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Martina Weber ist Autorin des Buches "Zwischen Handwerk und Inspiration. Lyrik schreiben und veröffentlichen", Uschtrin Verlag, München, 2008.
Sie erhielt das Frankfurter Autorenstipendium 2009
http://kultur.frankfurt.de/ (weiter auf "Literatur" und auf "Autorenstipendium").
Von 2001 bis 2003 war sie Redakteurin der Autorenzeitschrift Federwelt. Lyrikveröffentlichungen u. a. im Jahrbuch der Lyrik 2005 bei C. H. Beck und im Jahrbuch der Lyrik 2006 bei S. Fischer. 2003, 2004 und 2005 Preisträgerin beim Literaturwettbewerb zur Buchmesse im Ried in Stockstadt am Rhein (für Kurzgeschichten). Juristische Fachliteratur, vor allem zum Arbeitsrecht. Einige ihrer Gedichte finden sich hier.
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Ist es guter Stil, in Lyrikveröffentlichungen Gedichte lebender und mehr oder weniger bis unbekannter Autoren zusammen mit Gedichten "toter Dichter" zu veröffentlichen? Meine Meinung dazu ist, dass die unbekannten Autoren damit von den "Lorbeeren" der alten Meister mit profitieren wollen; das gilt auch für Herausgeber, die solche Werke zusammenstellen. Hier erhofft man sich einen höheren Buchverkauf (soweit von Buchverkauf im Lyrikbereich überhaupt noch gesprochen werden kann).
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Ich möchte demnächst einen Band mit ca. achtzig Gedichten herausgeben (in bibliophiler Aufmachung). Kennen Sie einen Verlag, der auch im Vertrieb stark ist? |
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Ich würde gerne meine Gedichte veröffentlichen. Diese lese ich derzeit zusammen mit einem Songschreiber in einem Gesangs-Lyrik-Abend in regelmäßigen Abständen öffentlich vor. Ich wurde mehrfach angesprochen, ob man diese Gedichte nicht in einem Buch kaufen könnte. Ich trage mich mit dem Gedanken, sie bei Book on Demand zu veröffentlichen, und hätte sicher auch keine Problem, sie zu verkaufen! Auch einige Buchläden würden das Buch nehmen.
Jetzt riet mir ein befreundeter Autor davon ab. Da ich zurzeit auch an einem Roman arbeite, könnte die Veröffentlichung bei BoD einen schlechten Eindruck auf potentielle Agenten und Verlage machen. Was ist da dran? Sollte ich lieber unter Pseudonym veröffentlichen? Welche Verlage bzw. Agenten sind überhaupt interessiert an Lyrik von neuen Autoren? Ich habe schon die ganze Odyssee hinter mir: "lobende" Absagen nach monatelangem Warten, unakzeptable Angebote von Zuschussverlagen etc. Für Tipps wäre ich sehr dankbar!
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Vor kurzem habe ich mich mit einigen Gedichten bei einem kleinen Verlag (kein Zuschuss, kein BoD) auf eine Lyrikanthologie beworben. Der Verlag bekundete Interesse, allerdings möchte das Lektorat diverse Änderungen vornehmen, in allen Gedichten soll ich demnach einige Teile streichen, andere umformulieren. Mich hat das verwundert, und ich möchte Sie fragen, ob das ein übliches Vorgehen ist?
Dass bei einem längeren Werk Fehler unterlaufen, die korrigiert werden müssen, kann ich mir vorstellen, aber bei Gedichten handelt es sich doch um "fertige" Texte. Bisher habe ich mich mit einigen Texten bei Zeitschriften und ähnlichen Projekten beworben und dabei auch schon Erfolg gehabt. Dabei war das Verfahren aber immer so, dass meine Gedichte entweder abgelehnt oder angenommen wurden, Überarbeitungen aber nicht verlangt wurden. So würde ich es gerne weiter halten – oder mache ich mir damit falsche Vorstellungen über die Lyrik- beziehungsweise Verlagswelt?
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Ich schreibe Gedichte und möchte jetzt einige von meinen Gedichten in einem Band veröffentlichen. Wenn man sich mit einem Verlag in Verbindung setzt, soll man dann für sein Buch bezahlen, oder verdient man laut Buchvertrag sogar Geld?
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Lyrik verkauft sich, wie mir bekannt ist, sehr schlecht. Deshalb ist es
schwierig, wenn nicht gar unmöglich, als Neu-Autor einen Verlag zu
finden, der Lyrik veröffentlicht. Nun habe ich ein Lyrik-Projekt
fertiggestellt. [...] Trotz eines perfekten Layouts und qualitativ hochwertiger
Fotos fanden wir bis jetzt noch keinen Verlag, der es ALS Buch
veröffentlichen möchte.
Nun antwortete uns ein Verlag, der von dieser Idee und allem begeistert
ist. Dieser Verlag verlangt aber für 300 Bücher in guter Qualität ca.
2 000 DM Zuzahlung (Zahlung der Druckkosten). Dafür können wir 150 Bücher
zu 30 % Rabatt sofort abnehmen, und für die anderen bekommen wir 15 %
Honorar pro verkauftem Buch. Den Nachdruck würde dann der Verlag bezahlen,
ebenso kümmert er sich um ISB-Nummer, Werbung, Anmeldung bei Amazon,
Messe. Die Covergestaltung, das Layout und die Arbeit bis zur
Druckvorstufe wollten wir dem Verlag stellen, da das mein Co-Autor
perfekt beherrscht.
Laut Auskunft verschiedener Druckereien würde uns der Eigendruck von 500
Büchern ca. 3 000 bis 4 000 DM kosten, käme uns also teurer, abgesehen
davon, dass wir uns dann um alles andere selbst kümmern müssten.
Haben Sie Erfahrung damit? Was würden Sie uns raten?
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Ich stelle gerade Bilder (private Aufnahmen) und Gedichte aus der klassischen deutschen Lyrik zusammen. Welche Quellenangaben muss ich zu den Gedichten machen? Genügt zum Beispiel "Lyrikkanon Reich-Ranicki"?
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Gibt es ein Verzeichnis von weniger bekannten Verlagen, die Lyrik veröffentlichen?
Gibt es Literaturagenturen, die sich vor allem für Lyrik zuständig
fühlen?
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Wenn ein Zitat, Sprichwort oder Ähnliches abgeändert wurde, darf man es dann veröffentlichen (in meinem Fall auf ein Fotokarte drucken)? Es geht um einen Spruch von einer Person, die noch lebt. Nun möchte eine Freundin genau diesen Spruch für ihren Laden auf einer Karte haben und hat aus dem "ich" in dem Satz ein "wir" gemacht, ihn also abgeändert. Darf ich ihn nun, ohne Angabe der Person die ihn geschrieben hat, verwenden?
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Ich schreibe seit Mitte der 1970er Jahre Gedichte. 1978 erschien mein erster Gedichtband in einem bekannten Verlag. Fast dreißig Jahre später habe ich meine Gedichte quasi im Selbstverlag veröffentlicht. Trotz einer recht positiven Rezension in einem Literaturmagazin hält sich das Interesse von Literaturkreisen, gelinde gesagt, in Grenzen. Meine Frage: Wie kann man, als relativ Unbekannter [...] eine gewisse "Aufmerksamkeitsresonanz" finden in literarischen Kreisen? [...] Mir geht es gar nicht einmal um Eitelkeit, sondern einfach um ein Kommunikationsinteresse, ich hätte gern Rückmeldungen zu meinen Texten.
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Mich würde interessieren,
wie es momentan auf dem Buchmarkt um die Chancen für jüngere,
unbekannte AutorInnen steht, veröffentlicht zu werden. Liest heutzutage
überhaupt noch jemand so etwas, und noch wichtiger, kauft jemand so
etwas (jenseits von Literaturzeitschriften)? Wie groß ist der Anteil
der Gegenwartslyrik am gesamten Buchmarkt? Sind auch in der Lyrikszene Agenturen
schon das Nonplusultra? Wie findet man als blutiger Anfänger eine gute
Agentur? |
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Ich beschäftige mich derzeit mit dem Schriftsteller und Philosophen Pavel Florenskij und seinen Briefen über "der pfeiler und die grundfeste der wahrheit". Ich möchte Florenskijs Gedanken in eine lyrische Form bringen. Wie weit darf man sich dem Werk eines anderen nähern bzw. Bezug darauf nehmen? Ist das etwa eine Gratwanderung oder doch ein "schlechter Stil"?
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Worauf soll / kann / muss ich achten, wenn ich Gedichte lektoriere? Gibt es eine Art Checkliste inhaltlicher bzw. formaler Kriterien?
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