Ausgabe 22-01 (20. Januar 2020)

   Editorial
   Hall of Fame
   Neues aus der Buchszene

   Autorenwissen
      „Selbstlektorat - Wie überarbeite ich meine eigenen Texte?“, Teil 3
      von Maike Frie
   Der Lektor, das unbekannte Wesen
      „Ich sehe mich als Profileserin mit einer Expertise im jeweiligen Genre“
      Hans Peter Roentgen interviewt Lisa Kuppler
   Impressum

EDITORIAL 

Liebe Autorinnen und Autoren,

wer gerade mitten im Überarbeiten eines Textes steckt, für den kommt der dritte und letzte Teil von Maike Fries Artikelreihe „Selbstlektorat - Wie überarbeite ich meine eigenen Texte?“ gerade richtig. Diesmal zeigt sie, was man mithilfe der „Suchen“-Funktion so alles an Schwächen finden kann.

Außerdem gibt uns eine weitere Lektorin in Hans Peter Roentgens Interviewreihe Einblicke in ihre Arbeit, und wir erfahren, wie unsere wichtigsten PartnerInnen im Verlag denken.

Neue Ausschreibungen, Tipps und News aus der Buchszene findet ihr in diesem und im zweiten Teil des Tempest. Zurzeit jedoch keine Schreib-Kicks - da warte ich auf eure Einsendungen!

Der Tipp des Monats:

Schreib, was du selbst gern lesen würdest.

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  Gabi Neumayer
  Chefredakteurin

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Und wer nicht überweisen möchte, kann uns den Beitrag auch weiterhin per Post schicken (Adresse am Ende des Tempest). 


ISSN 1439-4669 Copyright 2019 autorenforum.de. Copyright- und Kontaktinformationen am Ende dieser Ausgabe


INHALT DIESER AUSGABE

TEIL 1

   Editorial
   Hall of Fame
   Neues aus der Buchszene

   Autorenwissen
      „Selbstlektorat - Wie überarbeite ich meine eigenen Texte?“, Teil 3
      von Maike Frie
   Der Lektor, das unbekannte Wesen
      „Ich sehe mich als Profileserin mit einer Expertise im jeweiligen Genre“
      Hans Peter Roentgen interviewt Lisa Kuppler
   Impressum


TEIL 2 (in separater E-Mail, falls ebenfalls abonniert)

   Veranstaltungen
   Ausschreibungen
   Publikationsmöglichkeiten
     mit Honorar
     ohne Honorar
   Seminare
   Messekalender


HALL OF FAME (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Die „Hall of Fame“ zeigt die Erfolge von AbonnentInnen des Tempest. Wir freuen uns, wenn ihr euch davon motivieren und ermutigen lasst - dann werden wir euer neues Buch hier bestimmt auch bald vorstellen können.

Melden könnt ihr aktuelle Buchveröffentlichungen (nur Erstauflagen!) nach diesem Schema:

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AutorIn: „Titel“, Verlag Erscheinungsjahr (das muss immer das laufende oder das vergangene Jahr sein!), Genre (maximal 2 Wörter). Zusätzlich könnt ihr in maximal 60 Zeichen (nicht Wörtern!) inklusive Leerzeichen weitere Infos zu eurem Buch unterbringen, zum Beispiel eine Homepage-Adresse.

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Ein Beispiel (!):

Johanna Ernst: „Der Fall der falschen Meldung“, Hüstel Verlag 2015, Mystery-Thriller. Dann noch 60 Zeichen - und keins mehr! Inklusive Homepage!

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Ausgeschlossen sind Veröffentlichungen in Anthologien, Bücher im Eigenverlag und BoDs (sofern sie im Eigenverlag erschienen sind) sowie Veröffentlichungen in Druckkostenzuschussverlagen. 

ACHTUNG!

Schreibt in eure Mail mit der Meldung immer auch hinein, dass ihr bestätigt, dass die Veröffentlichung weder im Eigenverlag noch in einem Verlag erschienen ist, bei dem der Autor irgendetwas bezahlt hat! Als Bezahlung gilt auch, wenn er Bücher kostenpflichtig abnehmen muss, Lektorat bezahlt o. Ä.

Schickt eure Texte unter dem Betreff „Hall of Fame“ an die Redaktion

Wir berücksichtigen ausschließlich Meldungen, die nach dem obigen Schema gemacht werden und die Bestätigung zum Verlag enthalten. Änderungsaufforderungen zu Meldungen, bei denen das nicht der Fall ist, werden ab sofort nicht mehr verschickt! 


Sandra Niermeyer: „Neun Tage mit Okapi“, Magellan Verlag, illustrierter Kinderroman. ISBN 978-3-7348-4150-7

Monika Loerchner: „Die Tote in der Tränenburg“, Alea Libris Verlag 2019, Fantasy-Krimi. Mordfall in ungewöhnlichem Setting. www.monika-loerchner.de


NEUES AUS DER BUCHSZENE (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)


Wir leben in turbulenten Zeiten, die Buchbranche ist in Bewegung wie nie zuvor. Ob es nun um neue Vertragsbedingungen mit Amazon geht, die zunehmende Digitalisierung des Marktes oder all die neuen Chancen und Möglichkeiten, die sich Verlagsautoren und professionellen Selfpublishern bieten: Eine Nachricht jagt die nächste. Damit ihr den Überblick behaltet und nichts Wichtiges verpasst, fassen wir hier alle interessanten Links zusammen, die uns jeden Monat ins Auge fallen - natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit.


Interviews


Interview zur Verödung der Innenstädte. Unzufriedenheit der Bürger steigt.

Warum wollen Sie bei der Deutschen Nationalbibliothek eine andere Fehlerkultur leben, Herr Scholze?


Buchhandel / Zwischenhandel


Kooperation KNV Zeitfracht mit Paketdienst DPD: Bücherwagendienst-Kunden nicht betroffen.

Momox-Ankaufsstatistik: Ungeliebte Weihnachtsgeschenke: Charlotte Link und Bravo-Hits 2019.

Einzelhandel in Deutschland steigert Umsatz.

Weihnachtsgeschäft: Händler in Randlagen zufriedener.

Taschenbuch-Barometer: Rückläufige Nachfrage führt zu reduziertem Titelangebot.


Verlage / Konzerne



Medienspekulationen: Will Springer Nature an die Börse?

Die Verlegerin Nicola Bartels verlässt aus persönlichen Gründen die Verlagsgruppe Random House. 

Umfrage zur Honorierung von Übersetzungen.


Preise / Wettbewerbe 


Bertolt-Brecht-Preis an Sibylle Berg. „Meisterin der illusionslosen Analyse.“

John le Carré erhält den mit 100.000 US-Dollar dotierten Olof-Palme-Preis.

Marlene Streeruwitz erhält Preis der Literaturhäuser.

Börsenverein sucht Kandidatinnen und Kandidaten.

Comic-Bestenliste 2019:  „Weites Land" holt ersten Platz.

Schweizer Kinder- und Jugendbuchpreis, die Jury startet.

Deutscher Krimipreis 2019.

Messen / Veranstaltungen


22. Erfurter Kinderbuchtage. Leseabenteuer in der ganzen Stadt.


Kultur / Politik / Gesellschaft


Lesen hilft – in allen Extremsituationen des Lebens.

Autorin Louisa M. Alcott, die erste Frau, die im Wald joggen ging.

54books.de will sich professionalisieren. Vom Literaturblog zum Internet-Feuilleton.

Genie und Alltag: Paul Celans Briefe.

Das traurige Geheimnis aussortierter Bücher.

„Der geheime Roman des Monsieur Pick“ im Kino: Hommage an das abgelehnte Manuskript.

Der Mann, der „Stoner“ war. Oder: Kann man Autor und Figur trennen?

Lesen: Das Ende vom Buch.

Albert Camus. Der Nobelpreisträger war den Franzosen nicht links genug.


Digitalisierung / E-Books


Warum E-Books der Siegeszug verwehrt blieb.


Rechtliches


Ebay-Rabattaktion verstößt gegen Buchpreisbindung.


International


Physical books still outsell e-books — and here’s why.

Concern for children's book market as The Book People fails to find buyer.

In China boomt die Onlineliteratur: Schreibroboter aus Menschenfleisch.

The New York Public Library's Most Checked-Out Books of the Year.

Weihnachtsgeschäft des US-Buchhandels: Geringerer Absatz vorm vierten Advent.


AUTORENWISSEN (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)


„Selbstlektorat – Wie überarbeite ich meine eigenen Texte?“, Teil 3

von Maike Frie

Sprachliches Feinlektorat

In Lektoraten tauchen immer wieder dieselben Fragen auf. Viele betreffen den sprachlichen Feinschliff in Texten. In diesem dritten und letzten Artikel rund ums Selbstlektorat gebe ich deshalb Tipps, wie man über die klassische „Suchen“-Funktion in Schreibprogrammen die kleinen Unebenheiten in den eigenen Texten glattschmirgeln kann. Wer es noch nachlesen möchte: Im ersten und zweiten Teil (im November- und Dezember-Tempest) ging es darum, wie man einen fremden Blick auf die eigenen Texte gewinnt, was häufig im Korrektorat auftaucht und wie man anhand von Fragen zu klassischen Schreibratgeber-Themen die eigenen Geschichten schon einmal grob überarbeitet.
 

Typische Fallstricke

Inquit-Formeln, also Redeeinleitungen 
Je nach Genre sollten sie möglichst schlicht gehalten werden. So etwas wie „sagte er“ oder „fragte sie“ überliest man oft; es dient nur zur Orientierung und Strukturierung von Dialogen. Indem man sich nur die Dialoge im Text einblenden lässt oder nach den ausleitenden Anführungszeichen mit anschließendem Komma sucht (“,), kann man diese konkreten Stellen überprüfen. 

In Genreliteratur werden Sätze auch oft geflüstert oder gebrüllt – letztlich ist das eine Geschmacksfrage. Was meiner Meinung nach nicht geht: Sätze nicken oder schluchzen, weil das nicht das Sprechen an sich, sondern etwas drumherum beschreibt. Jetzt kann man auch Doppelungen streichen wie „brüllte er wütend“. Beim Brüllen ist man meistens wütend – und idealerweise erfährt man ohnehin durch die Aussage selbst, wie sie ausgesprochen wurde.

Füllwörter
Dazu legt man sich am besten eine eigene Lieblingswörter-Liste an, damit man am Ende des Schreibprozesses überprüfen kann, wo wieder die Pferde mit einem durchgegangen sind ... 

Oft sind es kleine Wörter wie „genau, ja, ziemlich, so, auch, doch, letztendlich, echt, eigentlich, gar, mal, sehr, quasi, wohl, voll“. Erste Orientierung liefern Füllwörter-Listen aus dem Internet. Wenn man sich diese im Dokument anzeigen lässt, merkt man schnell, wie oft bzw. wo sie gehäuft auftreten. Ausnahme: Figuren dürfen zur Charakterzeichnung natürlich Lieblingswörter haben, die sie in Dialogen immer wieder benutzen.

Adjektive
Vor allem mehrere hintereinander schwächen sich gegenseitig. Am aussagekräftigsten ist es oft, nur das ungewöhnlichste, stärkste zu nehmen – oder es gleich ganz anders auszudrücken. Beispiel: Statt „der große, kräftige, starke Mann“ „der Hüne“ schreiben.

„Substantivitis“
Gibt es Stellen, die durch Handlungen / Tätigkeiten lebhafter werden könnten? Beispiel: „Beim Umtopfen der Blumen machte der dicke Verband ihre Handbewegungen linkisch.“ Kein aussagekräftiges Verb und viele Substantive, außerdem eine unglückliche Formulierung mit „linkisch“. 

Stattdessen könnte man die Pflanze, die Art der Verletzung und die Tätigkeit in mehreren Sätzen klarer beschreiben, zum Beispiel so: „Sie hievte den Wurzelballen hoch. Die erste Blüte brach ab, als sie die Begonie zwischen Daumen und die restlichen, fest bandagierten Finger klemmte, um mit der unverbrannten Hand die Erde in den größeren Topf umzuschütten.“

Passiv
Formen von „wird / wurde“ suchen. Lebendiger wird es, wenn Figuren aktiv handeln. Beispiel: „Das Formular wurde ihr vom Sachbearbeiter über den Tisch zugeschoben.“ Mit einem aktivem Verb kann man auch viel mehr ausdrücken: „Der Sachbearbeiter knallte ihr das Formular vor die Nase.“ Oder: „Der Sachbearbeiter reichte ihr das Formular mit spitzen Fingern.“

Statische Formulierungen
Formen von „sein / waren“ suchen. Mit unterschiedlichen Verben lassen sich diese Sätze viel individueller gestalten. Das gilt auch für Verben wie „machen“ und „tun“ – meistens sind sie unpassend verallgemeinernd.

Satzmelodie
Alle Punkte anzeigen lassen und die Ruf- und Fragezeichen. So sieht man auf einen Blick, wo viele kurze Sätze im Stakkato nacheinander folgen oder wo lange Absätze ungegliedert scheinen. Lange Sätze mit vielen Nebensätzen sind oft schwer zu erfassen – zu Beschreibungen können sie aber gut passen. Viele kurze Sätze direkt hintereinander wirkt atemlos / hektisch – das kann gut zu Verfolgungsszenen passen, ist auf die Dauer jedoch anstrengend zu lesen.

Namen
Tragen die Figuren zu Alter und Hintergrund passende Namen? Unterscheiden sich wichtige Namen ausreichend? Beide Hauptfiguren mit gleicher Silbenlänge, demselben Anfangsbuchstaben oder ähnlichem Klang, das ist anstrengend zu lesen. Nicht immer ist man konzentriert genug bei der Sache, um Anna und Ella oder Knut und Karl oder Hannelore und Eleonore auseinanderzuhalten ...

Lieblingsgesten
Kommen bestimmte Gesten (zu) häufig vor? Typische Beispiele aus dem Lektoratsalltag: Schulterzucken, Achselzucken, Augenbrauen-Heben, Nicken und Seufzen. Sollen mit solchen Gesten zusätzlich unterschiedliche Dinge ausgedrückt werden? Beispiel: zustimmendes Nicken (überflüssig, da Nicken ein Zeichen für Zustimmung ist), nachdenkliches Nicken (Wie sieht das aus? Lässt sich das über andere Gesten treffender beschreiben?) oder Nicken während einer anderen Handlung (Wie lange nickt man?).
 
„während“
Geschehen Dinge tatsächlich gleichzeitig und gleich lang? Meist ist es schlicht mit „und“ schöner.

„-end“ – Verlaufsformen 
Sind sie wirklich gewünscht? Häufig werden sie verwendet, um eine Gleichzeitigkeit auszudrücken, die gar nicht gegeben ist. Oder als Adverbien (bei Dialogen) – und auch da ist schlichter oft schöner. Beispiele: „grollend, schmunzelnd, liegend“ ...

„beginnen / anfangen, etwas zu tun“
Häufig schlicht überflüssig, weil Figuren einfach etwas tun. Dass sie damit irgendwann angefangen haben, ist oft irrelevant, weil selbstverständlich.

„plötzlich“
Sparsam eingesetzt, kann es ein gutes Wachrüttel-Signal sein. Immer fragen: Geschehen Dinge wirklich so unerwartet / augenblicklich? Gibt es alternative Ausdrucksmöglichkeiten?

„da / dann“
Wenn diese Wörter gehäuft für Satzanfänge (hintereinander) verwendet werden, klingt es nach Schulaufsatz.
 

Literatur rund ums Überarbeiten

Wer sich noch weiter mit Tipps und Tricks rund ums Überarbeiten der eigenen Texte beschäftigen möchte: Auch dazu gibt es Fachliteratur. Zum Beispiel: 

  • Hans Peter Roentgens „Was dem Lektorat auffällt“ (2019) aus dem Sieben Verlag; dazu gab es im September-Tempest eine Rezension von mir. Oder von 
  • Silvia Englert: „So lektorieren Sie Ihre Texte“ aus dem Autorenhaus Verlag (2013) oder 
  • Isa Schikorskybei: „Aus dem Lektorat“ bei booksondemand (1 aus 2009, 2 aus 2018 bzw. 1 & 2 aus 2018). 
  • Nur noch gebraucht ist „Die Überarbeitung“ von David Michael Kaplan erhältlich, erschienen bei Zweitausendeins. 

Insgesamt kann man bei den genannten Verlagen, und natürlich bei Uschtrin, viele Schreibratgeber finden – da lohnt sich das Stöbern immer! Und Andreas Eschbach stellt auf seiner Internetseite den Plan zur Verfügung, nach dem er seine eigenen Texte überarbeitet: http://www.andreaseschbach.de/schreiben/10punkte/10punkte.html
 
Du tappst nie in diese Schreibfallen? Prima! Und wenn doch: Macht nichts, das geht uns allen so. Deshalb gehört die innere kritische Stimme beim Schreiben ja auch ausgesperrt und darf erst beim Überarbeiten wieder von der Leine. Mit den Hilfestellungen aus den drei Tempest-Artikeln sollten alle wunderbare Geschichten an die Testlesenden, ins Lektorat oder an die Öffentlichkeit geben können. Viel Freude beim Schreiben und Überarbeiten!

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Maike Frie lebt und arbeitet als freie Lektorin, Autorin und Dozentin in Münster. Mehr zu ihr und ihren Schreibwerkstätten unter www.skriving.de


DER LEKTOR, DAS UNBEKANNTE WESEN (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)


„Ich sehe mich als Profileserin mit einer Expertise im jeweiligen Genre“

Interview mit Lisa Kuppler 

Lisa Kuppler führt „Das Krimibüro“ (http://www.krimilektorat.de) in Berlin, coacht Autorinnen und Autoren und bietet Schreibworkshops an.


Hans Peter Roentgen: Du lektorierst hauptsächlich Krimis? Was machst du in so einem Lektorat?

Lisa Kuppler: Ich habe Mitte der 1990er Jahre beim Rotbuch Verlag mit dem Krimilektorieren begonnen und damals das Krimibüro in Berlin gegründet. Der Name ist inzwischen etwas irreführend, denn heute lektoriere ich alle Genres sowie belletristische Titel. Mein letztes Lektorat war ein Thriller, davor ein Upmarket-Frauenroman, davor eine belletristische Kurzgeschichten-Sammlung und davor ein Science-Fiction.

Im Lektorat überprüfe ich Plot und Struktur eines Buches, also die Dramaturgie der gesamten Geschichte – das Strukturlektorat. Und ich arbeite das Manuskript Satz um Satz, Wort um Wort durch und merke alles an, was im klassischen Lektorat angemerkt wird: Perspektivfehler, unschöne Wort- und Lautwiederholungen, unschöne oder falsche Wortwahl, schiefe und unpassende Bilder, Zeitfehler usw. – das Sprachlektorat.


HPR: Wie sieht der typische Ablauf eines solchen Lektorats aus? Mal angenommen, ich schicke dir einen Text, welche Schritte passieren dann, bis das Lektorat beendet ist?

LK: Wenn ich nicht für einen Verlag, sondern für einen selbständigen Autor bzw. eine Autorin arbeite, biete ich ein Probelektorat von 5 bis10 Seiten an. Daraufhin entscheidet sich die Autorin, der Autor, ob sie mit mir zusammenarbeiten wollen. Wir einigen uns über die Kosten und den Zeitrahmen. Dann mache ich das Sprachlektorat, falls gewünscht, zuvor ein Strukturlektorat. Danach geht das lektorierte Manuskript zurück zum Autor, zur Autorin. Die oder der überarbeitet das Manuskript aufgrund meiner Lektoratshinweise. Wenn gewünscht, kommt das endredigierte Manuskript dann noch einmal zu mir zurück und ich mache eine Endredaktion, also einen letzten Lesedurchgang, in dem ich alles anmerke, was mir noch an Punkten auffällt, die verbessert werden können.


HPR: Bietest du unterschiedliche Lektoratsformen an (Exposé, Klappentext, Manuskriptgutachten), oder sind es immer vollständige Texte?

LK:  Ich biete Arbeit am Exposé an, am liebsten in Form eines „Exposé-Pingpongs“. Da schicken die Autorin bzw. der Autor und ich das Exposé immer wieder hin und her: Ich merke an, was unverständlich oder noch nicht gut formuliert ist, die Autorin überarbeitet, ich kriege die neue Fassung, merke wieder alles an, was mir auffällt, der Autor macht wieder eine Überarbeitung – so lange, bis wir ein starkes, gut und griffig formuliertes Exposé haben, mit dem sich die Autorin, der Autor professionell bei einer Agentur bewerben kann.

Ich biete auch Manuskriptgutachten an. Und ich schaue mir schon mal einen Klappentext an, aber ein richtiges Klappentext-Lektorat biete ich nicht an.


HPR: Kannst du uns drei typische Probleme nennen, die du immer wieder überarbeiten musst?

LK: Im Strukturlektorat ist ein typisches Problem die Vermittlung von Vorgeschichte und Hintergrundinformationen. Da denken sich Autor*innen manchmal schwierige Prologe oder Konstruktionen aus, die für die Leser*innen nicht zu verstehen oder schlicht langweilig sind. Das merke ich dann an und mache Vorschläge, oder wir entwickeln zusammen eine Lösung, die funktioniert.

Im Sprachlektorat geht es oft um die Bezüge im Satz: Damit ein Text „geschmeidig“ zu lesen ist, sollte immer klar sein, welche Pronomen sich auf welche Figur oder welches Wort beziehen. Die Leser*innen sollen gar nicht aus dem Text fallen mit der Frage: „Worauf bezieht sich das jetzt?“ Im Lektorat schlage ich dann Änderungen vor, damit die Bezüge stimmen. Das ist oft auch eine Arbeit am Rhythmus und Flow eines Textes.

Und immer wieder geht es auch bei erfahrenen Autor*innen um das Schreiben von Gefühlen. Ich merke z. B. Nominalstil oder wertende Adverbien / Adjektive an, mit denen Autor*innen Gefühle nur behaupten, und mache Vorschläge, wie sie an der jeweiligen Stelle Gefühle zeigen können – über das „Einfärben“ der Umgebung z. B. oder über Erinnerungen.


HPR: Auf deiner Homepage bietest du auch Workshops an. Wie habe ich mir das vorzustellen? Was machst du da?

LK: Zusammen mit dem Autor Carlo Feber biete ich am Nordkolleg in Rendsburg (nordkolleg.de/seminare/details/seminar/l09-2020/) eine Roman-Coaching-Woche an, jedes Jahr die Himmelfahrtswoche von Montagabend bis Samstagmorgen. Die Teilnehmer*innen reichen ein Exposé und 15 Seiten ihres Projektes ein. Im Vorfeld entwickeln Carlo und ich für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer drei „Meilensteine“: drei Plotting- oder Schreibaufgaben zum individuellen Projekt, zugeschnitten auf das, was wir für die Schwächen oder einfach die nächsten Schritte am Projekt halten. 

Im Kurs wechseln sich dann Unterrichtseinheiten (zu Perspektive, Plotten, Dialog, Szenenschnitt usw.) ab mit Textbesprechungen und Schreibübungen. Es gibt einen freien Tag nur zum Schreiben, am Ende organisieren die Teilnehmer*innen in Eigenregie eine Lesung. 

Ein anderes Seminar-Konzept biete ich online an, jedes Jahr im August. (krimilektorat.de/lisa221b/schreiben-wie-die-profis/roman-coaching-online/) Das Online-Roman-Coaching läuft vier Wochen, Schreiben intensiv mit Chats und Schreibübungen und drei Aufgaben, die ich individuell für die Teilnehmer*innen entwickle. Es gibt keine Unterrichtseinheiten, sondern vier Feedback-Telefonate mit mir, eines zum Gesamtprojekt und drei Telefonate zu den Aufgaben. 

Ab September 2020 werden Carlo und ich eine Schreibakademie am Nordkolleg in Rendsburg anbieten. Wir sind gerade in der Endphase der Entwicklung. Die Schreibakademie bietet eine Autorenausbildung, die über einen Zeitraum von zehn Monaten geht, mit sechs Präsenz-Seminaren am Nordkolleg und einer intensiven Betreuung in den Zeiten zwischen den Seminaren.   


HPR: Du bietest auch Coaching an, wie läuft das ab?

LK: Das individuelle Autorencoaching richtet sich ganz danach, was der Autor, die Autorin gerne haben möchte. Manchmal ist das ein Plotting-Wochenende, an dem die Autorin zu mir ins Krimibüro nach Berlin kommt und wir gemeinsam den Plot und die Dramaturgie eines Buchprojekts erarbeiten. Oder das Coaching geht über einen längeren Zeitraum, mit monatlichen Telefonaten – da gebe ich eine Art Schreibstruktur vor und bin Coach und Lektorin in einem.



HPR: Übernehmen deine Kunden alle deine Änderungen? Erwartest du, dass alles übernommen wird?

LK: Ich erwarte nicht, dass die Autorinnen und Autoren alle meine Änderungen übernehmen. Lektoratsvorschläge sind eben das: Vorschläge. Für mich ist ein Lektorat dann am erfolgreichsten, wenn ich einen Vorschlag mache, und der Autor, die Autorin durch meinen Vorschlag angeregt, auf eine dritte, optimale Lösung kommt. 


HPR: Kannst du einen Durchschnittswert sagen, wie viel Prozent deiner Änderungen übernommen werden?

LK: Von den Autoren und Autorinnen höre ich immer: „Ich habe fast alles übernommen.“ Ich gehe davon aus, dass sie 90 % meiner Vorschläge umsetzen.


HPR: Was geschieht, wenn der Kunde sagt: Nein, so wie du das geändert hast, will ich das nicht haben?

LK: Der Autor, die Autorin hat das letzte Wort. Es ist sein und ihr Buch. Es geht beim Lektorat nicht darum, dass jeder Vorschlag akzeptiert wird. Ich sehe mich als Profileserin mit einer Expertise im jeweiligen Genre und in dem, wie Texte auf Leser*innen wirken. Aber ich habe ganz sicher nicht immer recht. Und es gibt Stellen, an denen dem Autor, der Autorin etwas so wichtig ist, dass sie meinen Vorschlag nicht umsetzen möchten, und das ist vollkommen okay.


HPR: Gab es auch schon mal Fälle, in denen du und der Kunde euch nicht einigen konnten? Was passiert dann?

LK: Vor etlichen Jahren habe ich von einem Verlag einen Lektoratsauftrag erhalten. Nach den ersten Gesprächen war klar, dass der Autor grundsätzliche handwerkliche Kritik nicht annehmen wollte. Das Buch wurde dann nicht gemacht. Für mich war das sehr bedauerlich, denn die Buchidee und der Plot waren interessant. Aber wenn eine Autorin, ein Autor „lektoratsresistent“ ist, dann ist eine professionelle Zusammenarbeit nicht möglich. Für mich ist das immer ein Zeichen, dass ein Autor, eine Autorin sich nicht entwickeln möchte. 


HPR: Müssen die Texte ein bestimmtes Niveau haben, damit du sie lektorierst? Oder lektorierst du alles?

LK: Ich schaue mir das Manuskript genau an, bevor ich einen Lektoratsauftrag annehme. Und ich lehne Texte auch ab; ich lektoriere nicht alles. Für manche Texte bin ich nicht die richtige Lektorin, und für manche Autor*innen ist es sinnvoller, wenn sie sich erst einmal handwerkliches Know-how aneignen, bevor sie mit einer Lektorin zusammenarbeiten.


HPR: Was gehört zu deinem Lektorat? Grammatik, Rechtschreibung? Stil? Was noch?

LK:  Grammatik, Stil, Stimme, alle handwerklichen Aspekte, Plot und Dramaturgie.

Ich merke Rechtschreibfehler an, wenn sie mir auffallen, aber die Rechtschreibkontrolle sollte ein professionelles Korrektorat übernehmen. Da geht es der Lektorin wie dem Autor: Man ist so im Text drin, dass man Rechtschreibfehler nicht mehr sieht.


HPR: Kommen wir zum heikelsten Thema, den Preisen. Hast du feste Preise für bestimmte Leistungen, zum Beispiel pro Normseite? Oder wonach berechnest du den Preis deiner Leistungen?

LK: Ich habe einen festen Normseitenpreis, und derzeit liegt der bei 5 bis 7 €, je nach Arbeitsaufwand, der in dem Manuskript steckt. Begutachtungen und Coaching berechne ich nach Stunden, mein Stundenhonorar liegt derzeit bei 40 €. Bei der Arbeit an Exposés vereinbare ich meistens einen Pauschalpreis.


HPR: In welchem Bereich bewegt sich der durchschnittliche Aufwand für ein Manuskript eines Taschenbuchs mit 300 Seiten? Gibt es da Grenzen, maximal, minimal?

LK: Du meinst den zeitlichen Aufwand? An einem Manuskript von 300 Seiten arbeite ich, je nach Aufwand und ob es zwei Durchläufe, also Struktur- und Sprachlektorat gibt, drei bis vier Wochen.


HPR: Wie bist du eigentlich Lektorin geworden? Wie sah dein Berufsweg aus?

LK: Nach einem Amerikanistik-Grundstudium in Tübingen bin ich in die USA und habe in Eugene, Oregon, American History studiert. 1990 kam ich zurück nach Deutschland und bin nach Berlin gezogen. Ein paar Jahre habe ich Teilzeit in einer Kreuzberger Kanzlei getippt. Am John-F.-Kennedy-Institut der FU lernte ich 1991 Gabriele Dietze kennen, die damals die Hardboiled-Krimireihe beim Rotbuch Verlag herausgab. Bei Gabi Dietze habe ich das Lektorieren von der Pike auf gelernt, sie war meine Mentorin. Am Anfang war ich für die unverlangt eingesandten Manuskripte zuständig, später habe ich Übersetzungslektorate und einen Teil der Lektorate unserer deutschsprachigen Krimientdeckungen gemacht. Ich war die Lektorin von Roger Fiedler, Rob Alef, Jörg Juretzka und Elisabeth Hermann, die bei Rotbuch „Das Kindermädchen“ veröffentlichte. 


HPR: Gibt es einen mittlerweile veröffentlichten Text aus deinen Lektoraten, den du uns besonders empfehlen würdest?

LK: „Der Blogger“ von Patrick Brosi, erschienen im Emons Verlag.


HPR: Herzlichen Dank für das Interview.

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Hans Peter Roentgen ist Autor der Bücher „Vier Seiten für ein Halleluja“ über Romananfänge, „Drei Seiten für ein Exposé“, „Schreiben ist nichts für Feiglinge“, „Klappentext, Pitch und weiteres Getier“ und „Was dem Lektorat auffällt“. Außerdem hält er Schreibkurse und lektoriert.


UNSERE EXPERTINNEN UND EXPERTEN


Bitte schickt den ExpertInnen nur Fragen zu ihrem Expertenthema - keine Manuskripte zur Beurteilung. Bitte verseht jede Anfrage mit einem aussagekräftigen Betreff. Sonst kann es sein, dass die Mail vorsichtshalber gelöscht wird.
 

Drehbuch  Oliver Pautsch Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Fantasy Stefanie Bense Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Heftroman  Arndt Ellmer Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Historischer Roman  Titus Müller Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Kinder- und Jugendbuch Sylvia Englert Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Kriminalistik Kajo Lang Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Lyrik Martina Weber Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Marketing Maike Frie Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Recherche  Barbara Ellermeier Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Plotten Kathrin Lange Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Sachbuch Gabi Neumayer Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Schreibaus- und -fortbildung  Uli Rothfuss Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Schreibhandwerk Ute Hacker Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Science-Fiction Andreas Eschbach Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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