 | Stefanie Bense studierte Freie Malerei und Design, wechselte dann ins
Bibliothekswesen und arbeitet nun in einer
wirtschaftswissenschaftlichen Bibliothek in Hannover. Sie leitet seit
1993 eine VHS-Schreibwerkstatt und gibt Wochenendseminare bei
verschiedenen Bildungseinrichtungen zu Sciencefiction und Fantasy,
Erzähltechnik und Kreativstrategien. Sie liest und schreibt intensiv
seit zehn Jahren, zunächst Mainstream-Prosa, jetzt überwiegend Fantasy.
Ihren Erfolg markieren mehrere kleine Literaturpreise,
Wettbewerbsplatzierungen und Veröffentlichungen in Anthologien. Sie
arbeitet an ihrem ersten Fantasy-Roman.
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Ich schreibe zurzeit einen Roman über Werwölfe, der auch eine Liebesgeschichte enthält. Das ist mein erster Roman. Aber da gibt es noch ein größeres Problem: Ich lebe in Slowenien, Deutsch ist für mich also eine Fremdsprache.
Zuerst wollte ich dieses Buch auf Slowenisch schreiben, aber nachdem ich mich ausführlich mit einer erfahrenen slowenischen Lektorin unterhalten habe, wurde mir klar, dass das nichts bringen würde. In Slowenien liest nämlich fast niemand Fantasy-Bücher. Daher habe ich mich entschieden, das Buch lieber auf Deutsch zu schreiben.
Gibt es überhaupt eine Chance für mich, dieses Buch in Deutschland zu veröffentlichen? Schon deutsche Autorinnen haben große Probleme, einen Verlag zu finden. Wird es dann für mich noch schwieriger oder gar unmöglich?
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Ich habe bereits ein Fantasybuch geschrieben, das ich gerade versuche
zu veröffentlichen, aber das mich wahrscheinlich ein Menge Geld kosten
wird, das ich als Studentin leider nicht wirklich besitze. Nun meine
Frage: Gibt es hier in Deutschland denn wirklich keine anderen
Möglichkeiten, seine Bücher zu veröffentlichen? Die meisten Verlage lesen
ja nicht mal auch nur ein kleines Stückchen in das Manuskript hinein,
sondern schicken es ungelesen mit einer "Allerweltsabsage" wieder
zurück. Was kann ich also anderes tun?
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Grundsätzlich soll man ja keine Rückblenden verwenden. Kann man dieses Problem durch Dialoge lösen?
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Ich möchte für meine Geschichte eigene Sprachen entwickeln.
Leider ist es schwer, herauszufinden, wie man so was macht. Ich möchte
es möglichst natürlich und realistisch haben und nicht einfach
erfundene Wörter zusammenkleben oder Wörter in einem normalen
Satz ersetzen. Mir schwebt da Komplexität vor, wie Tolkien sie entwickelt
hat. Allerdings weiß ich noch nicht, ob ich auch auf Lautverschiebungen
und andere Veränderungen eingehen möchte. - Können Sie
mir einen Tipp geben, wo ich mich über so ein Thema informieren kann,
bzw. wissen Sie selbst, wie man so was angeht?
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Ich möchte schon seit Jahren mit dem Schreiben anfangen, vor allem mit dem Schreiben von Fantasyromanen, aber ich traue mich nicht wirklich ran, weil ich nicht genau weiß, wie ich anfangen soll. Können Sie mir hierzu vielleicht ein paar Tipps, Anregungen geben?
Fürs Fantasyromane-Schreiben gibt es ja leider so gut wie keine Bücher, zumindest habe ich keine gefunden. Was ist hier wichtig, welche allgemeinen Schreibratgeber könnten einem eventuell helfen, und wie sollte man an das Ganze herangehen?
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Ich habe vor einigen Jahren einen Roman geschrieben, der irgendwo zwischen dem SF
und dem Fantasy-Genre steht. Ich habe das Manuskript an den Heyne-Verlag geschickt, ohne
wirklich begründete Hoffnung, dass es veröffentlicht wird. Ich musste mehr als ein Jahr
warten, bis ich eine Antwort enthielt, die - wie erwartet - dann auch ablehnend ausfiel.
Allerdings hat der Begutachter sich diesen Schritt nach seinen Angaben lange überlegt und sich mit der Ablehnung schwer getan. Er hat den Roman offensichtlich von Anfang bis Ende gelesen und fand viele lobende Worte, aber auch konstruktive Kritik, was die Charakterzeichnung der Figuren betraf. Ich habe aus dem Brief geschlossen, dass es durchaus Chancen für den Roman gibt.
Allerdings schreibe ich nur hobbymäßig. Mir liegt nichts daran, damit Geld zu verdienen, deshalb habe ich auch keine Lust, mich so richtig hineinzuhängen, das Manuskript wieder und wieder zu bearbeiten und an viele Verlage zu schicken, zumal man mir sagte, dass es deutsche Autoren in diesem Genre sehr schwer haben.
Ich würde aber doch gerne eine Resonanz auf das Buch durch Leser haben. Ich denke an folgende Möglichkeiten: a) einen kleinen Verlag, der auch Bücher von unbekannten Autoren veröffentlicht. Kennen Sie vielleicht einen, bei dem ich eine Chance hätte? b) die Veröffentlichung im Internet, wie es etwa Tad Williams gerade mit seinem neuen Roman macht. Man kann die einzelnen Kapitel kostenfrei downloaden. Gibt es solch ein Genre Forum für unbekannte Autoren?
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Schon seit längerem versuche ich verzweifelt meine Gedanken und
Fantasien zu Papier zu bringen. An Ideen mangelt es beim besten Willen nicht,
dennoch habe ich, sobald ich mit dem Schreiben beginnen möchte, eine
richtige Wand vorm Kopf. Meine Bitte an Sie wäre, mir ein paar Tipps zu
geben, wie ich diese Wand durchbrechen kann. Ich habe schon öfter im
Internet nach Seiten gesucht, die Autoren oder denen, die es werden
wollen, nützliche Ratschläge geben können, jedoch leider vergebens.
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Ich bin gerade dabei, ein altes Fantasybuch von mir zu überarbeiten, in dem es leider sehr viele (16) wichtige Charaktere gibt. Ich kann keinen von ihnen streichen, da sie alle wichtig für die Handlung sind, habe aber schon viele zurückgestellt, d. h., sie gehen oft ihre eigenen Wege und spielen nicht direkt im aktuellen Geschehen mit. Daher meine Frage, da es keinen einen Haupthelden gibt, sondern alle gleichermaßen wichtig sind, ab wie vielen Personen wird es unübersichtlich?
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Auch ich habe einige hoffnungsvolle Versuche unternommen, die Welt -
oder zumindest einen Verlag - auf meine(n) Roman(e) aufmerksam zu
machen. Ich tat dies anfangs mit viel Schwung und Mut und Überzeugung.
Geblieben ist derzeit nur die Überzeugung. Ich habe einige wirklich
"wohl wollende und aufbauende Absagen" zu verzeichnen. Ich betreibe
die Schreiberei ebenfalls "nebenbei" - natürlich: Man muss ja seine
Semmeln finanzieren ... Aber: Mir ist es todernst! Und ich geb es zu:
Ich will, will, will will, will!
Dass es speziell im Genre "Fantasy" anscheinend ganz besonders trübe
für No-Name-Anfänger (noch dazu deutschsprachige) aussieht, höre ich
allerorten. (Wohlmeinende Ratschläge wie: "Mach doch mal ’nen
historischen Roman!" oder "Könnte man das nicht auch als Jugendbuch
verscherbeln?" haben mich bis dato nicht viel weiter gebracht.)
Ist ein Literaturagent auch auf dem Gebiet "Fantasy" ein
hoffnungsheischender Weg? Gibt es Agenturen, die sich insbesondere diesem Genre
und seinen Randzonen widmen? Gibt es womöglich Quellen, die eine
zielgerichtetere Bewerbung erleichtern?
Eine andere Sache, die mich wurmt: Mein Erstlingswerk ist recht üppig
geraten: eine zusammenhängende Trilogie von einigem "Gewicht". Ich
habe den Roman zweimal gründlich durchgekaut, teilweise auch
umgeschrieben. Mir wird ganz flau, wenn ich mir vorstelle, alles noch einmal und
vielleicht noch einmal selbst zu überarbeiten. Weil ich nicht
überzeugt bin, dass es dadurch besser wird... Mir fehlt schlichtweg
professionelles Feedback. Sollte man denn in einem solchen Zustand
erwägen, einen Profi zur Überarbeitung der Texte zu Rate zu ziehen?
Sprich: könnte ein professioneller Lektor meinem Roman quasi postnatal
auf die Sprünge helfen? Zum Beispiel, in dem er klipp und klar sagt:
"Titanische Schufterei, diese Berge von Seiten zu überarbeiten. Und
letzlich nicht der Mühe wert. Lass es bleiben!" Ist so etwas für
Normalsterbliche überhaupt finanzierbar?
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Ist es störend oder sogar falsch, wenn ich für meine Fantasy einen modernen Sprachstil verwende, oder sollte ich doch etwas "altmodischer" schreiben?
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1. Kann man bzw. darf man Sidhe u. a. im eigenen Roman auftauchen lassen?
2. Welche deutschen F Autoren gibt es außer Hohlbein?
3. Lieber erst Exposé oder gleich das ganze Manuskript an einen Verlag senden?
4. Ist der Markt gesättigt mit Elfenstorys?
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Ich schreibe zurzeit an einem Fantasy-Roman; deswegen wüsste ich gerne, wie es zurzeit auf dem
Markt für Fantasy-Literatur aussieht.
Hinzu kommt, dass mein Roman nicht die "klassische" Form hat, sondern aus mehreren
"Episoden" besteht. Diese Episoden sind abgeschlossene Geschichten, die für sich alleine
stehen könnten; alle fünf hängen aber auch unmittelbar zusammen - vier davon sind die
Erlebnisse der Hauptperson, die auch der Erzähler dieser Episoden ist, die fünfte
handelt von den Erlebnissen einer Person, die am Ende der ersten Episode ihrer
eigenen Wege geht und in der letzten der zusammenhängenden Episoden wieder in
die "Hauptgeschichte" zurückkehrt. Wird diese etwas unkonventionelle Form meinen
Chancen, den Roman an den Mann zu bringen, schaden, oder brauche ich mir da keine
Sorgen zu machen? (Oder sollte ich mir so oder so keine Hoffnungen machen?)
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Ich habe schon einige Kurzgeschichten geschrieben. Davon habe ich
allerdings einige auch unbeendet gelassen. Dieses Mal bin ich mit dem
festen Willen an meine Geschichte gegangen, sie unbedingt auch zu beenden.
Nun habe ich aber auch einen wohl typischen Anfängerfehler begangen. Ich
habe mich schwer in meinen Hauptcharakter verliebt, und die Story wächst und
wächst. Die Planungen sind so weit abgeschlossen
und der erste Teil der Szenen geschrieben, aber schon jetzt ist klar,
dass es entweder ein Riesenwälzer oder (für mich die bessere Alternative)
ein Mehrteiler werden wird. Das wäre auch von Vorteil, weil ich
durch mehrere Genres hüpfe und von Polit-Thriller über Romanze bis
Fantasy alles drin habe. Eigentlich sollte ich wohl einfach knallhart
streichen und mich auf den Kern konzentrieren. Aber ich bin fest von
meiner Story überzeugt und denke, das Endergebnis wird überzeugen.
Allerdings wird eines langsam klar: Das Ganze wächst mir langsam über
den Kopf. Darum hätte ich gerne etwas professionelles Feedback und
vielleicht einen Lektor. Das ist natürlich mit Schwierigkeiten verbunden.
Eine anständige Bezahlung für einen Lektor kann ich mir nicht
leisten. Außerdem will ich auch eher ungern meinen Text aus der Hand
geben, zumal er sich ja auch noch in der Entstehungsphase befindet. Im
Internet gibt es einige Angebote in Sachen Lektorat. Aber sind die
denn qualifiziert? Ich will auch nicht meine Story irgendwo anders
unter anderem Namen wiederfinden.
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Ich habe vier Bücher bei Zuschussverlagen [...]. Außerdem 5 E-Books bei [...] Verlag. Nun dreht es sich darum, für meine weiteren Manuskripte einen renommierten Verlag zu finden, können Sie da helfen?
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Stimmt es das Fantasy im Jugendbuchbereich so gut wie gar keine Chancen mehr hat? Lesen Lektoren auch Exposes von jungen(16)Autoren oder legen sie diese gleich weg?
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Viele raten ja davon ab, einen Prolog voranzustellen, in dem die Umstände erst
erklärt werden. Das habe ich auch nicht vor, aber ist es nicht erwägenswert, eine
Einleitung als Hilfestellung voranzustellen, die der Leser
optional lesen kann (so wie es Tolkien beim "Herrn der Ringe" Bd.1 gemacht hat)?
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Erst einmal ein großes, fettes Lob. Der Tempest ist wirklich sehr nützlich und lehrreich! Vielen Dank für Eure Mühe, die Ihr jedes Mal auf Euch nehmt. Ich kenne Eure Seite erst seit ein paar Monaten und hab es noch nicht geschafft, alle bisherigen Ausgaben zu lesen, darum vergebt mir bitte, sollte die folgende Frage schon einmal in einer Ausgabe beantwortet worden sein.
Seit zwei Jahren arbeite ich nun schon an meinem ersten Roman, der jetzt im Rohtext fertig geworden ist. Da ich dieses Jahr 18 werde, wollte ich mich nun endlich der Aufgabe stellen, ein Exposé zu schreiben und dieses einigen Verlagen vorzulegen. Keine Angst! Natürlich muss der Text zuvor noch mehrmals überarbeitet werden! Ich hab mir, nachdem ich den Artikel im Tempest gelesen habe, die zwei Bücher "Wie man einen verdammt guten Roman schreibt" 1 und 2 von James N. Frey gekauft und versuche so gut wie möglich seine und Eure Tipps dabei umzusetzen.
Nun ist mir aber aufgefallen, dass mir einiges aus meinem Roman irgendwoher bekannt vorkommt. Vor kurzem durchstöberte ich mein Bücherregal, und da wusste ich dann wieder, woher mir manches bekannt vorkam. Ganz ehrlich, ich hab bestimmt nicht absichtlich Ideen geklaut. Erst vor ein paar Wochen hatte ich eine neue Idee und war ganz stolz darauf. Wenige Tage später sah ich in einer Buchhandlung ein Buch, dem diese Idee zugrunde lag!
Jetzt aber zur eigentlichen Frage. Das heißt, noch nicht ganz. Also, ich wollte gern einen Fantasyroman schreiben, in dem ein Mädchen zusammen mit seinem Freund in ein Computerspiel hineingesaugt wird und dort ein Teil der Geschichte wird. [...] Ich erzählte meiner Mutti von dem Konzept, und das Erste, was sie darauf sagte (mal abgesehen von dem mütterlichen Stolz, den man kaum ernst nehmen kann), war: "Das klingt nach diesem Film, der vor ein paar Jahren kam." Ich überlegte also, wie ich das mit dem Spiel weglassen könnte, doch mir fiel bisher noch nichts ein. Irgendwann hatten wir dann die Idee, dass das Mädchen die ganze Geschichte nur träumt. Ich hab meine Prämisse und die Hauptaussage daraufhin verändert und finde die Aussage sogar besser als die erste. Nun ist es aber so, dass James N. Frey in seinem Buch von dem Vertrag zwischen Leser und Autor erzählt. Nach seiner Aussage darf man den Leser nicht an der Nase herumführen, wo ich auch vollkommen zustimme!
Nun aber wirklich zu meiner Frage! Ich wollte, dass der Leser erst zum Schluss erfährt, dass es ein Traum war. Wäre das ein Vertragsbruch? Würde ich die eventuellen Leser damit verärgern? Hätten Sie vielleicht eine Idee?
Ich arbeite bereits nebenbei an einem zweiten Roman, den ich persönlich viel besser finde und bei dem ich nicht solche Probleme habe (noch nicht). Allerdings fände ich es schade, den ersten einfach aufzugeben, da mir einige Charaktere doch sehr ans Herz gewachsen sind und es harte Arbeit war, ihn zu schreiben.
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Ich bin ein angehender Fantasyautor und möchte mich gerne in der
Schreibkunst noch ein wenig weiterbilden. Was schlagt ihr mir an
Literatur oder Seminaren vor?
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Was muss ich besonders beachten bei der Kontaktaufnahme mit Agenturen
und Verlagen?
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ich schreibe gerade eine
trilogy über vampire, die in der gegenwart spielt. gibt es bei diesem
genre irgendwas bestimmtes, was ich beachten muss? meine zweite frage: wie
viele seiten müsste ein manuskript mindestens haben? der erste teil
meiner vampir-trilogy beträgt 135 seiten mit computer geschrieben.
bin zur zeit beim 2. teil. |
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Ich habe schon viele Listen von Agenturen durchstöbert. Aber i. d. R. finde ich den Hinweis "keine Fantasy/SF" oder "keine ausgesprochene Genreliteratur" (hätten letztere dann auch Grisham abgelehnt?). Wichtig ist, dass ich dem Agenten/der Agentin nicht nur Großprojekte (= Romane) schicken kann, sondern dass sie auch schaut, ob man nicht im Bereich Heftromane oder Serien unterkommen kann. Ich weiß nicht, ob das in Deutschland so häufig ist, aber einige Heftroman Autoren sind ja durch Vorschlag und Vermittlung ihrer Agenten in den 70er/80er Jahren dazu gekommen. In den USA habe ich auch schon von mehreren Fällen gehört, wo Agenten dann im Bereich "Bücher für Filme" vermittelt haben, während sie den Roman eines Autors betreuten.
Deshalb:
1. Vermitteln Agenturen heutzutage überhaupt noch im Bereich Serien/Heftromane/Bücher zu Filmserien?
2. Speziell zu "Bücher zu Filmserien": Wolfgang Hohlbein schreibt z. B. ja für die Indiana-Jones und StarGate Romane (zu den Serien). Ist es auch für jemanden ohne einen solch mächtigen Namen möglich, in den Bereich vorzudringen? Kann hier eventuell ein Agent helfen?
3. Ich schreibe auch auf Englisch (unter Betreuung eines amerikanischen Autors). Gibt es eine internationale Agentur, die mir helfen könnte, englische Romane an einen amerikanischen, kanadischen oder englischen Verlag zu vermitteln und gleichzeitig in Deutschland die Übersetzungsrechte anzubieten? Oder wendet man sich da besser gleich an eine englische/amerikanische Agentur mit internationaler Erfahrung?
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Der Grund dieser E Mail ist meine zunehmende Frustration mit den deutschen Verlagen. Ich schreibe an einem zweibändigen Buch im Fantasybereich. Die Handlung spielt in einer Welt, die als Rahmen an Tolkiens Mittelerde erinnern mag, aber die Charaktere und die gesamte Handlung haben mit dem "Herrn der Ringe" nichts zu tun.
Es erscheint unmöglich, im Fantasybereich als unbekannter neuer Autor einen Verlag zu finden! Dabei sind die Rückmeldungen vonseiten mancher Lektoren (z. B. bei Goldmann) durchaus positiv, nur die Verlage selber nehmen offensichtlich so gut wie nur mehr Lizenzen von großen und bekannten Schriftstellern. Der Hobbyautor bleibt dabei auf der Strecke.
Ich möchte Sie daher um Tipps bitten, wie man einen Verlag findet!
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Seit ich ein Kind war, habe ich gern und ausdauernd geschrieben und mich nun erstmals soweit durchgerungen, einen Roman zu schreiben und diesen auch zu veröffentlichen. Es handelt sich um einen Fantasy-Roman. Da ich Perfektionist bin, habe ich mich durch etliche Schreibkurse dieses Forums gewühlt und alle möglichen Fantasy-Romane gelesen, um ein Gefühl für Stil und Spannung zu erhalten.
Meine Angst besteht im Großen und Ganzen eigentlich darin, selbst nicht das nötige Gefühl dafür zu besitzen, ob das Manuskript reif ist, Verlagen angeboten zu werden.
Ich habe in Sylvia Englerts Buch "So finden Sie einen Verlag ..." gelesen, dass es sinnvoll wäre, sich in Literaturzeitschriften einen Namen zu machen. Mein Problem ist, dass ich keine Kurzgeschichten schreiben kann, denn wenn ich anfange zu schreiben, beginnt es zu fließen und ich kann kaum aufhören und ein Ende finden. Wenn schon, dann was Großes, scheint es.
Meine beiden Testleserinnen (Fantasy-Fans, E-Mail-Bekannte aus dem Internet und mir persönlich nicht bekannt, daher unvoreingenommen) waren an sich begeistert, nannten mich sehr begabt, übten bereits konstruktive Kritik (wodurch ich bereits fünf Überarbeitungen hinter mir habe) und waren auf den bis dahin noch nicht fertigen Schluss sehr gespannt. Das macht Hoffnung, aber ich weiß nicht, ob das ausreicht.
Ist es sinnvoll, andere Autoren zu finden, die Manuskripte unbekannter Autoren lesen? Wenn man jemandem, der selbst schreibt, das Manuskript zu lesen gibt, wie schützt man dann seine Idee? Ist das überhaupt nötig?
Alle Verlage, die ich mir bisher herausgesucht habe, sind große Verlage. Gibt es für Fantasy auch kleinere, bei denen ich eventuell anfangen kann bzw. sollte, mein Manuskript anzubieten?
Ich würde mich freuen, wenn Sie Zeit für eine Antwort hätten und mir ein paar Tipps geben könnten.
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Haben Sie Tipps zu seriösen Roman- und Autorenagenturen oder Verlagen.
Hat es Ihrer Ansicht nach
Sinn, beispielsweise den Bastei-Verlag direkt anzuschreiben und ein
Manuskript zu senden? |
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Ich möchte in absehbarer Zeit einen Fantasy Roman veröffentlichen, in dem eine Vielzahl an frei erfundenen Rassen und Kreaturen eine Rolle spielen. Aus diesem Grund sollen in das Buch einige (gute, aber einfache) Zeichnungen eingefügt werden, die dem Leser eine bessere Vorstellung von den Wesen geben würden. Die sechs Bücher der "Chroniken der Drachenlanze" leiten ebenfalls jedes Kapitel mit einer Zeichnung ein bei mir haben sich diese Skizzen gut eingeprägt und meine Vorstellung von dem jeweiligen Protagonisten verstärkt m. a. W., es hat mir sehr gut gefallen. Wie ist die Akzeptanz von Lektoren/Verlegern bzgl. eingebauter Zeichnungen? |
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Ich bin gerade dabei, einen Fantasy-Roman zu schreiben, und mitten beim Schreiben
fällt mir ein, was mir bei der Recherche nicht aufgefallen ist: Wie kann ich das
Alter meines Helden (19 Jahre) angeben? Da meine Geschichte in einer mehr oder
weniger undefinierbaren Zeit spielt (obwohl ich immer im Hinterkopf habe: zur
mittelalterlichen Zeit), weiß ich nicht, ob ich schon unsere Zeitrechnung oder
eine Umschreibung wie "19 Sommer" benutzen soll, was ich allerdings für ziemlich
unangebracht halte.
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Erzählperspektive - mir schwebt ein Buch vor (nicht der Frauenroman zur Abwechslung),
wo ich gerne kapitelweise die Perspektive wechseln will - zwischen den beiden
Hauptfiguren sozusagen. Machbar oder nicht? Oder für Anfänger superschwierig?
Was mich noch interessiert: kapitelweise Einteilung des Manuskriptes empfehlenswert, wie und wann? Aufbau ähnlich wie Szenen beim Drehbuch mit Anfang, Höhepunkt und Schluss, und mit dem nächsten Kapitel läuft die Story weiter?
Gibt`s einen Richtwert, wie viele Kapitel man zu wie viel Seiten machen soll bzw. kann?
Und zu guter Letzt: Hättest du noch ein paar Tipps für einen guten Perspektivwechsel?
Rückblenden wären zwar auch eine Idee, aber auch heikel in der Anwendung viel oder nicht zu viel, richtiger Zeitpunkt, dass der Leser nicht einschläft?
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Wie viele neue Kreaturen/Kulturen und damit verbundene Fähigkeiten/Gesetze verträgt eine Fantasy-Story?
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Ich plane zurzeit, einen Roman zu schreiben, und habe gerade mit den Recherchen begonnen. Ich bin sozusagen dabei, eine Welt zu erschaffen. Durch Erfahrungen musste ich erkennen, wie wichtig Recherchen für ein Buch sind. Dies ist allerdings mein erstes Fantasy Produkt. Wie weit muss ich bei einem Fantasy Roman gehen bei der Recherche? Denn schließlich ist ja alles frei erfunden, wie geht man da am besten vor?
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Ich weiß, ich weiß: Solche Anfragen bekommen Sie wahrscheinlich
täglich. Aber ich frag trotzdem ganz direkt heraus: Wie werde ich
Fantasy-Autor? |
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Würdest du eine "Engelsgeschichte" im Bezug auf "Schutzengel" als
Fantasy oder Jugendliteratur einorden? Glaubst du, dass so ein Stoff
zurzeit oder in naher Zukunft erfolgreich sein kann? Welcher Verlag
käme deiner Meinung nach in Frage?
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Bin nicht nur begeisterter Leser von Fantasy, Mystery, Grusel und
Sciencefiction, sondern schreibe schon seit einer geraumen Zeit selber
(übrigens bin ich auch in der schreibenden Zunft kein absoluter
Neuling: Arbeite seit acht Jahren als Journalist). Nun würde mich
interessieren, wie ich einige meiner Geschichten der konstruktiven Kritik
aussetzen und publizieren kann. Eventuell in einem Fanzine, das Sie
mir empfehlen können.
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Ich habe da was Selbstgeschriebenes, das lag jahrelang einfach so herum. [...]
Irgendwie hat es ein halbes Dutzend Umzüge und mehrere Sturmfluten überstanden,
und obwohl ich es immer als lose Sammlung behandelt habe, ist es noch bei mir.
Seit ungefähr sechs Jahren schreibe ich keine Zeile mehr [...] Gestern dachte
ich mal kurz, aber etwas intensiver als sonst an früher, und da fielen mir
plötzlich diese Seiten ein. Ich [...] kramte ich die Werke hervor, begann zu
lesen und empfand, dass einige Passagen mich kein bisschen langweilten. Meine
Frage: Sicher gibt es Menschen, die beurteilen können, ob meine intellektuellen
Ergüsse von damals mehr sind als ein Haufen von beschriebenem Papier, das mich
über die Jahre treu begleitete. Wo finde ich diese Leute?
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1. Wenn ich ein Buch fertig geschrieben habe, wo kann ich dieses dann drucken und (vorzugsweise) in Hardcover binden lassen, so das ich meine Geschichte in einem "echten" Buch wiederfinde? Mich würde auch interessieren was das dann kosten würde ...
2. Wie kann ich am besten eine Geschichte planen? Ich arbeite zur Zeit hauptsächlich mit einer "Timeline" – also einer Stichpunktliste, in welcher Reihenfolge etwas in der Geschichte passiert, einem "Charakterbogen", in welchem festgehalten ist, wie die Figuren üblicherweise handeln und/oder denken, aber auch Hintergrundinfos über einzelne Charaktere oder charakterliche Wandelungen zu bestimmten Punkten in der Geschichte sind vermerkt. Gibt es noch andere oder bessere Möglichkeiten eine Geschichte vorab zu planen?
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Als Debütantin habe ich einen Roman geschrieben, der zwar in der Zukunft angesiedelt ist, aber kein SF-Roman ist oder zumindest das, was man von einem SF-Roman erwartet. [...] Es handelt sich um eine gesellschaftskritische Dystopie. Eine Bekannte, die den Roman gelesen hat, sagte mir, dass es ein Frauenroman sei und Männer damit nicht viel anfangen können. Meine Frage deshalb an dich:
1. Wo könnte ich den Roman vorstellen?
2. An welchem Literatur-Wettbewerb könnte ich mich beteiligen?
3. Welcher Verlag würde sich für das Thema interessieren?
4. An wen könnte ich ein Rezensionsexemplar schicken?
[...]
Nachdem ich etwa zehn Absagen von Verlagen bekommen hatte, habe ich mich für BoD entschieden, in der Annahme, ich könnte es dann den Verlagen besser anbieten, wenn es Rezensionen dazu gibt. Ich habe mir nicht vorgestellt, dass es sich schwierig gestalten könnte, Rezensionen zu erhalten.
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Ich arbeite an einem Fantasy Roman. Meine Testleser meinen nun, die Geschichte wäre eher etwas für Jugendliche. Worin besteht denn der Unterschied zwischen Fantasy für Erwachsene und Fantasy für Jugendliche?
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