Meldungen

April Update

"Sprachkürze gibt Denkweite." (Jean Paul, deutscher Schriftsteller, 1763 bis 1825)

Macht Sinn ... also fassen wir uns mit dem Inhalt des Online-Tempest aus dem Februar kurz. ;-) Im zweiten Teil von Stephan Waldscheidts Schreibkurs "Was Sie von Monstern mit Reißverschluss lernen können" erfahren wir etwas über Klischees, die zu misslungenen Dialogen führen und über Fehler, die die Glaubwürdigkeit einer Geschichte in Frage stellen. In der Rubrik Autorenwissen zeigt Sven Klöpping uns, was eine Sciencefiction-Story ausmacht und wie man am besten dafür die Science, den wissenschaftlichen Hintergrund, recherchiert. Jakob Anderhandt verrät uns in einem weiteren Beitrag zum Autorenwissen, wie man bei einem 1.000 Seitenbuch den Überblick über die Figuren, Handlungsorte und Ereignisse bewahrt. Außerdem gibt die erfolgreiche Autorin Sylvia Englert in einem Interview Auskunft über ihre Arbeit.

Unsere Experten geben neue Tipps in den Genres Fantasy, Kinderbuch und Sachbuch. Und natürlich gibt es wieder den Schreibkick, Lese-Tipps, Auszüge aus Honeyballs autorenfreundlichem Verlagslexikon, ein Verlagsportrait sowie eine DVD-Besprechung der Vorträge des Jahrestreffens 2010 des Autorenforums Montségur.

Wir wünschen euch einen tollen April, vor allem auch für eure Schreibprojekte!

rrb/trb

März Update

"Man muss nicht in der Bratpfanne gelegen haben, um über ein Schnitzel zu schreiben." (Maxim Gorkij, russischer Schriftsteller)

Nachdem nun auch diese Frage ein für allemal geklärt ist - auf zu unserem vollgepackten Online-Tempest aus dem Januar. Wie bestimme ich das Genre meines Romans? Darüber klärt uns unsere Fantasy-Expertin Stefanie Bense in der Rubrik "Autorenwissen" auf. Stephan Waldscheidt macht uns in einem Schreibkurs klar, dass man als Autor auch noch aus einem schlechten Film jede Menge lernen kann. Cäcilie Kowald zeigt uns, was alles zu einer professionellen Autoren-Website gehört und wo und wie man diese am besten aufbaut. Die beiden Verlegerinnen Juliane Buschhorn-Walter und Claudia von Holten berichten in einem Interview über ein spannendes Verlagskonzept. Und dann haben wir natürlich auch noch Schreib- und Lesetipps, den Schreib-Kick, hilfreiche Expertenantworten, eine Buchempfehlung, den Tipp des Monats von Veronika A. Grager und neue erbauliche Weisheiten aus Honeyball Lektors Wörterbuch.

Noch ein klein wenig Werbung in eigener Sache ... ;-) Wir freuen uns sehr darüber, dass Ende April unter dem Pseudonym "Alex Thomas" unser Debütroman "Lux Domini" bei Blanvalet erscheint. Aus gegebenem Anlass werden wir deshalb auch im April-Tempest als Herausgeber einen Bericht über die Entstehungsgeschichte des Thrillers und unsere Erfahrungen mit der Agentur- und Verlagssuche bringen. Schaut doch mal auf der Verlags-Homepage von Blanvalet vorbei. Dort könnt ihr neben einer Inhaltsangabe und einer Leseprobe auch einen Buchtrailer zu unserem Thriller "Lux Domini" finden.

Zum Schluss noch ein kurzer Hinweis, weil es für eine Bekanntgabe im aktuellen Tempest zu knapp war: Neobooks und Lovelybooks (Droemer Knaur) veranstalten auf der Leipziger Buchmesse ein AutorenBarcamp, das am 18.03. stattfinden wird. Dabei sein werden u. a. der Bestsellerautor Markus Heitz, das Bestsellerautorenteam Anne Hertz, die Herausgeberin des Handbuchs für Autoren Sandra Uschtrin, sowie die Lektorin Eliane Wurzer.

Damit wären wir auch schon am Ende unseres März-Updates. - Und immer dran denken: Schreibt schön! Wir wünschen euch einen wunderschönen und produktiven März. :-)

rrb/trb

Februar Update

"Lies, lies, lies! Lies alles, was du kriegen kannst ... Schund, die Klassiker, Gutes und Schlechtes, und schau dir an, wie sie es machen. Genauso wie ein Zimmermann, der als Lehrling arbeitet und die Meister studiert. Lies! Du wirst alles in dich aufsaugen. Und dann schreibe. Wenn es gut ist, wirst du es spüren. Wenn es nicht gut ist, wirf es aus dem Fenster!" (William Faulkner, amerikanischer Schriftsteller)

Tja, damit wäre zumindest geklärt, dass unsere Fenster nicht nur wegen der Frischluftzufuhr hin und wieder auf Durchzug stehen ... :-x ... Und weiter geht es mit dem aktuellen Online-Tempest aus dem Dezember, in dem Nadine Muriel uns im zweiten Teil ihres Schreibkurses zur Figurenentwicklung unter anderem ein Charakterinterview empfiehlt. Hans Peter Roentgen gibt uns im zweiten Teil seines Lektorats (den kompletten Text dazu findet ihr im November-Tempest) weitere Überarbeitungstipps in puncto Autorenbehauptungen. Wir erfahren, was wichtig für eine Szene ist, weshalb man ruhig auch Fragen offen lassen sollte und in wieweit der Zufall im Roman eine Rolle spielen darf. Melanie Scharlé hat ein Schreibcamp besucht und berichtet uns über ihre faszinierenden Erfahrungen. Und wir haben für euch den Autor Ulf Schiewe interviewt.

Aber das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange. In unserer Rubrik Buchbesprechung stellen wir euch Angela Leinens "Wie man den Bachmannpreis gewinnt" vor. Honeyball Lektor erweist uns einmal mehr mit seinen spitzfindigen Definitionen die Ehre, und unsere hilfreichen Experten beantworten euch diesmal Fragen aus den Bereichen "Historischer Roman" und "Verlagswesen". Der Tipp des Monats für diesen Online-Tempest stammt diesmal von Veronika A. Grager.

Wir wünschen euch einen kreativen Februar.

rrb/trb

Januar Update

Der britische Autor Neil Gaiman auf die Frage, was ihm nach all den Jahren heute am besten am Schreiben gefällt: „Der magische Augenblick, in dem du was Gutes geschrieben hast, das es vor dreißig Sekunden noch nicht gegeben hat – noch nicht mal in deiner Vorstellung.“

Wir hoffen, ihr hattet schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Was die guten Vorsätze angeht, haben wir auch hier ein wunderbares Zitat von Neil Gaiman entdeckt: "May your coming year be filled with magic and dreams and good madness. I hope you read some fine books and kiss someone who thinks you’re wonderful, and don’t forget to make some art - write or draw or build or sing or live as only you can. And I hope, somewhere in the next year, you surprise yourself."

Wunderbare Anregungen und Tipps erwarten euch auch im aktuellen Online-Tempest aus dem November. Habt ihr eure Romanfiguren schon mal einem Psychotest unterzogen? Genau das ist eine der Empfehlungen von Nadine Muriel im ersten Teil ihres Schreibkurses zum Thema Figurenentwicklung. Auch Hans Peter Roentgen bietet uns einmal mehr ein aufschlussreiches Lektorat, in dem er uns zeigt (und nicht erzählt), weshalb Autorenbehauptungen die besten Spannungskiller für einen Text sind und wie man solche Passagen überarbeiten kann. Ein spannendes Interview erwartet euch mit dem Autorenpaar, das historische Romane unter dem Pseudonyme Gerit Bertram schreibt. Unser Verlagsportrait stellt euch den neuen Verlag Elysion-Books vor, der unter seinen ersten AutorInnen auch Tempest-LeserInnen hat. Honeyball Lektor gibt wieder ein paar sensible Unfeinheiten aus seinem Wörterbuch preis. Und unsere fleißigen Experten beantworten fachkundig eure Fragen aus den Bereichen Sachbuch und Verlagswesen. Von Eva Maria Nielsen stammt diesmal der Tipp des Monats in puncto Inspirationsquellen für Schauplätze. Ein Schreib-Kick und viele andere Tipps erwarten euch natürlich auch.

Wir wünschen euch einen tollen Start ins neue Jahr!

rrb/trb


Dezember Update

Das Team von autorenforum.de wünscht allen Leserinnen und Lesern des „Tempest“ ein schönes Weihnachtsfest und alles Liebe und Gute für das neue Jahr!

Dezember Update

"Der Kriminalschriftsteller ist eine Spinne, die die Fliege bereits hat, bevor sie das Netz um sie herum webt." (Sir Arthur Conan Doyle, britischer Arzt und Schriftsteller)

Spinnen und Fliegen stehen diesmal zwar nicht auf unserem Speiseplan, dafür aber liegt Hans Peter Röntgens Augenmerk in der Rubrik "Spannung, der Unterleib der Literatur" auf dem Spannungsbogen einer Story und der Charakterisierung eines guten Antagonisten. Michèle Minelli weiß, dass manchmal auch Schriftstellerinnen und Schriftstellern die Decke auf den Kopf fällt, und so erfahren wir von ihr vom Leben und Schreiben in einem Schriftstellerhaus. Unsere Experten zeigen uns, wie man eine Kinderbuchidee an den Verlag bringt und wie zutreffend die Recherche in einem historischen Roman sein muss. Des bösen Lektors Wörterbuch lässt uns einmal mehr Schmunzeln. Ursula Schmid-Spreer hält einen interessanten Schreib-Kick für uns bereit, der Tipp des Monats stammt diesmal von Ingrid Poljak, und natürlich gibt es wieder spannende Lesetipps rund ums Schreiben und Publizieren.

Wir wünschen euch eine besinnliche Adventszeit. :-)

rrb/trb

November Update

Je länger man ein Wort anschaut, desto fremder schaut es zurück. (Karl Kraus)

November Update

"Schreiben bedeutet, ständig inhaltliche und formale Entscheidungen zu treffen: was für eine Wendung baue ich in die Handlung ein, wo platziere ich eine bestimmte Szene, wie eröffne ich sie, wodurch mache ich die Atmosphäre konkret spürbar, welche Worte wähle ich." (Ilkka Remes, finnischer Schriftsteller bei dtv)

Das gekonnte Schreiben von Szenen will gelernt sein und ist deshalb auch in unserem aktuellen Online-Tempest ein Thema. So stellt uns die Schriftstellerin und Drehbuchautorin Iris Leister in der Rubrik "Schreibkurs" jene Werkzeuge vor, die uns beim Überarbeiten einer Szene wertvolle Hilfe leisten können. Des Weiteren stellt sich der Kriminalschriftsteller Horst Eckert in der Rubrik "Autorenwissen" die Frage: Wie politisch ist Kriminalliteratur? Unser Chefredakteurin Gabi Neumayer hat für uns Isa Schikorskys "Aus dem Lektorat - 50 Tipps zum Schreiben und Veröffentlichen" besprochen. Und des bösen Lektors Wörterbuch scheint einmal mehr ein unendlicher Quell schriftstellerischer Weisheit. Nicht zuletzt stehen uns der Sciencefiction-Experte Andreas Eschbach und der Drehbuch-Experte Oliver Pautsch bei kniffligen Fragen mit ihrem fundierten Praxiswissen zur Seite. Und natürlich gibt es wieder etliche Tipps.

Wir hoffen, ihr hattet ein ebenso schönes Erleben der Frankfurter Buchmesse wie wir, konntet viele tolle Menschen treffen und anregende Gespräche führen. Wir sind ganz glücklich, dass unser erster Thriller im Frühjahr 2011 bei Blanvalet erscheinen wird. Weitere Details folgen! :-)

Euch allen einen schönen November! Nutzt die langen Herbst- und Winterabende für eure Schreibprojekte! ;-)

rrb/trb

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