Ausgabe 24-06 (20. Juni 2022)

   Editorial
   Hall of Fame
   Neues aus der Buchszene
   Schreib-Kick
     „Lesende aus der Geschichte reißen“
     von Nora-Marie Borrusch
   Autorenwissen  
      „Spannung, Teil 1“
      von Hans Peter Roentgen
   Drei Fragen
      „Edina Hojas“
   Impressum

EDITORIAL 

Liebe Autor*innen,

die drei Fragen in unserer neuen Rubrik von Maike Frie hat für diese Ausgabe Edina Hojas beantwortet. Nora-Marie Borruschs Schreib-Kick (der wie all ihre Kicks schon ein kleiner Schreibkurs ist) handelt diesmal davon, wodurch man Leser*innen aus der Geschichte reißen kann. Kleiner Tipp vorab: Nicht tun!

Bei Hans Peter Roentgen dreht sich in seinem neuen zweiteiligen Artikel alles um die Spannung. Für uns fasst er komprimiert und anschaulich, wie gewohnt, seine praxiserprobten Tipps aus vielen Jahren Lektorat zusammen.

Ganz herzlichen Dank an die, die sich auf unseren Rezensent*innen-Aufruf gemeldet haben! Sie stehen nun in den Startlöchern und sind gespannt auf neue Schreibbücher. Macht uns gern auf Veröffentlichungen aufmerksam.

Der Tipp des Monats, diesmal von Kim Chance:

You got to have your butt in the chair. You have to write the words.

Gerade aktuell können wir eure Hilfe gebrauchen: Bitte überweist uns einen freiwilligen Beitrag für den Tempest! Und, ebenso wichtig: Kommt gut durch die heiße Zeit! 

   Gabi Neumayer
   Chefredakteurin


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Damit wir den Tempest auch in Zukunft weiterführen können, brauchen wir eure Hilfe: Wer uns unterstützen möchte, überweise bitte einen freiwilligen Jahresbeitrag (15 Euro haben wir als Richtwert gesetzt, aber ihr helft uns auch schon mit 5 oder 10 Euro weiter) auf das Konto:

     Jürgen Schloßmacher
     Kreissparkasse Köln
     BIC: COKSDE33XXX 
     IBAN: DE23 3705 0299 1142 1761 63
     Stichwort: „Beitrag Tempest“

Ihr könnt auch über unsere Website direkt per Paypal überweisen!

Und wer nicht überweisen möchte, kann uns den Beitrag auch weiterhin per Post schicken (Adresse am Ende des Tempest). 


ISSN 1439-4669 Copyright 2022 autorenforum.de. Copyright- und Kontaktinformationen am Ende dieser Ausgabe


INHALT DIESER AUSGABE

TEIL 1

   Editorial
   Hall of Fame
   Neues aus der Buchszene
   Schreib-Kick
     „Lesende aus der Geschichte reißen“
     von Nora-Marie Borrusch
   Autorenwissen  
      „Spannung, Teil 1“
      von Hans Peter Roentgen
   Drei Fragen
      „Edina Hojas“
   Impressum


TEIL 2 (in separater E-Mail, falls ebenfalls abonniert)

   Veranstaltungen
   Ausschreibungen
   Publikationsmöglichkeiten
     mit Honorar
     ohne Honorar
   Seminare
   Messekalender


HALL OF FAME (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Die „Hall of Fame“ zeigt die Erfolge von AbonnentInnen des Tempest. Wir freuen uns, wenn ihr euch davon motivieren und ermutigen lasst - dann werden wir euer neues Buch hier bestimmt auch bald vorstellen können.

Melden könnt ihr aktuelle Buchveröffentlichungen (nur Erstauflagen!) nach diesem Schema:

.......

AutorIn: „Titel“, Verlag Erscheinungsjahr (das muss immer das laufende oder das vergangene Jahr sein!), Genre (maximal 2 Wörter). Zusätzlich könnt ihr in maximal 60 Zeichen (nicht Wörtern!) inklusive Leerzeichen weitere Infos zu eurem Buch unterbringen, zum Beispiel eine Homepage-Adresse.

.......

Ein Beispiel (!):

Johanna Ernst: „Der Fall der falschen Meldung“, Hüstel Verlag 2015, Mystery-Thriller. Dann noch 60 Zeichen - und keins mehr! Inklusive Homepage!

.......

Ausgeschlossen sind Veröffentlichungen in Anthologien, Bücher im Eigenverlag und BoDs (sofern sie im Eigenverlag erschienen sind) sowie Veröffentlichungen in Druckkostenzuschussverlagen. 

ACHTUNG!

Schreibt in eure Mail mit der Meldung immer auch hinein, dass ihr bestätigt, dass die Veröffentlichung weder im Eigenverlag noch in einem Verlag erschienen ist, bei dem der Autor irgendetwas bezahlt hat! Als Bezahlung gilt auch, wenn er Bücher kostenpflichtig abnehmen muss, Lektorat bezahlt o. Ä.

Schickt eure Texte unter dem Betreff „Hall of Fame“ an die Redaktion

Wir berücksichtigen ausschließlich Meldungen, die nach dem obigen Schema gemacht werden und die Bestätigung zum Verlag enthalten. Änderungsaufforderungen zu Meldungen, bei denen das nicht der Fall ist, werden nicht mehr verschickt! 


 Titus Müller: "Das zweite Geheimnis", Heyne Verlag 2022, Spionage-Thriller


NEUES AUS DER BUCHSZENE (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)


Wir leben in turbulenten Zeiten, die Buchbranche ist in Bewegung wie nie zuvor. Ob es nun um neue Vertragsbedingungen mit Amazon geht, die zunehmende Digitalisierung des Marktes oder all die neuen Chancen und Möglichkeiten, die sich Verlagsautoren und professionellen Selfpublishern bieten: Eine Nachricht jagt die nächste. Damit ihr den Überblick behaltet und nichts Wichtiges verpasst, fassen wir hier alle interessanten Links zusammen, die uns jeden Monat ins Auge fallen - natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit.


Interviews


Debütromane: „Uns ist es wichtig, neue Stimmen zu entdecken.“


Buchhandel / Zwischenhandel


Hohe Energiekosten bereiten dem Handel Sorgen.

Analyse zur Zusammenlegung der Bücherwagendienste: Umbreit und Libri ziehen logische Konsequenzen.

Buchlogistiker Zeitfracht kauft Druckerei. 


Kultur / Politik / Literaturszene


Der Schweizerische Buchhändler- und Verlegerverband wird der Gendergerechtigkeit wegen umbenannt.

Endlich wahrgenommen: Frauen in der Literatur.

Neugründung statt Neustart: PEN Berlin will der bessere PEN sein.

Das Literarische Quartett: Warum über schlechte Bücher sprechen?

Bachmannpreis 2022: Wer liest? Was bleibt? Preisvergabe gerechter?

Der Gespaltene: Jacob Taubes.


Messen / Veranstaltungen


Klimabuchmesse erfolgreich beendet.

Buchmesse Madrid in Rekordlaune.

Nach vier Jahren Pause: 20. Internationaler Comic-Salon Erlangen wieder live. 


Verlage / Konzerne


Lektorat: „Wir tragen zum Markterfolg bei!“

Audible startet Streaming-Angebot.


Preise / Auszeichnungen


Börsenblatt Young Excellence Award 2022.

Women‘s Prize For Fiction 2022: Auszeichnung für Ruth Ozeki. 


International


Großbritannien: Das erschöpfte Personal.

A New Book Expo? Not By a Long Shot.

Celebrating 100 Years of „Ulysses“.

Spotify Completes Findaway Purchase.

 


 SCHREIB-KICK (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)


„Lesende aus der Geschichte reißen“

von Nora-Marie Borrusch

Wissen Sie, warum man Ihnen so oft von Rückblicken abrät? Weil sie die Leserschaft aus der Figurengegenwart reißen. Leser*innen möchten gern erleben, mit den Figuren lieben und leiden, der „Deep Point of View“ wird darum immer beliebter.

Und dann das: Gerade haben sie sich in die Figur reingedacht, da, ZACK, Rückblick, 20 Jahre vor dieser Situation! Jetzt streng dich mal an, liebe*r Lesende, denk nach, was ist jetzt in der Szene wichtig, und was könnte das mit der vorigen zu tun haben?

Denken und analysieren ist das Gegenteil von Spannung, emotionalem Engagement, Bibbern, ob der Held es schafft ...

Beides hat seinen Reiz, nicht umsonst gibt es Liebesromane und Krimis. Beides zusammen geht eher schlecht. Also: Bitte reißen Sie Ihre Leserschaft nicht raus!

Welche weiteren Fallen gibt es?

Tippfehler

Wenn man liest, vergisst man irgendwann, dass man liest. Wenn man einen Tippfehler (oder Zeichensetzungsfehler) liest, wird aber die Aufmerksamkeit von der Geschichte auf das Übermittlungsmedium gelenkt, man ist irritiert: „Hä, das Wort wird doch soundso geschrieben, was meint der Autor wohl?“ Zack, raus.

Falsche Namen

Bitte bleiben Sie bei der Schreibweise und Verwendung von Namen konsistent. Es ist irritierend, wenn Protagonist Edwin plötzlich mal ein Erwin ist. Falls Sie zu viele Namen haben, legen Sie sich eine Liste oder ein Mindmap an. Ich habe bei Fantasynamen immer eine Liste, in die jeder neue Name kommt, der mir einfällt, und wenn ich ihn verwende, markiere ich ihn bunt. Klappt vorzüglich.

Unklares Setting

Wenn Sie Schlagwörter verwenden, denkt die Leserschaft bestimmte Dinge. Erwähnen Sie Dunkelheit, denkt man an Dunkelheit. Nicht an ein etwaiges Dämmerlicht vor Sonnenuntergang.

Machen Sie also die optischen Verhältnisse durch hier und da eingestreute Details deutlich.

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Nora-Marie Borrusch promoviert in Musikwissenschaft über Mittelalter-Rock, bearbeitet als Lektorin im VfLL am liebsten Fantasy-Romane, hat einen Papageienschwarm und schreibt das eine oder andere Geschichtchen. Wer mehr wissen will, findet Infos unter www.lektorat-agapenna.com
 


 AUTORENWISSEN (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)


„Spannung, Teil 1“

von Hans Peter Roentgen

Spannung zwingt den Leser, die Leserin dazu, weiterzulesen. Hat der Text keine Spannung, klappt die Leserin ihn zu. Und der Leser auch.

Zwar klappe ich als Lektor den Text nicht zu und maile: „Scheiße, taugt nichts.“ Aber ich überlege, wie man mehr Spannung in den Text bringen kann. Dafür gibt es zum Glück einige Techniken.

Mit der spannendsten Szene beginnen

Welche Szene, welche Absätze in dem Text wecken am ehesten Spannung? Das ist oft gerade nicht die erste Szene oder der erste Absatz. Sie können Ihre Geschichte allein dadurch verbessern, indem Sie alles davor streichen. Werfen Sie den Leser ins Wasser. „So spät wie möglich einsteigen, so früh wie möglich wieder raus“, das ist eine sehr hilfreiche Schreibregel.

Der Grund ist einfach: Wer sich zum Schreiben hinsetzt, schreibt sich oft erst mal warm. Und kommt erst danach zu einer spannenden Szene. Beim Hausbau wird erst das Gerüst aufgebaut. Dann beginnt der eigentliche Bau. Wenn der steht, bricht man das Gerüst ab.

Machen Sie es mit Ihrem Text auch so. Streichen Sie die Absätze, mit denen Sie sich erst einmal warmgeschrieben haben. Vielleicht können Sie sie verändert später nutzen? Bewahren Sie sie also auf.

Die Kameradistanz

Erinnern Sie sich an spannende Filmszenen. Wie wird dort standardmäßig Spannung aufgebaut?

Erst sehen Sie alles durch die Totale. Damit der Leser weiß, wo er sich befindet.. Dann fährt die Kamera auf die Personen zu, Halbtotale. Dann Nahaufnahme. Und im spannendsten Moment ist die Kamera ganz dicht dran an der Hauptfigur. Die Heldin hat den Tunnelblick und die Zuschauerinnen ebenfalls. Nur noch ein Detail ist wichtig.

Legolas erreichte die Passhöhe, kahl und felsig, immer noch mit Eis bedeckt.
Unten lag das Tal mit der goldenen Stadt, deren Paläste bis hier hoch blitzen.
Plötzlich brüllte etwas auf. Ein riesiges Mammut sprang aus den Felsen auf ihn zu.
Die spitzen Zähne funkelten in der Sonne und das war alles, was Legolas noch sehen konnte.

Das ist jetzt der Standardaufbau. Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einem Filmsessel und sehen Ihre eigene Szene auf der Leinwand. Wie können Sie mit Distanzwechsel und abschließendem Tunnelblick die Spannung steigern?

Natürlich ist diese Reihenfolge nicht in Stein gemeißelt, aber sie hilft, wenn die Spannung fehlt, weil die Kameradistanz in einer Szene falsch geführt wird.

Übung 1

Nehmen Sie Ihr Lieblingsbuch aus dem Schrank. Schauen Sie sich eine spannende Szene darin an. Und schreiben Sie auf, wie dort die Distanz verläuft. Markieren Sie die Stellen mit T (Totale), HT (Halbtotale), N (Nahaufnahme).

Übung 2

Nehmen Sie sich eine Ihrer Szenen vor, die nicht so spannend sind. Markieren Sie auch dort die Kameradistanz.

Dann variieren Sie die Kameradistanz. Was ändert sich in der Wirkung? Legen Sie beide Fassungen Testlesern vor. Wie beurteilen diese die unterschiedlichen Fassungen?

Verwandeln Sie sich in die Hauptperson

Verwandeln Sie sich in die Hauptperson. Hängen Sie sich ein Bild des Schauspielers an den Bildschirm, der die Hauptperson am besten spielen könnte. Notfalls ziehen Sie eine Maske auf. Tun Sie alles, damit Sie ganz mit der Person verschmelzen.

Dann schreiben Sie, was diese Person, die Sie jetzt sind, sieht, denkt, erlebt. Was nehmen Sie wahr?

Wenn Sie Legolas sind, werden Sie, sobald das Mammut erscheint, nur noch Augen für dieses Ungeheuer haben. Nicht die bunten Blumen am Wegesrand bewundern, auch nicht die Kritzeleien, die frühere Besucher in die Felsen geritzt haben.

Die Pointe

Spannung funktioniert ähnlich wie ein Witz. Es genügt nicht, dass man den Witz kennt, man muss ihn auch erzählen können. Es kommt nicht auf das „Was“ an, sondern auf das „Wie“. Es gibt Autorinnen, die können selbst eine Telefonliste in eine spannende Lektüre verwandeln, und Erzähler, die mit den ältesten Kamellen Lachsalven ernten.

Witze soll man nicht erklären, sondern direkt auf die Pointe hinsteuern. Das gilt auch für Szenen und Geschichten.

Übung 3

Erzählen Sie die Szene von Aufgabe 1 mit eigenen Worten nach. MusikerInnen lernen dadurch, dass sie bekannte Musikstücke nachspielen, Maler malen die Werke anderer ab, Schachspielerinnen spielen die großen Partien der Meister nach. Warum sollten nicht auch Autoren so vorgehen?

Wann ist ein Text spannend?

Wenn der Leser (oder Zuhörer) unbedingt wissen will, wie es weitergeht. Wenn die Leserin nicht auf die Toilette geht, bis die Blase fast platzt und sie das Buch mitnimmt. Dann ist ein Buch spannend.

Was heißt: Spannung ist ein Leserphänomen. Der Leser, nicht die Autorin empfindet die Spannung. Deshalb ist es so wichtig, sein Publikum zu kennen. Wenn der Leser nicht mitgeht, dann ist der Text eben nicht spannend. 


Kurz gesagt, ob eine Geschichte spannend ist, entscheidet der Leser, nicht der Autor und schon gar nicht ein Literaturwissenschaftler. Wichtig ist allein, ob der Leser am Ball bleibt. Leser sind Masochisten, sie wollen, dass die Autorin sie fesselt und auf die Folter spannt.

Und die spannendsten Szenen sind oft die, bei denen sich die Autorin fragt: Darf ich das überhaupt schreiben? Was werden die Nachbarn denken? Was die Literaturkritik?

Ein Autor muss den Mut haben, sich auszuziehen. Wer sich nicht nackt zeigen mag, sollte vom Schreiben wie vom Sex die Finger lassen.

Links

Spannung - der Unterleib der Literatur
Hans Peter Roentgen, ISBN 978-3-734735325,
https://www.hanspeterroentgen.de/spannung-1/

Kameraperspektive:
https://filmpuls.info/einstellungen-einstellungsgroesse-bildausschnitt/

[Teil 2 folgt im nächsten Tempest. Dann geht es um die verschiedenen Spannungstypen und die "Spannungslupe" von Andreas Eschbach.]

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Hans Peter Roentgen ist Autor der Bücher „Vier Seiten für ein Halleluja“ über Romananfänge, „Drei Seiten für ein Exposé“, „Schreiben ist nichts für Feiglinge“, „Klappentext, Pitch und weiteres Getier“ und „Was dem Lektorat auffällt“. Außerdem hält er Schreibkurse und lektoriert.  

 


DREI FRAGEN (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)


Mehr als zweitausend Tempest-Leser*innen – da liegt ein enormer Erfahrungsschatz verborgen, ob es nun ums Schreiben selbst geht oder um das Finden eines Verlags. Diesen Schatz möchten wir ausgraben und mit unserer neuen Rubrik zugänglich machen. Gewaschen, geschliffen und poliert, fürs sofortige Tragen ... äh ... Umsetzen.

Jeden Monat beantworten hier Autor*innen, die bereits in einem Verlag veröffentlicht haben, drei Fragen, und zwar kurz und knapp. Wenn du dich auch beteiligen möchtest: Kopier dir die drei Fragen aus dem Text, und schick sie mit deinen kurzen (!) Antworten an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


„Edina Hojas“


1. Wie hast du bei deiner ersten Veröffentlichung einen Verlag gefunden? Und falls es über eine Agentur war, wie hast du diese von deinem Manuskript überzeugt?

Ich habe zunächst in meiner Heimatstadt Münster nach kleinen Verlagen geschaut, die ich dann kontaktiert habe. Der agenda Verlag war sofort interessiert, und so kamen wir zusammen.


2. Was ist dein ultimativer Schreibtipp oder deine liebste Kreativ-Übung?

Am wichtigsten ist das Werkzeug: Man sollte immer ein kleines Notizbuch und einen Stift dabei haben - es gibt so viele Situationen, Dialoge, Begegnungen und flüchtige Gedanken, die festgehalten werden wollen. Mit diesem Notizbuch schaffe ich mir dann ein kleines Repertoire, aus dem ich schöpfen kann.


3. Nenne deinen wertvollsten Schreibratgeber (als Buch, Person oder Internetseite).

Mein wichtigster Schreibratgeber kommt tatsächlich aus dem journalistischen Bereich: „Wege zu gutem Stil" von Wolf Schneider setzt an der Wurzel an - dem Verständnis für die Sprache. Autoren wollen ja schließlich gelesen werden.

Zur Autorin

„Farben sammeln“ ist eine Reiseerzählung und handelt von dem unbedingten Wunsch, auszubrechen, von der Veränderung, die eine Reise der Partnerschaft antut und ermöglicht – und davon, loszulassen. Immer wieder. Es ist mein erstes Buch, und ich bin dankbar für den Zuspruch anderer Menschen, ohne die ich den Schritt zur Veröffentlichung vermutlich nicht gewagt hätte.

Link zum Verlag: https://agenda-verlag.de/produkt/edina-hojas-farben-sammeln/

 


UNSERE EXPERTINNEN UND EXPERTEN


Bitte schickt den Expert*innen nur Fragen zu ihrem Expertenthema - keine Manuskripte zur Beurteilung. Bitte verseht jede Anfrage mit einem aussagekräftigen Betreff. Sonst kann es sein, dass die Mail vorsichtshalber gelöscht wird.

Fragen (anonymisiert) und Antworten werden in der Regel hier im Tempest veröffentlicht, damit auch andere Autor*innen davon lernen können. Wer das aber nicht möchte, schreibt das bitte ausdrücklich dazu.
 

Drehbuch  Oliver Pautsch Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Fantasy Stefanie Bense Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Heftroman  Arndt Ellmer Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Historischer Roman  Titus Müller Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Kinder- und Jugendbuch Sylvia Englert Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Kriminalistik Kajo Lang Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Lyrik Martina Weber Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Marketing Maike Frie Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Recherche  Barbara Ellermeier Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Sachbuch Gabi Neumayer Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Schreibaus- und -fortbildung  Uli Rothfuss Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Schreibhandwerk Ute Hacker Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Science-Fiction Andreas Eschbach Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


Veranstaltungen, Ausschreibungen, Publikationsmöglichkeiten, Messen und Seminare findet ihr im zweiten Teil des Tempest, den ihr separat abonnieren müsst.


Einsendeformalien 
Einsendungen sind zu allen Rubriken von autorenforum.de - nach Rücksprache - erwünscht. Das Urheberrecht verbleibt bei der Autorin bzw. beim Autor. 
Einsendungen bitte im RTF-Format und per E-Mail, und zwar an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Fragen zu Einsendungen sollten ebenfalls an diese Adresse gerichtet werden.


 IMPRESSUM


Herausgeber*innen
Gabi Neumayer (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)
Ramona Roth-Berghofer (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)
Stefan Schulz (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)
Thomas Roth-Berghofer (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)
Jürgen Schloßmacher (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)


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