Ausgabe 8-03 (20. März 2006)

Editorial
Inserate
Schreib-Kick
Aufruf
    "’Vier Seiten für ein Halleluja’ wird ein Buch!"
    von Hans Peter Roentgen
Schreibkurs
    "Rückwärts schreiben"
    von Marc Albrecht
Interview mit Udo von Alten
Verlagsportrait
    "Himmelstürmer Verlag"
Frag den Experten für Drehbuch
    (Oliver Pautsch)
Frag den Experten für Verlagswesen
    (Bjørn Jagnow)
Frag die Expertin für Kriminalistik
    (Nikola Hahn)
Frag die Expertin für Kinderbuch
    (Gabi Neumayer)
Hall of Fame
EDITORIAL:  
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Liebe Autorinnen und Autoren,

and the winner is: nein, nicht George Clooney, sondern Alfred Hägele!
Er hat einen Schreibtipp fürs Editorial eingeschickt und ist nun
glücklicher Besitzer nicht etwa einer protzigen Statue eines unansehn-
lichen Mannes mit dem antiquierten Namen "Oscar", sondern des weitaus
nützlicheren Kombi-Pakets aus "Writer's Café" (inklusive der Software
StoryLines) und der deutschen Version von Harriet Smarts Buch "Einfach
schreiben!", gestiftet von Marc Albrecht vom Web-Site-Verlag. Glück-
wunsch!

Ebenfalls beklatschenswert ist Hans Peter Roentgens Plan, aus unserer
beliebten und gefürchteten Rubrik "Vier Seiten für ein Halleluja" ein
Buch zu machen. Wer sich beteiligen möchte: Näheres dazu steht im
"Aufruf" (hinter dem "Schreib-Kick").

Weniger gratulationswürdig war die Spam-Flut, die unsere Mailboxen vom
13. bis zum 19. März lahm gelegt hat. Alle Mails, die ihr in dieser
Zeit an uns geschickt habt, sind nicht angekommen - daher bitte noch
mal schicken!

Und jetzt zum wie gewohnt Oscar-reifen Inhalt des neuen Tempest: Marc
Albrecht zeigt, wie man das Pferd ... den Plot von hinten aufzäumt, um
eine gute Geschichte hinzubekommen. Ursula Schmid-Spreer hat den Lei-
ter des Bödecker-Kreises in Hannover interviewt und stellt außerdem
den Himmelstürmer Verlag vor. Und unsere ExpertInnen schöpfen wieder
aus dem Vollen Ihres Wissens- und Erfahrungsschatzes. Einige neue Aus-
schreibungen gibt es auch, und ... Ach, lest doch einfach selbst!

Der Tipp des Monats März, diesmal von Alfred Hägele:

Wenn mir beim Schreiben nicht das richtige Wort
oder die richtige Recherchefundstelle einfällt,
verwende ich statt dessen nur XXX. Der Schreibfluss
geht dabei nicht verloren, und mit der Suchen-Funktion
in Word kann ich später leicht korrigieren.

Übrigens: Trotz unserer Verlosung wird der Vorrat an Tipps bald wieder
zur Neige gehen. Also bitte schickt mir weiter eure Tipps (maximal 250
Zeichen)! Und zieht euch warm an, der Frühling kommt auf Eisessohlen
...

Gabi Neumayer


Chefredakteurin

~~~~~~~~~~~
Damit wir den Tempest auch in Zukunft weiterführen können, brauchen
wir eure Hilfe: Wer uns unterstützen möchte, überweise bitte einen
freiwilligen Jahresbeitrag (15 Euro haben wir als Richtwert gesetzt,
aber ihr helft uns auch schon mit 5 oder 10 Euro weiter) auf unser
Konto:

Sparda Bank Südwest eG
BLZ 550 905 00
Kto. 100 724 515
Stichwort: "Beitrag 2006"

ACHTUNG: NEUES KONTO!
Das alte bleibt aber auch noch eine Weile bestehen.

Für AuslandsabonnentInnen: Am 1. Juli 2003 wurden die Auslandsüberwei-
sungsgebühren gesenkt. Aber natürlich könnt ihr uns euren Beitrag auch
weiterhin per Post schicken (Adresse am Ende des Tempest).

Wer aus Österreich überweist, braucht außerdem diese Nummern (bitte
genau so zusammenschreiben!)
IBAN: DE16 5509 0500 0100 7245 15
BIC: GENODEF1S01

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ISSN 1439-4669 Copyright 2006 autorenforum.de. Copyright- und
Kontaktinformationen am Ende dieser Ausgabe
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INHALT DIESER AUSGABE:


TEIL 1:

Editorial
Inserate
Schreib-Kick
Aufruf
"'Vier Seiten für ein Halleluja' wird ein Buch!"
von Hans Peter Roentgen
Schreibkurs
"Rückwärts schreiben"
von Marc Albrecht
Interview mit Udo von Alten
Verlagsportrait
"Himmelstürmer Verlag"
Frag den Experten für Drehbuch
(Oliver Pautsch)
Frag den Experten für Verlagswesen
(Bjørn Jagnow)
Frag die Expertin für Kriminalistik
(Nikola Hahn)
Frag die Expertin für Kinderbuch
(Gabi Neumayer)
Hall of Fame
Impressum


TEIL 2:

Veranstaltungen
Ausschreibungen
Publikationsmöglichkeiten
mit Honorar
ohne Honorar
Seminare
Messekalender
Impressum

~~~~~~~~~
Auf unserer Homepage gibt es mittlerweile einen praktischen Service
für orientierungslose Tempest-LeserInnen: Inhaltsübersichten für ein-
zelne Tempest-Jahrgänge, nach AutorInnen sortiert. Eberhard Kamprad
(http://www.kamprad-online.de) hat freundlicherweise die aufwendige
Arbeit übernommen, nach und nach die Verzeichnisse für alle bisherigen
Jahrgänge zu erstellen.

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Kleinanzeigen
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Ab sofort werden keine neuen Kleinanzeigen mehr angenommen. Für priva-
te Aufrufe steht euch aber weiterhin der Echo-Service zur Verfügung.


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INSERATE:
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(werbung at team pt autorenforum pt de)


Mit dem Schreiben von Biographien professionell Geld verdienen
Autorenworkshop mit Andreas Mäckler, Stefan Schwidder, Matthias Bröm-
melhaus

Das Schreiben privater Autobiographien boomt, immer mehr Autoren und
Journalisten versuchen, mit professionellen Angeboten das Bedürfnis
nach Erinnerung zu bedienen. Doch bei den meisten bleibt es beim
Schreiben weniger Biographien im Auftrag ihrer Kunden, die zumeist aus
dem Verwandten- und Bekanntenkreis kommen. Dass es aber besser geht
und man als Ghostwriter privater Autobiographien viel Geld verdienen
kann, beweisen die Mitglieder des Biographiezentrums, einer Vereini-
gung biographischer Dienstleister (http://www.biographiezentrum.de).
Sie bieten ein Professionalisierungsseminar für Autoren an, die im
Auftrag ihrer Kunden Lebensgeschichten bearbeiten oder erstellen. Ziel
ist, eine effektive Handlungsgrundlage zu geben, die alle für die Bio-
graphiearbeit wichtigen Themen abdeckt. Die Teilnehmer erhalten so die
Möglichkeit, künftig noch professioneller und erfolgreicher zu arbei-
ten.

Termine:
31. März - 2. April 2006, Dämeritz Seehotel, 12589 Berlin-Köpenick
(Ostdeutschland)
16. - 18. Juni 2006, Hotel Krone, 86168 Niederstotzingen (Süddeutsch-
land)
23. - 25. Juni 2006, Seminarhotel Georg, 58453 Witten-Annen (West-
deutschland)
14. - 16. Juli 2006, SeminarHotel Schulz, 29303 Bergen (Norddeutsch-
land)
21. - 23. Juli 2006, Hotel Röse, 36179 Bebra (Deutschland Mitte)

Zeit:
Beginn jeweils 14 Uhr, Ende 15 Uhr

Kosten:
EUR 450,- für Mitglieder des Biographiezentrums, EUR 520,- für Nicht-
mitglieder (inkl. Übernachtungen, Vollpension, Tagungsverpflegung)
Anmeldeschluss jeweils 5 Wochen vor Beginn des Workshops.

Anmeldung:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel. 082 43 / 99 38 46

http://www.biographiezentrum.de



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SCHREIB-KICK:
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(redaktion at team pt autorenforum pt de)


Unser Schreib-Kick für den März, diesmal von Jenni Schreiner:


Happyend oder ...? (Schreib-Kick für 2 Personen)

A. Denk dir eine Konfliktsituation aus, die du selber kennst, und
schreibe dazu den Anfang einer Geschichte. Aber nur so weit, das die
Hauptperson kurz vor einer Entscheidung steht.
B. Wie die Hauptperson sich entscheidet, soll sich dein Nachbar aus-
denken.
C. Wenn der erste Schluss fertig ist, wird noch einmal gewechselt. Die
neue Fortsetzung soll nun im Gegensatz zur ersten geschrieben werden.


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AUFRUF:
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(redaktion at team pt autorenforum pt de)

"'Vier Seiten für ein Halleluja' wird ein Buch!"

Tempest-LeserInnen kennen die Rubrik "Vier Seiten für ein Halleluja"
ja schon länger. Die ersten vier Seiten eines Buchprojekts (nicht mehr
als 7.200 Anschläge) werden darin beispielhaft lektoriert.

Dafür suche ich nun weitere Texte. Denn jetzt möchte ich ein Buch he-
rausbringen, in dem anhand vieler erster vier Seiten Fehler und Miss-
griffe besprochen werden. Anschauungsunterricht am lebenden Objekt so-
zusagen. Welche Probleme zeigen sich bereits auf den ersten vier Sei-
ten? Wie erkennt man sie? Und vor allem: Wie kann man sie beheben?

Deshalb mailt mir eure ersten vier Seiten. Und zwar an: mail-
to:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Und für alle, die noch nicht wissen, worum es bei "Vier Seiten für ein
Halleluja" geht:

Oft können Profis schon an den ersten Seite sehen, woran ein Text
krankt. Da wird zu viel erklärt, oder die Personen bleiben blass, oder
der Text ist mit Adjektiven überladen oder ...

Wenn eins dieser Probleme in eurem Text auftaucht, wird ihn ein Ver-
lagslektor schnell beiseite legen - und ihr erhaltet ziemlich sicher
einen der beliebten Formbriefe. Denn die Probleme, die auf den ersten
vier Seiten auftreten, setzen sich in aller Regel im Rest des Manu-
skripts fort.

Jetzt könnt ihr die Probe aufs Exempel machen. Sendet mir die ersten
vier Seiten eurer Projekte (maximal 7.200 Anschläge). In der Regel
werdet ihr feststellen, dass ihr die Ratschläge auch für den Rest eu-
rer Texte verwenden könnt, weil sich bestimmte Fehler einfach wieder-
holen. Ich werde mich bemühen, möglichst unterschiedliche Texte in dem
Buch zu besprechen, damit ein möglichst breites Spektrum abgedeckt
wird und möglichst viele etwas davon haben.

Also: Schickt mir die ersten vier Seiten eures Manuskripts, und viel-
leicht findet ihr euren Text bald besprochen wieder! Die Autoren der
ausgewählten Texte erhalten selbstverständlich ihre Korrektur per Mail
vorab.

Bitte schickt aber nur Text- oder RTF-Dateien oder kopiert den Text in
eure Datei. Das könnt ihr einstellen, indem ihr in Word statt "Spei-
chern" "Speichern unter" anklickt und dann ganz unten den Dateityp
wählt ("nur Text" oder "RTF"). Die normalen Word-Dateien sind beliebte
Virenträger und werden deshalb von mir nicht geöffnet.

Der Text wird anonym im Buch abgedruckt und besprochen (es sei denn,
ihr wollt euren Namen dort sehen, bitte extra vermerken!). Einige der
Textbesprechungen werden vorab auch im Tempest bzw. in der Federwelt
veröffentlicht werden.

Welcher Text besprochen wird, lege ich fest. Die Autoren erklären sich
mit ihrer Einsendung mit der Veröffentlichung einverstanden.

Hans Peter Roentgen, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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SCHREIBKURS:
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(redaktion at team pt autorenforum pt de)


"Rückwärts schreiben"
von Marc Albrecht


Zwei Anfänge, zwei Höhepunkte

Ein "gutes Buch" hat für mich wenigstens zwei Höhepunkte, die gleich-
berechtigt nebeneinander stehen: den Höhepunkt der Geschichte, der
meistens auf den letzten 20 Seiten zu finden ist, und den Anfang, die
ersten Seiten, die mich in die Geschichte zerren und nicht mehr los-
lassen. Und weil ein guter Anfang gleichzeitig die Grundlage für ein
perfektes Ende sein sollte, kann man Geschichten "rückwärts" entwi-
ckeln.

Egal, ob die Idee, die mich zum Schreiben bringt, ein perfekter erster
Satz ist, eine dramatische Szene mittendrin oder ein Höhepunkt: Ich
überlege, wohin die Reise gehen soll, wo die Heldin am Schluss stehen
wird, ob der Drache tot und die Firma gerettet sind. Oft stellt sich
heraus, dass es zu der schönen Szene, die mir unter der Dusche einge-
fallen ist, keinen Höhepunkt gibt - dann landet sie in der Kladde für
eine spätere Verwendung.

Wenn ich aber sehe, dass ich auf ein Ziel zusteuern kann, wenn ich ei-
ne Vorstellung vom "Showdown" habe und im Idealfall die Verbindungsli-
nie (namens "Geschichte") zwischen meiner ersten Idee und dem Finale
sich schon in Umrissen abzeichnet - dann kann ich den Rahmen und In-
halt mit Übung schnell erarbeiten. Ich entwickle den Hauptstrang der
Geschichte vom Ende her.


Rumpelstilzchen von hinten aufgezäumt

Vielleicht lautet die Idee für einen Showdown so: Ich möchte den Tri-
umph eines Menschen über einen magisch begabten Zwerg zeigen. Um den
Triumph zu erschweren, müssen die Chancen unfair verteilt sein - der
Mensch darf dem Zwerg also nicht körperlich überlegen sein, das übli-
che "Fangen" des Zwergs muss ausgeschlossen sein.

Also ist der Mensch eine junge Frau: schwach, hilflos; sie traut sich
nicht, den Zwerg anzugreifen. Wie kann sie dann über ihn triumphieren?
Der Zwerg selbst gibt mir die Antwort: Naturwesen wurden im Rahmen der
Christianisierung negativ besetzt und oft durch unmögliche Aufgaben
oder unlösbare Rätsel besiegt. Das Mädchen kann dem Zwerg also ein
Rätsel stellen - oder besser: Der Zwerg stellt ihr eines, das sie
löst!

Warum stellt er ihr ein Rätsel? Sie will vielleicht etwas von ihm ha-
ben. Die Zwerge / Elben der Mythologie stehlen Menschenkinder, weil
sie von ihrer Schönheit fasziniert sind. Die junge Frau könnte also
Mutter sein und sehr schön
Auch das gesuchte Rätsel gibt die Tradi-
tion vor: Wer den Namen eines Geistes (Elben, Zwergs) kennt, kann ihn
vertreiben.

Rumpelstilzchen lässt sich also "von hinten aufzäumen", die gesamte
Geschichte ist logisch und zwingend, wenn man den Höhepunkt (Triumph
der Frau) als Ausgangspunkt des Storyplottings sieht. Rumpelstilzchen
ist von ihrer Schönheit begeistert, darum will er ihr Kind. Er hilft
ihr vorher, um sie sich zu verpflichten. Sie ist Müllerstochter (nicht
etwa Adelige oder Kind des Schweinehüters), weil den Müllern nachge-
sagt wurde, ihre Kunden zu betrügen (falsch zu messen, Mehl zu stre-
cken) und ihr Vater ja aus gutem Grund seine Tochter "anbieten" muss
(er hat vermutlich Steuern hinterzogen oder betrogen), womit der An-
fang der Geschichte sich von allein ergibt. Der Rest ist erzähleri-
sches Können und Arbeit: Der Müller hat geschummelt, weil der Lehns-
herr zu viel verlangt, der verlangt zu viel, weil er wiederum an sei-
nen Herrn so viel abtreten muss. Der Lehnsherr kann die vom Müller an-
gebotene "schöne Tochter" nicht einfach heiraten, egal wie attraktiv
sie ihm erscheint: Er braucht ja Geld, also Gold. Was ein Müller be-
sitzt, ist Stroh. Der Lehnsherr verlangt also, dass das Mädchen aus
dem Stroh des Vaters Gold macht, damit allen gedient ist - unmöglich
für einen Menschen und das sichere Todesurteil, das der Herr verhängen
muss, um "fair" zu sein. Für Rumpelstilzchen aber ist die Aufgabe ein
Leichtes



Kriminologische Archäologie

Viele Krimiautoren müssen ihre Geschichten notwendigerweise rückwärts
entwickeln. Am besten verkaufen sich Morde; Morde brauchen Täter und
Opfer. Es muss einen Grund für den Mord geben, den der Kommissar he-
rausfinden kann. Krimis sind oft Dokumentationen für "Plotentwicklun-
gen": Am Ende der "unsichtbaren" Geschichte (am Anfang des Buches al-
so) liegt eine Leiche, und der Leser erlebt mit, wie der Kommissar
(der Autor) die Vorgeschichte aufdeckt (entwickelt). Verbindet man
diese "kriminologische Archäologie" mit einer entgegengesetzten zwei-
ten Geschichte, sieht man das Gerüst vieler routiniert geschriebener
Thriller: Der Kommissar hat persönliche Probleme, die in einer Klimax
gipfeln (die der Autor von hinten nach vorne aufbaut, bis auf den ers-
ten Seiten die ersten Andeutungen einfließen können).


Liebe auf Umwegen

Wenn "er" und "sie" sich endlich kriegen und das der Höhepunkt ist,
müssen vorher Hindernisse zwischen ihnen gestanden haben. Auch Hinder-
nisse haben ihre eigene Geschichte. Wahrscheinlich zeigt sich, dass
die Hindernisse ("er" und "sie" entstammen verfeindeten Familien) ent-
weder einfach zu überwinden (Flucht in ein anderes Land) oder viel-
leicht gar nicht lösbar sind (die beiden kriegen sich, müssen aber für
ihr kurzes Glück mit dem Leben bezahlen). Woher stammt die Feindschaft
der Familien, ist es eine Blutfehde, die auf Missverständnissen be-
ruht? Auf Mord? Wenn die Familien verfeindet sind: Wie begegnen er und
sie sich überhaupt, warum verlieben sie sich (mir würden rein optische
Gründe nie genügen: Gibt es charakterliche Werte, die sie an ihm so
faszinieren? Vielleicht findet sie solche in ihrer Familie nicht, das
erfordert gleich zwei, drei Szenen, in denen sie sich mit ihrer Fami-
lie verkracht!), und wie gehen sie mit dem anerzogenen Argwohn gegen-
einander um (Szenen!)?


Szenenweises Schreiben

Wer Schwierigkeiten hat, seine Figuren vom Anfang des Buches bis zum
Höhepunkt am Ende zu treiben, kann es als "Geisterfahrer" versuchen:
Welche Ereignisse führen zwingend zum Showdown? Wie lassen sie sich
herleiten, und welche Schikanen kann man einbauen, um es den Helden so
schwer wie möglich zu machen?

Man kann die Geschichte in Bruchstücken aufschreiben, skizzieren und
nur das ausarbeiten, was einem als "Antrieb" im Kopf herum spukt. Die-
se Skizzen werden so nie in Druck gehen, aber wenn man jedes Bruch-
stück bestmöglich schreibt, ergeben sich zwangsläufig Vorgeschichten.
Das "Rückwärts-Vorantasten" ergibt oft bereits mehr als die Hälfte der
benötigten Szenen, die dann nur noch geschrieben werden wollen. Wenn
man das mit allen Bruchstücken macht, die im Notizbuch auf Verwirkli-
chung warten, kann man schließlich aus einer Fülle gut geschriebener
Szenen die eigentliche Geschichte (vorwärts!) zusammenstricken. Klingt
nach Arbeit? Schreiben ist Arbeit!


Am Ende steht auch der Anfang fest

Der Höhepunkt, das Ende einer Geschichte, kann der Anfang des Schrei-
bens sein, auch physisch, denn beim Formulieren findet man oft das Ma-
terial, das man noch entwickeln muss. Und ein guter Buchanfang, der
mich als Leser zwingt, den Rest des Buches zu lesen, ist häufig der
Höhepunkt, das Ende einer gelungenen rückwärts gerichteten Entwicklung
der Erzählung.

**~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**

Marc Albrecht lebt mit Frau, Tochter und dazugehörigen Pferden in
Norddeutschland. Bei Ueberreuter erschien von ihm gerade "Pferde,
Jungs und Zungenküsse" (ISBN 3-8000-5218-0). Im Web diskutiert er mit
Autoren, Lesern und Lektoren über Textarbeit auf
http://www.fantasyautoren.de.


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INTERVIEW:
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(redaktion at team pt autorenforum pt de)


"Bindeglied zwischen den Autorinnen und Autoren
und den Kindern und Jugendlichen"
Interview mit Udo von Alten

Bundesverband der Friedrich-Bödecker-Kreise e. V.
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: http://www.Boedecker-Kreis.de


Ursula Schmid-Spreer: Herr von Alten, Sie sind Leiter des Bödecker-
Kreises in Hannover. Wie sind Sie dazu gekommen?

Udo von Alten: Ich habe die Stelle des Geschäftsführers des Friedrich-
Bödecker-Kreises 1990 von Hans Bödecker, dem damaligen Vorsitzenden,
angeboten bekommen. Es war die Stelle des Landesgeschäftsführers für
Niedersachsen, und es gab zu der Zeit noch keine ausreichende Finan-
zierung. Das wurde alles erst im Laufe der nächsten Jahre bis 1994
aufgebaut. Bundesgeschäftsführer bin ich dann zusätzlich 2002 gewor-
den.


USS: Was haben Sie studiert?

UvA: Germanistik und Philosophie für das höhere Lehramt. Ich habe auch
das Referendariat abgeschlossen und ein Jahr an einem Gymnasium unter-
richtet.


USS: Schreiben Sie selber auch?

UvA: Na ja, nur Berichte und Anträge, und was man so für die Arbeit
braucht. Keine Literatur.


USS: Was reizt Sie an Kinder- und Jugendbüchern?

UvA: Ich habe nach meiner kurzen Lehrerlaufbahn zwei Jahre in einer
Kinder- und Jugendbibliothek in einem Schulzentrum gearbeitet. Ich
musste da sehr viele Kinder- und Jugendbücher lesen und die Schüler
beraten, ihnen Leseempfehlungen geben usw. Da habe ich dann gemerkt,
dass die Kinder- und Jugendliteratur sich gar nicht so sehr von der
für Erwachsene unterscheidet. Es gibt da gute und weniger gute Bücher.
Und die guten Bücher sind sicher nicht leichter zu schreiben als gute
Belletristik. Jugendromane unterscheiden sich oft nur durch das Alter
der Protagonisten von denen für Erwachsene.

Bei Kinderbüchern liegt die Sache etwas anders. Da kommt es sehr dar-
auf an, dass die Bücher für das Alter den richtigen "Ton" treffen. Es
gibt sehr schöne und sehr gute Kinderbücher. Wenn man sie liest, wird
man an seine eigene Kindheit erinnert. Letzten Endes entscheiden aber
die Kinder, für die sie gemacht sind, ob sie etwas damit anfangen kön-
nen. Das zeigt sich u. a. auch bei den Autorenlesungen.


USS: Sie müssen sicher sehr viel lesen. Bekommt man im Lauf der Zeit
ein Gespür für "gute" Bücher?

UvA: Ja, man bekommt zumindest Übung im Lesen und kann vergleichen.
Viele Themen wiederholen sich. Nicht alle Bücher, die ich anfange, le-
se ich auch zu Ende. Sonst würde ich es nicht schaffen. Man hat ja nur
begrenzt Zeit. Mir ist wichtig, dass ich auch noch Literatur lesen
kann, die nicht mit meiner Arbeit direkt zu tun hat.


USS: Welche Aufgaben und Ziele hat sich der Friedrich-Bödecker-Kreis
gesetzt?
UvA: Wir verstehen uns als Bindeglied zwischen den Autorinnen und Au-
toren für Kinder- und Jugendliteratur oder Literatur allgemein und den
Kindern und Jugendlichen. Wir bringen sie zusammen. Das nennt sich
dann Autorenbegegnung, und diese Begegnung, die als wesentliches Ele-
ment auch das Gespräch zwischen Schriftsteller und Kindern und Jugend-
lichen hat, gibt einen sehr starken Impuls zur Lesemotivation.

Oder, allgemeiner gefasst, ist die Aufgabe Leseförderung für Kinder
und Jugendliche, Förderung und Verbreitung guter Kinder- und Jugendli-
teratur usw.


USS: Was war der Anlass für die Gründung dieses Kreises? Wann wurde er
gegründet?

UvA: Im Jahre 1953 gründete sich in Hannover eine "Arbeitsgemeinschaft
Buch, Film und Fernsehen". Mitbegründer und Initiator war der damalige
Vorsitzende der "Vereinigten-Jugendschriften-Ausschüsse" Friedrich Bö-
decker. Er wollte gemeinsam mit seinen damaligen Mitstreitern - das
waren Lehrer, Bibliothekare, Sozialpädagogen u. a. - die demokrati-
schen Ideen der jugendkulturellen Bildungsarbeit, die durch den Natio-
nalsozialismus 1933 abgeschnitten wurden, als Beitrag zum demokrati-
schen Neuaufbau der Bundesrepublik Deutschland restituieren und wei-
terentwickeln.

Schon bei der Gründung waren einige Grundsätze wichtig, die auch heute
noch Bestand haben. Die Initiative war und blieb unabhängig von par-
teipolitischen und berufsständischen Interessen, auch wenn sie einer
bestimmten demokratischen Tradition verpflichtet war und ist, die das
Recht auf Förderung der kulturellen und literarischen Bildung für alle
Bevölkerungsschichten, insbesondere für Kinder und Jugendliche, ver-
tritt.

Im Jahr 1954 verstarb Friedrich Bödecker plötzlich und unerwartet. Ein
Jahr später wurde die Arbeitsgemeinschaft für Buch, Film und Fernsehen
in Friedrich-Bödecker-Kreis e. V. umbenannt. Damit wurde der Name "Bö-
decker" zum Begriff in der jugendkulturellen Bildungsarbeit in der
Bundesrepublik Deutschland, denn das ehrenamtliche Engagement der ge-
samten Familie - hauptsächlich des Sohnes des Verstorbenen, Hans Böde-
cker, der den Vorsitz des Vereins 1964 übernahm und bis November 2000
innehatte - führte zu einer beispiellosen Entwicklung des Vereins. Der
zu Beginn seiner Tätigkeit kaum über die Stadtgrenzen Hannovers hinaus
bekannte, heute im Bereich der Kinder- und Jugendliteratur in ganz
Deutschland tätige Kreis wird auch im europäischen Ausland beachtet.


USS: Wie kommt man als Autor in den Kreis derer, die dann Lesungen ü-
ber den Bödecker-Kreis halten dürfen?

UvA: Grundsätzlich werden die Lesungen oder besser Autorenbegegnungen
in den Landesverbänden vermittelt. Die Landesverbände sind autonom und
können im Prinzip frei entscheiden. Der Bundesverband der Friedrich-
Bödecker-Kreise gibt aber eine Empfehlungsliste heraus. Diese exis-
tiert als Taschenbuch und als Datenbank im Internet
(http://www.Boedecker-Kreis.de). Die dort aufgeführten Autoren werden
vom Friedrich-Bödecker-Kreis empfohlen und akzeptieren ihrerseits ei-
nige grundlegende Aspekte unserer Arbeit. Es muss auf jeden Fall die
Bereitschaft da sein, sich mit Kindern oder Jugendlichen auseinander
zu setzen, mit ihnen zu sprechen usw. Es darf nicht nur ein Vortrag
sein. Die Autorenbegegnung muss letztendlich geeignet sein, sie zum
Lesen zu motivieren.

Schriftsteller, die für Kinder- und Jugendliche schreiben oder deren
Literatur sich für den Einsatz an Schulen eignet, können einen formlo-
sen Antrag beim Bundesverband der Friedrich-Bödecker-Kreise stellen.
Einmal pro Jahr entscheidet eine Redaktionskonferenz des Friedrich-
Bödecker-Kreises über die Neuaufnahmen für die Autorendatenbank im In-
ternet und alle 4 bis 5 Jahre über die Aufnahme ins Buch.


USS: Welche Kriterien gibt es für die Aufnahme?

UvA: Es sollten schon zwei Titel veröffentlicht sein in einem Verlag,
der dem Börsenverein des deutschen Buchhandels angegliedert ist. Also
nicht im Selbstverlag oder "on demand". Es ist sehr wichtig, dass die
Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit haben, hinterher weiterzule-
sen, Bücher zu kaufen oder auszuleihen. In der Regel aber entscheiden
die Schulen und Bibliotheken, wen sie haben wollen. Wir entscheiden
nur darüber, wen wir empfehlen wollen. Das ist wichtig, und deshalb
sind wir da auch nicht dogmatisch bei den Aufnahmekriterien. Aber es
hat nicht viel Sinn, nur mit "anspruchvoller" Lyrik für Erwachsene in
das Verzeichnis des Friedrich-Bödecker-Kreises aufgenommen zu werden.
Eine Vermittlung wird nicht erfolgen, da die Nutzer unseres Verzeich-
nisses in erster Linie nach Kinder- und Jugendbuchautoren suchen oder
nach solchen Autoren, die für den Einsatz in Schulen in Frage kommen.
Deshalb entscheidet die Redaktionskonferenz oft eher pragmatisch.


USS: Unterscheiden die sich je nach Bundesland? Ist der Friedrich-
Bödecker-Kreis in allen Bundesländern vertreten?

UvA: Die Empfehlung gilt bundesweit. Ob sie angenommen wird, entschei-
det sich in den Landesverbänden und bei den örtlichen Veranstaltern
(Schulen, Bibliotheken ...). Derzeit arbeiten in allen Bundesländern
außer Sachsen und Berlin Bödecker-Kreise. Die Förderung ist allerdings
unterschiedlich, so dass die Arbeit in den einzelnen Bundesländern
auch unterschiedlich aussieht.


USS: An wen wendet man sich mit welchen Unterlagen und Angaben?

UvA: Wenn man in die Autorendatenbank des Friedrich-Bödecker-Kreises
möchte, wendet man sich an den Bundesverband der Friedrich-Bödecker-
Kreise. Man fügt die einschlägigen aussagekräftigen Unterlagen bei, d.
i. Biographie, Bibliographie, Hinweise zu den Lesungen, Erfahrungen
damit usw.

Man kann sich aber auch unabhängig davon an einen Landesverband wen-
den, um z. B. in der Nähe des Wohnortes zu lesen. Die Landesverbände
können ja auch Autoren einsetzen, die nicht in den Verzeichnissen ste-
hen.

USS: Welche "Pflichten" haben die AutorInnen, welche die Schulen, die
sie buchen? Wie läuft die Zusammenarbeit im Einzelnen ab?

UvA: Die Autoren müssen natürlich zuverlässig sein, d. h. sich an die
Absprachen halten. Schulen bereiten sich oft vor. Die Organisation
muss klappen. Dann ist die Bereitschaft (und das Vermögen), die eigene
Literatur zu vermitteln, natürlich Voraussetzung. Eigentlich sollte es
den Autoren Spaß machen, mit ihren Lesern zu sprechen.

Sowohl Autoren als auch Schulen usw. müssen sich mit dem jeweiligen
Landesverband des Friedrich-Bödecker-Kreises in Verbindung gesetzt ha-
ben, bevor verbindliche Absprachen getroffen werden können.


USS: Wie sieht es mit der Honorierung aus?

UvA: Die Friedrich-Bödecker-Kreise zahlen keine hohen Honorare. Aber
wir machen sehr häufig mehrere Lesungen hintereinander. Die Honorare
sind in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich. Für zwei Lesungen
hintereinander bekommt man in der Regel ca. 300 Euro und zusätzlich
die Nebenkosten erstattet.


USS: Welche besonderen Aufgaben kommen den Lesungen in Jugendstrafan-
stalten zu?

UvA: Das ist eher die Ausnahme. Da sind wir auf die Initiative der
Mitarbeiter in den Jugendstrafanstalten angewiesen. Aber es gibt sehr
gute Erfahrungen mit Autorenbegegnungen und vor allem mit Schreibwerk-
stätten in Jugendstrafanstalten. Allerdings ist die Finanzierung oft
ein Problem, so dass so manche Initiative deshalb versandet.


USS: Bekommen die Kinder / Jugendlichen eine andere Einstellung zur
Literatur, wenn sie einen Autor "anfassen" können?

UvA: Ja, das kann man in der nötigen Allgemeinheit so sagen. Sie sehen
die Person, die hinter den Geschichten steht, sie können in der Regel
alles fragen, sie bekommen sozusagen einen direkteren Zugang zur Lite-
ratur. Interessanterweise ist in fast allen Autorenbegegnungen im Ge-
spräch unabhängig vom Alter die Frage "Wie kommen Sie auf die Ideen
für die Geschichten?" Thema. Von der Idee zum Buch und dann zum Leser,
so schließt sich der Kreis. Ja, die gelungene Lesung bewirkt sehr
viel. Sie sollte aber auch regelmäßig stattfinden, denn nach einer ge-
wissen Zeit verblasst natürlich die Wirkung.


USS: 1981 wurde der Bundesverband der Friedrich-Bödecker-Kreise in
Mainz gegründet. Welche Aufgabe hat er? Wodurch unterscheidet er sich
von den Landesverbänden?

UvA: Der Bundesverband ist der Dachverband für die Landesverbände, die
wiederum die Mitglieder des Bundesverbandes sind. Der Bundesverband
ist, wie der Name sagt, für Bundesangelegenheiten zuständig, also z.
B. das Autorenverzeichnis und die Internet-Autorendatenbank, für bun-
desweite Tagungen oder Projekte u. a. m.


USS: Wie finanziert sich der Bödecker-Kreis?

UvA: In erster Linie durch öffentliche Gelder, also Bund und Länder,
in manchen Fällen auch durch kommunale Mittel. Dann durch Mitglieds-
beiträge und Spenden, durch Sponsoren für bestimmte Projekte. Und
nicht zuletzt werden die Autorenbegegnungen durch ca. 50 bis 70 Pro-
zent Eigenmittel der örtlichen Veranstalter finanziert.


USS: Dürfen die Autoren Ihre Bücher an den Schulen verkaufen bzw. be-
werben?

UvA: Eine Autorenlesung sollte keine Verkaufsveranstaltung sein. Auf
der anderen Seite fragen Schüler und Lehrer nach oder wollen signierte
Exemplare haben. Da ist es schon gut, wenn der örtliche Buchhandel ei-
nen Büchertisch macht. Nicht selten werden auch Klassensätze ange-
schafft.


USS: Arbeitet der Bödecker-Kreis mit Buchhandlungen und Bibliotheken
zusammen?

UvA: Ja, sehr gern. Allerdings finanzieren wir keine Lesungen mit pri-
vatwirtschaftlichem Interesse, also in Buchhandlungen. Aber wenn Buch-
handlungen mit Schulen und Bibliotheken kooperieren und die Lesungen
dort stattfinden, ist das sehr zu begrüßen und findet auch häufig
statt.


USS: Kann sich ein gelisteter Autor vom Bödecker-Kreis auch selber an
eine Schule wenden?

UvA: Im Prinzip ja. Allerdings weiß nur der entsprechende Landesge-
schäftsführer des Friedrich-Bödecker-Kreises, ob noch genug Geld vor-
handen ist, um die dann angebahnte Lesung auch zu finanzieren. Deshalb
ist die vorherige Absprache mit dem Friedrich-Bödecker-Kreis notwen-
dig.

USS: Vielen Dank, Herr von Alten, für das ausführliche Gespräch!


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VERLAGSPORTRAIT:
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(redaktion at team pt autorenforum pt de)

Himmelstürmer Verlag
Achim Albers
Kirchenweg 12-14
20099 Hamburg
Telefon: (0 40) 48 06 17-0
Fax: (0 40) 48 06 17-99
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
http://www.himmelstuermer-verlag.de

Verlagsgeschichte

Achim Albers gründete den Himmelstürmer Verlag im März 1998. Der Ver-
lag ist selbständig und unabhängig und hat zwei feste und freie Mitar-
beiter für Grafik und Layout.. Der Name "Himmelstürmer" ist zusammen
mit Albers' erstem Autor, Arne Pahlke, entstanden (er schreibt seit
drei Jahren nicht mehr).

Als Herr Albers den Verlag gründete, war das ein mutiger Schritt, ge-
gen all "die Großen". Und wer würde nicht gern in den Himmel stürmen?
Ein Programm für schwule Männer zu machen hat ja auch was von Minder-
heiten, die aufbegehren, sich durchsetzen müssen oder gegen die Wind-
mühlen des "Normalen" anstürmen. - Trotz aller so genannten Gleichbe-
rechtigung und Verbesserungen ist eben doch noch nicht alles erreicht.


Programm und Philosophie

Das Programm beinhaltet Literatur für den schwulen Mann und Interes-
sierte. Herr Albers bemüht sich, gute Unterhaltungsliteratur zu veröf-
fentlichen. Er achtet darauf keine Lizenzausgaben aus dem Ausland zu
veröffentlichen. Keine Ein-Hand-Literatur, aber eine gute Portion Sex
ist willkommen, aber nicht unbedingt Bedingung.

Besonders gefragt sind deutschsprachige Autoren. Denn der Verlag emp-
findet es als besondere Aufgabe, deutsche Autoren zu suchen und ihre
Werke zu veröffentlichen.


Bisherige Autoren

Peter Nathschläger, Andy Claus, Benjamin B. Morgner, Patrick Bega,
Justin C. Skylark, Björn Schmalowski, Kai Stainer, citizen_b, Simon
Rhys Beck, Thomas Köhler, Michael Estevan, Leon da Silva, Alex
Seinfriend, Nick Zachries, Frank Makowski - um nur einige zu nennen.
Weitere Infos unter http://www.himmelstuermer-verlag.de.


AutorInnen gesucht?

Der Verlag sucht immer Autoren!


Konditionen

Bei neuen Autoren gibt es ab dem 250. Buch 7 % des Nettoverkaufsprei-
ses.

Natürlich hätte Herr Albers am liebsten möglichst druckreife Manu-
skripte. Außerdem wünscht er sich Autoren, die auch für Lesungen zur
Verfügung stehen.


Zukunftspläne, Perspektiven

Der Himmelstürmer Verlag möchte sein Programm bis auf maximal 20 Neu-
erscheinungen im Jahr ausbauen.

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Ursula Schmid-Spreer ist Lehrerin für Gesundheitsberufe (Zahnmedizin).
Sie schreibt gerne Briefe, Tagebuch und Kurzgeschichten. In Antholo-
gien und Literaturzeitschriften sind Geschichten von ihr publiziert
worden. Das Märchenbuch "Florian Floh" wurde im Thomas-Rüger-Verlag,
Nürnberg, veröffentlicht. Auch organisiert sie Autorentreffen und
Stammtische und gibt Kurse in kreativem Schreiben.


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UNSERE EXPERTINNEN UND EXPERTEN:
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Bitte schickt den ExpertInnen nur Fragen zu ihrem Expertenthema - kei-
ne Manuskripte zur Beurteilung. Speziell unsere Expertin für Litera-
turagenturen nimmt keine neuen AutorInnen an; Anfragen dazu sind daher
zwecklos.

Bitte verseht jede Anfrage mit einem aussagekräftigen Betreff. Sonst
kann es sein, dass die Mail vorsichtshalber sofort gelöscht wird.


Drehbuch: Oliver Pautsch
drehbuch at experte pt autorenforum pt de
Fandom: Thomas Kohlschmidt
fandom at experte pt autorenforum pt de
Fantasy: Stefanie Bense
fantasy at experte pt autorenforum pt de
Heftroman: Arndt Ellmer
heftroman at experte pt autorenforum pt de
Historischer Roman: Titus Müller
historischer.roman at experte pt autorenforum pt de
Kinderbuch: Gabi Neumayer
kinderbuch at experte pt autorenforum pt de
Kriminalistik: Nikola Hahn
kriminalistik at experte pt autorenforum pt de
Lesungen: Rüdiger Heins
lesungen at experte pt autorenforum pt de
Lyrik: Martina Weber
lyrik at experte pt autorenforum pt de
Sachbuch allgemein: Gabi Neumayer
sachbuch at experte pt autorenforum pt de
Sachbuch Medizin/Psychologie: Maja Langsdorff
med.psych at experte pt autorenforum pt de
Schreibaus- und fortbildung: Uli Rothfuss
fortbildung at experte pt autorenforum pt de
Schreibgruppen: Ute Hacker
schreibgruppen at experte pt autorenforum pt de
Schreibhandwerk: Ute Hacker
schreibhandwerk at experte pt autorenforum pt de
Sciencefiction: Andreas Eschbach
sf-autor at experte pt autorenforum pt de
Technische Literatur, CDs, Internet: Reinhard Mermi
techlit at experte pt autorenforum pt de
Übersetzung: Barbara Slawig
uebersetzerin at experte pt autorenforum pt de
Verlagswesen: Bjørn Jagnow
verlagswesen at experte pt autorenforum pt de



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FRAG DEN EXPERTEN FÜR DREHBUCH:
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Oliver Pautsch (drehbuch at experte pt autorenforum pt de)


Frage:
Wie gehe ich am besten weiter vor, um in meiner Drehbuchschreiberei
voranzukommen?


Antwort:
Investieren Sie in Weiterbildung. Lesen Sie Drehbücher. Sehen Sie
Filme. Analysieren Sie Filme. UND: Schreiben Sie. Am besten täglich.

Das ist mein Ernst. Es gibt eine Faustformel: "Start writing early and
work hard. A writer's apprenticeship usually involves writing a milli-
on words before he's almost ready to begin." (David Eddings)

Bevor Sie veröffentlicht werden, sollten Sie eine Million Worte ge-
schrieben haben. Ich kenne Mr. Eddings nicht, aber stelle trotzdem die
Frage: Schaffen Sie das? Wollen Sie das überhaupt? - Mein Job ist
nicht, Hoffnungen zu erwecken. Besonders mit falschen Hoffnungen möch-
te ich nichts zu tun haben. Weil Misserfolg und Enttäuschung auf mich
zurückfallen.

**~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**

Oliver Pautsch, Jahrgang 65, sammelte zunächst Erfahrungen als Fahrer,
Beleuchter, Aufnahmeleiter und Regieassistent im Fernsehgeschäft. Spä-
ter ein Zwischenspiel an der Uni Düsseldorf, doch er wollte lieber di-
rekt für die Branche schreiben. Es entstanden Drehbücher für Kurzfil-
me, Serienfolgen und für den sog. "abendfüllenden" Film.
http://www.drehbuchautoren.de/Autoren/meinautor.php?ID=164


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FRAG DEN EXPERTEN FÜR VERLAGSWESEN:
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Bjørn Jagnow (verlagswesen at experte pt autorenforum pt de)

Frage:
Ich möchte gerne ein englisches Kinderbuch "übersetzen", aber weil ich
hier und dort einiges verändern will, ist es keine einfache Überset-
zung mehr. Ich würde dafür mit Sicherheit keine Genehmigung bzw. Auf-
trag vom Autor oder seinem Verlag bekommen, weil ich zu viel verändern
möchte. Es ist aber auch kein wirklich eigenes Werk, weil ich die
Grundidee "geklaut" habe.

Hier kommt dann meine Frage: Wie viel von einer Geschichte muss "Eige-
nes" sein, wie viel darf angelehnt sein an eine vorhandene Geschichte?
Wo sind da die Grenzen? Gibt es da Richtlinien oder Vorschriften? Wo
fängt Plagiat an, ab wo wird eine Geschichte als eigene anerkannt?



Antwort:
Das ist eine der größten Grauzonen im Urheberrecht.

Eine Nacherzählung oder Zusammenfassung einer vorhandenen Geschichte
ist nur mit Zustimmung des Original-Verfassers erlaubt. Eine Aufberei-
tung der Handlung oder des Grundmusters in neuer Form ist dagegen zu-
stimmungsfrei erlaubt.

Konkreter wird es vielleicht an einem Beispiel: Die Zusammenfassung
von Harry Potter 1 in einen Kurzroman braucht die Zustimmung von J. K.
Rowling. Die Geschichte eines anderen Jungen, der in eine andere Zau-
berschule aufgenommen wird und dort andere Abenteuer erlebt, ist zu-
stimmungsfrei erlaubt.

Genauer entscheidet es erst der Richter ...

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Bjørn Jagnow ist Schriftsteller, Verlagsfachwirt, Verlagskaufmann,
Buchhändler und freier Lektor: http://www.bjoernjagnow.de/. Er leitet
zudem die Redaktion der Federwelt, Zeitschrift für Autorinnen und Au-
toren (http://www.federwelt.de) und ist Mitglied des Landesvorstands
der Linkspartei in Rheinland-Pfalz.


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FRAG DIE EXPERTIN FÜR KRIMINALISTIK:
--------------------------------------------------------------------- Nikola Hahn (kriminalistik at experte pt autorenforum pt de) Frage: Ich würde gerne wissen, ob man an einem Golfball einen brauchbaren Fingerabdruck hinterlassen kann. Antwort: Wenn der Golfball eine glänzende (glatte) Oberfläche hat, sind darauf auch gut Fingerabdrücke zu sichern. Wie gut, hängt davon ab, was nach dem Anfassen mit dem Ball alles passiert ist ... Wenn er noch gespielt wurde, dürfte es schwierig sein, etwas festzustellen. Wie gesagt, es kommt auf den konkreten Fall an. ++++++++++ Frage: Wo bekomme ich Informationen für einen Krimi, in dem ein Privatdetek- tiv ermittelt (Vorgehen von Privatdetektiven bei der Ermittlung, Rechtliches - was ist erlaubt, was zeichnet einen Privatdetektiv aus etc.)? Was muss man zusätzlich noch beachten, wenn der Krimi in den 70er / 80er Jahren bzw. in den 50er / 60er Jahren angesiedelt ist? Antwort: Ich kenne keine Literatur, die ich Ihnen zum Thema "Detektei" empfeh- len könnte. Ich würde in Ihrem Fall eine Recherche über Google machen, allerdings mit entsprechend eingegrenzten Suchbegriffen. Literatur über die 50er und 60er Jahre gibt es jede Menge. Über das Portal http://www.eurobuch.com können Sie nach Stichpunkten suchen (z. B. 50er Jahre - Gesellschaftspolitik, Polizei ... oder was auch immer) und erhalten dazu passende Publikationen. Sehr aufschlussreich ist es auch, entsprechende Zeitungen zu lesen. Diese kann man z. B. in Uni- versitätsbibliotheken einsehen. **~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~** Nikola Hahn ist Kriminalhauptkommissarin und Fachlehrerin an der Hes- sischen Polizeischule in Wiesbaden; nebenberuflich arbeitet sie als Autorin mit dem Schwerpunkt historische Kriminalromane. Informationen im Internet: http://www.nikola-hahn.com. ********************************************************************* FRAG DIE EXPERTIN FÜR KINDERBUCH: --------------------------------------------------------------------- Gabi Neumayer (kinderbuch at experte pt autorenforum pt de) Frage: Ist es o.k., das gleiche Manuskript bei mehreren Verlagen einzurei- chen? Antwort: Ja, ist es. Die meisten Verlage gehen sogar davon aus, dass Sie das tun. Wenn Sie ganz fair sein wollen, können Sie aber auch in Ihrem An- schreiben vermerken, dass Sie das Manuskript noch bei anderen angebo- ten haben. **~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~** Gabi Neumayers letzte Kinderbuchveröffentlichungen (als "Bato"): "He- xengeschichten" (Vignettengeschichten für Kinder ab 4), "Piratenge- schichten" (für LeseanfängerInnen), "Die Spur führt zum Fußballplatz" (Ratekrimis für LeseanfängerInnen), alle Gondolino 2006. Weitere In- fos: http://www.gabineumayer.de.http://www.bato-schreibt.de. ********************************************************************* HALL OF FAME: --------------------------------------------------------------------- (redaktion at team pt autorenforum pt de) Ja, die Lage auf dem Buchmarkt ist schwierig, und manchmal glaubt man, man wird es nie schaffen, ein Buch zu veröffentlichen. Aber andere schaffen es ja auch! Die "Hall of Fame" zeigt die Erfolge von AbonnentInnen des Tempest. Wir würden uns freuen, wenn ihr euch davon motivieren und ermutigen lasst - dann werden wir euer neues Buch hier bestimmt auch bald einmal vorstellen können. Melden könnt ihr aktuelle Buchveröffentlichungen nach diesem Schema: ....... AutorIn: "Titel", Verlag Erscheinungsjahr (das muss immer das laufende oder das vergangene Jahr sein!), Genre. Zusätzlich könnt ihr in maxi- mal 60 Zeichen (nicht Wörtern!) weitere Infos zu eurem Buch unterbrin- gen. ....... Ausgeschlossen sind Veröffentlichungen in Anthologien, Bücher im Ei- genverlag und BoDs (sofern sie im Eigenverlag erschienen sind) sowie Veröffentlichungen in Druckkostenzuschussverlagen. Schickt eure Texte unter dem Betreff "Hall of Fame" an mail- to:redaktion at team pt autorenforum pt de. Wir berücksichtigen ausschließlich Meldungen, die nach dem obigen Schema gemacht werden! ++++++++++ Thomas Pfanner: "Gott will es!", Eldur-Verlag 2006, Krimi. Der Papst- Wahl-Krimi Eva Almstädt: "Engelsgrube", Lübbe-Verlag 2006, Kriminalroman. Kommis- sarin Pia Korittkis 2. Fall. www.holstein-krimi.de Marie Andrevsky: "Wiener Menuett", C. M. Brendle Verlag 2006, histori- scher Liebesroman. Eine amüsante Liebesgeschichte aus dem Wien Maria Theresias Billie Rubin: "High Noon in München", Verlag der Criminale 2006, Kri- migeschichten. "... 13 Mal bayerischer Charme und subtile Spannung" Luisa Hartmann: "Beware of Pickpockets! / Achtung Taschendiebe!", Lan- genscheidt Verlag 2006, Kinderbuch ab 10. Das 3. zweisprachige Aben- teuer von Britta, diesmal in Wien Heike Reiter: "Der Juwelengarten - Zauberreich-Geschichten und andere Erzählungen", DüsselART Verlag 2006. 16 Kurzgeschichten märchenhaft, spannend und unterhaltsam +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ Veranstaltungen, Ausschreibungen, Publikationsmöglichkeiten, Messen und Seminare findet ihr im zweiten Teil des Tempest, der mit getrenn- ter Mail kommt! +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Einsendeformalien: Einsendungen sind zu allen Rubriken von autorenforum.de erwünscht. Zurzeit können jedoch noch keine Honorare gezahlt werden. Das Urheber- recht verbleibt bei der Autorin bzw. beim Autor. Einsendungen bitte im RTF-Format und per E-Mail, und zwar an: mail- to:beitrag at team pt autorenforum pt de. Fragen zu Einsendungen sollten ebenfalls an diese Adresse gerichtet werden. Die genauen Richtlinien findet ihr unter der Adresse http://autorenforum.de/Tempest/richtlinien.html. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ I M P R E S S U M ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Herausgeber: Ramona Roth-Berghofer public.relations at team pt autorenforum pt de Gabi Neumayer redaktion at team pt autorenforum pt de Stefan Schulz webmaster at autorenforum pt de Thomas Roth-Berghofer Thomas.Roth-Berghofer at team pt autorenforum pt de ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ "The Tempest" ist ein kostenloser Newsletter für Autorinnen und Auto- ren. Abonnenten sind herzlich aufgefordert, den Newsletter weiter- zugeben oder nachzudrucken, solange alle Urheberrechte beachtet werden (Näheres s. http://www.autorenforum.de/?UeberUns/Impressum) und der VOLLSTÄNDIGE Newsletter weitergegeben wird. 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