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Autorinnen und Autoren schreiben, basta. Warum sollten sie sich auch noch mit Vermarktung beschäftigen? Sind dafür nicht ausschließlich die Agenturen und Verlage zuständig? In dieser Rubrik sammeln wir Tipps und Erfahrungen unserer Tempest-Leser zu diesem Themenbereich. Teilt eure Erfahrungen und Tipps mit uns und profitiert im Gegenzug von denen der anderen!
Autorinnen und Autoren schreiben, basta. Warum sollten sie sich auch noch mit Vermarktung beschäftigen? Sind dafür nicht ausschließlich die Agenturen und Verlage zuständig? Alle, die schon einmal ein Buch veröffentlichen wollten oder danach auf Werbung durch ihren Verlag gehofft haben, wissen: Wenn AutorInnen nicht selbst etwas für ihr Buch tun, tut es höchstwahrscheinlich niemand.
In dieser Rubrik sammeln wir Tipps und Erfahrungen unserer Tempest-Leser zu diesem Themenbereich. Teilt eure Erfahrungen und Tipps mit uns und profitiert im Gegenzug von denen der anderen! Schreibt an die Redaktion.
Autorinnen und Autoren schreiben, basta. Warum sollten sie
sich auch noch mit Vermarktung beschäftigen? Sind dafür
nicht ausschließlich die Agenturen und Verlage zuständig?
"Huckepack"-Werbung: So nenne ich die Maßnahmen,
die ich euch heute vorstelle - weil sie einfach als zusätzliches
Element einem bereits existierenden Kommunikationskontakt
hinzugefügt werden können. Dafür braucht man
also weder irgendwo hinzugehen noch Kontakte neu zu knüpfen.
Seit einigen Jahren wird es immer populärer: das Netzwerken
oder "Networking". Man kennt sich, man hilft sich,
man bündelt Energien und erreicht zusammen mehr - wenn
man aktiv "netzwerkt". Einige Ideen und Tipps dazu
haben wir hier zusammengestellt (weitere schickt ihr hoffentlich
bald!).
Manchmal bekommt man doch geradezu unheimlich passende Post.
Für diesen Tempest hatte ich - nach dem verwandten Thema "Netzwerken",
das wir hier schon einmal hatten - das Thema "Gruppenmaßnahmen" auf
dem Programm. Genau dazu erreichte mich eine Mail von Guido
Krain, die ich euch hier in wesentlichen Auszügen vorstelle.
Telepathie? Zufall? Dunkle Mächte, die an den Fäden
unseres Schicksals ziehen? Wie auch immer: Hier zuerst Guidos
Mail und dann noch einige Ideen von mir für effektives
Marketing in der Gruppe.
Schwerpunkt: Homepage zum Buch und Online-Buchhandlungen
Ich habe bereits vor einigen Jahren meinen eigenen kleinen
Verlag gegründet (http://www.al-medienverlag.de),
weil ich nach viel Frust bei der Suche nach Drehbuchagenten
bereits festgestellt hatte, dass es gar nicht so leicht ist,
interessierte Abnehmer zu finden.
Da wir immer noch ein ganz kleiner Verlag sind, haben wir
im Prinzip mit den gleichen Problemen zu kämpfen wie alle
Autoren, die hier über ihre Erfahrungen schreiben. Deshalb
teile ich gerne ein paar meiner Erfahrungen mit Ihnen.
Meine Marketingideen für Kinderbücher: Lesungen
in Kindergärten, Schulen, Buchhandlungen, auf Künstlerfesten,
Weihnachtsmärkten.
Eine gute Möglichkeit zur Förderung des Bekanntheitsgrades
ist es, für sein veröffentlichtes Buch Postkarten
produzieren zu lassen.
Die Tipps im Artikel "Huckepack
-Werbung für euer Buch" fand ich sehr gut. Hier
Tipps von mir.
Für meinen Jugendroman habe ich bisher folgende Marketing-Aktionen
gestartet:
Lokalzeitungen sind offen für Personen aus ihrem Einzugsbereich.
Im "Tempest" wir immer wieder darum gebeten, eigene
Erfahrungen bei der Vermarktung von Büchern mitzuteilen,
ich bin gerade dabei, mein Lyrikbuch "raunächte",
erschienen im ferber-verlag, Köln, an die Leser zu bringen,
und möchte den KollegInnen folgende Tipps geben:
Sehr fasziniert haben mich die diesjährigen Leseproben-Büchlein
auf der Buchmesse - kleine, ca. 10 bis 14 cm lange Heftchen,
außen wohl mit dem Originalabbild des künftigen
Umschlagbildes versehen, innen mit einigen Seiten Buchauszug
(gab es die früher schon? Sind mir jedenfalls nicht aufgefallen).
In noch kleinerer Form habe ich außerdem die ebenso
gestaltete Version eines Kinderbuches ergattert - hier war
sogar ein Gewinnspiel damit verknüpft.
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