Ausgabe 4-2 (20. Februar 2002)

Schreib-Kick
Vorstellung
     "Autorenstammtisch in Nürnberg"
Autorenwissen
     "Die Organisation der Krefelder Krimi-Tage 2001"
     von Ina Coelen
Buchbesprechung
     "Ideenmischmaschine"
     "Vom Buch zum Drehbuch"
     besprochen von Gabi Neumayer
Frag den Experten für historische Romane
     (Titus Müller)
Frag den Experten für Verlagswesen
     (Bjørn Jagnow)
Frag die Expertin für Reiseführer
     (Gabriele Kalmbach)
Frag die Expertin für Literaturagenturen
     (Petra Hermanns)
Frag die Experten für Kinderbücher
     (Kopietz & Sommer)
Frag die Expertin für Fantasy
     (Stefanie Bense)
EDITORIAL: 
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Liebe Autorinnen und Autoren,

heute ist ein Glückstag für uns und auch für euch: Wir haben endlich 
eine engagierte Mitarbeiterin gefunden, die sich für uns nach "paying 
markets" für AutorInnen umsieht! Ursula Schmid-Spreer durchforscht ab 
sofort den Markt nach Publikationen, die für Veröffentlichungen auch 
Honorare zahlen. Deshalb werden die "Publikationsmöglichkeiten" ab 
dieser Ausgabe des Tempest aufgesplittet: in die Unterrubriken "mit 
Honorar" und "ohne Honorar". Innerhalb der Unterrubriken findet ihr 
zuerst die Ausschreibungen mit, danach diejenigen ohne Deadline.

Das bedeutet natürlich keine Wertung: Viele Literaturzeitschriften 
beispielsweise (und auch der Tempest, was das betrifft ...) können 
keine Honorare zahlen, geben dafür aber meist Belegexemplare ab (die 
gibt es bei uns wenigstens in Hülle und Fülle!). Wer erste Veröffent-
lichungsmöglichkeiten sucht, wird dieses Angebot eventuell gern in An-
spruch nehmen. Profis, die vom Schreiben leben, halten hingegen in der 
Regel gezielt nach  Möglichkeiten Ausschau, gegen Honorar zu veröf-
fentlichen - und auch ihnen können wir nun dank Ursula Schmid-Spreer 
etwas bieten.

Ein paar Worte zum Vorgehen: Wenn aus Infos zu einer Publikationsmög-
lichkeit nicht hervorgeht, ob für die Veröffentlichung bezahlt wird 
oder nicht, sortieren wir sie in Zukunft automatisch unter "ohne Hono-
rar" ein. Wer sich dort nicht richtig aufgehoben fühlt, kann mir ein-
fach Angaben zum Honorar schicken, die ich dann einfüge. - Wer uns In-
fos zu Veröffentlichungsmöglichkeiten schicken möchte, orientiert sich 
am besten an unserem Marktinfo-Muster (unter dem Editorial). Bitte 
komplett (!) ausfüllen und als RTF-Datei an die Redaktion mailen: 
mailto:redaktion at autorenforum punkt de.

Jetzt aber zu unserer neuen Mitarbeiterin: Ursula Schmid-Spreer ist 
Lehrerin für Gesundheitsberufe (Zahnmedizin). Als Ausgleich für den 
nicht immer ganz leichten Job schreibt sie gerne - Briefe, Tagebuch 
und kleine Storys für ihre Tochter. Im Geestverlag sind in einer An-
thologie zwei Geschichten zum Thema Hoffnung von ihr erschienen, und 
ihr Märchenbuch "Florian Floh" wurde im Thomas-Rüger-Verlag veröffent-
licht.

In diesem Tempest könnt ihr bereits von Ursula Schmid-Spreers ersten 
Aktivitäten profitieren. Außerdem zeigt Ina Coelen anhand der "Krefel-
der Krimi-Tage 2001", wie man ein Autoren-Großereignis auf die Beine 
stellt, unsere Expertinnen und Experten beantworten wieder eine Menge 
Fragen, und wie gewohnt gibt es auch in diesem Tempest neue Buch- und 
Schreibtipps.

Der Tipp des Monats Februar, diesmal von Julia Weisenberger:

     Hier eine Idee für Fantasyautoren, die sich näher mit 
     ihren Welten befassen wollen oder nach Möglichkeiten suchen, 
     sie noch realistischer darzustellen: Ich habe einen 
     Newsletter abonniert, der zwar auf Englisch und für 
     Rollenspieler gedacht ist, aber auch für Autoren sind einige 
     Ideen dabei: http://www.roleplayingtips.com. Von 
     dieser Startseite aus kann man ganz einfach und kostenlos 
     den Newsletter abonnieren, der dann wöchentlich in den 
     Mailkasten schneit.

Mögen eure Veröffentlichungen (vor allem die bezahlten) immer zahlrei-
cher werden!

  Gabi Neumayer
  Chefredakteurin


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Marktinfo-Muster:
~~~~~~~~~~~~~~~~~

[Name der Publikation]

Konzept, Zielgruppe: 

Erscheinungsweise: 

Gesucht wird vor allem: 

Länge der Beiträge: 

Inhaltliche Vorgaben/Wünsche: 

Formale Vorgaben: 

Honorar:

Richtlinien anfordern bei:

Besonderer Tipp für die AutorInnen: 

Kontaktperson: 


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ISSN 1439-4669   Copyright 2002 autorenforum.de. Copyright- und
                 Kontaktinformationen am Ende dieser Ausgabe
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   INHALT DIESER AUSGABE:

      Editorial
      Inserate
      Schreib-Kick
      Vorstellung
          "Autorenstammtisch in Nürnberg"
      Autorenwissen
          "Die Organisation der Krefelder Krimi-Tage 2001"
          von Ina Coelen
      Buchbesprechung
          "Ideenmischmaschine"
          "Vom Buch zum Drehbuch"
          besprochen von Gabi Neumayer
      Frag den Experten für historische Romane
          (Titus Müller)
      Frag den Experten für Verlagswesen
          (Bjørn Jagnow)
      Frag die Expertin für Reiseführer
          (Gabriele Kalmbach)
      Frag die Expertin für Literaturagenturen
          (Petra Hermanns)
      Frag die Experten für Kinderbücher
          (Kopietz & Sommer)
      Frag die Expertin für Fantasy
          (Stefanie Bense)
      Veranstaltungen
      Ausschreibungen
      Publikationsmöglichkeiten
           mit Honorar
           ohne Honorar
      Seminare
      Impressum

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Kleinanzeigen in "The Tempest"
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INSERATE:
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Wer möchte seine Texte professionell lektorieren/korrigieren lassen? 
Ich bin promovierte Literaturwissenschaftlerin mit langjähriger Erfah-
rung im Bereich Prosa (Romane, Erzählungen etc.) und Sachbuch (wissen-
schaftliche Texte, Ratgeber, Biographien etc.). Informationen unter 
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"Leben ist Frieden, der wie die Sonne über dem Wasser ruht und mit 
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Schreibwerkstatt/Kreativurlaub 16.-23.3.2002
Im idyllischen Reppenhagen (Mecklenburg-Vorpommern) werden wir eine 
Woche lang unserer Phantasie freien Lauf lassen. Postkartengeschich-
ten, Haiku, ein Gruppen-Roman u. v. m. sollen entstehen. Nebenbei 
bleibt Zeit für Lesen, Spazierengehen und die hauseigene Sauna. Unter-
kunft, Verpflegung und Seminargebühr für eine Woche (Sa-Sa) DM 750,--
Maren Thunert (030-499 97 301)
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Für alle, die schreiben und veröffentlichen: http://www.AutorInnen.de


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SCHREIB-KICK:
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                                  (mailto:redaktion at autorenforum punkt de)


Unser Schreib-Kick für den Februar, diesmal von Albrecht Piper:

Greifen Sie mit geschlossenen Augen in Ihre CD- oder Plattensammlung, 
und wählen Sie blind irgendein Stück aus. Hören Sie es sich zwei- oder 
dreimal an (auch und gerade wenn es nicht Ihr Lieblingsstück ist), und 
stellen Sie sich vor, die Musik käme aus einem Radio an einem beliebi-
gen Ort. Versuchen Sie den Ort zu sehen - ein Zimmer, eine Kneipe, 
vielleicht ein Kofferradio am Strand. Welche Personen befinden sich 
dort, und was tun sie, während das Stück läuft? Entwickeln Sie daraus 
eine Szene oder ein Gedicht.


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VORSTELLUNG:
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                                  (mailto:redaktion at autorenforum punkt de)


                    "Autorenstammtisch in Nürnberg"
                       von Ursula Schmid-Spreer

Unsere Schreibgruppe beschloss eines Tages, in Nürnberg einen litera-
rischen Stammtisch zu gründen. Wir wollten uns gerne mit anderen 
Schreiberlingen in gemütlicher Runde austauschen. Ein Lokal war 
schnell gefunden. Verkehrsgünstig, gute Küche, nicht zu laut – kurzum: 
ein gutes Ambiente.

Als Nächstes stellte sich die Frage: Wie findet man weitere schreibbe-
geisterte Leute, die gerne über ihre Schreibtätigkeiten reden und auch 
Erfahrungen sammeln möchten? Wir schalteten eine Anzeige in einem ört-
lichen Kontaktforum. Hinzu kamen Hinweise auf unserer Homepage und in 
verschiedenen Literaturforen im Internet. Nicht zu vergessen die per-
sönlichen Einladungsschreiben an diverse Nürnberger Verlage.

Unser erstes Treffen fand Ende Oktober 2001 statt. Acht Leute hatten 
sich eingefunden. Ein guter Erfolg und Ansporn weiterzumachen! Es wur-
de lebhaft diskutiert und debattiert. Jeder erzählte ein bisschen von 
sich und seinen Schreibinteressen, den geplanten Projekten und den 
bisherigen Erfolgen. Da das Lokal eine hervorragende Küche hat, kamen 
die kulinarischen Gaumenfreuden auch nicht zu kurz.

Im Dezember fand das zweite Treffen statt. Diesmal kamen sieben Leute 
zu einem angeregten Austausch zusammen. Wir luden gezielt Verlage und 
Redakteure zu unserem Stammtisch ein. Auch wurden wieder Anzeigen in 
diversen Foren und Zeitungen geschaltet. Elf "Federlinge" nahmen teil, 
darunter auch ein freier Journalist von den "Nürnberger Nachrichten". 
Weitere Termine stehen schon fest, und wir hoffen, dass sich dieses 
Treffen von schreibbegeisterten Leuten mit der Zeit etabliert.

Wir möchten kein Club und auch kein Verein sein. Auch verstehen wir 
uns nicht als Selbsthilfegruppe. Diese Treffen sind freiwillig und 
sollen Spaß machen. Es gibt weder Zwang noch Verpflichtung. Unser Ziel 
ist der Austausch von Leuten, die gemeinsame Interessen haben, gerne 
schreiben und eigene Erfahrungen weitergeben möchten. 

Bei diesen Treffen können auch keine Workshops veranstaltet werden, 
das gibt ein Stammtisch einfach nicht her, und es ist auch nicht Sinn 
und Aufgabe eines Stammtisches. Man kann Informationen austauschen und 
bekannt geben, wo Seminare oder Workshops stattfinden. Jedoch ist es 
nicht ausgeschlossen, dass sich Projekte daraus entwickeln.

Steffi Budig, Telefon: (01 63) 6 38 14 45
Ursula Schmid-Spreer, Telefon: (09 11) 45 99 69
Kontakt: http://wordart.home.pages.de


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AUTORENWISSEN:
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                                  (mailto:redaktion at autorenforum punkt de)


           "Die Organisation der Krefelder Krimi-Tage 2001"
                            von Ina Coelen

Das Organisieren der Krefelder Krimi-Tage begann damit, AutorInnen für 
diese Idee zu begeistern. Parallel dazu konnten wir - Ingrid Schmitz 
und Ina Coelen von den "Sisters in Crime" - den Krefelder Polizeiprä-
sidenten als Schirmherrn gewinnen. Beim Kulturdezernenten und beim 
Kulturamt der Stadt informierten wir uns über die Möglichkeiten der 
Unterstützung. Man war von der Idee sehr angetan und auch bereit, al-
les zu tun – wenn es nichts kostet.

Also erhielten wir die Genehmigung, das offizielle Logo der Stadt zu 
verwenden, und wir durften behaupten, das Kulturamt unterstütze unsere 
Veranstaltung. Dadurch bekamen unsere "Bettelbriefe" an potentielle 
Sponsoren und Inserenten einen (halb)offiziellen Charakter. 

Für die Finanzierung der Plakate und Informationsbroschüren (Anzeigen- 
und Imagewerbung) haben wir über 100 Firmen angeschrieben und an-
schließend telefonisch dort nachgefragt. Wir konnten den Interessenten 
Anzeigen in der Broschüre (Auflage 8 000) und Eindrucke auf dem Plakat 
(300 Stück) anbieten.

Das Kulturamt organisierte für uns kostenlos die Plakatierung von 150 
Stellwänden im Stadtgebiet und 50 Plakaten in allen städtischen Gebäu-
den. Die restlichen Plakate wurden in Eigenarbeit verteilt.

Wir haben an alle Krefelder Buchhandlungen Plakate und Broschüren ab-
gegeben. Plakate wurden aber nur in drei Buchhandlungen aufgehängt 
(man fürchtete wohl, die Konkurrenz zu unterstützen, da nur eine ein-
zige Buchhandlung bereit war, sich mit einer Krimilesung in den eige-
nen Räumen zu beteiligen.) 

Aufsteller mit Infobroschüren haben wir in der ganzen Stadt verteilt, 
bei der "In"-Kneipe und beim "Erlebnisbäcker" genau so wie in Banken 
und Sparkassen. Die Eintrittskarten waren bei den bekannten Vorver-
kaufsstellen und den Veranstaltungsorten zu bekommen.

Vier Wochen vor den Krimi-Tagen wurden für die zwei Krefelder Tages-
zeitungen, das Wochenblatt, regionale Monatszeitschriften und ver-
schiedene Bürgervereins- und Stadtteilblätter eine Pressekonferenz im 
Dorint-Hotel organisiert (war recht mager besucht) und eine Pressemap-
pe an alle Zeitungen sowie regionale Rundfunk- und Fernsehsender ver-
schickt.

Die Berichterstattung in den Tageszeitungen war recht zufrieden stel-
lend. Das 3. Fernsehprogramm (WDR) brachte in der "Aktuellen Stunde" 
eine fünfminütige Reportage, der Rundfunk (WDR 2) sendete mehrfach 
Hinweise auf die Krefelder Krimi-Tage, und der lokale Radiosender 
"Welle Niederrhein" hat bei der Eröffnungsveranstaltung mehrere Auto-
rInnen interviewt.

Für die Sicherstellung der Lesungshonorare haben wir einen Zuschuss 
vom Förderverein bekommen. Die Lesungen wurden zum größten Teil durch 
die Eintrittsgelder und von den Veranstaltungsorten, also den Wirten 
bzw. Geschäftsleuten bezahlt (Museum und Stadtbücherei hatten keine 
Gelder zur Verfügung, waren aber für uns als Orte für Lesungen inte-
ressant.) 

Es war überhaupt kein Problem, Lesungsorte zu finden. Mit Ausnahme der 
Buchhandlungen (es hatten drei zugesagt, von denen zwei wieder ab-
sprangen) waren die meisten Gastronomen und Firmen sehr schnell zu be-
geistern, und alle waren sich im Nachhinein einig, dass sie auch beim 
nächsten Mal wieder dabei sein wollen. 

Von 13 Veranstaltungen waren 10 so gut wie ausverkauft. Sehr positive 
Resonanz bekamen wir von Krefeldern und angereisten Krimifans. Auch 
die Offiziellen der Stadt Krefeld sagten uns für weitere Krimi-
Veranstaltungen ihre Unterstützung zu. 

Alle Presseartikel über die Krefelder Krimi-Tage wurden zu einer zehn-
seitigen Mappe zusammengestellt und interessierten (aber noch un-
schlüssigen) Sponsoren geschickt, um sie für die nächsten Krimi-Tage 
zu gewinnen, die 2003 stattfinden werden.

                    **~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**

Ina Coelen, 1958 geboren, hat visuelle Kommunikation studiert. Seit 
1984 arbeitet sie als selbständige Grafikerin, zeichnet Cartoons, 
schreibt Texte für ihr Marionettentheater und Kurzkrimis. Mit Ingrid 
Schmitz gibt sie Kurzkrimisammlungen heraus, bislang: "Rheinleichen", 
Emons 2000, 9 Euro; "Teuflische Nachbarn", Scherz 2001, 7 Euro; "Töd-
liche Beziehungen", Emons 2001, 9 Euro.


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BUCHBESPRECHUNG:
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                                  (mailto:redaktion at autorenforum punkt de)


                         "Ideenmischmaschine"
                     besprochen von Gabi Neumayer

Ein kleines Ringbuch - und doch enthält es Tausende von Anregungen für 
Stegreifspiele. Es ist zwar nicht dafür gedacht, aber für AutorInnen 
eignet es sich ebenfalls hervorragend: als nahezu unerschöpfliche 
Quelle für Szenenideen und Schreibspiele für Schreibgruppen.

Nach der Einleitung mit einigen Anregungen und Handhabungshinweisen 
findet man in diesem Buch 92 dreigeteilte Seiten. Im oberen Teil ste-
hen Charaktere, im mittleren eine Situation und im unteren ein Ort. 
Diese Teile sind alle untereinander kombinierbar. So kommt man bei-
spielsweise auf diese Vorgaben:
- Ein nervöser Bankkunde, eine vergessliche alte Dame und ein Bankräu-
ber führen ein völlig durchgeknalltes Prüfungsgespräch vor einem Su-
permarkt-Regal.
- Ein Neandertaler-Pärchen nimmt in der Küche eines Luxusrestaurants 
an einer Talentprobe für den Job als TV-Showmaster teil.

Kreative werden mit dieser Ideenmischmaschine eine Menge anfangen kön-
nen, ob nun allein oder in einer Schreibgruppe. Mischt gut!


Peter Thiesen: "Ideenmischmaschine", 2001, 112 Seiten, 19,90 Euro, 
Beltz Verlag


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BUCHBESPRECHUNG:
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                                  (mailto:redaktion at autorenforum punkt de)


               "Vom Buch zum Drehbuch" von Linda Seger
                     besprochen von Gabi Neumayer

Wie kann man aus einem Roman, einem Theaterstück oder einer Biographie 
einen Film machen? Damit beschäftigt sich die berühmte amerikanische 
Autorin und "Script Consultant" in diesem Buch.

Wer das für ein "Nischenthema" hält, kann sich in mehrerlei Hinsicht 
eines Besseren belehren lassen:
- Etwa 85 Prozent der Oscar-Gewinner in der Kategorie "Bester Film" 
sind Adaptionen. Ähnlich beeindruckende Zahlen findet man bei den 
Fernsehspielen der Woche und bei den Miniserien (in den USA).
- Wer etwas über das Wesen von Roman, Theaterstück und Biographie er-
fahren möchte, wird hier eine Menge finden. Denn die Charakteristika 
einer Erzählform erschließen sich besonders gut im Kontrast mit einer 
anderen.

Im ersten Kapitel geht Seger auf diesen letzten Punkt ausführlich ein: 
Sie stellt die Unterschiede zwischen Roman und Film, Theaterstück und 
Film, Biographie und Film heraus und beschäftigt sich außerdem mit dem 
Remake. Unschlagbar praxisnah werden diese Unterkapitel durch die 
Fallbeispiele: An der Entstehungsgeschichte jeweils eines Films werden 
die besonderen Schwierigkeiten der Adaption deutlich. So berichtet 
beispielsweise der Drehbuchautor von "Feld der Träume", was er alles 
bedenken und ändern musste, um aus der Romanvorlage sein Drehbuch zu 
machen.

Der nächste Teil beschäftigt sich damit, wie man "das zweite Original" 
erschafft, also die Geschichte ausfindig macht, die Figuren auswählt, 
das Thema erkundet und den Stil findet. Im dritten Teil steht dann das 
Geschäftliche im Zentrum: Wie erwirbt man eine Option - und wie 
schreibt man ein DokuDrama fürs Fernsehen?

Ob Miss Daisy und ihr Chauffeur, Stirb langsam, Mein linker Fuß, Der 
mit dem Wolf tanzt, Stand by me oder Hair: An diesen und vielen ande-
ren berühmten Filmen zeigt Seger gewohnt klug, verständlich und span-
nend, wie man zu einer gelungenen Adaption kommt. Und auch für Auto-
rInnen, die keine Drehbücher, sondern Theaterstücke oder Romane 
schreiben, enthält dieses Buch hervorragende Anregungen und Hinweise.


Linda Seger: "Vom Buch zum Drehbuch", 2001, 250 Seiten, 17,90 Euro, 
Zweitausendeins

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Soeben erschienen: mein Bilderbuch "Viele Grüße, dein Löwe", Baumhaus 
Verlag, illustriert von Elena Conti, 9,90 Euro, für Kinder ab 3 Jah-
ren. Mehr dazu und vieles andere rund ums Schreiben auf meiner Homepa-
ge: http://www.gabineumayer.de.


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UNSERE EXPERTINNEN UND EXPERTEN:     
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Bitte schickt den ExpertInnen nur Fragen zu ihrem Expertenthema - kei-
ne Manuskripte zur Beurteilung. Speziell unsere Expertin für Litera-
turagenturen nimmt keine neuen AutorInnen an; Anfragen dazu sind daher 
zwecklos.


  Dark Fantasy: Martin Knöpper
                                   mailto:darkfantasy at autorenforum punkt de
  Drehbuch: Christian Lück
                                mailto:drehbuchdoktor at autorenforum punkt de
  Fandom: Thomas Kohlschmidt
                                        mailto:fandom at autorenforum punkt de
  Fantasy: Stefanie Bense
                                       mailto:fantasy at autorenforum punkt de
  Heftroman: Arndt Ellmer
                                     mailto:heftroman at autorenforum punkt de
  Historischer Roman: Titus Müller
                            mailto:historischer.roman at autorenforum punkt de
  Kinderbuch: Gerit Kopietz und Jörg Sommer
                                    mailto:kinderbuch at autorenforum punkt de
  Krimi: Monika Niehaus-Osterloh
                                 mailto:krimiexpertin at autorenforum punkt de
  Kriminalistik: Reiner M. Sowa
                                 mailto:kriminalistik at autorenforum punkt de
  Literaturagenturen: Petra Hermanns
                                       mailto:agentin at autorenforum punkt de
  Lyrik: Titus Müller
                                         mailto:lyrik at autorenforum punkt de
  Reiseführer: Gabriele Kalmbach
                                  mailto:reisefuehrer at autorenforum punkt de
  Sachbuch allgemein: Gabi Neumayer
                                      mailto:sachbuch at autorenforum punkt de
  Sachbuch Medizin/Psychologie: Maja Langsdorff
                                     mailto:med.psych at autorenforum punkt de
  Schreibgruppen: Ute Hacker
                                mailto:schreibgruppen at autorenforum punkt de
  Schreibhandwerk: Ute Hacker
                               mailto:schreibhandwerk at autorenforum punkt de
  Sciencefiction: Andreas Eschbach
                                      mailto:sf-autor at autorenforum punkt de
  Technische Literatur, CDs, Internet: Reinhard Mermi
                                       mailto:techlit at autorenforum punkt de
  Übersetzung: Barbara Slawig 
                                 mailto:uebersetzerin at autorenforum punkt de
  Verlagswesen: Bjørn Jagnow
                                  mailto:verlagswesen at autorenforum punkt de



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FRAG DEN EXPERTEN FÜR HISTORISCHE ROMANE:
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             Titus Müller (mailto:historischer.roman at autorenforum punkt de)


Frage:
Ich arbeite an meinem zweiten historischen Roman und bin mir etwas un-
sicher, was den Plot betrifft. Da die Ereignisse ja mehr oder weniger 
historisch festgelegt sind, fällt es mir schwer, mich auf ein 
Plot-Muster festzulegen. Fest steht, dass Leben und Entwicklung des 
Protagonisten im Vordergrund stehen, dies aber verbunden mit dem his-
torischen Hintergrund. Haben Sie einen Tipp für mich?


Antwort:
Es ist natürlich nicht leicht, ohne genauere Kenntnis über Ihr Roman-
projekt Vorschläge zu machen, aber vielleicht bringen die folgenden 
drei Anregungen Ihnen eine neue Idee, einen neuen Blickwinkel.

Müssen Sie das Leben Ihres Protagonisten aus seiner Perspektive schil-
dern? Anscheinend engt sie die Lebensgeschichte Ihres Helden zu sehr 
ein, und Sie können nicht mehr kreativ werden - warum schreiben Sie 
die Dinge nicht aus der Sicht einer (scheinbar) ganz unwichtigen Per-
son im Umfeld des bisherigen Protagonisten, der Haushaltshilfe, des 
Knappen, des Beichtvaters ...? Das verschafft die nötige Distanz und 
außerdem Freiheiten im Plot. Wichtig ist allerdings, dass Ihr neuer 
Protagonist wenigstens einmal Einfluss nimmt auf ein Ereignis mit grö-
ßerer geschichtlicher Bedeutung, sonst besteht die Gefahr, dass der 
Plot in einer beliebigen Zeit angesiedelt sein könnte und die Ge-
schichte an sich zu geringe Tragweite hat, um spannend und bedeutsam 
zu sein.

Womöglich hilft Ihnen das nicht weiter, und das Problem liegt gar 
nicht auf dem Papier, sondern in Ihnen drin. Wie sehen Sie Ihren Ro-
man? Als zuverlässige Chronik, als Geschichtsbuch? Machen Sie sich be-
wusst: In jedem historischen Roman bilden die Fakten allenfalls das 
Skelett. Natürlich müssen Sie gut recherchieren, aber Ihre Freude am 
Schreiben sollte nicht allein durch das geschickte Aneinanderweben von 
gefundenen Fakten entstehen. Beschreiben Sie Details, bei denen Sie 
alle Freiheit haben: den Sonnenschein, die Gedanken des Protagonisten 
bei raschelndem Laub, beim Anblick einer gut aussehenden Frau, eines 
gut aussehenden Mannes, beim Herüberhallen von Kindergeschrei. Selbst 
wenn über Ihren Protagonisten für jede Woche seines Lebens bekannt 
ist, was er getan und gelassen hat, bleiben Ihnen die Stunden, die Sie 
mit Fantasie und viel Freiheit füllen können - und es sind nicht die 
Wochen, die zählen im Leben, sondern die Stunden, die Minuten, die Mo-
mente. Genießen Sie es, Momente zu beschreiben!

Und zu guter Letzt: Sie schreiben, dass die historischen Fakten Ihnen 
das Plotmuster schon vorgeben (wenn ich richtig verstanden habe). Sa-
gen Sie nicht auch, dass in Ihrem Roman Leben und Entwicklung des Pro-
tagonisten im Vordergrund stehen sollen? Dann sollten Sie Ihren Plot 
nicht in erster Linie nach historischen Ereignissen ausrichten - es 
ist doch gut möglich, dass der Höhepunkt im Leben Karls des Großen gar 
nicht die Kaiserkrönung war, sondern ein Erlebnis während der Eber-
jagd. Wissen wir es? Sie haben die Freiheit, Schwerpunkte zu setzen, 
und dafür müssen Sie gar nicht historische Gegebenheiten verfälschen. 
Einfach dadurch, was Sie erzählen und wie Sie es erzählen, entscheiden 
Sie. Bleiben Sie am Ruder, indem Sie mehr auf den Menschen schauen als 
auf die Ereignisse.

                    **~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**

Titus Müller studiert Literatur, Geschichte und Publizistik in Berlin. 
Er ist Herausgeber der Autorenzeitschrift "Federwelt" und des neuen 
Buchs "Gedichte schreiben und veröffentlichen" mit Beiträgen zu Lesun-
gen, Lyrikverlagen, Stilmitteln in Gedichten, Poetry Slams und hand-
werklichem Dichterwerkzeug (zu finden unter http://www.federwelt.de).


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FRAG DEN EXPERTEN FÜR VERLAGSWESEN:
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                  Bjørn Jagnow (mailto:verlagswesen at autorenforum punkt de)


Frage:
Nachdem mein Roman in Luxemburg herausgekommen war und sehr gute Kri-
tiken erhalten hatte, wollte ich ihn auch in Deutschland veröffentli-
chen. Über Selbstbeteiligungsverlage wusste ich damals überhaupt 
nichts. So kam es, dass ich aus Unkenntnis den Roman in neuer Aufma-
chung und mit neuem Titel bei einem Dienstleister-Verlag veröffent-
licht habe.

Obwohl bis heute ein paar hundert Exemplare verkauft wurden, bin ich 
nicht zufrieden. Einmal, weil ich mir mit dieser Veröffentlichung ei-
nen schlechten Ruf eingehandelt habe, zum anderen aber auch, weil ich 
das Buch bisher in keinem einzigen Geschäft in Deutschland gesehen ha-
be. Meine Frage an Sie: Sehen Sie eine Möglichkeit, aus diesem Vertrag 
auszusteigen?


Antwort:
Ohne den Vertrag zu kennen, kann ich dazu gar nichts sagen. Und wenn 
ich den Vertrag kennen würde, würde ich persönliche Rechtsberatung 
durchführen, was in Deutschland nur Rechtsanwälte und Vereine für Ihre 
Mitglieder tun dürfen. (Sollten Sie Mitglied eines Autorenverbands 
sein, lassen Sie sich dort beraten.) 

Daher folgender Rat: Suchen Sie einen Passus über die Kündigung des 
Vertrages. Wenn dieser existiert, wissen Sie auch, wie gekündigt wer-
den kann. 

Andernfalls suchen Sie Regelungen zur Vertragslaufzeit. Die könnten 
zum Beispiel lauten: "... für die Dauer des gesetzlichen Urheberrechts 
..." Das würde bedeuten, dass der Vertrag bis 70 Jahre nach Ihrem Tod 
läuft und (ohne Kündigungsklausel) nicht aufgelöst werden kann! Kon-
trollieren Sie in diesem Fall, welche Rechte für welches Gebiet und 
welche Sprache Sie an den Verlag vergeben haben - vielleicht können 
Sie das Manuskript ja über Umwege anderweitig verwenden.

                    **~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**

Bjørn Jagnow, Jahrgang 72, Autor, Verlagsfachwirt, betreibt unter 
http://www.writingbusiness.de/ ein Fachmedium für professionelles 
Schreiben.


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FRAG DIE EXPERTIN FÜR REISEFÜHRER:
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             Gabriele Kalmbach (mailto:reisefuehrer at autorenforum punkt de)


Frage:
Seit fünf Jahren schreibe ich Beiträge für Reisezeitschriften, habe 
Praktika bei GEO und Baedeker gemacht und bislang zwei kleine Reise-
führer geschrieben, ein weiterer ist in Arbeit. Der Grund für meine 
Mail ist die Tatsache, dass mir das Schreiben viel Spaß macht, ich a-
ber - wie wohl viele andere - noch weit davon entfernt bin, mir damit 
meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Daher wäre es toll, wenn Sie Zeit 
und Muße fänden, mir ein paar Tipps und Tricks, Ideen oder Denkanstöße 
aus Ihrer bisherigen Erfahrung als Reisebuchautorin zu verraten.


Antwort:
Die Mitarbeit bei Reisemagazinen, die Praktika und die beiden Reise-
führer sind schon mal eine gute Voraussetzung, mit einem Vorschlag in 
Reiseverlagen auf Aufmerksamkeit zu stoßen. Mit diesen "Pfunden" soll-
ten Sie auf jeden Fall wuchern – mit einer übersichtlichen Liste Ihrer 
Veröffentlichungen bzw. Präsentation Ihrer Kenntnisse und evtl. einer 
oder mehrerer Leseproben.

In der Regel arbeiten Reiseverlage gerne mit ihren bewährten (Haus-
)Autoren zusammen, sind aber auch immer auf der Suche nach neuen. Bei 
Ihrer Selbstdarstellung sollten Sie sich als Spezialist ausweisen - 
für ein Land, einen Kulturraum oder für eine bestimmte Form des Aktiv-
tourismus (Wandern, Paddeln). (Wenig Chancen haben dagegen Autoren, 
die über alles schreiben wollen.) Häufig kommen Reiseführer-Verlage 
tatsächlich über solche Initiativvorschläge (nenne ich es mal) zu ih-
ren Autoren.

Wichtig ist auf jeden Fall, sich in einer großen oder spezialisierten 
Buchhandlung mal die Verlagsprogramme anzuschauen (oder jeweils auf 
den Websites von Reise-Know-how, Loose, Polyglott, Vista Point, Nel-
les, Marco Polo, DuMont etc.); viele große Verlage haben kaum noch 
"weiße Flecken" auf der Weltkugel. Schauen Sie einfach, was Sie selbst 
am meisten interessiert und welcher Verlag da noch eine Lücke hat. Ein 
Exposé, das erkennen lässt, dass Sie sich die Bücher des Verlags genau 
angeschaut haben, wäre ein weiterer Pluspunkt für Sie, da Reiseführer 
immer Auftragsarbeiten sind und sich jeweils streng an den Vorgaben 
des Verlags orientieren müssen (unaufgefordert eingereichte Manuskrip-
te gibt es in diesem Bereich so gut wie nicht). Noch mehr Pluspunkte 
sammeln Sie, wenn Sie auch konkrete Aussagen zum Tourismus in dem von 
Ihnen vorgeschlagenen Gebiet machen können (Zahlen bekommt man zum 
Beispiel von den Fremdenverkehrsämtern, auch auf den Websites von Tou-
rismusministerien, manchmal bei statistischen Bundesämtern o. Ä. Al-
lerdings sind für einen deutschen Verlag nur nach Herkunftsländern 
differenzierte Zahlen interessant, nicht das internationale Gesamttou-
rismusaufkommen). 

Unglücklich ist es auf jeden Fall, ein Buch vorzuschlagen, das der 
Verlag schon im Programm hat. Zwar werden auch mal Nachfolgeautoren 
für bereits bestehende Reiseführer gesucht (z. B. wenn der derzeitige 
Autor sich beruflich verändert hat und sein Buch nicht mehr fortwäh-
rend aktualisieren möchte), aber so etwas ergibt sich eher im mündli-
chen Gespräch, wenn bereits ein Kontakt zum Verlag besteht. Es ist 
auch kein gutes Entree, einem Reiseführer aus dem Programm zahllose 
Fehler nachzuweisen und anzubieten, es selbst besser zu machen. Zwar 
hat wahrscheinlich jeder Verlag solche "Fehlgriffe" im Programm (und 
kennt sie meist auch selbst), aber zunächst einmal müssen ja Sie nach-
weisen, dass Sie Experte für ein Land, eine Region oder eine Stadt 
sind, gut schreiben können und zuverlässig vor Ort recherchieren. 
 
Zum Thema Geld: Die wenigsten Reiseautoren, die ich kenne, können vom 
Schreiben leben - oder besser gesagt: Die, die es können, sind meist 
Journalisten, nicht reine Buchautoren. Nur wem es gelingt, sein Spezi-
alwissen und seine Schreibfähigkeiten in verschiedenen Medien (ob 
Print, Rundfunk, online oder was auch immer) mehrfach zu verwerten, 
kommt tatsächlich auf ein Einkommen, von dem er oder sie auch leben 
kann. Da sind Kontakte, wie Sie sie vielleicht bereits zu Redaktionen 
haben, Gold wert.

Soweit ich aus meiner eigenen Buchmessenerfahrung Rückschlüsse ziehen 
kann, hat eine schriftliche Bewerbung mehr Chancen, wahrgenommen zu 
werden, als der Versuch, in Frankfurt (ob mit oder ohne Termin) mal 
schnell Selbstmarketing zu betreiben. Aber das nur unter Vorbehalt, 
ich weiß nicht, ob diese Aussage repräsentativ ist.

Und eine Anmerkung, falls es klappt: Reiseführer haben häufig ganz 
viele Auflagen, müssen aber auch regelmäßig dem sich wandelnden Reise-
verhalten angepasst werden. Daher gehört zu den von Ihnen als Autor 
gewünschten Qualifikationen auch die Bereitschaft, immer wieder in die 
jeweilige Region zu reisen, die Nachauflagen vor Ort zu aktualisieren 
und über touristische Entwicklungen im Land auf dem Laufenden zu sein.

                    **~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**

Gabriele Kalmbach arbeitet als Autorin und Lektorin, vor allem von 
Reiseführern. Erschienen von ihr sind zwei Sprachführer, fünf Reise-
führer (Paris, Auvergne, Ardèche), eine literarische Anthologie sowie 
Artikel zur Buchbranche und zur Reiseliteratur. Zuletzt hat sie als 
Herausgeberin den Band "Frauen machen Bücher" (Ulrike Helmer Verlag) 
veröffentlicht.


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FRAG DIE EXPERTIN FÜR LITERATURAGENTUREN:
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                      Petra Hermanns (mailto:agentin at autorenforum punkt de)

Frage:
Ich habe kürzlich einen Wettbewerb [...] gewonnen. Aus meinem Text ist 
mittlerweile ein Buch entstanden. Ist es sinnvoll, diesen Text, wenn 
auch nur auszugsweise, auf einer eigenen Homepage zu veröffentlichen, 
oder würde das eventuelle Verlage und Agenturen abschrecken? Wann ist 
es überhaupt sinnvoll, Agenturen einzuschalten? Ist es wirklich verlo-
renes Porto, Verlagen Auszüge aus meiner Erzählung zu schicken? Viel-
leicht haben Sie ja eine Idee?


Antwort:
Eine Veröffentlichung auf einer Homepage schadet nichts, nützt aber 
auch nur dann, wenn diejenigen, die Sie ansprechen wollen, den Text 
auch finden bzw. wissen, dass es Sie gibt. Ich würde es eher nicht ma-
chen, bis Sie die ersten Kontakte zu Agenten oder Verlagen aufgebaut 
haben, denn dort legt man ja manchmal Wert darauf, dass man etwas ganz 
exklusiv bekommt! Eine Vorab-Veröffentlichung wäre also vielleicht 
doch eher abschreckend.

Bei Agenturen bewirbt man sich, BEVOR man ein Manuskript an einen Ver-
lag schickt, denn dort, wo das Manuskript schon liegt, kann ein Agent 
nicht mehr anbieten. Eine Agentur verfolgt über ihre persönlichen Kon-
takte ihre eigene Angebotsstrategie.

Natürlich werden immer wieder Autoren aus den Postbergen der Verlage 
entdeckt, aber wenn eine Agentur sie annimmt, können Sie im Grunde nur 
gewinnen. Wenn keine Agentur Ihr Projekt nimmt, können Sie es ja immer 
noch selbst versuchen. (Natürlich werden Sie von einer Agentin nichts 
anderes hören ...)

Am besten, Sie schmökern mal in den einschlägigen Autorenratgebern:
- Sandra Uschrin: Handbuch für Autorinnen und Autoren
- Sylvia Englert: So finden Sie einen Verlag für Ihr Manuskript
- Imre Török: VS-Handbuch

++++++++++

Frage:
Ich habe ein sehr schönes Exposé hergestellt für eine kurze Erzählung 
(100 Seiten), die sowohl in die Sparten Erotik als auch Humor und Kri-
mi passen würde. Das Exposé umfasst Anfang und Ende der Geschichte und 
einen Auszug aus dem Mittelteil. Der Löwenanteil ist skizziert, aber 
noch nicht poliert, sprich präsentabel. Ich möchte jetzt erst einmal 
wissen, ob bei Verlagen ein Interesse an diesem Text (heitere Sommer-
lektüre) besteht, bevor ich mich tiefer in die Arbeit versenke. Wie 
fange ich’s am besten an? Sollte ich erst nach einer Agentur suchen 
oder es lieber gleich bei den in Frage kommenden Verlagen probieren? 
Krimi - da wüsste ich etliche. Aber Humor? Und Erotik? Da fällt es mir 
schwer ...


Antwort:
Nur mit einem Exposé hat man als junge Autorin leider keine gute Chan-
ce - weder bei Verlagen noch bei Agenturen. Da müssten Sie schon eine 
ganze "polierte" Erzählung vorlegen können. Im Sachbuchbereich kann 
man anders vorgehen, aber bei belletristischen Texten reicht das Thema 
leider nicht aus.

Natürlich kann man sich mit einem kurzen Auszug bei einem Verlag be-
werben, aber bei Interesse sollte man dann sofort den ganzen Text 
nachliefern können, sonst schwindet das Interesse schnell.

Mit Erzählungen befassen sich nur wenige Agenturen, da müssten Sie am 
besten vorher telefonisch abklären, ob Interesse besteht. Wenn Sie ei-
ne Agentur finden, die auf Erfolgsprovision arbeitet, ist das eigent-
lich schon ein guter Erfolg, aber in diesem Genre wird es wohl nicht 
leicht werden. - Adressen finden Sie unter http://www.uschtrin.de. 

Natürlich hilft auch ein Gang in eine große Buchhandlung, um sich 
selbst einen Überblick über mögliche Verlage zu verschaffen; und wenn 
Sie Geduld haben, können Sie es auch direkt bei Verlagen versuchen, 
wenn Sie vorher dort die richtigen Ansprechpartner ermitteln.

                    **~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**

Petra Hermanns begann 1996 als freie Mitarbeiterin bei der Literari-
schen Agentur Brigitte Axster mit dem Handel mit Rechten und Lizenzen. 
Seit 1998 betreibt sie die Literaturagentur Scripts for sale in Frank-
furt und hat sich auf deutschsprachige Projekte spezialisiert.


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FRAG DIE EXPERTEN FÜR KINDERBÜCHER:
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    Gerit Kopietz und Jörg Sommer (mailto:kinderbuch at autorenforum punkt de)


Frage:
Ich habe gerade die Chuzpe gehabt, ein Manuskript von 35 Sätzen für 24 
Seiten Bilderbuch zu verfassen (12 Seiten mit Text). Können Sie mir 
einen Hinweis geben, wie viel Geld ich dafür ungefähr erwarten könnte, 
oder können Sie mir sagen, wen ich danach fragen kann? Und wie eine 
Bezahlungsvereinbarung üblicherweise lautet? Wird einfach einmalig be-
zahlt oder anteilig nach den Verkaufsumsätzen?


Antwort:
Zunächst mal ist es üblich, dass der interessierte Verlag von sich aus 
ein Angebot vorlegt. Sie als Autor sind da nicht in der "Bringschuld", 
müssen also keine Forderung stellen.

Jetzt zu den Standards im Bilderbuch. Natürlich gibt es je nach Ver-
lagsgröße, Autorenbekanntheit, Illustratorenbekanntheit etc. teilweise 
erhebliche Abweichungen. Üblich aber sind: ca. 2 000 Euro Vorschuss, 
die sich meist 50:50 oder 60:40 zwischen Illustrator und Texter auf-
teilen. (Vor allem bei Bilderbüchern mit wenig Text - so wie bei Ihrem 
Projekt - erhält der Illustrator einen größeren Anteil.) Dieser Vor-
schuss wird meist bei Veröffentlichung gezahlt, manchmal aber auch 
schon bei Vertragsabschluss. Er ist garantiert, d. h., er muss auch 
nicht zurückgezahlt werden, wenn sich das Buch schlecht verkauft, 
denn:

Es gibt grundsätzlich ein prozentuales Honorar. Üblicherweise ca. 8 % 
vom Nettoladenpreis (Verkaufspreis minus 7 % Umsatzsteuer) für jedes 
verkaufte und bezahlte Exemplar. Auch dieses Honorar wird wie der Vor-
schuss aufgeteilt. Für den Autor bleiben also ca. 3 bis  4 %. Abge-
rechnet wird meist halbjährlich oder jährlich. Und zunächst wird mit 
dem gezahlten Vorschuss verrechnet. D. h., Geld gibt es erst, wenn die 
Summe des prozentualen Honorars den Vorschuss überstiegen hat.

Dazu kommen noch einmal Lizenzeinnahmen aus Übersetzungen. Dies ist im 
Bilderbuch relativ häufig, da wegen der hohen Litho-Kosten und der re-
lativ geringen Startauflagen (oft nur 2 000 Exemplare) meist interna-
tional koproduziert wird. D. h., das Buch kommt gleichzeitig in mehre-
ren Ländern heraus. Die Farbillustrationen bleiben gleich, werden in 
einem Durchgang gedruckt - und für die nationalen Ausgaben werden nur 
die Textfilme ausgetauscht. Bei solchen Auslandslizenzen ist eine Ho-
noraraufteilung üblich, die sich in etwa an folgendem Verhältnis ori-
entiert: Verlag 50 % - Illustrator 30 % - Autor 20 %. Auch hier gibt 
es häufig Abweichungen. Die Verlagsquote schwankt zwischen 40 und 70 
%, zwischen Illustrator und Autor wird oft halbiert. Was heißt das 
netto? Für eine Auslandslizenz in ein europäisches Land bleiben für 
den Autor am Ende zwischen 200 und 500 Euro. Bei asiatischen Ländern 
ist es oft nur die Hälfte. Und auch das wird zuerst mit dem Vorschuss 
verrechnet.

Das war’s. Sie sehen, reich kann man man mit Bilderbüchern nicht wer-
den, wenn es nicht ein echter Beststeller wird. Die Autorin von "Fe-
lix" (Coppenrath-Verlag) hatte eher schlechtere Konditionen. Bei einer 
aktuellen Gesamtauflage von mehreren Millionen und Lizenzen in zig 
Ländern ist natürlich dennoch ein hübsches Sümmchen zusammengekommen. 
Aber, leider: Das ist ungefähr so wahrscheinlich wie ein Sechser im 
Lotto!

Aber wer Bücher schreibt, um reich zu werden, ist selbst schuld. Das 
Gefühl, ein fertiges Exemplar in den Händen zu halten, zu wissen, in 
jeder Buchhandlung steht es oder ist es zumindest bestellbar, die Si-
cherheit, dass unzählige Kinder ihre Eltern dazu zwingen, es ihnen an 
jedem Abend zwölfmal vorzulesen ... Dieses Gefühl ist einfach unbe-
zahlbar.

                    **~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**

Gerit Kopietz und Jörg Sommer leben und arbeiten seit etwa zehn Jahren 
zusammen. In dieser Zeit haben sie vier Kinder und etwa 60 Bilder-, 
Kinder- und Jugendbücher produziert, die mit nahezu einer Million Auf-
lage und Übersetzungen in 16 Sprachen sehr erfolgreich sind. Seit drei 
Jahren leben die beiden ausschließlich vom Schreiben. (Weitere Infos 
findet ihr auf ihrer Homepage: http://www.kopietz-sommer.de.)


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FRAG DIE EXPERTIN FÜR FANTASY:
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                     Stefanie Bense (mailto:fantasy at autorenforum punkt de)


Frage:
Ich weiß, ich weiß: Solche Anfragen bekommen Sie wahrscheinlich täg-
lich. Aber ich frag trotzdem ganz direkt heraus: Wie werde ich Fanta-
sy-Autor?


Antwort:
Nein, wem-auch-immer sei Dank, solche generellen Anfragen bekomme ich 
nicht täglich, das könnte ich auch gar nicht bewältigen, denn diese 
"Experten-Dienste" sind ehrenamtlich.

Wie wird man Fantasy-Autor/in? Tja, das ist (leider!?) keine geschütz-
te Berufsbezeichnung, daher kann sich Autor/in nennen, wer will. Genau 
so, wie  man eben Angler ist oder Briefmarkensammler. Es existiert 
auch weder ein Ausbildungslehrgang noch ein Studium für Fanta-
sy-Schreiber. So banal es klingt: Man schreibt und veröffentlicht und 
ist somit Autor/in. (Ein produktives Literatur-Studium gibt es an der 
Universität Leipzig - http://www.uni-leipzig.de/dll - im Deutschen Li-
teraturinstitut, das allerdings von den Studienbewerbern schier über-
rannt wird.)


Frage:
Bin nicht nur begeisterter Leser von Fantasy, Mystery, Grusel und 
Sciencefiction, sondern schreibe schon seit einer geraumen Zeit selber 
(übrigens bin ich auch in der schreibenden Zunft kein absoluter Neu-
ling: Arbeite seit acht Jahren als Journalist). Nun würde mich inte-
ressieren, wie ich einige meiner Geschichten der konstruktiven Kritik 
aussetzen und publizieren kann. Eventuell in einem Fanzine, das Sie  
mir empfehlen können.


Antwort:
Nun, das scheinen mir durchaus gute Voraussetzungen zu sein, die du 
mitbringst. Man muss, um Fantasy schreiben zu können, das Genre und 
seine Regeln kennen (das lernt man durch viel, viel Lesen) und sein 
Schreib-Handwerk beherrschen bzw. erlernen (das können Journalisten in 
der Regel, nur sollten sie darauf achten, weniger zu beschreiben und  
mehr in Handlung aufzulösen).

Ich möchte dir keine Fanzines empfehlen, sicherlich wäre solch eine 
Liste absolut subjektiv, unvollständig und ungerecht. Viele von ihnen 
findest du im Internet, wo du gleich nachlesen kannst, was für Ge-
schichten sie drucken bzw. unter welchen Bedingungen. (allein die 
Suchabfrage "fanzine fantasy" bei einem Suchdienst ergab über hundert 
Treffer.)

Bei http://www.uschtrin.de findest du das "Handbuch für Autorinnen und 
Autoren", das sehr viele Literaturzeitschriften nachweist, auch für 
SF/F, die gebundene Ausgabe liefert natürlich mehr als der Inter-
net-Appetizer.

Es gibt Rollenspiel-Fanzines, Serien-Fanzines, themengebundene Fanzi-
nes, Edelfanzines, reine Textausgaben ... Fanzines sind Fan-Pro-
duktionen und zahlen kein Autorenhonorar. Ein paar semi-professionelle 
Zeitschriften gibt es (wie phantastisch!, Alien Contact). c’t als pro-
fessionelle Computer-Zeitschrift (nimmt SF) zahlt Honorar, verlangt 
dafür aber auch passende und handwerklich sehr gute Stories. Am besten 
kaufst du ein Heft und  liest selbst, welche Art von Geschichten das 
Fanzine oder die Zeitschrift  bevorzugt, in der du veröffentlichen 
möchtest.

Kritik an deinen Storys solltest du dir von einer sich mehr oder weni-
ger regelmäßig treffenden Schreibgruppe holen, die handwerklich ausge-
richtet ist. Erwarte nicht von Fanzine-Herausgebern/innen, dass sie 
Kritik geben, das können sie schon vom Aufwand her nicht. Immer wieder 
gern empfehle ich die Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfen-
büttel, ihre Seminare sind die Reise wert 
(http://www.bundesakademie.de).


Frage:
Auch jedweder andere Tipp ist willkommen, wie zum Beispiel zu seriösen 
Roman- und Autorenagenturen oder Verlagen. Hat es Ihrer Ansicht nach 
Sinn, beispielsweise den Bastei-Verlag direkt anzuschreiben und ein 
Manuskript zu senden?


Antwort:
Es gibt einige Verlage, die SF/F veröffentlichen, nur ist deren Ver-
lagsprogramm meist auf lange Zeit bereits festgelegt. Falls du ein Ro-
manmanuskript geschrieben hast, kannst du es jederzeit anbieten. Auch 
bei Bastei. Nur sollte man sich nicht allzu große Hoffnungen machen.

Wie man an Verlage und vor allem Herausgeber und Lektoren herantritt, 
ist schon oft im Tempest beschrieben worden, lies bitte dort nach oder 
auch im "Handbuch für Autorinnen und Autoren" (Uschtrin). Litera-
tur-Agenturen, die SF und Fantasy vertreten, sind mir nicht bekannt,  
viele schließen diese Genres von vornherein aus. Es wird dir nichts 
übrig bleiben, als deine Texte zu schreiben und anzubieten, so wie als 
Journalist auch.


Frage:
Was muss ich besonders beachten bei der Kontaktaufnahme mit Agenturen 
und Verlagen?


Antwort:
Höflich sein, ein gutes Produkt (= Manuskript und Exposé) in der Hin-
terhand  haben, den richtigen Ansprechpartner finden, nicht locker 
lassen, aber auch den Partner nicht bedrängen, professionell sein. Da-
zu gehört auch, den Roman in zwei Sätzen zusammenfassen zu können, die 
Interesse wecken.

                    **~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**

Stefanie Bense lebt und arbeitet in Hannover, gibt seit 1993 Schreib-
kurse, veröffentlicht sporadisch und schreibt - was sonst - an ihrem 
ersten Roman. Kontakt: mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


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VERANSTALTUNGEN:
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                                  (mailto:redaktion at autorenforum punkt de)

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22. Februar 2002
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Die Lesung der "Sechzig-Stunden-Woche" 

Wer am Freitag, den 22. Februar, um 19 Uhr nach einer anstrengenden 
Sechzig-Stunden-Woche in Bonn weilt, kann sich vom Bundesverband jun-
ger Autoren ins Wochenende entführen lassen.

Die BVjA-Autoren Daniel Ketteler, Stefanie Fulda, Andreas Schmitz, 
Ralf Paprotta, Greta von der Donau, Heike Prassel, Christian Giebing 
und Tanja Schurkus lesen aus der neuen BVjA-Anthologie "Sech-
zig-Stunden-Woche".

Die Lesung findet statt im Haus der Sprache und Literatur, Lennéstraße 
46, Bonn. Eintritt: 2,50 Euro, Mitglieder des BVjA und des BVJ ermä-
ßigt 1,50 Euro.

All denen, die nicht nach Bonn kommen können, sei ein Trost, dass die 
Anthologie "Sechzig-Stunden-Woche" auch käuflich zu erwerben ist, für 
9,90 Euro (8 Euro für Mitglieder). Bestellungen bei: Thomas Stichte-
noth (mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder per Post beim 
BVjA e. V., Postfach 20 03 03, 53133 Bonn, Fax: (0 22 25) 78 89, 
http://www.bvja-online.de.


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AUSSCHREIBUNGEN:
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      (Quellen: Westfälisches Literaturbüro, uschtrin.de, 
          Federwelt, clickfish.com, Presseinfos u. a.)

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1. Januar bis 31. März 2001
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160 Zeichen. SMS-Literatur auf kleinstem Raum

Seit Jahresbeginn läuft der 2. Literaturwettbewerb. Beiträge können 
auch in diesem Jahr in drei Kategorien abgegeben werden, die Themen: 
"Angst", "Eifersucht", "Lust". Für alle Kategorien gilt erneut die 
formale Begrenzung auf 160 Zeichen.

Kann man sich wirklich so kurz fassen, wenn man etwas zu sagen hat? 
Eine Frage, die sich nicht nur bei der alltäglichen Kurznachricht 
stellt.

Veranstalter: Uzzi Verlag, http://www.160-Zeichen.de, mail-
to:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


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28. Februar 2002
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"Mein Freund, der Baum" - 5. Schreibwettkampf

Der aktuelle Schreibwettkampf von "Mein Freund, der Baum" findet zum 
Thema "Eigentlich ist es ja Quatsch!" statt. Zu gewinnen gibt es, wie 
immer, einen Toaster.

"Eigentlich ist es ja Quatsch" - dazu mag man assoziieren, dass ein 
Ereignis als Quatsch daherkommt und sich dann aber doch als etwas an-
deres erweist. Vielleicht kommen dir aber noch andere Assoziationen, 
liebe Baumfreundin, lieber Baumfreund.

Ob du das, was dir zu "Eigentlich ist es ja Quatsch" einfällt, als 
Prosa oder Lyrik zu Computer bringst, ist uns gleich, und auch hin-
sichtlich des Textumfanges setzen wir dir keine Grenzen. Irgendwie 
seltsam oder bizarr sollte dein Text aber sein.

Wenn du einen Text zu diesem Wettkampf einsendest, erklärst du dich 
damit zugleich einverstanden, dass dieser Text in MEIN FREUND, DER 
BAUM veröffentlicht wird. (Alle weiteren Rechte bleiben aber selbst-
verständlich bei dir!) Eine Veröffentlichung kann auch unter einem Au-
torenpseudonym geschehen, das du dann bei der Einsendung angeben soll-
test.

Deinen Text mailst du an folgende Adresse: mail-
to:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Weitere Infos gibt es unter 
http://www.meinfreundderbaum.de.


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22. März 2002
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Sechster Klagenfurter Literaturkurs 2002
Er wird vom 23. bis 26. Juni 2002 von der Kulturabteilung der Stadt 
Klagenfurt und vom ORF Landesstudio Kärnten veranstaltet. Maximal zehn 
Autorinnen und Autoren werden eingeladen.

Das Programm:
- Tutorien mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen (Gespräche über den 
eingereichten Text) 
- Diskussionen zu den Bedingungen von Literatur und Schreiben 
- die Möglichkeit, die Tage der deutschsprachigen Literatur (Inge-
borg-Bachmann-Preis) als Gast zu besuchen (26. - 30. Juni 2002) 
- Reisekosten und Unterkunft sowie Verpflegungsgutscheine für die Zeit 
des Literaturkurses und der Tage der deutschsprachigen Literatur (23. 
- 30. Juni 2002) 

Die Bedingungen:
- nicht älter als 35 Jahre (Stichtag: 22. März 2002) 
- mindestens eine literarische Veröffentlichung (deutschsprachig, kei-
ne Übersetzung) 
- als adäquate Veröffentlichung gelten Prosaarbeiten in Buchform, Bei-
träge für im Buchhandel erhältliche Anthologien und Zeitschriften 
- als nicht adäquat gelten Texte, die im Eigenverlag erschienen sind 
- von der Teilnahme ausgeschlossen sind Kandidatinnen und Kandidaten 
der Tage der deutschsprachigen Literatur 2002 

Interessierte schicken eine Textprobe (ausschließlich Prosa) mit einem 
Schriftgrad von mindestens 12 Punkt im Umfang von maximal 10 Seiten 
jeweils in sechsfacher Ausfertigung, einen Lebenslauf mit Bibliogra-
phie, ein Foto in Druckqualität (es sollte honorarfrei zur Verfügung 
stehen) und Adressangaben an das: Robert-Musil-Literatur-Museum, Dr. 
Heimo Strempfl, Bahnhofstraße 50, A-9020 Klagenfurt, Tel.: (++43) 4 
63-50 14 29 (Fax: -1),  E-Mail: mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Literaturkurs-Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden Anfang Mai 2002 
persönlich verständigt. Weitere Informationen unter: 
http://www.musilmuseum.at.


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31. März 2002
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Hanseschreiber

Der "Hanseschreiber" ist ein Autorenwettbewerb zum Thema "Mensch und 
Mobilität", der von einem Autohaus ausgerichtet wird. Die Manuskripte 
dürfen maximal 10 DIN-A4-Seiten lang sein.

Einsendungen an: Köster Altona, Kennwort: Hanseschreiber, Rugenbarg 
248, 22549 Hamburg.


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31. März 2002
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NDL-Preis

Der "neue deutsche Literaturpreis" wird von der Zeitschrift "neue 
deutsche literatur" (ndl) und dem Aufbau-Verlag ausgeschrieben. Er ist 
mit 20 000 DM dotiert und mit dem Abschluss eines üblichen Verlagsver-
trags für die Veröffentlichung im Hardcover-Programm der Auf-
bau-Verlagsgruppe verbunden. Der Preis wird für einen Text vergeben, 
der sich durch eine mit sprachlicher Meisterschaft erzählte Handlung 
auszeichnet und in der traditionellen Form des Romans oder der Novelle 
geschrieben ist.

Ausgesprochene Genretexte (Krimi, Sciencefiction, Fantasy usw.) sind 
vom Preis ausgeschlossen. Eingereichte Manuskripte müssen mindestens 
100 Seiten (in losen Blättern) umfassen und in deutscher Sprache ge-
schrieben sein. Berücksichtigt werden nur unveröffentlichte Texte. Ein 
Exposé und eine Kurzbiographie sind beizulegen. Manuskripte werden nur 
zurückgesandt, wenn Porto beiliegt. Die Preisträger werden während der 
Frankfurter Buchmesse 2002 bekannt gegeben.

Einsendungen (versehen mit dem Kennwort "ndl-Preis") an: Aufbauverlag, 
Neue Promenade 6, 10178 Berlin


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30. April 2002
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Wiener Werkstattpreis

Der Literaturpreis des Wiener Werkstattpreises wird 2002 für Kurzprosa 
und Lyrik vergeben. Jede/r kann zum Thema "Freiheit?" einen Text von 
maximal 5 Seiten bzw. 10 Gedichte einreichen. Der Preis ist mit 2 800 
Euro dotiert.

Zur Teilnahme ist unbedingt ein Teilnahmeformular auszufüllen, das un-
ter http://www.werkstattpreis.net zu finden ist.

Einsendungen an: Wiener Werkstattpreis, c/o Peter Schaden, Schönbrun-
ner Straße 79/19, A-1050 Wien, Telefon: (00 43/1) 5 45 50 32


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1. Mai 2002
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2. FiFa-Schreibwettbewerb

Schreibwettbewerb für Schüler und andere junge deutschsprachige Auto-
ren vom FiFa-Fiction&Fantasy e. V. München - Verein zur Förderung des 
deutschsprachigen Autoren-Nachwuchses 

Preise (Urkunde und Sachpreis, z. B. Buch oder CD) werden vergeben in 
den Bereichen 
- Romane (längere Erzählungen) 
- Kurzgeschichten 
- Gedichte und Liedtexte 
- Theaterstücke (einschließlich Sketche) 
- Comics 

und zwar getrennt für die Altersstufen 
- Kinder bis 12 Jahre 
- Jugendliche von 13 bis 17 Jahren 
- Erwachsene ab 18 Jahre (ohne Altersbeschränkung nach oben)

Die Textbeiträge müssen als MS-Word-Dateien (Bilder bei Comics als 
JPG-Dateien) eingesandt werden an: mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 
auf Diskette oder CD-ROM an: FiFa-Fiction&Fantasy e. V., Spalatinstr. 
23, 81739 München. Bei Postversand müssen Briefmarken im Wert von 3 DM 
(oder der entsprechende Wert in Euro) als Rückporto beigelegt werden.
Die TeilnehmerInnen müssen neben der Postanschrift auch ihr Geburtsda-
tum angeben (wegen der verschiedenen Altersgruppen). 

Weitere Informationen unter: Telefon: (01 77) 7 50 29 37.


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3. Mai 2002
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7. Allegra-Literaturwettbewerb

Gesucht werden Kurzgeschichten (keine Gedichte!) zum Thema "Das 
Meer-Prinzip". Länge: maximal 10 Manuskriptseiten, pro Seite maximal 
30 Zeilen. Mit Schreibmaschine oder Computer geschrieben, keine hand-
schriftlichen Einsendungen. 

Wer mitmachen möchte, darf zum Zeitpunkt der Einsendung noch kein Buch 
veröffentlicht haben, und der Beitrag muss exklusiv für Allegra ver-
fasst sein. Auf dem Manuskript selbst darf kein Name stehen. Mitarbei-
ter des Axel Springer Verlags dürfen nicht teilnehmen.

Eine Jury aus Allegra-Redakteuren und Autoren trifft eine Vorauswahl 
aus allen Einsendungen. Diese etwa 50 Kurzgeschichten werden dann ei-
ner Profijury aus Schriftstellern und Verlagsprofis vorgelegt. Die Ge-
winner werden im Sommer 2002 benachrichtigt. 

1. Preis: ein Renault Twingo
2. Preis: eine Kanada-Reise
3. Preis: ein DVD-Player

Für die Dezember-Ausgabe von Allegra wird ein Sonderheft produziert, 
in dem alle Gewinner und ihre Geschichten vorgestellt werden. Mit der 
Teilnahme am Wettbewerb erklärt ihr euch einverstanden, in Allegra mit 
Bild und vollem Namen zu erscheinen, wenn eure Geschichte einen Preis 
gewinnen sollte. Außerdem soll auch im nächsten Jahr in Zusammenarbeit 
mit dem Knaur Verlag eine Anthologie mit den besten Einsendungen des 
Wettbewerbs erscheinen.

Das Manuskript – mit einigen Angaben zur Person auf einem Deckblatt - 
schickt bitte an: Redaktion Allegra, Stichwort: "Meer-Prinzip", 20691 
Hamburg.


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31. Mai 2002
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Story-Olympiade 2002

Thema: Hexen, Magier, Scharlatane
Genres: Phantastik, Mystery, SF, Fantasy, Horror, Märchen

Die Sieger (Platz 1-3) erhalten die Möglichkeit, gemeinsam einen Roman 
zu schreiben. Dieser wird im Rahmen der Reihe "Story-Olympiade Spezi-
al" veröffentlicht. Außerdem erscheinen die besten 20 bis 30 Geschich-
ten in der jährlichen Wettbewerbs-Anthologie.

Weitere ausgewählte Autorinnen und Autoren können ihre Wettbewerbsbei-
träge bei Warp-Online präsentieren, dem umfangreichsten Phantastik-
Online-Portal Europas mit 16 000 Besuchern pro Monat.

Eindeutig Gewalt verherrlichende, sexistische oder diskriminierende 
Stories werden nicht berücksichtigt. Ebenso Fan-Fiktion (Star Trek, 
Akte X etc.), da die Rechte bei den jeweiligen Gesellschaften liegen. 
Ausschnitte aus Romanen oder längeren Erzählungen/Serien weisen wir 
genauso zurück wie Lyrik.

Teilnahmebedingungen:
- Die Einsendungen dürfen weder in gedruckter Form noch im Internet 
veröffentlicht werden (worden sein), bevor die Juryentscheidung gefal-
len ist. 
- Länge der Beiträge: max. 20 000 Zeichen inklusive Leerstellen. Die 
Siegerstories der letzten Jahre hatten fast alle zwischen 12 000 und 
15 000 Zeichen. Dies scheint ein Umfang zu sein, der von jungen Auto-
ren gut zu meistern ist.
- Formatierung: nur Fließtext (WORD=Format:Standard), einzeilig, Times 
New Roman 10 oder Courier 10, Hervorhebungen nur kursiv, keine sonsti-
gen Formatierungen, kein Erstzeileneinzug, keine Kopf- oder Fußzeilen, 
keine Seitenzahlen. Am Anfang  des Textes nur Titel und AutorIn, am 
Ende der Geschichte Name, Adresse, E-Mail, evtl. Pseudonym.

Die Beiträge können per E-Mail an mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! einge-
reicht werden. Der Text selbst kann als Word- oder RTF-Dokument (auch 
gezippt) angehängt werden.

Rechtliches:
- Teilnahmeberechtigt sind Autorinnen und Autoren, die nicht von ihrer 
schriftstellerischen Tätigkeit leben, also Amateure im Sinne des olym-
pischen Gedankens. Das Team der Story-Olympiade und deren Angehörige 
sowie alle Mitglieder der Vor- und Hauptjury sind von der Teilnahme 
ausgeschlossen.
- Die eingereichten Stories müssen frei von Rechten Dritter sein, und 
mit der Teilnahme am Wettbewerb erteilt der Einsender gleichzeitig die 
Erlaubnis, dass seine Geschichte in der Anthologie 2002 abgedruckt 
werden darf.
- Es gibt keinen Anspruch auf Veröffentlichung der eingesandten Ge-
schichten.
- Die Entscheidung der Jury ist nicht anfechtbar, der Rechtsweg ist 
ausgeschlossen.
- Der/die Einsender/in ist damit einverstanden, dass seine Story und 
Mailadresse für den Fall an WARP-Online weitergegeben wird, dass 
er/sie sich nicht (!) unter den Gewinnern zur Aufnahme in die Antholo-
gie 2002 befindet. WARP-Online wird sich dann bei ausgewählten Einsen-
dern dieses Kreises melden, um sich gemeinsam mit ihnen darüber zu 
verständigen, ob ihre Geschichte dort veröffentlicht werden soll oder 
nicht. 

Ein letzter Tipp:
Es ist hilfreich - besonders für noch nicht so versierte Autorinnen 
und Autoren -, sich die Siegergeschichten der letzten Jahre genau an-
zusehen.


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31. Juli 2002
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Maskenball Award 2002

Kurzgeschichten-Wettbewerb zum Thema "Sterbehilfe" für die Herausgabe 
einer Anthologie Anfang Dezember 2002

1. Preis: 300 Euro
2. Preis: 200 Euro
3. Preis: 100 Euro

Die Geschichten sollen maximal zwei DIN-A4-Seiten lang sein, Schrift-
größe 11, Schrift Times New Roman. Kurzvita bis 200 Zeichen. Einsen-
dung per Diskette in Wordformat + drei Papierausdrucke. Die Manuskrip-
te werden nicht zurückgesandt. Die Rechte bleiben bei den Autoren.

Eine dreiköpfige Jury entscheidet, welche Texte veröffentlicht werden. 
Gewinner und Anthologieteilnehmer werden schriftlich benachrichtigt, 
ihre Namen werden im Maskenball, auf der Maskenball-Homepage und im 
Maskenball-Newsletter veröffentlicht. Jeder Anthologieteilnehmer be-
kommt ein Freiexemplar und kann weitere Exemplare mit 30 % Rabatt be-
ziehen.

Einsendungen mit dem Stichwort "Maskenball-Award 2002" an: Verlag Jens 
Neuling, Postfach 12 61, 63514 Rodenbach, http://www.jens-neuling.de

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15. September 2002
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Wolfgang-Hohlbein-Preis

Wolfgang Hohlbein, einer der bekanntesten Jugendbuchautoren des 
deutschsprachigen Raums, wurde 1982 durch einen vom Verlag Ueberreuter 
ausgeschriebenen Preis entdeckt. Sein fantastischer Roman "Märchen-
mond" wurde unter 1 000 Einsendungen als bestes Manuskript ausgewählt. 
Mittlerweile ist Hohlbein Autor zahlreicher Bestseller.

Um weitere Talente zu fördern, schreibt der Verlag Ueberreuter den 
Wolfgang-Hohlbein-Preis, der 1995 ins Leben gerufen wurde, im Jahr 
2002 zum dritten Mal aus.

Der Preis ist mit 10 000 DM dotiert. Das ausgezeichnete Manuskript 
wird in der von Hohlbein herausgegebenen Reihe "Meister der Fantasy" 
erscheinen.

Teilnehmen können AutorInnen und Autoren mit einem bislang unveröf-
fentlichten Manuskript aus den Genres "Fantasy" und "Abenteuer", 160 
bis 300 Seiten zu je 1 800 Anschlägen.
Einsendungen an: Verlag Carl Ueberreuter GmbH, Kennwort Wolfgang-
Hohlbein-Preis, Alser Straße 24, A-1091 Wien

Weitere Infos zum Preis: Iris Seidenstricker, Leitung Presse & Öffent-
lichkeitsarbeit, Telefon: (00 43/1) 4 04 44-1 95, Fax (00 43/1) 4 04 
44-1 98, mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


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PUBLIKATIONSMÖGLICHKEITEN:
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                                 (mailto:redaktion at autorenforum punkt de)

Ab sofort unterteilen wir diese Rubrik: Als Erstes findet ihr hier nun 
Publikationen, die Honorare zahlen, und als Zweites diejenigen, bei 
denen es keine Honorare gibt. - Neue Marktinfos sind uns immer will-
kommen! Wer hier aufgenommen werden möchte, fülle bitte das Marktinfo-
Muster aus (steht direkt hinter dem Editorial) und schicke es als RTF-
Datei an die Redaktion.

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MIT HONORAR
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30. Juni 2002
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Sammelbände

Ein Sammelband mit poetischen Texten wird - nach Absprache mit dem 
Heyne Verlag - im Frühjahr 2003 erscheinen.

Derzeit laufen Verhandlungen mit dem Verlag, ob die Sammelband-Reihe, 
die seit 1987 ganz erfolgreich dort im Programm ist, fortgesetzt wird. 
Trotzdem können derzeit auch schon neue Kurzgeschichten und Märchen 
eingesandt werden. Falls ein Text daraus veröffentlicht werden soll, 
setzt sich Kristiane Allert-Wybranietz vorher mit dem Autor wegen ei-
ner Abdruckgenehmigung in Verbindung. In der Zwischenzeit liegen die 
Texte nicht auf Eis, sondern können jederzeit anderswo angeboten und 
veröffentlich werden, da im Falle einer Veröffentlichung in einem der 
Sammelbände die Rechte ohnehin beim Autor verbleiben.

Manuskripte sollen generell auf dem klassischen Wege eingesandt wer-
den, also als Ausdruck (den man z. B. zusammen mit vielen anderen 
Einsendungen gemütlich auf dem Sofa lesen kann), per Post, mit Rück-
porto - bitte keine Disketten, keine CDs und keine E-Mails!

Anschrift: Kristiane Allert-Wybranietz, Zum Horsthof 6, 31749 Aue-
tal-Rolfshagen

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Abraxas, Nachrichten aus dem Paradies (Satirezeitschrift)
.....................................
Konzept, Zielgruppe: 
Abraxas ist ein Magazin für politische Satire und widmet sich den mehr 
oder weniger kritikablen Zu- und Umständen, die das Leben im Kapita-
lismus so spannend machen. Die Zeitschrift tut dies in einer Form, die 
in den Gegenständen der Kritik die ihnen immanenten Absurditäten auf-
spürt und diese der Lächerlichkeit preisgibt. Abraxas spricht Leserin-
nen und Leser mit einem gesellschaftskritischen Bewusstsein an.

Erscheinungsweise: 
Halbjährlich jeweils im Dezember und Juli in Taschenbuchform mit einem 
Umfang von jeweils ca. 80 Seiten. Sonderausgaben erscheinen unregelmä-
ßig und sind jeweils einem Autor bzw. einer Autorin gewidmet.

Gesucht wird vor allem: 
politsatirische Prosatexte und Essays, keine Gedichte. Gute politische 
Grafiken, Collagen o. Ä.

Länge der Beiträge: 
zwischen 2 000 und 10 000 Zeichen

Inhaltliche Vorgaben/Wünsche: 
Politische Satire widersetzt sich der Forderung nach konstruktiver 
Kritik, denn sie entzieht ihrem Gegenstand die geforderte Anerkennung, 
indem sie sich über ihn lustig macht. Sie konzentriert ihre gesamte 
Aufmerksamkeit auf die sprachliche Destruktion eines eigentlich inak-
zeptablen Zustandes und hilft dadurch Raum zu schaffen für ein Neues, 
das mit dem Alten nichts mehr gemein haben will. Politische Satire ist 
aufklärerisch, weil sie Klarheit über den ideologischen Charakter ge-
sellschaftlicher Verhältnisse verschafft, die die einen bevorzugen, 
die anderen benachteiligen. Sie ist amoralisch, den erhobenen Zeige-
finger entlarvt sie als Moment der Unterdrückung. Und sie unterschei-
det sich schließlich vom landläufigen Klamauk dadurch, dass sie eine 
politisch bestimmte Vorstellung, einen Begriff davon hat, worüber sie 
sich lustig macht.

Formale Vorgaben: 
Rückporto ist unbedingt erforderlich. Texte sollen als Papierausdrucke 
eingeschickt werden. Bei Veröffentlichung wird Datenträger angefor-
dert.

Honorar: 
5 % anteilig vom Ladenverkaufspreis; zwei Belegexemplare, 40 % Auto-
renrabatt

Richtlinien anfordern bei: 
Es existieren keine weiteren Richtlinien.

Besonderer Tipp für die AutorInnen: 
Faschistische, rassistische, sexistische oder nationalistische Texte 
wandern gleich dorthin, wo sie hingehören: in den Papierkorb.

Kontaktperson: 
Winfried Richter, Redaktion Abraxas, Postfach 80 14 66, 81614 München

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Federwelt (Zeitschrift für AutorInnen)
.........
Erscheinungsweise:
zweimonatlich

Gesucht wird vor allem:
Rezensionen von Autorenratgebern (bitte vorher mit Redaktion abspre-
chen), praktische Artikel für Autoren in der Art eines "how to ...", 
Interviews mit Lektoren, SchriftstellerInnen, DrehbuchautorInnen usw. 
Berichte über neue und ungewöhnliche Wege, wie man zum Veröffentli-
chungserfolg kommen kann

Länge der Beiträge:
bitte anfragen, da sehr unterschiedlich

Inhaltliche Vorgaben:
Texte als RTF-Datei per Mail oder Diskette, in die Datei vorweg: Name 
und Anschrift des Autors, Kurzbio

Honorar:
Belegexemplar, bei Auftragsarbeiten Vergütung nach Vereinbarung

Richtlinien anfordern bei:
Kathrin Lange, Redaktion Federwelt, Postfach 10 49, 31185 Söhlde, 
mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Besonderer Tipp für die AutorInnen:
bei Manuskriptangeboten per Mail einen deutlichen Betreff-Vermerk 
schreiben (nicht einfach "guten Tag" o. Ä., weil das untergeht)

Kontaktperson:
Kathrin Lange, s. o.


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OHNE HONORAR
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3. März 2002
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Anthologie "Romanzen"

Ein Sprichwort sagt: "Die Liebe ist ein lebendiger Tod und ein ster-
bendes Leben." Gibt es im Leben etwas Wichtigeres als die Liebe? Nein. 
Aus diesem Grunde wollen wir dem Thema "Liebe" auch diese Antho wid-
men. 

Der AusLese Bücher-Verlag Reinhard Mermi sucht Geschichten über Lie-
besromanzen, kurz über die Liebe. Beschreibt die Liebe in ihren Spiel-
arten und unterschiedlichen Facetten, schreibt über die Lust oder das 
Leid, das die Liebe verursacht. Schreibt über die erste Liebe, die 
enttäuschte Liebe, die unerwidert gebliebene Liebe.

Die Geschichten sollten nicht länger als 15 Standard-Manuskriptseiten 
(60 Anschläge, 30 Zeilen) sein. Autoren, deren Geschichten angenommen 
werden, können die Anthologie zum reduzierten Buchhandelspreis beim 
Verlag erwerben.

Geschichten (keine Lyrik) können an den Verlag unter mail-
to:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder an die Herausgeberinnen Brigitte Tholen und 
Insa Segebade unter mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! eingereicht 
werden. Nähere Infos und Anfragen sind ebenfalls an diese Mail-
Adressen zu richten.


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15. März 2002
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Anthologie "Kulinarische ErdGeschichten"

Der AusLese Bücher-Verlag Reinhard Mermi sucht Geschichten, die von 
europäischen Landschaften und Regionen, den Sitten, Gebräuchen, Bau-
werken, der regionalen Kunst und Kultur, aber auch vom Essen und Trin-
ken in dem jeweiligen Landstrich handeln. Es können aus dem Alltagsle-
ben gegriffene, lustige, traurige, besinnliche oder auch märchenhaft 
geheimnisvolle Geschichten sein.

Des Weiteren wird zu jeder Geschichte die Beschreibung eines Lebens-
mittels und seiner Herstellung (z. B. Brot, Wein, Käse, Wurst- und 
Fleischprodukte) benötigt. Es können aber auch spezifische Gaststät-
ten- oder Bewirtungskulturen (z. B. österreichische Buschenwirtschaf-
ten oder bayerische Biergärten) beschrieben werden. Zumindest aber ist 
ein Kochrezept, das für die jeweilige Landschaft, Region usw. typisch 
ist, vorzustellen.

Die Geschichten sollten nicht länger als 15 Standard-Manuskriptseiten 
(60 Anschläge, 30 Zeilen) sein. Autoren, deren Geschichten angenommen 
werden, können die Anthologie zum reduzierten Buchhandelspreis beim 
Verlag erwerben.

Geschichten (keine Lyrik) können unter mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! einge-
reicht werden. Nähere Infos und Anfragen, z. B. über noch nicht behan-
delte Landschaften und Regionen, sind ebenfalls an diese Mail-Adresse 
zu richten.


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30. März 2002
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"Sonnensprung" - eine Anthologie über Krisen und deren Bewältigung
Herausgeberin Birgit Oldenburg
 
Schicksalsschläge, aus denen es keinen Ausweg zu geben scheint, Le-
benskrisen, die kaum zu bewältigen sind, Schwierigkeiten und Probleme, 
die überwunden werden müssen. Fast jeder hat sie, wenn auch in unter-
schiedlicher Schärfe, erlebt. Die Skizzierung oder auch breitere Dar-
stellung selbst erlebter oder auch fiktiv nachempfundener Krisen soll 
ein Element des Anthologiebeitrages sein. 

Wesentlicher soll jedoch ein zweiter Teil der Erzählung sein. Es geht 
um die Bewältigung der Krisensituation: Welche Momente innen oder au-
ßen tragen im Wesentlichen dazu bei, dass man wieder Vertrauen zu sich 
selbst entwickelt? Fast immer gleicht dieser Prozess dem Sonnensprung 
des morgendlichen Sonnenaufgangs. Ein diffuses Licht durchbricht das 
nächtliche Dunkel und kündet den Sonnenaufgang an, der sich dann je-
doch mit einer eruptiven Kraft sprunghaft vollzieht.

Der Inhalt der Erzählungen ist völlig frei gestellt. Es werden jedoch 
nur literarisch verdichtete Texte angenommen, keine rein privaten Ta-
gebuchaufzeichnungen. Wir erbitten nur Prosabeiträge, keine Lyrik. Der 
Umfang der eingereichten Beiträge sollte zwischen fünf und zwanzig 
Normseiten liegen.

[Die weiteren Einsendebedingungen entsprechen denen zur Anthologie 
"Erlkönig & Co.", s. 30. April - die Red.]

Senden Sie Ihre Beiträge bitte an eine der folgenden Anschriften:
- Birgit Oldenburg, Schützenstraße 64, 58452 Witten, mail-
to:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!,
http://www.birgit-oldenburg.de
- Geest-Verlag, Bachstraße 4, 26197 Ahlhorn, mail-
to:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, http://www.geest-verlag.de


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30. April 2002
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Erlkönig & Co - Balladen gibt es noch 

Die Ballade ist eine der klassischen literarischen Formen. Zunehmend 
scheint es aber schwieriger geworden zu sein, Balladen zu verfassen - 
Mangel an Stoffen, handwerkliche Überforderung? Oder ist der geringe 
Veröffentlichungsgrad von Balladen auf mangelnde Nachfrage bei Verla-
gen und/oder LeserInnen zurückzuführen? 

Mit dieser Anthologie wollen wir einige dieser Fragen beantworten. 
Gibt es noch Autoren, die auch heute Balladen schreiben können? 
Zugleich geben wir theoretischen Geistern die Möglichkeit, sich in Es-
says mit der heutigen Situation der Ballade auf ihrem historischen 
Hintergrund zu befassen (kann die Ballade heute noch eine Bedeutung 
haben?).

Die Einsendebedingungen für Balladen: 
Bedingung für eine Ballade ist eine gebundene lyrische Form. Die Nähe 
zur Musik muss man ihr anmerken, denn sie wurde ursprünglich getanzt 
und gesungen. Die sprachliche Bindung ist rhythmisch, auch als so ge-
nannter freier Rhythmus, zu dem ein metrisches Schema, Reim und Stro-
phe gehören kann. - Der Inhalt der Balladen ist völlig frei gestellt. 
Der Umfang sollte fünf A4-Seiten nicht überschreiten. 

Die Einsendebedingungen für Essays: 
Das Essay soll sich mit den Chancen und Unmöglichkeiten einer Ballade 
heute auseinander setzen. Dabei soll der historische Hintergrund der 
Ballade im Blickfeld bleiben (welche Funktion erfüllte sie?). Der Um-
fang sollte zehn A4-Seiten möglichst nicht überschreiten. 

Allgemeine Ausschreibungsbedingungen: 
Die Diskette bitte als Nur-Text- oder Word-Datei und als Papieraus-
druck zusenden (im Fall nicht vorhandener Rechner auch nur als Papier-
ausdruck). Bitte keine Originale senden, da die Einsendungen nicht zu-
rückgeschickt werden können. Der Teilnehmer versichert mit der Abgabe 
seines Beitrages, dass er über das alleinige Recht an dem eingereich-
ten Beitrag verfügt. Das Recht an seinem Beitrag verbleibt bei dem Au-
tor auch im Fall einer Veröffentlichung im Rahmen der Anthologie.

Legen Sie dem Beitrag eine Kurzvita von maximal fünf Zeilen bei, und 
geben Sie unbedingt eine genaue Adresse an - falls möglich mit Tele-
fonnummer und E-Mail-Adresse. 

Der Abdruck wird nicht honoriert. Die Teilnehmer erhalten ein kosten-
loses Belegexemplar und die Möglichkeit einer verbilligten Abnahme von 
Exemplaren zu Autorenpreis. 

Informationen über den Verlauf der Ausschreibung erhalten Sie auf der 
Homepage des Verlages: http://www.Geest-Verlag.de.

Senden Sie Ihre Beiträge bitte an eine der folgenden Anschriften: 
- Geest-Verlag, Bachstraße 4, 26197 Ahlhorn, Telefon: (0 44 35) 17 45 
- Verena Raupach (Herausgeberin), Schrödt 6, 41238 Mönchengladbach 


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30. April 2002
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Die pure Lust am Leben: das Geheimnis des Alterns

Die heutige Spaßgesellschaft orientiert sich an Jugend und Jugendlich-
keit. Das biologische Alter eines Menschen lässt sich wegretuschieren, 
glätten und überstreichen. Damit gerät der Prozess des Alterns, des 
Älterwerdens, der zum menschlichen Dasein gehört, ins Abseits und wird 
tabuisiert. Man redet nicht über dieses Thema.

Dabei ist die Bandbreite an Phänomenen, die mit dem Altern verbunden 
sind, sehr groß und reicht von körperlichen Veränderungen und Bewälti-
gungen von Lebenskrisen und Herausforderungen über Entwicklungen in 
der eigenen Identität und Rollenverschiebungen bis zu Generationenbe-
ziehungen und dem großen Thema der komplexen Gefühle. Das Glück einer 
späten Liebe, Einsamkeit, die Rollenveränderung innerhalb der Familie, 
wenn Kinder groß sind und das Haus verlassen, Krankheiten, die Verän-
derungen der eigenen Kraft, verlorene und neue Träume und Sehnsüchte 
gehören dazu.

Es werden Texte gesucht, die sich mit diesen Erfahrungen sowohl posi-
tiv als auch negativ beschäftigen und davon erzählen. Das können Ge-
dichte, Essays und Kurzgeschichten sein. Die Beiträge sollten die Län-
ge von zehn Normseiten nicht überschreiten.

[Die weiteren Einsendebedingungen entsprechen denen zur Anthologie 
"Erlkönig & Co.", s. 30. April - die Red.]

Senden Sie Ihre Beiträge bitte an eine der folgenden Anschriften:
- Dr. Mechthilde Vahsen, Benrodestraße 47, 40597 Düsseldorf, mail-
to:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
- Geest-Verlag, Bachstraße 4, 26197  Ahlhorn, mail-
to:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, http://www.geest-verlag.de


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31. Juli 2002
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Anthologie "Liebe"

Vor einem Jahr wurde das Online-Literatur-Projekt "Schreib-Lust" 
(http://www.schreib-lust.de) ins Leben gerufen. Jetzt hat der Initia-
tor den Schreiblust-Verlag Andreas Schröter gegründet. 

Das Schreib-Lust-Projekt ist nun ein dauerhaftes Angebot des Verlages 
an interessierte Autoren und Autorinnen für die gemeinsame Arbeit an 
Prosatexten. 

Eine Anthologie zum Thema "Liebe" ist für den Herbst 2002 geplant. Für 
diese Textsammlung nimmt der Verlag noch Geschichten bis 20 Seiten Um-
fang an (Standardseiten: 30 Zeilen x 60 Anschläge). Texte bitte per E-
Mail als RTF-Attachment an mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


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30. November 2002
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Anthologie "Grusel/Horror"

Der Schreiblust-Verlag sucht Geschichten für eine Anthologie zum Thema 
"Grusel/Horror". Sie soll im Frühjahr 2003 erscheinen. Texte (bis zu 
20 Standardseiten) bitte per E-Mail als RTF-Attachment an mail-
to:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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Gedanken-Fontäne (Literaturzeitschrift)
................

Konzept:
erwünscht Texte von hohem Niveau und sauberem Sprachgebrauch

Erscheinungsweise:
zweimal jährlich

Gesucht wird vor allem:
Lyrik bis 30 Zeilen, Prosa eine DIN-A-5-Seite

Inhaltliche Vorgaben/Wünsche:
Verlängerung des nächsten Themas, "Mitgefühl", bis zum 15. April 2002; 
Thema "Gedichte über die Liebe" Einsendeschluss 10. Oktober 2002

Honorar:
leider keins!

Richtlinien anfordern bei:
Herausgeberin Helene-Margarete Kreisel, Hauptstraße 15, 45527 Hattin-
gen, Telefon (0 23 24) 3 32 90

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intendenzen (Literaturzeitschrift)
...........
Konzept, Zielgruppe:
Die Literaturzeitschrift "intendenzen" wurde 1997 im Kulturraum Je-
na/Weimar gegründet und erscheint heute von Berlin aus. Sie ist konzi-
piert als Medium neuer Schreibweisen: also unkonventioneller, sprach-
lich und inhaltlich anspruchsvoller Texte einer jungen Autorengenera-
tion. Da interessanter Stil keine Altersgrenze kennt, schrieben bisher 
auch etablierte Autoren wie Reinhard Kirgl, Friederike Mayröcker, Ul-
rike Draesner, Bert Papenfuß, Marcus Braun, Ilse Kilic, Dietmar Po-
koyski, Michaela Seul, Enno Stahl oder Fritz Widhalm für die "inten-
denzen".

Erscheinungsweise:
jährlich

Gesucht wird vor allem:
Prosa

Länge der Beiträge:
maximal etwa 12 000 Zeichen

Formale Vorgaben:
Wünschenswert ist die Zusendung von Ausdrucken. Bei Sendungen von bis 
zu fünf Seiten werden auch E-Mails akzeptiert (Attachment, RTF-Datei).

Honorar:
leider keins, drei Belegexemplare

Richtlinien anfordern bei:
Man kann sich etwas in intendenzen.de umsehen.

Kontaktperson:
Ron Winkler, Wöhlertstraße 12, 10115 Berlin, mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


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Autoren für eine Poe-Anthologie gesucht
Der Autor Markus K. Korb sucht für eine Anthologie Kurzgeschichten, 
die von Edgar A. Poe beeinflusst worden sind. Dabei kann es sich um 
Prequels oder Sequels zu Poe-Geschichten handeln oder auch um Erzäh-
lungen, die dem Geist von Poes Schaffen verpflichtet sind. Wer also 
Lust hat, an einer derartigen Anthologie mitzumachen, der sende seine 
Geschichte(n) im RTF-Format an mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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Graz 2003 - Kulturhauptstadt Europas: Beiträge gesucht

Was wäre eine Kulturhauptstadt ohne ein breites kulturelles Spektrum? 
Der Medienturm bietet eine Plattform für kreative Beiträge abseits des 
offiziellen Programms: http://www.medienturm.at/mt/graz2003/about. Me-
dienbezogene Thesen, Theorien und künstlerische Projekte werden ab so-
fort laufend bis Ende 2003 veröffentlicht und archiviert. Wir behalten 
uns das Recht vor, eine Auswahl aus der Fülle der Einsendungen zu 
treffen.

Themenkreis: Kulturhauptstadt, Kunst, Kultur, Graz, Region ...
Genres: keine Einschränkung (z. B. Medienkunst, Literatur, Architektur 
...)
Texte: maximal 6 000 Zeichen, in Absätze gegliedert
Bilder: in GIF- oder JPG-Format, maximal 500 Pixel breit
Video, Audio: können über einen Link auf die eigene Homepage eingebun-
den werden

Einsendungen (ausschließlich per E-Mail) oder Fragen an: MMag. Ma-
ria-Bernadette Ehrenhuber, mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Anthologie "Sommernächte"

Gibt es etwas Schöneres, als mit Freunden in einer Sommernacht im 
Biergarten zu sitzen, im See zu schwimmen? Außerdem: Sommernächte sind 
lau, und da kann auch vieles anderes passieren.

Der AusLese Bücher-Verlag Reinhard Mermi sucht für die Anthologie 
"Sommernächte" Geschichten. Sie sollten nicht länger als 15 Standard-
Manuskriptseiten (60 Anschläge, 30 Zeilen) sein. Autoren, deren Ge-
schichten angenommen werden, können die Anthologie zum reduzierten 
Buchhandelspreis beim Verlag erwerben.

Geschichten (keine Lyrik) können unter mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! einge-
reicht werden. Anfragen sind ebenfalls an diese Mail-Adresse zu rich-
ten.

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Anthologie "Nachbarschaften"

Das Nachbarschaftsverhältnis kann viele Facetten haben. Wir alle ken-
nen liebe, gute, gefällige oder kleinliche, gehässige und hinterhälti-
ge Nachbarn. Dasselbe gilt für das  Nachbarschaftsverhältnis zwischen 
Gemeinden, Religionen, Völkern. Doch in vielen Beziehungen spielen 
Vorurteile und Dummheit mit.

Der AusLese Bücher-Verlag Reinhard Mermi sucht für die Anthologie "Der 
Nachbar von nebenan" Geschichten. Sie sollten nicht länger als 15 
Standard-Manuskriptseiten (60 Anschläge, 30 Zeilen) sein. Autoren, de-
ren Geschichten angenommen werden, können die Anthologie zum reduzier-
ten Buchhandelspreis beim Verlag erwerben.

Geschichten (keine Lyrik) können unter mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! einge-
reicht werden. Anfragen sind ebenfalls an diese Mail-Adresse zu rich-
ten.

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Anthologie "Der Tag danach"

"Am nächsten Tag war alles anders." Ein Satz, der für gute, schlechte, 
geschichtsträchtige  Ereignisse gleichermaßen gilt. Dem Tag danach 
geht ein Ereignis voraus, das für eine Person, eine Familie, für ein 
Volk eine Zäsur gebracht hat. Das Ereignis selbst kann schleichend, 
vorhersehbar oder auch unvermittelt über die Betroffenen hereingebro-
chen oder willentlich verursacht worden sein. Es kann sowohl positive 
als auch negative Auswirkungen haben. Nur eines haben die Ereignisse 
gemeinsam: Der Tag danach ist anders.

Der AusLese Bücher-Verlag Reinhard Mermi sucht für die Anthologie "Der 
Tag danach" Geschichten. Die Geschichten sollten nicht länger als 15 
Standard-Manuskriptseiten (60 Anschläge, 30 Zeilen) sein. Autoren, de-
ren Geschichten angenommen werden, können die Anthologie zum reduzier-
ten Buchhandelspreis beim Verlag erwerben.

Geschichten (keine Lyrik) können unter mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! einge-
reicht werden. Anfragen sind ebenfalls an diese Mail-Adresse zu rich-
ten.


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Anthologie "Schwiegermütter und andere Drachen"

Sind Schwiegermütter und Drachen böse? – Nein. Jeder kennt doch Grizu, 
den kleinen Drachen, der von Kindheit an Feuerwehrmann werden wollte. 
Dann muss es auch liebe Schwiegermütter geben. Vielleicht beweisen Sie 
uns das mit Ihrer Geschichte.

Der AusLese Bücher-Verlag Reinhard Mermi sucht für die Anthologie 
"Schwiegermütter und andere Drachen" Geschichten. Die Geschichten 
sollten nicht länger als 15 Standard-Manuskriptseiten (60 Anschläge, 
30 Zeilen) sein. Autoren, deren Geschichten angenommen werden, können 
die Anthologie zum reduzierten Buchhandelspreis beim Verlag erwerben. 
nicht. 

Geschichten (keine Lyrik) können unter mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! einge-
reicht werden. Anfragen sind ebenfalls an diese Mail-Adresse zu rich-
ten.

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Ständige Mitarbeiterin dieser Rubrik ist Ursula Schmid-Spreer, Lehre-
rin für Gesundheitsberufe (Zahnmedizin). Als Ausgleich für den nicht 
immer ganz leichten Job schreibt sie gerne - Briefe, Tagebuch und 
kleine Storys für ihre Tochter. Im Geestverlag sind in einer Antholo-
gie zwei Geschichten zum Thema Hoffnung von ihr erschienen. Das Mär-
chenbuch "Florian Floh" wurde im Thomas-Rüger-Verlag veröffentlicht.


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SEMINARE:
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                                  (mailto:redaktion at autorenforum punkt de)


Online-Workshop "Entwicklung einer Kurzgeschichte"

Ute Hackers Online-Workshop [unsere Expertin für Schreibgruppen und 
Schreibhandwerk - die Red.] basiert auf den Büchern von James N. Frey 
("Wie man einen verdammt guten Roman schreibt", Band 1 + 2; "The Key. 
Die Kraft des Mythos"; alle Emons Verlag). Er dauert acht Wochen (vier 
Teile à zwei Wochen). Es gibt die Möglichkeit der Einzel- oder Grup-
penbetreuung (maximal acht Teilnehmer), der Kurs kostet jedoch immer 
pro Teilnehmer 150 Euro.

Die Abwicklung des Kurses erfolgt via E-Mail. Sie erhalten zu Beginn 
eine Übersicht, was Sie erwartet und welches Ziel Sie anvisieren; au-
ßerdem eine Aufgabe, die Sie bis zum vereinbarten Zeitpunkt lösen und 
Ute Hacker per Mail zuschicken sollten. Sie gibt Ihnen Tipps, was Sie 
besser machen könnten und warum. Außerdem erhalten Sie die zweite Auf-
gabe, die Sie wiederum bis zum vereinbarten Termin lösen, der Work-
shopleiterin schicken etc. Es sind insgesamt vier Aufgaben, und am En-
de sollten Sie eine fertige Kurzgeschichte haben. - Einmal pro 
Kursteil besteht die Möglichkeit zu einem Telefonat.

Die vier Aufgaben im Überblick:
1. Entwicklung zweier Figuren 
2. Tagebücher der Figuren 
3. Plot, Prämisse und Step Sheet 
4. Ausarbeitung der Kurzgeschichte

Es wird ein Vertrag abgeschlossen, in dem alles geregelt ist; das Ho-
norar ist vorab fällig.

Für weitere Informationen schicken Sie bitte ein Mail an mail-
to:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Betreff: "Workshop".


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3. - 5. April 2002
(Anmeldeschluss: 3. März 2002)
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Auf Leben und Tod - oder: Wie man einen Krimi schreibt

Über Krimis wird gesprochen: in Verlagen darüber, wie mit ihnen der 
Umsatz gesteigert werden kann; in Talkshows mit Autorinnen und Auto-
ren; in Uni-Seminaren über die Frage "Literatur oder nicht?"; in der 
Film- und TV-Branche darüber, welche der neuesten Neuerscheinungen 
sich spektakulär vermarkten lässt. Auch Autoren so genannter 
E-Literatur überlegen, ob sie (zur finanziellen Sanierung) nicht auch 
einmal einen Krimi vorlegen sollten - abgesehen davon, dass sie es na-
türlich sowieso besser könnten ...

Kein Wunder also, wenn im deutschsprachigen Raum ständig mehr Autoren 
Krimis schreiben. Aber nimmt damit auch die Qualität der Kriminalroma-
ne zu? Welche Ansprüche an die schriftstellerische Arbeit haben Auto-
rinnen und Autoren, die sich dem Genre nähern? Wollen sie "die schnel-
le Mark" verdienen oder eine Geschichte so erzählen, dass sie Bestand 
hat? Das Seminar möchte mit der Meinung aufräumen, Krimischreiben sei 
ein Kinderspiel, und denen Mut machen, die Schriftstellerei als ernst-
haftes Handwerk verstehen. Im Zentrum des Kurses steht das Gespräch 
über eigene Texte und die Arbeit an genrespezifischen Schreibaufgaben.

Reichen Sie bei der Anmeldung bitte kurze Texte aus der eigenen Werk-
statt ein (max. 5-10 Seiten). Ihre eigene Arbeit stellt Doris Gercke 
im Rahmen einer öffentlichen Lesung am 4. April, 20 Uhr vor.

Leitung: Doris Gercke, Autorin der Bella-Block-Krimis
Kostenanteil: 135 Euro (264,04 DM) + 5 Euro (9,78 DM) für einen Reader
Anmeldung: Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel, Post-
fach 11 40, 38281 Wolfenbüttel, Telefon (0 53 31) 8 08-4 11, Fax (0 53 
31) 8 08-4 13, mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 
http://www.bundesakademie.de

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23. - 25. April 2002
(Anmeldeschluss: 23. März 2002)
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Eingeseift - Autorenarbeit für Soaps

Die Arbeit für eine Daily Soap eröffnet Autorinnen und Autoren attrak-
tive Möglichkeiten, sich auf dem TV-Markt konzipierend und schreibend 
auszuprobieren. Durch die tägliche Routine lässt sich relativ schnell 
das nötige Handwerk lernen, um später auch andere Stoffe für Film und 
Fernsehen be- und erarbeiten zu können. Selbst wer noch nicht über 
"Cliffs", "Pens" und "Waterfalls" zu erzählen weiß, hat hier eine 
Chance - blutige Schreibanfänger jedoch nicht.

Das Seminar möchte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Beispiel der 
"Verbotenen Liebe" das Rüstzeug vermitteln, um in eine aktuelle Soap 
als Storyliner oder Dialogautor einsteigen zu können. Themen unter an-
derem: Wie entwickle ich eine Grundidee zur Storyline, wie Charaktere 
und Plots? Wie vernetze ich einzelne Folgen? Welche Freiheiten und 
Zwänge gibt eine Soap vor? Für welches Zielpublikum arbeite ich? Und 
wie finde ich die passende Sprache? Darüber hinaus sollen in Klein-
gruppen eine elementare Story und drei exemplarische Szenen für die 
"Verbotene Liebe" entwickelt werden.

Voraussetzungen für eine Teilnahme: erste Schreiberfahrungen und an-
sonsten Aufgeschlossenheit für das Format "Verbotene Liebe".

Leitung: Jens Schleicher, fünf Jahre Story- und Scripteditor für "Ver-
botene Liebe", jetzt Dialogautor dieser Soap
Kostenanteil: 140 Euro (273,82 DM)
Anmeldung: Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel, Post-
fach 11 40, 38281 Wolfenbüttel, Telefon (0 53 31) 8 08-4 11, Fax (0 53 
31) 8 08-4 13, mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 
http://www.bundesakademie.de

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28. - 30. April 2002
(Anmeldeschluss: 28. März 2002)
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Besser ein guter Text! - Kritik und Analyse eigener Manuskripte

Die Recherchen liefen gut, Zeit hatten Sie ausnahmsweise reichlich und 
waren in der Schreibform Ihres Lebens. Nun ist das Manuskript fertig - 
aus Ihrer Sicht. Oder aber: Der Stoff ist klar, viele Seiten sind ge-
schrieben und doch will sich kein Ganzes daraus fügen. Wie weiterma-
chen?

Im Seminar stellen Sie Ihre Texte vor, als wollten Sie einen Verlag 
von Ihrem Projekt überzeugen. Oder Sie sehen sich ausnahmsweise einmal 
in der komfortablen Situation, das offene Ohr eines Lektors für Ihren 
sperrigen Text zu finden. In beiden Fällen stellen Sie ein eigenes li-
terarisches Projekt "seminaröffentlich" zur Diskussion. Im Zentrum des 
Kurses steht die Arbeit am eigenen Text und das Gespräch darüber. In 
einer weiteren Arbeitsphase werden die Schritte der Verlagssuche, der 
Kontaktaufnahme, der Manuskripteinreichung diskutiert und durchge-
spielt. Was ist aus Sicht eines Verlags wichtig, wenn Sie ihm einen 
Text anbieten?

Reichen Sie bitte mit Ihrer Anmeldung eine Arbeitsprobe (maximal 10 
Seiten) und ein Exposé (1 Seite) plus Anschreiben ein, mit dem Sie ei-
nem Verlag Ihr Buchprojekt schmackhaft machen würden.

Leitung: Werner Irro, Lektor deutschsprachige Literatur beim Rowohlt 
Verlag, und Dr. Olaf Kutzmutz
Kostenanteil: 125 Euro (244,48 DM) + 5 Euro (9,78 DM) für einen Reader
Anmeldung: Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel, Post-
fach 11 40, 38281 Wolfenbüttel, Telefon (0 53 31) 8 08-4 11, Fax (0 53 
31) 8 08-4 13, mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 
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31. Mai - 2. Juni 2002
(Anmeldeschluss: 31. April 2002)
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Gemeinsamkeit der Langstreckenläufer - Romanwerkstatt

Jemand hat eine Geschichte im Kopf oder gleich mehrere, stellt sich 
Figuren vor, die darin vorkommen sollen, weiß Ort, Zeit, sogar schon 
Anfang und Schluss des Geschehens - und beginnt zu schreiben. Das We-
sentliche ist da, scheint es, der Rest disziplinierte Arbeit. Ein an-
derer hat von alledem fast nichts, ein paar vage Vorstellungen, einige 
Bilder oder Sätze vielleicht und Lust zum Schreiben. Er probiert aus, 
was da entsteht, tastet sich voran zu Geschichten, Personen, Orten - 
und ist auf einmal dabei, einen Roman zu schreiben. Beide haben ver-
mutlich viel gelesen, haben Vorbilder, oder sie versuchen im Gegen-
teil, alles Gelesene zu vergessen, um den eigenen Ton zu finden.

Es kann sein, dass der Plan des einen beim Schreiben ins Wanken gerät, 
die Planlosigkeit des anderen in strenge Konstruktion umschlägt. Es 
kann auch sein, dass zu all den Problemen, die während der Arbeit auf-
tauchen, eines gehört, mit dem keiner von beiden gerechnet hatte - die 
spezifische Schwierigkeit der langen Strecke: Atem, Kraft und Rhythmus 
behalten, den Ablauf komponieren.

Das Seminar ist gedacht für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die an ei-
nem Roman arbeiten. Als Arbeitsgrundlage dienen die eingesandten Text-
proben (maximal 10 Seiten).

Leitung: Brigitte Burmeister, freie Schriftstellerin, und Dr. Frauke 
Meyer-Gosau, freie Literaturkritikerin
Kostenanteil: 135 Euro (264,04 DM) + 5 Euro (9,78 DM) für einen Reader
Anmeldung: Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel, Post-
fach 11 40, 38281 Wolfenbüttel, Telefon (0 53 31) 8 08-4 11, Fax (0 53 
31) 8 08-4 13, mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 
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11. - 14. September 2002
(Anmeldeschluss: 11. August 2002)
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Kunstgeschichten für Grenzgänger - 
Literaturwerkstatt im Sprengel Museum Hannover

"Franz Marc: Zwei Pferde, eines klagend. Um 1912. Aquarell, 22 x 17 
cm." Schon wer sich im Museum flüchtig umblickt, entdeckt auf Bildern 
und Skulpturen meist mehr, als die Texttäfelchen neben den Werken ver-
raten. Wie viel mehr entlockt ihnen wohl erst ein Betrachter, der sich 
ausreichend Zeit für die Kunst nimmt? Je länger er schaut, umso eher 
werden ihm die Werke etwas erzählen - Unvermutetes, Unerhörtes, Unsag-
bares vielleicht. Nur aufschreiben muss er das Gehörte dann noch ...

Dieses Seminar ist gemacht für Grenzgänger, die Werken und Orten der 
Kunst eine Sprache geben, sie zu "Kunstgeschichten" verdichten möch-
ten. Nach Vorbereitung auf die Sammlung verbringen die Teilnehmerinnen 
und Teilnehmer einen Arbeits- und Studientag im Sprengel Museum. Dort 
setzen sie sich literarisch mit den Werken der Sammlung auseinander. 
Das Flanieren, Beobachten und Notieren kann auch andere Bereiche ein-
beziehen: das Café, den Menschen an der Kasse, den Schwitters-Platz. 
Die übrige Zeit ist für das Schreiben und das Gespräch über die Ge-
schichten und poetischen Miniaturen reserviert, die in Wolfenbüttel 
aus den Notizen vor Ort entstehen sollen. Die textkünstlerische Arbeit 
soll ggf. in einem alternativen Museumsführer dokumentiert werden.

Eingeladen zu diesem Seminar sind vor allem Autorinnen und Autoren so-
wie Museumspädagoginnen und -pädagogen, die für künstlerische Experi-
mente und neue Formen der Kunstvermittlung aufgeschlossen sind. Der 
Transfer Wolfenbüttel - Hannover ist im Preis nicht enthalten.

Leitung: Marcel Beyer, Autor, und Renate Dittscheidt-Bartolosch, Muse-
umspädagogin am Sprengel-Museum
Kostenanteil: 220 Euro (430,28 DM) + 5 Euro (9,78 DM) für einen Reader
Anmeldung: Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel, Post-
fach 11 40, 38281 Wolfenbüttel, Telefon (0 53 31) 8 08-4 11, Fax (0 53 
31) 8 08-4 13, mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 
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20. - 22. September 2002
(Anmeldeschluss: 20. August 2002)
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Vom Monolog zum Dialog - Praktische Übungen zum Hörspiel

Das Hörspiel kennt eigene Erzählweisen. Sie haben sich im Laufe seiner 
fast 80-jährigen Geschichte entwickelt und sind Ausdruck der Gesetzmä-
ßigkeiten, die das Genre bestimmen. Fürs Hörspiel schreiben heißt, 
diese Gesetzmäßigkeiten kennen und mit ihnen spielen. Und genau darum 
geht es in dieser Hörspiel-Werkstatt.

Erzählweisen von Hörspielen werden durch Hörbeispiele erkundet, die 
eigenen Hörspiel-Texte betrachtet, auf ihre Wirkung hin untersucht und 
spielerisch auf dem Hintergrund dramaturgischer Fragestellungen wei-
terentwickelt.

Mitzubringen ist die Lust, seine Texte in einer Gruppe zu präsentie-
ren, die Neugier auf die Unternehmungen von anderen, die Bereitschaft, 
sich konstruktiv kritisch mit dem eigenen und den anderen Projekten 
auseinander zu setzen. Gruppenarbeit, Einzelgespräche und Vortrag 
wechseln sich je nach Bedarf ab.

Senden Sie bitte mit Ihrer Anmeldung Proben aus der eigenen Werkstatt 
ein (maximal 10 Seiten).

Leitung: Hilke Veth, Hörspieldramaturgin beim NDR
Kostenanteil: 125 Euro (244,48 DM) + 5 Euro (9,78 DM) für einen Reader
Anmeldung: Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel, Post-
fach 11 40, 38281 Wolfenbüttel, Telefon (0 53 31) 8 08-4 11, Fax (0 53 
31) 8 08-4 13, mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 
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24. - 28. November 2002
(Anmeldeschluss: 24. Oktober 2002)
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Geschichten erfinden in Wort und Bild - 
Kleine Schule des Textens und Zeichnens

Texte sind nicht gern allein. Das gilt auch für Bilder. Wie sonst lie-
ße sich ihr - mitunter unanständiges - Gedrängel in Bibliotheksregalen 
und an Museumswänden erklären? Viele dieser Singles entschließen sich 
im Laufe ihres Daseins gegen Wohngemeinschaften in Archiven oder 
Kunsttempeln und sehnen sich nach einer aufregenden Mischehe. Aus den 
geglücktesten dieser Beziehungen gehen dann zum Beispiel Bilderbücher 
und Comics hervor.

Lassen wir uns aber nicht täuschen: Noch immer ziehen Legionen von 
Texten und Bildern allein durchs Leben - innerlich einzeilig, die See-
le steingrau. Wer hilft? Vielleicht dieser Kurs, in dem Bilder zu ein-
samen Texten und Texte zu einsamen Bildern erfunden werden sollen. 
Auch wer mitunter weitere Einzelgänger in die Welt setzen möchte, soll 
seine Chance erhalten. Tragische, komische oder auch tragikomische Ge-
schichten und Bilder - alles ist erlaubt und willkommen.

Die Bereitschaft, zu Feder und Zeichenstift zu greifen, sollten alle 
Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Werkstatt mitbringen. Zum ästhe-
tischen Grenzgang besonders willkommen sind bildende Künstler, die mit 
Sprache arbeiten, und Autoren, die skizzieren möchten.

Leitung: F. K. Waechter, Texter und Zeichner
Kostenanteil: 250 Euro (488,96 DM)
Anmeldung: Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel, Post-
fach 11 40, 38281 Wolfenbüttel, Telefon (0 53 31) 8 08-4 11, Fax (0 53 
31) 8 08-4 13, mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 
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6. - 8. Dezember 2002
(Anmeldeschluss: 6. November 2002)
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Projekt TERRA NOVA - Weltenbau in der Sciencefiction

Erst im zwanzigsten Jahrhundert entwich die Sciencefiction aus dem Di-
ckicht schlecht gedruckter Schmuddel-Zeitschriften, erreichte die Hö-
hen gebundener Ausgaben und die Erfolge millionenfach gesehener Filme 
- vielleicht gilt sie deswegen häufig als "Literatur des Atomzeital-
ters". Im Genre bietet vor allem die Sciencefiction-Kurzgeschichte un-
erschöpfliche Möglichkeiten. Welten können in wenigen Sätzen entworfen 
werden, Ideen sind entscheidend für die Qualität der Geschichte, und 
ein Autor kann mit schnelleren "Erfolgen" rechnen als bei dickleibigen 
Romanen.

Wie aber entstehen solche Welten? Und wie baue ich meine Welt so, dass 
der Leser sie für stimmig hält? Wie beschreibe ich eine Landschaft auf 
einem fernen, sauerstofflosen Planeten, wie dessen Bewohner? Und woher 
nehme ich all die zündenden Ideen für meine Geschichte? 

Selbst bei der literarischen Kurzstrecke ist das Handwerk grundlegend 
- und das soll beim "Projekt TERRA NOVA" geschult werden. Die Teilneh-
merinnen und Teilnehmer des Kurses versuchen gemeinsam eine stimmige 
Sciencefiction-Welt zu entwerfen und sammeln gleichsam Bausteine, die 
sie später für ihr "literarisches Haus" benötigen. Dafür erhalten sie 
Vorgaben, die sie bei dem Entwurf der fiktiven Szenarien berücksichti-
gen müssen. Die gemeinsame Kritik berücksichtigt nicht in erster Linie 
die stilistische Qualität der einzelnen Vorschläge, sondern ihre inne-
re Logik in Bezug auf die Aufgaben. Willkommen sind deswegen nicht nur 
angehende SF-Schreiber, sondern alle, die sich gern konzeptionell mit 
Weltenbau in der fantastischen Literatur beschäftigen möchten.

Leitung: Robert Feldhoff, Exposé-Autor der Perry-Rhodan-Serie, und 
Klaus N. Frick, Sciencefiction-Redakteur
Kostenanteil: 120 Euro (234,70 DM) + 5 Euro (9,78 DM) für einen Reader
Anmeldung: Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel, Post-
fach 11 40, 38281 Wolfenbüttel, Telefon (0 53 31) 8 08-4 11, Fax (0 53 
31) 8 08-4 13, mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 
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