Hall of Fame
Schreib-Kick
Lesetipp
Autorenwissen
"Autorenfortbildungen"
von Jennifer Schreiner
Ein Exposé zum Knutschen
"Schwanennebel"
Text: anonym, Lektorat: Hans Peter Roentgen
Schreibkurs
"Wie bringe ich Gefühle in den Text?"
von Ulrike Dietmann
Veranstaltungsbericht
"Infoveranstaltung zu Google Book Settlement,
27. April 2009, Literaturhaus München"
von Ute Hacker
Seminarbericht
"Internet-Schreibwerkstatt Schreib-Lust"
von Esther Schmidt
Küss mich, ich bin ein Autor!
Frag die Expertin für Lyrik
(Martina Weber)
Frag die Expertin für Fantasy
(Stefanie Bense)
Frag den Experten für Kinderbuch
(Michael Borlik)
EDITORIAL:
---------------------------------------------------------------------
Liebe Autorinnen und Autoren,
bei dem umfangreichen Angebot in diesem Tempest fasse ich mich mal
besser kurz:
Autorenfortbildungen: Jennifer Schreiner stellt drei verschiedene Ar-
ten vor, und Esther Schmidt berichtet vom Ablauf einer Internet-
Schreibwerkstatt. Google Book Settlement: Ute Hacker informiert uns
über den Stand der Dinge bei diesem undurchsichtigen, aber wichtigen
Thema. Gefühle: Ulrike Dietmann zeigt im Schreibkurs, wie man sie in
einen Text bringt. Exposé: Hans Peter Roentgen bringt Schwächen klar
auf den Punkt und gibt hilfreiche Hinweise. Experten: Sie haben wieder
unbezahlbare Tipps aus der Praxis für euch. Der Rest: Lest selbst!
So, jetzt hab ich noch genügend Platz, um etwas zu unserer "Hall of
Fame" zu sagen:
1. Viele von euch halten sich leider noch immer nicht an die Vorgaben,
und es kostet mich einfach zu viel Zeit, bei fehlerhaften Meldungen
(oft mehrmals) nachzuhaken. Von nun ab findet ihr unten bei den Vorga-
ben ein Beispiel, das keine Fragen mehr offen lassen sollte. Also bit-
te genau hinschauen, denn falsche Meldungen werden von nun an nicht
mehr berücksichtigt.
2. Hin und wieder erreicht uns ein Hinweis, dass wir ein Buch aus ei-
nem umstrittenen Verlag aufgenommen hätten. Dazu die Information: Wir
veröffentlichen grundsätzlich nur Meldungen, bei denen wir es schrift-
lich haben, dass der Autor keinerlei Kosten im Zusammenhang mit der
Veröffentlichung hatte. Es stimmt, dass manche Verlage mit einigen
AutorInnen ganz normale Autorenverträge abschließen, sich von anderen
jedoch bezahlen lassen. Das unterstützen wir natürlich nicht, aber für
uns muss da der Einzelfall desjenigen zählen, der sein Buch meldet.
Bekommt er Honorar und zahlt nichts, kommt sein Buch auch in die "Hall
of Fame".
Der Tipp des Monats Mai, diesmal von mir (schickt Tipps!):
Um die Marktchancen eures Buches besser
einschätzen zu können, fragt doch mal
BuchhändlerInnen danach, welche Bücher
sie euch im Genre eures aktuellen Buchprojekts
empfehlen würden.
Genießt diesen Tempest gern etwas länger, denn der nächste wird - ur-
laubsbedingt - nicht ganz so umfangreich ausfallen. Umso mehr Zeit für
euch, mir mal wieder Lesetipps, Schreibtipps, Autorentipps, Minidialo-
ge und mehr zu schicken - ihr wisst ja: Unglaublich begehrte Verlo-
sungspreise erwarten euch (von all dem Ruhm und der Ehre mal ganz zu
schweigen).
Gabi Neumayer
Chefredakteurin
~~~~~~~~~~~
Damit wir den Tempest auch in Zukunft weiterführen können, brauchen
wir eure Hilfe: Wer uns unterstützen möchte, überweise bitte einen
freiwilligen Jahresbeitrag (15 Euro haben wir als Richtwert gesetzt,
aber ihr helft uns auch schon mit 5 oder 10 Euro weiter) auf das Konto
von autorenforum.de:
Sparda Bank Südwest eG
BLZ 550 905 00
Kto. 100 724 515
Stichwort: "Beitrag 2009"
Für AuslandsabonnentInnen: Am 1. Juli 2003 wurden die Auslandsüberwei-
sungsgebühren gesenkt. Aber natürlich könnt ihr uns euren Beitrag auch
weiterhin per Post schicken (Adresse am Ende des Tempest).
Wer aus Österreich überweist, braucht außerdem diese Nummern (bitte
genau so zusammenschreiben!)
IBAN: DE16 5509 0500 0100 7245 15
BIC: GENODEF1S01
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
ISSN 1439-4669 Copyright 2009 autorenforum.de. Copyright- und
Kontaktinformationen am Ende dieser Ausgabe
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INHALT DIESER AUSGABE:
TEIL 1:
Editorial
Hall of Fame
Schreib-Kick
Lesetipp
Autorenwissen
"Autorenfortbildungen"
von Jennifer Schreiner
Ein Exposé zum Knutschen
"Schwanennebel"
Text: anonym, Lektorat: Hans Peter Roentgen
Schreibkurs
"Wie bringe ich Gefühle in den Text?"
von Ulrike Dietmann
Veranstaltungsbericht
"Infoveranstaltung zu Google Book Settlement,
27. April 2009, Literaturhaus München"
von Ute Hacker
Seminarbericht
"Internet-Schreibwerkstatt Schreib-Lust"
von Esther Schmidt
Küss mich, ich bin ein Autor!
Frag die Expertin für Lyrik
(Martina Weber)
Frag die Expertin für Fantasy
(Stefanie Bense)
Frag den Experten für Kinderbuch
(Michael Borlik)
Impressum
TEIL 2:
Veranstaltungen
Ausschreibungen
Publikationsmöglichkeiten
mit Honorar
ohne Honorar
Seminare
Messekalender
Impressum
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HALL OF FAME:
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(redaktion at team pt autorenforum pt de
)
Die "Hall of Fame" zeigt die Erfolge von AbonnentInnen des Tempest.
Wir freuen uns, wenn ihr euch davon motivieren und ermutigen lasst -
dann werden wir euer neues Buch hier bestimmt auch bald vorstellen
können.
Melden könnt ihr aktuelle Buchveröffentlichungen nach diesem Schema:
.......
AutorIn: "Titel", Verlag Erscheinungsjahr (das muss immer das laufende
oder das vergangene Jahr sein!), Genre (maximal 2 Wörter). Zusätzlich
könnt ihr in maximal 60 Zeichen inklusive Leerzeichen (nicht Wörtern!)
weitere Infos zu eurem Buch unterbringen.
.......
Ein Beispiel (!):
.......
Johanna Ernst: "Der Fall der falschen Meldung", Hüstel Verlag 2009,
Mystery-Thriller. 60 Zeichen - und kein einziges mehr!
http://www.ernstfa.de
.......
Ausgeschlossen sind Veröffentlichungen in Anthologien, Bücher im Ei-
genverlag und BoDs (sofern sie im Eigenverlag erschienen sind) sowie
Veröffentlichungen in Druckkostenzuschussverlagen.
ACHTUNG, NEU!
Schreibt in eure Mail mit der Meldung immer auch hinein, dass ihr bes-
tätigt, dass die Veröffentlichung weder im Eigenverlag noch in einem
Verlag erschienen ist, bei dem der Autor irgendetwas bezahlt hat!
Schickt eure Texte unter dem Betreff "Hall of Fame" an
redaktion at team pt autorenforum pt de
.
Wir berücksichtigen ausschließlich Meldungen, die nach dem obigen
Schema gemacht werden. Änderungsaufforderungen zu Meldungen, bei denen
das nicht der Fall ist, werden ab sofort nicht mehr verschickt!
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Doris Wiedemann: "Unterwegs zum Roten Drachen - mit dem Motorrad nach
China", Delius-Klasing Verlag, 2009, Reisebericht. Eine allein reisen-
de Frau; ISBN 978-3-7688-2606-8
Matthias Czarnetzki: "Lutetia Stubbs: KellerLeichen", shaker-media
2009, Krimi mit Humor. Wie man eine Leiche beseitigt und überlebt.
mczarnetzki.de
Claudia Kejwal: "Bauchspeck, Frust und Liebeskummer", Spielberg Ver-
lag, 2009, Roman. ISBN 978-3-940609-18-2; Euro 13,90, www.kejwal.de
Anni Bürkl: "Schwarztee" (Tatort Salzkammergut), Gmeiner Verlag 2009.
Kriminalroman. Teestunde. Ein Mord im Teesalon im Salzkammergut.
Ingrid Schmitz: "2 Leben - 1 Tod", Droste Verlag 2009, Kriminalroman.
Mia Magaloff ermittelt in der realen und virtuellen Welt.
Birgitt Flögel: "Sebastian und Phillip - Zwei ungleiche Freunde und
ihre Abenteuer", Dieter Frieß Verlag 2009, Kinderbuch. Ab acht Jahre,
Themen: Fairness, Freundschaft, Abenteuer
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SCHREIB-KICK:
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(redaktion at team pt autorenforum pt de
)
Unser Schreib-Kick für den Mai, diesmal von Ursula Schmid-Spreer:
Buchstabenspiel
Bereiten Sie Kärtchen mit den einzelnen Buchstaben des Alphabets vor.
Die Kärtchen werden umgedreht und gut gemischt. Drehen Sie ein Kärt-
chen um. Schreiben Sie auf den Zettel so viele Dinge wie möglich, die
mit diesem Buchstaben beginnen. Schreiben Sie nun aus diesen Wörtern
eine Geschichte - eventuell nach einem vorgegebenen Thema.
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LESETIPP:
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(redaktion at team pt autorenforum pt de
)
www.buchreport.de: Diese Website lohnt immer mal wieder einen Besuch.
So findet man dort neben aktuellen Nachrichten aus der Buchbranche
beispielsweise unter "Analysen und Dossiers" die 100 größten Verlage
mit Schwerpunkten und weiteren Mediadaten.
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AUTORENWISSEN:
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(redaktion at team pt autorenforum pt de
)
"Autorenfortbildungen"
von Jennifer Schreiner
Vor wenigen Jahren noch "Stiefkinder", gedeihen Schreibseminare und
Autorentreffen nun in ganz Deutschland. Doch wie kann ich gute
Schreibseminare, Autorentreffen und Fortbildungsmöglichkeiten finden
und erkennen? Wie unterscheiden sie sich? Wie finde ich heraus, wel-
ches Seminar oder Treffen zu mir passt? Und was bieten die unter-
schiedlichen Fortbildungsmöglichkeiten? Anhand dreier Seminare/Treffen
möchte ich das beispielhaft zeigen.
Finden und Erkennen
Das Finden ist relativ einfach. Ob über Google, Autorenwebseiten,
Schreibforentipps, man wird rasch fündig. Auch der Tempest bietet ei-
nen guten Überblick über Seminare und Treffen, ebenso die Website
http://www.uschtrin.de.
Wichtig ist, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt und man sich
im Vorfeld darüber schlau machen kann, was einen erwartet. Meistens
kann man sich auf Homepages darüber informieren, wer das Seminar hält,
wie seine/ihre Qualifikation ist oder wer für ein Autorentreffen ver-
antwortlich ist, welche Themen behandelt werden und welche anderen
Leute zu erwarten sind. - Und wo wir beim "Erwarten sind":
Was will ich, und was passt zu mir?
Es ist wichtig, sich vorher klar zu machen, was man erwartet und
sucht. Suche ich einen gemütlichen Vortrag, Kontakte zu möglichst vie-
len Gleichgesinnten oder einfach für zwei Tage einen klaren Kopf zum
Schreiben? Suche ich ein bestimmtes Thema oder generelle Hilfestellun-
gen? Will ich selber schreiben, oder will ich ein Treffen?
1. Schreiben
............
Wenn ich die Frage "Was ich will?" mit "schreiben" beantworte, passen
zum Beispiel die Seminare von Uschi Zietsch und Ulrike Dietmann zu
meinem Profil. Beide sind auf kein spezielles Genre beschränkt und
werden im kleinen Kreis abgehalten. Jeweils im gemütlichen Umfeld wird
dem interessierten und aktiven Schreiber Theorie beigebracht, die an-
schließend in die Praxis umgesetzt werden kann.
Und genau da enden auch schon die Gemeinsamkeiten. Während in Uschi
Zietschs Schreibwerkstatt ein- bis zweimal im Jahr im Kreis von fünf
bis sieben Leuten "die geballte Wissensladung" gelernt wird, kann man
in Ulrike Dietmanns Pegasus-Schreibschule zwischen verschiedenen Semi-
narschwerpunkte und zehn Terminen pro Jahr wählen.
Also wieder zurück zur Ausgangsfrage: "Was will ich?" Will ich mich in
eine große Übung vertiefen und an vier Tagen alles lernen, oder will
ich einen Schwerpunkt setzen und ihn zwei Tage lang vertiefen? Habe
ich Schwachpunkte, die es gilt, gezielt aufzuarbeiten - oder will ich
einfach für ein paar Tage mit Gleichgesinnten schreiben?
Für jeden, der sich an dieser Stelle noch nicht sicher ist, bietet
Uschi Zietschs Grundlagenseminar einen guten Einblick in die Gesamtma-
terie, so dass man später gezielt Schwerpunkte, z. B. Exposéarbeit,
setzen und sie beispielsweise bei Ulrike Dietmann vertiefen kann.
2. Treffen
..........
Ich will lernen, aber dabei nicht selber aktiv werden? Ich will Kon-
takte knüpfen oder Bekannte wiedersehen? Dann bin ich einmal im Jahr
in Nürnberg richtig.
Es gibt jeweils drei Seminare/Vorträge, und man bekommt hier die Mög-
lichkeit, sich mit vielen Leuten (im Schnitt etwa 70 Personen) auszu-
tauschen und - wenn man sich denn traut - seine Texte einem willigen
Publikum vorzustellen.
Drei unterschiedliche Seminare/Treffen stellen sich vor
Schreibwerkstatt, Leitung: Uschi Zietsch (http://www.fabylon-
schreibwerkstatt.de)
.......................
Meine Seminare teilen sich in zwei Bereiche auf: Das Basisseminar für
Einsteiger, das für alle Genres gleich ist, weil es bei "Adam und Eva"
beginnt, und die "Wortschmiede" für Fortgeschrittene (Freitagabend bis
Sonntagmittag), wo es hauptsächlich um eine große Übung mit anschlie-
ßenden kürzeren Übungen nach bestimmten Vorgaben geht (z. B: Charakte-
risierung, Dialog, Fachthema), aber nur wenig Theorie vorgetragen
wird. Beiden Seminaren gleich ist die intensive Storyanalyse.
Das Basisseminar geht von Donnerstagabend bis Sonntagmittag. Vor und
nach dem Abendessen am Donnerstag gibt es erst einmal nur Theorie, die
Grundlagen des Handwerks. Auch wenn man alles schon einmal gehört oder
darüber gelesen hat, schadet eine Wiederholung nicht, weil sie bei der
Selbstorganisation hilft. Am Freitag findet die intensive Analyse der
eingereichten Story statt (abgeschlossene Kurzgeschichte oder Anfang
eines Romans).
Da die Gruppe nur fünf bis sieben Teilnehmer umfasst, gibt es ausrei-
chend Zeit, auf alles einzugehen, und zwar in konstruktiver Diskussi-
on, vor allem auch mit den anderen Teilnehmern. Hier fließt schon in
aktiver Wiederholung die Theorie vom Vortag ein, und es wird für den
Teilnehmer plötzlich nachvollziehbar, woran es hapert. Am Samstag be-
ginnen dann die abwechslungsreichen Schreibübungen, die die Theorie in
die Praxis umsetzen - auch hier im gegenseitigen Austausch und mit
Diskussion.
Fachbücher und Vorträge über das Schreiben gibt es genug, hier geht es
vor allem um die Praxis, die eigenen Texte mitzuverfolgen, zu analy-
sieren und festzustellen, wo genau die Schwächen liegen und worin man
bereits nach einem Tag Fortschritte macht. Damit steigt auch die Moti-
vation enorm. Dabei wird bis zum Schluss auf jeden Teilnehmer indivi-
duell eingegangen. Nach der Abendeinheit beim "Absacker" im gemütli-
chen "Stüberl" besteht die Gelegenheit zum Einzelgespräch. Am Sonntag
gibt es noch einmal Übungen, Zusammenfassung und allgemeine Fragen.
Gefördert wird an diesen Tagen die Kreativität. Dadurch, dass es keine
Ablenkung gibt, kommen enorme Leistungen bei den Übungen heraus. So
kann jeder Teilnehmer am Ende etwas für sich mitnehmen und wird ir-
gendwann feststellen, dass plötzlich ein Knopf aufgegangen ist.
Das Basisseminar in Süddeutschland (Nähe Memmingen) findet jedes Jahr
im Mai statt, bei großer Nachfrage gibt es noch einen zweiten Termin
im September. Das Basisseminar in Österreich (Salzburg) findet einmal
im Jahr im September statt. Die Wortschmiede wird nur in Süddeutsch-
land angeboten, meistens an zwei Terminen im Oktober und November. Die
neuen Termine für 2009 finden sich ab Januar auf meiner Homepage. Dort
gibt es auch alle Informationen, Inhalte und eine Anmeldemöglichkeit.
Pegasus-Schreibschule in Kirchheim/Teck, Leitung: Ulrike Dietmann
(http://www.pegasus-schreibschule.de)
.....................
Ich habe die Pegasus-Schreibschule gegründet, weil ich anderen Autoren
ein genussvolles Lernerlebnis bereiten will. Die graue Theorie des
Schreibhandwerks ist ja nicht immer so ersprießlich, aber eben ein
Muss, um das man nicht herum kommt. Deshalb halte ich die Seminare in
meinem Privathaus ab, wo es gemütlich ist, eine kreative, entspannte
Atmosphäre herrscht und es zwischendurch was Leckeres zu essen gibt.
Außerdem habe ich die Teilnehmerzahl auf fünf Personen beschränkt. Auf
diese Weise hat jeder Raum für seine Bedürfnisse und Projekte.
Die Seminare beginnen jeweils am Samstag um 9 Uhr und enden am Sonn-
tag um 17 Uhr. Ich biete eine Grundausbildung im Handwerk des Schrei-
bens an, aber man kann auch einzelne Seminare buchen. In den Seminaren
präsentiere ich fundierte Theorie, leicht verdaulich und übersicht-
lich, die wir in spielerischen Übungen ausprobieren. Meist entsteht
eine Dynamik, von der alle angesteckt werden, die Ideen sprühen, es
wird viel gelacht und mit Leidenschaft an Plots getüftelt.
Mir liegt viel daran, auf den einzelnen Autor einzugehen. Schreibtipps
haben etwas Relatives, und was für den einen Gift ist, ist für den
anderen Gold. Ein Schreiblehrer ist dazu da, die ganze Persönlichkeit
des Autors im Auge zu behalten.
Am Samstagabend schauen wir dann einen Film und zerlegen ihn in drama-
turgische Einzelteile. Mein Modell dafür ist Hollywoods "Heldenreise".
Wer von weiter entfernt anreist, kann auch bei mir übernachten. Essen,
Arbeitsmaterial und Übernachtung sind im Preis von 200 Euro inbegrif-
fen.
Meine Schreibschule heißt Pegasus, weil ich mich der Muse der Dichter
auch in Fleisch und Blut verbunden fühle. Ich glaube an die Kreativi-
tät der Natur, die in jedem Lebewesen ruht. Deshalb heißt eines meiner
Seminare "Intuitives Schreiben mit Pferden" und findet auf der Weide
statt. Dort sind die Pferde unsere Lehrer, und was sie zu lehren ha-
ben, steht bislang in keinem Schreibratgeber.
Autorentreffen in Nürnberg, Organisation: Ursula Schmid-Spreer
..........................
Es ist schon eine feste Institution geworden: Jährlich findet in Nürn-
berg ein großes Autorentreffen statt. Es ist kein Workshop, wo die
Teilnehmer "schreiben", sondern ein Treffen, bei dem man sich infor-
miert und austauscht, wo man Gleichgesinnte trifft und Fragen stellen
kann.
Ich lade immer drei Dozenten ein, die ein Referat über ein bestimmtes
Themengebiet halten. Dieses Jahr wird Edith Kneifl die psychologische
Seite eines Kriminalromans aufzeigen, Roland Rosenbauer berichtet über
"Schreiben für das Hören", und Titus Müller erklärt, wie man vom "Roh-
text zum Roman" kommt. Die Vortragenden beantworten alle Fragen, und
auf diesem Wege sind schon viele Kontakte zustande gekommen.
Unter den Teilnehmern befinden sich Hobby-Autoren, Drehbuchleute, die
schon für das Fernsehen geschrieben haben, Verleger, Omis, die ihren
Enkel etwas aufschreiben wollen, und viele andere. Ich biete allen
Teilnehmern die Möglichkeit eines Büchertisches an. Dort können sie
Flyer auslegen oder die eigenen Werke präsentieren.
Großer Beliebtheit erfreut sich auch die kleine Lesung nach dem Abend-
essen. Nach sieben Minuten Lesezeit wird mitten im Text abgebrochen.
Die noch anwesenden Dozenten geben ihre Einschätzung ab, und auch die
Teilnehmer sollen ihre Meinung äußern.
Wie ich immer wieder höre, ist es ein sehr anregender Tag. Die Autoren
gehen beschwingt und voller Tatendrang nach Hause.
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Wer mehr über die Autorin Jennifer Schreiner oder ihr aktuelles, dämo-
nisches Fantasy-Romance-Buch "Eine Löwin für die Bestie" erfahren
will, kann ihre Homepage http://www.JenniferSchreiner.com besuchen.
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EIN EXPOSÉ ZUM KNUTSCHEN:
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(redaktion at team pt autorenforum pt de
)
Exposés sind der Alptraum vieler Autoren. Wie kondensiert man 400 Sei-
ten Text auf zwei, wie presst man einen Elefanten durch ein Nadelöhr?
Hans Peter Roentgen will zeigen, wie es gemacht wird. Aber nicht abs-
trakt, sondern wie bei "Vier Seiten für ein Halleluja" an praktischen
Beispielen. Wer also immer schon wissen wollte, warum sein Exposé
nicht funktioniert und wie man es verbessern kann, der kann es ihm per
E-Mail schicken. Maximal 5.000 Anschläge, wenn möglich RTF-Format. Wer
möchte, kann auch eine Kurzfassung ("Pitch") seines Projekts mitsen-
den, eine Darstellung der Geschichte in drei Sätzen, maximal 200 An-
schläge. Mailadresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. .
Aus den Einsendungen werden beispielhafte ausgesucht und besprochen,
und daran wird gezeigt, wie man Exposés schreibt und verbessert.
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"Schwanennebel"
Text: anonym, Lektorat: Hans Peter Roentgen
Geheime FBI-Akten führen eine Hackerin auf die Spur eines mysteriösen
Mannes, und sie gerät in höchste Gefahr.
Aufgrund der speziellen Fähigkeit, verschlüsselte Daten zu knacken,
gerät eine Hackerin in das Visier des FBI.
Um einer Gefängnisstrafe zu entgehen, erklärt sie sich bereit, kodier-
te CDs zu entschlüsseln. Sie ahnt, dass mehr dahinter steckt, und
stellt heimlich Nachforschungen an.
Unter hohem Einsatz bringt sie geheime Personalakten in ihren Besitz,
aus denen sie Unglaubliches erfährt. Der Urheber der verschlüsselten
CDs, ein ehemaliger FBI-Agent, ist im Besitz einer merkwürdigen Gabe -
das Lesen von Gedanken und Willensbeeinflussung.
Beim ersten Zusammentreffen stellt sie sich ihm kämpferisch entgegen,
um ihre gewonnenen Erkenntnisse nicht zu verlieren. Dabei gewinnt sie
seinen Respekt und Sympathie. Nach einem tragischen Ereignis in ihrem
Freundeskreis und dem Tod eines FBI-Agenten schlägt sie sich auf die
Seite des Flüchtigen, der ihr Leben rettet und schließlich seine au-
ßerirdische Herkunft offenbart.
Nach einer spektakulären Überwachungsaktion, mit Hilfe eines Inspek-
tors, beweisen sie seine Unschuld und überführen FBI -Mitarbeiter des
Mordes und Hochverrats.
Die Geschichte erzählt spannend den Kampf der Protagonistin, an weite-
re Informationen zu gelangen. Immer wieder gerät sie in brenzlige Si-
tuationen, die den Leser unterhalten sollen, ohne sich in einer Orgie
von Gewalt oder Sentimentalität wiederzufinden.
Das Genre der Geschichte ist in den Bereich Roman einzustufen, besteht
aus 631.489 Zeichen und ist in dreizehn Tage unterteilt.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Lektorat von Hans Peter Roentgen
Was fällt an dem Expose auf? Dass es erfreulich kurz ist. Das ist po-
sitiv. Dass es allgemein ist und wenig aussagt, ist das andere.
"Die Geschichte erzählt spannend den Kampf der Protagonistin, an wei-
tere Informationen zu gelangen. Immer wieder gerät sie in brenzlige
Situationen, die den Leser unterhalten sollen, ohne sich in einer Or-
gie von Gewalt oder Sentimentalität wiederzufinden", das findet sich
am Ende dieses Exposés. Solche Bemerkungen im Exposé wecken den Ein-
druck: Das Expose ist nicht spannend, die Geschichte liest sich kon-
struiert. Warum? Weil das Exposé eine spannende Geschichte vorstellen
soll, das aber hier nur behauptet wird. Und dass die Heldin immer wie-
der in brenzlige Situationen gerät, sollte in einem Thriller selbst-
verständlich sein.
Besser wäre es hier, das Buch in eine vergleichende Reihe ähnlicher
Thriller zu stellen. Welche Bücher findet der Autor gut? In welcher
Tradition steht sein eigenes? Das gibt ein viel genaueren Eindruck als
die allgemeinen Behauptungen hier.
Die Einordnung der Geschichte
Auch der Satz "Das Genre der Geschichte ist in den Bereich Roman ein-
zustufen" ist unglücklich. Roman umfasst schließlich alles, egal ob
Kinderroman, Liebes- oder literarischer Roman. Obendrein ist dieser
Satz sehr unbeholfen formuliert.
Das Genre wäre hier eindeutig Thriller, aber eine schärfere Einordnung
des Buches über den Vergleich anderer Werke wäre besser: "Ein Thriller
für alle, die E. T. und H. G. Wells lieben." Oder: "Ein Thriller für
die Leser von Dan Brown und Grisham."
Egal, welche vergleichenden Bücher man wählt, man kann so das eigene
Buch mit einem Satz einordnen. Dabei sollte man allerdings auf dem
Teppich bleiben und Übertreibungen meiden. "Das ist der nächste Dan
Brown", kommt in der Regel nicht gut an.
Gut ist es auf jeden Fall, wie vom Autor hier gemacht, am Schluss
Zeitraum und Umfang des Werkes zu erwähnen: "Die Handlung erstreckt
sich über 13 Tage, Umfang: ca 630.000 Anschläge".
Hat die Geschichte alles, was sie braucht?
Zurück zum Exposé. Auch die Handlung selbst bleibt allgemein. Warum
gerät die Hackerin ins Visier des FBI? Was entdeckt sie auf den gehei-
men CDs, und woher stammen die? Warum und wie kommt sie an Personalak-
ten? Und wie gelangt sie zu dem Alien?
Das Exposé beantwortet keine dieser Fragen. Warum sollte jemand die
Geschichte lesen? Und hat der Autor überhaupt eine Geschichte, die
einen klaren Anfang, ein Ende und eine spannende Verbindung zwischen
beiden aufweist? Möglicherweise fehlt es genau daran?
Exposés sind verräterisch. Oft enthüllen sie nämlich, was der eigenen
Geschichte noch fehlt.
Man kann in Exposés auch mal allgemeine Behauptungen aufstellen. Aber
die Grundstruktur und vor allem Anfang und Schluss sollten klar sein.
Konkrete Details
Beginnen wir mit der Hackerin. Natürlich kenne ich die Geschichte
nicht, die der Autor geschrieben oder geplant hat. Aber wir können mal
spekulieren.
"Natalja ist 17 und eine geniale Hackerin. Mit anderen wetteifert sie
im Internet darum, wer die meisten Computernetze knacken kann. Welches
Risiko sie damit eingeht, sieht sie nicht.
Ihr gelingt es, in ein FBI-Netz einzubrechen, das eigentlich als un-
knackbar gilt. Das FBI ist nicht begeistert, will aber ihre Fähigkei-
ten nutzen. Sie soll in einen Computer einbrechen, den bisher niemand
knacken konnte, und seine Daten entschlüsseln."
Ich habe hier aus den CDs einen Computer gemacht, weil mir das etwas
aktueller zu sein scheint. Und ich habe die Protagonistin und ihre
Aktionen und Wünsche an den Anfang gestellt.
Was passiert weiter? Auch dabei sollten wir konkret bleiben. Findet
sie in dem Computer Aufzeichnungen über Gedanken einzelner Personen?
Welche Gedanken sind das? Dazu müsste man wissen, was dieser Außerir-
dische hier auf Erden überhaupt möchte. Warum hört er Gedanken ab,
warum beeinflusst er Menschen, und warum zeichnet er das auf? Und wa-
rum ging er zum FBI?
Bereitet er eine Invasion Außerirdischer vor? Das wäre eine etwas ab-
gedroschene Idee. Aber auch abgedroschene Ideen können, neu aufberei-
tet, spannend sein. Oder ist er einfach gestrandet wie ET und will nur
nach Hause? Oder ist er ein Flüchtling, der sich auf der Erde ver-
steckt? Vielleicht ist er auch Missionar, der die Menschen von etwas
überzeugen will? Egal was es ist, es gehört in das Exposé. Nicht aus-
führlich, aber ein Satz sollte hier stehen.
Auf jeden Fall kann unsere Hackerin aus den geknackten Daten entneh-
men, was unser Außerirdischer will, und weiß auch, wie sie ihn errei-
chen kann. So weit, so gut. Und was passiert bei dem Treffen? Will der
Außerirdische sie bedrohen? Erpressen, den Mund zu halten? Sie über-
zeugen, dass es besser sei, ihre Erkenntnisse für sich zu behalten,
weil im FBI eine Verschwörung im Gange ist?
"Bei dem Treffen eröffnet X ihr, dass es im FBI eine Gruppe gibt, die
seine Fähigkeiten dafür ausnutzen will, um ein Netz zur Gedankenkon-
trolle auf der Erde zu installieren. Er bittet sie, seinen Aufent-
haltsort nicht zu verraten. - Doch dazu ist es zu spät."
Und was passiert dann? Wie sieht der Anschlag auf das Leben der Hacke-
rin aus, wie rettet der Außerirdische sie? Was führt dazu, dass die
mörderische Gruppe im FBI doch gerade noch rechtzeitig enttarnt wird?
Kleiner Tipp an dieser Stelle: Es ist immer gut, die Geschichte erst
mal in die umgedrehte Richtung zu drehen. Wenn die Geschichte gut aus-
geht: Lassen Sie kurz vor Schluss alles platzen. Wir haben's ge-
schafft, rufen sich Heldin und Außerirdischer zu, lassen schon die
Sektkorken knallen. Doch genau dann scheitert alles. Keine Hoffnung
mehr, der FBI-Agent, dem die beiden vertraut haben, hat sie verraten,
die Gruppe der Verräter hat fast schon gesiegt. Sie können alles er-
klären, Hackerin und Außerirdischer stehen als lächerliche Verschwö-
rungstheoretiker da, niemand glaubt ihnen mehr, aber dann, im letzten
Moment, schaffen sie doch noch die Wende.
Umgekehrt, wenn die Geschichte schlecht ausgehen soll: Der Außerirdi-
sche ist tot, die Hackerin im Gefängnis in Isolationshaft, das soll
das Ende sein.
Dann ist es sinnvoll, die Geschichte auf einen Erfolg hinzusteuern.
Alles lehnt sich entspannt zurück, das wird gut gehen. Doch im letzten
Moment ...
Und denken Sie daran: Ihr Exposé soll dem Leser eine Vorstellung ge-
ben, wie Ihre Geschichte aussieht. Und mit dem Exposé können Sie
selbst nachkontrollieren, ob Ihre Geschichte wirklich rund ist, ob die
offenen Fäden am Schluss zusammengeführt werden.
**~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**
Hans Peter Roentgen ist einer der Moderatoren der Schreibwerkstatt
www.Textkrafttraining.de, Mitglied der Phoenix-Schreibgruppe
(http://www.roentgen-software.de/phoenix/phoenix.html) und schreibt
Artikel, Rezensionen und Geschichten
(http://www.textkraft.de/pageID_600054.de.html) sowie Computerprogram-
me.
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SCHREIBKURS:
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(redaktion at team pt autorenforum pt de
)
"Wie bringe ich Gefühle in den Text?"
von Ulrike Dietmann
Ein Filmproduzent sagte einmal zu mir: "Das Einzige, worauf es mir
ankommt, wenn ich ein Drehbuch lese, ist, ob da Gefühl drin ist."
Nachdem er diesen Satz ausgesprochen hatte, hatte ich ein ungutes Ge-
fühl. Er hatte mein Drehbuch nämlich abgelehnt. Ich wälzte Schreibrat-
geber und stellte erstaunt fest, dass mir niemand etwas zu diesem of-
fensichtlich wichtigen Thema des Schreibens sagen konnte. Heute bin
ich diesbezüglich entspannt. Die Stärke meiner Texte, kriege ich öf-
ters zu hören, ist das Gefühl. Wie bin ich dahin gekommen?
1. Lerne, deine eigenen Gefühle wahrzunehmen
2. Lerne, Gefühle in Text zu übersetzen
3. Bring Abwechslung rein
Die eigenen Gefühle wahrnehmen
Ich wurde schließlich in der Literatur über Schauspielausbildung fün-
dig. Dort steht, dass am Anfang der Schauspieler "an sich selbst ar-
beiten muss". Merkwürdig, dass das noch niemand für Autoren gefordert
hat. Wie ein Schauspieler muss auch ein Autor Gefühle ausdrücken kön-
nen, und da hilft es enorm, wenn man sich in seiner eigenen Gefühls-
welt auskennt.
Die Wahrnehmung von Gefühlen muss geübt werden, denn unsere Erziehung
zielt eher darauf, Gefühle zu beherrschen und zu unterdrücken, als
darauf, sich ihnen hinzugeben und sie auszudrücken. - Wie mache ich
das?
Indem du dich immer wieder fragst: Was fühle ich? Wie fühlt sich dies
und das an? Wie fühlt sich Angst an, Wut, Scham, Freude und Lust? Nimm
alle Gefühle in dir wahr. Nicht nur die angenehmen. Die unangenehmen
Gefühle sind oft viel interessanter. Denn in ihnen steckt das Drama,
das du für deine Figuren und Geschichten brauchst. Ein Autor sollte
eine ganze Palette menschlicher Seelenzustände kennen.
Tipp: Journal schreiben
..........
Erforsche dich selbst und die aufregende Welt in deinem Innern. In dir
liegt alles Menschliche verborgen, ein riesiger Fundus an Gefühlen und
Fantasien. Dabei wirst du auf innere Hemmungen und Blockaden stoßen,
aber durch das Journalschreiben wirst du sie allmählich abbauen. Und
die Belohnung besteht darin, dass du flüssiger schreiben wirst.
Gefühle in Text übersetzen
Der Schlüssel zum gefühlvollen Schreiben ist echtes Erleben. Du musst
das Gefühl erleben, im Augenblick, in dem du schreibst. Wenn du Gefüh-
le nur nachmachst, wirkt das Geschriebene künstlich. Wenn du sie nicht
fühlst, wird auch der Leser sie nicht fühlen. Wenn du sie aber eins zu
eins wahrnimmst und mit ihnen mitgehst, wirst du die richtigen Worte
für Gefühle finden, die sich dann auch auf deine Leser übertragen.
Wie mache ich das konkret? Ein Beispiel: Du hast im Supermarkt, beim
Einkaufen, miterlebt, wie so ein Brutalinski eine zarte ältere Dame
aus dem Weg geschubst hat. Das hat dich wütend gemacht. Zurück am
Schreibtisch lässt du diese Wut in dir aufleben und überträgst sie auf
deinen Stoff. Zum Beispiel so: "Mit einer Ruhe, die sich wie eine dün-
ne Haut über den brodelnden Vulkan in seinem Innern legte, säuberte
Harry den Lauf seines Maschinengewehrs und
"
Es gibt überall Gelegenheit, emotionale Erfahrungen zu machen. Der
Mensch hat immer Gefühle, sie sind der Motor seines Daseins. Du musst
sie nur in dir aufspüren. Wenn dein augenblickliches Gefühl nicht zu
deinem Text passt, erinnere dich an eine Situation, die zu dem Gefühl
in deinem Text passt, und belebe dieses Gefühl, indem du dich hinein-
begibst.
Wenn du dann tiefer in deinen Text eingedrungen bist, wird der Text
dich selbst mit Gefühlen speisen, und es wird einfacher. Aber vergiss
nie, bei deinen Gefühlen zu bleiben und nicht ins Nachdenken, Analy-
sieren oder Drüberstehen abzugleiten. Sonst wird dein Text trocken und
distanziert. - Es ist nicht ganz einfach, bei den Gefühlen zu bleiben,
denn Gefühle können schmerzhaft sein, und oft ist es angenehmer, cool
zu sein und drüber zu stehen.
Berausch dich auch nicht an deiner eigenen Genialität. Das darfst du
hinterher tun. Bleib immer schön in dem Gefühl, das der Text fordert.
Mit Gefühlen kommen die Worte von allein
Wenn du auf der Basis von Gefühlen schreibst, wird dir der sprachliche
Ausdruck viel leichter fallen. Gefühle bringen die richtigen Worte
quasi von selbst hervor. Jeder von uns hat das schon erlebt: Wenn wir
richtig wütend sind, denken wir nicht über Formulierungen nach. Genau-
so ist es auch beim Schreiben. Wenn die Gefühle da sind, lass sie
fließen, korrigieren kannst du hinterher. Bleib dabei, auch wenn dir
das, was du schreibst, komisch vorkommt. Ein so genannter Flow ist das
Wertvollste, was du beim Scheiben haben kannst, und der berühmte Flow
ist nichts anderes als ein freier Fluss der Gefühle.
Was mache ich, wenn kein Gefühl bei mir aufkommt?
Hier ist ein Trick: Es gibt fiktionale Situationen und Figurenkonstel-
lationen, die quasi garantiert Gefühl bringen. Ein paar Beispiele:
Tipp 1: Verwende Charaktere, die in engen Beziehungen zueinander ste-
hen: Angehörige einer Familie, z. B. Vater und Sohn, Mutter und Toch-
ter, Schwestern, Brüder, Liebespaare, gute Freunde, gute Feinde.
Tipp 2: Verwende Charaktere, die übermäßig schwach und hilflos sind
und ungerecht behandelt werden. Stell sie Charakteren gegenüber, die
mächtig, ungerecht, arrogant und rücksichtslos sind.
Tipp 3: Gib deiner Figur ein starkes Ziel, und sorge dafür, dass
schwache und hilflose Figuren leiden, wenn deine Figur ihr Ziel nicht
erreicht.
Tipp 4: Verwende nicht zu viele Figuren, um deine Geschichte zu erzäh-
len. Der Leser kann nur mit einigen wenigen Figuren emotional mitge-
hen.
Abwechslung hineinbringen
Es ist schön, wenn du eine gefühlvolle Passage geschrieben hast, aber
nun geht es weiter im Text. Unsere Aufgabe als AutorInnen besteht dar-
in, unsere HeldInnen in emotionale Wechselbäder zu werfen. Erst das
große Glück, der erste Kuss, dann Betrug, Trennung und ...
Was emotionale Wendungen betrifft, achte darauf, dass du nicht zu
sprunghaft vorgehst, sonst kann der Leser emotional nicht folgen und
fühlt sich vor den Kopf gestoßen. Geh aber auch nicht zu gemächlich
vor, sonst wird der Leser ungeduldig und langweilt sich, weil er schon
weiß, was kommt.
Der letzte Tipp
Jeder Autor hat so seine Lieblingsgefühle. Schau dir deinen Text an,
und frag dich, ob du vielleicht zu oft in denselben Gefühlen
schwelgst. Wenn ja, bring ein paar Gefühle hinein, die dir vielleicht
nicht so liegen, damit dein Gefühlskosmos vielseitiger wird.
Irgendwann wird dir das Gefühleausdrücken in Fleisch und Blut überge-
hen. Dann wirst du mitreißende Texte schreiben - und außerdem ein ge-
fühlvollerer Mensch sein.
**~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**
Ulrike Dietmann, Jg. 61, Autorin mit zahlreichen Veröffentlichungen im
Bereich Theater, Hörspiel, Prosa, Schreibcoach, Betreiberin der Pega-
sus-Schreibschule. Am 20./21. Juni veranstalte ich ein Wochenend-
Seminar "Emotional schreiben" in Kirchheim/Teck bei Stuttgart. Dabei
werden wir unsere Grenzen überschreiten und mit gezücktem Kuli tief
eintauchen in die Gefühle. Infos: www.pegasus-schreibschule.de.
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VERANSTALTUNGSBERICHT:
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(redaktion at team pt autorenforum pt de
)
"Infoveranstaltung zu Google Book Settlement,
27. April 2009, Literaturhaus München"
von Ute Hacker
Seit Monaten schlagen die Wellen hoch, weil Google die Frechheit be-
sitzt, Bücher einzuscannen, mit dem Ziel, sie im Internet frei verfüg-
bar zu machen. Weder Autoren noch Verlage wurden gefragt, bis amerika-
nische Verlage und die (ebenfalls amerikanische) Authors' Guild (ana-
log unserem VS) dem Treiben einen Riegel vorschoben. Entstanden ist
dabei das Google Book Settlement, das über 300 Seiten lang ist und
nicht einmal von Juristen verstanden wird. Die Medien tun ihr Übriges
dazu, die sowieso schon undurchschaubare Situation weiter zu verwir-
ren, indem sie nun auch noch Begriffe wie Open Access ins Spiel brin-
gen.
Der VS München hat dazu eine Veranstaltung im Literaturhaus mit Ver-
tretern der VG Wort organisiert, wo die brennendsten Fragen geklärt
werden sollten. Experten auf dem Podium: Rainer Just und Dr. Robert
Staats (beide Geschäftsführendes Vorstandsmitglied VG Wort); Gerlinde
Schermer-Rauwolf, Übersetzerin und im Beirat der VG Wort. Die Modera-
tion hatte Matthias Mala vom VS inne.
Bevor ich auf Google komme, ein kurzer Ausflug: Open Access bedeutet,
dass frei auf Informationen im Netz zugegriffen werden kann. Frei be-
deutet kostenlos. Es gibt Menschen, die dies ausdrücklich wünschen,
vor allem Wissenschaftler, die anderen Leuten ihre Artikel kostenlos
zur Verfügung stellen wollen. Mit Google hat das alles absolut nichts
zu tun.
Der Vergleich
Nun zum Google Book Settlement: Die amerikanischen Verlage und Autoren
haben sich mit Google auf einen Vergleich geeinigt, da ein Prozess für
beide Seiten vermutlich in die Millionen gehen würde. Google hat zwar
nicht zugestanden, dass sie Unrecht begangen haben, aber sie haben
wohl eingesehen, dass sie nicht einfach wahllos Bücher einscannen kön-
nen, ohne die Rechteinhaber zu fragen.
Dieser Vergleich heißt Book Settlement und ist noch nicht rechtsgül-
tig. Der Gerichtstermin wurde soeben um etwa zwei Monate nach hinten
verschoben und wird voraussichtlich noch ein bis mehrere Male verscho-
ben werden, da jetzt auch andere Länder (wie Deutschland, Österreich
und die Schweiz) ihre Rechte geltend machen. Die Rechte, die Google
für sich beansprucht, also das Veröffentlichen der digitalisierten
Bücher im Netz, gilt übrigens nur für die USA. Das heißt, man kann -
zumindest vorerst - nur von einem US-amerikanischen PC auf die Daten
zugreifen. Technisch ist das machbar (aber sicher auch früher oder
später zu umgehen).
Auch der Termin 5. Mai, der seit Monaten als Damoklesschwert in den
Medien herumgeistert, ist inzwischen von einem New Yorker Richter um
vier Monate auf Anfang September verschoben worden. Dies wäre der Ter-
min, um dem Book Settlement zu widersprechen (das sog. Opt-out), was
aber nicht empfohlen wird (s. u.).
Akzeptieren oder ablehnen?
Prinzipiell gibt es zwei Möglichkeiten, mit dem Book Settlement umzu-
gehen:
- Man akzeptiert es.
- Man lehnt es ab.
Im ersten Fall würde man für jedes Buch, das bereits gescannt wurde,
einmalig 60 US-Dollar erhalten. Man hat dann die Möglichkeit, die
Rechte an den Büchern von Google zurückzufordern. Google wird sich
verpflichten, alle Daten bis auf eine Sicherheitskopie zu löschen.
(Dass es eine Sicherheitskopie geben wird, hat laut VG Wort nur den
Grund, dass nicht nachvollziehbar ist, wo diese Kopie liegt und sie
deshalb nicht gelöscht werden kann. Google arbeitet ja viel mit Bib-
liotheken zusammen, u. a. auch mit der Bayerischen Staatsbibliothek,
um deren Bestände einzuscannen. So gelangen solche Kopien auch auf
Bibliotheksserver. Da mittlerweile einige Millionen Bücher gescannt
wurden, ist das im Einzelfall offensichtlich nicht mehr nachzuvollzie-
hen.)
Lehnt man das Book Settlement ab, muss man, um seine Rechte einzufor-
dern, gegen Google klagen. Dies muss in den USA stattfinden, mit allen
Konsequenzen: Man benötigt einen amerikanischen Anwalt, der entspre-
chend kostet, und muss alle Auflagen erfüllen, um überhaupt bei Ge-
richt vorgelassen zu werden. Da dies nicht der Weg der VG Wort ist (s.
u.), steht man damit allein auf weiter Flur. Ich schätze, David war
gegen Goliath bestens gerüstet.
Die Rolle der VG Wort
In Deutschland wurde die VG Wort sowohl von den Verlagen als auch von
den Autoren aufgefordert, sich der Sache anzunehmen. Man hat dies ge-
tan und steht jetzt mit Google in direktem Kontakt.
Die VG Wort empfiehlt nun, das Book Settlement anzunehmen und dann die
Rechte zurückzufordern. Ziel von Google ist es mittlerweile, über das
sog. Google Partner Program mit den Verlagen eine Kooperation zu be-
ginnen.
Für deutsche AutorInnen gilt im Prinzip: Wenn Sie einen Wahrnehmungs-
vertrag mit der VG Wort abgeschlossen haben und auch Ihr Verlag durch
die VG Wort vertreten wird, können Sie sich zurücklehnen und abwarten.
Die VG Wort wird auf einer (baldigen) Mitgliederversammlung die Nut-
zungsrechte des Wahrnehmungsvertrags entsprechend abändern und das
allen AutorInnen mitteilen. Sie haben dann sechs Wochen Zeit, gegen
diese Änderung Einspruch zu erheben.
Die VG Wort will erreichen, dass Google
- erst fragt, dann scannt
- bei Zustimmung zum Scan zahlt
- maximal "Snippets" veröffentlicht (Auszüge aus Texten, die eine ma-
ximale Länge von zehn Zeilen haben)
Die VG Wort will außerdem die Rechte für die bibliographische Anzeige.
Dazu muss ein Buch jedoch vollständig gescannt werden, auch wenn dann
nur die bibliographischen Angaben im Netz zu sehen sind. Das kann nur
im Interesse des Autors sein, denn das Buch soll ja auffindbar blei-
ben.
Ich würde darüber hinaus jedem Autor/jeder Autorin empfehlen, mit sei-
nem/ihren Verlag Kontakt aufzunehmen und zu hinterfragen,
- ob man einen Vertrag mit der VG Wort hat
- welche Lösung der Verlag in Bezug auf das Book Settlement anstrebt;
auch Verlage können dem ja widersprechen
Wie finde ich heraus,
ob meine Bücher bereits gescannt wurden?
Man geht auf http://www.googlebooksettlement.com/ und eröffnet einen
Account. Man muss dazu leider seine persönlichen Daten angeben; aber
nur so erhält man die Möglichkeit, nach den eigenen Titeln zu for-
schen. Man kann dann die gelisteten Titel in eine Excel-Tabelle expor-
tieren und findet dort eine Spalte "Digitalisiert: Ja/Nein". Das
"Nein" ist natürlich keine Garantie ...
Achtung: Man findet auf dieser Seite so gut wie alle seine Bücher! Das
heißt aber nicht, dass sie bereits gescannt wurden. Google hat offen-
sichtlich bei Online-Anbietern "geräubert" und einfach mal alle ge-
listeten Bücher übernommen. Der Schwerpunkt der Scans liegt derzeit
auf den USA, aber es ist natürlich nur eine Frage der Zeit, bis Google
fremdsprachige Bücher entdeckt.
Mehr Infos dazu, die auch immer wieder aktualisiert werden, gibt es
auf: http://www.vgwort.de/google.php. Eine gute Übersicht über das
gesamte Thema gibt es auch auf
http://www.zeit.de/themen/digital/urheberrecht/index (Tipp: Links von
unten nach oben anklicken, da der aktuellste Artikel oben steht).
Das Thema bleibt weiterhin undurchsichtig, und man fühlt sich als Au-
torIn doch ziemlich ausgeliefert, auch wenn ich selbst durch die an-
fangs erwähnte Veranstaltung etwas mehr Durchblick gewonnen habe.
Auf der Seite https://books.google.com/partner/ findet Google den Ver-
gleich mit den Verlagen und Autoren übrigens ganz toll und verkauft
ihn als Sieg. Es ist halt alles eine Frage des Marketings!
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Ute Hacker konzentriert sich derzeit auf das Genre Kinderbuch (als
Luisa Hartmann). Neben 4 zweisprachigen Kinderkrimis bei Langenscheidt
hat sie bisher 2 Abenteuerromane für die dtv-Reihe Tigerauge ("Auf-
stand in der Antarktis" - Nov. 08 - und "Seehunde in Gefahr" - Juni
09) geschrieben. Momentan arbeitet sie am 5. Band ihrer 3-Minuten-
Geschichten. Mehr Informationen auf http://www.utehacker.de
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SEMINARBERICHT:
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(redaktion at team pt autorenforum pt de
)
"Internet-Schreibwerkstatt Schreib-Lust"
von Esther Schmidt
Die Schreib-Lust ist eine Internet-Schreibwerkstatt, die nach einem
einfachen Fünf-Schritte-Prinzip funktioniert:
Schritt 1: Das Monatsthema
... ist im Voraus bekannt und wird vom Team festgelegt. Jeder Schreib-
lüstling kann dazu eine Geschichte verfassen und einreichen. Hierzu
ist grundsätzlich keine Registrierung oder Mitgliedschaft erforderlich
- allerdings entgehen einem "reinen Einreicher" die anderen Vorteile
des Projektes und die Gemeinschaft der Schreiblustigen.
Aus Praktikabilitätsgründen wurde im Jahr 2006 die Anzahl der Ge-
schichten auf 40 je Monat beschränkt (wer zuerst kommt, mahlt zuerst).
Zurzeit sind regelmäßig zwischen 20 und 30 Geschichten im Monat onli-
ne.
Schritt 2: Der Austausch
... über die Geschichten, die auf der Webseite eingesehen werden kön-
nen, kann einerseits über das Forum geschehen, andererseits über eine
Mailingliste - was insbesondere bei konkreter Textarbeit durch die
Kommentarfunktion ("Fähnchen stecken", wie es bei den "Listis" heißt)
sehr intensiv werden kann.
Manche der Teilnehmer haben den Ehrgeiz, tatsächlich jede Geschichte
zu lesen und zu kommentieren. Andere machen eben das, was sie schaf-
fen. Jeder Teilnehmer sollte sich aber bewusst sein: Wer nur Kommenta-
re "abgreifen" will, ohne sich selbst durch Kritiken etc. in die Grup-
pe einzubringen, wird möglicherweise selbst irgendwann auch nicht mehr
kommentiert werden. Eine Teilnahme am Schreib-Lust-Projekt ist also
mit Einsatz und Zeitaufwand verbunden.
Im Übrigen darf auch jeder Interessierte, der keine eigene Geschichte
am Start hat, sich an der Diskussion beteiligen. Das ist durchaus ger-
ne gesehen, denn am Ende schreiben wir ja für Leser, nicht für andere
Autoren.
Schritt 3: Die Textarbeit
... ist die natürliche Folge berechtigter Kritik. Das Schreib-Lust-
Team ist bereit, jede Geschichte zweimal auszutauschen (also drei Ver-
sionen hochzuladen). Insofern können auch Zweit- und Drittversionen
noch einmal der Kritik der anderen ausgesetzt werden.
Schritt 4: Der Wettbewerb
... findet am Monatsende statt. Dann werden von allen Interessierten
anonym Punkte vergeben und so die "besten" Geschichten gekürt. Auch
hier gilt, dass auch jemand ohne Geschichte mit abstimmen darf. Für
jemanden, der selbst einen Text im Wettbewerb hat, ist es allerdings
ein Gebot der Fairness, alle Geschichten zu lesen und seine Punkte zu
verteilen.
Ist diese Abstimmung "gerecht"? Da sich über Geschmack streiten lässt,
ist Gerechtigkeit sicher kein passendes Kriterium für eine literari-
sche Rangfolge von Geschichten. Es ist auch nicht auszuschließen, dass
sich befreundete Schreiblustige gelegentlich gegenseitig Punkte zu-
schanzen. Allerdings sorgen die Abstimmungsmodalitäten und eine um-
fangreiche "Bewerterbasis" für zumindest statistische Gerechtigkeit.
Schritt 5: Die Veröffentlichung
... der drei Siegergeschichten erfolgt dann in der quartalsweise er-
scheinenden Zeitschrift "SL-Print". Diese Veröffentlichung ist für den
Autor kostenfrei, ist also eine "richtige" Veröffentlichung - und für
viele Teilnehmer das erste Mal, dass sie ihren Namen "gedruckt" sehen
konnten. Übrigens hat nicht der Verlag die virtuelle Schreibgruppe ins
Leben gerufen, sondern umgekehrt - am Anfang war das Online-Projekt.
Der Schreib-Lust Verlag, der neben der SL-Print auch verschiedene An-
thologien herausgebracht hat, ist ein Kleinverlag, der sich selbst
finanziell erhalten kann, aber nicht seinen Mann ernährt. Sowohl der
Verleger als auch der Rest des Teams arbeiten ehrenamtlich und mit
viel Begeisterung mit. Weitere Teilnehmer, die sich auch "hinter den
Kulissen" engagieren möchten, sind immer gerne gesehen.
Weitere Infos: http://www.schreib-lust.de/schreibaufgabe/
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Geboren 1970 in Frankfurt am Main lernte Esther Schmidt Lesen und
Schreiben durch die Sesamstraße. Seitdem hat sie das Schreiben nicht
mehr losgelassen, doch erst ab 2005 begann sie sich ernsthafter damit
zu beschäftigen. Mit Kurzgeschichten unterschiedlicher Genres ist sie
mittlerweile in verschiedenen Anthologien vertreten. Im Brotberuf ar-
beitet sie im Bereich des Steuerrechts.
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KÜSS MICH, ICH BIN EIN AUTOR!
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(redaktion at team pt autorenforum pt de
)
" ... und? Kann ich das einsenden?"
"Ich denke schon. Aber für den Fall, dass es veröffentlicht wird: Hier
am Ort kannst du es keinem Menschen zeigen!"
(Franziska Röchter)
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UNSERE EXPERTINNEN UND EXPERTEN:
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Bitte schickt den ExpertInnen nur Fragen zu ihrem Expertenthema - kei-
ne Manuskripte zur Beurteilung.
Bitte verseht jede Anfrage mit einem aussagekräftigen Betreff. Sonst
kann es sein, dass die Mail vorsichtshalber sofort gelöscht wird.
Drehbuch: Oliver Pautsch
drehbuch at experte pt autorenforum pt de
Fandom: Thomas Kohlschmidt
fandom at experte pt autorenforum pt de
Fantasy: Stefanie Bense
fantasy at experte pt autorenforum pt de
Heftroman: Arndt Ellmer
heftroman at experte pt autorenforum pt de
Historischer Roman: Titus Müller
historischer.roman at experte pt autorenforum pt de
Kinder- und Jugendbuch: Michael Borlik
kinderbuch at experte pt autorenforum pt de
Lesungen: Rüdiger Heins
lesungen at experte pt autorenforum pt de
Lyrik: Martina Weber
lyrik at experte pt autorenforum pt de
Sachbuch: Gabi Neumayer
sachbuch at experte pt autorenforum pt de
Schreibaus- und fortbildung: Uli Rothfuss
fortbildung at experte pt autorenforum pt de
Schreibgruppen: Ute Hacker
schreibgruppen at experte pt autorenforum pt de
Schreibhandwerk: Ute Hacker
schreibhandwerk at experte pt autorenforum pt de
Sciencefiction: Andreas Eschbach
sf-autor at experte pt autorenforum pt de
Übersetzung: Barbara Slawig
uebersetzerin at experte pt autorenforum pt de
Verlagswesen: Bjørn Jagnow
verlagswesen at experte pt autorenforum pt de
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
.................
Experten-Special:
.................
Bjørn Jagnow hat seine über 80 Fragen und Antworten zu den Themen Ur-
heberrecht, Verlagswesen und Vermarktung der letzten acht Jahre gesam-
melt (jetzt inklusive 2007) und stellt sie euch als kostenloses PDF
zur Verfügung. Das Tolle daran: Die Fragen sind nun thematisch geord-
net, das elektronische Format erlaubt eine schnelle Volltextsuche -
und Björn hat außerdem alle Antworten überarbeitet und aktualisiert.
Ob ihr Infos sucht zu Ausfallhonorar, Book on demand, Buchpreisbin-
dung, Druckkostenzuschussverlag, Exposé, Honorar, ISBN, Leseprobe,
Nebenrechte, Plagiat, Titelschutz, Verlagsgründung, Zitat oder ...
Hier werdet ihr fündig: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0062-
tempest2-4.
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FRAG DIE EXPERTIN FÜR LYRIK:
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Martina Weber (lyrik at experte pt autorenforum pt de)
Frage:
Wenn ein Zitat, Sprichwort oder Ähnliches abgeändert wurde, darf man
es dann veröffentlichen (in meinem Fall auf ein Fotokarte drucken)? Es
geht um einen Spruch von einer Person, die noch lebt. Nun möchte eine
Freundin genau diesen Spruch für ihren Laden auf einer Karte haben und
hat aus dem "ich" in dem Satz ein "wir" gemacht, ihn also abgeändert.
Darf ich ihn nun, ohne Angabe der Person die ihn geschrieben hat, ver-
wenden?
Antwort:
Sie dürfen einen urheberrechtlich geschützten Text nicht ohne Einräu-
mung eines Nutzungsrechtes durch den Berechtigten (die Autorin oder
den Verlag) drucken. Werke (zum Beispiel Gedichte) genießen nach § 64
Urheberrechtsgesetz bis 70 Jahre nach dem Tod der Urheberin Urheber-
schutz. Nach Ablauf von 70 Jahren nach dem Tod der Urheberin dürfen
Gedichte ohne Einholung eines Nutzungsrechts (aber mit Angabe des Na-
mens der Autorin) auf Postkarten gedruckt werden. Um den Aufwand und
etwaige Kosten für die Einräumung eines Nutzungsrechts zu sparen, kam
Ihre Freundin nun auf die Idee, einen Spruch, den sie nutzen möchte,
einfach ein bisschen abzuändern.
Das Urheberrecht schützt ein Werk, eine geistige Schöpfung. Wenn Sie
ein Gedicht einer anderen Person ändern, ändern Sie damit die Aussage
des Gedichtes (auch wenn Sie nur aus einem "ich" ein "wir" machen).
Das ist nach dem Urhebergesetz nicht zulässig. Es gibt grundsätzlich
ein Änderungsverbot (siehe §§ 39, 62 Urhebergesetz). Nur durch dieses
Verbot kann die geistige Schöpfung gewahrt werden.
Ich bin erstaunt und auch etwas erschüttert über die Idee Ihrer Freun-
din. Ich hätte mir von jemandem, die Fotokarten mit urheberrechtlich
geschützten Texten verkauft, ein ausgeprägteres Rechtsgefühl für das
Urheberrecht gewünscht. Immerhin verdient Ihre Freundin Geld mit der
geistigen Leistung anderer.
Wenn Sie ein Zitat, ein Gedicht oder einen Spruch auf Fotokarten ver-
öffentlichen möchte, scheuen Sie doch bitte nicht den Aufwand, sich an
die Autorin oder an den Verlag zu wenden. Schildern Sie Ihr Vorhaben
(Druck auf Fotokarte, Höhe der Auflage, wichtig ist auch die Zusendung
des Fotos, damit die Nutzungsberechtigte eine Entscheidung darüber
treffen kann, ob sie ihren Text überhaupt im Zusammenhang mit dem Fo-
to, das die Interpretation des Textes prägen kann, veröffentlicht se-
hen möchte), und fragen Sie nach den Kosten für ein einfaches Nut-
zungsrecht.
Die Kosten sind Verhandlungssache. Vielleicht liegen diese Kosten gar
nicht so hoch, wie Sie dachten. Nach meiner Erfahrung verlangen die
großen Verlage eher höhere Lizenzgebühren für Nutzungsrechte, während
sich eine Autorin, die einen urheberrechtlich geschützten Text noch
nicht in einem Buch veröffentlicht hat, sich vielleicht einfach nur
freut, dass Sie den Text auf einer Fotokarte verbreiten möchten.
**~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**
Martina Weber ist Autorin des Buches "Zwischen Handwerk und Inspirati-
on. Lyrik schreiben und veröffentlichen", Uschtrin Verlag München
2008, http://www.uschtrin.de/weber.html. Mehr über Martina Weber un-
ter: http://www.poetenladen.de/martina-weber-person.html
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FRAG DIE EXPERTIN FÜR FANTASY:
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Stefanie Bense (fantasy at experte pt autorenforum pt de)
Frage:
Ich habe vier Bücher bei Zuschussverlagen [...]. Außerdem 5 E-Books
bei [...] Verlag. Nun dreht es sich darum, für meine weiteren Manu-
skripte einen renommierten Verlag zu finden, können Sie da helfen?
Antwort:
Bei der Suche nach Verlagen, die Manuskripte kaufen, kann ich Ihnen
leider nicht helfen. Zum einen: Je nachdem, in welchem Genre und wel-
chem Thema Sie schreiben, dürften sehr unterschiedliche Verlage in
Frage kommen. Zum anderen: Ich bin weder Lektorin noch Literaturagen-
tin.
Es gibt zwei grundsätzliche Möglichkeiten:
1. Sie wenden sich mit einem konkreten Projekt (Exposé, Leseprobe
etc.) an eine Literaturagentur und lassen Ihre Werke von ihr vermark-
ten. Dafür nehmen die Agenturen meist ca. 15 % des Autorenhonorars.
Diese Leute haben aber die Kontakte zu Verlagen, das Know-how im Ver-
lagswesen und bei Verträgen, und sie nehmen den Autoren einige verwal-
tungstechnische Arbeiten ab. Je nach Angebot der Agentur.
2. Sie wenden sich mit Ihrem Projekt an einen oder mehrere Verlage,
die mit diesem Projekt etwas anfangen können. Je nachdem, ob Sie Koch-
bücher, Thriller, Fantasy oder Frauenliteratur schreiben, kommen dafür
sehr unterschiedliche Verlage in Frage. Die Verlagsprogramme in Pros-
pekten, auf der Homepage der Verlage und in Verzeichnissen wie z. B.
von Sandra Uschtrin: Handbuch für Autorinnen und Autoren (s.
http://www.uschtrin.de) zeigen Ihnen, welche Verlage in welchem Seg-
ment welche Inhalte veröffentlichen. Auch eine gut sortierte Buchhand-
lung kann weiterhelfen. Ebenso könnten Sie aus Ihrer Konkurrenzanalyse
bereits Verlage kennen, die zu Ihrem Thema veröffentlichen.
Wie man sich professionell an einen Verlag oder eine Agentur wendet,
zeigt Ihnen z. B. Sylvia Englert: So finden Sie einen Verlag für Ihr
Manuskript. Campus-Verlag, 2007, 6. überarb. Aufl.
Noch ein Tipp: Geben Sie einem Verlag gegenüber nicht an, dass Sie bei
Zuschussverlagen veröffentlicht haben. Viele Lektoren, Herausgeber und
Verleger sehen das als unprofessionell an.
**~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**
Stefanie Bense lebt und arbeitet in Hannover, gibt Schreibkurse und
führt eine Roman-Werkstatt, http://www.romantisch.essdeh.de, veröf-
fentlicht sporadisch und schreibt an ihrem dritten Roman. Kontakt:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
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FRAG DEN EXPERTEN FÜR KINDERBUCH:
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Michael Borlik (kinderbuch at experte pt autorenforum pt de)
Frage:
Seit zwei Jahren schreibe ich Geschichten für Kinder [...]. Gleichzei-
tig lerne ich das Wichtigste über Schreiben und Kinder im Fernstudium
[...]. Mein Fernziel ist, [...] mein Geld mit Schreiben/Lesereisen/...
zu verdienen. Heute habe ich drei Fragen an Sie:
1) Welche Messen und Veranstaltungen sind für mich als angehende Kin-
derbuchautorin in 2009 bzw. allgemein wichtig?
2) Bisher habe ich noch an fast keiner Ausschreibung teilgenommen. Ist
es sinnvoll, Kindergeschichten einzuschicken, wenn nicht ausdrücklich
dabei steht, dass sie erwünscht sind? [...]
3) Wie kann ich aus Beschreibungen von Weiterbildungsveranstaltungen
herauslesen, wie viel Nutzen ich als angehende Kinderbuchautorin davon
habe?
Antwort:
Das Wichtigste für Sie als angehende Autorin ist, Kritik und Rückmel-
dung zu Ihren Texten zu erhalten. Nur wenn Sie wissen, wo Ihre Schwä-
chen und Stärken liegen, können Sie Ihr Schreiben weiterentwickeln.
Ich empfehle Ihnen daher Kontakt zu anderen Schreibenden aufzunehmen.
Im Internet gibt es verschiedene Foren und Schreibgruppen, an die Sie
sich wenden können. Zum Beispiel finden Sie unter
http://www.kibujubu.de/ ein Forum für Kinder- und Jugendbuchautoren.
In größeren Städten gibt es auch oft Schreibgruppen, deren Mitglieder
sich regelmäßig treffen, um über ihre Texte zu sprechen. Einige Links
zu Schreibgruppen finden Sie auf der Seite von autorenforum.de,
http://www.autorenforum.de/content/view/38/36/.
Nun zu Ihren Fragen:
1. Die verschiedenen Buchmessen zu besuchen macht nur dann Sinn, wenn
Sie Kontakte zu Verlagen suchen, um ein Manuskript anzubieten. In die-
sem Fall sollten Sie jedoch schon zuvor bei einem für Sie interessan-
ten Verlag einen Termin ausmachen. Natürlich können Sie auf Messen
aktuelle Trends des Buchmarktes beobachten, aber das ist auch im Buch-
handel möglich. Wenn es Sie interessiert, wie es auf einer Buchmesse
zugeht, kann ich Ihnen die Frankfurter Buchmesse empfehlen. Sie findet
jedes Jahr im Oktober statt. Die Leipziger Messe erst wieder 2010.
2. Wenn in einer Ausschreibung nicht ausdrücklich steht, dass Kinder-
geschichten erwünscht sind, macht es auch keinen Sinn, welche einzu-
schicken. Ausschreibungen für Kindergeschichten sind auch eher selten.
Im "Tempest" weisen wir u. a. auf Ausschreibungen hin, und im Internet
finden Sie beispielsweise bei www.uschtrin.de Hinweise zu weiteren
Wettbewerben. Versuchen Sie es auch über gängige Internetsuchmaschi-
nen, da es inzwischen immer mehr Homepages gibt, die solche Informati-
onen veröffentlichen.
3. Ob sich ein Seminar lohnt oder nicht, lässt sich nicht im Vorfeld
sagen. Wenn Sie sich für eine solche Veranstaltung interessieren und
nicht sicher sind, ob sie sich auch an Kinder- und Jugendbuchautoren
richtet, schreiben oder rufen Sie den Veranstalter ruhig an. In der
Regel geben diese gerne Auskunft.
**~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**
Michael Borlik, 1975 geboren, machte 1995 sein Abitur und ging an-
schließend in eine kaufmännische Ausbildung, die er 1998 erfolgreich
abschloss. Seit 2001 erfolgte eine Reihe von Veröffentlichungen. Über-
wiegend schreibt er Kinder- und Jugendbücher, die u. a. bei Ueberreu-
ter, Thienemann und Arena erscheinen. Seit Sommer 2005 ist er freier
Schriftsteller. Mehr Infos unter http://www.borlik.de.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Veranstaltungen, Ausschreibungen, Publikationsmöglichkeiten, Messen
und Seminare findet ihr im zweiten Teil des Tempest, der mit getrenn-
ter Mail kommt!
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Einsendeformalien:
Einsendungen sind zu allen Rubriken von autorenforum.de - nach Rück-
sprache - erwünscht. Zurzeit können jedoch noch keine Honorare gezahlt
werden. Das Urheberrecht verbleibt bei der Autorin bzw. beim Autor.
Einsendungen bitte im RTF-Format und per E-Mail, und zwar an:
beitrag at team pt autorenforum pt de
.
Fragen zu Einsendungen sollten ebenfalls an diese Adresse gerichtet
werden. Die genauen Richtlinien findet ihr unter der Adresse
http://autorenforum.de/Tempest/richtlinien.html.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
I M P R E S S U M
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Herausgeber:
Ramona Roth-Berghofer public.relations at team pt autorenforum pt de
Gabi Neumayer redaktion at team pt autorenforum pt de
Stefan Schulz webmaster at autorenforum pt de
Thomas Roth-Berghofer
Thomas.Roth-Berghofer at team pt autorenforum pt de
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
"The Tempest" ist ein kostenloser Newsletter für Autorinnen und
Autoren. Abonnenten sind herzlich aufgefordert, den Newsletter weiter-
zugeben oder nachzudrucken, solange alle Urheberrechte beachtet werden
(Näheres s. http://www.autorenforum.de/?UeberUns/Impressum) und der
VOLLSTÄNDIGE Newsletter weitergegeben wird. Ansonsten bitten wir dar-
um, mit der Redaktion Kontakt aufzunehmen.
Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung
der Redaktion wieder. Zugesandte Artikel können von der Redaktion be-
arbeitet und gekürzt werden.
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Recht zur Veröffentlichung wird prinzipiell vorausgesetzt. Alle bei
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