Ausgabe 8-11 (20. Novemer 2006)

Editorial
Schreib-Kick
Echo-Service
Lese-Tipp
Schreibkurs
   "Phantasie-Schreibspiele"
   von Ursula Schmid-Spreer
Interview mit Arno Strobel
Frag den Experten für Verlagswesen
   (Bjørn Jagnow)
Frag die Expertin für Fantasy
   (Stefanie Bense)
Frag den Experten für Kinder- und Jugendbuch
   (Michael Borlik)
Frag die Expertin für Kriminalistik
   (Nikola Hahn)
Frag den Experten für Drehbuch
   (Oliver Pautsch)
Hall of Fame
EDITORIAL:  
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Liebe Autorinnen und Autoren, 

jede Menge Arbeit bei mir und kaum Beiträge von euch - da fällt der  
Tempest diesmal etwas weniger üppig aus als sonst.  

Aber natürlich gibt es trotzdem jede Menge Lesenswertes. Zum Beispiel  
das Interview von den Roth-Berghofers mit Arno Strobel, der über die  
außergewöhnliche Erfolgsgeschichte seines Thrillers berichtet. Oder  
die Schreibspiele, die Ursula Schmid-Spreer für euch zusammengestellt  
hat. Oder die vielen Expertenantworten, von denen die von Stefanie  
Bense mühelos Länge und Gehalt eines "Autorenwissen"-Artikels er- 
reicht. 

Und eine neue Rubrik gibt's auch! Im Internet gibt es inzwischen Un- 
mengen von spannenden, nützlichen, interessanten Informationen und  
Tipps für AutorInnen. Aber was steht wo? Und wo lohnt sich das Ankli- 
cken? Unsere neue Rubrik "Lese-Tipp" hilft bei der Entscheidung. Be- 
sonders empfehlenswerte Artikel und Tipps stellen wir euch dort kurz  
und knackig vor. Den Anfang machen wir mit einem Link zu einem Beitrag  
von Hans Peter Roentgen. Anklicken und genießen! 

Ansonsten gilt noch mehr als sonst: Schreibt, schlagt Artikel vor,  
meldet euch! Nur mit euren Beiträgen bleibt der Tempest lebendig. Und  
zurzeit (s. unten) versüßt auch noch unsere Weihnachtsverlosung euer  
Engagement! 

Der Tipp des Monats November, diesmal von mir (schickt mir eure  
Tipps!): 

     Tipps für AutorInnen von Reihen/Serien: 
     - Indexkarten für alle Charaktere anlegen 
     - Kalender nehmen und dort alle relevanten Daten  
       zu den Figuren eintragen (Geburtstage, Feste,  
       Wendepunkte im Leben etc.) 
     - fürs Setting: eine Karte zeichnen  
       und wichtige Orte darin vermerken 



Schreibfaul? Viel zu tun? Oder habt ihr sie schon massenweise im  
Schrank? Immer noch harren alle der ebenso hübschen wie praktischen  
Frühstücksbrettchen mit Normseiten-Aufdruck von Sandra Uschtrin der  
Verlosung. Ihr nehmt automatisch daran teil, wenn ihr der Redaktion  
bis zum 12. Dezember per Mail einen (neuen!) Schreibtipp fürs Editori- 
al schickt (maximal 250 Zeichen inklusive Leerzeichen) oder auch einen  
konkreten Artikel für den Tempest mit mir absprecht (egal für welche  
unserer Hauptrubriken: Autorenwissen, Schreibkurs, Marketingideen oder  
Erfahrungs- / Veranstaltungsbericht). Na dann los! 

Einen weniger stressigen Monat als mir selbst (Handwerker, Abgabeter- 
mine, Umzug vorbereiten ...) wünscht euch 

  Gabi Neumayer 
  Chefredakteurin 

~~~~~~~~~~~ 
Damit wir den Tempest auch in Zukunft weiterführen können, brauchen  
wir eure Hilfe: Wer uns unterstützen möchte, überweise bitte einen  
freiwilligen Jahresbeitrag (15 Euro haben wir als Richtwert gesetzt,  
aber ihr helft uns auch schon mit 5 oder 10 Euro weiter) auf das Konto  
von autorenforum.de: 

Sparda Bank Südwest eG 
BLZ 550 905 00 
Kto. 100 724 515 
Stichwort: "Beitrag 2006" 

ACHTUNG: NEUES KONTO!  
Das alte bleibt aber auch noch eine Weile bestehen. 

Für AuslandsabonnentInnen: Am 1. Juli 2003 wurden die Auslandsüberwei- 
sungsgebühren gesenkt. Aber natürlich könnt ihr uns euren Beitrag auch  
weiterhin per Post schicken (Adresse am Ende des Tempest). 

Wer aus Österreich überweist, braucht außerdem diese Nummern (bitte  
genau so zusammenschreiben!) 
IBAN: DE16 5509 0500 0100 7245 15 
BIC: GENODEF1S01 

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ISSN 1439-4669   Copyright 2006 autorenforum.de. Copyright- und 
                 Kontaktinformationen am Ende dieser Ausgabe 
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   INHALT DIESER AUSGABE: 


TEIL 1: 

      Editorial 
      Schreib-Kick 
      Echo-Service 
      Lese-Tipp 
      Schreibkurs 
         "Phantasie-Schreibspiele" 
         von Ursula Schmid-Spreer 
      Interview mit Arno Strobel 
      Frag den Experten für Verlagswesen 
         (Bjørn Jagnow) 
      Frag die Expertin für Fantasy 
         (Stefanie Bense) 
      Frag den Experten für Kinder- und Jugendbuch 
         (Michael Borlik) 
      Frag die Expertin für Kriminalistik 
         (Nikola Hahn) 
      Frag den Experten für Drehbuch 
         (Oliver Pautsch) 
      Hall of Fame 
      Impressum 


TEIL 2 (nur für Abonnenten): 

      Veranstaltungen 
      Ausschreibungen 
      Publikationsmöglichkeiten 
           mit Honorar 
           ohne Honorar 
      Seminare 
      Messekalender 
      Impressum 

~~~~~~~~~ 
Auf unserer Homepage gibt es mittlerweile einen praktischen Service  
für orientierungslose Tempest-LeserInnen: Inhaltsübersichten für ein- 
zelne Tempest-Jahrgänge, nach AutorInnen sortiert. Eberhard Kamprad  
(http://www.kamprad-online.de) hat freundlicherweise die aufwendige  
Arbeit übernommen, nach und nach die Verzeichnisse für alle bisherigen  
Jahrgänge zu erstellen.  


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SCHREIB-KICK: 
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                              (redaktion at team pt autorenforum pt de) 


Unser Schreib-Kick für den November, diesmal von Jenni Schreiner: 

Das erste Mal 

1. Notiere stichwortartig viele erste Erfahrungen (Rad fahren, ge- 
liebt, gelogen, einen Fehler gemacht, etwas Wichtiges gelernt, ein Er- 
wachsenen-Geheimnis durchschaut, jemanden deine Liebe gestanden, aus- 
gelacht, geliebt, enttäuscht, bewundert worden). 

2. Schildere möglichst genau Ort, Zeit, Umstände, Sinneseindrücke,  
Auswirkungen etc. 


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ECHO-SERVICE: 
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                              (redaktion at team pt autorenforum pt de) 


Suche Autoren-Workshop in Rhein-Main-Gebiet 

Ich: Hobbyautor im Bereich Fantasy und spannende Kurzgeschichten aller  
Art  
Suche: Autoren-Workshop, in dem ich Tipps zum Schreiben bekomme, um  
mich weiterzuentwickeln. Idealerweise suche ich einen Autor, der sich  
mein Geschriebenes anschaut und mir weiterhilft. 
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 


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LESE-TIPP: 
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                              (redaktion at team pt autorenforum pt de) 


Um unverlangte Manuskripte, Verlage, die Nachwuchsautoren nicht die  
Wahrheit sagen, und die fehlende Kreisklasse der Literatur geht es in  
Hans Peter Roentgens neuester Kolumne bei www.literature.de:  
http://www.literaturnetz.com/content/view/6920/110/. 


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SCHREIBKURS: 
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                              (redaktion at team pt autorenforum pt de) 


                       "Phantasie-Schreibspiele" 
                       von Ursula Schmid-Spreer 

(Quellen: Internetrecherche, Jens Plasger - MEDI-LEARN,  selbst ausge- 
dacht, www.praxis-jugendarbeit.de) 

Diese Schreibspiele dienen der Wahrnehmung unbekannter Welten und Ge- 
fühle und sollen auch mit den Hintergründen der eigenen Phantasie be- 
kannt machen. Sie eröffnen fremde Länder, fremde Denkweisen und die  
fremde Welt der eigenen Träume.  


          Fremde Länder 

Um in fremde Länder zu kommen und über sie Texte zu verfassen, könnt  
ihr die folgende Übungen machen. 

Expedition:  
Stell dir eine Expedition in ein fremdes Land vor. Zeichne über deine  
Reise eine Landkarte, und schreib einen Expeditionsbericht. 

Fremde (exotische) Tiere:  
Stell dir fremde Tiere vor, zeichne sie, und schreib über sie eine Ge- 
schichte. 

Neue Perspektive:  
Stell dir vor, du bist noch ein kleines Kind. Beschreibe aus dieser  
Perspektive deine Welt. 

Zaubergarten:  
Denk an einen Zaubergarten, beschreibe ihn. 

Familiensage:  
Denk dir einen Stammbaum aus, und beschreibe das Leben eines Vorfahren  
vor fünfhundert Jahren. 

Tier-Eltern:  
Denk dir Eltern in Tierbildern, und beschreibe den Alltag einer Tier- 
familie. 

Frühere Existenz:  
Stell dir vor, du hast früher schon einmal gelebt. Beschreibe dein  
früheres Leben. 

Glück und Schmerz:  
Stell dir Himmel und Hölle vor, beschreibe, was du dort erlebst. 


          Fremde Denkformen 

Das Wahrnehmen früherer Denkformen (zum Beispiel. als Kind) kann man  
mit den folgenden Schreibspielen anleiten. 


Magischer Ring:  
Steck dir einen Zauberring an den Finger, überleg dir, was du dir  
wünscht, und schreib das auf. 

Schlüssel:  
Du hast einen Schlüssel in der Hand. Öffne damit eine geheime Tür.  
Schreib auf, was du hinter dieser Tür findest. 

Geheimschrift:  
Du kannst eine Geheimschrift. Schreib in ihr eine verschlüsselte Bot- 
schaft. 

Unsichtbar:  
Du kannst dich unsichtbar machen. Beschreibe, was du dann tust. 

Verwandlung:  
Verwandle dich in ein Tier, beschreibe seine Abenteuer. 


          Fremde Träume 

Die Begegnung mit eigenen Träumen ist beispielsweise mit den folgenden  
Schreibspielen möglich. 


Bauch:  
Erfinde einen Traum, wie ihn der Bauch träumen könnte. Variante des  
Bauchtraums: Erfinde den Traum eines Gegenstands, eines Tieres, einer  
berühmten Person. 

Eigener Traum:  
Schreib die Träume der letzten Woche auf, formuliere sie dann von der  
Ich-Form in die Er-Form um. 
Traumschluss:  
Nimm einen eigenen Traum mit offenem Ende, versuche, einen angemesse- 
nen Traumschluss zu schreiben. 

Angsttraum:  
Nimm einen Angsttraum, und erfinde ein glückliches Ende. 

Seelenreise:  
Stell dir vor, deine Seele verlässt nachts deinen Körper. Was für eine  
Reise macht sie? 

Zukunftstraum:  
Träume von deiner Zukunft, und schreib darüber einen Text. 

Traumfigur:  
Beschreibe deine wichtigste Traumfigur, und führe mit ihr einen  
schriftlichen Dialog. 

                    **~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~** 

Ursula Schmid-Spreer ist Lehrerin für Gesundheitsberufe (Zahnmedizin).  
Sie schreibt gerne Briefe, Tagebuch und Kurzgeschichten. In Antholo- 
gien und Literaturzeitschriften sind Geschichten von ihr publiziert  
worden. Das Märchenbuch "Florian Floh" wurde im Thomas-Rüger-Verlag,  
Nürnberg, veröffentlicht. Auch organisiert sie Autorentreffen und  
Stammtische und gibt Kurse in kreativem Schreiben. 


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INTERVIEW: 
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                              (redaktion at team pt autorenforum pt de) 

                          Sucht "euren" Weg 
                      Interview mit Arno Strobel 

Eigentlich sollte uns nach all den Jahren nichts mehr in Sachen Buch-  
und Verlagswelt überraschen, doch der Werdegang Arno Strobels als Au- 
tor ist so ungewöhnlich, dass er uns wirklich verblüfft hat. Nachdem  
er von allen größeren Publikumsverlagen, denen er seinen Thriller "Ma- 
gus - Die Bruderschaft" zugesandt hatte, Standardabsagen erhalten hat- 
te, beschloss er, selbst einen Verlag zu gründen  
(http://www.addita.de), und zwar "mit allem Drum und Dran". 

"Magus - Die Bruderschaft" erschien schließlich in einer Startauflage  
von 1.000 Exemplaren, die nach drei Wochen schon zur Hälfte verkauft  
war. Doch damit fängt die eigentliche Geschichte erst an. 

Der Thriller zog die Aufmerksamkeit einer der größten Buchhandelsket- 
ten Deutschlands auf sich. Dem Seniorchef gefiel er so gut, dass er  
sich schließlich hinsetzte und Empfehlungsschreiben an einige der grö- 
ßeren Verlage sandte, woraufhin Arno Strobel innerhalb einer Woche von  
drei der ganz großen Verlage zwecks Lizenz kontaktiert wurde. Er ent- 
schied sich schließlich für dtv, der seinen Thriller nicht nur zum  
Schwerpunkttitel im Herbst 2007 machen wird, sondern sich auch dazu  
entschlossen hat, das Manuskript ins Englische übersetzen zu lassen,  
um das Buch international anbieten zu können. 
Ramona und Thomas Roth-Berghofer: Lieber Arno Strobel, was geschieht  
in den Lektoraten großer deutscher Verlage, dass man einen Spitzen- 
thriller wie den MAGUS nicht auf Anhieb erkennt, ja sogar postwendend  
mit einer Standardabsage zurückschickt? Hätten Sie nicht so sehr an  
Ihr Buch geglaubt, hätte den MAGUS ein trauriges Schicksal ereilen  
können. 

Arno Strobel: Hier zeigt sich eines der Probleme der (deutschen) Lite- 
raturlandschaft. Mittlerweile suchen (Gott sei Dank) die großen deut- 
schen Publikumsverlage wieder ganz gezielt nach deutschsprachigem Au- 
torennachwuchs. Dem gegenüber stehen aber viele ambitionierte und auch  
gute NachwuchsautorInnen, die nicht zum Zuge kommen. Wie ist das mög- 
lich? 

Gerade unter jungen AutorInnen hat sich die Meinung etabliert, die  
Großen der Branche gäben "No-Name-Autoren" keine Chance, weil das  
wirtschaftliche Risiko ihnen zu groß sei. Das eben glaube ich nicht.  
Natürlich ist es einfacher, das neue Werk eines schon etablierten Au- 
tors auf den Markt zu bringen, aber ein Lektor wird einen guten Roman  
erkennen, wenn er ihn liest. Und er wird ihn - sofern er ins Verlags- 
programm passt - für seinen Verlag einkaufen, auch wenn der Name da- 
hinter noch völlig unbekannt ist. - Wenn er ihn liest!  

Da sind wir beim Knackpunkt angekommen. Die Verlage werden tagtäglich  
mit Manuskripteinsendungen derart überhäuft, dass es schlicht mensch- 
lich ist, dass ein Teil davon "durchrutscht". Aus eigener Erfahrung im  
Addita-Verlag weiß ich, dass leider ein Großteil  dieser Einsendungen  
eine Katastrophe ist, ein weiterer Teil ist im Ansatz nicht schlecht.  
Aber "nicht schlecht" reicht für einen Verlag nicht aus, eine be- 
trächtliche Summe für die Veröffentlichung  zu investieren. 

Wenn es auch auf den ersten Blick so scheinen mag - diese Aussagen  
sind nicht widersprüchlich. Ich bin wirklich absolut davon überzeugt,  
dass wir viele gute NachwuchsschriftstellerInnen haben. Aber ich weiß  
auch, dass es noch viel mehr Hobby-AutorInnen gibt, die das, was sie  
geschrieben haben, völlig falsch einschätzen und Texte für veröffent- 
lichungsreif halten, die schlecht recherchiert und handwerklich unaus- 
gegoren sind. Diese Texte trudeln täglich zu hunderten bei den Verla- 
gen ein. Da kommt es sicher mehr als einmal vor, dass ein wirklich gu- 
tes Projekt einfach in der Masse untergeht. 


RRB/TRB: Ihr Thriller reiht sich in das Genre des Vatikan-Thrillers  
ein. Ein neuer Papst wird zur Jahrtausendwende gewählt, doch sein Pon- 
tifikat wird als das kürzeste in die Geschichte der Pontifikate einge- 
hen, es währt gerade mal eine Stunde. Auch ansonsten enthält der MAGUS  
alle Zutaten, die ein solcher Thriller braucht: Machtgierige und skru- 
pellose Institutionen und Menschen, einen faszinierenden historischen  
Hintergrund - und einen Bischof, dem der Attentäter ein ungeheuerli- 
ches Vermächtnis anvertraut. Erzählen Sie uns von Ihrem Roman. Wie ka- 
men Sie auf die Idee? Wie sind Sie beim Recherchieren und Schreiben  
vorgegangen? Sind Sie dabei mehr ein intuitiver Autor, oder planen Sie  
jedes Detail im Voraus?  

AS: Um die letzte Frage vorweg zu nehmen: Ich befürchte, ich bin ein  
chaotischer Schreiber. Eine Grundidee, eine grobe Vorstellung vom An- 
fang und eine noch viel gröbere, wie der Schluss aussehen könnte - das  
ist das, was ich habe, wenn ich mit dem Schreiben beginne. Alles wei- 
tere entwickelt sich mit jeder neuen Seite. Dabei kann es vorkommen,  
dass ein kleiner Satz eines meiner Protagonisten die Handlung in eine  
völlig andere Richtung lenkt, als ich es mir vorgestellt habe. Darum  
empfinde ich das Schreiben als mindestens ebenso spannend wie das Le- 
sen. Auch beim Schreiben überraschen mich meine Figuren immer wieder. 

Die Idee zum MAGUS war eigentlich gar keine "Idee", sondern ein folge- 
richtiger Schluss. Seit langem schon interessiere ich mich für die  
verschiedenen Religionen und Kirchen, insbesondere für die Katholische  
Kirche und das Papsttum. So war es nur logisch, dass mein Thrillerde- 
büt sich mit diesem Thema beschäftigt. Die Recherche erwies sich al- 
lerdings als sehr zeitaufwendig. Die Atmosphäre innerhalb des Vati- 
kans, die Geräuschkulisse im Petersdom und die Pracht der vatikani- 
schen Gärten (um nur einige wenige Beispiele zu nennen) wollte ich  
selbst erlebt haben, bevor ich darüber schreibe. Ich wollte selbst Ge- 
spräche mit hohen Geistlichen der römischen Kurie geführt haben, bevor  
ich meine Protagonisten Dialoge führen ließ. Und ich wollte mich in  
der Organisationsstruktur der Kurie, in der Geschichte der Glaubens- 
kongregation, mit den Gesetzen der Papstwahl usw. usw. auskennen, be- 
vor ich darüber schreibe. Das alles hat viel Zeit gekostet, mir aber  
andererseits auch eine Reise nach Rom beschert, während der ich diese  
Stadt lieben gelernt habe.  


RRB/TRB: Wie umfangreich war die Zusammenarbeit mit Ihrem Lektor Peter  
Zender? 

AS: Peter hat das Manuskript von mir bekommen, nachdem ich es selbst  
schon -zig Mal überarbeitet hatte. Er hat mir einige sehr gute und  
hilfreiche Tipps und Ratschläge gegeben und den einen oder anderen  
grammatikalischen Salto ausgebügelt. Peter ist ein sehr angenehmer  
Lektor, denn er ist stets auf der Suche nach Kompromissen, wenn es ü- 
ber einen Punkt einmal wirklich konträre Meinungen gibt. 


RRB/TRB: Wie kamen Sie auf den griffigen Titel "Magus - Die Bruder- 
schaft"? 

AS: Aus der Not heraus. Der Arbeitstitel war "Die Schattenpriester".  
Da ich aber keinen Titelschutz beantragt hatte, musste ich leider  
feststellen, dass gerade ein SF-Buch mit diesem Titel herausgekommen  
war, als die Arbeit an meinem Projekt dem Ende zuging.  

Nun, den Namen der "Simonischen Bruderschaft" habe ich vom biblischen  
Zauberer Simon Magus abgeleitet, also lag es nahe, seinen Nachnamen  
"Magus" in den Titel einzubauen. Natürlich gab es "Magus" auch schon.  
Also habe ich quasi die Erklärung, um was es in dem Buch geht, noch  
mit hinzugenommen, und "Magus - Die Bruderschaft" war geboren. 


RRB/TRB: Das Buchcover von Johannes Kolz ist sehr gelungen, würde je- 
den Greiftest in diesem Genre bestehen. Wie kam dieses Cover zustande? 

AS: Diese Frage habe ich mir selbst gestellt, als ich Johannes den Ti- 
tel sagte und er mir tatsächlich eine knappe Stunde später das Cover  
genau so präsentierte, wie es schließlich auch gedruckt wurde.  


RRB/TRB: Wie kamen Sie zum Schreiben? Gab es ein bestimmtes Schlüssel- 
erlebnis? 

AS: Nein, leider nicht. Es liest sich immer so toll, wenn AutorInnen  
von einem ganz besonderen Erlebnis berichten, das ihnen die Gewissheit  
gegeben hat, sie wollten nur noch eines werden - Schriftsteller. 

Leider habe ich so etwas nicht vorzuweisen. Irgendwann vor langer Zeit  
haben Freunde und Bekannte gemerkt, dass ich wohl ganz gut darin bin,  
phantasievolle Einladungen, Briefe usw. zu schreiben (was mir eine  
Menge Arbeit einbrachte). Der nächste Schritt waren erste Kurzge- 
schichten in Internetforen. Als schließlich viele davon für Zeitungen,  
Zeitschriften und Anthologien genommen wurden, reifte langsam der Ent- 
schluss zu einem "großen" Projekt - meinem ersten Roman.  


RRB/TRB: Wie sieht der Alltag Ihres Autorenlebens aus? Sie arbeiten ja  
auch für eine der großen deutschen Banken im IT-Bereich. Sie haben ei- 
ne Familie, und nun sind Sie auch noch Mitinhaber eines stetig wach- 
senden Verlags. 

AS: Das Arbeitspensum für meine drei Berufe in der Bank, im Verlag und  
als Autor liegt zur Zeit bei etwa 13 bis 15 Stunden am Tag, an Wochen- 
enden bei ca. 6 bis 8 Stunden. Rechnet man noch zwei bis drei Stunden  
täglich für die Familie hinzu, kann man sich denken, dass zurzeit für  
absolut nichts anderes mehr Raum ist. Es ist schon stressig, aber es  
macht auch ungeheuren Spaß. Das ist aber auch eine Grundvoraussetzung,  
denn sonst hält man das wahrscheinlich nicht lange durch. 


RRB/TRB: Was macht Ihrer Meinung nach einen guten Autor aus? 

AS: Eine gesunde und kritische Selbsteinschätzung, hunderte - besser  
tausende - gelesene Bücher, der Wille, die Sprache nicht krampfhaft zu  
vergewaltigen, sondern mit Spaß einzusetzen, Erlernen des handwerkli- 
chen Teils, der zum Schreiben gehört. Und ein bisschen Talent kann si- 
cher auch nichts schaden. 


RRB/TRB: "Magus - Die Bruderschaft" wird auch in den Niederlanden, Ru- 
mänien, Estland und Russland erscheinen. Sind inzwischen weitere Aus- 
landslizenzen zustande gekommen? Und wie sieht es mit einer Überset- 
zung ins Englische aus? 

AS: Da die Auslandslizenzen von dtv angeboten und verkauft werden, bin  
ich nicht auf dem allerneuesten Stand, aber ich weiß von einigen wei- 
teren Ländern, mit denen im Moment verhandelt wird.  


RRB/TRB: Es heißt, dass englischsprachige Verlage mehr und mehr dazu  
tendieren, ihre Bücher selbst übersetzen zu lassen, um sie dann unter  
eigener Regie im Ausland zu verkaufen. Ein Beispiel scheint Mira  
Books, Toronto, zu sein, ein Verlag, der seine Leser hierzulande zu- 
nächst über die großen Kaufhäuser und Buchhandelsketten erreicht hat,  
inzwischen aber auch im mittelständischen Buchhandel gefragt ist. Rea- 
gieren deutsche Verlage wie dtv nun ihrerseits durch Übersetzungen ins  
Englische auf diese Entwicklung der Globalisierung? 

AS: Die Übersetzung ins Englische dient als Grundlage für das interna- 
tionale Lizenzgeschäft. Ein Verlag in Taiwan wird eher mit einer eng- 
lischen Kopie des Buches klarkommen als mit einer deutschen. 

Und über das Wachstum beim internationalen Lizenzgeschäft deutscher  
Verlage können wir uns freuen, zeigt es uns doch, dass Werke von  
deutschsprachigen SchriftstellerInnen im Ausland wieder mehr gefragt  
sind. 


RRB/TRB: In den USA werden Creative-Writing-Seminare praktisch an je- 
der Highschool und Uni angeboten. Seit den Neunzigern hat sich auch in  
Deutschland einiges getan. Sind deutsche Autoren auf einmal wieder im  
Ausland gefragt, weil sie sich auf das Schreiben als Handwerk besin- 
nen? 

AS: Ich bezweifle, dass das der (einzige) Grund für die steigende  
Nachfrage nach deutschen AutorInnen ist, aber die Entwicklung ist si- 
cherlich sehr begrüßenswert. Allerdings sollte man als junge/r Schrei- 
bende/r nicht dem Irrglauben verfallen, man müsse nur genügend dieser  
Seminare besuchen, um automatisch ein/e gute/r SchriftstellerIn zu  
werden. Das wäre gleichzusetzen mit der Annahme, jeder, der eine Schu- 
le besucht, werde anschließend zwangsläufig einen guten Schulabschluss  
machen.  


RRB/TRB: Gibt es noch irgendein Genre, das Sie als Autor reizen würde?  
Wie sehen Ihre Schreibpläne für die Zukunft aus? 

AS: Ich denke, (fast) jedes Genre birgt seinen ganz eigenen Reiz. Aber  
ich ziehe es vor, mich auf die Dinge zu beschränken, von denen ich  
glaube, dass ich sie ganz gut beherrsche. Sciencefiction zum Beispiel  
ist ein Genre, das ich als Leser sehr schätze, aber ein SF-Roman von  
Arno Strobel wäre wahrscheinlich eine Katastrophe, weil ich die Regeln  
dieses Genres einfach nicht beherrsche. Zurzeit schreibe ich an dem  
zweiten Thriller, über den glücklicherweise dtv gerade einen Vertrag  
mit mir abgeschlossen hat. Ich wage einfach einmal die Prognose: Da- 
nach wird der dritte folgen. 


RRB/TRB: Welchen Roman (welche  Zeitschrift, Kurzgeschichte ...) lesen  
Sie gerade? Was hat Sie am stärksten beeindruckt? 

AS: Endlich habe ich es geschafft, Daniel Kehlmanns "Vermessung der  
Welt" zu beginnen, das ich schon seit Wochen auf dem Stapel "noch zu  
lesender Bücher" ganz oben liegen habe. Ich bin restlos begeistert von  
der raffinierten Leichtigkeit, mit der Kehlmann die Sprache einsetzt.  

RRB: Hätten Sie sonst noch einen Rat für angehende Autoren? 

AS: Was ich aus meiner eigenen Erfahrung heraus für sehr wichtig hal- 
te: Man sollte sich niemals auf das Urteil von Freunden und Familie  
verlassen, wenn es um das eigene Werk geht. So lieb das auch gemeint  
ist, aber es fällt in der Regel viel zu milde aus. Gebt eure Manu- 
skripte an Menschen, die ihr kaum kennt. Wenn die allgemeine Resonanz  
gut ist und ihr selbst seid wirklich von eurem Text überzeugt, dann  
lasst euch nicht entmutigen. Sucht "euren" Weg, und der fängt in den  
allerseltensten Fällen gleich bei den großen Verlagen an. 

Eines noch - es ist jedem selbst überlassen, sich sein Urteil zu bil- 
den, aber ich für meinen Teil würde niemals, und damit meine ich unter  
gar keinen Umständen, einen Vertrag bei einem Verlag unterschreiben,  
der von mir einen Druckkostenzuschuss verlangt. Für mich verbindet  
sich damit die klare Aussage: Dein Werk ist nicht gut genug für eine  
Veröffentlichung, es wird sich nicht verkaufen lassen. Denn wenn das  
nicht so wäre, würde der Verlag sich freuen und ohne Zögern die Veröf- 
fentlichung finanzieren (wie es sich für ein Unternehmen gehört, das  
sich "Verlag" nennt), weil man ihm etwas angeboten hat, womit er Geld  
verdienen kann. 

RRB/TRB: Vielen Dank für das Interview! 


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UNSERE EXPERTINNEN UND EXPERTEN:      
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Bitte schickt den ExpertInnen nur Fragen zu ihrem Expertenthema - kei- 
ne Manuskripte zur Beurteilung. 

Bitte verseht jede Anfrage mit einem aussagekräftigen Betreff. Sonst  
kann es sein, dass die Mail vorsichtshalber sofort gelöscht wird. 


  Drehbuch: Oliver Pautsch 
                              drehbuch at experte pt autorenforum pt de 
  Fandom: Thomas Kohlschmidt 
                                fandom at experte pt autorenforum pt de 
  Fantasy: Stefanie Bense 
                               fantasy at experte pt autorenforum pt de 
  Heftroman: Arndt Ellmer 
                             heftroman at experte pt autorenforum pt de 
  Historischer Roman: Titus Müller 
                    historischer.roman at experte pt autorenforum pt de 
  Kinder- und Jugendbuch: Michael Borlik 
                            kinderbuch at experte pt autorenforum pt de 
  Lesungen: Rüdiger Heins 
                              lesungen at experte pt autorenforum pt de 
  Lyrik: Martina Weber 
                                 lyrik at experte pt autorenforum pt de 
  Sachbuch allgemein: Gabi Neumayer 
                              sachbuch at experte pt autorenforum pt de 
  Sachbuch Medizin/Psychologie: Maja Langsdorff 
                             med.psych at experte pt autorenforum pt de 
  Schreibaus- und fortbildung: Uli Rothfuss 
                           fortbildung at experte pt autorenforum pt de 
  Schreibgruppen: Ute Hacker 
                        schreibgruppen at experte pt autorenforum pt de 
  Schreibhandwerk: Ute Hacker 
                       schreibhandwerk at experte pt autorenforum pt de 
  Sciencefiction: Andreas Eschbach 
                              sf-autor at experte pt autorenforum pt de 
  Technische Literatur, CDs, Internet: Reinhard Mermi 
                               techlit at experte pt autorenforum pt de 
  Übersetzung: Barbara Slawig  
                         uebersetzerin at experte pt autorenforum pt de 
  Verlagswesen: Bjørn Jagnow 
                          verlagswesen at experte pt autorenforum pt de 



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FRAG DEN EXPERTEN FÜR VERLAGSWESEN: 
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           Bjørn Jagnow (verlagswesen at experte pt autorenforum pt de) 


Frage: 
Ich plane ein Sachbuch zum Thema Rock´n´Roll in Deutschland. Hier  
möchte ich gerne Fotos verwenden, die ich selbst bei Veranstaltungen  
der vergangenen Jahre geschossen habe. Kann es Probleme beim Abdruck  
geben, weil sich Personen in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt  
fühlen? 


Antwort: 
Fotos von Veranstaltungen können tatsächlich Probleme machen. War für  
eine Veranstaltung Eintritt fällig, brauchen Sie eine Genehmigung des  
Veranstalters, um die Fotos zu veröffentlichen. Außerdem sollten auf  
den Fotos die Musiker oder die Mitarbeiter des Veranstalters den we- 
sentlichen Bildinhalt ausmachen bzw. die Zuschauermenge. Sobald ein- 
zelne Zuschauer oder kleine Zuschauergrüppchen den Inhalt des Bilds  
ausmachen, ist auch deren Zustimmung erforderlich (Recht am eigenen  
Bild)! 

                    **~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~** 

Bjørn Jagnow ist Schriftsteller, Verlagsfachwirt, Verlagskaufmann,   
Buchhändler und freier Lektor. http://www.bjoernjagnow.de/. 


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FRAG DIE EXPERTIN FÜR FANTASY: 
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            Stefanie Bense (fantasy at experte pt autorenforum pt de) 

Frage: 
Ein Problem, wie es mit Sicherheit viele haben, ich könnte hunderte   
von Geschichten schreiben und schreibe diese auch wirklich.  Mittler- 
weile habe ich ca. dreißig Geschichten geschrieben, welche bei mir zu  
Hause in einem Schrank verschlossen liegen. Doch leider ist keine ein- 
zige Geschichte abgeschlossen oder besser gesagt angefangen! 
Ich sitze Abende lang beim Tisch, ohne auch nur einen einzigen Satz  
schreiben zu können, meine Gedanken sind meist schon mitten im Gesche- 
hen, aber die Einleitung fehlt! 

Ich möchte einen Fantasyroman schreiben, in dem es um einen dunklen,  
bösen Herrscher geht, der die Welt in Angst und Schrecken versetzt ...  
Es handelt in einer Welt voller Fabelwesen, Guten und  Bösen, Geister,  
Dämonen, Monster, Elben, Zwerge, Feen, Könige usw. Doch ich weiß  
nicht, wie ich anfangen soll! Können Sie mir helfen? 


Antwort: 
Im Grunde gibt es auf deine Fragen drei Antworten (und gratis einen  
gut gemeinten Rat!). 

1. Deine Schwierigkeit, einen Anfang zu finden, liegt in einer  
Schreibblockade. 

Dann könntest du mittels Schreibübungen dich auflockern und ins  
Schreiben kommen. (Zum Thema Schreibblockade gibt es eine Antwort auf  
eine Anfrage im Tempest 4-1 und einen Artikel von mir im Tempest: "Die  
Wahl der Waffen -  eine Schreibblockade als Chance", im Tempest 3-6.)  

Und - nebenbei gesagt - es ist völlig schnurzpiepegal, WO du mit dem  
Schreiben einer Geschichte beginnst. Wenn dir bereits Szenen aus dem  
Mittelteil einfallen, dann schreibst du diese eben zuerst und ergänzt  
den Anfang später. 

Der Leser wird dem Text nicht ansehen können, WANN er geschrieben wur- 
de. Er möchte allerdings einen Anfang, der ihn fesselt, in die Ge- 
schichte zieht und ihm zeigt, was für eine Geschichte es denn wird,  
auf die er sich einlässt. 

Selbst wenn ich direkt am Anfang zu erzählen beginne, werde ich nach  
Abschluss des Textes den Anfang stark überarbeiten, um den Leser opti- 
mal ansprechen zu können. Der Anfang ist der Angelhaken, der den Leser  
in die Story ködern soll. Daher gebe ich mir besonders viel Mühe mit  
dem Überarbeiten (!) des Anfangs. 


2. Deine Schwierigkeit, einen Anfang zu finden, liegt darin, dass du  
deine Geschichten nicht wirklich kennst. 

Auch das ist ein häufiges Problem. Man kann wunderbare Szenen und Dia- 
loge entwickeln, man erzählt so vor sich hin, hat auf einmal zig Sei- 
ten - aber die Story führt nirgendwo wirklich hin. Sie hat keinen An- 
fang und kein Ende. Sicherlich, hat man irgendwann irgendwo aufgehört,  
aber das bildet keinen tatsächlichen, befriedigenden Schlusspunkt. 

Bei diesem Problem gilt: Hast du das Ende einer Story, hast du auch  
den Anfang. Frage dich einfach: Wo muss die Geschichte starten, wenn  
sie da und da enden soll? Man setzt den Anfang dabei so dicht wie mög- 
lich ins Geschehen. Beispiel: Die Story endet damit, dass dein Held  
den Bösewicht besiegt und die Welt rettet. Also - beginnt die Story,  
wenn der erzählende Held mit dem Problem/Weltuntergang das erste Mal  
konfrontiert wird, sozusagen: bei der Auftragserteilung zur Weltret- 
tung. 

Wichtig ist auch, dass du deine Figuren kennst. Was will der Dunkle  
Herrscher? Wozu muss er denn die Welt beherrschen? Was hat er davon?  
Und was kostet es ihn, wenn die Sache schiefgeht? Ebenso wird die Ge- 
schichte ja meist aus der Sicht einer handelnden Figur (Held, Gegner  
des Herrschers) erzählt. Auch hier musst du wissen, warum die Figur  
das tut und wie. Warum jemand etwas tut, nennt man Motiv. Arbeite die  
Motive deiner Figuren gut aus, denn sie bringen die Figuren ins Han- 
deln - und ohne Handlung keine Geschichte!  

Wenn du deinen Erzähler gut kennst, wird es dir nicht mehr schwerfal- 
len, einen Anfang zu finden. Frage einfach deinen Erzähler, wo er denn  
anfangen würde. Wenn einer von einem Wildwasser-Rafting erzählen will,  
beginnt er beim Einsteigen ins Schlauchboot, nicht damit, dass er Kof- 
fer packt und zum Flughafen fährt, und nicht damit, dass er sich an  
das Halteseil klammert, bis er endlich wieder aussteigen kann.  


3. Der Anfang will dir nicht gelingen, weil du keine Geschichte, son- 
dern einen Text geschrieben hast. 

Was macht eine Story aus? Aristoteles sagt: Anfang - Mitte - Ende. Und  
auch wenn das zunächst selbstverständlich klingt, ist es nicht so sim- 
pel. Einem Anfang muss nichts mehr vorausgehen, d. h., genau DORT be- 
ginnt die Geschichte. Einem Ende muss nichts mehr folgen, also endet  
die Story genau DORT. Und eine Mitte benötigt sowohl einen Anfang als  
auch ein Ende, um verständlich zu sein. 

Geschichte - das Wort kommt von "Geschehen" - bedeutet, dass etwas  
passiert ist, von dem erzählt wird. Das Geschehen ist abgeschlossen  
und wird zur Geschichte. Nun könnte man einfach der Reihe nach, chro- 
nologisch erzählen. Doch das ergäbe nur eine Aufzählung! Das ist lang- 
weilig: Erst lief der Hund fort und dann die Katze. Zur Erzählung wird  
so ein Text erst, wenn er logisch und kausal aufgebaut ist: Erst lief  
der Hund fort, denn er wollte die Welt sehen, dann die Katze, da es  
ihr ohne Hund nicht mehr auf dem Hof gefiel. Die Frage nach dem Warum  
verbindet die Aufzählung zu einer Erzählung. 

Beispiel: Herr der Ringe / J. R. R. Tolkien 
Die Geschichte beginnt NICHT damit, wie Frodo bei Bilbo einzieht, son- 
dern damit, dass Bilbo den Ring an Frodo abgeben muss. (Eigentlich be- 
ginnt die Story da, aber Tolkien hat einige Seiten Beschreibung des  
Auenlandes vorgeschaltet.) Damit ist Frodo Ringträger und der Dunkle  
Herrscher wird auf ihn aufmerksam. Frodo wird mitten ins Abenteuer  
bzw. in die Gefahr gezogen. Aber zunächst weiß er das nicht, auch wenn  
Gandalf ihm gegenüber Andeutungen macht. Erst als die Geisterreiter  
das Auenland unsicher machen und nach ihm suchen, wird ihm klar, in  
welcher Gefahr er schwebt. Später übernimmt er ganz offiziell den Auf- 
trag, den Ring zu vernichten, und zieht mit der Gefährtenschaft los  
(etwa nach einem Viertel des Romans). Und der Roman endet, als Smea- 
gol/Gollum - das andere Ich von Frodo - mit Frodo am Feuerberg um den  
Ring kämpft und Frodos Schwäche (er will den Ring nicht mehr hergeben)  
ausgleicht. Schließlich wird der Ring vernichtet, und die Welt ist ge- 
rettet (auch wenn sie nicht mehr dieselbe ist). Danach erfährt der Le- 
ser noch, was aus den Gefährten wurde, wie Frodo mit dem Erlebten zu- 
rechtkam und was aus Saruman wurde. (Bedenke, dass diese Geschichte  
vor fast 60 Jahren geschrieben wurde und dazu von jemandem, der mehr  
an Sprachen und Kulturen interessiert war als an einer stringenten  
Story. Dennoch funktioniert das Grundgerüst!) 

Also: Prüfe, ob deine Geschichte einer logischen, kausalen Kette folgt  
oder von einer Szene zur anderen mäandert. 

Ich empfehle dir folgendes Buch, das einige "Grundgerüste" der Story- 
entwicklung zeigt: Ronald B. Tobias: 20 Masterplots, auf deutsch er- 
schienen beim Verlag Zweitausendeins, 2. Aufl. 2000. Zurzeit nicht er- 
hältlich, aber man kann es bei Bibliotheken ausleihen (Fernleihe). 


Der gut gemeinte Rat: Schreib etwas anderes! 

Nicht, dass dieser Roman nicht spannend und unterhaltsam sein könnte.  
Aber zum einen: Leg Deine Latte zum Hochsprung nicht gleich auf sieben  
Meter, fang erst einmal mit weniger ehrgeizigen Höhen an. Schreib erst  
einmal Geschichten, bei denen du Anfang-Mitte-Ende üben kannst und die  
danach auch funktionieren. 

Zum anderen: Du trittst mit dieser Romankonzeption gegen sehr starke  
Konkurrenz an, z. B. Tolkiens Herr der Ringe und unzählige weitere Ro- 
mane, die davon handeln, dass eine "dunkle Macht" die Welt bedroht und  
Helden dagegen ankämpfen müssen. Versteh mich nicht falsch: Selbst ei- 
nem tausendfach bereits erzählten Stoff kann man neues Leben einhau- 
chen, kann das Buch zu einer funkelnden Geschichte machen, zu etwas,  
das man gern und immer wieder liest - doch ist das kein "Anfängerpro- 
jekt". Es gibt zu viele Fallen und Probleme dabei. Und Leser möchten  
"Neues" lesen, also kommt alter Wein nur in neuen Schläuchen gut an -  
und es ist eine heikle Arbeit, Wein umzufüllen. Daher rate ich dir:  
Schreib etwas anderes! 

Und wenn du dein Handwerkszeug kennst und sicher anwenden kannst, dann  
wage dich daran, die alte Heldengeschichte völlig "neu" zu erzählen. 

                    **~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~** 

Stefanie Bense lebt und arbeitet in Hannover, gibt seit 1993 Schreib- 
kurse, veröffentlicht sporadisch und schreibt - was sonst - an ihrem  
ersten Roman. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. 


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FRAG DEN EXPERTEN FÜR KINDER- UND JUGENDBUCH: 
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        Michael Borlik (kinderbuch at experte pt autorenforum pt de) 


Frage: 
Ich schreibe Kindergeschichten, die ich gerne (na klar) gedruckt sehen  
möchte. Da der Weg zu einem Verlag extrem steinig ist, suche ich nach  
anderen ersten Möglichkeiten der Veröffentlichung. Zeitschriften für  
Kinder, die sich für Veröffentlichungen von Geschichten eignen,  
scheint es meiner Recherche nach leider kaum zu geben. Übersehe ich da  
noch Veröffentlichungsmöglichkeiten oder "bewährte" erste Schritte? 


Antwort: 
Die erste Anlaufstelle für Kindergeschichten sind in der Tat Verlage.  
Andere Möglichkeiten sind Eltern- und Familienzeitschriften. Manchmal  
veröffentlichen auch lokale Zeitungen zu besonderen Festtagen wie  
Weihnachten oder Ostern Geschichten für Kinder. Da müssten Sie mal ein  
wenig recherchieren.    

Haben Sie es auch schon mit der Teilnahme an Literaturausschreibungen  
versucht? Im Tempest und auf http://www.uschtrin.de finden Sie regel- 
mäßig Hinweise auf aktuelle Wettbewerbe. Auch für Kurzgeschichten und  
Manuskripte aus dem Bereich Kinder- und Jugendbuch. Diese sind sicher  
nicht so zahlreich wie andere, stellen aber auch eine Chance auf Ver- 
öffentlichung dar.  

                    **~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~** 
Michael Borlik, 1975 geboren, machte 1995 sein Abitur und ging an- 
schließend in eine kaufmännische Ausbildung, die er 1998 erfolgreich  
abschloss. Seit 2001 erfolgte eine Reihe von Veröffentlichungen. Über- 
wiegend schreibt er Kinder- und Jugendbücher, die u. a. bei Ueberreu- 
ter, Thienemann und Arena erscheinen. Seit Sommer 2005 ist er freier  
Schriftsteller. Mehr Infos unter http://www.borlik.de. 


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FRAG DIE EXPERTIN FÜR KRIMINALISTIK: 
--------------------------------------------------------------------- 
         Nikola Hahn (kriminalistik at experte pt autorenforum pt de) 


Frage: 
Könnten Sie diesen Abschnitt aus dem Treatment kritisch lesen, ob er  
erstens begriffliche und zweitens verfahrenstechnische Fehler enthält? 

"Er ist davon überzeugt, dass es sich bei dem Kind um das der toten  
Zigeunerin handelt, und schreibt D. wegen Kindesentziehung zur Fahn- 
dung aus. Außerdem beantragt er die Überwachung des Telefonanschlus- 
ses, wegen des Verdachtes der Mitgliedschaft in einer kriminellen Ver- 
einigung." 


Antwort: 
Wenn "er" ein Ermittler der Polizei ist, gilt: 

1. Die Polizei regt bei der Staatsanwaltschaft einen Antrag auf Erlass  
eines richterlichen Beschlusses für eine Telefonüberwachung an. Erst,  
wenn der Richter diesen Beschluss erlassen hat, ist eine Telefonüber- 
wachung möglich. 

2. Die Ausschreibung zur Fahndung (mit dem Ziel der Festnahme) ist  
grundsätzlich nur möglich, wenn vorher über die Staatsanwaltschaft bei  
Gericht ein Haftbefehl beantragt und erlassen worden ist. 

                    **~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~** 



Nikola Hahn ist Kriminalhauptkommissarin und Fachlehrerin an der Hes- 
sischen Polizeischule in Wiesbaden; nebenberuflich arbeitet sie als  
Autorin mit dem Schwerpunkt historische Kriminalromane. Informationen  
im Internet: http://www.nikola-hahn.com. [Aber bitte keine Fragen mehr  
senden!] 


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FRAG DEN EXPERTEN FÜR DREHBUCH: 
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          Oliver Pautsch (drehbuch at experte pt autorenforum pt de) 


Frage: 
Ich bin auf der Suche nach potenten Film- und TV-Produzenten für meine  
Thriller. Drehbuch für meinen ersten Roman ist bereits vorhanden. In  
Österreich kenne ich mich zwar, aufgrund meines Berufes, in der Film-  
und TV-Landschaft aus, aber dafür haben die Produzenten wenig bis kaum  
Geld bzw. arbeiten mit der Österreichischen Filmförderung zusammen,  
mit denen ich wiederum nichts zu tun haben will. Vielleicht können Sie  
mir ein paar Tipps geben, wie ich am besten mit meinem Anliegen in  
Deutschland Fuß fassen kann. Es geht mir jetzt nicht um die großen  
Studios wie Bavaria u. a., eher um kleine unabhängige, aber dafür en- 
gagierte Produzenten. 


Antwort: 
Die deutsche Produzentenlandschaft ist groß und wegen der schwierigen  
finanziellen Umstände von Film-/Fernsehproduktionen immer schon, gera- 
de jedoch besonders im Umbruch. Ich halte die Aufgabe, diesen Markt zu  
beobachten und Kontakte zu pflegen, für einen Vollzeitberuf, den die  
Mitglieder von Agenturen am besten bewältigen können.  

Da Sie bereits konkrete Projekte und praktische Erfahrungen vorweisen  
können, empfehle ich, sich eine deutsche Agentur für Film/Fernsehen  
bzw. einen Medienverlag zu suchen. Die Adressen finden Sie mittlerwei- 
le schnell über Google oder im Archiv meiner Antworten bei  
http://www.autorenforum.de. 

                    **~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~** 

Oliver Pautsch, Jahrgang 65, sammelte zunächst Erfahrungen als Fahrer,  
Beleuchter, Aufnahmeleiter und Regieassistent im Fernsehgeschäft. Spä- 
ter ein Zwischenspiel an der Uni Düsseldorf, doch er wollte lieber di- 
rekt für die Branche schreiben. Es entstanden Drehbücher für Kurzfil- 
me, Serienfolgen und für den sog. "abendfüllenden" Film.  
http://www.drehbuchautoren.de/Autoren/meinautor.php?ID=164 


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HALL OF FAME: 
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                              (redaktion at team pt autorenforum pt de) 

Ja, die Lage auf dem Buchmarkt ist schwierig, und manchmal glaubt man,  
man wird es nie schaffen, ein Buch zu veröffentlichen. Aber andere  
schaffen es ja auch! 

Die "Hall of Fame" zeigt die Erfolge von AbonnentInnen des Tempest.  
Wir würden uns freuen, wenn ihr euch davon motivieren und ermutigen  
lasst - dann werden wir euer neues Buch hier bestimmt auch bald einmal  
vorstellen können. 

Melden könnt ihr aktuelle Buchveröffentlichungen nach diesem Schema: 

....... 
AutorIn: "Titel", Verlag Erscheinungsjahr (das muss immer das laufende  
oder das vergangene Jahr sein!), Genre. Zusätzlich könnt ihr in maxi- 
mal 60 Zeichen (nicht Wörtern!) weitere Infos zu eurem Buch unterbrin- 
gen. 
....... 

Ausgeschlossen sind Veröffentlichungen in Anthologien, Bücher im Ei- 
genverlag und BoDs (sofern sie im Eigenverlag erschienen sind) sowie  
Veröffentlichungen in Druckkostenzuschussverlagen. Schickt eure Texte  
unter dem Betreff "Hall of Fame" an mail- 
to:redaktion at team pt autorenforum pt de. Wir berücksichtigen ausschließlich  
Meldungen, die nach dem obigen Schema gemacht werden! 


+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ 
Veranstaltungen, Ausschreibungen, Publikationsmöglichkeiten, Messen  
und Seminare findet ihr im zweiten Teil des Tempest, der mit getrenn- 
ter Mail kommt! 
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Einsendeformalien: 
Einsendungen sind zu allen Rubriken von autorenforum.de - nach Rück- 
sprache - erwünscht. Zurzeit können jedoch noch keine Honorare gezahlt  
werden. Das Urheberrecht verbleibt bei der Autorin bzw. beim Autor.  

Einsendungen bitte im RTF-Format und per E-Mail, und zwar an: mail- 
to:beitrag at team pt autorenforum pt de. 

Fragen zu Einsendungen sollten ebenfalls an diese Adresse gerichtet  
werden. Die genauen Richtlinien findet ihr unter der Adresse  
http://autorenforum.de/Tempest/richtlinien.html. 

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                        I M P R E S S U M 
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Herausgeber:  
   Ramona Roth-Berghofer public.relations at team pt autorenforum pt de  
   Gabi Neumayer                redaktion at team pt autorenforum pt de 
   Stefan Schulz                     webmaster at autorenforum pt de 
   Thomas Roth-Berghofer  
                    Thomas.Roth-Berghofer at team pt autorenforum pt de 
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