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Michael Borlik, Jahrgang 1975, ist Kinder- und Jugendbuchautor. Er hat seinen Beruf an den Nagel gehangen, um sich ganz aufs Schreiben zu konzentrieren.
Krimi und Fantasy sind seine bevorzugten Genres. Mehr Infos zu ihm und seinen Büchern gibt es auf seiner Homepage.
Viele Antworten hier stammen von dem Autorenpaar
Kopietz/Sommer, die von Juli 2001 bis März 2002 als Experten eure
Fragen beantwortet haben. Wir haben das bei den jeweiligen Fragen
kenntlich gemacht.
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Ich habe im Juli einen Jugendroman bei einem sehr kleinen Verlag herausgebracht.
Meine Frage ist die in Richtung Werbemöglichkeiten: Der Verlag ist zu klein
und zu neu, als dass er großartig Werbung für das Buch machen könnte. Was kann
ich in diesem Punkt tun? Gibt es Zentralstellen (außer Bibliotheken, die ich ja
direkt anschreiben kann), die Lesungen vermitteln?
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Seit zwei Jahren schreibe ich Geschichten für Kinder [...]. Gleichzeitig lerne ich das Wichtigste über Schreiben und Kinder im Fernstudium [...]. Mein Fernziel ist, [...] mein Geld mit Schreiben/Lesereisen/... zu verdienen. Heute habe ich drei Fragen an Sie:
1) Welche Messen und Veranstaltungen sind für mich als angehende Kinderbuchautorin in 2009 bzw. allgemein wichtig?
2) Bisher habe ich noch an fast keiner Ausschreibung teilgenommen. Ist es sinnvoll, Kindergeschichten einzuschicken, wenn nicht ausdrücklich dabei steht, dass sie erwünscht sind? [...]
3) Wie kann ich aus Beschreibungen von Weiterbildungsveranstaltungen herauslesen, wie viel Nutzen ich als angehende Kinderbuchautorin davon habe?
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Mich würde interessieren, für welchen Bereich (Fantasy, Krimi, Mystery
etc.) zurzeit die Lektoren im Kinder-/Jugendbuchsektor suchen.
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Gibt es Richtlinien bezüglich der Größe der Bilder?
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Haben Sie einen Verlagstipp für eine Fantasystory für Kinder mit "elfischem Touch"?
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Ich bin Illustratorin, Berufsanfängerin. Ich möchte schon länger bei einem Verlag "unterkommen", weiß aber nicht, wie man es richtig anstellt. Ein Vertreter eines großen Verlages hat mich vor einem Jahr angesprochen, da ihm Zeichnungen gefielen, die er zufällig gesehen hat. Ich gab ihm eine Mappe mit einem möglichst breitgefächerten Spektrum mit. Er meldete sich später mit den Worten, es habe dem Verlag sehr gut gefallen, aber ich solle mich doch mit einem konkreten Projekt vorstellen.
Nun bin ich aber kein Autor! Und habe aus Ihren Ratschlägen hier entnommen, dass es der Verlag ist, der die Illustratoren an Autoren vermittelt. Wie kann ich nun vorgehen? Ich habe nun auf eigene Faust eine Autorin gefunden, deren Kindergeschichten gut sind und die ich nun illustriere. Ich möchte aber umgehen, dass es vergebene Mühe ist. Sie schrieben, es habe wenig Erfolgsaussicht, wenn man sich bereits als Illustrator und Autor vorstellt.
Kann ich der Ermutigung eines Verlagsvertreters denn soweit vertrauen, hat er Einblick? Wie stellt man sich als Illustratorin grundsätzlich korrekt am besten beim Verlag vor?
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Ich habe ein Bilderbuch geschrieben und illustriert und würde es gern
einigen Verlagen anbieten. Haben Sie Tipps für mich, in welcher Form
das Manuskript verschickt werden soll und was in das entsprechende
Anschreiben gehört? Wurde weder in Buchhandlungen noch im Internet
fündig, ob es da gängige Layout-Regeln gibt - speziell für Bilderbücher.
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Ich habe eine Idee für ein Kinderbuch. Lesealter 8 Jahre, Umfang 96
Seiten ... doch Problem: Ich habe mindestens vier Hauptfiguren. Wie
kann ich die Storyoutline und das Manuskript am besten aufbauen? Sind
vier oder mehr Hauptfiguren für Kinder dann zu viel, zu unübersichtlich,
oder hilft da mit Figurenwechsel ein Kapitelwechsel inkl.
Perspektivwechsel?
Okay, im schlimmsten Fall mache ich das mit meiner Lieblingsfigur,
doch auch die anderen sind mir ans Herz gewachsen, und das Schicksal
teilt die Gruppe. So muss ich ja die Grüppchen weiterverfolgen, bis
sie sich wiederfinden?
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Ich habe gerade die Chuzpe gehabt, ein Manuskript von 35 Sätzen für 24
Seiten Bilderbuch zu verfassen (12 Seiten mit Text). Können Sie mir
einen Hinweis geben, wie viel Geld ich dafür ungefähr erwarten könnte,
oder können Sie mir sagen, wen ich danach fragen kann? Und wie eine
Bezahlungsvereinbarung üblicherweise lautet? Wird einfach einmalig
bezahlt oder anteilig nach den Verkaufsumsätzen?
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Ich bin fünfzig Jahre und schreibe jetzt an meinem ersten Jugendroman.
Die beiden Protagonisten sind elf Jahre alt. Ich habe die ersten 60
Seiten des Buches fertig, und nun kommen mir Zweifel: Ich habe die Sprache
der Elfjährigen als Sprachebene gewählt. Nicht nur in der wörtlichen
Rede ("Mann, das is doch voll blöd"), sondern in etwas kultivierter Form
auch in den Erzählteilen.
War das eine gute Entscheidung? Wie reagieren Lektoren und Verlage
darauf? Soll ich den Stil beibehalten oder aus pädagogischen Gründen zur
Normalebene wechseln? Wenn ja, nur in den Erzählteilen oder auch in der
wörtlichen Rede ("O Gott, das ist aber sehr komisch.")?
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Ich habe ein Märchen für Kinder geschrieben. Danach hat eine Künstlerin das Märchen bebildert, und ich habe es in Ringbindung und Farbe gebunden. Dann ging es an die Verlage. Na ja, das Ergebnis können Sie sich vorstellen. War es ein Fehler, das Geschriebene bereits zu bebildern? War es ein Fehler, das Märchen schon zu binden?
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Ist es unrealistisch, Jugendbücher zu schreiben, in denen die Eltern z.
B. Geldsorgen haben?
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Das Manuskript für mein Fantasy-Jugendbuch umfasst 696 Normseiten. Da es sich um den Auftakt zu einer Reihe handelt, wäre es auch möglich, den ersten Band an einer früheren Stelle enden zu lassen, allerdings würde das zu einem unangenehmen Cliffhanger führen und wirklich sehr viele Fragen offen lassen.
Nun ist meine Sorge, dass die Verlage, denen ich das Manuskript anbieten möchte, es sich gar nicht erst näher anschauen, wenn sie die hohe Seitenzahl sehen, weil bei Jugendbüchern eher eine geringere Seitenzahl üblich ist. Vielleicht ist diese Sorge ja unbegründet, weil schlussendlich die Idee und die Umsetzung ausschlaggebend sind, dennoch bin ich verunsichert, ob ich eine Anmerkung diesbezüglich im Exposé machen soll – also dass der Band auch kürzer gemacht werden könnte. Andererseits fürchte ich, das könne unprofessionell wirken, wenn schon der Autor sich nicht sicher ist, wo das Werk nun aufhört.
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Ich plane einen Jugendroman. Ein phantastisches Element (Orakel),das beinahe wie zufällig erscheint, soll die Hauptfigur führen und den Lauf der Handlung beeinflussen. Kann das Phantastische einfach unerklärt stehen bleiben ohne Auflösung des Rätsels, ob wirklich etwas dahintersteckt, und wenn ja, was dahintersteckt? – Wo ist die Grenze zur Fantasy?
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Ich war auf eurer Homepage und bin wirklich beeindruckt, in wie
vielen großen Verlagen Ihr bereits zahlreiche Bücher veröffentlicht
habt. Wärt Ihr so nett und würdet mir noch einmal die Kriterien für
Kinder, vor allen Dingen Bilderbüchern aufzählen, wie z. B. kurze
Sätze, problemorientierte Geschichten etc.? Ich habe zwar schon ein
Kinder-Vorlesebuch herausgegeben und auch mit Gute Nacht Geschichten
einen bescheidenen Erfolg, aber trotzdem möchte ich meinen Stil
verbessern, um auch bei großen Verlagen meine Chancen zu erhöhen.
Ich frage mich immer wieder, wieso gerade dies oder jenes Manuskript
angenommen wurde. Was auf dem Markt ist, empfinde ich nicht als
besser oder schlechter als meine Texte. Ist das einfach Glückssache
oder wirklich Können? Ich weiß, dass ich mich noch verbessern kann.
Vielleicht könntet Ihr mir ein paar grobe Tipps geben, da Ihr ja
schon mit vielen verschiedenen Verlagen zusammengearbeitet habt.
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Ich schreibe an meiner eigenen Fortsetzung einer Kinderbuchreihe. Konkret geht es um die Reihe [...]. Meine Fragen: Ob sich ein Verlag überhaupt auf die Fortsetzung einer fremden Reihe einlässt? Dass dürfte für den Verlag doch vermutlich auch urheberrechtliche Hürden bedeuten. Sollte ich mein Skript an den Verlag schicken, der die Bücher von [...] veröffentlicht hat, oder sollte ich sie dahin erst recht nicht schicken?
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Mein Manuskript umfasst ca. 40 Seiten, soll ich das komplett verschicken oder nur einen Teil?
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Muss man sich selbst Illustratoren suchen, falls die Illustrationen
sich als zu schwierig für mich erweisen, oder wird bei den Verlagen
auch zwischen Autor und Illustrator vermittelt?
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Nach welchem Kriterium legen die Verlage die Altersbegrenzungen für Kinderbücher und
-geschichten fest? Gibt es da einen Art "Einheitskatalog"? Ich empfinde dies als Autorin
als sehr schwer, möchte aber dennoch meine Geschichten "vernünftig" auszeichnen.
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Ich habe einen Abenteuerroman [mit Sachinformationen] geschrieben. Der Held der Geschichte ist 14 Jahre alt. Die Zielgruppe soll sein: Jugendliche ab 14 und erwachsene [...]-Fans, die sich auf unterhaltsame Weise [...] aneignen möchten.
Beim Erstellen des Exposés wurde ich von einer Jugendbuch-Autorin auf das "ungeschriebene Gesetz" aufmerksam gemacht, dass bei Jugendbüchern das angegebene Lesealter immer mindestens zwei Jahre unter dem des Helden liegen müsse. Wer dieser Regel nicht folgt, zeigt, dass er sich im Bereich Jugendbuch nicht auskennt.
Gibt es dieses "Gesetz" wirklich? Sollten sich Newcomer unbedingt daran halten? (Zum Beispiel ist Sofies Welt für Leser ab 14, die Heldin wird gerade 15.)
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Ich habe einen Jugendroman geschrieben (als ich ca. zw. 14 und 16 Jahre alt war) mit ca. 350 DIN-A4-Computerseiten. [...] Ich vermute heute, dass es die Story war, dass niemand es verlegen wollte, und weniger mein Können, da ich immer wieder Erfolgserlebnisse hatte im Hinblick aufs Schreiben und mir das Geschichtenerfinden schon immer im Blut lag.
Ich habe früher viele Artikel auf der Jugendseite einer Kreiszeitung veröffentlicht und wurde zur Vorstellung meines Romans sogar zum Interview beim SWR1 in Stuttgart eingeladen. Dennoch habe ich es selbst mit Hilfe einer kostenpflichtigen Literaturagentur nicht geschafft, den Roman verlegen zu lassen, und nun seit Jahren nicht mehr geschrieben.
Ich frage mich nun, ob ich es mit dem alten Manuskript nochmals versuchen soll [...] oder lieber gleich etwas Neues, Unkritischeres schreiben? Soll ich dann anders vorgehen und einen Verlag suchen, bevor ich mir die ganze "Schreibarbeit" mache? Am letzten Roman habe ich Jahre (!) hingebungsvoll gearbeitet, und es hat mich extrem entmutigt, trotz der zunächst guten Vorzeichen mit Radio und Zeitung letztlich keinerlei Erfolg zu haben.
Haben Sie Tipps, wie ich das Ganze besser angehen kann, oder doch wieder einfach schreiben und dann an Verlage gehen?
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Ich möchte ein Kinderbuch zur Veröffentlichung anbieten und wäre für Ihren Rat sehr dankbar. Sowohl Geschichte als auch Illustrationen sind schon fertig, aber ich bin mir nicht sicher, in welchem Stadium ich das Material anbieten sollte – einerseits ist mir geraten worden, die fertigen Buchseiten mit Text und Bild schon komplett zu entwerfen, damit sich der Verlag das Buch vorstellen kann; andererseits ist mir gesagt worden, dass ich das auf keinen Fall tun sollte, sondern Text und Bilder getrennt einschicken sollte, weil der Verlag das Design immer selbst übernimmt. Oder handhabt das jeder Verlag anders und ich sollte daher jeweils vorher anfragen?
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Ist es Ihrer Meinung nach ratsam, für ein Kinder- oder Bilderbuch das Manuskript
zusammen mit Illustrationen beim Verlag einzureichen, oder
haben die Verlage eigene Illustratoren und möchten daher ein "nacktes" Manuskript bekommen?
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Da ja die Verlage in aller Regel ihre eigenen Illustratoren haben, sollte ich denn zumindest, wenn ich ein Bildermanuskript an einen Verlag schicke, die szenische Aufteilung beschreiben, vielleicht sogar innerhalb des Textes? Oder sollte ich nur den reinen Text einschicken, und der Verlag übernimmt den Rest zusammen mit dem Illustrator?
Und in wie weit hätte ich in letzterem Fall Einflussmöglichkeiten und Mitspracherecht bezüglich Stil, Bildgestaltung und szenischem Aufbau? Ich kann nämlich leider nicht zeichnen, habe aber z. B. sehr konkrete Vorstellungen über die szenische Gestaltung.
Die Texte zu Bilderbüchern haben ja meistens die Angewohnheit, recht kurz zu sein. Bis zu welcher Länge macht es Sinn, doch das gesamte Manuskript einzusenden? Und sollte man dann trotzdem eine Zusammenfassung / ein Exposé voranstellen, obwohl dieses sicherlich nicht wirklich kürzer sein wird als das fertige Manuskript?
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Sollte man beim Einreichen des Manuskriptes bereits alle dazugehörigen
Illustrationen komplett beilegen, oder reicht erst einmal eine kleinere Kostprobe,
oder wartet man erst mal ab, ob das Manuskript überhaupt
auf Interesse stößt?
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Was mache ich bloß falsch?
Die Kinder, die ich kenne, mögen meine Geschichten. Es sind viele Kinder unterschiedlichen Alters, und es sind viele unterschiedliche Erzählungen, Verse und Kurzgeschichten, die ich geschrieben habe. Meine Freundinnen fügten hinzu, ich schriebe für das Kind in der Frau, meine Freunde amüsierten sich über die komischen Verse.
Jedoch alle Versuche, einen Agenten oder gar Verleger zu finden, scheiterten letztlich. Ich verwende viel mehr Zeit darauf, meine Ideen zu Papier zu bringen, als zu versuchen, auf meine Texte aufmerksam zu machen. Das gebe ich ja zu! Aber ich habe noch so viel zu erzählen, und – offensichtlich – ungeschickt bin ich auch.
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Ich schreibe seit knapp zwei Jahren Jugendbücher (Liebesgeschichten,
Komödien) und habe mich endlich dazu überwunden, einige davon an
verschiedene Verlage zu schicken. Jetzt stehe ich vor einem neuen
Problem: Wie genau stelle ich so was an? Gibt es vielleicht ein paar Tipps
oder Tricks, die Sie mir mitteilen könnten? Was sollte in meinem
Begleitbrief stehen, und welche Verlage kämen gerade für Jugendbücher in
Frage?
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In Ihrer ersten Antwortmail rieten Sie mir unter anderem, dass es wichtig ist, Kritik und Rückmeldung zu meinen Texten zu erhalten. Da bin ich seit zwei Jahren aktiv:
Ich rief einen Autorentreff bei mir am Ort ins Leben, wir schreiben zusammen und lesen uns Selbstgeschriebenes vor [...]. Einige Freunde haben meine Geschichten gehört oder gelesen. Insgesamt kennen 30 Personen eine oder mehrere meiner ca. 150 Geschichten. Die jeweiligen Rückmeldungen habe ich akribisch gesammelt, u. a. in einer Access-Datenbank.
Ich möchte demnächst den nächsten Schritt gehen und meine Geschichten an Eltern- und/oder Kinderzeitschriften schicken. Dazu meine Fragen:
1) Wie entscheide ich, ob ich Kommentare in meine Geschichten aufnehme oder nicht? Bisher habe ich sie zwar schön gesammelt, aber nur sehr wenig "verarbeitet". [...] Beispiel: Eine Fee wohnt in einem goldenen Baumhaus. Kommentar: "Feen mit goldenen Baumhäusern kannte ich bisher nicht – zu auffällig! Sind Feen nicht eher Naturwesen, die in Wäldern, in Felsengrotten, an Quellen und Gewässern leben, also in natürlichen Behausungen? Gold ist eher was für Zwerge, finde ich." Hm, tja, ändere ich nun die Behausung meiner Fee oder nicht?
2) Woher weiß ich/Wie entwickle ich das entsprechende Gefühl, dass eine Geschichte "veröffentlichungsreif" ist? Leider habe ich auch schon Geschichten zu viel korrigiert, also letztendlich "verschlimmbessert"...
3) Wie viele Geschichten sollte ich ca. "veröffentlichungsreif" "in petto" haben, bevor ich 2 - 3 an eine Zeitschrift einsende? Ich fürchte eine Art "Sogwirkung". Es könnten mehr und mehr angefragt werden und ich könnte in "Fertigstellstress" kommen.
[...]
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Wie finde ich am besten einen Einstieg
in das Schreiben von Kinderbüchern, und wo finde ich einen Zeichner, der mir für Bilderbücher zur
Seite steht?
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Ich schreibe seit bald einem
Jahr, ausgelöst durch meine eigenen Kinder, denen ich Geschichten erzähle,
verschiedenste Kindergeschichten, von kurzen Einschlafgeschichten bis hin
zu längeren Erzählungen. Manches davon wäre jetzt, von meinem
Empfinden, weit genug, um es in Buchform zu bringen. Ich wüsste gerne,
wie ich vorgehen kann, um einen entsprechenden Verlag zu finden. Gibt es
Listen aller Kinderbuchverlage, an die ich einfach allgemeine Anschreiben
verschicke mit kurzer Vorstellung der Buchprojekte, empfiehlt es sich, zuerst
an kleine Verlage heranzutreten (ich habe keine Buchveröffentlichungen
bisher), oder spielt das keine Rolle? Sollte ich nur auf ein Projekt bezogen
einen Verlag suchen? Wie präsentiere ich meine Manuskripte? Komplett
oder als Inhaltsbeschreibung mit Auszügen aus dem Text?
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Ich schreibe gerade ein Kinderbuch für 6-8-Jährige. Voraussichtlich wird es einen Umfang von etwa 20.000 Wörter haben. Ist das zu kurz? Wie lange sollte ein Kinderbuch für diese Zielgruppe mindestens (bzw. höchstens) sein?
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Wie schreibe ich ein Exposé über eine Sammlung von Märchen und Geschichten?
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Wie werden die Bilder überhaupt eingereicht - per Original, per Farbkopie
oder per Datenträger?
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Wie überzeuge ich einen Lektor, dass meine Texte verlegt werden müssen?
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Ich schreibe an einem Jugendbuch für Leser ab 13 Jahre. Die Geschichte wird dabei in der dritten Person, jedoch aus Sicht der Hauptfigur erzählt, um verschiedene Überraschungsmöglichkeiten offen zu halten, die nicht gegeben wären, könnte der Leser in die Köpfe der anderen Figuren gucken. Nun scheint es mir in ein, zwei Kapiteln sinnvoll, die Erzählperspektive zu wechseln. Wird ein sporadischer Perspektivwechsel als schlechter / unprofessioneller Stil angesehen, oder ist dies ein "erlaubtes" Stilmittel?
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Würde gern "Kinderkurzgeschichten" schreiben und veröffentlichen. Suche Kontakt zu Könnern, die mit Rat, Tat
und Kritik hilfreich zur Seite stehen können und wollen. Wohin kann ich mich wenden; wer kann helfen?
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