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Schreibhandwerk

Fragen zum Thema, beantwortet von Ute Hacker.

Die Münchner Autorin Ute Hacker schreibt deutsch und englisch und tummelt sich in verschiedenen Genres, vor allem im Kinderbuch (als Luisa Hartmann), aber auch im Krimi (als Billie Rubin). Sie ist u. a. aktives Mitglied bei der International Online Writing Group IOWG, die sie auch mitgegründet hat, sowie bei der Autorinnenvereinigung. Vom Verlag an der Ruhr wurde sie 2010 zur Autorin des Jahres gekürt. Mehr Infos auf ihrer Homepage: www.utehacker.de.

Wie bringe ich verschiedene Akzente in Dialogen am besten zur Geltung?

Ich wage mich an ein größeres Projekt. Den Rahmen und die einzelnen Handlungsstränge habe ich inzwischen ausgearbeitet. Jetzt geht es in die Details [...]:

Zwei Nebenfiguren sind ausländischer Herkunft: Einer ist Italiener, der schon lange in Deutschland lebt, der andere ein Amerikaner, ehemaliger GI. Beide sprechen fließend Deutsch, natürlich mit Akzent - und vielleicht auch hin und wieder einem grammatikalischen Fehler. Wie bringe ich in Dialogen die Akzente am besten zur Geltung? Sollte ich bei dem Amerikaner ab und zu ein englisches Wort einfließen lassen, bei dem Italiener phonetisch schreiben - oder wie kann ich dieses Problem sonst lösen? Was schlagen Sie vor?

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Sind Seitenangaben bei Wettbewerben zwingend?

Was eine Standardseite ist bzw. wie man sie einrichtet, ist mir bekannt. Da ich gerne und viel mit wörtlicher Rede arbeite, komme ich nicht umhin, mit vielen Zeilenumbrüchen leben zu müssen. Im Allgemeinen ist das natürlich kein Problem. Allerdings stößt man bei Wettbewerben, die oftmals eine Vorgabe, z. B.: "max. 5 Standardseiten", enthalten, oft auf eine Beschränkung der Seitenzahl. Ich habe gerade einen Text geschrieben, der zwar 5,5 Seiten umfasst (statt erlaubter 5), aber mit 2.000 Zeichen unterhalb der theoretisch möglichen 9.000 Zeichen liegt.

Wie geht man in diesem Falle vor? Kann man die Seitenzahl ein klein wenig überziehen, sollte man vorab einen Hinweis darauf geben, warum man überzogen hat, oder kann man - ohne gleich vom Stilisten erschlagen zu werden - die wörtlichen Reden "aneinander ketten"?

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Sollte das Exposé auch den Schluss enthalten?

Ich habe eine Frage zum Exposé. Sollte dieses das gesamte Werk, also auch den Schluss enthalten, selbst wenn dieser ein "Kracher" ist, oder sollte der Schluss im Exposé offen bleiben und nur eine Andeutung enthalten, damit der Lektor "Lust" auf das ganze Manuskript bekommt?

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