Sollte ich bei einem Bilderbuchmanuskript die szenische Aufteilung mit beschreiben?

Da ja die Verlage in aller Regel ihre eigenen Illustratoren haben, sollte ich denn zumindest, wenn ich ein Bildermanuskript an einen Verlag schicke, die szenische Aufteilung beschreiben, vielleicht sogar innerhalb des Textes? Oder sollte ich nur den reinen Text einschicken, und der Verlag übernimmt den Rest zusammen mit dem Illustrator?
Und in wie weit hätte ich in letzterem Fall Einflussmöglichkeiten und Mitspracherecht bezüglich Stil, Bildgestaltung und szenischem Aufbau? Ich kann nämlich leider nicht zeichnen, habe aber z. B. sehr konkrete Vorstellungen über die szenische Gestaltung.
Die Texte zu Bilderbüchern haben ja meistens die Angewohnheit, recht kurz zu sein. Bis zu welcher Länge macht es Sinn, doch das gesamte Manuskript einzusenden? Und sollte man dann trotzdem eine Zusammenfassung / ein Exposé voranstellen, obwohl dieses sicherlich nicht wirklich kürzer sein wird als das fertige Manuskript?

Szenische Beschreibungen innerhalb eines Manuskriptes unterbrechen den Lesefluss und reißen immer wieder aus der Geschichte heraus, daher würde ich dieses Vorgehen nicht empfehlen. Wenn überhaupt, sollten Sie diese Beschreibungen dem Manuskript separat beifügen. In der Regel übernimmt jedoch eine Lektorin oder ein Lektor die szenische Einteilung der Geschichte. Einfluss auf den Stil oder die Bildgestaltung hat man als Autor nur in den seltensten Fällen.

Da ein Bilderbuchmanuskript nur wenige Seiten lang ist, sollten Sie gleich das gesamte Manuskript einschicken. In dem Fall reicht es, wenn Sie in Ihrem Anschreiben den Inhalt Ihrer Geschichte in zwei, drei Sätzen auf den Punkt bringen. Heben Sie dabei das Besondere an Ihrer Idee hervor!

beantwortet von: Michael Borlik (10-12)

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