"The sound of a word is at least as important as the meaning." (Jack Prelutsky, amerikanischer Schriftsteller)
Wir können Jack Prelutsky nur zustimmen, denn das ist die Kunst, die auf das Handwerk folgt. Doch nun zum aktuellen Online-Tempest und was euch erwartet: Im zweiten Teil von Stefanie Benses Artikel zu Schreibproblemen erfahren wir, wie man Figuren entwickelt und mit Leben erfüllt und wie man die richtige Erzählperspektive wählt. Ein ausgezeichneter Beitrag, und das nicht nur für angehende Autoren.
Ranka Keser beschäftigt sich mit dem Dauerbrenner-Thema "Kritikfähigkeit statt blindem Optimismus" und nimmt dabei einen der beliebtesten Schreibtipps unter die Lupe. Außerdem haben wir für euch den Graphikdesigner Timo Kümmel interviewt, der uns einen faszinierenden Einblick in seine Arbeit, speziell das Gestalten von Buchcovern, gewährt. In unserer Buchbesprechung geht es diesmal darum, wie sexy Schreiben sein kann. Und natürlich dürfen Schreib-Kicks und -Tipps nicht fehlen!
Wir wünschen euch einen schreibfreudigen Februar! Und haltet über die Faschingstage möglichst die Augen auf! ;-)
"May your coming year be filled with magic and dreams and good madness. I hope you read some fine books and kiss someone who thinks you’re wonderful, and don’t forget to make some art - write or draw or build or sing or live as only you can. And I hope, somewhere in the next year, you surprise yourself." (Neil Gaiman)
In diesem Sinne wünschen wir euch allen, dass ihr wohlbehalten und voller Schreibenergie ins neue Jahr kommt. Und wenn ihr euch fragt, was ihr mit ständig neuen Ideen machen sollt oder was Schreibratgeber euch bringen, freut euch auf einen mehrteiligen Artikel unserer Fantasy-Expertin Stefanie Bense, die sich, mit ihren anschaulischen Beispielen und motivierenden Antworten, längst als eine Allround-Ratgeberin in Schreibfragen etabliert hat. Ebenfalls aus dem Tempest nicht mehr wegzudenken sind unser brillanter Analytiker Hans Peter Roentgen, der diesmal wieder eins seiner hervorragenden Lektorate beisteuert, sowie unsere Mitstreiterin Ursula Schmid-Spreer, die sich unermüdlich um Publikationen, Literaturzeitschriften und Verlagsportraits kümmert und diesmal den Lyrikherausgeber Sven Klöpping für uns interviewt hat. Außerdem stellen wir euch den lohnenswerten Autorenratgeber "Vom Kämpfen und vom Schreiben" von Carla Berling vor, und unsere erfahrene Lyrik-Expertin Martina Weber beantwortet eine eurer brennendsten Fragen. Susanne Krueger stellt uns diverse Kreativitätstechniken vor. Und natürlich haben wir wieder etliche Kicks, Tipps und Lesetipps für euch parat!
Euch allen einen guten Rutsch und ein wunderbares Jahr 2012. Möge der Tempest euch dabei eine wertvolle Hilfe sein.
"Jeder von uns muss seine eigene Stimme finden!" (Tanja Kinkel, deutsche Schriftstellerin)
Seine eigene Stimme zu finden, braucht Zeit. Dabei ist Schreibenlernen ohnehin ein lebenslanger Prozess. Auch gibt es Dinge, die unser Schreiben beeinflussen können. So zum Beispiel Musik. Wie Musik auf unsere schriftstellerische Kreativität und Produktivität wirken kann, erfahren wir von Martin Burkhard, denn Klang und Sprache sind miteinander verwandt.
Hans Peter Roentgens analytisches Spannungslektorat führt uns diesmal zu Störtebeckers Nordsee und zeigt uns, wie man neben Spannung eine gute Leser-Nähe für seine Romanfiguren erzeugt. Ph. Röchter hat für uns unter dem Titel "Starke Nerven sind unabdingbar" Michaela Stadelmann und Elisabeth Lange vom Wunderwald-Verlag interviewt. Und unser Drehbuchexperte Oliver Pautsch beantwortet Fragen rund um den Animationsfilm.
Der Tipp des Monats stammt diesmal von Ingrid Glomp. Und natürlich erwarten euch noch zahlreiche weitere Schreibanregungen!
Wir wünschen euch eine besinnliche und kreative Adventszeit, wunderschöne Feiertage und einen tollen Rutsch ins neue Jahr! :-)
„Ich behaupte, dass jeder Künstler einen inneren Motor hat, etwas das ihn antreibt, ein Defizit, etwas Fehlendes, eine große Sehnsucht, die er mit seiner Kunst vielleicht erfüllen kann.“ (Carla Berling, deutsche Schriftstellerin, „Vom Kämpfen und vom Schreiben“)
Welcher innere Motor, welche große Sehnsucht lässt euch Tag für Tag durchhalten und weiterschreiben? Oder trotz aller Widernisse gar ein neues Projekt starten?
Wie man besonders gut vorbereitet in eine neue Manuskriptphase startet, zeigt uns Ulrike Scheuermann in ihrem Beitrag "Fokussiert und mit Vision" anhand praktischer Tipps. Iris Leister erklärt uns in der Rubrik "Schreibkurs", wie "Haltung in der Fiktion" das Autorenleben erleichtert, denn die Haltung einer Figur bestimmt, wie sie an Entscheidungen herangeht. Hans Peter Röntgen lektoriert diesmal eine komplette Kurzgeschichte, untersucht sie auf ihre Struktur, ihr Motiv, ihre innere Logik und ihre Auflösung, und erläutert dabei, worin sich Kurzgeschichte und Roman unterscheiden.
Ursula Schmid-Spreer kennt ihr alle als engagierte Mitarbeiterin des Tempest. Einige von euch sind ihr schon persönlich auf einem der von ihr organisierten Nürnberger Autorentreffen begegnet. Jetzt stellen wir sie euch endlich mit einem ausführlichen Interview näher vor. Und selbstredend erwarten euch in der aktuellen Online-Ausgabe des Tempest wieder neue Tipps, Kicks und eine Antwort unseres Experten für Kinderbücher, Michael Borlik.
Nutzt die langen Herbst- und Winterabende für eure Schreibprojekte. Und haltet euer Schreibstübchen möglichst warm! :-) Wir wünschen euch einen produktiven November!
"Die Kunst des Autors liegt einzig darin, die Worte so zu wählen und so anzuordnen, dass sie beim Leser genau die Wirkung erzielen, die sie erzielen sollen." (Andreas Eschbach, deutscher Schriftsteller)
Eine oft unterschätzte Kunst, dieses Handwerk. Die richtigen Worte in der richtigen Dosierung, in der richtigen Anordnung, so dass ein Leser eure Geschichte gar nicht mehr aus der Hand legen will. Doch wie verbessert man seinen Text? Wie verbessert man eine Szene? Wie erkennt man, wo noch Handlungsbedarf besteht? In einem weiteren seiner erhellenden Lektorate zeigt uns Hans Peter Röntgen, wie man in seinen Figuren lebt, mit Regeln umgeht und seine Szenen zum Guten hin überarbeitet.
Was zum erfolgreichen Bloggen gehört und wie Bücherblogs einem Autor nützen können, erfahren wir von Christian Allner. Darüber hinaus gibt es eine spannende Antwort von unserem Drehbuch-Experten Oliver Pautsch, viele Lesetipps und natürlich neue Schreibanregungen.
Wir wünschen euch einen goldenen Oktober und viel Spaß und Erfolg auf der Frankfurter Buchmesse!
"Write from the soul, not from some notion what you think the marketplace wants. The market is fickle; the soul is eternal." (Jeffrey A. Carver)
Eine Frage, die immer wieder in Autorenforen gestellt wird: Was will der Buchmarkt? Was ist gerade oder in naher Zukunft Trend? Ein guter Tipp: Schreibt keinen Trends hinterher, es sei denn ihr seid diesem Trend ohnehin aus tiefster Seele verbunden und habt eine ganz besondere Geschichte zu erzählen.
Und was bringt uns der aktuelle Online-Tempest? Da wäre zum einen Liz Wieskerstrauchs Beitrag über die Methode "Limbic Script", mit der Autor und Figur sich näher kommen können. Dann erwartet euch ein interessantes Interview mit der Autorin Jeanine Krock. Drei spannende Expertenantworten, eine Buchempfehlung, Lesetipps, neue Ausschreibungen, der Schreib-Kick und vieles mehr. Der Tipp des Monats stammt diesmal von Deniz Selek!
Wir wünschen euch einen schönen September! Kommt gut mit euren Projekten voran!
"Sobald du negative Gedanken durch positive ersetzt, wirst du positive Ergebnisse erzielen."
(Willie Nelson)
Wir hoffen, ihr seid frohen Mutes und kommt mit euren Schreibprojekten gut voran. Im aktuellen Online-Tempest aus dem Juli werdet ihr wieder viele Anregungen finden, die euch beim Umsetzen eurer Ideen weiterhelfen können. So haben wir den Thrillerautor Siegfrid Langer für euch interviewt. Verwirrspiele sind seine Spezialität!
In Hans Peter Roentgens Lektoratsanalyse geht es diesmal um die Gefühle des Protagonisten, die richtige erzählerische Reihenfolge sowie das optimale Ausnutzen des Potentials einer Szene. Des Weiteren haben unsere fleißigen Experten einmal mehr ihr Wissen und ihre Erfahrung zur Verfügung gestellt, zwei interessante Buchtipps erwarten euch, ein weiteres Verlagsportrait, sowie Lesetipps, Ausschreibungen, Kicks und Tipps. Der Tipp des Monats kommt diesmal von der Autorin Stepanie Madea.
Auch wenn der Sommer sich in diesem Jahr bedeckt hält, wir wünschen euch einen kreativen August! Am Ball bleiben!
I never discuss a novel while I'm writing it, for fear that talking about it will diminish my desire to write it. (Dean Koontz, US-amerikanischer Schriftsteller)
Ein Fingerzeig, der bisweilen hilfreich ist, denn man kann eine Story oder Storyidee auch so zerreden, dass man sich am Ende den Wind aus den Segeln nimmt. Seid also lieber umsichtig und horcht in euch hinein, bevor ihr eure Geschichte vielleicht wegdiskutiert.
Dass spannendes Schreiben gar nicht so leicht ist, zeigt uns Hans Peter Roentgens neues, praxisnahes Lektorat. Diesmal geht es um Tempo und Timing, um überflüssige oder an falscher Stelle platzierte Erläuterungen. Wir erfahren, was man tun kann, um eine Bedrohung überzeugend zu inszenieren.
Außerdem haben wir die Verlegerin Martina Campbell für euch interviewt und neben Tipps für Nachwuchsautoren einen faszinierenden Einblick in den Arbeitsalltag des beeindruckenden Sieben Verlags erhalten. Besprochen haben wir diesmal "Die Schreibfitness-Mappe" von Ulrike Scheuermann, und natürlich haben wir wieder eine erhellende Expertenantwort und mehrere erbauliche Definitionen aus Honeyball Lektors Lexikon für euch parat.
Zum Schluss noch mal in eigener Sache: Über Artikelvorschläge, Kurztipps fürs Editorial oder Erfahrungsberichte würden wir uns sehr freuen. Auf dass unser Tempest auch weiterhin blüht und gedeiht.
Wir wünschen euch für euer Schreiben einen fruchtbaren Juli. Dran bleiben! ;-)
"Bei einem Schriftsteller muss man, wie bei einem Chirurgen, das Gefühl haben, in guten Händen zu sein, damit man sich im Vertrauen betäuben lassen kann." (Saul Bellow, amerikanischer Schriftsteller, 1915 - 2005)
Wir können es selbst kaum fassen, dass es den Tempest, inklusive der Print-Jahre, nun schon seit gut fünfzehn Jahren gibt. In diesen eineinhalb Jahrzehnten hat sich einiges getan, sowohl bei euch als auch bei uns, den Macherinnen und Machern dieses Autoren-Newsletters. So ist Ende April unter dem Pseudonym Alex Thomas unser Debüt-Thriller "Lux Domini" bei Blanvalet unter den Paperbacks als Marketingschwerpunkt erschienen, was uns ein willkommener Anlass war, in der aktuellen Online-Ausgabe aus dem April über unsere "Wie-werde-ich-Autor-Erfahrungen" zu berichten. Inhaltlich ergänzend zu diesem Bericht findet ihr auf unserer Autoren-Homepage weitere Interviews und Informationen über uns und unser Schreiben. Und natürlich würden wir uns über Feedback von euch in Hinsicht auf "Lux Domini" riesig freuen. Wir werden uns bemühen, jede E-Mail, die von euch kommt, zu beantworten. :-)
Für alle, die zur Zeit an ihren Manuskripten und Exposés für eine Verlagsbewerbung feilen, hat Axel Gasché mit seinem Erfahrungsbericht "Die Verlagssuche oder: Die Kunst vom Harren und Hoffen" einen sehr ermunternden und lesenswerten Erfahrungsbericht geschrieben. In Hans Peter Roentgens Lektorat geht es diesmal um den Rohbau eines Textes und wie man diesen so überarbeitet, dass er den Leser "verführt". Besprochen haben wir diesmal für euch Susanne Streckers "SchreibSTIL-Ratgeber - Erfolgreiche Heilung von Adjektivitis, Bindewortentzündung & Co." Auch neue Expertenantworten sowie Tipps, Kicks, Ausschreibungen erwarten euch in dieser Ausgabe, ganz zu schweigen von weiteren Offenbarungen aus Honeyballs Wörterbuch.
Zum Schluss noch ein Aufruf in Tempest-Sache: Damit wir euch auch in Zukunft einen nützlichen und lebendigen Tempest bieten können, brauchen wir eure Hilfe: Schickt uns Artikelvorschläge, Schreib-Kicks und vor allem Kurztipps fürs Editorial!
Euch allen einen herrlichen und vor allem produktiven Juni. Schreibt schön!
Viele Worte sind lange zu Fuß gegangen, ehe sie geflügelte Worte wurden.
(Marie von Ebner-Eschenbach, österreichische Schriftstellerin, 1830 - 1916)
Wir hoffen, ihr hattet schöne Feiertage und seit nun mental gerüstet für den aktuellen Online-Tempest aus dem März. Der hat nämlich einiges zu bieten. So hat Annette Scholonek unseren langjährigen Mitarbeiter Hans Peter Röntgen interviewt, wodurch wir erstmals etwas über seine Arbeit als Schreibcoach und Sachbuchautor erfahren. Darüber hinaus gibt es noch eines seiner hervorragenden Lektorate. Diesmal geht es um die "Reihenfolge von Ereignissen" in einer Szene, die "Perspektive" und "Die Bösen" in einer Geschichte.
Außerdem gibt Pia Helfferich Tipps, wie man mit dem inneren Kritiker beim Schreiben umgehen kann, Ursula Schmid-Spreer stellt uns den "Leinpfad Verlag" vor, und Stefanie Bense gibt eine ihrer brillanten Expertenantworten. Rezensiert wurde diesmal die Software "Papyrus Autor", ein kleines Wundermittel fürs Schreiben, wie es scheint. Auch des bösen Lektors Wörterbuch haben wir unter Wehklagen einmal mehr für euch aufgeschlagen! ;-)
Wir wünschen euch einen wunderschönen Mai, mit ganz vielen Ideen und der Energie, diese umzusetzen.
"Sprachkürze gibt Denkweite." (Jean Paul, deutscher Schriftsteller, 1763 bis 1825)
Macht Sinn ... also fassen wir uns mit dem Inhalt des Online-Tempest aus dem Februar kurz. ;-) Im zweiten Teil von Stephan Waldscheidts Schreibkurs "Was Sie von Monstern mit Reißverschluss lernen können" erfahren wir etwas über Klischees, die zu misslungenen Dialogen führen und über Fehler, die die Glaubwürdigkeit einer Geschichte in Frage stellen. In der Rubrik Autorenwissen zeigt Sven Klöpping uns, was eine Sciencefiction-Story ausmacht und wie man am besten dafür die Science, den wissenschaftlichen Hintergrund, recherchiert. Jakob Anderhandt verrät uns in einem weiteren Beitrag zum Autorenwissen, wie man bei einem 1.000 Seitenbuch den Überblick über die Figuren, Handlungsorte und Ereignisse bewahrt. Außerdem gibt die erfolgreiche Autorin Sylvia Englert in einem Interview Auskunft über ihre Arbeit.
Unsere Experten geben neue Tipps in den Genres Fantasy, Kinderbuch und Sachbuch. Und natürlich gibt es wieder den Schreibkick, Lese-Tipps, Auszüge aus Honeyballs autorenfreundlichem Verlagslexikon, ein Verlagsportrait sowie eine DVD-Besprechung der Vorträge des Jahrestreffens 2010 des Autorenforums Montségur.
Wir wünschen euch einen tollen April, vor allem auch für eure Schreibprojekte!
"Man muss nicht in der Bratpfanne gelegen haben, um über ein Schnitzel zu schreiben." (Maxim Gorkij, russischer Schriftsteller)
Nachdem nun auch diese Frage ein für allemal geklärt ist - auf zu unserem vollgepackten Online-Tempest aus dem Januar. Wie bestimme ich das Genre meines Romans? Darüber klärt uns unsere Fantasy-Expertin Stefanie Bense in der Rubrik "Autorenwissen" auf. Stephan Waldscheidt macht uns in einem Schreibkurs klar, dass man als Autor auch noch aus einem schlechten Film jede Menge lernen kann. Cäcilie Kowald zeigt uns, was alles zu einer professionellen Autoren-Website gehört und wo und wie man diese am besten aufbaut. Die beiden Verlegerinnen Juliane Buschhorn-Walter und Claudia von Holten berichten in einem Interview über ein spannendes Verlagskonzept. Und dann haben wir natürlich auch noch Schreib- und Lesetipps, den Schreib-Kick, hilfreiche Expertenantworten, eine Buchempfehlung, den Tipp des Monats von Veronika A. Grager und neue erbauliche Weisheiten aus Honeyball Lektors Wörterbuch.
Noch ein klein wenig Werbung in eigener Sache ... ;-) Wir freuen uns sehr darüber, dass Ende April unter dem Pseudonym "Alex Thomas" unser Debütroman "Lux Domini" bei Blanvalet erscheint. Aus gegebenem Anlass werden wir deshalb auch im April-Tempest als Herausgeber einen Bericht über die Entstehungsgeschichte des Thrillers und unsere Erfahrungen mit der Agentur- und Verlagssuche bringen. Schaut doch mal auf der Verlags-Homepage von Blanvalet vorbei. Dort könnt ihr neben einer Inhaltsangabe und einer Leseprobe auch einen Buchtrailer zu unserem Thriller "Lux Domini" finden.
Zum Schluss noch ein kurzer Hinweis, weil es für eine Bekanntgabe im aktuellen Tempest zu knapp war: Neobooks und Lovelybooks (Droemer Knaur) veranstalten auf der Leipziger Buchmesse ein AutorenBarcamp, das am 18.03. stattfinden wird. Dabei sein werden u. a. der Bestsellerautor Markus Heitz, das Bestsellerautorenteam Anne Hertz, die Herausgeberin des Handbuchs für Autoren Sandra Uschtrin, sowie die Lektorin Eliane Wurzer.
Damit wären wir auch schon am Ende unseres März-Updates. - Und immer dran denken: Schreibt schön! Wir wünschen euch einen wunderschönen und produktiven März. :-)
"Lies, lies, lies! Lies alles, was du kriegen kannst ... Schund, die Klassiker, Gutes und Schlechtes, und schau dir an, wie sie es machen. Genauso wie ein Zimmermann, der als Lehrling arbeitet und die Meister studiert. Lies! Du wirst alles in dich aufsaugen. Und dann schreibe. Wenn es gut ist, wirst du es spüren. Wenn es nicht gut ist, wirf es aus dem Fenster!" (William Faulkner, amerikanischer Schriftsteller)
Tja, damit wäre zumindest geklärt, dass unsere Fenster nicht nur wegen der Frischluftzufuhr hin und wieder auf Durchzug stehen ... :-x ... Und weiter geht es mit dem aktuellen Online-Tempest aus dem Dezember, in dem Nadine Muriel uns im zweiten Teil ihres Schreibkurses zur Figurenentwicklung unter anderem ein Charakterinterview empfiehlt. Hans Peter Roentgen gibt uns im zweiten Teil seines Lektorats (den kompletten Text dazu findet ihr im November-Tempest) weitere Überarbeitungstipps in puncto Autorenbehauptungen. Wir erfahren, was wichtig für eine Szene ist, weshalb man ruhig auch Fragen offen lassen sollte und in wieweit der Zufall im Roman eine Rolle spielen darf. Melanie Scharlé hat ein Schreibcamp besucht und berichtet uns über ihre faszinierenden Erfahrungen. Und wir haben für euch den Autor Ulf Schiewe interviewt.
Aber das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange. In unserer Rubrik Buchbesprechung stellen wir euch Angela Leinens "Wie man den Bachmannpreis gewinnt" vor. Honeyball Lektor erweist uns einmal mehr mit seinen spitzfindigen Definitionen die Ehre, und unsere hilfreichen Experten beantworten euch diesmal Fragen aus den Bereichen "Historischer Roman" und "Verlagswesen". Der Tipp des Monats für diesen Online-Tempest stammt diesmal von Veronika A. Grager.
Der britische Autor Neil Gaiman auf die Frage, was ihm nach all den Jahren heute am besten am Schreiben gefällt: „Der magische Augenblick, in dem du was Gutes geschrieben hast, das es vor dreißig Sekunden noch nicht gegeben hat – noch nicht mal in deiner Vorstellung.“
Wir hoffen, ihr hattet schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Was die guten Vorsätze angeht, haben wir auch hier ein wunderbares Zitat von Neil Gaiman entdeckt: "May your coming year be filled with magic and dreams and good madness. I hope you read some fine books and kiss someone who thinks you’re wonderful, and don’t forget to make some art - write or draw or build or sing or live as only you can. And I hope, somewhere in the next year, you surprise yourself."
Wunderbare Anregungen und Tipps erwarten euch auch im aktuellen Online-Tempest aus dem November. Habt ihr eure Romanfiguren schon mal einem Psychotest unterzogen? Genau das ist eine der Empfehlungen von Nadine Muriel im ersten Teil ihres Schreibkurses zum Thema Figurenentwicklung. Auch Hans Peter Roentgen bietet uns einmal mehr ein aufschlussreiches Lektorat, in dem er uns zeigt (und nicht erzählt), weshalb Autorenbehauptungen die besten Spannungskiller für einen Text sind und wie man solche Passagen überarbeiten kann. Ein spannendes Interview erwartet euch mit dem Autorenpaar, das historische Romane unter dem Pseudonyme Gerit Bertram schreibt. Unser Verlagsportrait stellt euch den neuen Verlag Elysion-Books vor, der unter seinen ersten AutorInnen auch Tempest-LeserInnen hat. Honeyball Lektor gibt wieder ein paar sensible Unfeinheiten aus seinem Wörterbuch preis. Und unsere fleißigen Experten beantworten fachkundig eure Fragen aus den Bereichen Sachbuch und Verlagswesen. Von Eva Maria Nielsen stammt diesmal der Tipp des Monats in puncto Inspirationsquellen für Schauplätze. Ein Schreib-Kick und viele andere Tipps erwarten euch natürlich auch.
Wir wünschen euch einen tollen Start ins neue Jahr!
"Der Kriminalschriftsteller ist eine Spinne, die die Fliege bereits hat, bevor sie das Netz um sie herum webt." (Sir Arthur Conan Doyle, britischer Arzt und Schriftsteller)
Spinnen und Fliegen stehen diesmal zwar nicht auf unserem Speiseplan, dafür aber liegt Hans Peter Röntgens Augenmerk in der Rubrik "Spannung, der Unterleib der Literatur" auf dem Spannungsbogen einer Story und der Charakterisierung eines guten Antagonisten. Michèle Minelli weiß, dass manchmal auch Schriftstellerinnen und Schriftstellern die Decke auf den Kopf fällt, und so erfahren wir von ihr vom Leben und Schreiben in einem Schriftstellerhaus. Unsere Experten zeigen uns, wie man eine Kinderbuchidee an den Verlag bringt und wie zutreffend die Recherche in einem historischen Roman sein muss. Des bösen Lektors Wörterbuch lässt uns einmal mehr Schmunzeln. Ursula Schmid-Spreer hält einen interessanten Schreib-Kick für uns bereit, der Tipp des Monats stammt diesmal von Ingrid Poljak, und natürlich gibt es wieder spannende Lesetipps rund ums Schreiben und Publizieren.
Wir wünschen euch eine besinnliche Adventszeit. :-)
"Schreiben bedeutet, ständig inhaltliche und formale Entscheidungen zu treffen: was für eine Wendung baue ich in die Handlung ein, wo platziere ich eine bestimmte Szene, wie eröffne ich sie, wodurch mache ich die Atmosphäre konkret spürbar, welche Worte wähle ich." (Ilkka Remes, finnischer Schriftsteller bei dtv)
Das gekonnte Schreiben von Szenen will gelernt sein und ist deshalb auch in unserem aktuellen Online-Tempest ein Thema. So stellt uns die Schriftstellerin und Drehbuchautorin Iris Leister in der Rubrik "Schreibkurs" jene Werkzeuge vor, die uns beim Überarbeiten einer Szene wertvolle Hilfe leisten können. Des Weiteren stellt sich der Kriminalschriftsteller Horst Eckert in der Rubrik "Autorenwissen" die Frage: Wie politisch ist Kriminalliteratur? Unser Chefredakteurin Gabi Neumayer hat für uns Isa Schikorskys "Aus dem Lektorat - 50 Tipps zum Schreiben und Veröffentlichen" besprochen. Und des bösen Lektors Wörterbuch scheint einmal mehr ein unendlicher Quell schriftstellerischer Weisheit. Nicht zuletzt stehen uns der Sciencefiction-Experte Andreas Eschbach und der Drehbuch-Experte Oliver Pautsch bei kniffligen Fragen mit ihrem fundierten Praxiswissen zur Seite. Und natürlich gibt es wieder etliche Tipps.
Wir hoffen, ihr hattet ein ebenso schönes Erleben der Frankfurter Buchmesse wie wir, konntet viele tolle Menschen treffen und anregende Gespräche führen. Wir sind ganz glücklich, dass unser erster Thriller im Frühjahr 2011 bei Blanvalet erscheinen wird. Weitere Details folgen! :-)
Euch allen einen schönen November! Nutzt die langen Herbst- und Winterabende für eure Schreibprojekte! ;-)
Ken Follett auf die Frage, wer sein klügster Kritiker sei: "Mein Agent Albert Zuckerman. Wenn ich diesem hochbetagten Herrn die erste Fassung eines Romans schicke, bekomme ich 40 DIN-A4-Seiten mit detaillierten Änderungsvorschlägen zurück. 90 Prozent davon befolge ich." (Interview, Welt online)
Gute Kritiker sind des Autors bester Freund, nicht dessen Feind. Tatsächlich ist das Entwickeln eines Gespürs für Kritik beim Schreibenlernen ebenso wichtig wie das Zeichnen interessanter Charaktere oder das Jonglieren mit brauchbaren Wendepunkten. Also Augen und Ohren auf und jenen Kritikern zuhören, die uns besser machen. :-)
Besser macht uns aber auch eine gute körperliche Verfassung, wie uns der zweite Teil von Frank Borschs Beitrag in der Rubrik Autorenwissen noch einmal zeigt. Aus eigener Erfahrung können wir das nur dick unterstreichen. Ganz gleich ob Joggen, Walken, Radfahren oder Schwimmen, man gewinnt eine Menge Lebensqualität und Zeit hinzu, weil man stärker, agiler, wacher und dadurch fokussierter ist. Und dafür muss man nicht einmal den Ironman-Trainingsplan aktivieren. Apropos, wie haltet ihr euch fit? Der Weg zum Glas-Container alleine kann es ja nicht sein. Über eure Tipps und Anregungen für den Tempest würden wir uns sehr freuen.
In diesem Online-Tempest findet ihr auch ein faszinierendes Interview mit dem Künstler, Grafikdesigner und Covergestalter Michael Böttler, also einem jener Illustrationstalente, die den zigtausend Büchern, denen wir beim Stöbern in einer Buchhandlung begegnen, ein Gesicht verleihen. Außerdem gibt es eine Buchbesprechung, die vor allem Krimiautorinnen und -autoren unbedingt lesen sollten. Und natürlich hält "Des bösen Lektors Wörterbuch" wieder ein paar sehr erbauliche Weisheiten für uns parat. Dazu gibt es spannende Expertenantworten zu den Themen Exposé und Persönlichkeitsrecht - und natürlich neue Tipps, Kicks, Links und Ausschreibungen.
Wir wünschen euch einen goldenen Oktober und viel Spaß und Erfolg auf der Frankfurter Buchmesse!
"Die Zukunft des Buchhandels wird eine Kombination aus Online-Buchgeschäften und unabhängigen Buchhandlungen. Die Buchhandelsketten werden dichtmachen, weil ihr Geschäftsmodell nicht funktioniert." (Andrew Wylie, Literaturagent u. a. von Philip Roth und Salman Rusdie, welt.de)
In einer Zeit, in der die Buchwelt sich vor allem über den Online-Buchmarkt und das E-Book den Kopf zerbricht, ist Andrew Wylie um den Traditionsbuchhandel nicht bange. Er ist sich sicher, dass langfristig Backlist, Autoren- und Leserpflege das Erfolgsrezept sind. Die stetig wachsenden Superbookstores, die nur neue Bücher intensiv bewerben und darüber den soliden Umsatz der Backlist vernachlässigen, werden seiner Prognose nach ohne Backlist-Werbung untergehen.Tja, dann hoffen wir mal, dass die Superbookstores vorher zur Vernunft kommen und bis dahin nicht all zu viele Verlage mit in den Abgrund reißen, denn es sind ja gerade die Verlage, die von der Akquise über das Lektorat bis hin zum Vertrieb viel Geld in die Herstellung eines Buches investieren und dafür sorgen, dass der Traditionsbuchhandel überhaupt etwas zu verkaufen hat.
Doch jetzt zum neuen Online-Tempest, der wieder vollgepackt mit tollen Beiträgen und Tipps ist. So startet der Autor Frank Borsch in der Rubrik Autorenwissen seinen zweiteiligen Artikel "Immer was am Laufen". In Teil 1, "Schreibtischtiefen", enthüllt er uns, womit ein Autor die meiste Zeit verbringt, und dass Ratgeber sich merkwürdigerweise über genau jene Zeit ausschweigen, in der ein Autor nicht am Schreibtisch sitzt. In der Lektoratskolumne "Spannung, der Unterleib der Literatur" wartet eine weitere erhellende Analyse von Hans Peter Röntgen auf euch. Diesmal liegt der Schwerpunkt bei "Show, don't tell". Wir lernen aber auch, dass ein Autor sich auf gar keinen Fall vor den offenen Fragen eines Spannungsbogens drücken darf. Ursula Schmid-Spreer hat für uns den Sutton Verlag portraitiert. Und Honeyball Lektor erklärt uns, einfühlsam und erbarmungslos wie immer, was sich hinter Begriffen wie "Hurenkind" oder "Held" verbirgt. Und dazu gibt es wieder eine Menge Tipps, den Schreib-Kick und eine Antwort unserer Lyrikexpertin, die nicht nur Lyrikerinnen und Lyriker interessieren sollte.
Wir wünschen euch einen wunderschönen September mit viel Vorfreude auf die Frankfurter Buchmesse! :-)
"Ich habe eine Grundidee und überlege mir dazu zwei Dinge: Wie ziehe ich die Leser/innen gleich auf den ersten Seiten ins Thema, und wie löse ich am Ende logisch auf. Erst wenn ich auf beide Fragen eine zufriedenstellende Antwort habe ... beginne ich mit dem Schreiben." (Arno Strobel, Schriftsteller, Interview Büchereule.de)
Es ist immer gut zu wissen, wie und wo die Reise beginnen und wie und wo sie enden soll. Dazwischen gilt es jedoch noch ein paar hundert Seiten zu füllen, und das möglichst so, dass die Leserinnen und Leser ein Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen wollen. "Spannung" heißt das Zauberwort, doch diese Spannung kommt nicht von ungefähr, sondern erfordert, neben einer guten Portion Fantasie, auch ein gutes handwerkliches Können. Hans Peter Röntgen hat sich diesmal für seine erhellende Spannungsanalyse das Finale eines Krimis vorgenommen, und zwar im Hinblick auf den Dialog, die Dramaturgie und die Originalität.
In der Rubrik Marketing-Ideen erkundet Jennifer Schreiner für uns die Werbemöglichkeiten im Internet, von Twitter über Podcast bis hin zu Facebook oder Second Life. Armin Steigenberger rezensierte für uns einen Lyrikführer, und unser Menschenfreund Honeyball Lektor nimmt weitere Begriffe aus der Buchbranche aufs Korn. Und natürlich gibt es unseren Schreib-Kick, den Lese-Tipp, neue Ausschreibungen und mehr.
Wir wünschen euch einen schönen August. Schreibt schön! :-)
"Wir denken die Dinge in unseren Gesellschaften nicht mehr zu Ende. So entstehen Lawinen, alles wird schlimmer, bis ganze Systeme nicht mehr zu retten sind. Das amerikanische Gesundheitssystem zählt dazu. Die Finanzwelt zählt dazu. Der Buchmarkt zählt nicht dazu. Er ist noch zu retten." (James Patterson, Schriftsteller, DER SPIEGEL 25/2010)
James Patterson ist der erfolgreichste Autor der Welt. Laut DER SPIEGEL verkaufte Patterson bisher mehr Bücher als Dan Brown, John Grisham und Stephen King zusammen. Dabei klingt seine Bücherformel ganz banal: Disziplin ist die Grundlage allen Erfolgs, Fleiß die erste Zutat seiner Bestsellerformel: Millionen Stunden Übung! Insgesamt 9 Zutaten umfasst Pattersons Formel, wobei er die Zukunft des Buchmarktes via E-Book bereits eingeplant hat. So hieße es für die Agenten und Verleger der Zukunft, sich wieder auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren, die Suche nach Autoren und natürlich das Lektorat ... Tja, wenn wir uns eines wünschen, dann doch, dass uns der Buchmarkt als Erwerbs- und Lebensgrundlage erhalten bleibt, unterstützt von professionellen Agenten und Verlegern.
Und weiter geht es mit den diskreten Zutaten unseres aktuellen Online-Tempest. So bietet Pia Helfferich wertvolle Tipps für all diejenigen unter uns, die lieber mal das Geschirr auf Hochglanz bringen oder die Tageszeitung bügeln, als sich endlich einmal auf ihre vier Buchstaben zu setzen und zu schreiben. Hans Peter Röntgen offenbart uns anhand eines Lektorats, wie wir Schauplätzen eine lebendige und spannende Atmosphäre verleihen können, während Honeyball Lektor uns zur Stärkung unserer Moral einen weiteren Blick in sein ganz persönliches Wörterbuch werfen lässt. Ursula Schmid-Spreer stellt uns den Verlag Christian Lauber vor. Und natürlich haben wir auch diesmal Lesetipps, den Schreib-Kick und viele
neue Ausschreibungen für euch. Und immer an Pattersons Zutat Nummer 1 denken: Die erste aller Zutaten ist Fleiß! :-)
Euch allen einen nicht zu hitzigen, dafür aber umso kreativeren und produktiveren Juli!
"Mit der ersten Buchveröffentlichung haben Sie eine wichtige Hürde genommen, doch Ihre Karriere als Schriftsteller beginnt erst jetzt!" (Sylvia Englert, "So finden Sie einen Verlag für Ihr Manuskript")
Das wird gewiss jede Autorin, jeder Autor bestätigen, der stolz seine Erstveröffentlichung ans pochende Herzlein drückt. Die Reise endet mit der Veröffentlichung nicht, sie fängt jetzt erst so richtig an. Doch wie promotet man als Autor selbst sein erstes Buch? Hier ist man gut beraten neben seinem Verlag auch andere Autorinnen und Autoren um Tipps zu bitten. Doch bevor ihr nun in die Schuhe springt oder zum Telefonhörer greift ... Jennifer Schreiner hat das bereits in der aktuellen Online-Ausgabe des Tempest für uns getan, und deshalb findet ihr in dieser Ausgabe gleich zwei Artikel von ihr: den dritten Teil der "Tipps und Tricks vom Profi" und ein Special zum Thema Homepage.
Auch stellen wir euch Titus Müllers tollen Ratgeber "Vom Abenteuer, einen Roman zu schreiben" noch einmal in einer Buchbesprechung vor, in dem der Erfolgsautor uns mit etlichen eigenen Tipps und Tipps von anderen Autoren versorgt. Des Weiteren macht die Autorin Ute Hacker ihren Gefühlen angesichts der "Affäre Hegemann" Luft, und unsere Lyrikexpertin Martina Weber gibt Auskunft zu urheberrechtlichen Fragen. Neue Lese-Tipps, einen weiteren erh-ö-llenden Auszug aus "Des bösen Lektors Wörterbuch", einen Schreib-Kick und vieles mehr gibt es freilich auch noch. :-)
Wir wünschen euch einen herrlichen Juni. Möge die Macht mit euch sein! Oder anders gesagt: Erfreut euch des Lebens, des Tempests und schreibt schön!
„Man wird euer Werk veröffentlichen, wenn ihr über drei Eigenschaften verfügt: Talent, den leidenschaftlichen Drang zu schreiben - und Selbstdisziplin! (Elizabeth George, Schriftstellerin)
Elizabeth George weiß, wovon sie spricht. Wie sie in ihrem Schreibratgeber „Wort für Wort“ erzählt, hat sie bei gut 30 Literaturagenturen angeklopft, bis eine der Agenturen sie schließlich unter Vertrag nahm. Doch erst der Nachfolgeagentur gelang es, ihren dritten Roman „Gott schütze dieses Haus“ erfolgreich zu vermitteln. Die beiden ersten Romane Georges blieben unveröffentlicht. Doch das bekümmert George nicht, denn aus dem Schreiben der ersten beiden Romane hat sie eine Menge über das Schreibhandwerk gelernt, aber auch darüber, wie unverzichtbar gutes Sitzfleisch ist.
Nach dem Fitnesstraining - fördert bekanntlich die Durchblutung des Autorenhirns ;-) - soll es auch uns nicht am nötigen Sitzfleisch mangeln, und deshalb sogleich der neue Online-Tempest, ein echter Blockbuster, wie ihr feststellen werdet. So bietet unsere Rubrik "Autorenwissen" gleich zwei besondere Beiträge, "Profi-Tipps und -Tricks, Teil 2" von Jennifer Schreiner und eine tolle Recherchemöglichkeit von Jakob Anderhandt. In der Rubrik "Schreibkurs" weiht uns unsere unermüdliche Expertin Stefanie Bense in das Schreiben von Massenszenen ein. Und Honeyball Lektor motiviert uns einmal mehr mit prägnanten Definitionen aus seinem bösen Wörterbuch, nach der alten Maxime: Was uns nicht umbringt, macht uns stärker!
Auch stellen wir euch in dieser Onlineausgabe Björn Jagnows neues Buch "Fragen und Antworten zu Urheberrecht, Verlagswesen und Vermarktung" in einer Buchbesprechung vor, während Ursula Schmid-Spreer euch in einem Verlagsportrait den "Dr. Ronald Henss Verlag" vorstellt. Unsere Expertinnen und Experten geben euch diesmal Auskunft über Kinderbuchillustrationen, die Suche nach dem richtigen Ansprechpartner im Verlag und Lyrik-Rezensionen. Dazu kommen natürlich wie immer unsere regelmäßigen Rubriken mit Tipps und Links. Also bleibt uns zum Schluss nur noch eins zu wünschen: Euch allen einen sonnigen, kreativen und vor allem produktiven Mai! :-)
"Ich ermutige mich zum Schreiben. Habe ich schon erwähnt, dass das größte Geheimnis des Schreibens ist, dass man dranbleibt, weitermacht, nicht aufgibt? Ein schlechtes Manuskript kann man am nächsten Tag überarbeiten. Ein leeres Blatt Papier nicht. " (Titus Müller)
Der Erfolgsautor Titus Müller, der uns seit vielen Jahren als Experte für den Historischen Roman zur Seite steht, liebt Schreibbücher. 43 besitzt er, und er hat jedes einzelne gelesen. Jetzt war er so frech, wie er mit einem Augenzwinkern zugibt, selbst eines zu schreiben. "Vom Abenteuer einen Roman zu schreiben" behandelt all die Erkenntnisse, die Titus Müller bei der Arbeit an sieben Romanen gewonnen hat. Dabei ist das Buch weit mehr als ein Schreibratgeber. So erzählt der Autor uns mit seinem trockenen Humor einiges Abenteuerliche aus seiner Biographie, wie er zum Schreiben kam, wie er seine erste Kurzgeschichte verkaufte, wie er seinen ersten Buchvertrag auf der Toilette der Literaturwerkstatt Berlin angeboten bekam oder wie er sich jeden Tag neu zum Schreiben motiviert. Darüberhinaus hat Titus Müller drei weitere Erfolgsautoren interviewt, und so dürfen wir auch ein klein wenig hinter die Schreibkulissen von Andreas Eschbach, Rebecca Gablé und Kai Meyer sehen. Am besten, ihr notiert euch "Vom Abenteuer einen Roman zu schreiben" (Textmanufaktur Verlag, Leipzig) gleich mal ganz dick und fett in Rot auf eurer Wunschliste.
Und schon sind wir beim neuen Online-Tempest aus dem Februar, der so vollgepackt mit spannendem, hilfreichem und praxisnahem Material ist, dass ihr glatt die Osterfeiertage durcharbeiten könntet. ;-) Jennifer Schreiner hat in einem dreiteiligen Artikel Profiautoren nach ihren Tipps und Tricks befragt. Den ersten Teil der Trilogie findet ihr in der Rubrik Autorenwissen. Ulrike Dietmann zeigt uns im Schreibkurs, warum die Technik "Planting" nicht nur für Krimiautoren ein echtes Muss ist. Hans Peter Roentgen startet eine neue Lektoratsreihe und analysiert für uns mit seinem messerscharfen Verstand eine Actionszene. Und natürlich stellen wir euch Hans Peters aktuellen Ratgeber "Drei Seiten für ein Exposé" in einer Buchbesprechung vor.
Und nö, das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange. Seid vielmehr auf weiteres aufschlussreiches Material gefasst, denn wir haben für euch den Erfolgsautor Boris Koch interviewt, dessen Autorenkarriere wir schon seit den Anfängen des Tempest verfolgen. Außerdem schlägt Hannibal Lektor wieder eine Seite seines bösen Wörterbuchs auf, und Ursula Schmid-Spreer stellt uns in einem Portrait den Lilienfeld Verlag vor. Leckerlies wie der Schreib- und Linktipp fehlen natürlich nicht. Und auch unsere Expertinnen und Experten öffnen wieder das Schatzkästchen ihrer langjährigen Erfahrung, um Auskunft darüber zu geben, wie man exzessives Überarbeiten vermeidet oder sich mit seinen Gedichten profiliert.
Apropos ... :-D ... Beiträge aller Art, auch für den Schreib-Kick, den Lesetipp oder die Rubrik "Küss mich, ich bin ein Autor!" nehmen wir wie immer gerne in Empfang. ;-)
"Autorinnen und Autoren haben es nicht leicht. Wer eine Geschichte erzählen, Wissen vermitteln oder ein Gefühl festhalten will, muss nicht nur lernen, wie man das macht. Am Schreiben hängen noch viele weitere Fragen: Will ich das Geschriebene veröffentlichen? Wie mache ich das möglich? Worauf muss ich achten?" (Björn Jagnow)
Hand aufs Herz. Wenn es um Themen wie Urheberrecht, Verlagswesen und Marketing geht, sind wir Autorinnen und Autoren selten praktizierende Leuchten, und deshalb können wir uns glücklich schätzen, dass der Roman- und Sachbuchautor Björn Jagnow uns nun schon seit gut einem Jahrzehnt mit seinem umfassenden Rat als Experte zur Seite steht. Und genialer Weise ist dieses Jahrzehnt "Frag den Experten für Verlagswesen" nun gesammelt, thematisch sortiert und aktualisiert in der EDITION OCTOPUS zwischen zwei Buchdeckeln erschienen. Wer immer von uns also in puncto Verwertungsrecht, Verlagssuche, Literaturagentur, Steuer oder Fragen zu Arbeit und Werk schwächelt, findet in Björn Jagnows "Fragen und Antworten zu Urheberrecht, Verlagswesen und Vermarktung" einen wertvollen Ratgeber rund ums Schreiben und Publizieren.
Aber auch der aktuelle Online-Tempest aus dem Januar hat es in sich. Stephan Waldscheidt alias Honeyball Lektor, hat seine Tätigkeit als gute Seele unseres Hauses wieder aufgenommen. "Des bösen Lektors Wörterbuch" ist euch als ein Zeugnis seines philanthropischen Wirkens sicher ein Begriff. Ein weiteres Highlight findet ihr in der Rubrik "Autorenwissen", denn dort erklärt uns Hiltrud Baier was ins Anschreiben zum Manuskript gehört. Bettina Hennig erzählt uns in einem Interview, wie die Arbeit für Boulevardzeitungen und das Schreiben von historischen Romanen zusammenpasst. Franziska Röchter hält für uns wieder einen ihrer amüsanten Beiträge in der Rubrik "Küss mich, ich bin ein Autor!" bereit, und last but not least stellt uns Ursula Schmid-Spreer den Leda-Verlag in einem ausführlichen Portrait vor.
Und natürlich erwarten wir sehnsüchtig eure Beiträge für den Schreib-Kick, den Lesetipp oder die Rubrik "Küss mich, ich bin ein Autor!"
"Exposés sind das Fegefeuer der Autoren. Leichter quetscht man einen Elefanten durch ein Nadelöhr, als dass man einen 400-Seiten Roman auf drei Seiten Exposé eindampft." (Hans Peter Röntgen, "Drei Seiten für ein Exposé").
Nun, dieses Problem dürfte alsbald der Vergangenheit angehören, denn jetzt ist nach dem erfolgreichen "Vier Seiten für ein Halleluja" Hans Peter Röntgens "Drei Seiten für ein Exposé" im Sieben-Verlag erschienen. In diesem Top-Ratgeber erfahrt ihr, wie man ein Exposé schreibt und für seinen geplanten Roman nutzt, was sich hinter einem Kurzexposé und einem Pitch verbirgt, und 'was' ihr an Literaturagenturen und Verlage schicken solltet. Dabei spart Hans Peter Röntgen wieder einmal nicht an konkreten Beispielen. So hat er für euch 15 Beispiel-Exposés ausgewählt und zeigt, wie man sie verbessern kann. Des Weiteren könnt ihr 6 Exposés studieren, die zu einem Verlagsvertrag geführt haben, eines davon von dem Bestsellerautor Titus Müller, und 7 namhafte Literaturagenten berichten, 'was' Ihnen bei einer Bewerbung wichtig ist.
Und wenn ihr weiteren fesselnden, weiterbildenden und motivierenden Lesestoff sucht, dann ist der aktuelle Online-Tempest aus dem Dezember für euch genau das Richtige, denn hier hat der Autor Andreas Gruber uns einen Blick in seine Autorenbiographie, seinen Schreiballtag und seine Naschlade werfen lassen. Ein weiteres Highlight ist die Besprechung der DVD des Montsegur Autorenforums. Wir können euch diese DVD nur wärmstens ans Herz legen, denn sie ist voller praxisnaher Vorträge rund um das Schreiben und Publizieren, inklusive einer Diskussion zu dem Thema "Warum werden Bücher Bestseller?"
Unsere ExpertInnen geben euch diesmal Auskunft zur Verwendung von Dialekten und Akzenten im Kinderbuch, zum Finden des richtigen Lektors in großen Verlagsgruppen und zur rechtlichen Lage bei Links im Sachbuch. Und natürlich hoffen wir auf weitere eurer Beiträge für den Schreib-Kick, den Lesetipp oder die Rubrik "Küss mich, ich bin ein Autor!" Na dann mal ran, an den Speck! Nur keine Hemmungen! ;-)
"Es ist von grundlegender Bedeutung, jedes Jahr mehr zu lernen als im Jahr davor."
(Peter Ustinov, 1921 - 2004, englischer Schriftsteller und Schauspieler)
Genau dies dachten wir uns auch, weswegen der neue Online-Tempest wieder eine Menge Tipps aus der Praxis rund ums Leben und Schreiben für euch bereithält. So erzählt der Bestsellerautor Kai Meyer in einem Interview mit Hans Peter Röntgen, wie er ein Exposé entwirft und wie wichtig es ist, dass die Welt eines Romans innerhalb der Geschichte real wirkt. Robert Kühl beschreibt in seiner Glosse indirekt eine Methode zum Bewältigen von Schreibblockaden, während Nicole Rensmann uns anhand eines konkreten Beispiels zeigt, wie man Lesungen für historische Romane gestalten kann. Und natürlich fehlen auch Schreibanregungen, Lesetipps und Expertenantworten nicht.
Wir hoffen, ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen. Auf eure Artikelvorschläge, Tipps und Beiträge für 2010 freuen wir uns schon sehr. Nur keine Müdigkeit vorschützen! ;-)
Naja, noch nicht ganz, aber fast! Und deshalb ist der aktuelle Online-Tempest auch so gehaltvoll geworden wie eine Weihnachtsgans. :-D Hans Peter Röntgen erläutert uns diesmal ausführlich, wie lang ein Exposé sein soll, darf oder muss, und bei der Gelegenheit möchten wir noch einmal an seinen dazugehörigen Autorenratgeber mit dem aktuellen Titel "Drei Seiten für ein Exposé" erinnern, der im Februar/März 2010 beim SIEBEN-Verlag erscheinen wird. Außerdem hat Hans Peter einen Leserbrief zum Leserbrief im letzten Tempest verfasst (wie gesagt, 'das' Thema wird wohl weiterhin für Zündstoff sorgen). Christoph Trüper ermöglicht angehenden AutorInnen mit seinen "Zehn Fragen" eine tiefenanalytische Selbsterkundung, die auch für gestandene Profis von Zeit zu Zeit ganz erhellend sein kann. Jennifer Schreiner macht in einer Glosse ihrem Ärger über die dümmsten "Du bist Autor"-Sprüche Luft. Des Weiteren gibt es eine Buchbesprechung, ein neues Verlagsportrait, hilfreiche Expertenratschläge und natürlich all die üblichen kleinen Leckerlies wie Schreib-Tipp und Schreib-Kick. Die Rubrik "Küss mich, ich bin ein Autor!" mit entlarvenden Kürzestdialogen aus dem Autorenleben ist diesmal leider leer geblieben. Bislang erquickte uns vor allem Franziska Röchter in dieser Rubrik - aber viele andere von euch erleben garantiert ebenso Lustiges, Demütigendes, Verrücktes ... Schickt uns eure Minidialoge und sonstigen Beiträge! Wir freuen uns darauf!
An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bei euch allen bedanken und wünschen fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Die besten Bücher sind die, von denen jeder Leser meint, er hätte sie selbst machen können.
(Blaise Pascal)
Und schon geht der nächste Tempest in diesem Herbst online. Wie ihr über die kühlere und kältere Jahreszeit noch sehen werdet, hat das Thema 'gefakte Rezensionen' aus dem letzten Tempest so manch kühles Blut in Wallung versetzt. Doch auch andere dringende Autorenfragen haben wir dabei nicht aus dem Auge verloren, und so hat Annette Scholonek per Umfrage untersucht, was Leserinnen und Leser denn nun wirklich wollen und worauf es ihnen ankommt. Die Ergebnisse, die dabei zutage gefördert wurden, sind in der Tat erstaunlich. Ulrike Dietmann zeigt uns in der Rubrik 'Schreibkurs' wie man mit alten Mustern etwas Neues kreiert und Ursula Schmid-Spreer stellt uns in einem köstlichen Portrait den Deich-Verlag vor. Des Weiteren haben wir für euch die Literaturagentin Lianne Kolf interviewt. Und nicht zuletzt gibt es auch diesmal wieder Expertenantworten, den Schreib-Kick und vieles mehr. Ach ja, mit euren Tipps, Beiträgen und Artikelvorschlägen rennt ihr bei uns natürlich weiterhin offene Türen ein! :-)
"Die Fälschung unterscheidet sich vom Original dadurch, dass sie echter aussieht." (Ernst Bloch) oder in Abwandlung eines uns allen bekannten Zitats: "Ich glaube nur an Rezensionen, die ich selbst gefälscht habe!"
Jeder von uns hat schon davon gehört: gefälschte Leserrezensionen. Selbst relativ zutraulichen Naturen erscheint so manche Buchbesprechung mehr eine gezielte Manipulation, um bestimmte Bücher zu bewerben oder Konkurrenten zu diskreditieren. Darüber wie es geht, und ob diese Aktionen wirklich etwas bringen, berichtet Jennifer Schreiner in ihrem Beitrag in der Rubrik "Autorenwissen" in unserem aktuellen Online-Tempest. Andrea Behnke erklärt uns, was sich hinter dem Begriff Schreibberatung verbirgt und für wen diese sinnvoll sein kann, während Elke Schleich in unserer Rubrik "Erfahrungsbericht" von ihrer ersten, selbstorganisierten Lesung berichtet. Ursula Schmid-Spreer interviewte für uns den Brüder-Grimm- und Ingeborg-Bachmann-Preisträger Georg Klein. Und wir bitten an dieser Stelle noch einmal um Tipps fürs Editorial, Lesetipps (empfehlenswerte Webseiten) und eure Artikelvorschläge. Nicht vergessen, eure Beiträge für unser aller Tempest sind heiß begehrt! :-)
Für Neulinge unter uns: Den aktuellen Tempest gibt es wie eh und je über das kostenlose Abonnieren. Tut nicht weh und ist bisweilen sogar erhellender als so manche von der Kritik hochgelobte Energiesparlampe. ;-)
»Es ist idiotisch, sieben oder acht Monate an einem Roman zu schreiben, wenn man in jedem Buchladen für zwei Dollar einen kaufen kann.« (Mark Twain)
Hach, ein wahres Wort! Und deshalb scheuen wir auch nicht davor zurück, weiterhin Informationen rund ums Schreiben und Publizieren in die Welt hinauszutragen. Schreibt! Schreibt! Schreibt! Und denkt dabei bitte auch hin und wieder an einen praktischen Beitrag für unser aller Tempest! ;-)
Worum es in dieser Online-Ausgabe geht: Zunächst zu eurer Orientierung, wir haben unsere Rubrik "Drei Seiten für ein Exposé" in "Ein Exposé zum Knutschen" umbenannt, denn ebenso wird das dazugehörige Buch von Hans Peter Roentgen heißen, das im Februar 2010 erscheinen wird. Aber auch in diesem Tempest hat Hans Peter wieder eins eurer Exposés unter die Lupe genommen. Pünktlich zur Buchmesse wird auch ein neuer Autorenratgeber unseres Experten Björn Jagnow erscheinen, mit seinen Erfahrungen aus 9 Jahren Expertenarbeit. Näheres dazu werden wir im nächsten Tempest erfahren. Jennifer Schreiner führt uns durchs verschlungene "Autoren-Dschungelcamp", denn wer hat sich nicht schon die Frage gestellt "Wie und wo sollte man als AutorIn zuerst veröffentlichen? Bettina v. Cossel stellt uns eine faszinierende Marketingidee vor: das Wanderbuch. Der Autor und Schauspieler Hartmut El Kurdi hat unserer Chefredakteurin Gabi Neumayer im Interview Rede und Antwort gestanden. Und unsere ExpertInnen beschäftigen sich diesmal mit Rechten, Rechtschreibung und Re(d)aktionen.
Beim Handlungsentwurf für eine Liebesgeschichte muss der Autor darauf bedacht sein, dass sich die Handlung aus den Charakteren heraus entwickelt ... Denken Sie daran, dass es nicht Ihre Aufgabe ist, dem Leser zu zeigen, was er empfindet, sondern Ihr Ziel ist es, durch das, was die Liebenden sagen und tun, Gefühle in ihm zu wecken! (Sol Stein, "Über das Schreiben")
Im aktuellen Online-Tempest berichtet Jennifer Schreiner vom Treffen der Deutschsprachigen Liebesromanautoren und -autorinnen - kurz DeLiA genannt -, das in diesem Jahr im Mai in Celle stattfand. In unserer neu eingerichteten Rubrik "Autoren-Wellness" hat Susanne Oswald einmal mehr unsere körperliche Fitness im Auge. Auch wenn wir es nicht immer so gerne hören, ein fitter Körper ist alles andere als unerheblich für ein fittes, kreatives Gehirn. Ulrike Dietmann zeigt in ihrem neuen Schreibkurs, wie man unvergessliche Charaktere schafft. Und Hans Peter Roentgen hat mit seinem analytischen Sachverstand wieder ein neues Exposé analysiert. Außerdem haben unsere fleißigen Experten Schreib- und Veröffentlichungstipps für euch.
Autoren sollten stehend an einem Pult schreiben. Dann würden ihnen ganz von selbst kurze Sätze einfallen. (Ernest Hemingway)
Nun denn ... *räusper* ... wird wohl ein Körnlein Wahrheit drinstecken ... Doch nun zum online-gegangenen Mai-Tempest, der geradezu vor Beiträgen strotzt. So stellt Jennifer Schreiner uns gleich drei verschiedene Arten von Autorenfortbildungen vor. Esther Schmidt berichtet vom Ablauf einer Internet-Schreibwerkstatt, während Ute Hacker uns über den Stand der Dinge bei dem undurchsichtigen, aber wichtigen Thema Google Book Settlement informiert. In der Rubrik Schreibkurs zeigt Ulrike Dietmann uns, wie man Gefühle in einen Text bringt, und Hans Peter Roentgen erhellt einmal mehr das heikle Thema Exposé. Last but not least haben unsere Experten wieder unbezahlbare Tipps aus ihrer Praxis parat. Die Vorschau für den nächsten Online-Tempest findet ihr weiter unten. Und vergesst nicht, der Juli wird heiß und schwül. Also trinkt fleißig Wasser, um trotz der Sommerhitze ordentlich kreativ zu sein. :-)
Was am meisten zählt, ist nicht das Talent, sondern Selbstdisziplin, Beharrlichkeit und absolutes Durchhaltevermögen ... Talent ist höchstens hinderlich, denn wenn Sie Talent haben, nehmen Sie an, es ist leicht einen Roman zu schreiben, und das ist es nicht, egal "wieviel" Talent Sie haben. (James N. Frey, "Wie man einen verdammt guten Roman schreibt")
Im April-Tempest bieten Petra Hartmann und Scarlett Hermann-Schenks gleich zwei Schreibkurse als praktische Schreibhilfe, über journalistisches Schreiben und grundlegende Tipps für das Schreiben für Kinder (eine der schwierigsten Herausforderungen für Autoren überhaupt!). Hans Peter Roentgen interviewte den Schriftsteller Selim Özdogan, Ursula Schmid-Spreer stellt uns diesmal einen Verlag für erotische Literatur vor, und unsere ExpertInnen geben wieder kompetent und ausführlich Antworten auf eure Fragen. Die Vorschau für den Mai-Tempest findet ihr weiter unten. Wir wünschen euch einen schönen und kreativen Juni!
In seinem Buch "Das Leben und das Schreiben" erzählt Stephen King, dass er während seiner Zeit als jugendlicher Sportreporter mehr über das Schreiben gelernt habe, als in all seinen Collegejahren und Englischkursen zusammen. Für alle Autoren und Autorinnen, die sich für das journalistische Schreiben interessieren, gibt Petra Hartmann in ihrem zweiteiligen Artikel (der zweite Teil geht im nächsten Tempest online) einen praxisnahen Einblick ins journalistische Schreiben. Hans Peter Roentgen hat für diese Tempest-Ausgabe wieder eines eurer Exposés analysiert, kurzum: Aha-Erlebnisse sind vorprogrammiert. Interviewt haben wir für diese Ausgabe Olga A. Krouk, deren packender Thriller "Staub zu Staub" 2008 im Sieben-Verlag erschienen ist, und die zur Zeit an einer Roman-Serie für den Heyne-Verlag schreibt. Andrea Behnke stellt uns ein ungewöhnliches Schreibbuch vor, zwei unserer Experten geben unbezahlbare Tipps - und Franziska Röchter hat wieder einmal etwas für unsere neue Rubrik "Küss mich, ich bin ein Autor" beigesteuert. Die Vorschau auf den April-Tempest findet ihr wie gehabt weiter unten. Wir wünschen euch einen tollen und schreibfreudigen Mai!
Albert Zuckerman (Agent von Ken Follett) sagte einmal, dass jeder Welterfolg, mit dem er zu tun gehabt hätte, mehrfach entworfen und aufs neue entworfen worden sei, vergleichbar mit den Bauplänen eines Architekten, die ständiger Revision unterlägen. Da kommt Hans Peter Roentgens Angebot, eure Exposés einer kritischen Analyse zu unterziehen, doch wie gerufen. Für die Februar-Ausgabe des Tempest hat er sich ein neues "Exposé zum Knutschen" vorgenommen. Ein gutes Lehrbeispiel für alle, die noch an ihrem Exposé feilen. In einem anderen Beitrag berichtet eine der drei Gewinnerinnen des Lizzy-Net-Schreibwettbewerbs über ihren Gewinn, der darin bestand, von einer erfahrenen Krimiautorin beim Schreiben eines eigenen Kurzkrimis begleitet zu werden. Andrea Behnke berichtet von einem Workshop in Szenischem Schreiben und Theaterspielen mit Jugendlichen, Jennifer Schreiber lässt uns an den unglaublichen Reaktionen teilhaben, mit denen Liebesromanautorinnen konfrontiert werden, und last but not least hielten auch unsere Experten mit ihrem profunden Fachwissen wieder nicht hinter dem Berg. Die Vorschau für den März-Tempest findet ihr weiter unten.
Im gerade online gegangenen Januar-Tempest stellt Ulrike Rudolph mit ihrer Buchkartei ein nützliches Werkzeug für AutorInnen vor, wodurch Gelesenes für das eigene Schreiben noch einmal optimal ausgewertet werden kann. Kartharina Gerlach erzählt uns, wie sie in einem lohnenswerten Online-Seminar lernte, seitwärts zu denken, und Ursula Schmidt-Spreer stellt uns diesmal ausführlich den Wellhöfer Verlag vor. Wer noch nicht weiß, was eine Stopp-Lesung ist, wird von Angelika Reiche eingeweiht. Und zu guter letzt beschäftigen sich unsere ExpertInnen mit dem Urheberrecht, dem Beginn beim Romanschreiben und der richtigen Vorgehensweise beim Anbieten eines Sachbuchs. Die Vorschau auf den erst kürzlich versandten Februar-Tempest, findet ihr weiter unten. Euch allen einen wunderbaren und kreativen März!
Liebe Autorinnen und Autoren, wie wir im letzten Monat feststellten, gab es Probleme mit dem Tempest-Versand. Einige SPAM-Filter (am stärksten betroffen waren t-online-Adressen) ließen den Tempest nicht mehr oder nur teilweise hindurch, oder der Tempest landete direkt in euren SPAM-Ordnern. Wir hoffen, das Problem inzwischen behoben zu haben, so dass ab dem nächsten Tempest alles wieder seinen gewohnten Gang nimmt. Sollte noch jemand den letzten Tempest dringend benötigen, bitte einfach unter Ramona.Roth-Berghofer@team.autorenforum.de melden!
Wie im Dezember-Editorial bereits erwähnt, waren wir diesmal alle vor und nach Weihnachten beschäftigt wie lange nicht mehr: Umzüge standen an, Abgabetermine mussten trotz Krankheit eingehalten werden ... Aber den Tempest gab es natürlich trotzdem, wenn auch in einer Light-Version. Susanne Oswald offenbart uns in dieser Ausgabe, wie wir unseren in der Regel sträflich vernachlässigten Autorenrücken fit halten können. Ursula Schmidt-Spreer stellt uns diesmal den Schreiblust-Verlag ausführlich vor. Und unsere ExpertInnen hielten mit ihrem Wissen in Sachen Kinderbuch und Lyrik nicht hinter dem Berg. Inzwischen ist auch die vierte Auflage von "Vier Seiten für ein Halleluja" von Hans Peter Roentgen erschienen. Nach längerer Durststrecke ist dieses wunderbare Buch endlich wieder lieferbar, jetzt aber im Sieben Verlag! Und nicht vergessen, am 21. Mai 2009 ist es wieder so weit: Ursula Schmid-Spreer veranstaltet zusammen mit der Federwelt ein weiteres ihrer inzwischen schon legendären Autorentreffen - wieder mit hervorragenden ReferentInnen und spannenden Seminarthemen. Wer daran teilnehmen möchte, sollte sich möglichst bald anmelden! Euch allen einen ideenreichen und produktiven Februar!
Wir hoffen, ihr hattet alle ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Im November-Tempest (ihr wisst ja, dass die Tempest stets etwa fünf Wochen versetzt online gehen) zeigt Ute Hacker in einem Schreibkurs wie man Charaktere erschafft, die beim Leser einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Wie Elisabeth George einmal so treffend erklärte: Die Namen der Männer, Frauen und Kinder erscheinen heller am Firmament der Literaturgeschichte als die Geschichten, in denen sie eine Rolle spielen. In Sachen Expertenfrage beantwortet Stefanie Bense nicht nur eine neue Frage, sondern setzt sich auch in einem ausführlichen Beitrag mit der vor allem unter Anfängern und Anfängerinnen weitverbreiteten Angst vor dem Ideenklau auseinander. Ursula Schmidt-Spreer stellt den Plöttner Verlag vor und Hans Peter Roentgen zeigt in seinem ersten Exposé-Lektorat scharfsinnig Schwachstellen und bietet Lösungsansätze an. Die Vorschau auf den Dezember-Tempest findet ihr weiter unten auf der Einstiegsseite. Wir wünschen euch ein schönes und erfolgreiches Jahr 2009!
In der Online-Oktober-Ausgabe des Tempest findet ihr ein äußerst interessantes Interview unserer Chefredakteurin Gabi Neumayer mit dem SF-Autor Frank Borsch, einen Beitrag darüber, wie man es als AutorIn in die Lokalzeitung bringt sowie kompetente Tipps unserer Experten und Expertinnen. Apropos ExpertInnen: Der aktuelle Roman unseres Experten für historische Romane "Das Mysterium" wurde als einer der drei besten historischen Romane der letzten beiden Jahre mit dem Sir Walter Scott-Preis ausgezeichnet. Darüber hinaus ist Hans Peter Röntgens neues Buch "Vier Seiten für ein Halleluja Teil 2" im Handel erschienen! Die Vorschau auf den November-Tempest findet ihr wie immer weiter unten auf unserer Einsteigsseite. Wir wünschen euch ein wunderbares Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Und auf zum nächsten Online-Tempest, wenn auch leider etwas verspätet: Die Septemberausgabe enthält einen sehr interessanten Beitrag zum Umgang mit Kriktik. Darüber hinaus gibt es die Fortsetzung von Stefanie Benses Zweiteiler über das Schreiben von Wettbewerbstexten, ein Interview mit Bernd Perplies, zwei Buch- und eine Softwarebesprechung sowie ein weiteres Verlagsportrait. Auch geben unsere ExpertInnen wieder Auskunft auf eure brennenden Fragen. Die Vorschau zum Oktober-Tempest findet ihr weiter unten.
September ... Oktober ... Herbstwetter ... Zeit, dass der August-Tempest online geht ... :-D
Den 9 Problemen beim Schreiben eines Wettbewerbstextes hat sich Stefanie Bense in ihrem zweiteiligen Autorenwissen-Artikel gewidmet, von dem wir hier den ersten Teil präsentieren. Müde und einfallslos vor dem weißen Blatt? Kein Problem! Hierzu von Susanne Oswald eine Visualisierung. Regula Gerber beschäftigt sich im Schreibkurs mit dem Thema 'Auf Entzug', was bisweilen auch sehr heilsam sein kann. Und auch unsere Expertinnen und Experten bereichern unser Wissen einmal mehr in Sachen Drehbuch, Sachbuch, Fantasy und Verlagswesen.
Die Inhaltsangabe zum aktuellen September-Tempest findet ihr etwas weiter unten auf der Einstiegsseite. Noch einen schönen goldenen Oktober und weiterhin viel Freude und Erfolg beim Schreiben!
Und wieder ist ein Monat verstrichen, womit es Zeit für den vollgepackten Juli-Tempest wird, online zu gehen. Hans Peter Röntgen hat erneut eines seiner klugen Lektorate beigesteuert. Ute Hacker weist einen Weg, wie man den schwierigen Anfang beim Schreiben schafft, während Markus Grad von einem faszinierenden Online-Schreibkurs berichtet und Jennifer Schreiner beim Jahrestreffen der LiebesromanautorInnen war. Ursula Schmidt-Spreer stellt in ihrem Verlagsportrait diesmal den Verlag "Edition Buch" vor, und auch unsere Experten halten nicht mit ihrem Wissen hinter dem Berg.
Den August-Tempest dürften viele unter euch inzwischen gelesen haben. Die Inhaltsangabe zum aktuellen Tempest findet ihr wie immer etwas weiter unten auf unserer Einstiegsseite. Noch einen schönen September und weiterhin frohes Schreiben!
Und hier ist der Juni-Tempest auch schon online. Junge, wie die Zeit vergeht! :-) Im Schreibkurs geht es diesmal um die Frage "Schreiben für alle Sinne" und unsere Interviewpartnerin ist diesmal Frau Dr. Heike Fischer vom fredebold&fischer Verlag, der einzig deutsche Autoren in allen gängigen Genres verlegt. Ein neues Verlagsportrait, ein Veranstaltungsbericht sowie zwei Erfahrungsberichte werden euer Wissen rund ums Schreiben ebenfalls bereichern. Auch unsere Experten haben wieder aus ihrem immensen Erfahrungsschatz geschöpft. Die Inhaltsangabe zur aktuellen Juli-Ausgabe findet ihr etwas weiter unten auf unserer Einstiegsseite. Klar, ihr könnt den Tempest auch gerne abonnieren und die aktuelle Ausgabe automatisch jeden 20sten eines Monats in eurer Inbox vorfinden. Wir wünschen euch noch einen schönen August und weiterhin frohes Schreiben!
Und hier ist er auch schon online, der Mai-Tempest. Wie immer gibt es viele interessante Beiträge rund ums Schreiben und Publizieren. Vom Thema 'was veröffentlichungsreif konkret heißt' bis hin zu Tipps für Lesungen mit Pfiff. Auch unsere Experten und Expertinnen helfen wieder mit ihrem reichhaltigen Erfahrungsschatz. Die Inhaltsangabe zur gerade erschienenen Juni-Ausgabe findet ihr wie gehabt etwas weiter unten auf unserer Einstiegsseite. Gerne könnt ihr den Tempest auch abonnieren. Noch einen schönen Juli und weiterhin frohes Schaffen!
Wir wünschen unseren Lesern viel Freude beim Studieren des April-Tempest, der gerade online gegangen ist. Wer den Tempest noch nicht abonniert hat, sich aber schon über den Inhalt der Mai-Ausgabe informieren möchte, findet die Inhaltsangabe auf unserer Einstiegsseite unter: The Tempest - Aktuelle Ausgabe. Noch einen schönen Mai und Juni! Und frohes Schreiben!
Nun sind auch die Tempest-Ausgaben Februar und März 2008 online, inklusive einer Vorschau auf die aktuelle April-Ausgabe. Wer stets die aktuelle Ausgabe unseres kostenlosen Autoren-Newsletters haben möchte, kann den Tempest über unsere Einstiegsseite abonnieren. Es lohnt sich! :-)
Nach einigen Verzögerungen sind nun auch die Ausgaben Juli, August und September online, nebst einer Vorschau auf die Oktober-Ausgabe. Wer unseren kostenlosen Newsletter stets akutell haben möchte und noch nicht abonniert hat ... Ihr kennt ja den Spruch ;-)
Nach dem Einläuten des neunten Tempest-Jahrganges im Januar sind nun auch die Ausgaben Februar, März und April online, nebst einer Vorschau auf die Mai-Ausgabe. Wer unseren kostenlosen Newsletter stets akutell haben möchte und noch nicht abonniert hat ... Ihr kennt ja den Spruch ;-)
Wieder ist ein Jahr vergangen; der neunte Jahrgang des Tempest wurde eingeläutet. Wer unseren kostenlosen Newsletter noch nicht abonniert hat, sollte dies schleunigst tun ;-)