Homepage, örtliche Presse und mehr (Verena Raupach)

Im "Tempest" wir immer wieder darum gebeten, eigene Erfahrungen bei der Vermarktung von Büchern mitzuteilen, ich bin gerade dabei, mein Lyrikbuch "raunächte", erschienen im ferber-verlag, Köln, an die Leser zu bringen, und möchte den KollegInnen folgende Tipps geben:

Die Zeiten sind tatsächlich vorbei, in denen sich der/die Autor/in nach getaner Tat in sein/ihr stilles Kämmerlein zurückziehen und über neue Ideen nachdenken konnte. Es wird aktive Mitarbeit verlangt, was ich auch für richtig halte, denn auf diese Art und Weise verliert man/frau nicht den Bezug zur Wirklichkeit.

Zunächst einmal sollte man sich, wenn möglich, eine Homepage anlegen, mit den üblichen Daten, Vernetzungen und Hinweisen auf Veröffentlichungen. Kurz vor dem Erscheinen des Werkes habe ich sämtliche Bekannte und Verwandte per Mail oder auch per Post auf mein Buch aufmerksam gemacht.

Ich habe die örtliche Presse informiert, auch verschiedene Kultureinrichtungen. Von etwa zehn Angeschriebenen haben bis jetzt zwei reagiert. Immerhin haben diese beiden Presseorgane umfangreiche Artikel über mich und mein Buch verfasst, was der Publicity sehr nützlich war.

Ich habe die größten Buchhandlungen vor Ort angesprochen und konnte zwei gewinnen, die mein Buch sogar vom Verlag angekauft haben.

Ich habe die Stadtsparkasse, deren Kunde ich seit vielen Jahren bin, gebeten, mein Buch zu sponsern, sie kauften 20 Bücher auf und wollen sie in ihren Filialen in Schauvitrinen ausstellen.

Ich habe allen Internetseiten, auf denen ich vertreten bin (textgalerie, schreibzimmer, Erosa, kultura, leselupe ), mein Buch gemeldet, sie haben es sofort in ihrer Autorenbeschreibung vermerkt.

Ich bemühe mich um Lesungen, eines der wichtigsten Kriterien, und um ständigen Kontakt zu anderen Autoren, denn diese können wiederum mit Ideen aufwarten. Auch suche ich etwaige KollegInnen für eine Rezension.

Das sind nur einige Tipps, vielleicht sind sie hilfreich.

Stand: 2001-06-16

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