Marketingideen PDF Drucken E-Mail

Autorinnen und Autoren schreiben, basta. Warum sollten sie sich auch noch mit Vermarktung beschäftigen? Sind dafür nicht ausschließlich die Agenturen und Verlage zuständig? Alle, die schon einmal ein Buch veröffentlichen wollten oder danach auf Werbung durch ihren Verlag gehofft haben, wissen: Wenn AutorInnen nicht selbst etwas für ihr Buch tun, tut es höchstwahrscheinlich niemand.

In dieser Rubrik sammeln wir Tipps und Erfahrungen unserer Tempest-Leser zu diesem Themenbereich. Teilt eure Erfahrungen und Tipps mit uns und profitiert im Gegenzug von denen der anderen! Schreibt an die Redaktion.

"Huckepack"-Werbung: So nenne ich die Maßnahmen, die ich euch heute vorstelle - weil sie einfach als zusätzliches Element einem bereits existierenden Kommunikationskontakt hinzugefügt werden können. Dafür braucht man also weder irgendwo hinzugehen noch Kontakte neu zu knüpfen.

 

Die Tipps im Artikel "Huckepack -Werbung für euer Buch" fand ich sehr gut. Hier Tipps von mir.

 

Manchmal bekommt man doch geradezu unheimlich passende Post. Für diesen Tempest hatte ich - nach dem verwandten Thema "Netzwerken", das wir hier schon einmal hatten - das Thema "Gruppenmaßnahmen" auf dem Programm. Genau dazu erreichte mich eine Mail von Guido Krain, die ich euch hier in wesentlichen Auszügen vorstelle. Telepathie? Zufall? Dunkle Mächte, die an den Fäden unseres Schicksals ziehen? Wie auch immer: Hier zuerst Guidos Mail und dann noch einige Ideen von mir für effektives Marketing in der Gruppe. 

 

Im "Tempest" wir immer wieder darum gebeten, eigene Erfahrungen bei der Vermarktung von Büchern mitzuteilen, ich bin gerade dabei, mein Lyrikbuch "raunächte", erschienen im ferber-verlag, Köln, an die Leser zu bringen, und möchte den KollegInnen folgende Tipps geben:

 

Lokalzeitungen sind offen für Personen aus ihrem Einzugsbereich.

 

Für meinen Jugendroman habe ich bisher folgende Marketing-Aktionen gestartet:

 

Meine Marketingideen für Kinderbücher: Lesungen in Kindergärten, Schulen, Buchhandlungen, auf Künstlerfesten, Weihnachtsmärkten.

 

Sehr fasziniert haben mich die diesjährigen Leseproben-Büchlein auf der Buchmesse - kleine, ca. 10 bis 14 cm lange Heftchen, außen wohl mit dem Originalabbild des künftigen Umschlagbildes versehen, innen mit einigen Seiten Buchauszug (gab es die früher schon? Sind mir jedenfalls nicht aufgefallen). In noch kleinerer Form habe ich außerdem die ebenso gestaltete Version eines Kinderbuches ergattert - hier war sogar ein Gewinnspiel damit verknüpft.

 

Schwerpunkt: Homepage zum Buch und Online-Buchhandlungen 

 

Seit einigen Jahren wird es immer populärer: das Netzwerken oder "Networking". Man kennt sich, man hilft sich, man bündelt Energien und erreicht zusammen mehr - wenn man aktiv "netzwerkt". Einige Ideen und Tipps dazu haben wir hier zusammengestellt (weitere schickt ihr hoffentlich bald!).

 

Eine gute Möglichkeit zur Förderung des Bekanntheitsgrades ist es, für sein veröffentlichtes Buch Postkarten produzieren zu lassen.

 

Autorinnen und Autoren schreiben, basta. Warum sollten sie sich auch noch mit Vermarktung beschäftigen? Sind dafür nicht ausschließlich die Agenturen und Verlage zuständig?

 

Ich habe bereits vor einigen Jahren meinen eigenen kleinen Verlag gegründet (http://www.al-medienverlag.de), weil ich nach viel Frust bei der Suche nach Drehbuchagenten bereits festgestellt hatte, dass es gar nicht so leicht ist, interessierte Abnehmer zu finden.

Da wir immer noch ein ganz kleiner Verlag sind, haben wir im Prinzip mit den gleichen Problemen zu kämpfen wie alle Autoren, die hier über ihre Erfahrungen schreiben. Deshalb teile ich gerne ein paar meiner Erfahrungen mit Ihnen.