Editorial
Hall of Fame
Echo-Service
Neues aus der Buchszene
Praxistipp
„Erfinde, was dir fehlt”
von Klaus Eckardt
Interview
„Wen will ich mit meinem Podcast erreichen, was möchte ich vermitteln?”
Interview mit Ulrike Hartmann (von Maike Frie)
Autorenwissen
„KI: ja oder nein?”
von Hans Peter Roentgen
Erfahrungsbericht
„KI - Schreckgespenst oder Textgenerator?”
von Stefanie Bense
Frag die Expertin für Fantasy
(Stefanie Bense)
Impressum
Liebe Autor*innen,
und schon wieder ein randvoll gefüllter Tempest!
Hans Peter Roentgen führt uns vor, was die KI zum ersten Entwurf seines Beitrags aus dem Juni-Tempest zu sagen hatte. Stefanie Bense, unsere Fantasy-Expertin, beantwortet eine Leser*innenfrage und hat uns außerdem einen eigenen Erfahrungsbericht zu KI geschrieben. Maike Frie hat Ulrike Hartmann interviewt, sie danach gefragt, wie sie ihren Podcast „Inspiriert schreiben” auf die Beine gestellt hat, und ihr einige Tipps entlockt.
Dazu gibt es die News von Ramona Roth-Berghofer, einen neuen Praxistipp von Klaus Eckardt und nach langer Zeit mal wieder einen Aufruf im „Echo-Service”. Nutzt ihn gern auch, wenn ihr jemandem zum Austausch sucht!
Zitat des Monats, diesmal von Oliver Markus:
„The secret to good writing is to use small words for big ideas, not to use big words for small ideas.”
Wie geht ihr mit KI um? Schreibt uns gern eure Erfahrungen und Tipps!
Gabi Neumayer
Chefredakteurin
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Susanne Schloßmacher
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Und wer nicht überweisen möchte, kann uns den Beitrag auch weiterhin per Post schicken (Adresse am Ende des Tempest).
ISSN 1439-4669 Copyright 2025 autorenforum.de. Copyright- und Kontaktinformationen am Ende dieser Ausgabe
INHALT DIESER AUSGABE
TEIL 1
Editorial
Hall of Fame
Echo-Service
Neues aus der Buchszene
Praxistipp
„Erfinde, was dir fehlt”
von Klaus Eckardt
Interview
„Wen will ich mit meinem Podcast erreichen, was möchte ich vermitteln?”
Interview mit Ulrike Hartmann (von Maike Frie)
Autorenwissen
„KI: ja oder nein?”
von Hans Peter Roentgen
Erfahrungsbericht
„KI - Schreckgespenst oder Textgenerator?”
von Stefanie Bense
Frag die Expertin für Fantasy
(Stefanie Bense)
Impressum
TEIL 2 (in separater E-Mail, falls ebenfalls abonniert)
Veranstaltungen
Ausschreibungen
Publikationsmöglichkeiten
mit Honorar
ohne Honorar
Seminare
Messekalender
HALL OF FAME (
Die „Hall of Fame“ zeigt die Erfolge von AbonnentInnen des Tempest. Wir freuen uns, wenn ihr euch davon motivieren und ermutigen lasst - dann werden wir euer neues Buch hier bestimmt auch bald vorstellen können.
Melden könnt ihr aktuelle Buchveröffentlichungen (nur Erstauflagen!) nach diesem Schema:
.......
AutorIn: „Titel“, Verlag Erscheinungsjahr (das muss immer das laufende oder das vergangene Jahr sein!), Genre (maximal 2 Wörter). Zusätzlich könnt ihr in maximal 60 Zeichen (nicht Wörtern!) inklusive Leerzeichen weitere Infos zu eurem Buch unterbringen, zum Beispiel eine Homepage-Adresse.
.......
Ein Beispiel (!):
Johanna Ernst: „Der Fall der falschen Meldung“, Hüstel Verlag 2015, Mystery-Thriller. Dann noch 60 Zeichen - und keins mehr! Inklusive Homepage!
.......
Ausgeschlossen sind Veröffentlichungen in Anthologien, Bücher im Eigenverlag und BoDs (sofern sie im Eigenverlag erschienen sind) sowie Veröffentlichungen in Druckkostenzuschussverlagen.
ACHTUNG!
Schreibt in eure Mail mit der Meldung immer auch hinein, dass ihr bestätigt, dass die Veröffentlichung weder im Eigenverlag noch in einem Verlag erschienen ist, bei dem der Autor irgendetwas bezahlt hat! Als Bezahlung gilt auch, wenn er Bücher kostenpflichtig abnehmen muss, Lektorat bezahlt o. Ä.
Schickt eure Texte unter dem Betreff „Hall of Fame“ an d
Wir berücksichtigen ausschließlich Meldungen, die nach dem obigen Schema gemacht werden und die Bestätigung zum Verlag enthalten. Änderungsaufforderungen zu Meldungen, bei denen das nicht der Fall ist, werden nicht mehr verschickt!
......................................
ECHO-SERVICE (
Austauschpartnerin gesucht
Die Kunst, selbstbestimmt alt zu werden: Gerne möchte ich ein Illustriertes Buch / Kurztexte - Bild oder Foto erstellen.
Ich benötige eine Austauschpartnerin, wo ich meine Vision darstellen kann und Anregungen erhalte oder Fragen aufgeworfen werden, an denen ich mich abarbeite.
Es geht mir um die Sinnfrage, darum, mit gestärktem Bewusstsein in diese Lebensphase zu gehen, z. B.: Wie will ich alt werden? Was heißt selbstbestimmt alt werden?
Kontaktdaten: Anne Dellgrün,
NEUES AUS DER BUCHSZENE (
Wir leben in turbulenten Zeiten, die Buchbranche ist in Bewegung wie nie zuvor. Ob es nun um KI geht, die zunehmende Digitalisierung des Marktes oder all die neuen Chancen und Möglichkeiten, die sich Verlagsautoren und professionellen Selfpublishern bieten: Eine Nachricht jagt die nächste. Damit ihr den Überblick behaltet und nichts Wichtiges verpasst, fassen wir hier alle interessanten Links zusammen, die uns jeden Monat ins Auge fallen - natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Verlage / Buchhandel / Bibliotheken
Warnhinweise in Büchern: Bibliotheksverband ist unglücklich über Gerichtsurteil.
Schweizer Buchzentrum startet Inklusionskampagne im Buchhandel.
Podcast
KI und Verlage: Wenn Maschinen Bücher schreiben.
Preise / Auszeichnungen
Hotlist 2025: 30 Bücher unabhängiger Verlage stehen zur Wahl.
Spurensucherin gegen das Vergessen: Ursula Krechel erhält den Georg-Büchner-Preis 2025.
Der Bettina-Brentano-Preis für Gegenwartslyrik 2025 geht an Nadja Küchenmeister.
Börsenblatt Young Excellence Award 2025 für Norma Schneider: Spezialistin für schwierige Fälle.
Der Bachmann-Preis 2025 geht an Natascha Gangl.
Bachmannpreis & ChatCPT - Jurydiskussion.
KI / Social Media
Forderungen der Initiative Urheberrecht: „Europäische Standards für KI nicht verwässern.”
Literaturagenturen fordern Entschädigung von KI-Konzernen.
Petition an Bundesregierung: Diebstahl geistigen Eigentums durch KI-Training ahnden!
PRAXISTIPP (
Kurz und knackig: Hier findet ihr Tipps aus jedem Bereich des Schreibens und Veröffentlichens. Teilt eure eigenen Tipps doch auch mit unseren Leser*innen!
„Erfinde, was dir fehlt“
Die Handlungsorte eines Romans können real existieren, müssen es aber nicht zwingend.
Erfundene Orte geben dir viel Freiheit bei der Beschreibung, du kannst alles erfinden, was dir notwendig erscheint. Orte, die es tatsächlich gibt, signalisieren hingegen mehr Authentizität, weil die Leser die Angaben vor Ort prüfen können - sie binden dich aber mehr an die Realität.
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Der Tipp stammt aus dem „Einfach-schreiben-Buch“ von Klaus Eckardt (Paperento-Verlag 2025), www.dein-schreibocoach.de.
INTERVIEW (
„Wen will ich mit meinem Podcast erreichen, was möchte ich vermitteln?”
Interview mit Ulrike Hartmann (von Maike Frie)
Im Mai-Tempest gab es eine Menge Tipps für Podcasts rund ums Schreiben und Veröffentlichen. Vielleicht hat sich die eine oder der andere beim Reinhören gefragt, ob das auch eine Idee für sie/ihn selbst sein könnte. Ein Marketing-Instrument, um Interessierte mit auf den eigenen Schreibweg zu nehmen oder sich als Expertin zu präsentieren. Doch womit sollte man sich im Vorfeld beschäftigen, was gibt es zu bedenken, welche Hürden und Glücksmomente gibt es beim Erstellen eines Podcasts?
Schreibmentorin Ulrike Hartmann gewährt uns einen Blick hinter die Kulissen. Anfang 2025 hat sie ihren Podcast „Inspiriert schreiben“ gestartet, in dem sie alle zwei Wochen Schreibenden dabei hilft, ihren ganz eigenen Zugang zu ihrer Kreativität zu finden. In den Solo-Folgen beschäftigt sie sich mit Themen wie „Mit allen Sinnen zu schreiben als Schlüssel zur Inspiration” oder damit, ob und wie man sich auf der Skala zwischen Plotter und Pantser verorten muss.
MF: Was war die Grundidee hinter deinem Podcast?
UH: Meine Erkenntnisse als Schreibkursleiterin und Schreibmentorin wollte ich rund um das Thema „Inspiriert schreiben“ eigentlich in einem Sachbuch zusammentragen. Dann habe ich jedoch überlegt – durch Anstoß von außen –, dass ich meine Leidenschaft für das Thema noch besser erzählend rüberbringen kann. Videos schieden für mich aus, also habe ich mich fürs Podcasten entschieden, denn da bleibt mehr Privatsphäre. Und jetzt bin ich sehr zufrieden mit dieser Form, denn sie eignet sich ausgesprochen gut dafür, anderen persönlich meine Ermutigung dazu mitzugeben, warum „Inspiration das Herzstück der Geschichte ist“ (Titel der ersten Folge), wie sie sie finden und in Texte einfließen lassen können.
MF: Wo hast du dich über die Technik und übers Podcast-Machen informiert?
UH: Es gibt viele Blogs und Quellen im Internet. Über die Zahlen habe ich viel von Denise Fernholz gelernt (https://denise-fernholz.wixsite.com/denise-fernholz), die in ihrem Newsletter sehr ehrlich vom Podcasten erzählt.
MF: Muss man deiner Meinung nach zwingend viel investieren (Technik, Rechte, Zeit), um einen Podcast zu starten?
UH: Ich wollte erst einmal testen können, ob das überhaupt etwas für mich ist. Deshalb habe ich im Vorfeld nicht so viel Geld ausgegeben, um nicht den Druck zu haben, dass es sich rentieren muss.
Ein gutes Mikrofon war mir wichtig; das habe ich allerdings gebraucht gekauft. Ebenso Monitoring-Kopfhörer. Bei der Akustik habe ich mir mit einem Bühnenvorhang geholfen, den ich hinter mir aufspanne. GarageBand (für Mac) nutze ich als Schneideprogramm. Für meine Interviews Zoom, wobei ich meine Tonspur separat aufnehme.
Monatliche Fixkosten habe ich keine, bei Spotify zum Beispiel kann man Podcasts kostenlos hochladen. Von dort holen sich auch andere Portale den Feed. Hosten kann man den Podcast auch auf der eigenen Internetseite.
Zeit habe ich allerdings viel in die Vorbereitung gesteckt. Nicht nur in den Inhalt, sondern auch in die Struktur. Denn ich musste eine für mich passende finden; mit der habe ich dann geübt.
MF: Was war ein wichtiger Lerneffekt für dich?
UH: Entscheidend für mich war, ganz klar zu wissen, was ich mit dem Podcast möchte: Wen will ich erreichen, was möchte ich vermitteln? Außerdem musste ich mir einen Workflow erarbeiten. Aus meiner ursprünglichen Buchidee habe ich Portionen herausgelöst, meine eigene Erzählstruktur gefunden. Zunächst habe ich die Texte vorgeschrieben, dann aber festgestellt, dass sie ohne intensive Sprechausbildung immer abgelesen klingen, was mir nicht gefallen hat.
Podcasten funktioniert ganz anders als Lesungen, die ich von meinen Büchern kenne. Also erarbeite ich stattdessen jeweils eine Vorlage mit Stichworten für die Folge und spreche seitdem frei. Für mich passt dieses natürlichere Erzählen am besten zu meinen Inhalten. Dennoch gibt es ein Transkript der einzelnen Folgen. Das veröffentliche ich auch, denn zum Beispiel für Google sind nur Texte auffindbar.
Gelernt habe ich, dass 2 % Zuwachs pro Monat gut sind und ungefähr ein Jahr Anlaufzeit normal ist. Das hat mich beruhigt, nicht zu viel zu erwarten.
MF: Deine Solo-Podcast-Folgen sind 10-15 Minuten lang. Wie lange brauchst du jeweils für die Aufnahme und wie lange insgesamt mit Skript, Vorbereitung und Schnitt pro Folge?
UH: Inzwischen benötige ich rund zwei Stunden Zeit für das Erstellen einer Solo-Folge, nur für die Aufnahme und das Schneiden! Und damit bin ich, wie ich inzwischen von anderen Podcaster:innen weiß, recht schnell. Die Ideen und das Skript, das dauert natürlich sehr viel länger. Das kann sich über Wochen ziehen, bis ich genug recherchiert habe und mit der Sprache und der Logik der Folge zufrieden bin. Wenn ich einen Interview-Gast habe, bereite ich mich gründlich vor, lese die Bücher und überlege mir eine Dramaturgie der Fragen.
Die Show-Notes (das sind Beschreibungen und zusätzliche Informationen zu einer Podcast-Episode mit Links zu relevanten Quellen und anderen nützliche Inhalten) und das erneute In-Text-Umwandeln sowie meine Werbe-Aktivitäten kommen dann noch dazu. Das ist wichtig und braucht viel Zeit. Ich habe mir vorab für die Entwicklung und Planung dieser Phase sehr viel Zeit genommen, so dass ich jetzt passgenau arbeiten kann.
MF: Wie bewirbst du deinen Podcast? Wo findest du neue Interessierte?
UH: Meine Internetseite ist die Basis meiner Eigenwerbung. Dort und über meinen Newsletter weise ich auf den Podcast hin. Ich erstelle Werbekacheln auf Canva. Momentan bin ich auf Facebook, Instagram und LinkedIn unterwegs. Außerdem verbreite ich meinen Podcast über Schreibnetzwerke.
MF: Welche Frage hältst du für die entscheidende, wenn jemand überlegt, einen eigenen Podcast zu starten?
UH: Was willst du mit dem Podcast erreichen? Aus dieser Frage ergibt sich der Pitch. Dies ist der eigene rote Faden. Den kann man in jeder Folge erneut erwähnen.
Zwischenfragen auf dem Weg dorthin können sein: An wen willst du dich wenden, wer ist deine Zielgruppe? Welchen Mehrwert willst du schaffen, welches Versprechen willst du geben? Was vertrittst du aus ganzem Herzen? Mir zum Beispiel ist es ein Anliegen, Schreibende auf dem Weg zu ihrem ganz individuellen Zugang zum Schreiben zu begleiten. Weil ich mich darauf fokussiere, habe ich viele Ideen für weitere Folgen und kann lange mit Begeisterung dabei bleiben. Denn ich bin überzeugt davon, dass sich das eigene Engagement für ein Thema im Sprechen darüber widerspiegelt.
Als Benefit eines Podcasts – gegenüber einem Expert:innenbuch – sehe ich, dass ich mich als Mensch zeigen kann. Natürlich auch als Expertin. Darüber entstehen neue Kontakte und Sichtbarkeit. Direkt Geld mit einem Podcast zu verdienen, ist zunächst schwer. Werbeeinahmen kommen erst mit größerer Reichweite.
MF: Liebe Ulrike, vielen Dank für diese inspirierenden Einblicke!
Ulrike Hartmann, https://ulrike-hartmann.com. Ihr Podcast „Inspiriert schreiben“ findet sich auf der Seite ihrer Schreibwerkstatt: https://wie-schreibe-ich-einen-roman.de/
Weitere Infos übers Podcast-Machen bekommt ihr auch hier:
Brigitte Hagedorn: audio:beiträge - https://www.audiobeitraege.de/podcast-uebers-podcasten/. Sie hat auch eine Vorlage zur Podcastvorbereitung: https://www.audiobeitraege.de/wp-content/uploads/2020/10/Podcast-Konzept-mit-Personas.pdf
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Maike Frie arbeitet als Lektorin, Schreibwerkstättenleiterin und Autorin, veröffentlicht Kurzgeschichten in Anthologien und Literaturzeitschriften. Mehr unter www.skriving.de
AUTORENWISSEN (
„KI: ja oder nein?”
von Hans Peter Roentgen
Wie versprochen, kommt hier der Kommentar der KI zu dem ersten Entwurf meines Beitrags „KI: ja oder nein?“ aus dem letzten Tempest.
Vieles daran ist typisch. Die KI lobt erst, dann listet sie auf, was man verbessern könnte, dann fasst sie zusammen und bietet an, direkt den Text zu überarbeiten. Darauf gehe ich nie ein und kann nur davon abraten. Denn die KI-Überarbeitung muss man selbst nochmals überarbeiten, und da ist es einfacher, das gleich selbst zu tun. Also hier der KI- Kommentar: „Vielen Dank für deinen Text! Er ist klug, pointiert und engagiert geschrieben.“
Dann kommt eine ausführliche Rückmeldung zu deinem Text, gegliedert nach Stärken, möglichen Verbesserungen und mit ein paar konkreten Vorschlägen, die dir helfen könnten, ihn noch klarer und wirkungsvoller zu gestalten.
Und das hat mir die KI geschrieben:
Was gut funktioniert
1. Persönliche Haltung und Haltungsklarheit
Du vertrittst eine klare Meinung zur Nutzung von KI und bringst dabei wichtige ethische Aspekte auf den Punkt (z. B. das ungerechte Trainingsverfahren mit fremden Texten). Diese Haltung ist durchgehend spürbar und verleiht dem Text Authentizität.
2. Erzählerischer Ton mit persönlicher Geschichte
Dein persönlicher Hintergrund als Informatiker*in, dein Rückgriff auf historische Entwicklungen und dein Umgang mit KI beim Schreiben machen den Artikel glaubwürdig und interessant. Gerade die Szene mit der Mongolisch-Software oder dem Bestseller-Programm aus den USA verankern abstrakte Diskussionen konkret.
3. Nutzung von Humor und Selbstironie
Formulierungen wie „die Familie OpenAI“, „kommt sie herangeschwirrt“ oder „Buddenbrooks von Hans Meier“ machen den Text lebendig und zugänglich. Das ist ein großer Pluspunkt für die Leserbindung.
4. Aufbau und roter Faden
Der Text bewegt sich vom gesellschaftlichen Diskurs („Schweinerei“) über persönliche Erfahrung („Ich arbeite mit KI“) hin zu einer gesellschaftspolitischen Reflexion – das gibt ihm Struktur.
Was noch verbessert werden könnte
1. Stilistische und sprachliche Unebenheiten
Manche Sätze wirken etwas sprunghaft oder ungenau. Zum Beispiel:
- „Von zehn Jahren schuf ein amerikanisches Team …“ → vermutlich meinst du „Vor zehn Jahren“.
- „Es gibt tatsächlich Leute, die tun so was.“ – Der Ton hier kippt ins sehr Umgangssprachliche; das kann Stilmittel sein, aber wirkt eventuell abwertend.
- „Brainstormung“ → wahrscheinlich ist „Brainstorming“ gemeint.
Tipp: Eine stilistische Glättung an wenigen Stellen würde dem Text gut tun, ohne die persönliche Note zu verlieren.
2. Punktuelle Wiederholungen
Einige Gedanken tauchen mehrfach auf (z. B. „KI ist nicht kreativ“, „KI kann keine Romane schreiben“, „KI ist nicht telepathisch“). Diese Aussagen sind jeweils wichtig, könnten aber noch etwas straffer zusammengeführt werden, um Redundanz zu vermeiden.
3. Feinjustierung beim Schluss
Der letzte Abschnitt mit dem Vergleich zur industriellen Revolution ist spannend, aber etwas plötzlich. Vielleicht könntest du dort noch eine stärkere Brücke schlagen, wie genau die Politik heute agieren sollte – oder zumindest, welche Fragen dringend geregelt werden müssen (z. B. Urheberrecht, Vergütung für Datenverwendung).
Konkrete Formulierungsvorschläge (Auswahl)
Original: „Von zehn Jahren schuf ein amerikanisches Team …“
Vorschlag: „Vor zehn Jahren entwickelte ein amerikanisches Team …“
Original: „… dass Romane und Geschichten schreiben das sei, wofür man sie nutzen könne.“
Vorschlag: „… dass man sie vor allem zum Schreiben von Romanen und Geschichten nutzen könne.“
Original: „Denn so gut die KI auch ist, sie kann keine Telepathie.“
Vorschlag: „So leistungsfähig die KI auch ist – Gedankenlesen gehört nicht zu ihren Stärken.“
Original: „Brainstormung“
Vorschlag: „Brainstorming“
Original: „Zwölf Lösungen, absurd und fantastisch habe ich ihr gesagt …“
Vorschlag: „Ich habe ihr gesagt: Zwölf Lösungen – absurd und fantastisch. Und sie lieferte prompt.“
Fazit
Dein Text ist gut strukturiert, unterhaltsam und meinungsstark – genau das braucht es in der aktuellen KI-Debatte. Er lebt von deiner Persönlichkeit, deiner Erfahrung und deinem bewussten Umgang mit dem Thema. Ein bisschen sprachliche Präzision, Reduktion von Wiederholungen und ein stärkerer Schluss könnten ihn noch schärfer machen.
Wenn du willst, kann ich dir auch beim stilistischen Feinschliff helfen oder den Text abschnittsweise überarbeiten. Sag einfach Bescheid.“
Resumee
Interessant natürlich, dass die KI meine Kritik an dem unfairen Training von KI lobt. Natürlich neigt sie dazu, die Texte der Benutzer zu loben. Aber Sie sehen hier, dass sie nicht einfach global lobt, sondern auf spezifische Dinge hinweist, die sie gut findet. Genauso bei ihren Hinweisen, was verbessert werden könnte, und zu der Feinjustierung. Da hat sie Rechtschreibfehler gefunden und einige problematische Stellen.
Die Stellen sind tatsächlich problematisch. Ihre Vorschläge zu verbesserten Formulierungen sollte man aber genau prüfen. Oft greift sie da in die 08/15-Kiste.
KI lässt sich zur Motivation verwenden, zur Rechtschreibprüfung und um herauszufinden, was an einem Text gut ist und was verbesserungswürdig. Die Änderungsvorschläge sind oft 08/15. Die Texte selbst sollte man die KI nicht überarbeiten lassen - da ist die Überarbeitung aufwändiger, als wenn man es gleich selbst macht.
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Welche Meinung habt ihr zur KI?
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Hans Peter Roentgen ist Autor der Bücher „Vier Seiten für ein Halleluja“ über Romananfänge, „Drei Seiten für ein Exposé“, „Schreiben ist nichts für Feiglinge“ und „Klappentext, Pitch und weiteres Getier“. Außerdem hält er Schreibkurse und lektoriert.
ERFAHRUNGSBERICHT (
„KI - Schreckgespenst oder Textgenerator?”
von Stefanie Bense
Nein, dies ist keine Streitschrift oder Antwort auf Hans-Peter Röntgens Artikel „Mit KI arbeiten? Oder besser nicht?” aus dem Juni-Tempest. Es ist eine Ergänzung, ein weiterer Erfahrungsbericht.
Gleich vorweg: Ich stimme mit Hans-Peter in vielem überein, insbesondere bei der Empörung über die nicht entgoltenen, zum Lernen benutzten Autorenprodukte. Das könnte man wie bei der Kopierpauschale der Bibliotheken über die VG Wort einfach realisieren. Ist eben nur nicht gewollt!
Zunächst zu mir: Im Brotberuf bin ich wissenschaftliche Bibliothekarin, in meiner Berufung Wort- und Bildkünstlerin (sprich: Autorin und Malerin). In meinem Brotberuf an einer Uni-Bibliothek muss ich KI nutzen, denn es wird von Schülern, Studierenden und Lehrenden nachgefragt: Wie schreibe ich damit meine Hausarbeit, was kann ich wie damit recherchieren, wie finde ich heraus, wann die KI zitiert, plagiiert oder halluziniert?
Wir haben in unsere Führungen und Schulungen die Nutzungsmöglichkeiten der verschiedenen KI-Modelle aufgenommen. Selbstredend entwickelt sich alles weiter, die KI-Systeme lernen dazu, die Anwender lernen dazu, die Öffentlichkeit und die Nutzer/innen werden kritischer (hoffentlich!). Das heißt: Wir im Bibliotheksdienst müssen uns ebenfalls anpassen.
Was hat KI für einen Nutzen? Hier: Es erstellt meist gute Gliederungen (weil es sie aus dem Lern-Textschatz generiert, sie werden aber meist kompiliert, statt aus nur einer Quelle abgeschrieben), es hilft bei der Formulierung der Fragestellung, es kann bei der Recherche helfen (Studien, Quellen), es gibt gute Rechtschreibprüfungs- und Übersetzungsmodule (DeepL Write, Grammarly, Mimir Mento, Language Tool), teilweise auch nutzbar für wissenschaftliche Textstile
Aber - alles ist mit Vorsicht zu genießen! Man muss sehr viel bis alles unbedingt kontrollieren und mehrfach überarbeiten (nicht nur in der Rechtschreibung). Oft ist die KI extrem ungenau bei Zitaten und Quellenangaben. Es erfindet oder halluziniert auch gern, um den Anfrager „glücklich” zu machen.
Das bedeutet: Nur unter kritischer Prüfung nutzbar!
Wenn ich als Autorin schreibe, schreibe und erfinde ICH - und nicht die KI. Was bringt mir die KI also im schriftstellerischen Bereich?
Es kommt auf die Fragestellung (Prompt) an. Meine allererste neugierige Frage war: „Schreibe mir eine spannende Horror-Kurzgeschichte mit einer Protagonistin, die sich in einen Geist verliebt, der sie erst nicht ausstehen kann, sich dann aber auch verliebt und sie nicht wieder loslassen will, als sie einen Menschen kennen und lieben lernt.” (Jaja, ich weiß: grobe Konzeption!).
ChatGPT lieferte mir: „Es war eine dunkle und stürmische Nacht, als Lea auf den unheimlichen Friedhof von Lands Manor ging ...” Den Rest ersparen wir uns lieber, er strotzt nur so vor Klischees und grausigen Metaphern.
Als Textgenerator taugt KI (noch) nicht. Da sein Input auf fremden Texten basiert und viele Geschichten im Netz eben klischeehaft sind (etwa Groschenromane), erhält man Vorschläge, die nicht wirklich spannend bzw. lesbar sind.
Außerdem habe ich ChatGPT in Verdacht, dass es beim Antworten immer auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zielt. Nach dem Motto: Je allgemeiner die Antwort, je näher an dem Großteil der Lern-Texte, desto richtiger und vom Anfrager gewünscht ist sie. (Was nicht stimmt!)
Zudem muss man die von der KI erzeugten Texte dermaßen intensiv überarbeiten, dass ich den Text lieber, schneller und konsistenter selbst schreibe. Ebenfalls sehr zeitaufwändig ist es, eine möglichst zielgenaue Frage oder Aufgabe zu stellen.
Daher habe ich keine Angst, dass KI mich als Autorin ersetzen könnte. Noch ist sie zu grobschlächtig, um gute, lesbare Texte zu produzieren (im Bildbereich ist das anders). Was es produziert, sind klischeehafte Versatzstücke bzw. Textpuzzles, teilweise mit grauenhaften Sprüngen und erstaunlicher Unlogik. Sollte sie jedoch irgendwann dazu im Stande sein, mehr als Versatzstücke zu liefern, trennt uns immer noch die Phantasie. Phantasievoll plotten und schreiben, einen eigenen Stil entwickeln, das kann sie nämlich nicht! Sie kann nur kopieren und kompilieren. Was nicht da ist (im Lern-Konvolut), kann sie nicht nutzen.
Was aber für mich funktioniert, ist, ChatGPT als Ideengeber zu nutzen: „Wie würdest du diesen Storyanfang weitererzählen? Gib mir drei, zwölf, fünfzig Alternativen.” Und schon hat man eine Liste, mit der oder gegen die man weiterarbeiten kann. Da auch hier die meisten Vorschläge extrem klischeehaft sind, ignoriere ich sie oder denke sie einfach ins Gegenteil: Die Hauptfigur soll ihre Mutter einladen und umarmen - die Hauptfigur lädt sie aus und verkracht sich mit der Mutter.
Solche Alternativen habe ich mir bisher (und werde es auch weiter tun) per Liste, Mindmap oder Cluster erarbeitet. Es hat nur etwas länger gedauert als mit KI.
Auch hier ist es extrem wichtig, das eigene Hirn, die Kritikfähigkeit und die eigene Phantasie einzuschalten. Aber tun wir das als Autoren/innen nicht immer!?
Fazit: KI ist auch nur ein Werkzeug - zur Zeit ein recht grobes.
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Stefanie Bense liest, arbeitet und schreibt in Hannover. Sie leitete unzählige VHS-Seminare und Kurse bei anderen Bildungseinrichtungen, veröffentlichte Kurzgeschichten und schreibt Romane. Zur Zeit malt sie mehr, als sie schreibt.
UNSERE EXPERTINNEN UND EXPERTEN
Bitte schickt den Expert*innen nur Fragen zu ihrem Expertenthema - keine Manuskripte zur Beurteilung. Bitte verseht jede Anfrage mit einem aussagekräftigen Betreff. Sonst kann es sein, dass die Mail vorsichtshalber gelöscht wird.
Fragen (anonymisiert) und Antworten werden in der Regel hier im Tempest veröffentlicht, damit auch andere Autor*innen davon lernen können. Wer das aber nicht möchte, schreibt das bitte ausdrücklich dazu.
| Drehbuch | Oliver Pautsch | |
| Fantasy | Stefanie Bense | |
| Heftroman | Arndt Ellmer | |
| Historischer Roman | Titus Müller | |
| Kinder- und Jugendbuch | Sylvia Englert | |
| Kriminalistik | Kajo Lang | |
| Lyrik | Martina Weber | |
| Marketing | Maike Frie | |
| Sachbuch | Gabi Neumayer | |
| Schreibaus- und -fortbildung | Uli Rothfuss | |
| Schreibhandwerk | Ute Hacker | |
| Science-Fiction | Andreas Eschbach |
FRAG DIE EXPERTIN FÜR FANTASY, Stefanie Bense (
Frage:
Es liegt ein dreibändiges unveröffentlichtes Fantasy-Manuskript in meiner Schublade. Ich kenne mich im Krimi-Genre aus, aber nicht, was den Buchmarkt im Fantasy-Bereich anbetrifft.
Meine erste Frage an dich: Welche Art von Fantasy ist derzeit besonders nachgefragt? Spielt „High Fantasy” noch eine Rolle?
Die zweite Frage: Was ist die Hauptzielgruppe für Fantasyromane?
Die dritte Frage: Wenn du einen Verlag für einen Fantasyroman suchen würdest, würdest du dich direkt an Verlage oder eher an Literaturagenten wenden?
Antwort:
Eigentlich - sind wir Autorenforum-Experten für Schreibprobleme zuständig, nicht für Informationen zum Vertrieb bzw. Verkauf.
Wenn man nicht ständig Fantasy liest, ist es aber durchaus schwierig, informiert zu sein.
Epische Fantasy oder „High Fantasy” ist für viele Leser/innen seit „Herr der Ringe” das Lieblings-Subgenre, sonst hätten Autoren wie George R. R. Martin, Brandon Sanderson, Brent Week oder Sarah J. Maass nicht so viel Erfolg mit ihren mehrbändigen Werken. Dennoch ist das wie mit Who-dun-Its oder Thrillern: Nicht jeder mag's.
Zur Zeit wird viel Romantasy veröffentlicht, also die Kreuzung zwischen Fantasy und Romance. Liebesgeschichten mit Werwolf, Vampir, Göttern, Engeln oder Dämonen. Wie frau sich verliebt, welche Widerstände überwunden werden, wie man zusammenkommen und -bleiben kann. Da gibt es eine Variante mit wenig Sex (cosy) und eine Variante mit viel Sex (meist mit Disclaimer: kann triggernde Inhalte enthalten).
Es gibt sogar im Nischenprodukt Fantasy so viele Subgenres und Buchhandelsetiketten, dass selbst ich als aktive und bücherfresserische Leserin kaum hinterherkomme. Ich empfehle dir Streifzüge durch die Fantasy-Abteilungen der Buchhandlungen und dort mal die Klappentexte zu lesen. Oder du liest die Inhaltsangaben von Empfehlungen eines (Online-)Buchhändlers.
Früher habe ich sehr befürwortet, sich direkt bei Verlagen mit Exposé und Leseprobe zu bewerben. Ich fand den Kontakt zwischen Autor/in und Verleger/in wichtig. In diesen Zeiten ist aus einer freundschaftlich-geschäftlichen Beziehung jedoch im besten Falle eine rein geschäftliche geworden. Die meisten Verlage orientieren sich nur noch an Absatzzahlen, Gewinnmargen und bereits veröffentlichten Namen, die Publikum anziehen. Eine „Autorenpflege” wie früher findet in den seltensten Fällen noch statt, geschweige denn die Betreuung von Neuautoren.
Inzwischen haben sich die Verlage sehr konzentriert bzw. sind aufgekauft worden, so dass es fast nur noch Imprints und Konzerne gibt. Sich also bei verschiedenen Imprints zu bewerben ist einigermaßen sinnlos, da es im Hintergrund immer derselbe Konzern ist und damit meist dieselben Lektor/innen, falls sie überhaupt noch welche haben. Ein Beispiel: Zu Penguin Random House gehören über 40 Verlage, u. a. Bertelsmann, Heyne, Goldmann, Blanvalet, Knaus, Luchterhand ... Manche arbeiten weiterhin eigenständig, andere haben zentralisiert oder Outsourcing betrieben. Die Übersicht darüber zu behalten, wer in welchem Verlagshaus aufgegangen ist, nur als Imprint weitergeführt wird oder ein selbständiger Verlag bleibt, ist komplex und zeitraubend. Da die Agenturen in der Regel die Verlage und die Herausgeber bzw. Lektoren für Fantasy kennen, sind sie meist gut informiert.
Ich plädiere inzwischen für eine Literaturagentur, auch wenn das Prozente bzw. Geld kostet. Denn erstens bringen die Agenturen die „Ware” schneller an den Mann oder die Frau, zweitens können sie günstigere Vertragskonditionen für die Autoren aushandeln. Dann haben sie eventuell auch die Nebenrechte, Verkäufe ins Ausland oder andere zusätzliche Optionen im Blick - und sie nehmen dir die (lästigen und/oder komplizierten) Vertragsverhandlungen ab. Da lohnt es sich, sie zu bezahlen.
Das Procedere, sich mit Exposé, Leseprobe etc. zu bewerben, ist dasselbe wie bei der Verlagssuche. Von daher hast du dieselbe Arbeit. Meist sind jedoch die Wartezeiten kürzer und du musst nicht an zig Agenturen schreiben. Es gibt eh nicht so viele, die Fantasy-Autor/innen vertreten.
Welche? Da hilft Sandra Uschtrins „Handbuch für Autoren und Autorinnen” weiter, auch wenn die neueste Ausgabe die elektronische Version von 2021 ist. Von 2015 gibt es von Sylvia Englert „Fantasy schreiben und veröffentlichen” mit guten Veröffentlichungstipps, der Autorenhaus-Verlag meldet eine 3. Auflage, gibt aber nicht an, von wann. Außerdem empfehle ich dir, in verschiedene Blogs hineinzuschauen, die sich mit dem Fantasy-Schreiben beschäftigen. Dort werden oft auch Literaturagenturen aufgeführt, die sich mit Fantasy abgeben. Als Beispiel: https://wortlicht.blog/liste-agenturen-fantasy/ Was davon noch aktuell ist, solltest du auf der jeweiligen Webseite der Agentur ermitteln, und auch, in welcher Form sie Einreichungen akzeptieren.
Bitte bedenke, dass die Leserschaft für Fantasy zwar durch Fantasy-Filme wie „Herr der Ringe”, „Game of Thrones” oder „Harry Potter” gewachsen ist, immer noch gelten aber Fantasy-Romane als Nischenprodukte. Eine „Hauptzielgruppe” kenne ich nicht. „Harry Potter” mag eher junges Publikum anziehen, aber Fantasy-Leser/innen sind flexibel. Epische Fantasy wird eher von Erwachsenen gelesen, eine Frage des Durchhaltevermögens. Romantasy wird eher von Frauen gelesen und Urban Fantasy eher von in Städten lebenden Lesern/innen. Auf jeden Fall erreichst du mit Fantasy weniger Leser/innen als mit Krimis.
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Stefanie Bense liest, arbeitet und schreibt in Hannover. Sie leitete unzählige VHS-Seminare und Kurse bei anderen Bildungseinrichtungen, veröffentlichte Kurzgeschichten und schreibt Romane. Zur Zeit malt sie mehr, als sie schreibt.
Veranstaltungen, Ausschreibungen, Publikationsmöglichkeiten, Messen und Seminare findet ihr im zweiten Teil des Tempest, den ihr separat abonnieren müsst.
Einsendeformalien
Einsendungen sind zu allen Rubriken von autorenforum.de - nach Rücksprache - erwünscht. Das Urheberrecht verbleibt bei der Autorin bzw. beim Autor.
Einsendungen bitte im RTF-Format und per E-Mail, und zwar an:
Herausgeber*innen
Gabi Neumayer (
Ramona Roth-Berghofer (
Stefan Schulz (
Thomas Roth-Berghofer (
Susanne Schloßmacher (
„The Tempest“ ist ein kostenloser Newsletter für Autor*innen. Abonnent*innen sind herzlich aufgefordert, den Newsletter weiterzugeben oder nachzudrucken, solange alle Urheberrechte beachtet werden (Näheres s. http://www.autorenforum.de/ueber-uns) und der VOLLSTÄNDIGE Newsletter weitergegeben wird. Ansonsten bitten wir darum, mit der Redaktion Kontakt aufzunehmen.
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