebühren im Rahmen von PLOPP! aufgeführt wird und gegebenenfalls
zusammen mit den Stücken der anderen ausgewählten KandidatInnen auf
einer CD den anderen KandidatInnen und den Rundfunkredaktionen für in-
terne Arbeitszwecke kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

Einsendungen an: Akademie der Künste, PLOPP! - Wettbewerb, Hanseaten-
weg 10, 10781 Berlin

Kontakt: Silke Baer, (0 30) 3 90 76-1 90, mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, oder An-
gelika Ludwig, (0 30) 8 83 96 23, mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


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30.September 2001
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4. Karlsruher Hörspielpreis

Gesucht werden selbst produzierte Hörstücke von bis zu 30 Minuten Län-
ge. Thematische oder formelle Vorgaben gibt es nicht. Studio- und
Wohnzimmerproduktionen sind gleichermaßen willkommen.

Die besten Beiträge werden im Kulturprogramm bei Querfunk gesendet.
Gewinnerinnen und Gewinnern wird eine eigene Sendung gewidmet und die
Rote Röhre überreicht. Dieses Jahr gibt es eine zusätzliche Kategorie
für Stücke unter drei Minuten Länge (Kurzknaller).

Besonders sollen sich Urheberinnen aus dem Sendegebiet von Querfunk
angesprochen fühlen, ein Hörstück zu produzieren.

Weitere Bedingungen:
-  Die Hörstücke dürfen noch nicht ausgestrahlt worden sein.
-  Länge: höchstens 30 Minuten; Kurzknaller: höchstens 3 Minuten
-  Ein Hörstück pro Kategorie darf eingereicht werden.
- das Einverständnis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die Aus-
strahlung Ihrer Stücke bei anderen freien und nicht kommerziellen Ra-
dios im deutschsprachigen Raum
- Die Beiträge sollen auf CD, MD oder Audiokassette eingereicht wer-
den.

Einsendungen an: Freies Radio Karlsruhe, Die QUERFUNK-Kulturredaktion,
Steinstraße 23, 76133 Karlsruhe, Studiofon: (07 21) 38 50 30, Bürofon:
(07 21) 38 78 58, Fax: (07 21) 38 50 20, E-Mail: mail-
to:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


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30. September 2001
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Emscher Drama

Den freien Theatern mangelt es an neuen Theaterstücken. Um diesem Man-
gel abzuhelfen, sollen im Rahmen des Autorenwettbewerbs "Emscher Dra-
ma" junge Autoren animiert werden, Stücke für freie Theater zu schrei-
ben.

Veranstaltet wird der Autorenwettbewerb von der Kooperative Freie The-
ater NRW in Zusammenarbeit mit dem Theater Kohlenpott/Herne, dem Thea-
ter im Depot/Dortmund, dem Wolfgang Borchert Theater/Münster, dem the-
ater der keller/Köln und dem Theater im Ballsaal/Bonn. Die Schirmherr-
schaft für den Wettbewerb hat der Dramatiker Franz Xaver Kroetz über-
nommen.

Gesucht werden dramatische Texte von jungen deutschsprachigen Autoren,
die zeitgenössische Themen behandeln. Es kann sich auch um Adaptionen
von Prosatexten handeln oder um dramatische Entwürfe, die in Zusammen-
arbeit mit einem Theater auf die Bühne kommen sollen. Die Texte dürfen
bisher weder veröffentlicht noch aufgeführt worden sein. Sie sollen
von maximal sechs Darstellern gespielt werden können. Ebenso sollen
die in der Regel begrenzten räumlichen und finanziellen Möglichkeiten
freier Theater berücksichtigt werden.

Pro Autor sind mehrere Texte zugelassen. Alle Texte sollen in dreifa-
cher Ausfertigung eingereicht werden. Die Kopien werden nicht zurück-
gesandt. Eine Jury wählt aus den eingereichten Arbeiten fünf aus, die
mit einem Preisgeld von je 10 000 DM bedacht werden. Außerdem werden
sie von den o. g. Theatern uraufgeführt.

Einsendungen an: Kooperative Freier Theater NRW, "Emscher Drama", Gün-
therstraße 65, 44143 Dortmund, Telefon: (02 31) 55 75 21 11


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1. Oktober (jährlich)
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Arbeitsstipendien für Autoren und Übersetzer im Lande NRW

Das Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport vergibt
jährlich für das Folgejahr ca. 15 Arbeitsstipendien an begabte Auto-
rinnen und Autoren sowie Übersetzer und Übersetzerinnen. Die Stipen-
dien dienen dazu, in dem Zeitraum des Stipendiums bereits begonnene
literarische Arbeiten fertig zu stellen und weitere Planungen anzure-
gen. Die Werke von Autorinnen und Autoren sollen in deutscher Sprache
verfasst sein.

Bewerben können sich Autorinnen und Autoren sowie Übersetzerinnen und
Übersetzer, die ihren Wohnsitz seit mindestens zwei Jahren in Nord-
rhein-Westfalen haben. Nach Erhalt eines Stipendiums ist eine erneute
Bewerbung erst nach drei Jahren möglich.

Zur Bewerbung um ein Stipendium ist ein Antrag an das Ministerium für
Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport, Referat VI A 5, Breite Straße
31, 40213 Düsseldorf, zu richten.

Pro Stipendium werden über drei Monate hinweg je 1 025 Euro ausgezahlt
(insgesamt 3 075 Euro). Die Auszahlung der Stipendien erfolgt nach
Freigabe des Haushalts im Folgejahr, in der Regel zwischen März und
Mai. Über die Vergabe der Stipendien entscheidet eine unabhängige Ju-
ry. Ein Anspruch auf ein Stipendium besteht deshalb nicht.

Literarische Werke, die auch über Druckkostenzuschüsse der Autorin-
nen/Autoren oder Übersetzerinnen/Übersetzer mit finanziert werden,
sind von einer Förderung durch ein Arbeitsstipendium des Landes ausge-
schlossen. Das gilt auch für Verträge mit Literaturagenturen.

Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizufügen:
- bio-bibliographische Angaben (Lebenslauf, Veröffentlichungen, Verla-
ge)
- Bankverbindung
- Textproben in deutscher Sprache des fertig zu stellenden Werkes
- bei ÜbersetzerInnen Arbeitsproben (in deutscher Sprache)
- ein Verlagsvertrag bzw. eine verbindliche Option eines Verlages auf
die Herausgabe des Werkes (mit Arbeitstitel)
- bei Hörspielen oder Theaterstücken die Zusage eines Verlages, einer
Rundfunkanstalt oder eines Theaters, das Werk aufzuführen.

Bitte senden Sie keine Originalunterlagen ein (Verträge, Manuskripte,
etc.), da die Bewerbungsunterlagen nicht zurückgesandt werden. Nach
Drucklegung sind dem Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und
Sport zwei Belegexemplare des geförderten Werkes abzuliefern. Es wird
gebeten, in dem Werk auf die Förderung durch das Ministerium für Städ-
tebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen hin-
zuweisen.


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8. Februar 2002
(Einreichung bis 8. Oktober 2001)
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european pitch point 2002 - Europäischer Drehbuchwettbewerb

european pitch point bietet Drehbuchautoren aus ganz Europa während
der Berlinale 2002 erneut ein internationales Forum, um Produzenten,
Verleihern und Redakteuren ihre Stoffe vorzustellen.

Bis zum 8. Oktober 2001 können sich professionelle Drehbuchautoren mit
einem Treatment von maximal 10 Seiten für einen fiktionalen Fernseh-
oder Kinofilm bewerben. Das Treatment muss in englischer Sprache ein-
gereicht werden. Alle Genre sind möglich.

Originelle, innovative Stoffe, die universell verständlich und auf den
internationalen Markt ausgerichtet sind, werden die größten Chancen
haben, das Interesse der internationalen Jury zu wecken. Diese wird
wieder aus prominenten Vertretern der europäischen Filmwirtschaft be-
stehen, die unter den eingereichten Stoffen die 12 besten auswählen.

Die eingeladenen Autoren erhalten vorab ein intensives mehrtägiges
Consulting sowie Pitching-Training, um beim european pitch point am 8.
Februar 2002 ihre Projekte optimal präsentieren zu können.

Der Erfolg der letzten Jahre zeigt, dass mit european pitch point ein
exklusives Netzwerk geschaffen wurde, das Drehbuchautoren die Möglich-
keit gibt, sich auf dem internationalen Markt zu behaupten. Exempla-
risch für diesen Erfolg stehen die epp-Projekte von Denis Rabaglia,
Drehbuchautor und diesjähriger Gewinner des Schweizer Filmpreises, Mi-
ka Kallwaas, Gewinnerin des Drehbuchpreises KunstSalon, oder Mikael
Colville-Andersen, dessen "Moments of Clarity" diesen Herbst von
Zentropa, Fine Line und Kinowelt unter der Regie von Lone Scherfig
("Italienisch für Anfänger") produziert wird.

Die Development-Agentur Script House, die European Film Academy, die
schweizerische Stiftung Weiterbildung Film- und Audiovision FOCAL und
das niederländische Maurits Binger Filminstituut entwickeln den euro-
pean pitch point 2002.

Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen unter
http://www.pitchpoint.org/europeanpitchpoint oder: european pitch
point, c/o Script House, Rosenthaler Straße 34/35,  D­10178 Berlin o-
der per E-Mail: mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


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15. Oktober 2001
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"Schreiben Sie Geschichte(n)!"

Das Internet-Portal http://www.atlantis-city.de und die Deutsche Seni-
orenliga e. V. (DSL) initiieren bundesweit den Wettbewerb "Schreiben
Sie Geschichte(n)!". Dazu können Kurzgeschichten über außergewöhnliche
Begegnungen eingereicht werden. Die dreißig besten Kurzgeschichten
werden in einem Buch veröffentlicht, das über den elektronischen Buch-
handel vertrieben wird. Schirmherr der Aktion ist Wolfgang Clement,
Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen. Er liefert das Vor-
wort zum Buch und eine eigene Kurzgeschichte.

Gleichzeitig startet ein Wettbewerb zur Gestaltung des Buchumschlags;
die Vorschläge müssen bis 30. September 2001 vorliegen. Sie werden im
September in einer Galerie online ausgestellt. Die Besucher der Inter-
net-Stadt küren das eindrucksvollste Kunstwerk.

Ende November wird das Erstlingswerk der Öffentlichkeit vorgestellt.
Der Erlös aus dem Verkauf des Buches geht als Spende an den Kölner
Verein Neues Wohnen im Alter e. V., der Wohnprojekte mit Alt und Jung
anregt und fördert.

Mehr zu den Teilnahmebedingungen erfahren Interessierte über
http://www.atlantis-city.de. Die Kurzgeschichten (drei bis vier ge-
tippte DIN-A4-Seiten) und die Umschlagentwürfe sind per Post oder per
E-Mail einzureichen bei:  atlantis-city AG, Godesberger Allee 154,
53175 Bonn, Telefon (02 28) 3 07 96 28, mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Weitere Infos bei Petra Klostermann, atlantis-city AG, Marketing und
PR, Telefon: (02 28) 3 07 96-40, Fax: (02 28) 3 07 96-49.


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1. November 2001
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Hans-im-Glück-Preis

Der Hans-im-Glück-Preis ist ein Förderpreis der Kreisstadt Limburg a.
d. Lahn für Jugendbuchautoren und -autorinnen. Ausgezeichnet werden
sprachlich und formal anspruchsvolle Romane und Erzählungen aus dem
deutschen Sprachraum für jugendliche Leser und Leserinnen.

Die Jury wird Bücher und Manuskripte auszeichnen, die durch neue The-
men und Erzählweisen auffallen. Sie ermuntert die Einsender ausdrück-
lich zu Experimenten und Wagnissen.

Der Mindestumfang des Manuskriptes beträgt 100 Seiten. Nicht berück-
sichtigt werden Kurzgeschichten,  Bilderbuchtexte, Gedichte oder Über-
setzungen in die deutsche Sprache.  Unveröffentlichte Manuskripte kön-
nen von den Autoren oder Bücher von den Verlage eingereicht werden.

Der Preis ist mit 5 000 DM und einer Kugel mit 24-karätiger Blattver-
goldung der Limburger Silberschmiedin Annette Zey dotiert. Die Kugel
symbolisiert die Glücksgüter, die "Hans im Glück" bedenkenlos und
glücklich verschenkte. Eine kurze Vita (Lebenslauf) sollte beigefügt
werden. Eingereichte Manuskripte können nur gegen Rückporto zurückge-
schickt werden. Die Jury kann zu den einzelnen Manuskripten auch keine
Lektoratsgutachten ausstellen.

Im Sinne der Literatur- und Leseförderung lädt der Magistrat der Stadt
Limburg - Kulturamt - die Preisträgerin/den Preisträger in der Folge
zu mindestens einer Autorenlesung ein.

Die eingereichten Manuskripte (eine Kopie) oder Bücher (fünf Exemplare
für die fünf Juroren) sind zu senden an den Magistrat der Kreisstadt
Limburg a. d. Lahn - Kulturamt -, Frau Nicole Schultrich, Fischmarkt
21, 65549 Limburg a. d. Lahn.

Weitere Infos: Tel.: (0 64 31) 21 29-13, Fax: (0 64 31) 21 29-18,
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Homepage:
http://www.limburg.de.

Die Bekanntgabe des Preises findet im Juni 2002, die Preisverleihung
im Herbst 2002 in der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn statt.


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1. Dezember 2001
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13. Katholischer Kinder- und Jugendbuchpreis 2002

Der 13. Katholische Kinder- und Jugendbuchpreis für das Jahr 2002
wird von der Deutschen Bischofskonferenz vergeben. In den Wettbewerb
werden Titel des Produktionsjahrgangs 2001 aufgenommen.
Der Preis wird verliehen für Bücher, die beispielhaft und altersgemäß
-  religiöse Erfahrungen vermitteln
-  Glaubenswissen erschließen
-  christliche Lebenshaltungen verdeutlichen

Die ausgezeichneten Werke sollen das Zusammenleben von Gemeinschaften,
Religionen und Kulturen fördern. Dabei muss die transzendente und da-
mit religiöse Dimension erkennbar sein.

Verlage, Institutionen und Privatpersonen können Erzähl- oder Sachtex-
te für Kinder oder Jugendliche aus dem Jahr 2001 einreichen, die den
genannten Kriterien entsprechen.

Der Preis wird für das Jahr 2002 ausgeschrieben und jährlich verlie-
hen. Er ist mit 10 000 DM dotiert. Er kann geteilt werden und sowohl
Autoren als auch Illustratoren und Übersetzer angemessen berücksichti-
gen. Der Preis wird nicht vergeben, wenn keine der eingereichten Ar-
beiten im Sinne der Ausschreibung voll überzeugt. Die Preisverleihung
ist für das Frühjahr 2002 vorgesehen.

Die Titel müssen in zehn Exemplaren geschickt werden an: Zentralstelle
Medien der Deutschen Bischofskonferenz, Geschäftsführung Katholischer
Kinder- und Jugendbuchpreis, Kaiserstraße 163, 53113 Bonn, Telefon:
(02 28) 1 03-2 36, Fax: (02 28) 1 03-3 29, E-Mail: mail-
to:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


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31. Dezember 2001
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Storywettbewerb "Ich bin drin"

2002 ist ein besonderes Jahr, denn der Colonia-Con jährt sich zum 15.
Mal. Aus diesem Anlass hat das Veranstalter-Team rund um Winfried
Brand beschlossen, einen Storywettbewerb zu veranstalten, Thema: "Ich
bin drin."

Preise: Zur Zeit befindet sich das Veranstalterteam noch in Verhand-
lungen, die Preise stehen leider noch nicht definitiv fest. Die Veröf-
fentlichung im Con-Buch für die ersten drei Plätze ist auf alle Fälle
gesichert. In den nächsten Monaten werden auf der Webseite
http://www.colonia-con.de weitere Informationen dazu bekanntgegeben.

Kriterien: Die Story darf sechs Manuskriptseiten - 30 Zeilen à 60 An-
schläge - oder 10 800 Zeichen nicht überschreiten. Sie muss eindeutig
dem phantastischem Bereich zugeordnet sein. Die Themenpalette schließt
also SF, Horror, Grusel, Fantasy und die Randgebiete der Phantastik
ein.

Die Storys können auf elektronischem Weg als Ascii(MS-DOS-Text)-, als
WinWord-2.0-Format oder als PDF-Dokument an mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ge-
sandt werden. Andere Formate können wegen der Virengefahr leider nicht
berücksichtigt werden. Alternativ kann die Story auch auf dem Postweg
versandt werden an: Christian Spließ, c/o J. Kürten, Gutenbergstraße
38, 50823 Köln. Die auf diesem Weg eingereichten Storys können leider
nicht zurückgeschickt werden, dafür ist der Zeitaufwand zu groß.

Weitere Informationen zum Colonia-Con findet ihr auf
http://www.colonia-con-de.


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31. Dezember 2001
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1. Dulzinea-Lyrikpreis

Im Rahmen der Gründungsausgabe von "Dulzinea - Zeitschrift für Lyrik"
wird ein Lyrikpreis zum Thema "Neue Galgenlieder" ausgeschrieben. Die
Preisträgerin/der Preisträger wird durch einen Wettbewerb bestimmt.
Der Gewinn des Wettbewerbs ist mit einem Preisgeld von 1 000 DM ver-
bunden.

Jede/r kann an diesem Wettbewerb teilnehmen. Die Anzahl der eingesand-
ten Beiträge liegt im Ermessen der Teilnehmerin/des Teilnehmers. Jedes
Gedicht wird einzeln (unabhängig von weiteren Gedichtsbeiträgen der
gleichen Autorin) bewertet. Ein Gedicht, nicht eine gesamte Gedichts-
gruppe, wird den Ausschlag für den Gewinn des Wettbewerbs geben.

Alle lyrischen Möglichkeiten sind erlaubt (Einschränkungen: 1. keine
lyrische Prosa, 2. der Text muss druckbar sein, 3. nur deutschsprachi-
ge Texte werden berücksichtigt).

Ausgewählte Gedichte des Wettbewerbs werden in der Gründungsausgabe
von "Dulzinea" veröffentlicht. Die in der Dulzinea-Ausgabe veröffent-
lichten AutorInnen erhalten ein Belegexemplar der Zeitschrift.

Nähere Informationen zum Wettbewerb auf der Homepage:
http://www.dulzinea.de.

Adresse: Projekt Dulzinea: Autorenportal / Dulzinea - Zeitschrift für
Lyrik / Xenien - lyrisches Faltblatt, Postfach 1927, 36009 Fulda, Her-
ausgeber: Uwe Pfeiffer


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31. Dezember 2001
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"Glauser" - Krimipreis der Autoren 2002 für die beste Kriminalkurzge-
schichte

Ausgezeichnet wird die beste deutschsprachige Krimikurzgeschichte, die
im Jahr 2001 in gedruckter Form veröffentlicht wurde (elektronische
Veröffentlichungen können nicht berücksichtigt werden).

Jede/r Autor/in kann nur eine Kurzgeschichte einreichen, in dreifacher
Ausfertigung (Fotokopien plus Titelseite der Zeitschrift oder Impres-
sumseite der Anthologie) an: Tatjana Kruse, Gymnasiumstraße 52, 70174
Stuttgart.

Die Geschichten sollen maximal 15 Normseiten (30 Zeilen à 60 Anschlä-
ge) umfassen. Der Kurzgeschichten-Glauser ist mit 1 000 Euro dotiert.

Die Preisverleihung findet im Rahmen der Criminale 2002 in München
statt, und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


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31. Dezember 2001
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Literaturpreis der schwulen Buchläden 2002

Zum fünften Mal wird im März 2002 der Literaturpreis der schwulen
Buchläden verliehen. Der Preis versteht sich als Initiative zur Förde-
rung deutschsprachiger schwuler Literatur, will Talente fördern und
öffentliche Aufmerksamkeit auf diesen Bereich der Literatur lenken.
Für den Wettbewerb zugelassen sind bislang unveröffentlichte Prosatex-
te, die sich schwerpunktmäßig mit Aspekten des Lebens schwuler Männer
beschäftigen.

Der Preis der Arbeitsgemeinschaft schwuler Buchläden wird alle zwei
Jahre ausgeschrieben, ist mit 2 000,- DM dotiert und mit der Zusiche-
rung einer Veröffentlichung der nominierten Texte in einem eigenen
Sammelband verbunden.

Jede/r kann bisher nicht veröffentlichte Prosatexte (also keine Ly-
rik!) in deutscher Sprache einreichen, die sich schwerpunktmäßig mit
Aspekten des Lebens schwuler Männer beschäftigen. Theatertexte können
nur zugelassen werden, wenn sie als (Vor-)Lesetexte geeignet sind.
Grundsätzlich zugelassen sind auch Auszüge aus längeren Texten, die
jedoch so weit in sich abgeschlossen sein sollten, dass eine Beurtei-
lung und/oder Veröffentlichung des Auszugs auch ohne Kenntnis des Ge-
samttextes sinnvoll erscheint.

Die Texte dürfen bis zu 20 Normseiten lang sein (Format DIN A4, bis zu
35 Zeilen pro Seite, 60 Anschläge pro Zeile, Standardschrift in
12-Punkt-Größe). Handschriftliche Texte können nicht angenommen wer-
den. Bitte nur einen Text einsenden. Jeder Text ist in vierfacher Aus-
fertigung einzureichen, und zwar in ausgedruckter Form (bitte keine
Disketten o. Ä.). Die Texte werden von der Jury anonymisiert weiterge-
geben, deshalb bitte drei Textkopien ohne Namensnennung des Autors/der
Autorin.

Die Juryexemplare verbleiben bei den Juroren. Das Archivexemplar kann
auf Wunsch zurückgesandt werden, sofern ein ausreichend frankierter
Rückumschlag vorliegt. Andernfalls gehen alle eingereichten Beiträge
ins Archiv des Schwulen Museums Berlin.

Eingesandte Texte werden auf die Einhaltung der formalen Kriterien ü-
berprüft. Anschließend gibt es eine Eingangsbestätigung (ggf. mit dem
Hinweis, aus welchen formalen Gründen der Text - noch - nicht zur
Wettbewerbsteilnahme geeignet ist). Alle zugelassenen Texte werden der
unabhängigen Jury vorgelegt, die drei Texte für den Preis nominiert.
Diese Texte (und das heißt dann auch: die AutorInnen dieser Texte)
werden im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung Ende März in Berlin
vorgestellt. Anschließend folgt das "the winner is ..."-Ritual.

Anschrift für Texteinsendungen und Rückfragen: Buchladen Prinz Eisen-
herz, "Literaturpreis 2002", Bleibtreustraße 52, 10623 Berlin, Tele-
fon: (0 30) 3 13 99 36, Fax: (0 30) 3 13 17 95 (Texte aber nicht fa-
xen!), E-Mail: mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


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4. Januar 2002
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Dortmunder Preis der jungen Literatur

Vom 31. Oktober 2001 bis zum 4. Januar 2002 veranstalten das Kulturbü-
ro der Stadt Dortmund, die Stadt- und Landesbibliothek und der Verein
für Literatur das LesArt Literaturfestival Dortmund 2001. Im Rahmen
dieses Festivals wird der "Preis der jungen Literatur" für Prosa aus-
geschrieben. Er ist mit 1 000 DM dotiert und wird innerhalb der Ab-
schlussveranstaltung des Festivals von der Stadtsparkasse Dortmund,
dem Hauptsponsor des Festivals, verliehen. Nur Dortmunder Autorinnen
und Autoren im Alter zwischen 18 und 30 Jahren sind zugelassen.

Bitte senden Sie Ihre Prosa-Texte (maximal 10 DIN-A4-Seiten) auf Pa-
pier an Gisela Koch, Stadt- und Landesbibliothek Dortmund, "LesArt
2001", Königswall 18, 44137 Dortmund.


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31. März 2002
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NDL-Preis

Der "neue deutsche Literaturpreis" wird von der Zeitschrift "neue
deutsche literatur" (ndl) und dem Aufbau-Verlag ausgeschrieben. Er ist
mit 20 000 DM dotiert und mit dem Abschluss eines üblichen Verlagsver-
trags für die Veröffentlichung im Hardcover-Programm der Auf-
bau-Verlagsgruppe verbunden. Der Preis wird für einen Text vergeben,
der sich durch eine mit sprachlicher Meisterschaft erzählte Handlung
auszeichnet und in der traditionellen Form des Romans oder der Novelle
geschrieben ist.

Ausgesprochene Genretexte (Krimi, Sciencefiction, Fantasy usw.) sind
vom Preis ausgeschlossen. Eingereichte Manuskripte müssen mindestens
100 Seiten (in losen Blättern) umfassen und in deutscher Sprache ge-
schrieben sein. Berücksichtigt werden nur unveröffentlichte Texte. Ein
Exposé und eine Kurzbiographie sind beizulegen. Manuskripte werden nur
zurückgesandt, wenn Porto beiliegt. Die Preisträger werden während der
Frankfurter Buchmesse 2002 bekannt gegeben.

Einsendungen (versehen mit dem Kennwort "ndl-Preis") an: Aufbauverlag,
Neue Promenade 6, 10178 Berlin.


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PUBLIKATIONSMÖGLICHKEITEN:
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30. September 2001
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Kurzgeschichten gesucht

Für ein Buchprojekt sucht der Cagliostro-Verlag Kurzgeschichten, short
stories und kurze Prosatexte "junger" Autoren - ohne thematische Ein-
grenzung. Jeder Teilnehmer kann bis zu drei Texte einreichen, aus de-
nen eine Auswahl getroffen wird. Die Texte dürfen bisher noch nicht
publiziert worden sein. Eine Honorierung erfolgt in Form von Freiex-
emplaren.

Die Texte sind auf Diskette und mit einem Ausdruck einzureichen. Ak-
zeptiert werden gängige Dateiformate (Word, StarWriter, Lotus Word pro
etc), maximale Länge zwei Seiten DIN A4 einzeilig. Die Geschichten
sind mit einer kurzen Biographie unter Angabe des Stichworts "short
stories" zu senden an: Cagliostro-Verlag, Alfred-Keller-Straße 1,
53721 Siegburg. Homepage: http://www.cagliostro.net.

Texte werden übrigens nur zurückgeschicht, wenn ein ausreichend fran-
kierter Rückumschlag beiliegt.

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Vor kurzer Zeit wurde der http://www.web-site-verlag.de gegründet, der
sich für das Winter/Frühjahr-Programm 2002 vor allem auf die Bereiche
SF und F ("klassische Fantasy") konzentriert, das Programm jedoch
schnell ausbauen und später z. B. auch Kinderbücher und Sachbücher
aufnehmen wird.

Wir sind kein Zuschuss- oder BoD-Verlag, das heißt: Bei uns erhält je-
der Autor (natürlich) neben einem ordentlichen Autoren-Vertrag ab dem
ersten verkauften Buch Tantiemen, außerdem in jedem Fall auch einen
Vorschuss. Wir suchen nach (guten ...) Autoren - speziell aus den ge-
nannten Bereichen - auch für unsere Anthologie-Reihe
"Web-Site-Stories" (siehe http://www.web-site-stories.net).

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Am 1. Juni 2001 starten wir unsere neue Internet-Site GroschenSto-
ry.de. Wir planen dort die Veröffentlichung von Kurzgeschichten und
Serien aus den Bereichen Horror, Science Fiction und Fantasy. Den Auf-
takt bildet eine fünfteilige Serie, "Das Beil des Henkers" von Morris
Düsterhoff.

Während der Aufbauphase sind wir vor allem an Kurzgeschichten interes-
siert. Diese müssen bisher unveröffentlicht sein. Dies beinhaltet auch
Veröffentlichungen im Internet. Die Geschichten sollten 10 - 15 Norm-
seiten lang sein. Wir bezahlen ein Honorar von 100 DM.

Michael Böhnhardt, Redaktion GroschenStory,
http://www.GroschenStory.de, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Das Forum Jugendarbeit e. V. ist auf der Suche nach Beiträgen für ein
christliches Textbuch. Gedichten, Gedanken, Gebeten, Geschichten und
mehr zu folgenden Themen: Tageszeiten, Gott und ich, die Gruppe (Zu-
sammenleben, Freundschaft etc.), Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung
der Schöpfung (Umwelt). Es können traurige, lustige, ernst, besinnli-
che, kritische, nachdenkliche oder wütende Texte sein, der Kreativität
sind keine Grenzen gesetzt.

Ziel ist es, eine umfangreiche und interessante Textsammlung zusammen-
stellen, die als Grundlage für Jugendgottesdienste dienen und auch
"einfach nur so" zum Schmökern, Nachdenken und Infragestellen anregen
soll. Dabei sollen die Texte authentisch von Jugendlichen für Jugend-
liche sein.

mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Forum Jugendarbeit e. V., Südring 16,
44787 Bochum, Telefon: (07 00) 5 58 55 85 58, Fax: (02 34) 9 13 89-15.
Mehr Infos im Netz: http://www.forum-jugendarbeit.de/textbuch.htm.

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Heyne-Anthologien

Gesucht werden weiterhin Gedichte und Kurzgeschichten sowie Märchen
für Anthologien im Heyne-Verlag München. Ein bestimmtes Thema ist
nicht vorgegeben.

Weitere Infos und Einsendungen an: Kristiane Allert-Wybranietz, Zum
Horsthof 6, 31749 Auetal-Rolfshagen.

Der Einsendeschluss ist nach hinten offen und verlängert sich jeweils
um ein halbes Jahr.


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SEMINARE:
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7. bis 9. Oktober 2001
(Anmeldeschluss: 7. September)
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"Etwas ist nicht geheuer, damit fängt es an" - Literaturwerkstatt Lo-
kal-Krimi

Die Kriminalromane von Léo Malet spielen in Paris, Donna Leons Commis-
sario Brunetti ermittelt in Venedig, für die Bestseller von Henning
Mankell bildet die schwedische Kleinstadt Ystad den Hintergrund - aber
schreiben Malet, Leon und Mankell auch Lokal-Krimis? Was unterscheidet
einen Kriminalroman von einem Lokal-Krimi? Die Qualität der Texte und
der Autoren? Oder spielt die (Welt-)Bekanntheit der Städte und Regio-
nen, in denen die Handlung angesiedelt ist, die entscheidende Rolle?
Ersetzt der Lokal-Krimi gar den Heimatroman, ist er nur für Leser ge-
schrieben, die ihren eigenen Kirchturm im Roman wiederfinden wollen?

Das Seminar möchte einerseits Theorie vermitteln, vor allem aber das
Krimi-Schreiben professionalisieren. Die Texte der Teilnehmerinnen und
Teilnehmer stehen dabei im Mittelpunkt. Eine kurze Einführung in die
Geschichte des Kriminalromans kann dazu beitragen, die Gattung "Lo-
kal-Krimi" zu definieren und dadurch von anderen, aktuell vertretenen
Sub-Genres abzugrenzen. Ein weiteres Thema im Seminar sind Vermark-
tungswege in der Literaturbranche: Wie finde ich einen Verlag? Welche
Rollen spielen Agenten? Bieten Internet, E-Book und Book on Demand
neue Chancen?

Mit der Anmeldung reichen Sie bitte eigene Kurzgeschichten (maximal 10
Seiten) und/oder Romanexposés (1 Seite) ein.

Proben seiner eigenen Arbeit gibt Jürgen Kehrer im Rahmen einer öf-
fentlichen Lesung.

Seminarleitung: Jürgen Kehrer, Münster, freier Schriftsteller von Kri-
minal- und historischen Romanen, Sach- und Drehbüchern.
Kostenanteil: 230 DM + 10 DM für einen Reader
Anmeldung: Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel, Post-
fach 11 40, 38281 Wolfenbüttel, Telefon (0 53 31) 8 08-4 11, Fax (0 53
31) 8 08-4 13, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, http://www.bundesakademie.de


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12. bis 14. Oktober 2001
(Anmeldeschluss: 12. September)
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Vom Erzähltext zur Szene - Übungen, Prosa zu adaptieren

Wer von Lyrik, Epik und Dramatik spricht, meint zumeist eine ideale
Ordnung, die der praktischen literarischen Vielfalt nur teilweise ent-
spricht. Denn die Grenzen zwischen den Gattungen sind mitunter flie-
ßend, manche Texte kokettieren geradezu mit ihren Nachbarn. Vor diesem
Hintergrund arbeitet der Workshop literarisch-praktisch mit solchen
Grenzgängern: Wie lässt sich zum Beispiel Prosa in einen szenischen
Text überführen? Wie können wir dramatisch wichtige Elemente einer Er-
zählung oder eines Romans isolieren und in Dialoge umsetzen? Dafür
sind Ideen, aber auch ein gut sortierter Koffer mit literarischem
Handwerkszeug nötig. Zu diesem Zweck beschäftigen wir uns mit der Ge-
schichte, Beispielen und Verfahren von Prosa-Dramatisierungen. Prak-
tisch denken wir über szenische Strukturen (Konzepte, Lesarten, Gat-
tungsalternativen) nach, arbeiten darüber hinaus an Einzelpassagen, an
Figuren und ihrer Sprache. Forum für erste Arbeitsergebnisse ist eine
Werkstattlesung. Das Ziel: Im kritischen Gespräch die weitere Reali-
sierung Ihrer Adaption vorzubereiten.

Was Sie zuvor tun sollten: Einen Prosatext auswählen, der sich für ei-
ne Dramatisierung eignet. Das kann ein eigener, aber auch ein Fremd-
text sein. Zusätzlich sammeln Sie im Vorfeld Argumente, die aus Ihrer
Sicht das szenisch-dramatische Potential des ausgewählten Textes be-
gründen. Mitbringen müssen Sie vor allem Fantasie, Originalität, auch
Raffinesse und Fleiß, weniger oder erst in zweiter Linie zählen wis-
senschaftliche Lektüre und akribische Vorarbeiten.

Seminarleitung: Peter Reichel, Leipzig, Lehrstuhl für Dramaturgie an
der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy"
Leipzig.
Kostenanteil: 230 DM + 10 DM für einen Reader
Anmeldung: Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel, Post-
fach 11 40, 38281 Wolfenbüttel, Telefon (0 53 31) 8 08-4 11, Fax (0 53
31) 8 08-4 13, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, http://www.bundesakademie.de


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27. bis 29. Oktober 2001
(Anmeldeschluss: 27. September)
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Morde für die Ohren - Profiwerkstatt Kriminalhörspiel

Sie haben früher "Kalle Blomquist, der Meisterdetektiv" im Kinderfunk
gehört - und sind natürlich dem Krimischreiben verfallen. Inzwischen
sind Sie ein Profi, was die Dramaturgie fingierter Morde angeht. Sie
haben bislang mindestens einen Krimi veröffentlicht, suchen aber nach
neuen literarischen Feuerproben. Das Genre Kriminalhörspiel reizt Sie
ungemein, vielleicht haben Sie sogar schon eins in der Schublade und
wissen nicht, ob es etwas taugt. Genau für Sie ist unsere Profiwerk-
statt Kriminalhörspiel gedacht. Hier erfahren Sie, was Sie über das
"Handwerk" wissen sollten: Sie hören aktuelle und historische Produk-
tionen und lernen die Geschichte des Kriminalhörspiels, seine Erzähl-
formen und Inszenierungsstile kennen.

Höhepunkt und Katharsis: Sie sind live dabei, wenn das Hörspielstudio
des NDR in Hamburg Texte inszeniert.

Seminarleitung: Hilke Veth, Hamburg, Hörspieldramaturgin beim NDR, Le-
onhard Koppelmann, Köln, (Hörspiel-)Regisseur und Autor
Kostenanteil: 240 DM + 10 DM für einen Reader
Anmeldung: Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel, Post-
fach 11 40, 38281 Wolfenbüttel, Telefon (0 53 31) 8 08-4 11, Fax (0 53
31) 8 08-4 13, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, http://www.bundesakademie.de
Das Seminar wird in Zusammenarbeit mit dem NDR-Hörspiel durchgeführt
und findet in Wolfenbüttel und Hamburg statt.


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14. bis 16. Dezember 2001
(Anmeldeschluss: 14. November)
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Möglichkeit statt Wirklichkeit? Die Sciencefiction-Kurzgeschichte

Zumindest in der so genannten Goldenen Zeit der Literaturgattung galt
die Kurzgeschichte als das Medium schlechthin, um Sciencefiction zu
schreiben. Kein Wunder, gab es doch Dutzende einschlägiger Zeitschrif-
ten auf dem angloamerikanischen Markt und ungezählte Leser, die origi-
nelle Weltentwürfe und prägnante Ideen liebten.

Und wie sieht es zu Beginn des 21. Jahrhunderts aus? Die meisten
Sciencefiction-Leser bevorzugen dicke Wälzer oder gar Endlos-Sagas.
Magazine und Anthologien für Kurzgeschichten scheinen auszusterben.
Nach wie vor bietet jedoch die Sciencefiction-Kurzgeschichte Schrei-
bern ungeahnte Möglichkeiten, denn durch die Kunst knapper Schilderun-
gen und einen sauberen Stil können fantastische Welten entstehen. Zu-
dem kann die Kurzgeschichte für manchen Schriftsteller eine wichtige
Fingerübung sein, um in überschaubarer Zeit handwerkliches Rüstzeug
für komplexere Werke zu erwerben.

Solches Rüstzeug erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses
Seminars, das sich als Schreibschule für angehende Scienceficti-
on-Schriftsteller versteht. Grundlegende Fertigkeiten zum Schreiben
von Sciencefiction werden hier vermittelt. Zudem üben die Teilnehme-
rinnen und Teilnehmer an konkreten Beispielen, wie sie ihre Texte
verbessern können. Sie verfassen Geschichten und stellen sie im Kreis
der schreibenden Kollegen vor. Das fördert zugleich die Kritikfähig-
keit für eigene wie fremde Texte.

Seminarleitung: Klaus N. Frick, Karlsruhe, Sciencefiction-Redakteur,
Uwe Anton, Wuppertal, Sciencefiction-Autor, Übersetzer und Herausgeber
Kostenanteil: 230 DM + 10 DM für einen Reader
Anmeldung: Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel, Post-
fach 11 40, 38281 Wolfenbüttel, Telefon (0 53 31) 8 08-4 11, Fax (0 53
31) 8 08-4 13, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, http://www.bundesakademie.de


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republik Deutschland. Erfüllungsort ist Kaiserslautern.

Bei Unwirksamkeit einer der vorstehenden Bedingungen bleibt die Wirk-
samkeit der übrigen unberührt. Die unwirksame Klausel wird sodann ein-
vernehmlich durch eine andere ersetzt, die wirtschaftlich und in ihrer
Intention der unwirksamen Klausel am nächsten kommt.
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Anschrift: autorenforum.de - Postfach 11 69 - 67601 Kaiserslautern
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