Ausgabe 12-06 (20. Juni 2010)

Editorial
Hall of Fame
Schreib-Kick
Lesetipp
Marketing-Ideen
   "Jenseits von Homepage und Blog:
   Werbemöglichkeiten im Internet"
   von Jennifer Schreiner
Spannung, der Unterleib der Literatur
   "Schluss eines Krimis"
   Text: anonym, Lektorat: Hans Peter Roentgen
Buchbesprechung
   "Ulrich Greiners Lyrikverführer"
   besprochen von Armin Steigenberger
Des bösen Lektors Wörterbuch
Küss mich, ich bin ein Autor!

EDITORIAL:  
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Liebe Autorinnen und Autoren,

schön, dass ihr so wunschlos glücklich seid - zumindest sieht es so
aus, denn auch in diesem Monat hattet ihr keine Fragen an unsere Ex-
pertInnen. Aber das kann sich ja wieder ändern, spätestens wenn der
trübe Herbst kommt ...

Bis dahin ist es hoffentlich noch sehr lang hin, und inzwischen haben
wir jede Menge sonnige Themen für euch: Jennifer Schreiner erkundet
die Werbemöglichkeiten im Internet: von Twitter bis Podcast, von In-
ternetradio bis Facebook. Hans Peter Roentgen hat sich diesmal für
seine Spannungsanalyse den Schluss eines Krimis vorgenommen. Armin
Steigenberger steuert die Rezension eines Buchs über Lyrik bei, und
unser böser Lektor nimmt weitere Begriffe aus der Buchbranche aufs
Korn. Und natürlich gibt es auch wieder einen Schreib-Kick, den Lese-
Tipp, neue Ausschreibungen und mehr.

Der Tipp des Monats Juni, diesmal von Ciara Werner:

Die Ideen und Tipps, die ich für mich verwerten kann,
übernehme ich in Word, so kann ich sie
immer wieder aufrufen.

Und wir schließen uns an: Wenn euch irgendwo ein Tipp auf- oder ein-
fällt, schreibt ihn auf, und mailt ihn uns. Ihr wisst ja: Es winken
unglaubliche Preise in unseren Überraschungsverlosungen! (Steht nicht
bald mal wieder eine an?)

Gabi Neumayer
Chefredakteurin

~~~~~~~~~~~
Damit wir den Tempest auch in Zukunft weiterführen können, brauchen
wir eure Hilfe: Wer uns unterstützen möchte, überweise bitte einen
freiwilligen Jahresbeitrag (15 Euro haben wir als Richtwert gesetzt,
aber ihr helft uns auch schon mit 5 oder 10 Euro weiter) auf das Konto
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BLZ 550 905 00
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Stichwort: "Beitrag 2010"

Für AuslandsabonnentInnen: Am 1. Juli 2003 wurden die Auslandsüberwei-
sungsgebühren gesenkt. Aber natürlich könnt ihr uns euren Beitrag auch
weiterhin per Post schicken (Adresse am Ende des Tempest).

Wer aus Österreich überweist, braucht außerdem diese Nummern (bitte
genau so zusammenschreiben!)
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ISSN 1439-4669 Copyright 2010 autorenforum.de. Copyright- und
Kontaktinformationen am Ende dieser Ausgabe
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INHALT DIESER AUSGABE:


TEIL 1:

Editorial
Hall of Fame
Schreib-Kick
Lesetipp
Marketing-Ideen
"Jenseits von Homepage und Blog:
Werbemöglichkeiten im Internet"
von Jennifer Schreiner
Spannung, der Unterleib der Literatur
"Schluss eines Krimis"
Text: anonym, Lektorat: Hans Peter Roentgen
Buchbesprechung
"Ulrich Greiners Lyrikverführer"
besprochen von Armin Steigenberger
Des bösen Lektors Wörterbuch
Küss mich, ich bin ein Autor!
Impressum


TEIL 2:

Veranstaltungen
Ausschreibungen
Publikationsmöglichkeiten
mit Honorar
ohne Honorar
Seminare
Messekalender
Impressum


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HALL OF FAME:
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(redaktion at team pt autorenforum pt de)

Die "Hall of Fame" zeigt die Erfolge von AbonnentInnen des Tempest.
Wir freuen uns, wenn ihr euch davon motivieren und ermutigen lasst -
dann werden wir euer neues Buch hier bestimmt auch bald vorstellen
können.

Melden könnt ihr aktuelle Buchveröffentlichungen (nur Erstauflagen!)
nach diesem Schema:

.......
AutorIn: "Titel", Verlag Erscheinungsjahr (das muss immer das laufende
oder das vergangene Jahr sein!), Genre (maximal 2 Wörter). Zusätzlich
könnt ihr in maximal 60 Zeichen (nicht Wörtern!) inklusive Leerzeichen
weitere Infos zu eurem Buch unterbringen.
.......
Ein Beispiel (!):

Johanna Ernst: "Der Fall der falschen Meldung", Hüstel Verlag 2009,
Mystery-Thriller. 60 Zeichen - und kein einziges mehr! Inklusive Home-
page!
.......

Ausgeschlossen sind Veröffentlichungen in Anthologien, Bücher im Ei-
genverlag und BoDs (sofern sie im Eigenverlag erschienen sind) sowie
Veröffentlichungen in Druckkostenzuschussverlagen.

ACHTUNG, NEU!
Schreibt in eure Mail mit der Meldung immer auch hinein, dass ihr be-
stätigt, dass die Veröffentlichung weder im Eigenverlag noch in einem
Verlag erschienen ist, bei dem der Autor irgendetwas bezahlt hat!

Schickt eure Texte unter dem Betreff "Hall of Fame" an mail-
to:redaktion at team pt autorenforum pt de.

Wir berücksichtigen ausschließlich Meldungen, die nach dem obigen
Schema gemacht werden und die Bestätigung zum Verlag enthalten. Ände-
rungsaufforderungen zu Meldungen, bei denen das nicht der Fall ist,
werden ab sofort nicht mehr ver-
schickt!~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Peter Märkert: "Jeder Einzelne", Brockmeyer-Verlag 2010, Kriminalro-
man. http://www.petermaerkert.de

Daniela Meisel: "Die Seherin" arovell 2010, Roman.

Jochen Weeber: "Leah", Hosentaschen Verlag 2009, Erzählung. 72 Stunden
in Irland. Wo steckt Leah? www.jochenweeber.de

Christiane Lind: "Die Geliebte des Sarazenen", Rowohlt 2010, Histori-
scher Roman. Kreuzzüge - Braunschweig - Jerusalem.
www.christianelind.de

Sandra Rehschuh: "Ein Sternlein auf Reisen - In einem Land unter unse-
rem Bett", CODI- Verlag 2010, Kinderbuch. Mit 8 Ausmalbildern,
http://www.schreibtischkante.de

Angelika Lauriel: "Le secret du bunker/Das Geheimnis des Bunkers",
Langenscheidt 2010. Zweisprachiger Krimi für Kids von 10 bis 14

Gitta Edelmann: "Weltreise London - Die Meisterdetektive", Dix Verlag
2010, Kinderkrimi. Für Menschen ab ca. 8. ISBN 978-3-941651-76-0


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SCHREIB-KICK:
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(redaktion at team pt autorenforum pt de)


Unser Schreib-Kick für den Mai, diesmal von Jennifer Schreiner:

Spurensuche

Häufig werden Schauplätze, Personen und damit zusammenhängende Themen
nur oberflächlich betrachtet und nach üblichen Mustern beurteilt. Hier
einige Möglichkeiten, wie man es anders machen kann.

Geschichte:
Finde etwas über die Geschichte eines Ortes (z. B. eines Cafés) her-
aus. Lass die Geschichte in deine Ortsbeschreibung einfließen. Zum
Beispiel: Das Bild mir gegenüber hing dort seit zehn Jahren und zeigte
den Gründer der Café-Madrid-Reihe. Das Bild daneben zeigte denselben
Mann bei der letzzjährigen Gründungsfeier.

Sehperspektiven:
Versuch einmal eine andere Perspektive einzunehmen. Binde dir z. B.
einmal die Schuhe zu und schau dich aus der "Schuhperspektive" um,
oder benutze farbige Glasfilter.

Geruch:
Wie riechen Dinge oder andere Personen, wenn du dicht an sie heran-
trittst?

C. Personen:
- Was tun sie?
- Wie bewegen sie sich?
- Welche Schuhe tragen sie?
- Was fällt an ihren Gesichter auf?
- Was wollen sie?
- An welche Erlebnisse (schöne und traurige) ihrer Kindheit erinnern
sie sich?


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LESETIPP:
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(redaktion at team pt autorenforum pt de)

http://www.text-manufaktur.de/detailseite/items/id-270410-es-ist-
nicht-der-anspruch-des-lektorats-ein-buch-zu-aendern.html: Spannendes
Interview mit Bettina Wörgötter, Lektorin beim Zsolnay Verlag


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MARKETING-IDEEN:
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(redaktion at team pt autorenforum pt de)

"Jenseits von Homepage und Blog:
Werbemöglichkeiten im Internet"
von Jennifer Schreiner

Außer Blog und Homepage gibt es inzwischen noch viele weitere Möglich-
keiten, im Internet Werbung für die eigene Person und für die eigenen
Werke zu machen. Ich stelle sie euch mit Pro und Contra vor und gebe
Tipps dazu, wie man für die eigenen Online-Auftritte werben kann.


Twitter

Twitter ist ein Mikroblog im sozialen Netzwerk. Angemeldete Benutzer
können eigene Textnachrichten mit maximal 140 Zeichen eingeben. Man
kann die Nachrichten anderer Benutzer abonnieren und abonniert werden
und selbst entscheiden, ob man seine Nachrichten öffentlich macht oder
nur einer bestimmten Freundesgruppe Zugriff erlaubt. (Was für Werbe-
zwecke selbstverständlich nicht förderlich ist :-))

Twitter ist unkompliziert. Man findet rasch Anschluss, wird verfolgt
und folgt, der Austausch ist prima und motivierend. Nachteil: der hohe
Suchtfaktor.


Facebook

Facebook ist eine arbeitsnetzorientierte Webseite. Hier findet man we-
niger die Leser selbst als vielmehr andere Autoren, Journalisten, Ver-
lagsmitarbeiter und Rezensenten.

Auch auf Facebook kann man sich prima vernetzen. Einmal eingerichtet,
kann man es problemlos mit Twitter verknüpfen, so dass die Twitter-
Nachrichten automatisch von Facebook übernommen werden.


Myspace

Myspace legt seinen Schwerpunkt auf Musik, erlaubt es dem Nutzer, ein
Profil mit Fotos, Videos und Blogs einzurichten und gilt als soziales
Netzwerk für Privates und Freizeit.

Tatsächlich findet man viele Leute, die man bereits auf Twitter oder
Facebook kennengelernt oder mit denen man sich "verknüpft" hat, auch
auf Myspace. Die Grundbedienung ist einfach, ebenso die Verknüpfung
mit Twitter, so dass man auch hier Twitter-Nachrichten automatisch
übernehmen lassen kann. Will man jedoch sein Profil individuell ge-
stalten, muss man sich mehrere Stunden mit Myspace beschäftigen.


Youtube u. Ä.

Youtube kann man nutzen, um Buchtrailer, Recherchefilme zum Buch, ge-
filmte Interviews oder Lesungen online zu stellen.

Eine gute Möglichkeit gefilmte Interviews oder Lesungen online zu
stellen. Selbstverständlich sollten sie gut (mit ruhiger Hand!) ge-
filmt und authentisch sein.


Podcast

Ein Podcast ist ein Hörstück bzw. eine Hördatei. Man kann z. B. eine
Leseprobe, eine Kurzgeschichte oder ein Interview als Podcast online
stellen.

Dazu empfiehlt sich die eigene Webseite ebenso wie fremde Seiten, die
auf Podcasts spezialisiert sind - oder zu denen z. B. das Thema der
Leseprobe/Kurzgeschichte passt. Beispiel: Eine vertonte Hundegeschich-
te passt genauso gut auf die Seite eines Hundezüchters wie auf die ei-
nes Hundevereins.

Ein feines, leicht erstelltes Gimmick für die Webseite - sofern eine
gute Leseprobe, eine schöne Kurzgeschichte gelungen vertont wird.


Internetradio

Internetradio funktioniert ähnlich wie das normale Radio - nur eben
übers Internet. Inzwischen gibt es eine große Auswahl an Sendern, Sen-
dungen und Moderatoren. Über Suchmaschinen kann man finden, was zum
Thema des eigenen Projekts passt (Kurzgeschichte, Leseprobe etc.) und
kann zusätzlich dazu ein Interview anbieten und/oder ein Gewinnspiel.

Spannend - und die meisten Sender/Moderatoren sind neuen Themen, Kon-
takten gegenüber sehr aufgeschlossen. Allerdings empfiehlt es sich,
die Reichweite der Sendung zu überprüfen und abzuwägen, ob sich der
Aufwand für die erreichte Anzahl der Zuhörer lohnt.


Newsletter

Einen Newsletter kann man auf seiner Webseite einrichten und hoffen,
dass sich jemand einträgt - Leser, mitleidige Freunde und hilfsbereite
Verwandte.

Ein Newsletter hat den Vorteil, dass man eine sehr genaue Zielgruppen-
erfassung hat: Leute, die schon das erste Buch von einem mochten und
auch über das zweite informiert werden wollen. Allerdings muss man ihn
mehr oder weniger regelmäßig schreiben, und er sollte auch einigerma-
ßen professionell aussehen und klingen.

Zielgruppenerfassung muss stark beworben werden, denn die meisten Men-
schen stehen einem Newsletter inzwischen eher skeptisch gegenüber und
wollen keine Werbung erhalten. Um diese Hemmschwelle zu umgehen, muss
man bereits einen gewissen Bekanntheitsgrad besitzen, sonst schreibt
man den Letter nur für die zehn Leute, die es echt interessiert (oder
für Freunde, die es eh schon wissen).


Live-Lesungen (Videochat mit Twitter)

Eine Lesung, die zu einem beworbenen und festgesetzten Termin vor dem
Computer stattfindet - quasi ein öffentlicher Videochat. In Kombinati-
on mit einem Twitteraccount eine gute Möglichkeit, live auch Fragen zu
beantworten.
Sicherlich eine gute und spaßige Alternative, die es auch dem entfern-
testen Leser ermöglicht, "zuzuschalten". Allerdings steht und fällt
der Spaß- und Informationsfaktor sicherlich mit der Anzahl der Zuhörer
und der aktiven Fragesteller.


Foren

Da die meisten Autoren in verschiedenen Formen und Funktionen auf un-
terschiedlichen Foren aktiv sind, liegt es auf der Hand, auch auf die-
sen Foren Werbung zu machen. Oder auch auf solchen, die sich mit dem
Thema "Buch" befassen.

Doch Vorsicht! Werbung wird nicht immer gerne gesehen, so dass man
vorher im Zweifelsfall nachfragen sollte. Zusätzlich sollte Werbung
auch immer als solche erkenntlich sein. Sprich: "Ich habe Buch XY ver-
öffentlicht. Es handelt von ..."

Eine gute Alternative zur "echten" Werbung ist es, die Veröffentli-
chung mit einem Ein-Satz-Teaser, Titel und ISBN in seiner Signatur zu
verwerten - allerdings nur für aktive Forennutzer.

Über Foren erreicht man LeserINNEN. Allerdings gibt es inzwischen eine
dermaßen unübersichtlich große Anzahl, so dass man sich auf einige Fo-
ren beschränken sollte. Und Werbung als solche auch kenntlich zu ma-
chen, das gehört einfach zum guten Ton - sonst geht der Werbungsschuss
nach hinten los.


Das eigene Forum

Ein eigenes Forum zu unterhalten gehört zu den zeitintensivsten Werbe-
möglichkeiten. Es setzt ein reges Interesse der Leserschaft voraus,
stärkt aber auch das Zusammengehörigkeitsgefühl und bindet den Leser,
der so exklusive Einblicke in das Leben, Schreiben und "Drumherum"
seines Autors gewinnt.

Herzlichen Glückwunsch, entweder haben Sie tatsächlich zu viel Zeit,
treue und begeisterte Fans oder es "einfach geschafft". Denn gerade
hier sollte der Aufwand in Relation zum Nutzen stehen!


Second Life

Second Life, das zweite Leben, ist eine virtuelle Welt mit virtuellen
Infrastrukturen. Das seit 2003 existierende Spiel hat weltweit etwa 15
Millionen Accounts, wobei rund um die Uhr meist 50.000-60.000 Nutzer
gleichzeitig eingeloggt sind. Trotz sinkender Benutzerzahlen also im-
mer noch ein weites Feld für den Werbewilligen.

Sicherlich interessant und eine gute Möglichkeit, sich zu vernetzen,
Werbung zu betreiben und Onlinelesungen zu halten. Allerdings habe ich
schon ein Leben, ein zweites könnte sicherlich nicht schaden, aber
mein erstes ist dazu zu anstrengend.


Mailinglisten/Fremde Newsletter

Zu nahezu jedem Thema gibt es Mailinglisten, in denen sich Menschen
zusammenfinden. Wenn man ohnehin Mitglied ist und sich aktiv betei-
ligt, ist Werbung in eigener Sache erlaubt. Ansonsten gilt: Werbung
ist Spam und somit unerwünscht!

Es schadet nicht, sich nach Mailinglisten zum Thema umzusehen und den
Moderator der Liste anzuschreiben und um Werbehilfe zu bitten. Bei
fremden Newslettern sieht das Ganze ähnlich aus. Sie haben ein Buch
über Vampire geschrieben, und es gibt einen Vampirnewsletter? Perfekt!
Fragen Sie den Herausgeber, und bitten Sie um Hilfe oder fragen nach
Werbemöglichkeiten.


E-Books, Onlineartikel und Kurzgeschichten

E-Books, Online-Artikel und Online-Kurzgeschichten in Fo-
ren/Gruppen/Magazinen o. Ä. sind prima und unter der Berücksichtigung
der Verbreitung und der Anzahl der Leser (Abwägen, ab wann es sich
lohnt!) ein gutes Medium, um sein Können zu beweisen und Werbung für
die eigenen Werke zu machen.

Allerdings müssen auch diese Artikel und Geschichten geschrieben wer-
den - das kostet Zeit!Auch hier muss also abgewogen werden, ab wann es
sich lohnt, online zu veröffentlichen. Macht man es nur als Hobby,
prima! Zu Werbezwecken sollte man bedenken, dass man die Zeit, die man
in das Schreiben von Artikeln und Kurzgeschichten etc. investiert, ge-
nauso gut in größere Projekte stecken kann.


Mobilebooks

Mobilebooks sind im Endeffekt eine Weiterentwicklung der Onlineveröf-
fentlichungen: Texte, die auch auf dem Handy etc. gelesen werden kön-
nen. Für sie gilt im Prinzip dasselbe wie unter dem letzten Punkt be-
sprochen.

Zusätzlich kommt hier noch ein finanzieller Aspekt hinzu: Mobilebooks
werden von einem Drittanbieter veröffentlicht, der Geld dafür bekommt
- also sollte auch der Autor Geld bekommen!


Fazit

Alle Möglichkeiten haben eines gemeinsam: Sie kosten Zeit und sind
mehr oder weniger aufwendig.

Um alle Möglichkeiten voll auszuschöpfen, zu pflegen und aktuell zu
halten, muss man bei der Sache sein und sich Mühe geben. Deswegen
sollte man sich vorher Gedanken machen, welche dieser Möglichkeiten
man benutzen will, und den Zeitaufwand in Relation zum erhofften Ef-
fekt setzen.


Wie werbe ich für oben genannte Möglichkeiten?

- auf der eigenen Homepage
- auf der Verlagshomepage
- im Buch
- auf Visitenkarten
- in Foren
- verlinken (mit Freunden, Autoren)
- auf übergeordneten Webseiten (z. B. Twitter-Autoren, Lovelybooks-
Autoren)
- im Verein (VS, Autorenverbänden etc.)
- in Interviews

Und ganz wichtig: Internetauftritte miteinander verbinden! Z. B. Twit-
ter mit Facebook, Myspace und Lovelybooks verbinden. Ein Eintrag, und
man ist auch auf den anderen Communitys "up to date".


Autorenmeinungen

"Welche Internetplattformen oder -werbemöglichkeiten nutzt du?" Hier
die Antwort einiger AutorInnen:

Christine Spindler: "Keine. Ich twittere nicht, bin nicht bei Face-
book. Womöglich verschlafe ich gerade sämtliche aktuellen Trends, aber
ich habe einfach keine Zeit dafür." (http://www.christinespindler.de)

Dörthe Huth: "In Sachen Werbung bin ich etwas unterbelichtet, das
kommt vielleicht daher, weil ich als Therapeutin ja gar nicht werben
darf. Aber als Autorin und Dozentin natürlich schon. Auf verschiedenen
Therapeuten-Plattformen habe ich einen Eintrag, ansonsten wundere ich
mich manchmal, wie ein Eintrag über mich irgendwo hingekommen ist."
(http://www.dialograum.de)

Beide haben übrigens nach einigen Tagen des Ausprobierens ihre Meinung
geändert und sind nun auf "Facebook" zu finden ...

Michael Borlik: "Das Internet bietet mir die großartige Möglichkeit,
direkt mit meinen Lesern und Leserinnen zu kommunizieren. Aus diesem
Grund habe ich nicht nur eine Homepage, sondern treibe mich auch bei
Facebook herum - und wenn es meine Zeit zulässt, twittere ich auch
schon mal ganz gerne."
(http://www.borlik.de)

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Wer mehr über die Autorin Jennifer Schreiner oder ihr aktuelles, dämo-
nisches Fantasy-Romance-Buch "Eine Löwin für die Bestie" erfahren
will, kann ihre Homepage http://www.JenniferSchreiner.com besuchen.


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SPANNUNG, DER UNTERLEIB DER LITERATUR:
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(redaktion at team pt autorenforum pt de)

Was macht Romane spannend, und vor allem: Was macht sie langweilig?
Wer Szenen hat, die sie oder er für spannend hält, oder Szenen, bei
denen autor sich nicht sicher ist, oder solche, die eigentlich span-
nender gestaltet sein sollten, doch die Frage ist: Wie? - wer solche
Szenen hat, kann sie mir schicken.

Ich werde einige daraus auswählen, die ich im Tempest bespreche. Ist
es spannend, wie könnte man es spannender machen, was stört die Span-
nung?, das werden bei der Besprechung die Leitfragen sein.

Texte, die die folgenden Voraussetzungen nicht erfüllen, werden nicht
besprochen!

1. Die Szenen müssen entweder Dialog-, Action- oder Info-Szenen sein.
Also Szenen, deren tragendes Element ein Dialog ist (der sich natür-
lich zuspitzen sollte), oder Action oder Information (ganz schwierig,
aber manchmal nötig).

2. Infoszenen sind solche, die dem Leser Wissen vermitteln. Über ein
Volk, eine Welt, eine bestimmte Technik oder Medizin. Meist sind sol-
che Szenen langweilig. Spannend werden sie, wenn die Informationen in
Bewegung kommen.

3. Nicht mehr als 7.000 Anschläge, also etwa vier Normseiten, darf der
Umfang der Szene betragen. Dazu zählt auch der Vorspann. Da die Szenen
aus beliebigen Stellen eurer Manuskripte stammen dürfen, müsst ihr
eventuell die Vorgeschichte der Szene erklären. Diese Erklärung darf
400 Anschläge nicht überschreiten!

4. Schickt eure Szenen als RTF-Datei, als Anhang der Mail, und zwar
an:
- Dialogszenen: dialog(at)textkraft.de
- Actionszenen: action(at)textkraft.de
- Informationszenen: information(at)textkraft.de
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Schluss eines Krimis

Vorgeschichte

Die Detektivin Kirsten Stein, genannt Ki, erfährt, dass ihr Ex-Freund,
Fred Kennemann, nach 10 Jahren aus dem Gefängnis entlassen wurde. Ob-
wohl sie eine neue Identität hat, fürchtet sie, dass Fred sie aufspü-
ren und das vollenden wird, was ihm damals nicht gelungen war: sie um-
zubringen, weil sie ihn verlassen hat.

Fred hat bisher 3 Klienten von Ki umgebracht, in ihre Stirnen Buchsta-
ben geritzt und Zitate aus der Bibel deponiert. Dann gelingt es ihm,
Ki in einen alten Keller zu locken und dort ...

Text

Die Handgelenke schmerzten. Sie ließen sich nicht bewegen. Ein ste-
chender Schmerz auch in den Schultern. Kälte an ihrem Rücken. Langsam
hob Kirsten Stein den Kopf. Das, was sie sah, ließ sie einen Schrei
ausstoßen. Aus ihrer Kehle kam nicht mehr als ein klägliches Krächzen.
Vor ihr, an der gegenüberliegenden Wand ihres Gelasses stand Fred.
Völlig ausdruckslos starrte er sie an. Nur langsam registrierte Ki, in
welcher Lage sie sich befand. Ihre Hände waren mit einem Strick rechts
und links oberhalb ihres Körpers an den Metallringen in der Wand befe-
stigt. Ihre Füße gespreizt und ebenfalls festgebunden. Sie stand vor
der Wand wie gekreuzigt. Wie die Katze. Sie war nackt.
Ihre Gedanken bewegten sich langsam, als stünde sie noch unter Drogen.
Das zischende Geräusch, ihr Blackout. Ein Betäubungsgas? Was hatte er
mit ihr vor?
Wenn sie sich darüber noch Illusionen hingab, so zerstörte sie der
Mann gegenüber mit einem Satz. "Keine Angst, liebe Gundula - oder soll
ich lieber Kirsten sagen? - deine Schmerzen werden bald ein Ende ha-
ben."
Er schien ihre Reaktion auf diese Eröffnung zu genießen. Ki merkte,
wie ihr ein heißer Strahl Urin an den Beinen hinab rann, und sie wuss-
te, dass auch er das registriert haben musste. Ki tat ihm nicht den
Gefallen, um ihr Leben zu betteln. Dazu wollte sie sich nicht he-
rablassen. Wenn er ihr schon ihre Würde durch eine derartige Zurschau-
stellung zu nehmen versuchte, wollte sie ihm wenigstens bis zum
Schluss Widerpart bieten. Ihr Schweigen schien ihn zu irritieren.
"Hast du gar keine Fragen, liebe Gundula - ich bleibe doch lieber bei
deinem richtigen Namen -, du siehst, dass dir diese ganze Maskerade
nicht das Geringste genützt hat."
Ki versuchte, eine Stärke und Festigkeit in ihre Stimme zu legen, die
sie vergeblich in sich suchte.
"Wo ist Geraldine? Was hast du mit ihr gemacht?"
"O, gleich zwei Fragen! Und typisch Gundula. Erst an die anderen den-
ken, zuletzt an sich selbst. Du solltest dir lieber Sorgen um dich ma-
chen, deiner Freundin wird nichts passieren, wenn sie spurt. Wir haben
sie nur als Köder gebraucht."
"Wir?"
Fred genoss das, was er ihr jetzt erzählte, sichtlich.
"Ja, ich hatte einen Helfer. Du kennst ihn. Jochen Häsing."
Ki schloss die Augen und stöhnte. Auch das noch. War es doch kein Zu-
fall gewesen, dass Margret ihn in Leipzig getroffen hatte. Fred fuhr
fort.
"Jochen hatte durch die Berichterstattung in den Zeitungen von dem
Fall erfahren. Er erinnerte sich noch gut an dich. Und setzte sich mit
mir in Verbindung, als ich im Knast schmorte. Als Überbringer kleiner
Nachrichten konnte ich ihn gut gebrauchen. Und auch sonst war er ganz
nützlich. Besonders in den letzten Wochen, als es aufs Finale zuging."
Ki schluckte. Sie hatte kaum Speichel im Mund und musste alle Kraft
zusammennehmen, um den nächsten Satz sprechen zu können.
"Du warst schon immer ein schlechter Verlierer."
Er grinste. "Schau her, unsere liebe Gundula hat selbst jetzt noch ein
großes Mundwerk. Respekt, Respekt! Dir wird deine Überheblichkeit noch
vergehen, glaub mir. Wenn ich mit dir fertig bin, wirst du darum win-
seln, dass ich dir den Gnadenstoß gebe."
Alles in Ki verkrampfte sich bei diesen Worten. Doch sie zwang sich,
ihre Angst nicht zu zeigen. Das hier würde so oder so das Ende sein.
Das Ende ihrer ewigen Angst. Sie wusste, jemand wie Fred brannte dar-
auf, ihr, für die er all das veranstaltet hatte, zu erzählen, wie
schlau er es angestellt hatte, die Polizei an der Nase herumzuführen
und sie letztlich doch, wie die Katze die Maus, zu erlegen. Doch den
Gefallen, ihn danach zu fragen, würde sie ihm nicht tun.
"Hast du wirklich gedacht, du könntest dich vor mir verstecken? Ich
hab dir doch gesagt: man sieht sich immer zweimal im Leben!" Jetzt er-
innerte sich Ki daran, dass in einem jener anonymen Briefe diese Dro-
hung gestanden hatte.
"Bla, bla, bla, was glaubst du, wen du damit beeindrucken kannst?
Musstest du wirklich drei Unschuldige töten, um mir zu zeigen, was für
ein toller Typ du bist?"
Fred Kennemann verzog das Gesicht. Fast sah es aus, als wolle er los-
heulen. Diesen Ausdruck kannte Ki. Danach war er stets besonders ag-
gressiv gewesen. "Du provozierst mich nicht mehr, Miststück!", fauchte
er und kam auf sie zu. Das Messer, das er in der Hand hielt, hatte ei-
ne lange zweischneidige Klinge und es glänzte im Licht der Öllampe und
der Kerzen, die Fred entzündet haben musste. Jetzt fuhr er mit der
Spitze von ihrer Kehle, wo er einige Sekunden verweilte, senkrecht
nach unten, zwischen ihren Brüsten hindurch, deren Spitzen sich bei
der Berührung aufstellten, über ihren Bauch, der unkontrolliert zu
zucken begann, bis hin zu ihrem Schamhaar. Auch dort verweilte er. Ki
sah, wie er immer heftiger atmete und konnte sich vorstellen, dass ihn
diese Situation sexuell erregte. Innerlich hoffte sie: ŒBinde mich
los, um mich zu ficken, dann kann ich dich kaltmachen, du Schwein!‚
Doch Fred schien andere Pläne zu haben. Er schlug ihr kräftig ins Ge-
sicht, dass es gegen die Mauer geschleudert wurde und zog sich wieder
an die gegenüberliegende Wand zurück. "Sei froh, dass dein Name nicht
länger gewesen ist, sonst hätten noch mehr Unschuldige dran glauben
müssen!"
Als Ki ihn fragend ansah, schlug er sich an die Stirn. "Die Buchsta-
ben! Was glaubst du wohl, was die bedeuten? Heute werde ich als Krö-
nung deine makellose Stirn mit einem ŒKŒ verzieren. Und zwar - im Ge-
gensatz zu den vorigen Kandidaten - bevor du in die ewigen Jagdgründe
eingegangen bist."
Ki sah hinter ihren geschlossenen Augen die Buchstaben vor sich. Das
"S" auf der Stirn des Mannes, das "A" auf der seiner Frau und das "R"
auf der Stirn Erika Notters. Doch wo war das "U"? Jetzt tauchte Geral-
dines verunstalteter Bauch vor ihrem inneren Auge auf und sie
verstand. Warum nur war sie nicht eher darauf gekommen? Doch was hätte
das genützt? Auch dann hätte sie ihn nicht stoppen können, das wusste
sie.
Sie musste ihn hinhalten, hoffen, dass der Professor eins und eins zu-
sammenzählen und Hilfe holen würde.
"Na, immer noch keinen Schwanz in der Hose?", versuchte sie deshalb
erneut, ihn zu provozieren. Seine Hand umschloss den Griff des Messers
fester.
"Das hebe ich mir für später auf, sozusagen als krönenden Abschluss."
"Und nun, willst du dich stattdessen an meinem Anblick ergötzen? Macht
dich das geil? Eine wehrlose Frau, endlich einmal eine, die keine
Macht über dich hat?"
"Willst du nicht wissen, wie ich dir auf die Spur gekommen bin?"
"Ich fürchte, du wirst es mir nicht ersparen. Also bringen wir es lie-
ber hinter uns."
"Nachdem ich nirgends jemand mit deinem alten Namen gefunden hatte,
war mir klar, dass du entweder ausgewandert warst oder eine neue Iden-
tität hattest. Und da erinnerte ich mich an deine Eltern. Die haben
nämlich immer noch denselben Namen. Dein Vater war zwischenzeitlich
tot, aber deine Mutter konnte ich in diesem Altenheim in Jena aufspü-
ren. Du glaubst gar nicht, wie hilfsbereit Nachbarn sein können, wenn
man denen nur ein wenig Zeit widmet und ihnen eine passende Geschichte
auftischt."
Er machte eine Kunstpause, um ihre Reaktionen zu studieren. Doch Ki
tat ihm nicht den Gefallen, sich irgendetwas anmerken zu lassen. Auch,
wenn alles in ihr bei dem Gedanken daran, dass dieser Psychopath mit
ihrer Mutter gesprochen hatte, nach außen drängte.
"Keine Angst, ich musste deiner lieben Mutter nicht einmal was tun.
Auch dort sind die Schwestern sehr auskunftsbereit und deine Mutter
weiß ohnehin nicht mal mehr, dass sie eine Tochter hat, der kann man
alles erzählen. Ich gebe zu, es war eine harte Nuss, ihr die nötigen
Informationen zu entlocken. Aber wenn ich was wirklich will, kann ich
auch geduldig sein. Und charmant."
Fred strich mit seiner Daumenkuppe über die Spitze des Messers. Als
von Ki nichts kam, fuhr er fort: "Der Rest war ein Kinderspiel. Ich
habe dich gefunden, weil ich die Praxis von unserem lieben Professor
observiert habe. Hat mich viel Zeit gekostet, zugegeben, aber das net-
te Café dort und vor allem die netten Bedienungen haben mir die Zeit
doch recht angenehm gestaltet. Und deine Klienten aufzuspüren, war
auch nicht schwer. Ich bin einfach nach dir in die Telefonzelle gegan-
gen, hab auf die Wahlwiederholung gedrückt und mich den netten Alten
als dein Kollege vorgestellt, der noch eine Information brauchte. So
kam ich an die Adresse und den Namen der beiden. Deinen Liebhaber hab
ich übrigens für dich ausgesucht, ich hoffe, ich habe deinen Geschmack
getroffen. Er schuldete mir noch einen Gefallen."
Jetzt kam er auf sie zu und Ki spannte ihre Muskeln an, als habe sie
so eine Chance, ihm etwas entgegenzusetzen.
"Weißt du, was für ein schönes Bibelzitat man neben dir finden wird?
Ich habe es aus dem 5. Buch Moses ausgesucht und ich finde, es passt
ausgezeichnet."
Er stellte sich in Positur und hob zu deklamieren an: "Wenn ich mein
blitzendes Schwert schärfe und meine Hand zur Strafe greift, so will
ich mich rächen an meinen Feinden und denen, die mich hassen, vergel-
ten."
Mit irrem Blick sah er Ki an.
"Für ein Schwert hat‚s wohl nicht gereicht?" Ihr Ton war sarkastisch,
obwohl sie vor Angst zitterte. Aber diese Genugtuung wollte sie Fred
nicht geben. Seine Miene verzerrte sich bei ihren Worten. Er trat noch
einen Schritt näher an sie heran. So nah, dass sie seinen übel rie-
chenden Atem auf ihrem Gesicht spürte. Ihr Mageninhalt drängte nach
oben.
Fred hieb seine Faust zwischen ihre Schenkel, dass sie aufstöhnte. Mit
dem Messer fuhr er an ihrer Narbe entlang. "Weißt du, wie oft ich die-
se Situation in meiner Zelle geträumt habe?" Er schloss genießerisch
die Augen. Ki spuckte ihm ins Gesicht. "Erträgst du mich nur, wenn ich
wehrlos bin, du Feigling?"
"Bemüh dich nicht", sagte er mit eisiger Stimme, während er sich den
Speichel von der Backe wischte, "ich durchschau dich immer noch. Du
entkommst mir kein zweites Mal!"

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Lektorat von Hans Peter Roentgen

Eine Schlussszene, oder zumindest die Einleitung einer Schlussszene.
Ist die Szene spannend? Ich meine: nein. Das hat mehrere Gründe, auf
die ich noch kommen werde.

Also streichen? Denn wenn die Schlussszene keine Spannung hat, dann
hat sie den Zweck verfehlt?

Auch hier ein klares Nein. Denn die Szene hat - trotz aller Mängel -
einige Vorzüge. Einmal ist sie ein Showdown, Heldin und Bösewicht sind
zuletzt vereint, die Situation der Heldin scheint aussichtslos. Ki
(und damit der Autor) wird einiges an Hirnschmalz aufwenden müssen, um
sich zu befreien und als Gewinnerin aus dem Kampf hervorzugehen.

Was also ist es, dass den Text trotzdem langweilig macht?


Die Hauptprobleme

Einmal die Dialoge. Sie dienen vor allem dazu, dem Leser Informationen
zu vermitteln. Wer Fred geholfen hat. Warum er seinen Opfern Buchsta-
ben einritzte. Wie er sie gefunden hat. Das alles wird bis ins Klein-
ste erzählt. Und das merkt der Leser, und es interessiert ihn nur mä-
ßig, vor allem in dieser Ausführlichkeit. Dass der Autor das mit einer
Behauptung plausibel machen möchte - " Fred brannte darauf, ihr [...]
zu erzählen, wie schlau er es angestellt hatte" - ändert nichts daran.
Wenn ein Dialog wirkt, als diene er nur dazu, Informationen zu vermit-
teln, nützt es wenig, wenn der Autor das durch Behauptungen plausibel
machen möchte.

Das zweite Problem ist die Dramaturgie. Damit etwas spannend ist,
sollte man die Daumenschrauben langsam anziehen. Erst kommen die harm-
losen Dinge, dann wird es nach und nach immer dramatischer, gefährli-
cher. Eine solche Steigerung fehlt hier aber.

Das dritte Problem ist, dass solche Szenen mittlerweile sehr üblich
sind. Leser von Kriminalromanen haben schon oft durchgeknallte Mörder
erlebt, die eine Frau in ihrer Gewalt haben. Das allein ist nicht
spannend. Und auch die Bibelzitate sind so häufig geworden, dass ver-
mutlich so mancher Leser aufstöhnt - aber nicht aufgrund der Anspan-
nung.

Das vierte Problem sind die Autorenkommentare. "Sie musste ihn hinhal-
ten, hoffen, dass der Professor ...", "Ki versuchte, eine Stärke und
Festigkeit in ihre Stimme zu legen ...". Wenn das der Dialog und die
Handlung nicht selbst zeigen, so dass der Leser es spürt, helfen auch
solche Autorenkommentare nicht weiter.

Und das fünfte Problem sind die Personen. Die werden hier nicht leben-
dig. Natürlich kennen wir sie nicht, wie die Leser, die den ganzen Ro-
man gelesen haben. Dennoch sollten sie auf ihre spezifische Art rea-
gieren und sprechen und nicht in Sprechblasen. "... wirst du darum
winseln, dass ich dir den Gnadenstoß gebe", das klingt nicht nach ei-
nem eindrücklichen durchgeknallten Schurken. Auch diesen Satz haben
wir schon oft gehört.

Wie also nutzt man die vorhandenen Stärken der Szene und baut einen
spannende Schlussszene aus dem Text?


Die Personen und die Geschichte

Fangen wir mit den Personen an. Personen sind das A und O jeder Ge-
schichte. Wer sich in Leserunden ansieht, was Leser über ein Buch sa-
gen, das ihnen gefallen hat, der weiß das. Und hier haben wir einen
ganz großen Vorteil: Detektivin und Bösewicht vereinen nicht nur die
vorangegangenen Morde - die beiden waren früher einmal ein Paar.

Woraus folgt: Irgendwann war Ki einmal verliebt in Fred. Was hat sie
an diesem Mann fasziniert? Möglicherweise genau das, was sie später
abstößt? Vielleicht stand Ki früher auf sadistische Männer? Hatte
selbst masochistische Neigungen? Ist immer auf solche Männer hereinge-
fallen? Oder hielt sie sich nicht für attraktiv, blieb bei Fred, weil
sie sich einredete: Der liebt mich, wenigstens einer?

Was auch immer es ist, hier kann man es verwenden, sollte es verwen-
den. Ki hat lange gebraucht, von dieser verhängnisvollen Männerwahl
loszukommen. Jetzt steht Fred wieder vor ihr. Und jetzt spürt sie wie-
der die alte Faszination? Erst wenig, dann immer mehr?

Das wäre nun wirklich bedrohlich und nicht die bekannte Lösung des Se-
rienmörder-Finales. Hier steht die eigene, mühsam erworbene Identität
auf dem Spiel. Der Leser weiß, wie mühsam Ki sich von ihrer verhäng-
nisvollen Vergangenheit gelöst hat. Und nun holt diese sie wieder ein.

Das ließe sich auch für den endgültigen Schluss benutzen. Fred glaubt,
dass er Ki wieder in seiner Gewalt hat. Sie ist devot wie früher. Er
wird leichtsinnig. Und Ki kann sich aus der alten Faszination lösen
und deshalb ...


Info-Dialoge

Kommen wir zum nächsten Problem: den Dialogen, die so viele Informa-
tionen transportieren sollen:

"Keine Angst, ich musste deiner lieben Mutter nicht einmal was tun.
Auch dort sind die Schwestern sehr auskunftsbereit und deine Mutter
weiß ohnehin nicht mal mehr, dass sie eine Tochter hat, der kann man
alles erzählen. Ich gebe zu, es war eine harte Nuss, ihr die nötigen
Informationen zu entlocken. Aber wenn ich was wirklich will, kann ich
auch geduldig sein. Und charmant. [...] Der Rest war ein Kinderspiel.
Ich habe dich gefunden, weil ich die Praxis von unserem lieben Profes-
sor observiert habe. Hat mich viel Zeit gekostet, zugegeben, aber das
nette Café dort und vor allem die netten Bedienungen haben mir die
Zeit doch recht angenehm gestaltet. Und deine Klienten aufzuspüren war
auch nicht schwer. Ich bin einfach nach dir in die Telefonzelle gegan-
gen, hab auf die Wahlwiederholung gedrückt und mich den netten Alten
als dein Kollege vorgestellt, der noch eine Information brauchte. So
kam ich an die Adresse und den Namen der beiden."

Müssen wir das alles wissen? Die Wahlwiederholung in der Telefonzelle,
die auskunftsbereiten Schwestern - so ausführlich, wie hier alles ge-
schildert wird, tötet es die Spannung. Übrigens wird heutzutage eine
Detektivin kaum Telefonzellen für die Kommunikation mit Kunden nutzen,
sondern ihr Handy.

Besser wäre es, im Laufe der Szene nur Splitter zu liefern. "Deine Ma-
ma hat dich gerne verraten." Über den Rest darf der Leser spekulieren.
Wenn wirklich mehr nötig ist, später noch einen Satz einfügen, dort,
wo es beiläufig klingt, nicht nach Informationsübermittlung. Leser
können viel mehr schlussfolgern, als viele Autoren denken. Man muss
ihnen nicht alles vorkauen, im Gegenteil: Wer zwischen den Zeilen Raum
lässt, nicht alles explizit benennt, schreibt spannender.


Dramaturgie oder "die Daumenschrauben anziehen"

Die Erzählung verläuft immer auf dem gleichen Niveau. Die beiden un-
terhalten sich, aber die Unterhaltung spitzt sich nicht zu. Und auch
sonst spitzt sich nichts zu - das Messer, mit dem Fred über Ki
streicht, taucht irgendwo zwischendrin auf, hat aber auch keine Fol-
gen.

Besser wäre es, Dialog und Handlung zuzuspitzen. Nicht gleich alles
über Jochen zu erzählen. Vielleicht hofft Ki sogar auf Jochens Hilfe?
Dann lasst sie hoffen. Erst später erfährt der Leser, dass es genau
dieser Jochen ist, der sie verraten hat.

Aber bitte nicht alle Einzelheiten über Jochen verraten. Dafür das,
was im Dialog auftaucht, konkret benennen. Nicht: "Und auch sonst war
er ganz nützlich." Stattdessen ein Beispiel, möglichst ein besonders
überraschendes, eins, das Ki wirklich trifft.


Autorenbehauptungen

Autorenbehauptungen sind absolute Spannungskiller. Was meine ich da-
mit? Sätze, die dem Leser die Geschichte erklären sollen. Die ihm sa-
gen, was er fühlen soll, anstatt es zu zeigen und Sätze zu schreiben,
die wirklich Gefühle wecken.

"Ki versuchte, eine Stärke und Festigkeit in ihre Stimme zu legen."
Besser, wir erleben aus dem, was sie sagt und tut, wie Ki Festigkeit
vortäuschen will. Ein typisches Anzeichen für Autorenkommentaren sind
Formulierungen wie: "Sie dachte, dass", "Sie fühlte, dass", "Sie wuss-
te, dass". Diese Formulierungen schaffen Distanz. Der Leser ist plötz-
lich nicht mehr im Kopf der Figuren, sondern der Autor erklärt ihm die
Figur.

Autorenbehauptungen kann man in aller Regel streichen.


Die üblichen Verdächtigen

Natürlich wiederholen sich Szenen. Bestimmte Erzählmuster finden sich
immer wieder. Aber wenn das gehäuft passiert, weiß der Leser, was Sa-
che ist. Die Szene bietet keine Spannung mehr, weil jeder weiß, wie
sie weitergehen wird. In unserem Fall: Der durchgeknallte Serienmörder
mit biblischem Touch und die wehrlose Frau.

Wenn Sie ein solches Szenario haben, verändern Sie es. Wer sind nicht
die üblichen Verdächtigen? Was ist an Ihrer Szene, an Ihren Figuren
Besonderes? Nutzen Sie genau das. In unserem Beispiel: Heldin und
Schurke waren mal zusammen. Der Schurke hat die Heldin mal fasziniert.

Schreiben Sie einmal etwas, das der Leser nicht erwartet. Was will
Fred von Ki? Nur seine perverse Bibelleidenschaft befriedigen? Oder
gibt es da mehr? Etwas aus der Vergangenheit, das wir noch nicht ken-
nen?

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Hans Peter Roentgen ist Autor der Bücher "Vier Seiten für ein Hallelu-
ja" über Romananfänge und "Drei Seiten für ein Exposé". Außerdem hält
er Schreibkurse und lektoriert.



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BUCHBESPRECHUNG:
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"Ulrich Greiners Lyrikverführer"
besprochen von Armin Steigenberger

Eine neue Einführung in die Lyrik? Eins ist klar: Ein solches Buch
muss sich ganz besonders anstrengen. Wer heute einen Verführer zu et-
was nicht wirklich Populärem wie Poesie auf den Markt bringt, braucht
- damit dieser gelesen wird - gute Gründe.

Welches Verführungspotenzial hat Greiners neues Buch? Äußerlich kommt
der "Lyrikverführer" in nett aufgemachter Ratgeberoptik daher. Der Um-
schlag lässt eine Nachtkästchenlektüre mit Herz vermuten. Das Vorwort
lädt zum Überblättern ein, danach beginnt der Einstieg etwas steif mit
Homer und den ersten 10 Zeilen der Odyssee; doch wer hier schon begon-
nen hat, mit den Augen zu rollen, wird noch im selben Abschnitt mit
Les Murrays "Fredy Neptune" (2004) als Beispiel für ein modernes Vers-
epos überrascht. Also auf der Höhe der Zeit? Ein moderner Verführer
gar?

Im ersten Teil des Buches wird in 7 Kapiteln jeweils eine These unter-
sucht, was denn nun bitteschön ein Gedicht genau sei: Erzählung, Lied,
Spiel, Gefühl? Auf Homer folgen Wolfram von Eschenbach, Matthias Clau-
dius u. a. Greiner bespricht anschaulich Schillers "Ring des Polykra-
tes", Theodor Fontanes "John Maynard" - was man so aus der Schule
kennt -, später dann weniger geläufige Texte von Walt Whitman, Conrad
Ferdinand Meyer, Charles Baudelaire bis hin zur Jetztzeit. Allen Klas-
sikern gewinnt Greiner die besten Seiten ab und gelangt so über die
klassische Moderne zu einigen Zeitgenossen.

Im zweiten Teil werden dazu 11 Interpretationsbeispiele gegeben. Die
Analysen sind immer stichhaltig, handfest und in sich stimmig, die
Fakten gut recherchiert. Man erfährt fast ganz nebenbei die Grundlagen
der Metrik: Endlich weiß man (wieder), was ein Jambus ist und wie er
im Sonett verwendet wird. Anschaulich wird erklärt, was Hexameter sind
und dass man dieses Wort tunlichst auf dem langen A zu betonen habe.
Anfangs im Altphilologentenor, zwischendrin im charmant-launigen
Schmökertonfall bis hin zu etwas hölzernem Lexikondeutsch geht es da-
bei oft auch wissenschaftlich zur Sache.

Was fehlt dem "Lyrikverführer"? Immer wieder die Frauen. Keine Sibylla
Schwarz, keine Ingeborg Bachmann und keine Rose Ausländer. Es wird
ausführlich das Sonett erklärt, aber die Ode als eine aus der Antike
wiederbelebte Form kommt nicht einmal im ausführlichen Abriss über
Hölderlin vor. Auch sie erlebte spätestens durch Marion Poschmann im
21. Jahrhundert eine Renaissance. Keine Ulrike Almut Sandig, keine Sa-
bine Scho, keine Uljana Wolf. Dichtung demnach von den Anfängen bis
heute eine reine Männerdomäne? Auch Vertreter aktueller Dichtung sucht
man beinahe vergeblich. Wo Gottfried Benn steht, darf Thomas Kling
nicht fehlen. Durs Grünbein, Björn Kuhligk, Steffen Popp und viele an-
dere scheinen nicht existent und am poetologischen Diskurs unserer Ta-
ge nicht beteiligt.

Von einem nach wenigen Zeilen lyrikliebestoll machenden Poesie-
Aphrodisiakum ist Greiners "Lyrikverführer" weit entfernt. Der Blick
für zeitgenössische Lyrik wird nicht wirklich geschult, die Optik
bleibt durchgängig konservativ. Als Einführung für Leser, die sich zum
ersten Mal mit Lyrik befassen möchten, ist das solide Handbuch aber
bestens geeignet. Immerhin gelingt Greiner der Spagat, die Vorzüge von
Poesie und Metrik der Leserschaft kurzweilig und mit Herz anzuempfeh-
len. Immer wieder wird das Traditionelle mit interessanten Beispielen
aus der Moderne kontrastiert, was das Buch durchweg spannend macht.
Manch einer mag sich freuen: Der alte traditionsbewusste Blick auf die
Lyrik ist hier noch nahezu ungebrochen. Der Experte und alle bereits
zur Lyrik Verführten haben bei dieser Gebrauchsanweisung hingegen we-
nig Neues zu entdecken und werden das eine oder andere vermissen.


Ulrich Greiner: "Ulrich Greiners Lyrikverführer. Eine Gebrauchsanwei-
sung zum Lesen von Gedichten", 2009, 222 Seiten, 14,90 Euro, C. H.
Beck


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DES BÖSEN LEKTORS WÖRTERBUCH:
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(redaktion at team pt autorenforum pt de)

Fachbuch
Betätigungsfeld für Autoren, die sich nicht verständlich ausdrücken
können.

Feuilleton
1. Einzige Rubrik einer Zeitung, in der die Kritiker davon überzeugt
sind, den Kritisierten auf deren eigenem Feld überlegen zu sein.
2. Arbeitgeber für gescheiterte Autoren.

Genre
Schublade. Sobald der Verlag den Autor hineingelotst hat, wirft er den
Schlüssel weg.

Ghostwriter
Öffentlichkeitsscheue Prostituierte.

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aus: Dr. Honeyball Lektor / Stephan Waldscheidt (Hrsg.): "Zehn Gründe,
eine Schriftstellerin zu heiraten", Satire, 128 Seiten mit Abbildungen
und Cartoons. Mehr dazu: http://www.waldscheidt.de


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KÜSS MICH, ICH BIN EIN AUTOR!
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(redaktion at team pt autorenforum pt de)


Einer Bekannten, die mit großer Freude mein erstes Buch über die Musi-
kerin Fanny Mendelssohn gelesen hatte, wollte ich auch das über die
Physikerin Lise Meitner empfehlen, "Im Wirbel der Atome".
Die Bekannte lehnte schulterzuckend mit der Begründung ab: "Ach nö!
Ich hab's nicht so mit den Atomen!"

(Thea Derado)


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UNSERE EXPERTINNEN UND EXPERTEN:
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Bitte schickt den ExpertInnen nur Fragen zu ihrem Expertenthema - kei-
ne Manuskripte zur Beurteilung.

Bitte verseht jede Anfrage mit einem aussagekräftigen Betreff. Sonst
kann es sein, dass die Mail vorsichtshalber sofort gelöscht wird.


Drehbuch: Oliver Pautsch
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Fandom: Thomas Kohlschmidt
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Fantasy: Stefanie Bense
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Heftroman: Arndt Ellmer
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Historischer Roman: Titus Müller
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Kinder- und Jugendbuch: Michael Borlik
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Lesungen: Rüdiger Heins
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Lyrik: Martina Weber
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Sachbuch: Gabi Neumayer
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Schreibgruppen: Ute Hacker
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Schreibhandwerk: Ute Hacker
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Sciencefiction: Andreas Eschbach
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Übersetzung: Barbara Slawig
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Verlagswesen: Bjørn Jagnow
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